Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Was kostet SEO?

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2018? Abrechnungs- und Preismodelle verstehen

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2018 und welche Abrechnungsmodelle sind sinnvoll? Wie sieht es mit einer erfolgsbasierten Vergütung aus? Grundsätzlich sind die SEO-Kosten abhängig von den Unternehmenszielen und der Konkurrenz. Im Folgenden werden wir genau darauf eingehen, was Suchmaschinenoptimierung kosten darf, wie der Preis bestimmt wird und worauf Sie unbedingt achten müssen, wenn Sie einen SEO-Dienstleister beauftragen.

Webmaster, die Ihre Internetseite von einem Profi für Google optimieren lassen wollen, stehen vor der alles entscheidenden Frage nach den Kosten solch einer Beauftragung. Dass Suchmaschinenoptimierung wichtig ist, verstehen heute die meisten Unternehmen, trotzdem ist das Vertrauen und damit das Budget vor allem zu Anfang bei vielen Firmen stark beschränkt.

Wichtig: In manchen Nischen rechnet sich SEO einfach nicht. Entweder weil das Potenzial für Einnahmen zu klein oder die Konkurrenz bereits zu stark ist. In einem solchen Fall sollte im ersten Schritt in eine AdWords-Kampagne investiert werden.

Sie fragen sich, wie Sie die ideale SEO-Agentur für Ihr Projekt finden? Lesen Sie unseren umfangreichen Ratgeber mit den häufigsten Fehlern, einer hilfreichen Fragenliste und einem glasklaren Auswahlprozess unter https://www.evergreenmedia.at/beste-seo-agentur/.

Individuelle Angebote vs. Standardpakete

Die konkreten Preise für Suchmaschinenoptimierung sind von vielen Faktoren abhängig, wie im Folgenden im Detail erklärt. Für jeden spezifischen Auftrag legen wir z.B. ein individuelles SEO-Angebot, welches auf einer umfangreichen Konkurrenzanalyse basiert.

Dafür wird ein Keyword Set bestimmt. Daraus ergeben sich dann die wichtigsten fünf Konkurrenten. Dann wird berechnet, welches monatliche Budget nötig wäre, um über einen bestimmten Zeitraum zur Konkurrenz aufzuschließen. Natürlich ist dies nur eine Schätzung, weil weder Google noch die Konkurrenz stillsteht.

Deswegen sind auch Massenangebotsanfragen absolut sinnfrei und zeigen nur, dass der potenzielle Auftraggeber das Grundprinzip nicht verstanden hat. Es kann nur bei Kleinstprojekten Standardpakete geben. Sobald es um laufende Suchmaschinenoptimierung geht, gibt es nur individuelle Leistungspakete.

Ausgangssituation und Ziele als Grundlage für die SEO Kosten

Im Vorfeld – also vor der Beauftragung – müssen die folgenden Punkte geklärt werden:

  • Ziele: Steht Ihre Webseite noch in den Startlöchern oder hat Ihre Webseite bereits eine hohe Domain Authority und verfügt über hochwertigen Content zu den Fokus-Keywords?
  • Größe: Sind Sie Kleinunternehmer, Mittelständler oder doch ein großes Unternehmen mit Millionen-Umsätzen?
  • Webseiten-Umfang: Wie viele Seiten müssen optimiert werden?
  • Keywords: Zu welchen Suchwörtern streben Sie eine Optimierung an? Für wie viele Keywords wollen Sie ranken?
  • Wettbewerber: Ist die Konkurrenz vielfältig (eigentlich unwichtig) und stark? Oder handeln Sie mit einem Nischenprodukt, welches noch wenig bekannt ist? Wie gut sind die Inhalte der Konkurrenz? Wie viele neue verweisende Domains bekommt die Konkurrenz pro Monat im Durchschnitt?
  • Nachfrage: Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gefragt? Wie groß ist das Interesse wirklich? Ist es sinnvoll tausende Euros einmalig zu investieren oder gar eine 6-stellige Summe pro Jahr zu investieren?
  • Der SEO-Profi: Auch hier gibt es Unterschiede – je größer die Erfahrung und die vergangenen (nachweisbaren) Erfolge, desto teurer ist die SEO-Agentur.
Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Befindet sich Ihr Projekt bereits in einem Aufwärtskanal und sind die Best Practices schon umgesetzt, tut sich Ihr SEO-Partner deutlich leichter neue Keywords zu erobern.

Diese Fragen sind ganz entscheidend, um zumindest halbwegs abschätzen zu können, wie günstig oder teuer das Angebot des Suchmaschinenoptimierers wird. Haben Sie Großes vor, wird die SEO-Kampagne dementsprechend teurer. Und auch das Abrechnungsmodell kann den Preis beeinflussen.

Ein guter Tipp: Überlegen Sie sich konkret, wie viel mehr Kunden / Gäste / Klienten Sie brauchen, damit sich das SEO-Angebot für Sie rechnet. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass SEO Zeit braucht und sich in den ersten 6 Monaten wahrscheinlich wenig tut. Je nachdem, wie umkämpft Ihre Keywords sind, können signifikante Erfolge auch Jahre dauern. Klären Sie dies unbedingt mit Ihrem potenziellen SEO-Dienstleister. Er kann wahrscheinlich nichts Genaues sagen, aber zumindest bestehen in der Regel Erfahrungswerte.

SEO-Kosten erklärt: Abrechnungs- und Preismodelle im Überblick

Um die Frage hinsichtlich SEO-Kosten zu beantworten, ist es nötig ein wenig weiter auszuholen. Denn die SEO-Kosten richten sich nicht nur nach dem Budget, sondern auch nach dem Preismodell. Grundsätzlich haben Sie hier die Wahl zwischen Stunden- beziehungsweise Tagessätzen, monatlichen Flatrates, einer Bezahlung, die sich an der Performance orientiert und einer Profitbeteiligung.

Wichtig: Ihre SEO-Agentur hat höchstwahrscheinlich auch Ausgaben. Diese können entweder inkludiert sein oder separat abgerechnet werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass eine separate Abrechnung zu Verzögerungen und Konflikten führt. Deshalb sind bei Evergreen Media® immer alle Ausgaben inklusive. Dementsprechend muss das SEO-Budget selbstverständlich höher sein.

Stunden- und Tagessätze

Stunden- und Tagessätze bieten Ihnen maximale Flexibilität bei der Beauftragung eines SEO-Dienstleisters. Klar ist dann aber auch, dass Stunden- und Tagessätze teurer sind. Die Kosten liegen dabei je nach Qualität und Reputation des Dienstleisters zwischen 100 Euro und 1.000 Euro pro Stunde beziehungsweise 800 Euro und 8.000 Euro pro Tag.

Für die Planungssicherheit bedeutet das, dass maximal 160 Stunden pro Monat beziehungsweise 30 Tage pro Monat berechnet werden können. Vertrauen zum Dienstleister ist dabei entscheidend, denn es ist nicht immer genau ersichtlich, wie viel der SEO-Profi tatsächlich gearbeitet hat. Auch Stundenaufzeichnungen geben nur einen beschränkten Einblick, wenn Ihnen das nötige Fachwissen fehlt.

Flatrates und All Inclusive Pakete

Flatrates sind ein sehr beliebtes Abrechnungsmodell in der SEO-Branche. In der Regel haben Sie eine Vertragsbindung zwischen 6 und 24 Monaten (bei uns sind es beispielsweise 12 Monate).

Meist liegen die Flatrates zwischen 1.000 Euro und 15.000 Euro pro Monat und beinhalten dafür bestimmte Stundenpakete oder Komplettpakete für die OnPage- und OffPage-Optimierung. Wichtig ist, dass nicht jeder Monat gleich aussieht. Deswegen variieren auch die Ausgaben und die investierte Zeit.

Wir arbeiten beispielsweise mit einer 6-Monatsplanung, dabei wird jedem SEO-Task eine bestimmte Priorität zugewiesen. Jeden Monat arbeiten wir dem Budget und der Priorisierung entsprechend Aufgaben ab. Auch Saisonalität spielt bei Suchmaschinenoptimierung, vor allem beim Linkbuilding eine Rolle. So ist es in der Urlaubszeit sehr schwierig über Outreach an Gastartikel zu kommen, weil Blogger und Redakteure auf Urlaub sind.

Performance-basierte Zahlung

Während Flatrates und Stunden- beziehungsweise Tagessätze weit verbreitet sind, bieten nur wenige SEO-Dienstleister eine Performance-basierte Abrechnung an. Wenn solch ein Zahlungsmodell möglich ist, wird dabei auf unterschiedliche Weise abgerechnet:

  • Bezahlung für Suchergebnispositionen: Rankt die Webseite zu einem bestimmten Keyword auf Platz 1, liegt der Bezahlungsdurchschnitt bei 33,33 Euro pro Tag. Für jede darunterliegende Position werden zehn Prozent abgezogen. Ab Platz 11 – was eine Platzierung auf der zweiten Ergebnisseite bedeutet – erhält der Dienstleister kein Geld mehr.
  • Bezahlung pro Besucher: Jeder zusätzliche Besucher nach Beginn der Optimierungsmaßnahmen wird mit 1 Euro bis 10 Euro entlohnt.
  • Bezahlung pro Lead oder Sale: Für jede Anfrage (Lead) oder für jeden Verkauf (Sale) erhält der SEO-Dienstleister einen individuellen Betrag, der vorher festgelegt wird.
  • Bezahlung über eine Profitbeteiligung: Bei diesem Abrechnungsmodell wird der SEO-Profi an den Verkäufen beteiligt. Das ist allerdings eine eher seltene Abmachung, die vor allem für den Dienstleister ein Risiko darstellt, da er normalerweise keinen Einblick in die Unternehmensunterlagen hat.

SEO-Preisliste von Evergreen Media®

Hier sehen Sie eine Übersicht unserer Preise und Pakete. Es handelt sich um Ab-Preise!

SuchmaschinenoptimierungKosten ab
SEO-Beratung (1 Stunde)200,- Euro
Keyword-Analyse (einmalig)1.000,- Euro
OnPage-Maßnahmenkatalog (einmalig)1.200,- Euro
Einfaches Linkaufbaupaket (einmalig)1.500,- Euro
Local SEO Komplettpaket (einmalig)2.500,- Euro
Laufende SEO-Betreuung (monatlich)3.000,- Euro
SEO-Konzept (einmalig)8.500,- Euro

Wie ergeben sich unsere SEO Preise?

Grundsätzlich arbeiten wir bei laufender SEO-Betreuung mit einer 12-monatigen Vertragsbindung und einem Budget, welches auf Ihren Zielen, Ihrer Ausgangssituation und Konkurrenz basiert. Bei kleinen, einmaligen Aufträgen wird nach Stunden oder auf Basis von Standardpaketen (OnPage-Maßnahmenkataloge, Keyword-Recherchen, Linkaufbaupakete, etc.) abgerechnet.

Vergessen Sie auch nicht: Die Suchmaschinenoptimierung muss ständig weitergeführt werden. Gewonnene Google-Platzierungen können auch schnell wieder verloren sein. Einmalige Pakete sind daher nur für Kleinstprojekte oder lokale Unternehmen sinnvoll. Alle anderen brauchen das nötige Commitment zum Channel „Organic“. SEO ist keine kurzfristige Geschichte, denn die organische Suche ist ein wahnsinnig lukrativer Besucherkanal, den sich viele als Traffic-Lieferanten sichern wollen. Einmal SEO, immer SEO.

Denn vereinfacht ausgedrückt, geht es bei Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2018 darum, den Google Algorithmus (die künstliche Intelligenz) davon zu überzeugen, dass Ihre Marke / Domain zu dem vom Nutzer eingegebenen Keyword das beste Ergebnis ist. Das Linkprofil, der Content und die OnPage-Optimierung müssen passen, aber auch die Marken- und Nutzersignale, und die kann man nicht fälschen.

Warum wir dies alles verraten? Wir wollen, dass Sie von Vorhinein die Wahrheit kennen. Unzufriedene Kunden bringen uns nichts.

Die unbequeme Wahrheit über Performance-basierte SEO

Stoßen Sie auf ein Angebot mit Performance-basierter Bezahlung, dann sehen Sie sich die Geschichte ganz genau an. Kaum eine seriöse SEO-Agentur wird einem solchen Modell zustimmen oder es freiwillig verwenden. Google ist und bleibt eine Blackbox, so dass immer nur Best Practices eingesetzt werden können. Zudem wäre man als SEO-Dienstleister zu 100% von der Mitarbeit des Kunden abhängig.

