beste SEO-Agentur Österreich

Beste SEO-Agentur: Woran erkenne ich eine seriöse SEO-Firma?

Suchmaschinenoptimierung macht den Unterschied. Ein Unternehmen mit einer perfekt optimierten Webseite erhöht die eigene Sichtbarkeit im Netz und wird damit im Idealfall von der richtigen Zielgruppe gefunden. Soweit die Theorie – umsetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist nicht alleine, eine SEO-Agentur muss in den meisten Instanzen her. Doch, welche ist die beste SEO-Agentur? Und was macht eine gute SEO-Firma eigentlich aus?

SEO-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Auch in Österreich buhlen viele “SEO-Profis” um die Gunst der Unternehmen, allerdings sind nicht alle von ihnen empfehlenswert. Viele Suchmaschinenoptimierer lassen Professionalität, Spezialisierung und besonders Maßnahmen, die „up-to-date“ sind, vermissen. Die Auswahl der besten SEO-Agentur ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Das Know-How
  • Die Maßnahmen
  • Die Arbeitsweise

Nur, wenn diese drei Dinge überzeugen, sollte eine Beauftragung erfolgen. Andernfalls wird die Zusammenarbeit mehr Kopfschmerzen bereiten, als es dem Unternehmer lieb ist.

7 Dinge, die eine professionelle SEO-Firma nicht sagen würde

SEO ist für viele Unternehmer ein Buch mit sieben Siegeln, und das ist vollkommen in Ordnung. Unternehmer sollten sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung von Profis übernehmen lassen. Die Unkenntnis darüber, wie die Dienstleistung auszusehen hat, machen sich viele unseriöse Anbieter jedoch zum Vorteil:

  • Es werden Dinge angeboten, die vollkommen unnötig oder sogar (für die Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der Suchergebnisse) schädlich sind.
  • Es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können.
  • Es werden Arbeitsweisen an den Tag gelegt, die auch mit viel Wohlwollen nicht zu verstehen sind.

Wer sich nun im Bereich SEO nicht allzu gut auskennt, könnte auf vermeintlich verlockende Angebote hereinfallen und so am Ende Geld ausgeben, das einfach „verpufft“ ohne jeglichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Unternehmens im Internet zu haben.

Häufig bieten unseriöse SEO-Dienstleister jedoch Angebote, die einem bestimmten Schema folgen an – zum Glück, denn so lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Die folgenden sieben Punkte sollten Unternehmer, die ein SEO-Angebot einholen, deshalb hellhörig machen:

#1 „Mit uns landen Sie auf dem ersten Platz!“

Versprechungen sind das SEO-No-Go #1, denn sie funktionieren einfach nicht. Eine Verbesserung der Sichtbarkeit ist natürlich das Ziel, wer jedoch Ranking-Versprechungen macht, hat die Funktionsweise der Google-Suchalgorithmen nicht verstanden. Die Ranking-Faktoren und nicht zuletzt die Anstrengungen der Konkurrenz-Seiten sind so vielfältig, dass eine Vorhersage unmöglich ist. Es können also ausschließlich Best-Practices geboten werden.

#2 „Wir tragen Ihre Webseite in alle Suchmaschinen ein!“

Laien könnten nun vermuten, dass dies die Sichtbarkeit der Webseite erhöht. Die Realität sieht jedoch anders aus. In Österreich und vielen anderen Ländern der Welt hat Google Marktanteile von weit über 90 Prozent, sodass eine Optimierung auf andere Suchmaschinen nur bedingt Sinn macht.

Außerdem: Eine Suchmaschinenanmeldung ist heutzutage absolut unnötig, denn Suchmaschinen tragen neue Webseiten (oder Unterseiten) ganz automatisch in den Index ein. SEO-Dienstleister, die sich eine Eintragung in Suchmaschinen bezahlen lassen, versuchen einfach nur, den Paketinhalt des Angebots und damit die Kosten aufzubauschen.

#3 „Bei uns gibt es SEO zum Paketpreis!“

Paketpreise sind in diesem Geschäft fehl am Platze. SEO muss individuell sein, denn das, was bei einer Webseite funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei jeder Webseite klappen. Die Optimierung auf bestimmte hart-umkämpfte Keywords ist schwerer als die Optimierung auf Nischen-Keywords – feste Paketpreise können diese Unterschiede einfach nicht abbilden.

