Suchmaschinenoptimierung Preise

SEO Preise: Wieso ist Suchmaschinenoptimierung so teuer?

Suchmaschinenoptimierung ist mittlerweile essentiell für den Erfolg einer Unternehmung im Internet. Das Ranking der Webseite ist gleichbedeutend mit der Sichtbarkeit – nur wer gesehen wird, kann verkaufen. Das Know-How, das für gute und zielführende SEO ins Haus geholt werden muss, lässt viele Unternehmer jedoch schlucken, denn: Denn eine gute SEO-Agentur oder ein SEO-Profi bieten ihre Dienste nicht gerade günstig an. Sind die SEO Preise gerechtfertigt? Das wollen wir klären.

Unternehmer, die die Wichtigkeit eines guten Google Rankings innerhalb der Suchmaschinenergebnisse erkannt haben, wissen, dass dieses Ranking nicht von ungefähr kommt, denn: Auf der ersten Ergebnisseite zu erscheinen, ist nicht von heute auf morgen geschafft. Ein SEO-Experte muss her, der die notwendigen SEO-Maßnahmen umsetzt:

Preise für Suchmaschinenoptimierung erklärt

Diese drei Punkte zeigen jedoch bei Weitem nicht, was hinter den Kulissen passiert. Kein Wunder, dass viele Unternehmer sich darüber wundern, dass SEO so teuer ist. Eine noch genauere Analyse der Maßnahmen ist deshalb erforderlich – dann wird auch schnell klar, dass die Preis für SEO gerechtfertigt sind.

Ein Tipp am Rande: Ihre SEO-Agentur redet von Blogkommentaren, Social Bookmarking und Artikelverzeichnissen? Laufen Sie um Ihr Leben und das Ihrer Unternehmung. Viele große Agenturen betreuen hunderte Kunden und setzen aus diesem Grund auf Automatisierung in Sachen Linkaufbau. Link Spamming heißt die Devise. Seit April 2012 (Google Penguin Update) geht Google mit solchen Webseiten hart ins Gericht.

Kostenpflichtige SEO-Tools

Für die Suchmaschinenoptimierung ist viel Handarbeit notwendig, denn jedes Unternehmen ist individuell – und das sollte sich auch in den Maßnahmen widerspiegeln. Ganz ohne entsprechende Tools kommt jedoch kein SEO-Profi aus, denn sie erleichtern vor allem das unabdingbare Monitoring der Arbeit. Zu den am häufigsten genutzten Tools gehören beispielsweise:

  • Tools für die Überprüfung der Rankings wie Sistrix und ProRankTracker
  • Tools für das Monitoring und die Analyse der Backlinks wie MajesticSEO und LinkButler
  • Tools für das Social Media Monitoring, da auch soziale Netzwerke als Rankingfaktor gelten.

Je mehr Tools genutzt und optimal aufeinander beziehungsweise auf die Unternehmensziele abgestimmt werden, desto mehr Fixkosten laufen auf – 1.000 bis 1.500 Euro monatlich sind keine Seltenheit.

Natürlich ist mit den Tools das Monitoring mehrerer Kunden möglich. Da jedoch kein seriöser SEO-Dienstleister mehr als 10 bis maximal 15 Kunden auf einmal betreut, bleibt der Kostenfaktor bestehen.

Intensität der Betreuung als Kostenfaktor

Echte SEO ist zeit- und aufwandsintensiv. Die vorgestellten Tools nehmen nur das Monitoring ab. Sie bieten eine Basis, auf der weitere Maßnahmen konzipiert, umgesetzt und erneut evaluiert werden. Der SEO-Berater muss deshalb in viele verschiedene Richtungen schauen und ganzheitlich arbeiten, um optimale Ergebnisse zu erzielen:

  • Überblick: Die Betrachtung der Webseite allein ist nicht zielführend – ein professioneller SEO-Berater hat die gesamte Unternehmung, inklusive Social Media Präsenzen und andere Auftritte im Netz, im Blick.
  • Konkurrenz: Nicht nur das betreute Unternehmen selbst spielt eine Rolle – auch die Konkurrenz muss der SEO-Profi analysieren.
  • Weiterbildung: Ständige Weiterbildung, aufgrund von Änderungen am Google-Algorithmus, ist notwendig, um die richtigen Hebel zu erkennen und umlegen zu können. Conventions, Messen und Fortbildungen sind deshalb auch ein Faktor, der in die Kosten einfließt – nur so sind die SEO-Maßnahmen ein Erfolg.
  • Linkkauf & Content: Auch wenn viele es nicht hören wollen – Jede SEO-Agentur kauft auf die eine oder andere Art und Weise Links. Content Marketing ist schön und gut, aber zu langsam und sehr sehr teuer. Auch wenn Links gekauft werden: Hochwertige Backlinks kosten eine Menge Geld und gute Verlinkungsmöglichkeiten müssen erst gefunden werden.

