Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung in 2016

Wie sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus?

Das Problem: Die Kenntnis darüber, welche SEO-Strategien aktuell zu Top-Platzierungen führen. Denn viele kurzfristige Strategien aus dem letzten Jahr bringen 2016 nur noch einen Bruchteil des Traffics und vor allem immer mehr Gefahren mit sich.

SEO ist heute viel mehr als nur die Optimierung von Meta-Tags und anderen Onpage-Optimierungsmaßnahmen, denn damit kommen Webmaster heute nicht mehr weit. Warum? Ganz einfach:

Google lernt dazu – und zwar fast von Tag zu Tag. Webseitenbetreiber, die Ihre SEO-Strategie nicht an die Bewertungskriterien der Suchmaschine anpassen, verlieren ihren alteingesessenen Platz im Google-Ranking und damit wichtigen Traffic. Warum der Google-Algorithmus durchschnittlich 550 Mal pro Jahr (!) verändert und optimiert wird, ist klar:

  • Das Internet ist kein statisches Fleckchen Erde, sondern ein sich ständig änderndes dynamisches Netzwerk aus Webseiten, Shops und Communities, die alle um die vordersten Plätze im Google-Ranking kämpfen.
  • Google will den Suchenden die relevantesten Webseiten passend zu den eingegeben Keywords anzeigen – das schafft der Suchmaschinen-Riese nur, wenn alle Entwicklungen, wie beispielsweise das immer wichtiger werdende Social Web, ebenfalls in die Relevanzbewertung einbezogen werden.
  • Das, was 2013 gut war, sollte man heute gründlich reevaluieren. Die Richtung ist deutlich zu erkennen: Der User entscheidet, wann eine Webseite „gut“ und relevant ist – Google passt sich demnach dem Nutzer an und nicht andersherum.

Webseitenbetreiber müssen also vor allem den Nutzer im Auge behalten und überlegen – Wann ist meine Webseite relevant für den User – nicht für die Suchmaschine. Ein Paradoxon, aber genauso klettern Webseiten im Ranking nach oben.

Die Basis für erfolgreiche SEO 2016: Der User steht im Mittelpunkt

Bei der Konzeption der Strategie im Jahr 2016 steht ganz klar fest: Auch, wenn der Begriff SEO meinen lässt, dass es allein auf die „Bedürfnisse“ von Google und Co. eingehen sollte, so ist genau das nicht der Fall.

Google rückt die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund – Webseitenbetreiber, die sich an diesem Prinzip orientieren, erkennen schnell: Der Nutzer bewertet eine Webseite als relevant oder uninteressant.

Google wächst mit seiner selbstgestellten Aufgabe, den Nutzern die relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Dafür fließen ganz bestimmte Signale in die Bewertung ein, die immer mehr von menschlichen Nutzern ausgehen.

Reaktionen in sozialen Netzwerken, Backlinks von anderen themenrelevanten Webseiten, eine lange Verweildauer auf der Webseite – all diese Dinge kommen nicht von Google, sondern vom Nutzer. SEO im Jahr 2016 steht also ganz klar im Stern der User.

Warum nicht einfach weitermachen wie bisher?

„Never change a running System“ – vor allem IT-Menschen kennen diese Devise und halten sich erfolgreich daran. In SEO-Kreisen muss dieser Spruch jedoch mit Vorsicht genossen werden, denn nicht immer sind die bisherigen Maßnahmen und der aktuelle Stand auch im nächsten Monat von Erfolg gekrönt.

  • SEO braucht Zeit – Maßnahmen entfalten ihre Wirksamkeit häufig erst Wochen oder Monate später.
  • Herabstufungen sind ebenfalls nicht sofort fällig – auch hier dauert es eine Weile, bis das Ranking angepasst wird und eventuell veraltete Maßnahmen ihr „Fett weg bekommen“.
  • Google verändert den Suchalgorithmus mehrere Hundert Mal im Jahr – Anpassungen sind unbedingt notwendig.

Für Webseitenbetreiber bedeutet das, dass die SEO nicht nur den aktuellen Status quo begutachten und optimieren sollte, sondern auch in die Zukunft geschaut werden muss.

SEO im Jahr 2016 Step #1: Hochwertigen Content auf der Webseite bieten

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung bedeutet auch im Jahr 2016, den Nutzern das zu bieten, was sie suchen – häufig sind das Informationen, beispielsweise zu bestimmten Dienstleistungen, Produkten oder Strategien. Webmaster, die auf ihren Seiten genau diese Dinge einpflegen, werden von Google mit einem besseren Ranking belohnt. Wichtig ist bei der Erstellung der Inhalte:

  • Quality is Key – die oberflächliche Beantwortung einer Frage ist ein guter Anfang, für ein Top-Ranking ist das jedoch meist nicht genug.
  • Je detaillierter die Ausführungen sind, desto mehr wertvolle Informationen nehmen die User mit. Das Ranking verbessert sich, weil der Nutzer länger auf den Seiten verbleibt, den Inhalt mit einem „Like“, einem „Tweet“ oder einem „+1“ belohnt und eventuell sogar einen Backlink setzt.
  • Sinnvolles Einstreuen von Keywords und Begriffen, die das Haupt-Keyword umspannen, optimieren die Auffindbarkeit des Artikels – sogenannte „SEO-Texte“ will jedoch niemand sehen, weder Google noch die Besucher.

