Ranking-Besessenheit vs. Search Journey

Search Journey vs. Ranking-Besessenheit: SEO für Wachstum und nicht für Ego-Befriedigung nutzen

Bei uns werden zweimal am Tag die Rankings aller Kunden geprüft. Ist das wirklich nötig? Sicherlich nicht. Warum machen wir es dann? Weil es Spaß macht. In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, ob es sinnvoll ist, so fokussiert auf Google-Platzierungen zu sein oder ob nicht andere Metriken aussagekräftiger wären.

Laut einer Studie von Content Marketing Institute & MarketingProfs hatten in 2015 82 Prozent der Marketing Professionals das Ziel das Markenbewusstsein zu steigern. Wer Dan Kennedy gelesen hat, weiß, dass Brand Awareness idealerweise nur ein Nebenprodukt ist und man nicht direkt in diesen „Effekt“ investieren sollte (außer Großkonzerne).

Aus diesem Blickwinkel ist Suchmaschinenoptimierung der perfekte Marketing-Kanal. Es kann die Sichtbarkeit erhöht werden, gleichzeitig baut man aber auch passiv Autorität, Markenbewusstsein und Markenbindung auf.

Ranking- und Konkurrenz-Besessenheit führen zu Dummheiten

Wenn es um die organische Suche geht, sehen Marketingabteilungen und Firmen meist nicht das Potenzial für Sichtbarkeit und Markenbewusstsein. Es geht ausschließlich um Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung wird gemacht, weil die Konkurrenz es auch macht und man im Moment hinter der Konkurrenz platziert ist.

Man will sofort vor der Konkurrenz stehen, auch wenn sie schon seit Jahren SEO macht und man selbst erst vor 2 Monaten begonnen hat. „Quick Wins“ werden gefordert, obwohl es sich bei der organischen Suche um etwas „Organisches“ handelt. Es dreht sich um Autorität, Relevanz, Markenbewusstsein. Nichts davon kann ratzfatz umgesetzt oder erreicht werden.

You can't stop me

Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine echten Abkürzungen, sondern nur teure Sackgassen. Quelle: Fox.com

Die Antwort: Abkürzungen. Die meisten SEO-Agenturen haben sich auf diese Art von Kunden spezialisiert. Kunden, die keine Ahnung haben und nur um jeden Preis vorne stehen wollen. Diese Kunden können nicht weiter als 3 Monate denken und dementsprechend wählen sie einen passenden Dienstleister. Es wird gespammt, es wird manipuliert. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten, aber dann… Kompletter Sichtbarkeitsverlust. Die Agentur ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Die Domain ist verbrannt und kann nicht mehr gerettet werden. Holzkopf!

Rankings sind gut und schön, aber es gibt mehr im Leben

Wenn Sie die organische Suche als Marketing Channel für Ihr Unternehmen nutzen wollen, dann sind Rankings nicht die wichtigste Metrik. Marketingzuständige müssen sich strategische Ziele setzen für alle Bereiche des Marketingtrichters.

Statt Ranking-Geilheit, sollte der Fokus auf Zielen liegen, die das Unternehmen langfristig wachsen lassen, beispielsweise:

  • Wir wollen mehr qualifizierte Anfragen, indem wir unser Publikum auf unserer Seite über unseren Service im Detail aufklären. Stichwort: Information
  • Wir wollen mehr Umsatz generieren durch Besucher, die direkt über die organische Suche auf unseren Landingpages einsteigen. Stichwort: Kauf

Damit man so denken und planen kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Es werden Inhalte für alle Ebenen des Marketing Funnels benötigt.

Durch den SEO-Schneeballeffekt können neue Bereiche und Keywords langfristig relativ schnell erobert werden. Dafür sind aber Markenbekanntheit, Autorität und Relevanz von Nöten. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Top-Platzierungen entstehen, wenn Sie alles andere richtigmachen

  • Markenbewusstsein
  • Markenbindung
  • Marktanalyse
  • Persona-Erstellung
  • Konkurrenzanalyse
  • Unterschiedliche Marketingkanäle
  • Lead-Generierung
  • Inhalte für alle Ebenen im Marketing Funnel

Verstehen Sie die Search Journey

Eine Suche im Internet fängt nicht mit einem Keyword an. Sie beginnt mit einem Problem das gelöst oder einem Bedürfnis welches befriedigt werden soll. In 93 Prozent der Fälle ist der erste Schritt dabei eine Suchmaschine (CMO). Die Search Journeys werden immer länger, weil Konsumenten immer mehr Informationen zur Verfügung haben, z.B. Tourismus und Booking.com oder Bücher und Amazon.

Search Journey

Die durchschnittliche Search Journey wird immer länger. Als Marke ist es wichtig, nach und nach alle Zwischenstopps abzudecken, sodass am Schluss ausreichend Vertrauen für eine Conversion aufgebaut wurde. Quelle: reddit.com

Hier ein kleines Beispiel. Ein Mann sucht nach einem teuren Weihnachtsgeschenk für seine Freundin. Er nutzt dazu die folgenden Keywords…

Bewusstsein: Beste Weihnachtsgeschenke für Frauen

Interesse: Kaschmir Pullover kaufen Ratgeber

Kaufintention: Kaschmir Pullover beste Marke

Nach dem Kauf: Kaschmirwolle waschen Tipps

Selbstverständlich unterscheiden sich diese Phasen (Dauer, Ablauf) für unterschiedliche Branchen. Dementsprechend sollten individuelle Ziele ausgearbeitet und gemessen (wir verwenden Google Analytics) werden.

Es macht keinen Sinn nur auf Keywords mit Kaufintention zu optimieren, weil es gut sein kann, dass die Konkurrenz den Nutzer bereits in der Interesse-Phase überzeugt hat. Dann sind Sie zwar exzellent für „Kaschmir Pullover kaufen“ platziert, aber der Nutzer wird trotzdem bei der Konkurrenz kaufen.

Es gilt den Konsumenten möglichst früh für die eigene Marke zu begeistern und an sich zu binden.

Fördern Sie Markenbindung

Brand ist ein Rankingfaktor. Markenbewusstsein vereinfacht jeden Schritt im Marketing Funnel. Das ist aber nicht alles. Leute sollen die eigene Marke nicht nur kennen, sondern auch lieben. Engagement fördert man im Internet am besten durch Inhalte. Nicht irgendwelche Inhalte, sondern Inhalte, die es sonst nirgends in dieser Form gibt.

Erkennt Google Ihre Firma als Marke und verbindet sie mit Ihrem Produkt, werden Rankings zum Nebenprodukt. Wenn ein User jetzt „generisch“ nach Ihrem Produkt sucht, wird ihm plötzlich automatisch Ihre Marke vorgeschlagen. Hier ranken Sie automatisch auf Platz 1, ganz ohne Konkurrenz.

