Google Ranking verbessern

Google Ranking verbessern: Ranking-Faktoren Highlights 2016

Je nachdem, welcher SEO-Bereich, OnPage oder OffPage, bedient wird, sind verschiedene Google Ranking-Faktoren zu beachten, die zum Erfolg führen. Da die Funktionsweise des Google-Suchalgorithmus allerdings nicht öffentlich kommuniziert wird und nur bestimmte Faktoren bestätigt sind, geht es vor allem darum Erkenntnisse aus SEO-Kreisen auszuwerten und umzusetzen. Regelmäßige Algorithmus-Updates sorgen hierbei dafür, dass die Suchergebnisse an neuste Trends angepasst und die Ranking-Faktoren überarbeitet werden.

Für das Jahr 2016 und basierend auf aktuellen Entwicklungen, Informationsschnipseln, die Google herausgegeben hat und natürlich eigenen Untersuchungen und Erfahrungen, können die folgenden Ranking-Faktoren als Highlights herausgefiltert werden: Linkprofil, Content und RankBrain.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre bedeutet in SEO-Kreise immer ein Blick auf die wichtigsten SEO-Faktoren. Oft ergeben sich Veränderungen, bei denen manche Kriterien an Relevanz verlieren und andere an Wichtigkeit gewinnen. Auch im Jahr 2015 gibt es zahlreiche solcher Veränderungen. Eine Analyse der Gewichtung verschiedener Ranking Faktoren lässt dabei vor allem bei sieben Punkten aufhorchen:

Video-Update Oktober 2016

Game Changer: RankBrain

RankBrain wurde Anfang 2015 nach und nach ausgerollt und ist mittlerweile laut Google der drittwichtigste Ranking-Faktor nach Backlinks und Content. Der RankBrain Algorithmus ist eine künstliche Intelligenz, welche durch maschinelles Lernen die Suchergebnisse verbessern soll. Klingt kompliziert, ist es wahrscheinlich auch, deswegen vereinfacht dargestellt…

RankBrain hilft dem Google Algorithmus dabei,

  • mit mehrdeutigen Suchanfragen besser umzugehen
  • umgangssprachliche Begriffe und Wortneuschöpfungen zu interpretieren
  • Spracheingaben und dialogische Suche als Suchanfragen besser zu verarbeiten

Gary Illyes von Google sagt, man kann nicht für RankBrain optimieren. Wenn man sich die obigen Punkte ansieht, macht diese Aussage auch absolut Sinn. Deshalb lieber um Linkaufbau und hochwertige Inhalte kümmern, als sich im RankBrain-Hype zu verlieren.

Onpage-Optimierung stellt weiterhin die Weichen

Für jede SEO-Strategie ist die technische OnPage-Optimierung der erste Schritt. Denn die Maßnahmen sind direkt auf der eigenen Webseite vergleichsweise leicht umgesetzt. Hierbei sollten beispielsweise folgende Kriterien überarbeitet werden:

  • Ladezeit der Webseite
  • Position des Keywords im Titel
  • Keywords in Description
  • Länge der URL

Fehlerhafte beziehungsweise „nicht-Google-konforme“ Onpage-Technik und dessen Behebung ist der erste Schritt und damit die Grundvoraussetzung für den SEO-Erfolg.

Hochwertige Inhalte

Qualität ist das A und O, wenn es darum geht, unternehmerische Leistungen anzubieten – das gilt auch für die Webseiteninhalte. Der wirkliche Inhalt eines Textes kann von Google zwar noch nicht ausgewertet werden, aber man schaut hierfür auf Nutzersignale.

Die Relevanz ist natürlich eine ganz andere Geschichte und kann schon längst sehr gut erkannt werden. Hierbei geht es deshalb vor allem darum, existente Möglichkeiten zu nutzen, um die Themenrelevanz zu bestätigen, beispielsweise Keywords in den H-tags.

Auch die Länge des Textes spielt eine Rolle, wie auch die internen Verlinkungen und die Nutzung von Medien, wie beispielsweise Bildmaterial, eine Rolle, um die Qualität des Contents zu erhöhen und somit auch das Ranking zu pushen.

Offpage-Optimierung bleibt der wichtigste Ranking-Faktor

Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, dass der Linkaufbau an Bedeutung verliert und mit zu viel Risiko verbunden ist: Es bleibt die einzige Disziplin, die wirklich Resultate bringt. Natürlich wird die Arbeit immer mehr zum Minenfeld, so dass man bei der Platzierung von Backlinks mittlerweile sehr vorsichtig sein muss, aber wer es versteht Link Risk Management zu betreiben und sich nicht dumm anstellt, der ist den meisten SEO-Agenturen meilenweil voraus.

Im Folgenden einige Highlights aus dem Bereich der OffPage-Optimierung. Dabei werden selbstverständlich auch einige Mythen zerstört.