Es handelt sich hierbei also um OnPage-Optimierung durch hochwertigen Content zu bestimmten Keywords, der den Besuchern gefällt. Damit ist allerdings erst ein Teil der Optimierung abgeschlossen.

SEO im Jahr 2016 Step #2: Benutzerfreundlichkeit optimieren – Conversion maximieren

Als weitere wichtige Maßnahme im Bereich Onpage-Optimierung gilt es, die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu maximieren. Nutzer möchten auf der Webseite das finden, was sie suchen und gleichzeitig an die Hand genommen und durch die verschiedenen Unterseiten geführt werden. Wichtig sind dabei:

  • Klare Aussagen darüber, was die Unternehmung anbietet. Fragen sollten bereits beim Lesen geklärt werden.
  • Die Navigation ist ein ganz entscheidender Faktor – möglichst flach und mit „Breadcrumbs“ ausgestattet sollte sie sein.
  • Vom Einstieg bis hin zum Verkauf, muss der Prozess klar gegliedert sein – Nutzer, die zwischendurch den Faden verlieren, sind schneller wieder verschwunden als viele Webmaster glauben mögen.
  • Wichtig für die Benutzerfreundlichkeit ist zusätzlich die Mobile-Fähigkeit der Webseite, denn immer mehr Menschen gehen auch mit dem Smartphone oder dem Tab ins Netz – wer eine responsive Webseite besitzt, hat klare Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Werden diese Dinge beachtet, steht einer optimalen Conversion Rate – vom Besuch zum Verkauf – nur noch wenig im Wege. Allerdings muss der Nutzer den hochwertigen geschaffenen Content, der als Einstieg fungiert, erst einmal finden – weiter geht es deshalb mit der OffPage-Optimierung und damit mit der Weiterverbreitung des Contents.

SEO im Jahr 2016 Step #3: Auch die Content-Promotion ist wichtig

Hochwertiger und informativer Content ist der erste Schritt zur erfolgreichen SEO im Jahr 2016. Darauf können Webseitenbetreiber sich jedoch nicht ausruhen, denn das Internet lebt durch die Verknüpfung einzelner Webseiten und auch Google nutzt diese Verknüpfung als Bewertungskriterium für die Relevanz einer Präsenz im Bezug zu bestimmten Themenfeldern.

Der eigene Content muss demnach über verschiedene Channels weiterverbreitet werden, um den maximalen Impact zu erzielen. Möglich ist die Content-Promotion beispielsweise über:

  • Soziale Netzwerke: Social Media ist heute so wichtig wie nie zuvor. Likes, Retweets und +1 sind ganz klare Signale dafür, dass den Nutzern der Content gefällt. Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ können Webseitenbetreiber nutzen, um eine Fanbase aufzubauen und mehr Nutzer mit dem Content in Kontakt zu bringen.
  • Backlink-Generierung: Backlinks können entweder ganz von alleine oder durch aktive Ansprache von Influencern der Branche erfolgen – Blogger sind beispielsweise eine optimale Anlaufstelle, um einen Gastartikel zu platzieren, der einen Backlink enthält.
  • PR: Klassische PR wird häufig vernachlässigt, dabei können Pressemitteilungen an die richtigen Stellen, beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften, dabei helfen, den eigenen Content weiterzuverbreiten.
  • Anzeigenschaltung: Google, Facebook oder LinkedIn – sie alle bieten die Möglichkeit, kostenpflichtige Anzeigen zu schalten. Besonders beliebt sind beispielsweise Google AdWords-Kampagnen. Wer das Budget zur Verfügung hat, sollte diese Maßnahme ebenfalls in Anspruch nehmen.

In der Summe beschreiben die SEO-2016-Steps, den optimalen Weg zu einer gut besuchten und relevanten Webseite. Zusätzlich lässt sich schnell erkennen: In allen drei Schritten setzt der User die Signale – Google „registriert“ diese und lässt sie ins Ranking einfließen. Ein Grund mehr, auf den User zu optimieren und nicht auf die Suchmaschine (zumindest nicht direkt), denn so sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus.

Alexander Rus

Alexander Rus

Geschäftsführer at Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 bin ich besessen von Online Marketing und besonders Suchmaschinenoptimierung hat es mir angetan. Bis 2012 habe ich mich ausschließlich mit meinen eigenen Webprojekten, vorrangig Affiliate Marketing, beschäftigt. Ich liebe WordPress, hasse Gerede ohne Tests, bin kaffeesüchtig und ein richtiger SEO-Nerd, der in seiner Freizeit sogar die Patentanmeldungen von Suchmaschinen liest.
1 Antwort
  1. Sebastian
    Sebastian sagte:

    Hallöchen!

    Interessanter Beitrag den ich hier lesen durfte. Ich bin gespannt welche Trends das Jahr 2017 mit sich bringen wird. Da können wir nur abwarten und forschen. SEO befindet sich ständig im Wandel und deshalb sollte man immer auf dem neuesten Stand sein.

    Antworten

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