Überlegen Sie sich, wie Ihre Zielgruppe sucht

Die Entwicklung von Buyer Personas ist ein absolutes Muss für erfolgreiches Marketing. Sie sind aber nur ein erster Schritt. Will man sein Unternehmen im Internet erfolgreich machen, muss man herausfinden, wie die Zielgruppe sucht. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse und nicht die demografischen Daten.

Wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe sucht, dann können Sie Ihre Webseite darauf ausrichten. Für Google ist die Nutzererfahrung alles. Der Algorithmus ist heute noch nicht so weit, aber mit der Einführung von künstlicher Intelligenz wird Google in Zukunft immer besser darin werden die Nutzererfahrung zu interpretieren.

Wer eine gute Nutzererfahrung bietet und seine Kunden glücklich macht, braucht sich keine Sorgen, um die Zukunft seines Unternehmens zu machen.

Generieren Sie mehr Umsatz durch mehr Empathie

Schnell mal bei Google für die Short Tail Keywords mit viel Volumen ranken und abkassieren. Der Traum vieler, aber so läuft es einfach nicht. Suchmaschinenoptimierung ist kein „Quick Win“.  Warum nicht?

  • Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.
  • Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.
  • Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.

Nutzer, welche kaufen wollen, nutzen sehr spezifische Long Tail Keywords. Head Terms, auch Short Tail Keywords genannt, haben ein hohes Suchvolumen, aber dienen eher der Information und erfüllen nur in den seltensten Fällen Ihre Kaufziele. Umgekehrt: Wenn Ihre Webseite und SEO sich nur auf Keywords mit Kaufintention versteift, kann es gut sein, dass der Nutzer nicht das nötige Vertrauen aufgebaut hat und lieber bei einem Konkurrenten kauft.

Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.

Auch wenn Ihre Seite auf Platz 1 steht, kann es sein, dass der Nutzer sich bereits für eine andere Marke entschieden hat, weil diese es verstanden hat zu informieren und Vertrauen aufzubauen. Ihre Top-Platzierung ist also vollkommen wertlos.

Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Wenn Sie nur auf Rankings Bedacht sind und Conversion vernachlässigen, geht Ihnen viel Umsatz verloren. Kümmern Sie sich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern heuern Sie auch Experten für Conversion Rate Optimierung an.

Die grausame Wahrheit über die Search Journey

Sie können nicht erst im letzten Schritt der Search Journey starten. Sie können nicht Ihre Konkurrenz die ganze Arbeit machen lassen und dann abstauben. Es braucht auch die Zwischenschritte. Es werden Vertrauen, Bindung und emotionale Investition benötigt. Sonst ranken Sie zwar für Money Keywords, aber der Nutzer klickt auf das Ergebnis auf Platz 6, weil er oder sie die Marke kennen und lieben gelernt hat.

Wenn Sie sich überlegen in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, sollten Sie unbedingt verstehen, dass es kein „Quick Win“ ist. Abkürzungen haben Konsequenzen. Sie müssen die Search Journey Ihrer Zielgruppe verstehen und eine entsprechende Online-Strategie parat haben. Außerdem sind individuelle Ziele essentiell zur Erfolgsmessung. Rankings können ein Teil davon sein, aber dürfen unter keinen Umständen im Mittelpunkt stehen.

SEO-Schinderei

SEO Schinderei: Wieso die ersten 6 Monate so mühsam sind

Achtung: Es folgt ein absolut ehrlicher Blogbeitrag – ganz ohne Bullshit! Das schwierigste für eine SEO-Agentur bzw. als SEO ist es Geduld zu haben, wenn der Kunde die Geduld verliert. Nach allen Regeln der Kunst wird versucht die Platzierungen des Kunden zu verbessern. Man optimiert die Inhalte, ändert die Seitenstruktur, verbessert Landing Pages, holt sich hochwertige Backlinks, optimiert die Nutzererfahrung und und und. Trotzdem tut sich nichts. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Jeder SEO weiß wovon ich spreche. Es kann schrecklich frustrierend sein. Vor allem, weil Kunden schnelle Ergebnisse sehen wollen. Häufig klappt das aber nicht – was folgt ist das große Drama.

Wie Google den schnellen Aufstieg verhindert

Der Grund für dieses Phänomen ist, dass Google viele unterschiedliche Trigger im Algorithmus hat, die prüfen ob die Anstrengungen es wert beziehungsweise natürlich und gleichmäßig genug sind, um mit einer besseren Platzierung belohnt zu werden. Hierbei kann der Algorithmus beispielsweise feststellen, dass alles ein wenig zu schnell geht und aus diesem Grund Ranking-Verbesserungen verzögert.

Es ist nämlich nicht so, als ob ich eine OnPage-Änderung durchführe oder einen Backlink setze, Google diese beim Crawlen entdeckt und mich daraufhin sofort besser rankt. Nein, alles wird evaluiert, verglichen und in Abhängigkeit von der Autorität (und anderen Faktoren) der Webseite entschieden. Das Ganze passiert auch nicht von heute auf morgen, sondern zeitverzögert. Und diese Verzögerungen können Wochen oder gar Monate umfassen.

Genau aus diesem Grund sieht man beim Sichtbarkeitsindex häufig Plateaus. Es ist nicht so, als ob nichts gemacht werden würde – nein, Google vertraut dem Ganzen noch nicht oder der Aufwand wurde noch nicht als würdig erachtet.

Sichtbarkeitsindex bergland-pertisau.com

Stetiges Wachstum ist bei Suchmaschinenoptimierung eher selten. Eher sieht man Plateaus und große Sprünge, wenn Google einen „neuen Level freischaltet“.

Stetiges Wachstum gibt es nur in den seltensten Fällen. Das geht auch nur bei eigenen Projekten ohne Zeitdruck. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere eigene Webseite.

Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Wenn es keinen Leistungsdruck gibt und SEOs alle Entscheidungen selbstständig treffen können, dann kann der Verlauf auch so aussehen.

SEO ist ein Prozess. Wer das nicht versteht, wird in den ersten 6 bis 12 Monaten leiden. Denn so ist es nun einmal. Eine Pflanze wächst auch nicht schneller durch mehr Willenskraft und unendlich viel Dünger. Wachstum ist ein natürlicher Prozess der vor allem eines braucht – Zeit!

Die Phasen einer SEO-Kampagne

Phase 1: The Honeymoon

Am Anfang eines neuen Projektes gibt es viel zu tun und jede Änderung kann bereits schnell zu deutlich besseren Platzierungen führen. Immerhin ist das Projekt neu, sodass im Verhältnis jede Verbesserung ein großer Fortschritt ist.

Phase 2: The Grind

Um weiterhin Ranking-Verbesserungen zu erzielen wird der Aufwand aber stetig größer. Extrem viel größer sogar. Es muss ein großer Aufwand betrieben werden, um kleine Fortschritte zu generieren. Auch Rückschritte sind in dieser Phase ganz normal. In der mittleren Phase stehen Aufwand und Resultate in keinem guten Verhältnis.

Phase 3: The Snowball

Langfristig pendelt sich dann alles ein und man bekommt den sogenannten Schneeballeffekt zu spüren, der SEO so lukrativ macht. Neue Keywords können schneller erobert werden und die Sichtbarkeit wächst überproportional verglichen zum Aufwand. Best Practices sind umgesetzt und müssen nur aufrechterhalten werden.

Übrigens: Diese Phasen lassen sich auch auf Gruppen von Keywords und Teilbereiche einer Webseite anwenden. In einer Kampagne kann es jedoch auch herbe Rückschläge geben. Nämlich wenn eine Webseite von einem Filter betroffen ist, abgestraft wurde oder durch viele 404 Fehler an Rankings verliert. Deshalb ist SEO auch nach 12 Monaten kein Selbstläufer.

So können Sie auch die ersten Monate einer SEO-Kampagne genießen

Erwartungen vs. Realität

Nicht-SEOs haben oft völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen an Suchmaschinenoptimierung. Sei es ein Kunde, ein Manager oder eine andere Abteilung – alle glauben, dass es mit einer großen Investition losgeht und wenn das Projekt Fahrt aufnimmt ist die Geschichte gegessen.

Ja, es geht darum den Ball ins Rollen zu bringen, aber das dauert länger als Sie vermutlich glauben. Oder sind Sie der Meinung, dass man in 3 bis 6 Monaten zur Autorität in einer Branche wird? Wenn ich heute in die Politik einsteige, werde ich es kaum schaffen in einem Jahr zum Präsidenten gewählt zu werden.

Wenn das Projekt wirklich Fahrt aufnimmt, wird es leichter. Bis dahin müssen die Best Practices aber erst einmal umgesetzt und von Google „akzeptiert“ werden.

Diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität sorgt oft für Unzufriedenheit. Egal wie oft man das Thema durchkaut, es bleibt eine heikle Angelegenheit, die Kunden frustriert.

Zu meinen liebsten Erwartungen zählen…

„SEO ist eine einmalige Geschichte“

Nein, ist es überhaupt nicht. Oder ist Gärtnern eine einmalige Geschichte? Es müssen ständig neue Inhalte optimiert, neue Verlinkungen aufgebaut werden und so weiter und so fort. Man bleibt nicht beliebt nur weil man früher einmal zu den „Besten“ gehört hat. Die Zeiten ändern sich. Google ändert sich. Die Konkurrenz ändert sich. Wer bremst verliert.

„Sobald meine Seite optimiert ist, ist sie für immer perfekt“

Ähm, nein. Es müssen ständig Anstrengungen unternommen werden, um am Ball zu bleiben. Wenn man das beste Produkte auf den Markt bringt, bleibt es nicht lange das beste Produkt, wenn es nicht ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Wer rastet, der rostet.

„Wenn es mal gut läuft, geht es nur noch bergauf“

Menschen neigen dazu sich sofort über sichtbare Resultate zu freuen und zu feiern. Wenn es so gut läuft, muss es doch zwangsläufig so weitergehen, sprich im nächsten Quartal haben wir dann doppelt so viele Besucher.

Nein. Es kann sich um eine kurzfristige Ranking-Verbesserung handeln. Es kann sein, dass Google gerade am Algorithmus herumexperimentiert und die Änderung wieder rückgängig macht. Mein Motto: Immer cool bleiben. Der Prozess ist was zählt. Stabilität ist das Ziel.

Wer abhängig von SEO ist, ist selber schuld

Es ist essentiell, dass SEO nicht der einzige Traffic Channel ist. Wenn alles steht und fällt mit Ihren Rankings, dann ist nicht Suchmaschinenoptimierung das Problem, sondern Ihr Business Model. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihrem SEO panische E-Mails schicken. Er oder sie ist in diesem Fall nicht für die Misere verantwortlich.

Kümmern Sie sich um alternative Traffic-Quellen. Generieren Sie Traffic über:

  • Google AdWords
  • Gastartikel
  • Frage&Antwort-Portale
  • Foren
  • Blogkommentare
  • Social Advertising
  • Referrals
  • Social Media Marketing
  • Offline-PR
  • E-Mail Marketing
  • Branding

Stichwort: Risikostreuung. Ein Unternehmen mit nur einem Standbein ist kein Unternehmen, sondern eine tickende Zeitbombe.

Ein weiteres Argument: Aus meiner eigenen Erfahrung sind Webseiten mit vielen unterschiedlichen Besucherquellen auch in der organischen Suche erfolgreicher.

Anfangs nur Indikatoren messen, weniger auf Rankings achten

Zu Beginn einer SEO-Kampagne ist es nicht sinnvoll sich auf die Platzierungen zu versteifen. Gewonnene Rankings sind bei einem neuen Projekt auch schnell wieder verloren.

Im Idealfall sollten Sie auf Indikatoren, wie z.B.:

…achten.

Diese Punkte korrelieren gut mit Rankings. Denken Sie sich einfach, dass Google Zeit braucht, um Ihr Projekt kennen und lieben zu lernen. Wie immer sollte der Prozess im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Sie sich diesen Blogbeitrag jetzt durchgelesen haben, kann ich Ihnen versprechen, dass Sie die Panik zwischendurch packen wird. Deswegen unbedingt ausdrucken und wenn nötig aus der Schublade holen. Suchmaschinenoptimierung braucht viel Geduld, aber zahlt sich aus. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, keine kurzfristigen Entscheidungen trifft und sich an den Plan hält. Dann wird alles gut.

SEO Dauer

SEO und Zeit: Warum lassen die Ergebnisse auf sich warten?

SEO kann zum Erfolgsfaktor für Unternehmen werden, die Ihre Produkte und Dienstleistungen auch über das Netz vertreiben oder bewerben möchten. Wer für die Optimierung des Rankings einen SEO-Berater engagiert, hat große Erwartungen. Vor allem schnell soll es gehen, doch gerade darin liegt oft das Problem. Die Ergebnisse kommen – allerdings nicht sofort, denn: Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit, um zu wirken. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Google Ranking-Faktoren, die die Sichtbarkeit der eigenen Webseite beeinflussen.

„Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi hat keine Ergebnisse gebracht“: So oder so ähnlich lautet das Fazit vieler Unternehmer, die mit einem Dienstleister zusammengearbeitet haben. Doch heißt das wirklich, dass es einfach zu viele schwarze Schafe gibt? Viele Kunden beschweren sich über:

Fakt ist: Es gibt durchaus einige schwarze Schafe, wenn es um SEO-Beratung geht. Viele von ihnen nutzen die Unwissenheit ihrer Kunden aus und nehmen den Mund ziemlich voll. Sie machen Versprechungen, die nicht eingehalten werden.

Die Folge: Das Vertrauen der Kunden geht verloren – nicht nur in den einzelnen Dienstleister, sondern in die ganze Branche. Viele echte SEO-Experten, die wirklich etwas von ihrer Arbeit verstehen, haben es nun schwer, Kunden von Ihrer Expertise zu überzeugen. Experten wissen nämlich, dass Rankingverbesserungen nicht über Nacht eintreten, denn:

  • SEO ist langfristig ausgelegt.
  • Erfolge sind auf eine Kombination verschiedener umfangreicher Maßnahmen zurückzuführen, die Zeit und Geld kosten.
  • Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist auf nachhaltige Erfolge aus, um ein Ranking nicht nur zu verbessern, sondern auch zu halten – kontinuierliche Aufbauarbeit ist der Schlüssel.

Es wird also auch Zeit mit einigen SEO-Mythen aufzuräumen, die von unseriösen SEO-Agenturen und -Beratern in die Welt gesetzt wurden, und Kunden eher verwirren als ihnen helfen. Dabei gilt es, vor allem bei Garantien und allzu vollmundigen Versprechungen aufzupassen.

Vorsicht vor haltlosen Garantien

Verlockend klingen immer wieder Garantien, die versprechen, die Unternehmenswebseite zu einem oder mehreren Keywords in kürzester Zeit – meist innerhalb weniger Wochen oder Monate – auf Platz eins der Suchergebnisse zu befördern. Realistisch ist das jedoch nur unter folgenden Bedingungen:

  • Der SEO-Dienstleister optimiert auf Keywords, die beispielsweise den eigenen einzigartigen Unternehmensnamen beinhalten.
  • Der Unternehmensname wird natürlich nur gesucht, wenn der Name bekannt ist.
  • Wer jedoch nach einer Dienstleistung oder einem Produkt sucht, das die Unternehmung anbietet, wird hier nicht auf den Top-Positionen auftauchen.

Der Nutzen einer solchen Optimierung ist relativ gering. Doch derartige Versprechen können nichts anderes bedeuten. Oder: Sie werden schlichtweg nicht eingehalten. Das Problem an derartigen Garantien ist, dass der Suchmaschinenoptimierer nicht alle Faktoren in der Hand hat, um die Versprechungen zu erfüllen:

  • Google nutzt einen sich ständig ändernden Algorithmus, der es notwendig macht, nicht nur punktuelle Optimierungen durchzuführen, sondern die Google Optimierung als Ganzes zu verstehen.
  • Die Konkurrenz schläft nicht. Deren Bemühungen liegen ebenfalls nicht in der Hand des Dienstleisters. Er kann „nur“ antizipieren und reagieren – doch auch das ist in der „SEO-Garantie“ nicht enthalten.
  • SEO-Garantien zielen nicht auf das ab, was der Dienstleister tut – sie versprechen im Grunde genommen, dass alle Schritte von Google und der Konkurrenz wie von Geisterhand vorausgesehen werden können. Dass das nicht funktionieren kann, ist jedem Unternehmer klar.

Dennoch ist es oft zu verlockend, solch ein Angebot anzunehmen. Doch um derartige Suchmaschinenoptimierung, die einfach nur schlecht für die Unternehmung ist, sollte jeder Unternehmer einen großen Bogen machen.

Vielmehr gilt es zu verstehen, dass die Erfolge Zeit brauchen – und das nicht nur, um zu wirken, sondern auch um umgesetzt werden zu können, denn: Gute SEO ist umfangreich und sehr zeitintensiv. Das wird an den Maßnahmen klar, die für nachhaltige SEO-Erfolge ergriffen werden müssen.

Gute SEO vs. schlechte SEO

Wie kann der Kunde zwischen guter und schlechter SEO unterscheiden? Hilfreiches Reporting macht den SEO-Erfolg messbar. Häufig reicht es aber schon aus, sich den Maßnahmenkatalog des SEO-Beraters anzuschauen, um hier eine Bewertung vornehmen zu können:

Link-Aufbau vs. Link-Spamming

Backlinks sind ganz entscheidend für die Sichtbarkeit. Einen großen Teil der Zeit beziehungsweise des Budgets wird der SEO-Dienstleister deshalb für den Linkaufbau nutzen. Richtig ist hier beispielsweise die Platzierung von Gastartikeln auf themenrelevanten Portalen und Blogs. Falsch wiederrum ist das sogenannte Link-Spamming, bei dem wahllos Links zur Unternehmenswebseite z.B. als Kommentar auf anderen Blogs gepostet werden.

Hochwertiger Content vs. Text-Spinning

Hochwertige Inhalte mit Mehrwert auf der eigenen Webseite oder als Gastartikel auf anderen Webseiten ist der Schlüssel zum SEO-Erfolg. Individuell abgestimmte Texte sind hier ein Muss – wer ausschließlich mit Text-Spinning, also einem Basistext in verschiedenen Versionen arbeitet, hat das Spiel nicht verstanden.

Intelligente Keyword-Verteilung vs. Keyword-Stuffing

Auch die Onpage-Optimierung will gelernt sein. Langfristige Erfolge werden mit passenden Keywords erreicht, die sinnvoll auf der Webseite integriert werden – Keywords in jedem Satz sind mehr als kontraproduktiv. Redet Ihr Berater von LSI und LSO, dann hat er Ahnung.

Social Media vs. Web- und Artikelverzeichnisse

Für den Backlink-Aufbau verwenden viele unseriösen Anbieter unbekannte Webkataloge und massig Artikelverzeichnisse, die nicht nur unwirksam sind, sondern spätestens seit dem Google-Penguin-Update auch schädlich für das Ranking sein können. Dennoch nutzen viele vermeintlichen SEO-Agenturen weiterhin diese Praktiken. SEO-Berater, die jedoch die Wirksamkeit von sozialen Netzwerken und deren Signale unter dem Gesichtspunkt SEO verstanden haben, haben ihren Beruf nicht verfehlt.