Soziale Signale korrelieren weiterhin gut

Facebook und Twitter: Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Fast jeder besitzt einen Account für zumindest ein soziales Netzwerk und kommuniziert darüber mit den Freunden und Bekannten, teilt Links und äußert seine Meinung mit „Likes“ und „Retweets“. In der SEO-Community wird viel über die Wirkung diskutiert. Mittlerweile hat Matt Cutts aber bestätigt, dass es keinen solchen Faktor gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird. Dafür ist das Signal zu unverlässlich.

Trotzdem ist Social Media für SEO nicht uninteressant. Denn durch Sharing werden die eigenen Inhalte von mehr Menschen gesehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Nennung oder einer Verlinkung logischerweise steigt.

Deswegen sollten die Social Media-Auftritte regelmäßig gepflegt und mit Content versorgt werden, um für eine alternative Besucherquelle und mehr Sichtbarkeit zu sorgen. In keinster Weise bedeutet dies, dass Social Media Marketing wichtig oder nötig ist. Solange die Profile passen und man sich regelmäßig kümmert, ist alles in Butter.

Backlinks stehen weiterhin im Mittelpunkt

Backlinks spielen seit jeher eine große Rolle für das Google-Ranking. Je mehr andere Webseiten auf die Unternehmenswebseite verlinken, desto eher wird die Webseite als themenrelevant gewertet. Allerdings ist im Jahr 2016 nicht nur die Anzahl der Backlink entscheidend. Auch die Qualität spielt hier eine große Rolle, die beispielsweise anhand folgender Kriterien gemessen wird:

  • Linkprofil auch mit nofollow-Links
  • Autorität und Trust der verlinkenden Webseite
  • Anzahl der Worte innerhalb des Links
  • Anzahl der Links mit Keywords
  • Position des Links im Layout
  • und so weiter…

Keyword-Links und -Domains verlieren stark an Bedeutung

Lange Zeit dachte man, dass Keywords in Links und Domains entscheidend für den SEO-Erfolg sind. Spätestens im Jahr 2016 darf gesagt werden, dass sich das ein wenig geändert hat. Heutzutage wertet Google „natürliche“ Links sehr viel höher als pure Keyword-Links – für die kommenden SEO-Maßnahmen sollte das also unbedingt beachtet werden, denn die sogeannte „harte Keyword-Optimierung“ kann sich spätestens seit dem Google Penguin Update sehr sehr nachteilig auswirken.

Auch die Wirkung von Keyword-Domains ist deutlich verringert worden, wobei es immer noch kein Nachteil ist gutscheine.de zu haben :) Es muss gesagt werden: Eine bekannte Marke zu bauen, ist weitaus sinnvoller, als sich Sorgen um Sachen wie Keywords in der Domain zu machen.

Brands und ihre Sonderstellung

Marken sind auch im Jahr 2016 von vielen Google-Regeln ausgenommen. Das bedeutet beispielsweise, dass Google es durchaus als natürlich ansieht, wenn Verlinkungen vor allem den Markennamen tragen. Negative Auswirkungen sind bei der Brandoptimierung also nicht zu erwarten.

Marken stehen für Vertrauen und Autorität. Da Google genau diese Faktoren schätzt, ist es kein Wunder, dass Brands Google dominieren. Einen interessanter Beitrag vom ViperChill: How 16 Companies are Dominating the World’s Google Search Results

Im SEO-Jahr 2016 ist vieles anders – und doch sind manche Maßnahmen altbekannt. Während künstliche Intelligenz wahrscheinlich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, lässt die Bedeutung von Backlinks ein klein wenig nach. Die Kombination aus bekannten und neuen Maßnahmen ist deshalb der einzige und vor allem effektivste Weg zum Erfolg im Internet.

Google Optimierung

Google Optimierung: Besser im Internet gefunden werden

Unternehmenswebseiten bieten potenziellen Kunden die Möglichkeit, sich über eine Firma und deren Produkte und Dienstleistungen zu informieren, Kontakt aufzunehmen oder eventuelle sogar direkt einen Kauf zu tätigen. Es geht also darum Besucher zu generieren („Leads“) und möglichst viele von ihnen zu zahlenden Kunden zu machen („Sales“) – bis dahin ist es jedoch ein langer Weg, denn: Die Frage ist, wie die Kunden die Webseite überhaupt finden sollen, wenn Sie den Namen der Unternehmung noch gar nicht kennen? Die Antwort: Suchmaschinenoptimierung, besser bekannt als SEO (Search Engine Optimization) oder auch Google Optimierung.

SEO ist der Inbegriff für den Online-Erfolg einer Webseite, denn sie kümmert sich darum, den heiß begehrten Traffic für eine Online-Präsenz zu generieren. Dabei geht es vor allem um Besucher, die über die Suchmaschinen – allen voran Google – auf die Webseite stoßen. Da Google so mächtig ist, bezeichnen viele Kunden die Tätigkeit als Google Optimierung. Um ein gutes Google Ranking zu erreichen, muss der Webmaster jedoch eine Vielzahl von Maßnahmen ergreifen, die sich in zwei Bereiche aufteilen:

  • OnPage-Optimierung: Die SEO-Maßnahmen, die direkt auf der Webseite umgesetzt werden können, gehören zu dieser Gruppe.
  • OffPage-Optimierung: Die SEO-Maßnahmen, die abseits der eigenen Webseite ergriffen werden, gehören zur Offpage-Optimierung.