SEO-Agenturen mit Performance-basierter Bezahlung nutzen in der Regel die folgende Masche: Sie „spammen“ die Webseiten ihrer Kunden bei Google nach vorne (ist eigentlich ganz simpel), kassieren einige Monate und wenn Google die Seite dann abstraft (passiert früher oder später immer) ist die Zusammenarbeit beendet. Nicht nachhaltig, aber durchaus lukrativ (für die Spam-Agentur versteht sich).

Wie ich immer zu sagen pflege: Wer nicht hören will, muss fühlen. Alle mir bekannten Agenturen mit diesem Preismodell praktizieren diesen Ansatz. Mein Mitleid für die „Opfer“ hält sich dabei in Grenzen. Qualitätsarbeit kann eben nicht 150,- Euro im Monat kosten.

Suchmaschinenoptimierung kann mehrere Tausend Euro im Monat verschlingen – aber auch wesentlich günstiger sein. Es kommt immer auf die Ziele an und die Zeit, die dafür zur Verfügung steht. Ein guter Suchmaschinenoptimierer ist sein Geld aber in jedem Fall wert, denn: Mehr qualifizierte Besucher, mehr Umsatz.

Voice Search SEO

Voice Search & SEO: So verändert Sprachsuche das Suchverhalten

Für Online Marketer gehört der Umgang mit Änderungen in der Websuche und neuen Trends zum Alltag. Kaum eine Branche ist schnelllebiger und erfährt mehr Wandlung in kürzester Zeit als der Internethandel. Updates der Algorithmen, besonders in der Suchmaschinenoptimierung, die zu starken Schwankungen im Ranking führen können, lassen Online Marketer regelmäßig verzweifeln. Denn diese müssen den vielen Entwicklungen, Neuerungen und Trends gerecht werden, um ihren Service oder ihr Produkt erfolgreich vermarkten zu können. Nun erobert eine weitere Entwicklung den Markt, die die ganze SEO-Branche verändern könnte; die Verwendung von Voice Search.

Sprachsuche mittels Smartphone befindet sich auf dem deutschen Markt zwar noch im Anfangsstadium, könnte aber mit zunehmender Nutzung einen großen Einfluss auf das Suchmaschinen-Marketing haben.

Mit diesem Artikel möchten wir etwas Licht ins Dunkel bringen und Ihnen eventuelle Veränderungen und Anpassungen des Suchmaschinen-Marketings durch Voice Search erläutern.

Was ist Voice Search (Sprachsuche)?

Voice Search beziehungsweise Sprachsuche, beschreibt die sprachgesteuerte Suchfunktion von Google durch einen Sprachassistenten. Auch andere auf dem Markt verfügbare Software zur Sprachsteuerung, wie zum Beispiel Siri von Apple, Cortana von Microsoft oder Alexa von Amazon eigenen sich für Voice Search und können so Ergebnisse und Informationen aus der Suchmaschine liefern.

“Ok, Google. Wo finde ich den nächsten Thai Imbiss?” oder “Welches Geschäft in meiner Nähe verkauft weiße Nike Sneaker?” könnte etwa die potentielle Frage eines Nutzers lauten.

Durch Sprachsuche können Nutzer einen digitalen Sprachassistenten über ihr Smartphone nach Informationen, Empfehlungen oder Ideen fragen. Auf viele Fragen antwortet das Gerät beziehungsweise der Sprachassistent direkt innerhalb der Applikation oder verbal und liefert ihnen somit schnell und präzise die gewünschte Antwort aus den Ergebnissen der Suchmaschine.

Sprachsteuerung hingegen lässt den Nutzer zum Beispiel per Smartphone den Smart TV bedienen oder durch den zusätzlichen Kauf von Smart-Home-Paketen Jalousien via Amazon Alexa öffnen.

Die Entstehung und Entwicklung von Spracherkennung

Die Forschung an sogenannten Speech Recognition-Technologien startete in den 1960er Jahren, verlief damals allerdings weitestgehend erfolglos. Im Jahr 1991 stellte IBM auf einer Messe erstmals ein Spracherkennungssystem vor, das 20.000 bis 30.000 deutsche Wörter erkennen konnte. Die Einführung der ersten Version von Googles Voice Search im Jahr 2002 markierte den nächsten Meilenstein in der Entwicklung der Spracherkennung und -steuerung. Die aktuelle Version von Google Voice Search, die für jeden Nutzer eines Smartphones zugänglich ist, wurde im Jahr 2012 eingeführt.

Inzwischen ist die Nutzung der Sprachsuche nicht mehr nur durch Smartphones möglich, sondern auch durch die Nutzung weiterer Endgeräte, wie Tablet-PCs, Laptops, Desktops, Smartwatches, Spielekonsolen oder Smart Speakern, wie den Apple Home Pod, den Amazon Echo Dot oder Google Home.

Ist Voice Search SEO “the next big thing?”

Google Voice Search

In der DACH-Region wird die Sprachsuche noch relativ wenig genutzt. Wenn wir dem amerikanischen Beispiel folgen, wird sich dies in den nächsten Jahren jedoch stark ändern. Bildnachweis: pxhere.com

Obwohl Voice Search bereits seit einigen Jahren verfügbar ist, nimmt es erst kürzlich richtig Fahrt auf und sämtliche Online-Marketing-Ausblicke suggerieren, dass die Sprachsuche zu den wegweisendsten und wichtigsten Technologien der nächsten Jahre gehören wird. Laut dem Search Engine Journal gehört “Voice Search” zu den wichtigsten Buzzwords und steht an zweiter Stelle der SEO Trends im Jahr 2018, basierend auf der Meinung von 47 SEO Spezialisten.

Auch Rand Fishkin, Mitbegründer von MOZ, sagte im Moz Blog voraus, dass Voice Search über 25% aller US-amerikanischen Google-Suchanfragen im Jahr 2017 ausmachen würde. Leider gibt es dazu noch keine bestätigten Daten für das Jahr 2017 von Google, die die gesprochenen Suchanfragen in Relation zu getippten Suchanfragen zeigen. Eine Statistik aus dem Jahr 2016 zeigt allerdings, dass zu dem Zeitpunkt bereits 20% aller Google Suchanfragen per Voice Search gestellt wurden.

Auch von Search Engine Land wird Voice Search als “the next big thing” bezeichnet.

Sprachsuche vs. Sprachsteuerung: Wo liegt der Unterschied?

Sprachsuche und Sprachsteuerung sind sich ähnlich, bezeichnen aber im Grunde verschiedene Vorgänge. So steht die reine Sprachsuche, beziehungsweise Voice Search für die Kommunikation mit einem mobilen Assistenten, wie Siri oder Alexa, um an Informationen einer Suchmaschine zu gelangen. Dazu gehören Navigation, Informationen oder auch Empfehlungen. Auch komplexe Suchanfragen, wie “Ok Google, wo kann ich professionell Marketing-Texte übersetzen lassen?” stellen für die Sprachsuche kein Problem dar, so würden Sie in diesem Fall zu einer Übersicht von Übersetzungsdienstleistern mit Spezialisierung für Marketing-Übersetzungen geleitet werden.

Sprachsuche

Sprachsuche und Sprachsteuerung basieren auf der selben Technologie, beschreiben jedoch unterschiedliche Vorgänge. Bildnachweis: www.flickr.com, © Kārlis Dambrāns

Sprachsteuerung hingegen ermöglicht dem Nutzer zum Beispiel per Kommunikation mit einem digitalen Assistenten den Wecker zu stellen, die Mutter anzurufen, eine Erinnerung einzustellen oder eine Nachricht an den besten Freund zu senden.

Auch die Nutzung eines mobilen Endgeräts, wie Smartphone oder Tablet-PC lässt sich durch Sprachsteuerung erweitern. So ist es zum Beispiel möglich, sein Smart-TV oder die “smarte Beleuchtung” per Sprachbefehl an- oder auszuschalten.

Den Anstoß für die Zunahme von Voice Search und Sprachsteuerung in den letzten Jahren gab vermutlich die starke Entwicklung von Spracherkennung und die zunehmende Verbreitung von Home Assistents, wie Amazon Echo oder Google Home.

So bereiten Sie Ihre Webseite für Voice Search aus SEO-Sicht vor

Im schnelllebigen Online Marketing ist oft die Rede von immer neuen, digitalen Trends. Sie kommen und gehen und nur wenige setzen sich durch und bleiben langfristig.

Voice Search fällt mit großer Wahrscheinlichkeit in die Kategorie der Bleibenden, die Nutzung von Voice Search und die Kommunikation mit digitalen Sprachassistenten scheint kaum aufzuhalten sein. Durch größerer Investitionen in Forschungsprojekte und dem Fortschritt von künstlicher Intelligenz schafft es Voice Search, die Fragen der User immer konkreter zu beantworten.

Das Suchmaschinen-Marketing steht zweifelsfrei vor einer neuen Herausforderung. So wird anstelle von “Sneaker weiß Nike” mit Voice Search nach “Welche Sneaker von Nike gibt es in weiß?” oder “Wo bekomme ich günstige weiße Sneaker von Nike?” gesucht. Was dementsprechend zu anderen oder anders sortierten Ergebnissen führt.

Google Sprachsuche Best Practice

Suchergebnisse von Desktop-Search in Google und Google Assistent über das Smartphone zum Thema ‘weiße Sneaker von Nike’.

So erfahren wir, an welcher Stelle in der Customer Journey sich der potentielle Kunde befindet und können ihn dort direkt mit einem für Ihn passenden Angebot abholen.

Welche 5 Schritte Sie befolgen sollten, um für Voice Search gerüstet zu sein, erfahren Sie hier:

  1. Optimierung der mobilen Webseite: Da Voice Search fast ausschließlich über mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets benutzt wird ist die die Optimierung Ihrer mobilen Webseite unerlässlich. Da Voice Search- Nutzer nach einem schnellen Ergebnis suchen, sollten vor allem die Ladezeit, sowie das Design der Webseite optimiert werden. Besonders wichtig ist es auch, dass Sie ein responsives Webdesign verwenden. Hier erfahren Sie mehr über Mobile SEO und den Mobile First Index von Google!
  2. Strukturierte Daten: Voice Search wird häufig für lokale Suchanfragen verwendet, wie “Wo befindet sich der nächste Bankautomat?” Wichtige Informationen, wie Standort, Öffnungszeiten, Telefonnummer oder Menükarte müssen also vollständig und strukturiert vorhanden sein, damit die Suchmaschine diese lesen kann. Hilfreich dabei sind sogenannte Rich Snippets und das von Google, Yahoo und Microsoft gemeinsam entwickelte Schema Markup (schema.org). Einen sehr pratiktischen Structured Data Generator finden Sie hier. Tipp: Aktuell noch auf Status „pending“: Speakable.
  3. W-Fragen und Long Tail Keywords: Besonders häufig stellen Voice Search Nutzer W-Fragen, die mit wer, wie, was, warum, wo oder wann beginnen. Bei Voice Search fragt der Nutzer frei heraus und denkt nicht darüber nach, welche Wortkombination die gängigste für sein Problem sein könnte. So fragt er zum Beispiel “Was genau ist Content Marketing?” statt “Content Marketing Definition” einzutippen. Außerdem fällt bei Sprachsuchen die Auto-Suggest-Funktion weg.
  4. Brand Language festlegen: Die Marke tritt immer mehr in den direkten Dialog mit dem Kunden: Sei es durch Tweets, Beantworten von Facebook-Kommentaren oder nun auch mittels Antwort durch einen Sprachassistenten. Überlegen Sie sich genau, in welchem Ton Ihre Marke wahrgenommen werden soll. Bedenken Sie auch, dass die gesprochene Sprache einfacher gestrickt ist als geschriebene Texte.
  5. Probieren Sie es selbst aus: Experimentieren Sie mit Voice Search, um die Perspektive des Kunden kennenzulernen und Ihren Auftritt so passend für den potentiellen Kunden gestalten zu können.

Fazit zu Voice Search & SEO

Ok Google!

Ok Google, wo kann ich professionell Marketing-Texte übersetzen lassen? Bildnachweis: pixabay.com

Die steigende Nutzungsrate spricht eine klare Sprache. An Voice Search führt kein Weg vorbei. Vor allem dann nicht, wenn sie eine jüngere Zielgruppe ansprechen möchten. Dennoch löst die Technik die konventionelle Textsuche nicht ab, sondern ergänzt sie.

Fest steht, dass sich hinter Suchmaschinenoptimierung und Voice Search enormes Potenzial für Unternehmen verbirgt. Sprachsuche wird besonders häufig von Usern genutzt, die mobil unterwegs sind und vielleicht akutell auf der Suche nach einem passenden Produkt für ihr Bedürfnis sind. Webseiten, die es schaffen, die wichtigsten Informationen gut strukturiert und benutzerfreundlich zu liefern, werden Vorteile im Ranking und der Sichtbarkeit haben und wer hier an der Spitze steht, hat schnell Erfolg.