Es gibt kein Standardrezept: SEO ist komplex, dynamisch und aufwendig

Der Maßnahmenkatalog einer durchdachten SEO-Strategie ist klar gegliedert. Auf eine Grundoptimierung der Webseite folgt der Linkaufbau und die Nutzung von Social Media, um auch aus sozialen Netzwerken entsprechende Signale zu generieren, die das Ranking indirekt positiv beeinflussen.

Um die Langfristigkeit einer Strategie zu erklären, spielt vor allem der Suchmaschinenriese, Google selbst, eine tragende Rolle, denn: Google lässt sich ungern in die Karten schauen. Viele Ranking-Faktoren sind bekannt. Andere Faktoren und deren Gewichtung wiederrum nicht.

Ein SEO-Profi kann nur durch ständige Weiterbildung in diesem Bereich und durch eigene Projekte, die als „Versuchskaninchen“ fungieren, feststellen, welche Maßnahmen wirklich funktionieren. Doch auch mit der besten Vorbereitung und den idealsten Maßnahmen braucht SEO Zeit:

  • Alle ergriffenen Maßnahmen müssen erst einmal umgesetzt werden.
  • Die Maßnahmen müssen anschließend von Google „registriert“ werden.
  • Sind die Veränderungen erfasst worden, wird die Webseite wiederrum mit anderen Webseiten verglichen.
  • Erst dann stellt sich Google die Frage: Welche Webseite ist besser optimiert? Und dann wird das Ranking angepasst.

Dieser ganze Prozess kann im „schlimmsten“ Fall einige Monate dauern – pro SEO-Maßnahme. Und auch dann kann der SEO-Berater sich nicht ausruhen. Es gilt immer weiter an der Optimierung zu arbeiten, um das Ranking weiter zu verbessern, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und dem Unternehmen so zu mehr Besuchern und damit höheren Umsätzen zu verhelfen. Standardtaktiken sind hier fehl am Platze, weshalb nur eine langfristig ausgelegte Strategie zum Erfolg führen kann.

SEO-Resultate messen

Wie kann ich als Kunde den SEO-Erfolg messen?

Wer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte, kommt um monetäre Investitionen nicht herum – ein harter Fakt, der schon vielen Unternehmern das Leben schwer gemacht hat. Wer seine Unternehmensaktivitäten beispielsweise auch im Netz vorantreiben möchte, der sollte hier einen SEO-Dienstleister engagieren. Doch auch dieser kostet Geld – Geld, das vor allem bei KMUs nicht gerade locker sitzt und deshalb gut investiert sein muss. Die Frage, die sich stellt, ist also: Wie kann ich als Kunde, die SEO-Erfolge messen?

Zahlreiche SEO-Agenturen werben im Internet um neue Kunden. Da werden Versprechungen gemacht, wie „in drei Monaten auf Position 1“, die sich im Endeffekt nur als heiße Luft herausstellen. Wer derartige Aussagen macht, sollte aus Kundensicht sofort disqualifiziert werden.

Wie finde ich die beste SEO-Agentur für mich?

Vielmehr braucht es einen seriösen Anbieter, der durch langfristig und nachhaltig ausgelegte Maßnahmen zum Erfolg und damit auf die oberen Plätze innerhalb des Suchmaschinenrankings führt. Aber wie genau finde ich die beste SEO-Agentur? Entscheidend für die Zusammenarbeit mit einer SEO-Firma ist deshalb erst einmal Folgendes:

#1: Welche Qualifikationen kann der SEO-Profi vorweisen?

Seriöse Qualifikationen gibt es in der Branche bisher nicht, auch wenn viele meinen es gäbe sie. Heiße Luft nennen ich das. Nur wer jeden Tag aktiv SEO betreibt, baut sein Wissen stetig aus. Nein, Kundenbesuche zählen nicht dazu.

#2: Welche Referenzen kann der SEO-Profi vorweisen?

Gefährlich, denn teilweise haben die aller schlechtesten SEO-Agenturen die bekanntesten Kunden. Und dann liest man in den Branchennachrichten wieder darüber, dass ein Linknetzwerk aufgedeckt wurde und zahllose Großkunden mit ihren Seiten abgestürzt sind.

#3: Stimmt Ihr Bauchgefühl?

Es geht nicht darum, dass Sie alles verstehen, was der liebe Dienstleister so erzählt. Je individueller und je weniger groß die Versprechungen in den ersten 6 Monaten sind, desto besser. Wichtig ist zudem, dass es sich um einen Experten handelt und nicht um eine Werbeagentur, die Google Optimierung so nebenbei erledigt. Und zu guter Letzt: Lieber wenig Mitarbeiter mit viel Hirn statt viele Mitarbeiter mit wenig Hirn.

In vielen Fällen ist vor allem Punkt 3 entscheidend für eine Zusammenarbeit: Das Bauchgefühl lässt häufig intuitiv zwischen Profis und Fallobst unterscheiden. Kommt es nun zu einem Vertrag, bedeutet das jedoch noch lange nicht, dass der Kunde sich zurücklehnen kann und voll und ganz auf die Arbeit vertrauen sollte, denn:

Ein guter SEO-Dienstleister lässt Sie an den Erfolgen teilhaben – und auch, wenn es in der ersten Zeit aufgrund einer langfristig ausgelegten Strategie nur zu kleineren Erfolgen kommt, so ist es doch notwendig, dass SEO-Berater zeigen, dass sie ihr Geld wert sind.

Transparenz, der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit

Messbar sind Erfolge nur, wenn die geleistete Arbeit nachvollziehbar ist. Transparenz ist also ein ganz entscheidender Faktor. Für Sie also Kunde bedeutet das, dass Sie kleine und große Schritte sowie Tätigkeiten nachvollziehen können müssen. Wenn der Suchmaschinenoptimierer Ihres Vertrauens, also

  • eine Strategie präsentiert,
  • alle Schritte zur Zielerreichung darlegt und
  • vorzeigen kann, was er in „X“ Stunden erledigt hat

dann wissen Sie, dass das investierte Geld, jeden Cent wert war. Wenn es nun um echten Erfolg geht, heißt es einen Schritt weiterzugehen, denn: Um SEO-Erfolg zu messen, sollte ein Grundverständnis für SEO vorhanden sein. So können Sie Erfolge direkt nachvollziehen und verstehen.