#4 „Mit nur einer Optimierung verbessert sich Ihr Ranking!“

Einmaloptimierungen können für eine erste Onpage-Optimierung funktionieren – das war es aber auch schon. SEO ist immer langfristig ausgelegt, um zum Erfolg zu führen.

#5 „Psst… Die Backlinks, die wir generieren, entfernen wir nach Vertragsende wieder.“

Ein Verfahren, das zwar häufig verschwiegen, aber von unseriösen SEO-Dienstleistern immer wieder praktiziert wird, ist die Entfernung von Backlinks nach Vertragsende. Es handelt sich also streng genommen um Knebelverträge – wer kündigt, hat umsonst gezahlt.

#6 „Vertrauen Sie uns, wir wissen besser, was gut für Sie ist!“

Eine professionelle SEO-Agentur schickt seinen Kunden regelmäßige Reportings und bezieht den Kunden vor allem auch in die Keyword-Recherche mit ein – hat der Unternehmer kein Mitspracherecht und erhält er keine Reportings dazu, was die SEO-Firma gemacht hat, kann etwas einfach nicht stimmen.

#7 „Mit uns klettern Sie automatisch die Suchergebnisse hinauf“

Automatisch ist ein Unwort der SEO, denn automatisch geht hier nichts. Häufig verstecken sich hinter solchen Aussagen, automatische Eintragungen in Webkataloge oder gar SPAM-Taktiken, wie ungewollte Blog-Kommentare mit Backlink – beides schadet dem Ranking der Webseite langfristig ganz gewaltig.

Taucht auch nur einer dieser Punkte auf, sollte der Unternehmer von einer Beauftragung absehen, denn auch wenn das Angebot preislich noch so verlockend ist – mit professioneller Google Optimierung hat das leider nichts zu tun.

Nachhaltig, langfristig, individuell: SEO-Profis wissen, worauf es ankommt

Mit der Identifizierung der Taktiken, die unseriöse SEO-Agenturen an den Tag legen, wird vor allem klar, warum professionelle Suchmaschinenoptimierung, die einen wirklichen Impact auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite ausübt, teuer ist:

  • Professionelle SEO ist langfristig ausgelegt und nicht einmalig.
  • Professionelle SEO ist nachhaltig ausgelegt und funktioniert nicht mit Automatisierungen und SPAM.
  • Professionelle SEO ist individuell und kann nicht mit pauschalen Paketpreisen abgegolten werden.

Um diese Punkte zu prüfen, ist es vor allem notwendig, die Arbeitsweise der SEO-Firma zu betrachten. Dabei gilt es vor allem zu identifizieren, ob es sich hier um echte Spezialisten handelt.

Häufig treten branchen-verwandte Dienstleister, beispielsweise Webdesigner, Werbeagenturen oder Texter, als Suchmaschinenoptimierer auf. Wirklich fundiert sind die Kenntnisse dann jedoch nicht. Unternehmer sollten sich ihre potenziellen Partner deshalb ganz genau anschauen:

  • Spezialist oder „Blender“?: Echte SEO-Firmen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Suchalgorithmus von Google und anderen Suchmaschinen. Die Kernkompetenz liegt deshalb auch im Bereich SEO, und nicht Webdesign oder klassische Werbung anderswo.
  • Referenzen der SEO-Firma: Eine seriöse SEO-Agentur hat immer Referenzen vorzuweisen, anhand derer die Erfolge in der Vergangenheit überprüft werden können. Falls auf der Webseite keine Referenzen gezeigt werden, können diese auch häufig per E-Mail erfragt werden.SEO-Dienstleister, die keine Referenzen herausrücken, haben meist auch keine Erfolge vorzuweisen. Dasselbe gilt auch während einer Zusammenarbeit: Regelmäßige Reportings und damit Arbeits- beziehungsweise Erfolgsnachweise sind ein Muss. Woher soll der Unternehmer sonst wissen, wofür er bezahlt?
  • Individuelle Strategien statt Einheitsbrei: Jede Unternehmung ist individuell – die Strategie sollte dies wiederspiegeln. Paketpreise und Einmaloptimierungen wird ein seriöse SEO-Agentur deshalb nicht anbieten, sondern auf langfristige Maßnahmen und individuelle Strategien setzen. Besonders bei großen SEO-Agenturen wird viel Unfug getrieben.

