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Hotel Website Marketing: Was erwarten potenzielle Gäste?

Hotel-Gäste, die allein auf Empfehlung von Freunden oder über Print-Anzeigen ins Haus gefunden haben, sind heute rar. Zwar bleibt der Freundeskreis weiterhin eine willkommene Informationsquelle für den nächsten Hotel-Aufenthalt, ein weiterer Punkt darf von Hoteliers der Zukunft jedoch nicht mehr außer Acht gelassen werden: die eigene Hotel-Webseite, die nicht nur Präsentation-, sondern auch Akquise-Medium ist – vorausgesetzt sie überzeugt.

Der Entscheidungsprozess eines potenziellen Hotel-Gastes folgt heute einem eindeutigen Schema, dem sich kein Hotelier verschließen kann. Das Internet spielt dabei eine tragende Rolle für das Hotel Marketing. Vor allem Suchmaschinen, wie Google, sind Anlaufstelle Nummer eins, wenn es darum geht, das perfekte Hotel zu finden:

  • Rund 73 Prozent aller Nutzer suchen Hotels über entsprechende Suchmaschinen.
  • Mehr als 90 Prozent davon nutzen Google.
  • Der Nutzer schaut sich durchschnittlich zehn Hotel-Webseiten an.

Insbesondere die Tatsache, dass der Nutzer seine Entscheidung aufgrund der Hotel-Webseite fällt und dabei nicht nur eine, sondern gleich mehrere Internetpräsenzen analysiert werden, zeigt: Die Webseite muss entsprechende Wirkung zeigen, um den Webseiten-Besucher zum Gast zu machen. Geschafft wird das auf verschiedene Wege, die allesamt Teil des Hotel Website Marketing sind:

  • Informationsgehalt der Webseite
  • Präsentation der Leistungen
  • Buchungs- und Kontaktmöglichkeiten

Erst Schauen, dann buchen: 3 Regeln, die Webseiten-Besucher zu Gästen machen

Die Hotel-Webseite ist für potenzielle Gäste ein erstes Schaufenster für den bevorstehenden Aufenthalt. Neben auf- und erklärenden Informationen möchte der Gast für eine Buchung begeistert werden – und er benötigt natürlich alle Möglichkeiten, um bei Fragen den Kontakt zu suchen oder sogar direkt buchen zu können. Die drei Regeln einer Hotel-Webseite lauten deshalb:

Regel #1: Informieren Sie Ihre Gäste

In Form von Text können Sie Ihren Gästen alle Informationen bieten, nach denen sie suchen. Laut aktuellen Studien wollen Ihre Gäste vor allem wissen:

  • Bekomme ich das Beste für mein Geld? Beschreiben Sie die Leistungen möglichst genau, um Missverständnisse auszuschließen und die (preislichen) Unterschiede zur Konkurrenz klar herauszustellen.
  • Ist das Hotel dort, wo es sein soll? Beschreiben Sie vor allem den Standort näher. Die Straße reicht nicht – auch besondere Sehenswürdigkeiten, Verkehrsknotenpunkte und andere Eckdaten sind wichtig.
  • Entspricht die Hotel-Ausstattung meinen Ansprüchen? Die Hotelausstattung mit „modern“ oder „klassisch“ zu beschreiben oder gar die reine Angabe der Sterne-Klasse ist für potenzielle Gäste nicht genug. Es braucht sehr viel detailliertere Informationen zur Ausstattung, um zu überzeugen.

Der Inhalt der Webseiten-Texte ist dabei genauso entscheidend, wie der Schreibstil selbst. Überzeugen Sie potenzielle Gäste deshalb auch mit der richtigen Wortwahl, die auf ihr Zielpublikum abgestimmt sein sollte.

Regel #2: Präsentieren Sie sich ansprechend

Mit Texten schaffen Sie eine erste informative Basis, auf die Ihre Gäste aufbauen können. Haben Sie „im Gefühl“ überzeugen können, folgt der visuelle Teil der Webseiten-Arbeit: Hierbei punkten Sie mit hochwertigen Fotos des Hotels, der Zimmer, der Mitarbeiter und anderen Leistungen, beispielsweise der Gastronomie Ihres Hotels. Das Auge spielt bei der Buchung eine entscheidende Rolle – Fotos oder auch Videos können hier den Unterschied machen.

Regel #3: Geben Sie Besuchern Kontakt- und Buchungsmöglichkeiten

Unter den Hotel-Webseitenbesuchern finden Sie zwei Gruppen, die unterschiedliche Vorlieben haben, wenn es um die Buchung geht:

  • Die erste Gruppe wünscht vor der Buchung eine Kontaktaufnahme, entweder per E-Mail oder Telefon. Bieten Sie entsprechende Kontaktmöglichkeiten und reagieren Sie auf Anfragen möglichst zeitnah.
  • Die zweite Gruppe möchte direkt online buchen. Ein entsprechendes Buchungssystem gehört auf jede moderne Hotel-Webseite.

Die Extra-Meile gehen: Hotelbewertungen einbinden

Hoteliers, die die ersten drei Regeln einer hochwertigen Hotel-Webseite berücksichtigt haben, bieten bereits viele Dinge an, die die Konkurrenz nicht im Angebot hat. Dennoch bleibt immer noch Luft nach oben – ein Bonusfeature und damit das „Bon-Bon“ der Hotel-Webseite ist die Einbindung von Hotel-Bewertungen von Portalen, wie holidaycheck oder tripadvisor. Diese echten Bewertungen zeigen, dass:

  • andere Besucher einen Aufenthalt (idealerweise) empfehlen
  • Gästebewertungen vom Hotel als wichtiges Feedback ernstgenommen werden
  • das Hotel sich aktiv um das Bewertungsprofil kümmert

Neben Empfehlungen von Freunden sind Bewertungen im Internet ein ganz besonders wichtiges Entscheidungskriterium. Wer potenziellen Gästen die Suche nach Bewertungen direkt abnimmt und das Bewertungsprofil auf der Webseite verknüpft, zeigt nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern wirbt nachhaltig – wenn der Webseiten-Besucher zum Gast geworden ist – um (positive) Bewertungen. Das Gästeaufkommen steigt damit insgesamt stetig an.

Hotel-Webseitenbesucher erwarten zurecht vieles: Sie wollen informiert, begeistert und an die Hand genommen werden. Sie wollen mit einem guten Gefühl buchen – zurecht, denn nicht selten handelt es sich hier um den Jahresurlaub. Und der soll perfekt sein. Hoteliers, die hier die Pflicht und die Kür perfektionieren, haben nicht nur zufriedene Webseitenbesucher, sondern gleichzeitig neue Gäste, die bald begrüßt werden können.

Alexander Rus

Alexander Rus

Geschäftsführer at Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 ist Alexander besessen von Suchmaschinenoptimierung und brach für seine neu gefundene Leidenschaft sogar sein Informatikstudium im 6. Semester ab. Bis 2012 beschäftigte er sich ausschließlich mit seinen eigenen Affiliate-Projekten. Alexander hasst Gerede ohne Tests, glaubt nur an harte Zahlen und liest in seiner Freizeit gerne die Patentanmeldungen von Suchmaschinen. Das wichtigste Buch für seinen Werdegang ist "The Fountainhead" von Ayn Rand.
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