Video: Online Reputationsmanagement

So betreibst du Online Reputation Management für Google & Co.

Abonnieren Sie jetzt gleich unseren YouTube-Channel,
damit Sie keinen SEO-Nugget verpassen!



Online Reputationsmanagement

Präsentation zum Vortrag als PDF: Einfach auf das Bild klicken!

Lass uns zu Beginn gleich eines klarstellen: Es gibt grundsätzlichen keinen Weg negative Ergebnisse verschwinden zu lassen, außer es kommt zu einer Einigung mit demjenigen, der den Content online gestellt hat. In erster Linie solltest du also das Ziel haben, die Situation auf diese Weise zu lösen. Sollte das nicht funktionieren, geht es darum, die Sichtbarkeit des Resultats zu reduzieren.

Was ist Online Reputationsmanagement?

Ein großer Teil von Online Reputationsmanagement, engl. Online Reputation Management (kurz ORM), ist Brand Monitoring. Dabei werden Erwähnungen auf sozialen Medien und Veröffentlichungen rund um die Marke im Auge behalten (Tools: Google Alerts, Ahrefs Alerts, SEMrush Brand Monitoring, etc). Management ist die Antwort auf positive und negative Presse und der nötige Präventivschlag, um zu verhindern, dass aus kleinen Problemen große werden. Online Reputation Repair kommt erst zum Einsatz, wenn es wirklich ein größeres Problem gibt.

Die meisten Unternehmen sind in der Lage, Foren und Rezensionen auf Bewertungsplattformen zu moderieren. Problematisch wird es, wenn ein negatives Ergebnis anfängt für den Markennamen in der Google Suche zu ranken. Dann ist das Thema nicht mehr auf eine Plattform isoliert, wo es in der Regel schnell in Vergessenheit gerät. Stattdessen ist es bei Google sichtbar und wird immer wieder angezeigt, wenn jemand nach dem Unternehmen sucht.

Wieso ist Online Reputation Management überhaupt nötig?

Die meisten Conversions entstehen durch Markensuchanfragen, engl. Brand Searches, und Empfehlungen. Dabei wird auch im Falle einer Empfehlung häufig nach der Marke gesucht. Ein negatives Ergebnis kann dann dazu führen, dass die Empfehlung in Frage gestellt wird. Schockierend aber wahr: 88% der Konsumenten vertrauen Online-Bewertungen wie persönlichen Empfehlungen von Freunden und Bekannten (Quelle: http://searchengineland.com/88-consumers-trust-online-reviews-much-personal-recommendations-195803).

Das bedeutet, die eigenen Brand SERPS müssen um jeden Preis sauber bleiben und nein, negative Einträge verschwinden nicht von selbst. Die Online Reputation Management Strategie sollte daher idealerweise präventiver Natur sein. Dies realisierst du durch einen Schutzwall aus von dir kontrollierten Properties, wie z.B. soziale Profile, Firmenprofile, Mini-Seiten, Wikipedia-Einträge und Branchenprofile, welche verhindern, dass negative Ergebnisse auf der ersten Seite bei Google ranken. Dein Ziel ist es, den SERP Real Estate für deinen Markennamen vollkommen zu beherrschen.

Wie kann ich soziale Profile für ORM nutzen?

Unter soziale Profile verstehe ich (Unternehmens)-Seiten auf Plattformen wie Facebook, Twitter, Pinterest, XING, Instagram, LinkedIn, YouTube. Auf sozialen Profilen kannst du die Inhalte beeinflussen und negative Stimmen moderieren. Außerdem handelt es sich um Domains, welche von Google absolutes Vertrauen genießen. Dementsprechend kannst du dir hier Linkbuilding-technisch viel leisten ohne Gefahr einer Google Abstrafung.

Um Google zu kommunizieren, welche sozialen Profile zu deinem Unternehmen gehören, kannst strukturierte Daten verwenden. So kannst du mit dem Organization Markup Profile auf sozialen Plattformen mit „sameAs“ markieren. Gleichzeitig verlinkst du von den Profilen auf deine Webseite. Damit schaffst du einen „2-Way-Handshake“ und bestätigst Google so die Inhaberschaft.

Mit den sozialen Profilen wollen wir Plätze in den Suchergebnissen einnehmen, sodass negative Stimmen in der Versenkung verschwinden. Dazu ist es wichtig, dass die Profile nicht nur gepflegt, sondern auch verlinkt werden.

Die Top 10 Social Profiles:

  • Facebook
  • Twitter
  • YouTube
  • Instagram
  • LinkedIn
  • Google Plus
  • Reddit
  • Vimeo
  • Slideshare
  • About.me

Eigenschaften einer guten Property:

  • Markenname in der URL und im Title Tag
  • Erlaubt eine Verlinkung auf die Firmenseite, idealerweise natürlich nicht nofollow
  • Bietet die Möglichkeit Content zu veröffentlichen
  • Verfügt über eine Bewertungsfunktion und dem entsprechenden Review Markup
  • Erlaubt Cross-Linking zu anderen Properties, sodass sich diese gegenseitig stärken können

Wie kann ich Unternehmensprofile für ORM nutzen?

  • Für jedes Firmenprofil sollte eine einzigartige Beschreibung verwendet werden, denn sonst entsteht Duplicate Content und Google wählt sich ein Original aus.
  • Die stärksten Firmenprofile sollten immer wieder mit neuen Backlinks versorgt werden, um zusätzlich Ranking-Power zu generieren.
  • Wenn möglich, sollte der Content auf dem Unternehmensprofil immer wieder überarbeitet bzw. erweitert werden, um die Relevanz zu erhöhen.
  • Firmenverzeichnisse Österreich: FirmenABC.at, WKO.at, Yelp.at
  • Firmenverzeichnisse Deutschland: DasOertliche.de, MeineStadt.de, Kompass.com

Mehr über Online Reputationsmanagement in der Google Suche und anderen Plattformen wie TripAdvisor und Co lernst du im Video. Enjoy!

Konkrete Themen:

  • Was ist Online Reputationsmanagement?
  • Gute Gründe für proaktives ORM
  • Brand Monitoring als Grundlage
  • SERP Real Estate mit sozialen Profilen schützen
  • SERP Real Estate mit Unternehmensprofilen schützen
  • Hacks für starke negative Ergebnisse
  • Negative Bewertungen auf Yelp, Google My Business & Co

Weiterführende Weblinks: