Online Tourismus Marketing

Bedeutung von Online Tourismus Marketing in 2013

Das Internet bietet Verbrauchern ein leicht zugängliches und globales Netz an Informationen, die die Suche nach Produkten und Dienstleistungen und einen Vergleich der Preise um ein Vielfaches erleichtert – insbesondere in der Tourismusbranche spielt das eine Rolle: Die Suche nach der passenden Reise und dem besten Preis geht oft mit einer Online-Buchung einher – einer von vielen Gründen, warum vor allem Hoteliers die Möglichkeiten von Online Tourismus Marketing nutzen sollten.

Fast jeder Haushalt in Europa besitzt einen Computer – das stellt Hotels vor eine große Herausforderung und bietet gleichzeitig ungeahnte Chancen. Hoteliers, die das World Wide Web optimal für sich nutzen können, profitieren unter anderem von folgenden Vorteilen:

  • Kunden suchen Reisen verstärkt online und weniger im „Reisebüro um die Ecke“ – wer im Internet stark ist, kann die Buchungen schnell vervielfältigen. Laut aktuellen Umfragen suchen knapp 80 Prozent online nach der nächsten Reise.
  • Buchungen können direkt über die eigene Internetpräsenz erfolgen – eine ideale Möglichkeit, um den Kunden mit Text, Bild und Video persönlich zu überzeugen. Auch die Kundenbindung profitiert davon.
  • Die Buchung der Reise kann direkt online auf der Hotel-Webseite erfolgen. Umwege über große Reiseveranstalter sind nicht mehr nötig – der gesamte Buchungsprozess wird dem Kunden erleichtert.

Die Nutzung und Umsetzung von Online Hotel Marketing ist also gleich in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn für alle Beteiligten. Hotels, die hier erfolgreich sein wollen, sollten dabei vor allem auf eine ausgewogene Kombination aus Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung setzen.

Vom Besucher zum Gast: Mit der Optimierung der Hotel-Webseite

Die Hotelwebseite ist der Startpunkt für alle Maßnahmen vom Online Tourismus Marketing, denn hier soll der Suchende das finden, was er sucht: den Zielort der nächsten Reise. Das bedeutet natürlich das die Webseite selbst überzeugen sollte. Wichtig sind vor allem:

  • Aussagekräftige Texte
  • Ansprechende Bilder
  • Möglichkeit, um direkt online zu buchen oder Kontakt aufzunehmen.

Sind diese Grundvoraussetzungen geschaffen, müssen potenzielle Neukunden „nur“ noch auf die Webseite finden – diese Brücke schlägt die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Die Maßnahmen konzentrieren sich dabei auf eine optimale Platzierung der Webseite innerhalb der Suchergebnisse der Suchmaschine Google. Je nachdem, was das jeweilige Hotel anbietet, ist eine Optimierung auf verschiedene Suchbegriffe möglich.

Wichtig ist dabei die Identifizierung der „richtigen“ Keywords – so ist das beste Keyword für ein Hotel nicht unbedingt „Hotel“. Eine Kombination mit dem Ort verspricht beispielsweise sehr viel größere Erfolgschancen, in den Suchergebnissen nach oben zu klettern. Und was das bedeutet liegt auf der Hand:

  • Mehr Webseitenbesucher
  • Mehr Kundenanfragen
  • Mehr Buchungen

All dies ist ein Prozess, der durch SEO-Maßnahmen des Online Tourismus Marketings in Gang gesetzt wird und mit Suchmaschinenwerbung, kurz „SEA“ (engl. für „Search Engine Advertising“), kombiniert werden kann.

Suchmaschinenwerbung: Für schnelle Top-Platzierungen

SEO ist ein sehr effektiver Weg, um die Buchungen zu maximieren. Allerdings braucht der Erfolg ein wenig Zeit. Eine schneller wirkende Maßnahme, um in den Google-Suchergebnissen nach oben zu klettern, ist SEA, also das Schalten von Google Anzeigen innerhalb der Suchergebnisseiten.

Die perfekte Vorbereitung ist Trumpf, denn vor allem die Budgetplanung und das Wording, also der Text, ist ganz entscheidend für den Erfolg der Anzeige. Mit entsprechendem Expertenwissen zur Funktionalität und Wirkungsweise von Suchmaschinenwerbung ist dieser Erfolg jedoch schnell sichtbar:

  • Die Hotel-Webseite klettert ohne große Optimierungsanstrengungen auf die erste Seite der Suchergebnisse.
  • Viele Verbraucher klicken häufig nur die Ergebnisse der ersten Seite an – mit SEA kann also der Webseiten-Traffic sprungartig gesteigert werden.
  • Je besser die Anzeige platziert ist, desto mehr Nutzer landen auf der Webseite – das erhöht die Chance auf eine Buchung.

Im Gegensatz zu SEO muss für SEA allerdings ein Werbebudget zur Verfügung gestellt werden – jeder Anzeigenklick kostet Geld, der je nach eingegebenen Keywords (bei denen die Anzeige erscheinen soll) variiert. Da Einblendungen allein allerdings keinen Cent kosten, sind die Ausgaben leicht planbar und deshalb sehr effizient.

Hotel Marketing für das Internet heißt auch: Bewertungsportale „managen“

Die Webseite ist der Mittelpunkt der Online Tourismusmarketing Maßnahmen, allerdings sollten Hotel-Betreiber den Blick auch nach links und rechts wenden. Vor allem Hotel-Bewertungsportale können ganz entscheidenden Einfluss auf das Buchungsaufkommen haben:

  • Potenzielle Gäste vertrauen eher auf die Meinung anderer Kunden als auf die Aussagen des Anbieters.
  • Die beste Empfehlung ist die eines Menschen aus dem engeren Bekanntenkreis.
  • Je höher die Weiterempfehlungsrate, desto eher kommt es zu einer Buchung – Hotels mit Weiterempfehlungsraten unter 70 Prozent haben es laut Umfragen schwer.

Jeder Hotelier kann sich durch das Monitoring der Aussagen (Online Reputation Management) auf Bewertungsportalen, wie beispielsweise holidaycheck.at oder zoover.at, über den allgemeinen Tonus der Aussagen informieren und bei Bedarf entgegensteuern.

Denn der Ruf eines Hotels kann durch Nicht-Beachtung der Meinungen leiden – und wer hier an den richtigen Hebeln dreht, kann nicht nur die Zufriedenheit der Gäste, sondern auch die Weiterempfehlungsrate optimieren.

Online Tourismusmarketing ist ein Weg mit vielen Zielen: Ob Besucherzuwächse, Steigerung der Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsrate oder Maximierung der Kundenloyalität – all das ist für Hoteliers möglich, wenn die richtigen Online Tourismus Marketingmaßnahmen ergriffen und kombiniert werden.

Alexander Rus

Alexander Rus

Geschäftsführer at Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 ist Alexander besessen von Suchmaschinenoptimierung und brach für seine neu gefundene Leidenschaft sogar sein Informatikstudium im 6. Semester ab. Bis 2012 beschäftigte er sich ausschließlich mit seinen eigenen Affiliate-Projekten. Alexander hasst Gerede ohne Tests, glaubt nur an harte Zahlen und liest in seiner Freizeit gerne die Patentanmeldungen von Suchmaschinen. Das wichtigste Buch für seinen Werdegang ist "The Fountainhead" von Ayn Rand.
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