Professionelle SEO-Agenturen, die mit ihrer individuell entwickelten Strategie ein besseres Ranking herausholen, sind für Unternehmen jeden Euro wert. Die Maßnahmen, die hierfür eingesetzt werden, können jedoch nicht mit Pauschalbeiträgen oder Angeboten à la „29,90 Euro pro Monat“ umgesetzt werden – SEO hat seinen Preis, der jedoch skaliert werden kann, um so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen echte, individuelle und nachhaltige Erfolge zu bieten.

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Alexander Rus

Geschäftsführer bei Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 bin ich besessen von Online Marketing und besonders Suchmaschinenoptimierung hat es mir angetan. Bis 2012 habe ich mich ausschließlich mit meinen eigenen Webprojekten, vorrangig Affiliate Marketing, beschäftigt. Ich liebe WordPress, hasse Gerede ohne Tests, bin kaffeesüchtig und ein richtiger SEO-Nerd, der in seiner Freizeit sogar die Patentanmeldungen von Suchmaschinen liest.
4 Antworten
  1. Alexander Habernig
    Alexander Habernig says:

    Hallo Herr Rus,
    Vielen Dank für die schönen Worte. Ich denke, dass es für einen Kunden sehr schwer ist, diese Entscheidung richtig zu treffen, ohne das ein wenig Bauchweh dabei ist. Leider gibt es noch immer sehr viele Möchte-Gern-SEOs, die das Blaue vom Himmel versprechen. Ich habe zurzeit eher das Problem, mein über die Jahre erlerntes Know-How den Kunden zu vermitteln. Sitze beim Kunden. Dieser zeigt mir eine Bewertung der Kundenhomepage für SEO Massnahmen von Beratern des “Urlaub am Bauernhof” Teams. Darin steht als einziger Punkt: “…Bilder müssen eine Beschreibung haben… das mag Google…” … das war das Einzige, was an der Seite auszusetzen war … was aber nicht stimmte. Das Problem ist, dass der Kunde gar nicht mehr hinhört und nur mehr Bildbeschreibungen auf seiner HP haben möchte …. 🙂 … Hier werden Berater auf Kunden ausgelassen, die einfach nicht ‘ausgebildet’ sind.
    Sie wissen es selber nur zu gut: SEO kann man nicht in einem WIFI Kurs erlernen, sondern ist stetiges Lernen, recherchieren und vor allem ausprobieren an Liveseiten….
    In diesem Sinne nochmals vielen Dank für den schönen Artikel.

    Antworten
    • Alexander Rus
      Alexander Rus says:

      Hallo Alexander,

      ja, man kann getrost sagen, dass es weit mehr Bauernfänger als seriöse SEO-Agenturen gibt, aber das gehört zu dieser Branche dazu. Dabei sind die ganz großen SEO-Dienstleister meist auch noch die größten Betrüger 🙂

      Das selbe Problem haben auch Webdesigner. Jeder darf sich so nennen, obwohl 90% nicht mal die HTML-Basics beherrschen.

      Vielen Dank für den netten Kommentar!

      Mit besten Grüßen aus Innsbruck,

      Alex

      Antworten
  2. Rainer
    Rainer says:

    Hallo,

    leider sind des oftmals insbesondere die großen SEO-Agenturen, die sich auf ihren „Lorbeeren“ ausruhen und mittels alter SEO-Techniken mehr Schaden anrichten, als Gutes tun. SEO ist kein Lehrberuf – es kann also nur autodidaktisch (WIFI?! :D) gelernt werden oder es wird eine „SEO-Schulung“ besucht, die aber oftmals auch nur Geld kostet und nichts Brauchbares vermittelt.

    Gruß

    Rainer Holz

    Antworten
    • Alexander Rus
      Alexander Rus says:

      Hallo Rainer,

      viele Agenturen wachsen zu schnell und so “verdünnt” sich das Know-How. Die cleveren Gründer machen längst keine SEO mehr. Die anderen wurden halt angestellt, kennen die Basics und machen halt mal. Dass das bei einer komplexen Dienstleistung wie SEO in die Hose geht, wird niemanden überraschen.

      Mittlerweile kenne ich aber einige kleinere SEO Agenturen / einzelne Suchmaschinenoptimierer, die wirklich Ahnung von der Materie haben und eine hochwertige Dienstleistung bieten. Die meisten kommen wie ich aus dem Affiliate Marketing Bereich.

      Schönes Wochenende!

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alex

      Antworten

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