Ein guter SEO-Dienstleister präsentiert alle Daten auf einen Blick

Um als Kunde Erfolge messen zu können, sind regelmäßige Reportings seitens Ihres Dienstleisters absolute Pflicht. In der SEO-Branche wird immer wieder über Praktiken berichtet, bei denen die Maßnahmen nicht zusammengefasst und bei Nachfragen seitens des Kunden keine Aussagen über die erfolgten Aktionen gegeben werden können – hier dürfen Sie sicher sein:

Es ist nichts passiert, da ein seriöser Dienstleister immer den Überblick behält und Sie auch ungefragt und in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden hält, beispielsweise durch Reportings, die Sie

  • wöchentlich,
  • monatlich oder auch
  • alle zwei Monate

erhalten. In diesen Reportings sollten verschiedene Kennzahlen und Daten enthalten sein, die Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse erleichtert. Dazu gehören folgende Dinge:

Dokumentation der Arbeit

Jeder Arbeitsschritt sollte penibel dokumentiert sein, nur so können Sie nachvollziehen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, wie viel des Budgets oder des Zeitkontingents für diese eine spezielle Aufgabe genutzt wurde und welche „Baustellen“ noch nicht angegangen wurden. Sie müssen auf einen Blick sehen können, ob:

Denn jede dieser Maßnahmen kostet Sie Geld und damit einen Teil Ihres Budgets – und nur, wenn das Budget sinnvoll investiert wurde, kann dies auch als Erfolg verbucht werden.

Umfangreiche Datenaufbereitung

Insbesondere am Anfang der Zusammenarbeit machen sich meist keine Ranking-Veränderungen bemerkbar. Umso wichtiger ist es, alle relevanten Daten zu dokumentieren, um Ihnen als Kunde zeigen zu können, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Umfangreiche Datenerhebungen sind deshalb um so wichtiger:

  • Welche Backlinks wurden wo platziert?
  • Wie hoch ist die Absprungrate?
  • Welche sozialen Signale, beispielsweise Facebook-Likes, Retweets von Twitter oder +1 bei Google+ konnten generiert werden?

Es gibt zahlreiche Daten, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen. Auch hier ist die SEO-Firma in der Pflicht, Sie über deren Relevanz aufzuklären und die erfolgten Aktionen auf diesen Gebieten zu kennzeichnen. Ist hier wenig bis gar nichts passiert, sollten Sie zumindest hellhörig werden.

Aktueller Ranking-Status – nach Keywords sortiert

SEO-Erfolg bedeutet Ranking-Erfolg, das ist bekannt. Je besser das Ranking wird, desto erfolgreicher waren die Maßnahmen. Ein Reporting beinhaltet deshalb immer den aktuellen Status und die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Zeitraum. So lassen sich Erfolge schnell erkennen – und zwar auf einen Blick.

Um Ihnen die Erfolgskontrolle möglichst einfach zu machen, sollte das Reporting nach Keywords aufgeteilt werden, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Schnell lassen sich so erfolgreiche Maßnahmen identifizieren.

Vertrauen Sie einem Profi und lassen Sie ihm Zeit

Erfolgsmessung ist für den Kunden umso einfacher, je mehr die Materie bekannt ist. Problematisch ist dabei vor allem die Tatsache, dass nachhaltige Suchmaschinenoptimierung eine langfristige Investition ist und damit auch Zeit benötigt, um zu wirken.

Konnte Ihr SEO-Dienstleister durch hilfreiche Reportings und umfangreiche Daten punkten, so schenken Sie ihm das Vertrauen, indem Sie ihm die notwendige Zeit geben, um das Ranking Ihrer Unternehmenswebseite zu optimieren. Da Geld investiert wurde, wünschen sich viele Kunden, dass die Erfolge schnell sichtbar werden – so funktioniert die Geschichte leider nicht.

Viel wichtiger als schlagartige Top-1-Rankings sind positive Trends. Im Laufe der Zusammenarbeit erhalten Sie Ihre SEO-Reportings – dort werden Veränderungen sichtbar, wenn auch in kleinen Schritten:

  • Ist Ihre Webseite zu Keyword #1 zu Anfang der Zusammenarbeit noch jenseits der Suchergebnisseite zehn, kann ein Monat danach vielleicht schon ein Top-50-Ranking erzielt werden.
  • Einen weiteren Monat später klettert Ihre Webseite noch einmal zehn Plätze nach oben.
  • Und noch etwas später sind Sie schon unter den Top-20.

Erste Traffic-Zuwächse machen sich bemerkbar, sodass bei einer weiteren Zusammenarbeit weitere noch stärkere Erfolge sichtbar werden.

Die Erfolgsmessung aus Kundensicht ist einfach, wenn das Verständnis dafür, dass erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nachhaltig und langfristig ausgelegt sein muss, vorhanden ist. Ihr SEO-Profi nimmt Ihnen dabei viel Arbeit ab, indem er umfangreiche Reportings anfertigt und diese verständlich aufbereitet. Erkennen Sie einen positiven Trend nach oben? Dann ist Ihr SEO-Profi der Richtige.

Immergrüne SEO

5 Gründe, wieso nachhaltige SEO eine sichere Investition ist

Suchmaschinenoptimierung mutet manchem Unternehmer immer noch wie ein großer und doch schwammiger Begriff an, der scheinbar großes Potenzial birgt, aber nicht so richtig greifbar ist. Wie wichtig SEO wirklich ist, wird jedoch immer deutlicher: Die Sichtbarkeit der eigenen Webseite im Netz wird immer mehr zu einem Akquise-Werkzeug, das längst an vorderster Front kämpft. Entsprechende Maßnahmen fördern den Erfolg – und doch bleibt die Frage: Lohnt sich Suchmaschinenoptimierung?

Ob SEO-Maßnahmen eingesetzt werden oder nicht, kann ganz entscheidend dazu beitragen, wie erfolgreich die Unternehmung ist. Dabei geht es nicht nur darum, auf Position eins der Suchergebnisse aufzusteigen, sondern die Sichtbarkeit allgemein zu stärken – dann wird auch die Antwort auf die Frage, ob sich SEO lohnt klar: Ja, es lohnt sich. Und zwar aus folgenden Gründen.

Wieso Sie jetzt in nachhaltige SEO investieren sollten

Grund #1: SEO ist die Zukunft, denn Nutzer suchen online

Branchenbücher verstauben in der Ecke und auch die älteren Generationen suchen im Netz – das Umdenken findet längst statt:

  • Neun von zehn Menschen nutzen Google
  • Sie alle suchen nach einer Lösung für ihr ganz persönliches „Problem“.
  • Die Lösung finden Sie in einem Produkt oder in der Dienstleistung eines Unternehmens.

Wer mit entsprechenden SEO-Maßnahmen also direkt auf den vordersten Plätzen der Suchergebnisse erscheint, hat eine Investition in die Zukunft getan. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, ob Kinder oder Rentner.