Da wir uns momentan an einem spannenden Scheitelpunkt befinden, an dem es Sinn macht, sich mit der Sprachsteuerung und der Optimierung der eigenen (mobilen) Webseite zu beschäftigen, ist es ratsam, auf anstehende Veränderungen Acht zu geben, Trends zu beobachten und dementsprechend Maßnahmen wie Voice Search SEO einzuleiten.

Backlinks Wirkung

Wirkung von Backlinks: Wie lange dauert es bis ein Backlink mein Ranking verbessert?

Die Lieblingsfrage eines jeden Neukunden: Was ist der ROI einer Linkbuilding-Kampagne? Die Frage ist natürlich absolut berechtigt, immerhin ist professionelle Suchmaschinenoptimierung nicht gerade günstig. Trotzdem, beantworten lässt sie sich nicht wirklich, denn dazu ist der Algorithmus zu komplex, vielschichtig und dynamisch. Heute beschäftigen wir uns damit, wie lange es dauert bis ein neuer Backlink Wirkung zeigt. Warum der Fokus auf Verlinkungen? Weil meiner Meinung nach das Linkprofil vor Content und RankBrain der Nummer 1 Rankingfaktor bei Google ist.

Hochwertiger, nachhaltiger Linkaufbau ist in der Regel (Sonderfall: Technische SEO) der teuerste und aufwändigste Aspekt einer SEO-Kampagne. Zusätzlich bringen Backlinks im Vergleich zu früher (vor 2012: „A link is a link“) gewisse Gefahren mit sich, sodass die richtigen Plattformen und Webseiten für Verlinkungen ausgewählt werden müssen. Dazu braucht es eine Menge Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Erfahrene Suchmaschinenoptimierer sehen binnen kürzester Zeit, ob es sich um einen „dreckigen Linkverkäufer“ handelt :D

Wann Backlinks Wirkung zeigen

Die Wahrheit ist, dass ein neuer Backlink nicht sofort Wirkung zeigt und erst „ziehen“ muss. Dieser Umstand macht es unglaublich schwierig, Ranking-Sprünge auf gewisse Backlinks zurückzuführen. Ein wenig unbefriedigend, oder?

Eine Studie bei Moz zeigt, ein Link braucht ca. 10 Wochen, um wirklich Einfluss auf die Platzierungen zu haben. Daher sind Domains mit alten „gereiften“ Backlinks so unglaublich stark. Es ist nicht nur das Domainalter, sondern auch das Alter des Linkprofils, was diese Webseiten zu wahren „Power Houses“ macht.

Wie beurteilt Google Backlinks eigentlich? Welche Patente Google zur Bewertung von Verlinkungen nützt, lernst du in diesem SEO-Seminar:

Ist doch logisch?!?! Je schlechter das Ausgangsranking, desto größer die Sprünge

Ranking-Sprünge durch Backlinks

Welchen Effekt ein neuer Backlink hat, ist schwer einzuschätzen. In der Regel gilt: Je schlechter man bisher rankt, desto mehr Effekt hat jede einzelne neue Verlinkung. Quelle: imgur.com

Ein neuer Backlink für eine Seite, welche schon in den Top 10 ist, führt in der Regel nicht zu maßgeblichen Ranking-Veränderungen. Logisch, denn in den Top 10 bewegt sich bei Google grundsätzlich weniger.

Es braucht normalerweise deutlich mehr Arbeit, um von Platz 5 auf Platz 2 zu kommen, als um von Platz 93 auf Platz 15 zu kommen. Das heißt, dass ich mit schlechten Rankings auch durch einen nicht besonders guten Backlink weit nach vorne springen kann.

Experten-Tipp: Aus meiner Erfahrung ist es so, dass man viel besser sein muss als die bestehende Nummer 1, um sie zu überholen. Beispiel: 3% besser ist zu wenig, 20% braucht es mindestens. Google hat diverse Filter im Algo, um Newcomer oder schnelle Aufstiege zu bremsen, weil sie die Qualität der SERPs gefährden. Sonst könnte sich jeder hochspammen.

Wichtige Faktoren für den Einfluss eines Backlinks

Jeder Backlink ist einzigartig. Die Stärke eines Backlinks wird von zahllosen Faktoren beeinflusst. Es wird aber noch undurchsichtiger: Auch die Nische, in der man ranken will, spielt eine große Rolle.

Dynamische oder statische Nische

Google Volatilität

SEMrush Sensor zeigt Ihnen für unterschiedliche Nischen, ob die SERPs an einem bestimmten Datum außergewöhnlich dynamisch sind.

In manchen Nischen bewegt sich ständig etwas. Der eine springt in die Top 10 von Platz 31. Die Nummer 3 fällt auf Platz 11. Bei schnelllebigen Nischen, in denen Freshness wichtig ist und generell viel „manipuliert“ wird, gehört eine hohe Volatilität zum Alltag. Rankings können sich blitzschnell entwickeln.

In anderen Nischen wiederum, in denen nie etwas passiert, alle Seiten uralt sind und Vertrauen essentiell ist (z.B. Steuerberatung), kann es mitunter sehr schwierig sein als Neueinsteiger. Google scheint die Auswirkungen aller Maßnahmen zu bremsen bzw. einzuschränken.

In solchen Branchen kann Suchmaschinenoptimierung sehr frustrierend sein. Obwohl man deutlich stärker als die Konkurrenz ist, steht man auch nach 6 Monaten noch auf der zweiten Google-Seite. Und das, obwohl die anderen Webseiten kaum Backlinks haben, keine neuen Inhalte publizieren oder aktiv Online-Marketing betreiben.

Bestehendes Vertrauen

Bei Google dreht sich alles um Vertrauen. Wenn Ihre Webseite bereits ein starkes Linkprofil hat und die Domains seit Jahren online ist, kann es sein, dass eine neue Unterseite keine oder nur wenige Backlinks braucht, um sogar schwierige Keywords zu erobern.

Einer der Gründe dafür ist, dass Google der Webseite 100% vertraut und keine Filter dazwischenschaltet. Außerdem hat die neue Unterseite schon durch den internen Linkfluss ein gewisses Maß an Trust und Link Juice.

Mit einer neuen Webseite sieht die Situation vollkommen anders aus. Neue Seiten bzw. URLs brauchen einige Monate, um das nötige Vertrauen und die nötige Historie aufzubauen, damit sie Top-Platzierungen erreichen. Eine Studie von Ahrefs zeigt, dass nur 5,7% aller neu publizierten Seiten es innerhalb eines Jahres in die Google Top 10 schaffen.

Freshness und Relevanz

Geht es um Celebrity-Klatsch, dreht sich alles um Aktualität. In so einem Bereich ist es wichtig, laufend neue Backlinks passend zu aktuellen Themen zu bekommen. Frische Backlinks haben einen massiven Einfluss, perfekte Themenübereinstimmung ist nebensächlich.

In einem immergrünen Bereich wie Schönheitschirurgie hingegen, sieht die Geschichte vollkommen anders aus. Es verändert sich nur wenig und wenn, nur langsam. Hier geht es darum, die richtigen Backlinks mit viel Autorität und Relevanz zu akquirieren. Qualität über Quantität heißt die Devise.

Stärke der Konkurrenz

Wenn meine Seite auf Platz 4 rankt und die Konkurrenten vor mir einfach deutlich stärker sind, wird ein einzelner Backlink gar keinen sichtbaren Impact haben. Dazu ist der Abstand zu groß. In einer solchen Situation dürfen Erfolge nicht anhand von Rankings gemessen werden. Der Prozess muss im Mittelpunkt stehen.

Filter gegen unnatürlich schnellen Linkaufbau

Gehen wir davon aus, wir befinden uns in einer ruhigen und netten Nische, in der sich jeder an die Google-Richtlinien hält. Die anderen Webseiten sind relativ statisch, alt und haben ein altes aber kleines Linkprofil.

Jetzt komme ich als unerfahrener Suchmaschinenoptimierer hinzu und will Bäume ausreißen. Er baut Backlinks was das Zeug hält. Es passiert nichts, überhaupt nichts. Warum?

Google schaut sich an, welches Link Volume und welche Link Velocity für die Nische realistisch ist. Wenn eine durchschnittliche Seite in den Top 10 5 Backlinks im Jahr bekommt und das Linkprofil meiner Seite plötzlich um 50 Links pro Monat wächst, ist es nicht schwer zu erkennen, dass etwas faul ist. Dementsprechend wird Google die Backlinks entweder für einen gewissen Zeitraum nicht „zählen“, oder die Seite sogar abstrafen.

Link Velocity

Mit Link Velocity ist die Geschwindigkeit gemeint, in der meine Seite neue Links bekommt bzw. verliert. Es gibt nur wenige Indikatoren, die so klar zeigen, ob manipuliert wird oder nicht. Deshalb bin ich auch keine großere Freund von einmaligen SEO-Paketen: 50 Backlinks und dann 2 Jahre nichts… Wie schwer ist eine solche Manipulation für einen ausgereiften Algorithmus zu erkennen?

Notiz: Natürlich es gibt kleine Nischen, wo Google ohnehin wenig „Auswahl“ hat, sodass einmaligen SEO-Pakete trotzdem dauerhaft für bessere Platzierungen sorgen.

Domain Popularität Wachstum

Ein natürliches Wachstum der Domain Popularität ist der Schlüssel zu nachhaltigen SEO-Erfolgen

Experten-Tipp: Immer brav am Linkprofil arbeiten. Wenn Links wegfallen oder entwertet werden, muss nachgebaut werden, denn eine negative Link Velocity kann dramatische Auswirkungen auf die bestehenden Rankings haben. Lieber langsam und stetig, als alles auf einmal. Peaks sind normal, wenn man mal in der Zeitung landet, aber es sollte laufend zumindest „etwas“ passieren.

Video: Wann zeigt ein Backlink Wirkung und welche Backlinks sind gut?

Nun gut, das war es zum Thema Linkaufbau und Zeit. Diesmal ausnahmsweise eine wenig theoretischer. Wichtig ist, dass man sich im Hinterkopf behält, dass jeder gebaute Link in der Regel nur eine einmalige Investition in Form von Geld, Zeit oder beides ist. Jeder weitere Backlink führt zu mehr Autorität und mehr Ranking-Potenzial. Daraus ergibt sich der Schneeballeffekt, wodurch mit der Zeit neue Keywords sehr schnell und mit relativ wenig Aufwand erobert werden können. Als Faustregel gilt, ein Backlink braucht ca. 10 Wochen, um seinen Einfluss zu entfalten. Je älter, desto wertvoller wird er.

Die 6 wichtigsten Google Alerts für Online-Marketing & SEO

Google bietet so viele hilfreiche Werkzeuge an, dass man schnell die Übersicht verliert bzw. manche einfach vergisst einzusetzen. Schon zu Beginn meiner Online Marketing Karriere (2009) war ich absolut begeistert von den Möglichkeiten, die das sehr simple Google Alerts bietet. Heute zeige ich Ihnen, welche Google Alerts besonders wichtig für erfolgreiche SEO sind.

Was ist Google Alerts überhaupt? Mit dem kostenlosen Tool ist es möglich Inhalte im Web zu verfolgen mit der ganzen Power von Google + Suchparameter.

Google Alerts & SEO: Die Videoanleitung

Die wichtigsten Google Suchoperatoren verstehen

In diesem Video zeige ich Ihnen die fünf wichtigsten Google Suchoperatoren für Suchmaschinenoptimierung und wie Sie diese richtig anwenden. Google Suchbefehle helfen Ihnen bei der Präzisierung Ihrer Suchanfragen. So sparen Sie sich eine Menge Zeit und Zeit ist ja bekanntlich Geld :)

Die folgenden Suchoperatoren werden im Video vorgestellt:

  • site-Operator
  • Negation
  • Genau passend
  • inurl-Operator
  • intitle-Operator

Die Kenntnisse aus dem Video helfen Ihnen dabei bessere Google Alerts einzurichten.

Weiter geht es mit sechs Google Alerts, die wir für all unsere Kundenwebseiten und eigenen Affiliate-Projekte aufsetzen…

6 Google Alerts, die Ihr Leben vereinfachen

Es gibt zahllose interessante Einsatzmöglichkeiten, aber heute beschäftigen wir uns mit den Wichtigsten für Suchmaschinenoptimierung.