Während die Onpage-Maßnahmen sehr vielfältig sein können, geht es bei der Offpage-Optimierung nur um eines: Backlinks – doch das bedeutet nicht, dass es weniger aufwendig ist. Im Gegenteil: Der Linkaufbau ist die Königsdisziplin der SEO, denn sie ist unheimlich zeitaufwendig. Aber es lohnt sich.

Besser im Internet gefunden werden durch Google Optimierung

Zeit, Nerven, Geld – SEO ist aufwendig und mitunter auch kostenintensiv. Doch trotzdem ist das Kosten-Nutzen-Verhältnis mehr als optimal. Das, was mit SEO erreicht werden kann, stellt klassische Maßnahmen klar in den Schatten. Eine optimal auf die jeweiligen Bedürfnisse abgestimmte SEO-Strategie stärkt das Unternehmen in mehrfacher Hinsicht:

  • Mehr Aufmerksamkeit für die Unternehmung
  • Eine Stärkung der Reputation im Netz – und damit auch offline
  • Eine Maximierung der Sichtbarkeit
  • Reduzierung der Streuverluste beziehungsweise sehr genaues Targeting

Und letztendlich bringt jeder dieser Punkte vor allem eines: Ein Plus an Vertrauen in die Produkte und Dienstleistungen und damit mehr Besucher für Webseite und eine Maximierung der Konversion – vom Lead zum Sale.

Das ist der entscheidende Vorteil der SEO: Es geht hier nicht nur um Werbung, sondern auch darum, die Expertenposition zu festigen, indem die Relevanz der eigenen Webseite zu einem bestimmten Thema gesteigert wird. Welche Webseite relevant ist, misst Google anhand verschiedener Punkte, beispielsweise:

  • Nutzung themenrelevanter Keywords
  • Backlinks von themenrelevanten Webseiten

Diese beiden Relevanz-Kriterien einer Webseite helfen dabei, die Präsenz auf die vorderen Plätze der Suchmaschinenergebnisseiten, kurz „SERPs“, zu heben. Denn wenn Sie sich nicht auf der ersten Seite der Google-Suchergebnisse wiederfinden, macht es fast keinen Unterschied mehr, ob Sie auf Seite 2 oder 10 auftauchen, denn:

  • Knapp 90 Prozent der Suchenden schauen sich nur die erste Ergebnisseite an.
  • Nur Rund 7 Prozent klicken auch die zweite Ergebnisseite an.
  • Nur knapp 1 Prozent schaut sich mehr als sieben Ergebnisseiten an.

Damit wird auch das Ziel der Optimierung für Google klar: Nur Maßnahmen, die die Webseite mindestens auf die erste Ergebnisseite bringen, sind sinnvoll und vertretbar. Idealerweise kommt es hier zu einer Top-3-Platzierung, die die Klickraten noch weiter verbessert.

Google Ranking: Was für eine Top-Platzierung getan werden muss

Die Maximierung des SEO-Erfolgs entsteht durch eine Kombination verschiedener Onpage- und Offpage-Optimierungsmaßnahmen. Bei der Onpage-Optimierung stehen die Webseite und deren Themenrelevanz sowie technische Voraussetzungen im Vordergrund. Im Speziellen bedeutet das:

  • Optimierung des Seiten-Inhalts (Content) auf themenrelevante und lukrative Keywords
  • Optimierung der Header und Meta-Tags
  • Optimierung technischer Gegebenheiten

Vor allem die Identifizierung der richtigen Keywords ist dabei entscheidend. Eine umfangreiche Keyword-Recherche ist deshalb Pflicht. Es soll schließlich nicht auf sinnlose Suchbegriffe hin optimiert werden.

Die Offpage-Optimierung wiederrum widmet sich allein dem Thema Linkaufbau. Ein Link einer themenrelevanten Webseite, der auf Ihre Webseite verweist, suggeriert Google, dass die Inhalte Ihrer Webseite relevant sind. Dabei gilt es vor allem auf auch auf die Qualität der verlinken Webseite zu achten:

  • Themenrelevante Webseiten optimieren das Ranking.
  • Minderwertige Webkataloge und Artikelverzeichnisse gilt es zu vermeiden.
  • Je stärker die verlinkende Webseite, desto höher die Auswirkung auf Ihre Webseite.

Der Linkaufbau ist ein langwieriger Prozess, der jedoch den größten Impact auf die Sichtbarkeit der Webseite hat, da er sich besonders stark und vor allem langfristig auf das Ranking auswirkt.

SEO ist eine Marketingmaßnahme, die sich langfristig und nachhaltig auf die Sichtbarkeit der Unternehmung im Internet auswirkt. Trotz der vielen Maßnahmen, die vor allem Zeit kosten und entsprechendes Know-How voraussetzen, ist die Google Optimierung heutzutage eine der vielversprechendsten Marketingformen für Unternehmen zahlloser Branchen.