Grund #2: SEO bietet Lösungen direkt an

Suchmaschinenoptimierung hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Akquise-Maßnahmen: Der potenzielle Neukunde muss nicht davon überzeugt werden, dass er die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen benötigt – denn er weiß es schon, sonst würde die Unternehmenswebseite mit seinem Angebot nicht auftauchen. SEO agiert also nach dem Pull-Prinzip, das in drei Schritten funktioniert:

  • Der Kunde sucht eine Lösung durch Eingabe von Keywords.
  • Das Unternehmen bietet eine Lösung.
  • Der Kunde kauft beim Unternehmen ein – einfacher könnte die Akquise nicht sein.

Grund #3: SEO ist nicht immer günstig – aber kosteneffizient

Ein Grund, den viele Unternehmer anführen, wenn sie sich gegen SEO entscheiden, ist der Kostenfaktor. Klar ist, dass Suchmaschinenoptimierung nicht günstig ist. Die Investitionen jedoch lohnen sich. So kann eine Top-Position für ein Unternehmen signifikante Zuwächse bedeuten, denn: Top-Positionen in den Google-Suchergebnissen werden angeklickt – bietet das Angebot den gewünschten Nutzen, wird gekauft.

Eine einfache Milchmädchen-Rechnung, die aufgeht, wenn die SEO-Maßnahmen professionell umgesetzt werden. Die Effizienz wird durch dabei durch die besonderen Vorteile der SEO (gegenüber anderen Marketingmaßnahmen) gesichert:

  • Sehr hohe Reichweite
  • Sehr hohe Flexibilität
  • Sehr hohe Zielgruppengenauigkeit

So können die Investitionen, die zweifellos gemacht werden müssen, möglichst schnell in Erfolge „umgewandelt“ werden.

Grund #4: SEO ist messbar

Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi bedeutet, dass alle umgesetzten Maßnahmen und Erfolge protokolliert, analysiert und bewertet werden. So lassen sich sehr schnell messbare Kennzahlen erstellen, auf deren Basis die SEO-Erfolge bewertet werden können.

Hier liegt es auch am Unternehmer (als Auftragsgeber) den Wert von Traffic-Zuwächsen und darauf resultierenden Käufen zu erkennen. Es muss nicht immer eine Top-1-Position zu einem bestimmten Keyword sein, um Erfolge verzeichnen zu können.

Noch sehr viel einfacher zu messen ist der Return-of-Investment (ROI) von Google AdWords Anzeigen als Teil der SEO-Maßnahmen. Mit einem entsprechenden Tracking der Anzeigen-Klicks lassen sich alle notwendigen Kennzahlen ablesen:

  • Was kostet ein Klick?
  • Wie viele AdWords-Klicks sind im Zeitraum X erfolgt?
  • Wie viele AdWords-Klicks im Zeitraum X resultierten in einem Kauf?

Bei einem Klickpreis von einem Euro, 300 Klicks pro Monat und 30 daraus resultierenden Verkäufen zu einem Preis von 50 Euro, liegt der ROI pro Monat bei 1.200 Euro. Im gesamten Jahr ergibt sich ein ROI von 14.400 Euro – und zwar pro Produkt.

Grund #5: SEO stärkt die Reputation nachhaltig – und bringt so Neukunden

SEO ist vor allem aufgrund eines ganz besonderen Aspektes interessant: Es erhöht die Sichtbarkeit, und zwar nicht nur in diesem einen Moment der Suchanfrage. Da Suchmaschinenoptimierung langfristig ausgelegt ist, bedeutet diese Maßnahme, dass Suchende immer häufiger mit dem Unternehmens-, Marken- oder Produktnamen in Kontakt kommen. Dieses Form von Brand Awareness ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, stärkt er doch die Expertenstellungen des Unternehmens in einem ganz bestimmten Kontext.

SEO ist eine nachhaltige Maßnahme, die viel Zeit und Energie benötigt – dafür belohnt sie jedoch mit Neukunden, mehr Aufmerksamkeit für die Unternehmung und eine Steuer- und Messbarkeit, die ihresgleichen sucht. Die vielen Vorteile machen SEO deshalb schon heute zum Akquise- und Kommunikationstool Nummer eins.

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Billige Suchmaschinenoptimierung

Günstige Suchmaschinenoptimierung? Nein danke!

Die vielen Faktoren, die bei der Optimierung der Webseite für Suchmaschinen wie Google eine Rolle spielen, sind so umfangreich, dass das SEO-Budget nicht zu knapp bemessen werden sollte. Zu günstige SEO-Angebote sind einfach zu schön, um wahr zu sein. Warum keiner günstige Suchmaschinenoptimierung braucht? Mehr dazu in diesem Beitrag.

Die Suche nach einem SEO-Profi oder einer SEO-Agentur sollte vorher gut geplant sein. Es gibt viele Dinge, die bei der Auswahl zu beachten sind – der Dienstleister selbst und die Chemie zwischen Auftraggeber und Berater bzw. Dienstleister ist dabei natürlich wichtig. Für die objektive Beurteilung des Angebotes gilt es jedoch vor allem zu beachten, ob die angebotenen Leistungen zweierlei Kriterien erfüllen:

  • Sind die Einzelleistungen notwendig und sinnvoll?
  • Sind die Einzelleistungen qualitativ hochwertig?

Viele vermeintliche SEO-Profis und Agenturen setzen Maßnahmen ein, die nicht nur veraltet und damit unnütz sind, sondern im schlimmsten Fall auch noch der Sichtbarkeit der Webseite schaden können. Selbst bei Maßnahmen, die sinnvoll sind, gibt es zusätzlich große Qualitätsunterschiede – günstige SEO-Preise sind deshalb oft das Ergebnis von „schlechter“ Arbeit, die den Zielen des Unternehmens in keiner Weise zuträglich sind.

SEO-No-Go: Backlinks, die kein Unternehmer braucht

Als geschäftstüchtiger Unternehmer werden verschiedene Angebote miteinander verglichen. Dabei sollte allerdings die Masse an Einzelleistungen nicht als Kriterium gelten, denn: Viele SEO-Dienstleister versuchen die Angebotsumfänge mit unnötigen, oft sogar schädlichen Leistungen, aufzublähen – so entsteht der Eindruck, dass der Kunde viel für sein Geld bekommt. In Wirklichkeit ist dies jedoch nicht der Fall.