Google AlertBeispielZiel
Citations"Firmenname" -site:firmendomain.comErwähnungen sofort im Netz entdecken
Konkurrenzüberwachung"Firmename der Konkurrenz" -site:konkurrenzdomain.comKonkurrenz stets im Auge behalten
Namentliche Erwähnung"Vor- und Nachname" + Geschäftsbereich -site:firmendomain.comErwähnungen in Gastbeiträgen oder Interviews verfolgen
Verteilung von Inhalten"Name und Bezeichnung des Inhaltes" + Art des InhaltesNachverfolgung von verbreiteten Inhalten
Gastbeiträgesite: .domainendung "autor werden" ThemenbereichMögliche Zielseiten für Gastartikel finden
Webseiten-Securitysite:firmendomain.com viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillenVerlinkungen auf potentiellen Spam-Seiten sofort erkennen

Unternehmensnennungen

Sie sollten unbedingt Ihre Marke im Auge behalten. Mit dem richtigen Google Alert bekommen Sie jedes Mal, wenn Ihr Unternehmen irgendwo im Internet erwähnt wird, eine E-Mail-Benachrichtigung.

Unternehmensnennung

Beispiele:

"Evergreen Media AR GmbH" -site:evergreenmedia.at
"Evergreen Media" -site:evergreenmedia.at
evergreenmedia.at -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Unter Anführungsstrichen sorgt dafür, dass nur genau nach dieser Zeichenfolge gesucht wird. Mit dem site-Operator bekommt man alle indexierten Seiten einer Domains zurück. Durch den Minus-Operator sage ich Google, mir genau diese Ergebnisse nicht zu zeigen. Ich will ja in diesem Fall keine Ergebnisse von meiner eigenen Firmenseite geliefert bekommen :)

Wozu?
So können Sie sich an der Diskussion über Ihre Marke beteiligen bzw. potenzielle Shitstorms frühzeitig abwenden. Weiters: Vor allem im deutschsprachigen Raum wird ungern verlinkt, weil man extreme Panik vor Google Abstrafungen und dem Verlust von Link Juice hat (fast krankhaft). Deswegen wird man Ihr Unternehmen häufig lediglich namentlich erwähnen.

Mittels Google Alerts entdecken Sie solche Erwähnungen sofort und können so in Kontakt treten und möglicherweise um eine Verlinkung bitten.

Konkurrenz

Natürlich wollen Sie nicht nur Ihre eigene Marke im Auge behalten, sondern auch Ihre wichtigsten Konkurrenten.

Beispiele:

"Bauernfänger SEO" -site:bauernfaengerseo.com
bauernfaengerseo.com -site:bauernfaengerseo.com

Wozu?
So erkennen Sie sofort, wenn Ihre Konkurrenten etwas im Schilde führen z.B. eine aktive Linkaufbau-Kampagne startet, in Zeitungsberichten erwähnt wird oder aggressives Content-Marketing betreibt. Mit den frischen Daten von Google Alerts entgeht Ihnen wirklich gar nichts.

Namentliche Erwähnung

Wenn Sie wie ich Gastbeiträge schreiben oder gar Interviews geben, dann macht es durchaus Sinn den eigenen Namen zu überwachen.

Beispiele:

"Alexander Rus" + online marketing -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Mein Name soll genau so vorkommen, denn sonst bekomme ich jede Menge Resultate von Alexander’n aus Russland. Ergebnisse von meiner Seite sind ausgeschlossen. Außerdem will ich nur Ergebnisse im Zusammenhang mit „online marketing“.

Wozu?
Damit können Sie sich an jeder Diskussion um Ihre Person beteiligen und vielleicht ein paar saftige Backlinks abstauben. Im Vordergrund steht aber, dass nichts „hinter Ihrem Rücken“ geschieht.

Verteilung von Inhalten

Sie haben eine wunderschöne Infografik erstellen lassen ala „Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern“ und eine SEO-Agentur mit dem Seeding beauftragt.

Beispiele:

"Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern" + Infografik

Wozu?
Sie sehen genau, wo Ihre Infografik veröffentlicht wurde und können dort kommentieren, mit dem Webmaster Kontakt aufnehmen oder um eine Verlinkung bitten. Auf diese Art und Weise holen Sie das Maximum aus der Content Marketing Kampagne heraus.

Gastbeiträge

Auch wenn der böse Matt Cutts gemeint hat, dass Gastbeiträge verboten sind, ist es offensichtlich, dass er damit die Manipulationsversuche gemeint hat: Tausende automatisierte Gastbeiträge. In Wirklichkeit sind jedoch hochwertige Gastbeiträge wohl die beste Möglichkeit an Reichweite, Bekanntheit und gute Backlinks heranzukommen.

Beispiele:

site:.at "autor werden" seo
site:.at "gastbeitrag schreiben" seo

Erklärung:
Es sollen nur .at Domains in Frage kommen, welche die genaue Zeichenfolge „autor werden“ beinhalten und auf denen das Wort SEO irgendwo vorkommt.

Wozu?
Einfach irgendwelche Webmaster anzuschreiben, ist nicht nur unhöflich, sondern außerdem noch richtig zeitaufwändig. Deswegen lassen wir Google Alerts die Arbeit machen :)

Webseiten-Security

Jaja, die lieben Hacker & Spammer. Immer wieder versuchen Sie es und hin und wieder klappt es auch. Google Alerts hilft dabei Probleme schnell zu erkennen, sodass in vielen Fällen Google Abstrafungen verhindert werden können.

Beispiele:

site:evergreenmedia.at viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillen

Erklärung:
Wir wollen nur unsere eigene Seite überwachen und setzen daher auf den site-Operator. Dann listen wir die typischen Spambegriffe getrennt durch OR (oder), denn jeder einzelne stellt ein Problem dar.

Wozu?
Am liebsten werden Verlinkungen in den Footer gesetzt oder sogar ganze Spam-Unterseiten in die Webseite eingebaut. Auf diesen Unterseiten finden Sie dann ganze Online-Apotheken mit illegalen Generika.

Sobald Google merkt, dass Ihre Webseite kompromittiert wurde, dauert es nicht lange und Ihre Webseite sinkt in den Rankings und bekommt z.B. die altbekannte „Diese Webseite könnte Ihren Computer beschädigen“ Kennzeichnung oder etwas Ähnliches ala „Diese Webseite könnte kompromittiert sein“.

So erstellen Sie einen Google Alert

Google Alerts SEO

Haufigkeit: Wie oft wollen Sie über Neuigkeiten benachrichtigt werden?

Quellen: Welche Quellen sollen überwacht werden? Idealerweise automatisch einstellen und so alles durchsuchen lassen.

Sprache: In meinem Fall Deutsch.

Region: Regionale Beschränkung kann Sinn machen, in meinem Fall jedoch nicht.

Anzahl: Entweder man bekommt alles ungefiltert oder Google kann auch schon ein wenig vorsortieren. Mehr dazu später…

Senden an: Ich verwende eigentlich nur Benachrichtungen per E-Mail, ansonsten gibt es aber auch die Möglichkeit die Resultate als RSS-Feed zu erhalten.

Google Alert Vorschau

Qualität der eigenen Inhalte von Google bewerten lassen

Ich bin der Meinung, dass es nicht ganz so funktioniert wie Matthew Woodward meint, aber trotzdem hier die Theorie. Man erstellt den folgenden Alert:


site:evergreenmedia.at

…und stellt ein, es sollen nur die relevantesten Ergebnisse (in der englischen Version heißt es „best results“) angezeigt werden. Bekomme ich nun nach dem Publizieren eines neuen Artikels eine Benachrichtung, bedeutet dies, dass Google der Beitrag besonders gefällt.

Wie gesagt, ich glaube nicht daran, aber vielleicht ist etwas dran ;)

Endlose Möglichkeiten

Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für Google Alerts. Dies sind wirklich nur die Google Alerts, welche ich persönlich für mich und meine Kunden in der Praxis verwende. Über Anmerkungen, Tipps und Tricks würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen!

Wie Sie sehen, ist Google Alerts ein richtig mächtiges Tool, um den Überblick über Ihr Unternehmen und Ihre Person im Web zu behalten. Sogar als Laie hat man innerhalb von 20 Minuten alle wichtigen Alerts aufgesetzt. Damit ist die Geschichte dann auch erledigt. Jetzt heißt es auf die ersten Benachrichtigungen warten. Sollten Ihnen die Resultate missfallen, muss nachjustiert werden. Dazu hier eine schöne Liste an Suchparametern.

High-End Linkaufbau Gastartikel

High-End Linkaufbau über Gastartikel: So schnappt ihr euch die besten Backlinks durch Outreach

Wie wichtig hochwertige Backlinks für den eigenen Webauftritt sind, ist mittlerweile unumstritten. Doch nicht jedes Unternehmen nimmt es damit so genau und verzichtet entweder komplett auf den Linkaufbau oder investiert lieber einmalig in ein dubioses Linkpaket ohne sich dabei über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Warum relevante Backlinks für eure Webseite so wichtig sind, ihr lieber auf verlockende Backlink-Packages verzichten solltet und vor allem, WIE ihr zu hochwertigen Links kommt, genau das lernt ihr jetzt.

Nicht selten landen bei uns interessante Anfragen im Posteingang, bei denen wir erst auf dem zweiten Blick erkennen, warum händeringend nach Hilfe gesucht wird. Bei genauerer Betrachtung des Linksprofils kommen Spam-Links vom Feinsten zum Vorschein. Eine tickende Zeitbombe, denn sobald das nächste Penguin Update ausrollt ist die logische Konsequenz, dass sich die Webseite aus den SERPs verabschiedet – und zwar nachhaltig. Vor allem bei Onlineshops ist das der absolute Super Gau.

Was das für eine seriöse SEO-Agentur bedeutet? In erster Linie geht es um Schadensbegrenzung. Das heißt nach und nach Spam-Links zu entwerten und im Gegenzug hochwertige Backlinks aufzubauen. Eines ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein langwieriger Prozess bei dem Geduld gefragt ist! Damit das erst gar nicht notwendig ist, ist wichtig, dass ihr lernt, wie man hochwertige Backlinks aufbaut.

Hier ist unser gesamter Outreach-Prozess Schritt für Schritt und im Detail erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Hochwertige Backlinks und wie ihr dazu kommt

Bei Backlinks sind vor allem folgende Faktoren wichtig: Die Quelle muss seriös sein, möglichst viel Autorität besitzen und genau zu meinem Produkt bzw. Dienstleitung passen. Wenn ihr beispielsweise Gesundheitsprodukte verkauft und bei einem bekannten Gesundheitsportal einen themenrelevanten Gastbeitrag platzieren dürft, dann habt ihr sozusagen den Jackpot geknackt. Am Anfang des Linkaufbaus steht also die Recherche:

  • Überlegt euch ein Thema, das zu euch passt.
  • Recherchiert nach ähnlichen Themen und skizziert ein kurzes Inhaltsverzeichnis.
  • Überlegt euch bei welchen Blogs das Thema publiziert werden könnte.
  • Sucht bei Google (richtige Länder Endung) gezielt nach diesen Blogs.

Ihr wollt über Rückenschmerzen schreiben? Dann sucht nach Gesundheitsblogs, Medizinblogs, etc. Notiert euch die jeweiligen Seiten inklusive Kontaktdaten (direkter Ansprechpartner) und haltet alles in einer einfachen Excel Übersicht fest. Diese Liste sollte folgende Felder beinhalten:

  • Zielwebseite
  • Beispiellink eines Beitrages, der eurer Idee möglichst ähnelt
  • Kontaktperson
  • E-Mail
  • Anfragedatum
  • Beitragstitel
  • Bemerkung

Der ultimative Guide für hochwertige Gastartikelanfragen

Sobald ihr eure Liste fertiggestellt habt, geht es ans Eingemachte: nämlich, das Anschreiben. Im Folgenden lernt ihr den heiligen Grahl aller Gastbeitragsanfragen kennen. Eine Methode, mit der wir mindestens 20 Prozent positive Rückmeldungen bekommen. Und das nicht einmalig, sondern aus diesem Netzwerk profitieren wir nachhaltig. Denn wer einmal mit einem Gastartikel zufrieden ist, wird sehr wahrscheinlich auch einen zweiten und dritten akzeptieren.
Sehen wir uns nun der Reihe nach die wichtigsten Elemente einer hochwertigen Gastartikelanfrage an. Als erstes erfolgt die Ansprache:

Ansprache-Gastbeitrag

Die Ansprache der Zielperson sollte immer persönlich erfolgen

Sprecht bei einer Gastbeitragsanfrage die Zielperson immer mit Namen an und bleibt förmlich. Das ist in 90% aller Fälle am besten, außer ihr schreibt beispielsweise über Spielzeug und kontaktiert einen Eltern Blog, bei dem die Leser mit „Du“ angesprochen werden. Hier kommt es oft besser persönlich zu schreiben und sich selbst mit seinem Vornamen vorzustellen.