SEO-Consulting: Mehrwert durch Schulungen

Wer einen professionellen SEO-Berater an der Hand hat, weiß: Die umgesetzten Maßnahmen bringen die Webseite nicht nur für den Moment nach vorne. Viel mehr handelt es sich hierbei um langfristig ausgelegte Strategien (SEO und Zeit), die über Monate und Jahre hinweg „wirken“, auch wenn die Zusammenarbeit irgendwann beendet wird.

Um auch nach Vertragsende nicht wieder in alte Marotten zurückzufallen, nutzen viele Unternehmen zusätzlich eine Schulung (inhouse) des Beraters. Ein weiterer Punkt, der für die Nachhaltigkeit spricht.

Für den SEO-Consultant selbst ist dies natürlich in erster Linie eine Einnahmequelle – langfristig gesehen, bedeuten solche Schulungen allerdings auch Einnahmeeinbußen, da der Kunde die Maßnahmen für weitere Zielobjekte (zumindest zum Teil) selbst umsetzen kann – der Preis für derartige Schulungen ist deshalb dementsprechend hoch.

SEO ist nicht günstig, das steht fest, denn die SEO-Agentur muss viel leisten und selbst Geld investieren, um seine Kunden optimal beraten und betreuen zu können. Aber: Die große Nachfrage sollte dabei kein Argument sein. Letztendlich muss auch bei der Suchmaschinenoptimierung das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmen – Wucherpreise sind deshalb nur bei unseriösen SEO-Agenturen anzutreffen und nicht die Regel. Noch schlimmer ist jedoch günstige Suchmaschinenoptimierung. Die wird spätestens nach dem nächsten Google Update richtig teuer ;)

Alexander Rus

Alexander Rus

Geschäftsführer at Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 bin ich besessen von Online Marketing und besonders Suchmaschinenoptimierung hat es mir angetan. Bis 2012 habe ich mich ausschließlich mit meinen eigenen Webprojekten, vorrangig Affiliate Marketing, beschäftigt. Ich liebe WordPress, hasse Gerede ohne Tests, bin kaffeesüchtig und ein richtiger SEO-Nerd, der in seiner Freizeit sogar die Patentanmeldungen von Suchmaschinen liest.
2 Kommentare
  1. Stefan Groll
    Stefan Groll sagte:

    “If you pay peanuts, you get monkeys”, fällt mir dazu spontan ein.

    Viele Auftraggeber können sich wirklich kein Bild davon machen, wie aufwändig SEO inzwischen ist.

    Ein Kunde von mir hat zuerst einen indischen „Seo“ angeheuert und anschließend einen „5-$- Fiverr-SEO“ – überaschenderweise nicht aus dem Fernen Osten. Das Ende vom Lied waren Backlinks auf den bekannten Spam-Webseiten/Foren, in denen auch die beliebten „Nike-Air-Spams“ zuhauf auftreten. Klasse SEO!

    SEO ändert sich – zum Glück und zum Vorteil für ein besseres Internet.

    Antworten
    • Alexander Rus
      Alexander Rus sagte:

      Hallo Stefan,

      ganz genau, SEO ist deutlich weniger spammig geworden und dreht sich immer mehr darum im Internet wirklich „beliebt“ zu werden. Dass das günstig nicht geht, sollte klar sein.

      Trotzdem verstehe ich, dass Kunden nicht viel Geld ausgeben wollen, da die meisten schon mehrere negative Erfahrungen mit Online Marketing gemacht haben. Sei es eine schlechte Webseite, SEO oder Social Media Marketing… Es gibt wohl keine Branche in der es so viele schwarze Schafe gibt. Das Schlimmste: Es sind nicht die kleinen Firmen ohne Reputation vor die man sich in Acht nehmen muss, sondern die ganz großen mit hohem Bekanntheitsgrad.

      Danke für deinen Kommentar, Stefan!

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alex

      Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.