Da die Wichtigkeit des Linkaufbaus auch unter „Laien“ bekannt ist, wird vor allem in diesem Bereich mit Effekthascherei gearbeitet. Günstige Suchmaschinenoptimierung beinhaltet deshalb nicht manuellen und sinnvollen Linkaufbau, der nachhaltig auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite wirkt, sondern minderwertige Links, die wenig bis überhaupt keine Auswirkungen auf die Webseiten-Relevanz haben – unter den kostenlosen Linkquellen findet der potenzielle Kunde dabei vor allem folgende nutzlose Verzeichnisse:

Automatisierte Masseneintragungen in Webkataloge

Webkataloge oder Webverzeichnisse stellen im Grunde genommen eine Linksammlung bereit, in die Webseiten-Betreiber oder eben SEO-Dienstleister Webpräsenzen einstellen und damit verlinken. Vor einigen Jahren waren diese Webseiten-Verzeichnisse ein einfacher Weg zu neuen Backlinks – vor allem die Nutzung von entsprechender Software, die die Einstellung der Webseiten (halb-)automatisiert, machte diese Taktik schnell und effektiv.

Problem dieser Verzeichnisse: Die meisten haben heute keinen Mehrwert für die User. Auch die Nutzung von manipulativen und irreführenden Ankertexten war weit verbreitet – und einer der Gründe, warum das berüchtigte Google-Penguin-Update vielen Internetseiten den Gar ausmachte. Heute sind ein Großteil dieser Links keinen Cent mehr wert oder schaden der Sichtbarkeit sogar. Dennoch sind sie immer noch Teil der Strategie von SEO-Dienstleistern, die mit einem geringen Preis über die Minderwertigkeit dieser Links hinwegtäuschen wollen.

Wie immer gilt, dass es natürlich auch Ausnahmen gibt. So tragen auch wir unsere Kunden in ausgewählte Webkataloge ein. Aber dies geschieht nur bei den Besten der Besten und auch dann nur per Hand.

Artikelverzeichnisse

Wie die Webkataloge sind auch Artikelverzeichnisse heute kein zielführendes Instrument mehr. Die Strategie basiert dabei nicht auf reiner Verlinkung, sondern auf die Einstellung eines Artikels, der entsprechende Backlinks enthält – der Aufwand ist also ein wenig höher, was wiederrum Hochwertigkeit oder Nachhaltigkeit suggerieren könnte.

Hier gab es jedoch schon damals das Problem von doppeltem Content („Duplicate Content“), der von Google abgestraft wird. Entgegengewirkt wird hier mit automatisch veränderten Wörtern und Sätzen der auf verschiedenen Artieklverzeichnissen eingestellten Texten – das Ergebnis ist jedoch oft ein Text, der wenig Sinn ergibt. Seit dem Panda-Update von Google ist Schluss mit dieser Taktik. Günstige SEO hat diese Linkquelle jedoch immer noch oft im Programm.

Social-Bookmarking-Verzeichnisse

Die Wichtigkeit von Social Media und Signale aus sozialen Netzwerken ist für die SEO heute kein Geheimnis mehr – allerdings wird der „Social Linkjuice“ nicht durch die Eintragung der Webseite in Social-Bookmarking-Verzeichnisse erreicht, denn die Problematik des fehlenden Mehrwerts und der sinnlosen Automatisierung herrscht auch hier vor – Google nahm den sozialen Lesezeichen deshalb ebenfalls den Wind aus den Segeln.

Die Einfachheit des Linkbuildings mit Verzeichnissen liegt auf der Hand – und damit auch die Antwort auf die Frage, warum manche SEO-Angebote unschlagbar günstig sind. Mit den Verzeichnissen sind die günstigen und gleichzeitig unnützen Linkaufbau-Strategien jedoch nicht am Ende:

  • „Link-Wheels“: Hierbei werden einfach Links auf anderen selbsterstellten Webseiten (meist Freeblogs) gesetzt, die zurück auf die eigene Webseite verlinken, aber auch auf andere solcher Webseiten. Damit entsteht ein „Link-Wheel“, welches den Link Juice maximieren soll. Hat früher sehr gut funktioniert, aber was Google heute dazu sagt hier.
  • Profil Links: Profile in Internet-Foren können mit einem Link versehen werden, der von allen anderen Usern eingesehen werden kann – die Anmeldung hunderter oder tausender Profile mit dem entsprechenden Link im Profil war die Folge. Da dies weder einen Mehrwert bietet, noch im Interesse der Foren-Betreiber ist, reagiert Google heute auch hier sehr allergisch.
  • Blog Kommentare: Blog-Spamming ist weitverbreitet und meint ein Kommentar, der nichts Weiteres als den Link enthält. Auch allgemein verfasste Kommentare inklusive Link sind möglich, um den Eindruck eines echten Users hinter dem Kommentar zu suggerieren. In Wirklichkeit sind jedoch Bots oder menschliche Spammer am Werk – und manche davon präsentieren sich im „echten Leben“ als SEO-Profis.

Auch mit diesen drei Maßnahmen sind Backlinks schnell und unkompliziert generiert, allerdings auf Kosten von Qualität und Nachhaltigkeit. Billige Suchmaschinenoptimierung bedient sich deshalb sehr oft dieser Taktiken. Eine seriöse SEO-Agentur wird derartige Leistungen nicht im Angebot haben – doch auch, wenn Verzeichnisse und andere unnötige Maßnahmen nicht auffallen, bleibt die Frage nach Qualität.

SEO-Angebote objektiv bewerten: Günstig ist nicht gleich gut

Neben unnötigen bis hin zu schadhaften Maßnahmen sind allerdings auch andere Dinge ein Indiz dafür, dass die gelieferte Arbeit nicht unbedingt zum Erfolg beiträgt. Der Preis spielt dabei eine ganz besondere Rolle. Vor allem in puncto Stundensatz und Content-Erstellung sollte der beauftragende Unternehmer aufhorchen:

Stundensätze

Viele Leistungen werden stündlich abgerechnet, weshalb ein Stunden-Paket Teil des Angebots ist – liegt der Stundensatz unter 100 Euro ist Vorsicht geboten.

Content-Erstellung

Für die Onpage-Optimierung werden hochwertige Texte benötigt – die Offpage-Optimierung kann diese ebenfalls benötigen, beispielsweise für Gastartikel, die für den Linkaufbau und den Reputationsaufbau genutzt werden. Auch hier sollte der Preis nicht alleiniger Entscheidungsfaktor sein, denn: Wer hier auf billig setzt, bekommt das auch anhand der Text-Qualität sofort zu spüren.

SEO ist keine billige Angelegenheit – und wenn sie es doch ist, ist sie meist von minderwertiger Qualität. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch nicht, dass nur die Unternehmen Suchmaschinenoptimierung betreiben (lassen), die fünf- oder sechsstellige Beträge im Monat investieren können. Vielmehr geht es um eine Skalierung der Leistungen im Hinblick auf das Budget. Professionelle SEO-Dienstleister bieten deshalb ein angepasstes hochwirksames Paket, das auch für kleine und mittelständische Unternehmen bezahlbar ist und die Ziele mit Köpfchen und Kreativität verwirklicht.