Neben der direkten Ansprache braucht es auch eine kurze Einleitung über euch (siehe oben). Übrigens, im Betreff müsst ihr natürlich den genauen Grund eurer Kontaktaufnahme nennen „Beitrag für Ihren Blog“.

Personalisieren ist die halbe Miete

Wenn ihr keinen Bezug zur Linkquelle nehmt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass eure Anfrage in der Tonne landet. Nehmt euch ein wenig Zeit und schaut euch die Zielseite genau an. Erst dann könnt ihr folgenden Absatz in eure Anfrage einfügen.

Identifikation Linkquelle

Besonders wichtig ist es, sich mit der Linkquelle genau auseinanderzusetzen

Ich habe als Titel für meinen Artikel gewählt: „Die X besten Entspannungsübungen bei stressbedingten Rückenschmerzen“. Bei meiner Recherche bin ich auf ihren Artikel über die größten Mythen bei Rückenschmerzen gestoßen, ein idealer Anker also für meine Anfrage. Gemischt mit einer persönlichen Note von mir sorge ich für die ersten Symphatiepunkte.

Im nächsten Schritt gehe ich noch weiter und schlage meinem Kontakt passend dazu ein weiteres interessantes Thema vor. Da ich weiß, dass sie über Rückenschmerzen schreiben, wird mein Thema ebenfalls ihr Interesse wecken. Als Eye-Catcher hebe ich das Thema fett hervor.

Konkretisiert den Inhalt eures Themas

Sehr wahrscheinlich ist euer Gegenüber kein Profi, wenn es um Rückenschmerzen geht. Er ist viel eher Redakteur oder Marketing bzw. Pressemitarbeiter. Ihr müsst ihm das Thema also „verkaufen“ und dazu reicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Thema konkretisieren

Mit einer kurzen Überischt des Inhalts kann sich der Ansprechpartner ein besseres Bild machen

Wie ihr seht, ich breche den Inhalt kurz und knapp herunter, sodass man sich unter dem Titel tatsächlich etwas vorstellen kann. Und wieder steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung um ein paar Prozent. ;) Im nächsten Schritt dürft ihr auch mal ein bisschen prahlen!

Zeigt was ihr drauf habt

Soweit so gut. Aber woher weiß mein Ansprechpartner, dass ich hochwertige Beiträge schreiben kann? Sofern ihr bereits gute Artikel veröffentlicht habt, könnt ihr sie jetzt auspacken. Das Ganze heißt „Social Proof“ und erfüllt den Zweck, dass wir unser Gegenüber von der Hochwertigkeit unserer Artikel überzeugen. Er wird ihn nicht lesen, aber er wird sehen, dass wir stilistisch hochwertig schreiben und keine Werbebeiträge an den Mann bringen wollen. Denn das wäre ein absolutes No-Go!

Beim Social Proof wählt ihr maximal drei erfolgreiche Artikel aus. Hier nehmt ihr natürlich die Creme de la Creme eurer Gastbeiträge. Im besten Fall sind es thematisch ähnliche Quellen auf die ihr tatsächlich Stolz sein könnt. Nennt ihr hier unseriöse Seiten, war alles umsonst!

Der letzte Akt – Die Verabschiedung

Damit ist unsere Gastbeitragsanfrage auch schon fast fertig. Jetzt geht es im Endeffekt nur noch darum für einen runden Abschluss zu sorgen.

Zusammenfassung Signatur

Mit der Signatur macht man sich transparent und seriös

Ein letztes Mal personalisieren wir unsere Anfrage, indem wir die Zielseite namentlich nennen. Wir verweisen darauf, dass wir werbefrei schreiben und der Inhalt ausschließlich für sie gedacht ist. Wer will schon duplicate content?

Es folgt eine freundliche Verabschiedung inklusive Signatur. Dadurch beweisen wir Seriosität und schaffen letzte Zweifel aus der Welt. Im allerletzten Schritt müsst ihr die Anfrage noch mindestens zweimal Korrekturlesen und bestenfalls auch einem Kollegen zeigen. Er wird begeistert sein und hätte er eine eigene Webseite, würde er für euren Gastbeitrag wahrscheinlich sogar bezahlen! ;) Übrigens, mit dieser hochwertigen Anfrage ist das sogar keine Seltenheit. Wobei ihr natürlich dafür kein Geld nehmt, sondern mit dem hochwertigen Backlink all eure Ziele erreicht habt!

Gastbeitragsanfragen müssen nicht unangenehm sein. Mit dieser Anfrage sind die Zeiten vorbei, in denen man 99% Absagen erteilt bekommt und sich vielleicht auch noch blöd anmachen lassen muss. Wenn ihr euch an diese Vorgaben haltet werdet ihr sehen, dass Linkaufbau sogar Spaß machen kann und wahres „Suchtpotenzial“ hat. Solange ihr euch für eure Anfragen ausreichend Zeit nehmt und eurem Ansprechpartner Respekt zollt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und jetzt geht hinaus und schnappt euch die besten Backlinks! :)

Linkaufbau für Online-Shops

Linkaufbau für Online-Shops: Die ultimative Anleitung für E-Commerce Linkbuilding

Wie Sie als Online-Shop Betreiber wahrscheinlich wissen – organischer Traffic von Google ist überlebenswichtig. Mehr Traffic über die richtigen Keywords hat in der Regel direkten Einfluss auf Ihren Umsatz. Vor allem hochwertige Backlinks haben einen massiven Stellenwert bei den Google Rankings. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Linkaufbau für Online-Shops“. Ja, Online-Shop SEO ist kein Zuckerschlecken…

Was zunächst einfach klingt, erweist sich in der Praxis als schwierig. Denn die wenigsten Webmaster wollen auf kommerzielle Projekte verlinken, geschweige denn auf einen Online-Shop. Besonders im deutschsprachigen Raum kann Ihnen deshalb die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Backlinks für Ihren Shop Probleme bereiten. Es herrscht die große „Verlinkungsangst“. Im Folgenden verraten wir Ihnen einige Linkaufbau-Strategien, um natürlich und auch manuell Backlinks zu akquirieren.

Nicht kommerziellen, User-Driven Content auf der gleichen Domain veröffentlichen

Nicht kommerzielle Inhalte SEO

Im Lexikon von LaModula finden Nutzer tonnenweise Schlaftipps und können sich in Ruhe über Schlafoptimierung informieren.

Google will die bestmögliche Nutzererfahrung liefern. Viele Keywords sind zwar im weiteren Verlauf der Search Journey kommerziell, aber als Zwischenschritt mit einem informativen Ergebnis besser bedient. Lediglich mit Shop-Kategorienseiten werden Sie daher Ihre Seite nicht ranken können.

Da heute die Suchintention für Google ein fast schon entscheidender Ranking-Faktor ist, sollten Sie auf Ihrer Domain auch nicht-kommerzielle Inhalte bieten, welche auf das Problem (im Zusammenhang mit dem eigenen Angebot) der User eingehen. Entscheidend ist aber, dass Sie den Content auf derselben Domain des Shops publizieren. Ein klares „Nein“ also zu Subdomains und anderen Domains.

Wieso? Nur so kann auch der Shop von den Link- und Nutzersignalen dieser Inhalte profitieren. Ansonsten splitten Sie die Domain Authority und Relevanz auf, wodurch keine Synergien entstehen.

Auf das Vergleichsbedürfnis der User eingehen

Internet-Shopper lieben es zu vergleichen: Preise, Eigenschaften, Shops usw. Dieses Bedürfnis ist nicht zu vermeiden. Damit die User aber nicht unterschiedliche Shops vergleichen, sondern bei Ihrem einkaufen, sollten Sie ihnen die Möglichkeit geben, direkt bei sich zu vergleichen.

Ein Praxisbeispiel:

Ein Online-Shop vertreibt Mobiltelefone. Es ist gerade eine neue Generation erschienen. Man könnte beispielsweise die unterschiedlichen Modelle vergleichen und genau erklären, welches Modell sich für welchen Anwender eignet. So kann man auf einen Schlag alle „vergleichen“ und „test“ Keywords abdecken.

Außerdem produziert man damit Inhalte, die wahrlich einen Mehrwert bieten und das auch noch mit einer einzigartigen Perspektive. Die Chance, die eine oder andere natürliche Verlinkung einzuheimsen, ist mehr als groß. Zusätzlich hebt man sich von der Konkurrenz ab, die in der Praxis oft viel zu träge ist, gute bzw. brandaktuelle Inhalte zu schaffen.

Kleine, hilfreiche Tools kostenlos zur Verfügung stellen

Kostenlose Tools Linkbait

AkkuLine hat mit einem kleinen aber feinen Tool zur Überprüfung des Notebook-Akkus zahllose Backlinks von starken Portalen generiert.

In vielen Nischen bietet sich die Gelegenheit mit kleinen, simplen Online-Tools überaus positiv aufzufallen. Ja, dafür müssen Sie kreativ werden und Ihre User wirklich gut kennen, aber ansonsten beschränkt sich der Programmier-Aufwand in der Regel auf einige wenige Stunden. Schon haben Sie ein Link Asset auf Ihrer Webseite, dass Backlinks magisch anzieht.

Ein Praxisbeispiel:

Hierzu gibt es das Praxisbeispiel eines bekannten deutschen Akku Online-Shops, der ein sehr simples, aber gut funktionierendes Tool zum Testen des Notebook-Akkus zur Verfügung stellt. Über die Jahre hat das Tool massenhaft Backlinks von renommierten Portalen (Beispiel), Foren und Frage-Antwort-Seiten bekommen und so die Autorität der gesamten Domain gesteigert. Die Investition hat sich also mehr als gelohnt.

Clevere Linkbaits produzieren und sie richtig promoten

Infografik als Linkbait

Mit einer Infografik über die iPhone-Akkulaufzeit konnte sich C. Moosbrugger einen follow-Backlink von winfuture beschaffen

Oben haben wir uns schon über einen klassischen Linkbait „das Online-Tool“ unterhalten. Was aber können Sie tun, wenn ein solches Tool in Ihrer Nische keinen Sinn macht? Klassische Beispiele für weitere Linkbaits sind beispielsweise:

  • Infografiken
  • Wissenschaftliche Studien
  • Interessante, spannende Daten
  • Umfangreiche Schritt-für-Schritt-Ratgeber

Haben Sie den Linkbait erstellt, fängt Ihre Arbeit allerdings erst an. Als Online-Shop Betreiber haben Sie nicht die Zeit abzuwarten und zu hoffen, dass Ihre Linkaufbau-Strategie Früchte trägt. Jetzt müssen Sie in die Offensive gehen, Influencer aus Ihrer Branche anschreiben und sie über Ihr Werk informieren.

Unter SEOs nennt sich dieser Prozess „Outreach“, bedeutet aber nichts Anderes als geschickt E-Mails zu schreiben. Die Kunst dabei: Sie wollen nicht als Backlink-Bettler rüberkommen, weil die E-Mails sonst ungelesen im Papierkorb landen. Wie Sie den Outreach im Idealfall angehen, zeigt dieser Linkbuilding-Guide.

Mehr zum Thema Guest Posting:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier das Thema auch noch als Video :D

Ein Teil der Community sein

Viele Shopbetreiber sind in ihrer Nische totale Außenseiter. Sie beteiligen sich weder an Foren, schreiben nicht für Fachmagazine, noch beantworten sie Fragen auf Frage-Antwort-Seiten. Dabei besteht genau hier eine Unmenge an SEO-Potenzial.

Fakt: Die Anzahl der Suchanfragen nach einer „Marke“ (Brand Searches) korrelieren schockierend gut mit Rankings bei Google! Wenn Sie allerdings „ein Außenseiter“ sind und Ihre Platzierungen bei Google durch Linkkauf erzwingen wollen, ohne dass Ihre Marke bekannt und beliebt ist, wird die Freude nur kurz währen. Google’s Algorithmus wird nämlich immer intelligenter und lernt schnell, welche Marken die User sehen wollen. Anhand von Nutzersignalen und Klickraten erkennt Google, wer gefragt ist und wer nicht.

Genau deswegen müssen Sie ein Teil Ihrer Community sein. Nein, auf Messen präsent zu sein, reicht heutzutage leider nicht mehr aus. Nur wenn Sie wirklich einen Mehrwert bieten und nicht nur verkaufen wollen, werden Sie langfristig bei Google oben stehen.

Bonus-Tipp: GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

Wer sich auf der Frage &Antwort-Webseite GuteFrage.net geschickt anstellt, kann jede Menge Traffic auf seinen Online-Shop leiten. Ganz ohne Google!

Gutefrage.net ist eines der größten Frage-Antwort-Portale im deutschsprachigen Raum. Eine Vielzahl der Fragen-Unterseiten rankt bei Google auf der ersten Seite und bekommt so tonnenweise Traffic. Mit einem SEO-Tool wie Ahrefs + Excel können Sie schnell und einfach High-Traffic Unterseiten heraussuchen, die zu Ihren Produkten passen.

Dann kommt aber der schwierige Part, denn logischerweise sieht die Redaktion von GuteFrage.net Selbstpromotion mit Backlinks gar nicht gerne. Deswegen empfehle ich Ihnen den folgenden Ablauf:

  • Regelmäßig Fragen passend zur Nische beantworten ohne einen Backlink zu setzen
  • High-Traffic Fragen heraussuchen
  • Inhalte auf der eigenen Webseite publizieren, die die Frage perfekt beantworten und NICHT kommerziell sind
  • Link in einer wirklich hochwertigen Antwort verpackt setzen

Wer meint auf diese Vorgehensweise verzichten zu können und stattdessen eine „Abkürzung“ zu nehmen, den muss ich leider enttäuschen! Dann wird das Konto früher oder… noch früher gelöscht und die ganze Arbeit war umsonst. Außerdem gibt es dann noch eine Lifetime-Verbannung obendrauf! Aus SEO-Sicht bringen diese Backlinks übrigens wenig, weil sie mit dem Linkattribut nofollow versehen sind, aber dafür kann man so eine schöne und vor allem kostenlose alternative Traffic-Quelle aufbauen, die unabhängiger von Google macht.

SEO für Online-Shops: Die ultimative Anleitung als Video

Heutzutage lautet das Spiel nicht mehr: Wie kann ich Google manipulieren, sodass ich vorne ranke? Nein, die Devise lautet: Wie kann ich meiner Zielgruppe die bestmögliche Erfahrung an jedem Punkt der Search Journey bieten? So können Kaufentscheidungen schon frühzeitig beeinflusst und eine Beziehung mit dem User aufbaut werden. Dann spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob Sie für das Money Keyword auf Platz Nummer eins ranken, denn der User wird auch auf Platz sechs auf Ihr Ergebnis klicken oder sogar nach „Ihrer Marke + Produkt“ suchen.

beste SEO-Agentur Österreich

Beste SEO-Agentur: Der ultimative Ratgeber zur Auswahl eines guten SEO-Dienstleisters

Suchmaschinenoptimierung macht den Unterschied. Ein Unternehmen mit einer perfekt optimierten Webseite erhöht die eigene Sichtbarkeit im Netz und wird damit im Idealfall von der richtigen Zielgruppe gefunden. Soweit die Theorie – umsetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist nicht alleine, eine SEO-Agentur muss in den meisten Instanzen her. Doch, welche ist die beste SEO-Agentur? Und was macht eine gute SEO-Firma eigentlich aus?

SEO-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Auch in Österreich buhlen viele „SEO-Profis“ um die Gunst der Unternehmen, allerdings sind nicht alle von ihnen empfehlenswert. Viele Suchmaschinenoptimierer lassen Professionalität, Spezialisierung und besonders Maßnahmen, die „up-to-date“ sind, vermissen. Die Auswahl der besten SEO-Agentur ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Das Know-How
  • Die Maßnahmen
  • Die Arbeitsweise

Nur, wenn diese drei Dinge überzeugen, sollte eine Beauftragung erfolgen. Andernfalls wird die Zusammenarbeit mehr Kopfschmerzen bereiten, als es dem Unternehmer lieb ist.

Video-Anleitung: Den richtigen SEO-Dienstleister auswählen

Die beste SEO-Agentur finden: Welche Faktoren Sie bei Auswahl lieber außen vor lassen sollten

Fehler #1: Platzierungen bei Google als Referenz nutzen

Leider empfehlen sich die großen, alteingesessenen SEO-Agenturen gegenseitig weiter. Das heißt, Top-Platzierungen haben in der Regel wenig mit den eigenen SEO-Skills zu tun. Wer schon seit 15 Jahren im Rennen ist, kennt die richtigen Leute und hatte deutlich mehr Zeit Backlinks zu bauen. Es zeigt aber nicht, ob die Agentur auf dem neuesten Stand ist und in den letzten Jahren Erfolge vorweisen kann.

SEO-Agentur auswählen

Als Laie ist die Auswahl eines geeigneten Partners unglaublich schwer. Es gibt keine Standards und so gut wie alles ist manipuliert.

Die meisten unserer Anfragen entstehen über diesen Punkt. Super für uns, aber objektiv betrachtet kein gutes Kriterium.

Fehler #2: Top 100 SEO-Listen vertrauen

Nutzer sind unglaublich geil auf Bestenlisten. Das haben sich einige mehr oder weniger seriöse Firmen im deutschsprachigen Raum zu nutzen gemacht und Top-Listen für SEO-Agenturen erstellt.

Nun glauben Kunden, dass diese Top 100 SEO-Listen von Experten erstellt werden, die die SEO-Agenturen wirklich überprüfen. Dem ist leider nicht so. Die Ersteller dieser Bestenlisten haben keinerlei Autorität, sodass ihre Rankings wertlos und fast schon Betrug sind. Das Ganze ist ein „Pay-to-Play“-Modell. Wer vorne mit dabei sein will, muss zum einen bekannt sein und zum anderen ein Sümmchen dafür bezahlen. Kompetenz und nachweisbare Erfolge werden nicht in das Ranking miteinbezogen.

Der wohl schmutzigste Trick überhaupt!

Fehler #3: In eine „Secret Sauce“ glauben

Es gibt auf jeden Fall bessere und schlechtere Suchmaschinenoptimierer. Das meiste hat aber mit Erfahrung zu tun und ob die eigenen Annahmen jemals in Frage gestellt werden. So ist White Hat SEO eher eine Religion, als eine auf Fakten beruhende Praktik.

Wir versuchen aus diesem Grund unsere Theorien immer wieder in Frage zu stellen, um herauszufinden, was wirklich funktioniert vs. was ich glaube, und für mein Ego bestätigt haben will.

Es gibt ein paar kleine Geheimnisse, aber ein Großteil ist schlicht und einfach Arbeit, die gemacht werden muss.

Mein empfohlener Prozess zur Auswahl einer guten SEO-Agentur

Definieren Sie klare Ziele, was Sie durch SEO erreichen wollen und wie Sie Erfolge messen

Hochwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Besucher einer bestimmten Zielgruppe
  • Mehr Umsatz durch organischen Traffic

Minderwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Traffic
    gute SEO-Agentur finden

    Man sollte nicht nur nach Bauchgefühl entscheiden, denn der falsche Dienstleister kann der Sichtbarkeit dauerhaft schaden!

  • Rankings alleine
  • Sichtbarkeit alleine
  • Einen verhassten Konkurrenten überholen

Erstellen Sie eine Liste mit 5 SEO-Firmen

Im Anschluss:

  • Mehrere persönliche Gespräche führen
  • Referenzprojekte durchleuchten
  • Wenn möglich, mit anderen Kunden sprechen

Gute Quellen für Empfehlungen:

  • Befreundete Firmen ähnlicher Größe mit erfolgreicher Webseite
  • Branchen-Insider mit einem großen Netzwerk

Gute Fragen an den SEO-Dienstleister:

Wählen Sie den richtigen Dienstleister basierend auf diesen 5 Faktoren

So wählen Sie den perfekten SEO-Dienstleister aus:

  • Vertrauenswürdigkeit als Person
  • Schwätzer/Blender oder absoluter Profi?
  • Empfehlungen aus seriösen Quellen
  • Stimmt die Kommunikation zwischen uns?
  • Preis (alles ab 1.000 Euro) und Vertragslaufzeit (mehr als ein Jahr würde ich nicht empfehlen, alles unter einem halben Jahr auch nicht…)

…und noch einige Geheimtipps von mir

 

Was macht eine SEO-Agentur?

Suchmaschinenoptimierung ist sehr individuell und hat viel mit Erfahrung zu tun. Dementsprechend unterscheiden sich auch SEO-Agenturen in ihrem Leistungsspektrum. So gibt es Dienstleister, die ausschließlich OnPage-Optimierung anbieten und andere, die sich nur um Linkbuilding kümmern.

Grundsätzlich ist Search Engine Optimization (SEO) aber immer als Gesamtpaket zu betrachten. Wenn die organische Suche von Google für Ihr Unternehmen wichtig ist, dann sollten Sie nicht nur Teilbereiche abdecken lassen.

Was macht eine SEO-Agentur also genau?

Tiefschürfende Erstanalyse

Im ersten Schritt werden die verschiedensten On- und Off-Page-Aspekte analysiert, um den IST-Zustand zu bestimmen. Basierend auf dieser Erstanalyse wird die SEO-Strategie ausgearbeitet und die langfristige Ausrichtung bestimmt.

Empfehlungen und Strategie

Wie oben bereits erwähnt, ist eine ganzheitliche Strategie empfehlenswert. Häufig ist es nämlich so, dass ein einziges Problem, z.B. fehlende Autorität, schlechte Klickraten oder negative Nutzersignale, die Sichtbarkeit hemmen kann. Willkommen in 2018! Eine SEO-Agentur ist direkt am Puls der Zeit und kann sie bezüglich neuer Entwicklungen vorzeitig beraten.

Keyword-Recherche

Die Auswahl der richtigen Keywords und die frühzeitige Entdeckung von neuen lukrativen Suchbegriffen entscheidet in vielen Fällen über den Erfolg einer SEO-Kampagne. Dabei ist es essentiell, dass Ihr Berater unterschiedliche Recherche-Quellen verwendet und nicht nur auf den Google Keyword Planner vertraut. So werden auch weniger umkämpfte Suchbegriffe aufgedeckt.

Konkurrenzanalyse

Hierbei wird der Markt bzw. die Nische, in der der Kunde tätig ist, genau durchleuchtet. Das führt zu einem grundsätzlichen Verständnis, wie die Branche funktioniert und wie die Website des Kunden gegenüber der Konkurrenz aufgestellt ist. Außerdem kristallisiert sich heraus, wie viel Aufwand es sein wird die Keywords bei Google zu ranken. Eine umfassende SEO-Konkurrenzanalyse ist ganz entscheidend für das Budget und die Ressourcen-Planung!

Technische Beratung

Bei größeren Webprojekte werden die Optimierungsvorschläge in der Regel nicht von der SEO-Agentur selbst, sondern von der IT-Abteilung des Kunden umgesetzt. Idealerweise stehen die SEO-Experten der IT-Abteilung beratend zur Seite, überprüfen die Implementierung und messen den Ranking-Impact.

Umsetzung

Bei kleineren Projekten kümmert sich die SEO-Agentur nicht nur um die OffPage-Optimierung, nein, auch die OnPage-SEO wird übernommen. Vor allem für das Linkbuilding muss eine passende Strategie entwickelt, Content geschrieben, recherchiert und mit anderen Webmastern kommuniziert werden. Das kostet jede Menge Zeit.

Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ohne Linkaufbau macht wenig Sinn. Dafür ist der Faktor Autorität für Google einfach zu wichtig. Deswegen wird die SEO-Agentur einen Großteil der vorhandenen Zeit mit dem Aspekt Linkbuilding verbringen. Das heißt:

 

7 Dinge, die eine professionelle SEO-Firma sicher nicht sagen würde

SEO ist für viele Unternehmer ein Buch mit sieben Siegeln, und das ist vollkommen in Ordnung. Unternehmer sollten sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung von Profis übernehmen lassen. Die Unkenntnis darüber, wie die Dienstleistung auszusehen hat, machen sich viele unseriöse Anbieter jedoch zum Vorteil:

  • Es werden Dinge angeboten, die vollkommen unnötig oder sogar (für die Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der Suchergebnisse) schädlich sind.
  • Es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können.
  • Es werden Arbeitsweisen an den Tag gelegt, die auch mit viel Wohlwollen nicht zu verstehen sind.

Wer sich nun im Bereich SEO nicht allzu gut auskennt, könnte auf vermeintlich verlockende Angebote hereinfallen und so am Ende Geld ausgeben, das einfach „verpufft“ ohne jeglichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Unternehmens im Internet zu haben.

Häufig bieten unseriöse SEO-Dienstleister jedoch Angebote, die einem bestimmten Schema folgen an – zum Glück, denn so lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Die folgenden sieben Punkte sollten Unternehmer, die ein SEO-Angebot einholen, deshalb hellhörig machen:

#„Mit uns landen Sie auf dem ersten Platz!“

Schlechte Erfahrungen SEO-Firma

Es gibt definitiv mehr schwarze Schafe als empfehlenswerte SEO-Firmen. Wenn Sie die hier vorgestellten Aussagen zu hören bekommen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen :D

Versprechungen sind das SEO-No-Go #1, denn sie funktionieren einfach nicht. Eine Verbesserung der Sichtbarkeit ist natürlich das Ziel, wer jedoch Ranking-Versprechungen macht, hat die Funktionsweise der Google-Suchalgorithmen nicht verstanden. Die Ranking-Faktoren und nicht zuletzt die Anstrengungen der Konkurrenz-Seiten sind so vielfältig, dass eine Vorhersage unmöglich ist. Es können also ausschließlich Best-Practices geboten werden.

„Wir tragen Ihre Webseite in alle Suchmaschinen ein!“

Laien könnten nun vermuten, dass dies die Sichtbarkeit der Webseite erhöht. Die Realität sieht jedoch anders aus. In Österreich und vielen anderen Ländern der Welt hat Google Marktanteile von weit über 90 Prozent, sodass eine Optimierung auf andere Suchmaschinen nur wenig Sinn macht.

Außerdem: Eine Suchmaschinenanmeldung ist heutzutage absolut unnötig, denn Suchmaschinen tragen neue Webseiten (oder Unterseiten) ganz automatisch in den Index ein. SEO-Dienstleister, die sich eine Eintragung in Suchmaschinen bezahlen lassen, versuchen einfach nur, den Paketinhalt des Angebots und damit die Kosten aufzubauschen.
<h3„Bei uns gibt es SEO-Betreuung zum Paketpreis!“

Betreuungs-Paketpreise sind in diesem Geschäft fehl am Platze. SEO muss individuell sein, denn das, was bei einer Webseite funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei jeder Webseite klappen. Die Optimierung auf bestimmte hart-umkämpfte Keywords ist schwerer als die Optimierung auf Nischen-Keywords – feste Paketpreise können diese Unterschiede einfach nicht abbilden.

„Mit nur einer Optimierung verbessert sich Ihr Ranking!“

Einmaloptimierungen können für eine erste Onpage-Optimierung funktionieren – das war es aber auch schon. SEO ist immer langfristig ausgelegt, um zum Erfolg zu führen.

„Psst… Die Backlinks, die wir generieren, entfernen wir nach Vertragsende wieder.“

Ein Verfahren, das zwar häufig verschwiegen, aber von unseriösen SEO-Dienstleistern immer wieder praktiziert wird, ist die Entfernung von Backlinks nach Vertragsende. Es handelt sich also streng genommen um Knebelverträge – wer kündigt, hat umsonst gezahlt.

„Vertrauen Sie uns, wir wissen besser, was gut für Sie ist!“

Eine professionelle SEO-Agentur schickt seinen Kunden regelmäßige Reportings und bezieht den Kunden vor allem auch in die Keyword-Recherche mit ein – hat der Unternehmer kein Mitspracherecht und erhält er keine Reportings dazu, was die SEO-Firma gemacht hat, kann etwas einfach nicht stimmen.

„Mit uns klettern Sie automatisch die Suchergebnisse hinauf“

Automatisch ist ein Unwort der SEO, denn automatisch geht hier nichts. Häufig verstecken sich hinter solchen Aussagen, automatische Eintragungen in Webkataloge oder gar SPAM-Taktiken, wie ungewollte Blog-Kommentare mit Backlink – beides schadet dem Ranking der Webseite langfristig ganz gewaltig.

Taucht auch nur einer dieser Punkte auf, sollte der Unternehmer von einer Beauftragung absehen, denn auch wenn das Angebot preislich noch so verlockend ist – mit professioneller Google Optimierung hat das leider nichts zu tun.

Nachhaltig, langfristig, individuell: SEO-Profis wissen, worauf es ankommt

Mit der Identifizierung der Taktiken, die unseriöse SEO-Agenturen an den Tag legen, wird vor allem klar, warum professionelle Suchmaschinenoptimierung, die einen wirklichen Impact auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite ausübt, teuer ist:

  • Professionelle SEO ist langfristig ausgelegt und nicht einmalig.
  • Professionelle SEO ist nachhaltig ausgelegt und funktioniert nicht mit Automatisierungen und SPAM.
  • Professionelle SEO ist individuell und kann nicht mit pauschalen Paketpreisen abgegolten werden.

Um diese Punkte zu prüfen, ist es vor allem notwendig, die Arbeitsweise der SEO-Firma zu betrachten. Dabei gilt es vor allem zu identifizieren, ob es sich hier um echte Spezialisten handelt.

Häufig treten branchen-verwandte Dienstleister, beispielsweise Webdesigner, Werbeagenturen oder Texter, als Suchmaschinenoptimierer auf. Wirklich fundiert sind die Kenntnisse dann jedoch nicht. Unternehmer sollten sich ihre potenziellen Partner deshalb ganz genau anschauen:

  • Spezialist oder „Blender“?: Echte SEO-Firmen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Suchalgorithmus von Google. Die Kernkompetenz liegt deshalb auch im Bereich SEO, und nicht Webdesign oder klassische Werbung.
  • Referenzen der SEO-Firma: Eine seriöse SEO-Agentur hat immer Referenzen vorzuweisen, anhand derer die Erfolge in der Vergangenheit überprüft werden können. Falls auf der Webseite keine Referenzen gezeigt werden, können diese auch häufig per E-Mail erfragt werden. SEO-Dienstleister, die keine Referenzen herausrücken, haben meist auch keine Erfolge vorzuweisen. Dasselbe gilt auch während einer Zusammenarbeit: Regelmäßige Reportings und damit Arbeits- beziehungsweise Erfolgsnachweise sind ein Muss. Woher soll der Unternehmer sonst wissen, wofür er bezahlt?
  • Individuelle Strategien statt Einheitsbrei: Jede Unternehmung ist individuell – die Strategie sollte dies wiederspiegeln. Standard-Paketpreise und Einmaloptimierungen wird eine seriöse SEO-Agentur deshalb nicht anbieten, sondern auf langfristige Maßnahmen und individuelle Strategien setzen. Besonders bei großen SEO-Agenturen wird viel Unfug getrieben.

Professionelle SEO-Agenturen, die mit ihrer individuell entwickelten Strategie ein besseres Ranking herausholen, sind für Unternehmen jeden Euro wert. Die Maßnahmen, die hierfür eingesetzt werden, können jedoch nicht mit Pauschalbeiträgen oder Angeboten à la „29,90 Euro pro Monat“ umgesetzt werden – SEO hat seinen Preis, der jedoch skaliert werden kann, um so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen echte, individuelle und nachhaltige Erfolge zu bieten.

SMX München 2017

SMX München: Meine 7 Must-See SEO-Vorträge bei der Search Marketing Expo in München

Seit vielen vielen Jahren werde ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder eine SEO-Konferenz besuchen, genauer gesagt, die SMX in München. Wie unsere regelmäßigen Leser bereits wissen, bin ich grundsätzlich eher wenig begeistert von all diesen Veranstaltungen, Gurus und großen Agenturen: Zu viel Gerede und Posen, zu wenig Ergebnisse und Skills. Warum wir dieses Jahr zur Search Marketing Expo in München gehen und jeder SEO-Interessierte in ein Ticket investieren sollte, verrate ich euch in diesem Beitrag.

Schuld daran, dass ich kein Freund von fanatischen White Hat SEOs bin, ist meine Vorgeschichte. Als ich 2009 mit SEO und Affiliate-Marketing anfing, geriet ich blitzschnell auf die „schiefe“ Bahn (mehr dazu hier). Auch heute bin ich noch der Meinung, dass man nur ein wirklich guter SEO werden kann, wenn man sich mit Black Hat SEO auskennt bzw. sich regelmäßig mit Google Spammern austauscht.

Warum? Die ganzen White Hats haben einfach viel zu viel Respekt vorm Google Algorithmus und hören sich selbst viel zu gerne über ihre Theorien philosophieren… Ich will keine Namen nennen, aber wenn ich mir einige der beliebtesten deutschsprachigen SEO-Blogs so zu Gemüte führe, denke ich mir, dass die Autoren in ihrem ganzen Leben noch nie etwas bei Google gerankt haben :D

Black Hats sind einfach geil

Der klassische Black Hat SEO denkt meist, dass die anderen nur reden und nie etwas testen. Generell ist er davon überzeugt, die anderen hätten keine Ahnung. Nicht anders war meine Einstellung zu diesem Thema! Um mein damaliges Mindset zu verstehen, verweise ich auf den Beitrag „Confessions Of A Google Spammer“ von Jeff Deutsch.

Nun aber genug zu meiner Geschichte: Warum fahren wir dieses Jahr zur SMX München?

Ganz einfach: Weil das Lineup und die Themen richtig geil sind und, weil ich der Meinung bin, dass die SEO-Branche langsam erwachsen wird. Ich selbst bin zwar noch immer ein Grey Hat SEO und das wird sich in diesem Leben wahrscheinlich auch nicht mehr ändern, aber ich denke jetzt in Sachen Suchmaschinenoptimierung langfristig und nachhaltig.

Worauf ich mich am meisten bei der SMX München freue

Ganz klar auf Rand Fishkin, Dan Petrovic und Tom Anthony. Von unseren europäischen Vertretern bin ich zwar weniger begeistert, nichtsdestotrotz freue ich mich zumindest auf Agenturen wie 121WATT und luna park. Auch auf John Müller (obwohl ich nicht wirklich an Google’s eigene Informationen glaube) bin ich gespannt.

Meine Must-see Vorträge (sortiert):

  • „Großartige Inhalte“ sind nicht genug: Warum mancher Content auf der Gewinnerseite steht und anderer Content unbemerkt in der Dunkelheit herumkrebst. Rand Fishkin, Wizard of Moz, Moz
  • Der Beginn einer neuen Aera: Anleitung für SEO Split-Testing. Tom Anthony, Head of R&D, Distilled
  • Suchresultate brauchen mehr Menschlichkeit oder warum kaufen wir eigentlich? Wil Reynolds, Founder & Director of Digital Strategy, SEER Interactive
  • Künstliche Intelligenz: Lasst die Maschinen übernehmen und konzentriert euch auf das Wesentliche! Dan Petrovic, Director, DEJAN SEO
  • Think Big, Act Big: Holt euch die BIG Links. Lisa Myers, CEO & Founder, Verve Search
  • Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Schluss mit hartnäckigen SEO Mythen. John Müller, Webmaster Trends Analyst, Google
  • Der Aufstieg der Relevanzfaktoren und das Ende der Ranking Faktoren. Marcus Tober, CTO und Gründer, Searchmetrics GmbH

Warum habe ich gerade diese SEO-Vorträge ausgewählt?

Der Google Algorithmus entwickelt sich in einem mörderischen Tempo. Vor allem die Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz (RankBrain) in Bezug auf z.B. die Interpretation der Suchintention, das Verstehen von Suchanfragen, Google Featured Snippets, Nutzerverhalten (CTR) und und und…, lassen Old School SEO Knowledge langsam immer unwichtiger werden.

Wer am Ball bleiben will, muss die „bequeme“ SEO hinter sich lassen und sich wirklich Gedanken darübermachen, was Nutzer sehen wollen. Langsam sind die Zeiten von Affiliate-Projekten, die mit mittelmäßigen Texten von Text Brokern, aber einem exzellenten Linkprofil, die SERPs beherrschen vorbei. Der User (nicht Content) steht im Mittelpunkt.

Auch sollen die ganzen SEO-Mythen und Legenden endlich sterben. Dann müssen sich die ganzen Gurus zwar eine neue Berufung suchen, aber… kein Mitleid. Suchmaschinenoptimierung muss auf Fakten und konkreten Daten basieren. Somit sind regelmäßige und richtig durchgeführte Tests (Split-Testing) essentiell für den langfristigen SEO-Erfolg.

Das war’s. Mehr gibt es über die Search Marketing Expo München eigentlich nicht zu sagen. Unbedingt vorbeischauen! Übrigens: Mit dem Code EVERGREENSMX gibt es 15% Rabatt auf die Tickets (wir sind kein Affiliate, sondern nur Blog-Partner).

Gastartikel-Anfrage Beispiel

Die perfekte Gastartikel-Anfrage: Be A Gentleman!

Warum Gastartikelanfragen letzten Endes so häufig scheitern, kann verschiedene Ursachen haben. Entweder man schlägt ein Thema vor, das eigentlich so gar nicht zum ausgewählten Blog passt oder investiert kaum Zeit in die Zielseitenrecherche. Oft machen Blogger nämlich gar keinen Hehl daraus, dass Gastartikelanfragen unerwünscht sind. In diesem Fall würde man also sich und dem jeweiligen Blogger viel Zeit und Arbeit ersparen, indem man erst gar nicht anfragt. Wenn man sich allerdings ein gutes Thema überlegt und ideale Zielseiten recherchiert hat, dann fehlt eigentlich nur noch die perfekte Gastartikelanfrage. Dies ist der abschließende Beitrag zu unserer Blogartikel-Reihe „High-End Linkaufbau über Gastartikel

Bevor wir tiefer in diese Materie eintauchen, vorab noch ein guter Tipp von mir: Missbraucht Blogger nicht als Werbeträger, denn sollte das auch nur ansatzweise so rüberkommen, kann ich euch versichern, dass eure Anfrage floppt. Noch schlimmer ist es, wenn ihr die komplette Blogroll eines Influencers anschreibt, um Zeit bei der Recherche zu sparen. Schickt ihr allen zeitgleich eine ähnliche Anfrage werdet ihr Spott und Hohn, aber definitiv keine Backlinks ernten.

Euer Ziel sollte es vielmehr sein ein Netzwerk aufzubauen, von dem ihr nachhaltig profitiert und das ihr entsprechend pflegt. Blogger Relations lautet das Zauberwort (oder auch gerade modern: Private Influencer Network).

Schafft eine Win-Win Situation für alle Beteiligten

Bei Gastartikelanfragen spielt eine Fähigkeit eine ganz entscheidende Rolle, nämlich, Empathie. Versetzt euch in die Lage eures Gegenübers und überlegt euch, was ihr an seiner Stelle hören bzw. nicht hören wollt. Ihr solltet euch zudem nicht nur über euren eigenen Nutzen, den Backlink, im Klaren sein, sondern auch Argumente parat haben, welchen Benefit die Kooperation für euren Partner hat. Nur dann werdet ihr auf offene Ohren stoßen.

Ihr müsst mit eurer Anfrage also einen konkreten Mehrwert für den Blogger bieten. Beispielsweise in Form

  • eines extrem hochwertigen Artikels über ein super spannendes Thema,
  • einer Erwähnung des Bloggers auf euren Social Media Kanälen,
  • einer Möglichkeit ebenfalls einen Gastbeitrag zu veröffentlichen (Achtung: Kein Linktausch, sondern beispielsweise auf einem anderen Blog, den ihr betreibt),
  • oder ihr bietet eine finanzielle Entschädigung für den Link.

Welchen Nutzen ihr eurem potenziellen Partner bieten wollt, bleibt einzig und alleine euch überlassen. Hier könnt ihr natürlich kreativ sein. Hotels beispielsweise laden Influencer gerne auch in der Nebensaison ein, damit sie danach eine schöne Rezension mit überzeugenden Inhalten samt Verlinkung schreiben. Andere wiederum bieten Produkt Samples oder ähnliches.

Linkaufbau mit Gastartikeln ist nicht gratis

Für Gastartikel bezahlen oder nicht

Das Ziel sollte es sein, ohne finanzielle Mittel erfolgreich Gastartikel zu akquirieren. In manchen Branchen ist dies jedoch nahezu unmöglich. Im zweiten Schritt ist es dann durchaus sinnvoll den Aufwand finanziell zu entschädigen.

Da wären wir auch schon beim richtigem Thema: dem lieben Geld! Ein weiterer Fehler, den viele Firmen gerne bei ihren Linkaufbau Bemühungen machen, ist, dass sie ohne Budget planen. Natürlich gibt es auch Gratis-Gastbeiträge, aber das ist mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Ein themenrelevanter, hochwertiger Link darf gut und gerne 200 bis 1.000 Euro kosten. Mehr würde ich persönlich allerdings nicht für einen Link ausgeben. Hier kommt es aber ganz klar auf euer Budget und eure Prioritäten an.

Wir schreiben übrigens in unserer Anfrage nicht „Wir bezahlen auch für den Link“, sondern „Gerne sind wir bereit Ihren Aufwand finanziell zu entschädigen“. Abgesehen vom Preis, den Blogger für die Einbindung veranschlagen, dürft ihr natürlich auch eure Arbeitszeit für Recherchen, Anfragen und insbesondere das Texten bzw. die Texte nicht vergessen.

Der Ton macht die Musik

Kommen wir zur eigentlichen Anfrage. Ich vergleiche eine schlechte Gastbeitragsanfrage gerne mit einem schlechten Anmachspruch: Die Erfolgsquote ist leider verschwindend gering und sollte es widererwarten doch einmal klappen, ist es wahrscheinlich nur eine einmalige Sache. ;)

Ganz egal um welche E-Mail-Anfrage es sich handelt, der Ton macht die Musik. Zeigt demjenigen, dass ihr euch mit seinem Blog beschäftigt habt, ihr euch für seine Arbeit interessiert, ihr seine Artikel spannend findet oder euch das Design seiner Webseite gefällt. Natürlich solltet ihr es damit nicht übertreiben, aber eine kleine, nette Anekdote hie und da kann nicht schaden.

Schreibt denjenigen außerdem immer mit seinem Namen an, seid höflich und achtet auf euren Stil sowie die korrekte Rechtschreibung.
Solltet ihr trotzdem eine Absage kassieren, bleibt stets freundlich und sachlich. Nicht selten meldet sich jemand ein paar Monate später von selbst und fragt, ob das Angebot noch steht!

Die perfekte Synergie aus Recherche, Thema und Anfrage

Bei einer guten Gastartikelanfrage kommt es aber nicht nur auf die formalen Kriterien an, sondern auch auf einen roten Faden. Passen das Thema, die Auswahl des Blogs und die Anfrage zusammen, dann werdet ihr Erfolg haben. Wenn allerdings einer dieser Faktoren nicht passt, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich scheitern.

So sieht eine gute Anfrage aus

Nachdem wir uns bis jetzt ausführlich mit der Theorie befasst haben, schauen wir uns die besprochenen Fakten nochmal genau anhand einer fiktiven Gastartikelanfrage an. Diese würde in unserem Fall in etwa so aussehen:

Gastartikelanfrage Muster

Achtet auf eine persönliche Anrede, Rechtschreibung, Stil, Freundlichkeit und bietet einen Mehrwert.

Wie ihr seht, ist die Anfrage relativ lang. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Blogger auf diese Informationen großen Wert legen. Außerdem hebt ihr euch damit von der Masse ab. Viele Blogger berichten beispielsweise, dass sie mehrere Anfragen am Tag (!) erhalten. Für lesefaulere Kontakte heben wir die wichtigsten Passagen fett heraus, damit sie den Text besser „scannen“ können.

AktionZielBeispiel
Persönliche Anspracheerhöhte Antwortratepersönliche Anrede
Kurze Vorstellungschafft SympathieName und Projekt vorstellen
Personalisierenzeigt Interesseauf Blog/Blogbeitrag näher eingehen und Relevanz zum Gastbeitrags-Thema herstellen
Themenrelevanz herstellenbeweist gute Recherchearbeitrelevantes Thema vorschlagen
Inhalt kurz schildernschafft gleiches VerständnisInhalt des Gastartikels grob aufzeigen
Social Proofmacht einen guten Eindruckbereits (gute) veröffentlichte Gastartikel anführen
Mehrwert bietenüberzeugt durch MehrwertDomain nochmals erwähnen, Werbefreiheit betonen
Signaturzeugt von SeriösitätSignatur inklusive Adresse und Firmenlogo

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch einmal als kurzes und knackiges Video ;)

DIE perfekte Gastartikel-Anfrage gibt es eigentlich gar nicht, denn es kommt immer auf die individuelle Situation und das jeweilige Projekt an. Wichtig ist aber definitiv, dass ihr euch an die genannten Punkte haltet und ein roter Faden in eurer Anfrage ersichtlich ist. Außerdem ist es in gewisser Weise auch ein Glücksfaktor, ob ihr eine positive Rückmeldung bekommt. Wenn ihr jemanden mit einer „perfekten“ Anfrage kontaktiert, der allerdings einen miesen Tag hatte, habt ihr einfach nur Pech gehabt. Mit unserer Anleitung werden ihr aber definitiv viele Erfolge feiern und viele saftige Links für euer Projekt abstauben! :)

Gastartikel Zielseiten

Die perfekte Zielseite für einen Gastartikel finden: Saftige Linkquellen spotten!

Jeder der mit hochwertigem Linkaufbau für seine Webseite beginnt, kennt das Problem: Wem soll ich mein Thema vorschlagen und wie erkenne ich, ob die Seite überhaupt vertrauenswürdig ist? Denn eines ist klar, auf einer Spam Seite kann man einen noch so hochwertigen Gastbeitrag publizieren, das Ergebnis wird einem nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ganz im Gegenteil, wenn ihr euer Linkprofil auf einem derart wackeligen Gerüst aufbaut, läuft ihr langfristig Gefahr gemeinsam mit euren „Linkpartnern“ unterzugehen. Aus diesem Grund lernt ihr heute, worauf ihr bei Zielseiten achten müsst und wie ihr die Spreu vom Weizen trennt.

Bevor wir mit dem praktischen Teil beginnen, soll an dieser Stelle kurz klargestellt werden: Spam-Seiten per sè sind nichts Schlechtes. Schließlich obliegt es jedem selbst, wie er sein Geld verdient. Für unser Ziel, hochwertige Backlinks mit Gastartikeln aufzubauen, wollen wir uns aber von diesen Seiten klar distanzieren. Wir investieren lieber mehr Zeit in die Recherche und profitieren dadurch von einem langfristigen und gesunden Linkprofil.

Woran ihr Spam Seiten erkennen könnt

Spam-Seiten SEO-Risiko

Spam-Seiten, Affiliate-Projekte und auch offensichtliche Linkverkäufer sollte man meiden wie die Pest. Ein paar schlechte Backlinks hat jede Seite, aber zu viel und schon holt einen der Penguin. Quelle: gilliananderson.tumblr.com

Um Spam-Seiten zu erkennen, schaut ihr euch im ersten Schritt am besten das Design des Portals an. Handelt es sich um ein Standard-Wordpress Theme? Ist die Seite mit Werbung und Google AdSense überflutet? Gibt es viele Beiträge über Produkte, die auf bekannte Online-Shops verlinken wie beispielsweise Amazon?

Wenn diese Kriterien zutreffen, verzichtet lieber gleich auf eine Anfrage, denn es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Affiliate-Marketing-Projekt oder um einen schäbigen Linkverkäufer. Oft erkennt ihr „Money Sites“ unter anderem auch am Impressum, denn Affiliate Marketer sind meistens Einzelunternehmer, die ihre Projekte von der privaten Wohnadresse aus betreiben.

Tools, mit denen ihr das Linkprofil einer Seite untersuchen könnt

Nicht immer erkennt man sofort, dass es sich um eine Spam Seite oder ein Affiliate-Projekt handelt bzw. braucht es ein geschultes Auge und viel Erfahrung, um die Seite einordnen zu können. Selbst erfahrene SEOs greifen auf Tools wie beispielsweise Majestic SEO zurück. (Disclaimer: Dies ist nur ein Tipp, es besteht keine Partnerschaft unsererseits mit diesem Anbieter!)

Dieses kostenpflichtige Tool lässt sich kinderleicht mit einem Firefox Add-on installieren und zeigt einem sofort einen Einblick in das Linkprofil der Zielseite:

  • Sucht das Majestic SEO Firefox Add-on und installiert es.
  • Öffnet eure Zielseite im Firefox Browser.
  • Klickt oben auf den roten Stern „Majestic Backlink Analyzer“.
  • Der Trust Flow (TF) zeigt euch, wie stark das Backlink Profil der Seite ist. Dieser Wert sollte mindestens 20 betragen (je höher desto besser) und sagt aus, wie weit diese Seite vom „Trust“ einer Autorität entfernt ist. Autoritäten bewegen sich nahe dem maximalen Wert 100, beispielsweise Facebook, Google, o.ä.
  • Wechselt ihr nun auf den Tab „Backlinks“, seht ihr die besten Links der Zielseite nacheinander aufgelistet. Ihr könnt den Links folgen und euch wiederum ein Bild dieser Seiten machen, die auf eure Zielseite verlinken. Außerdem seht ihr deren TF und könnt so beurteilen, ob die Links hoch- oder minderwertig sind.
  • Ihr könnt natürlich auch auf de.majestic.com wechseln, euch anmelden und die jeweilige Zielseite in die vorgesehene Leiste eingeben. Damit seht ihr das komplette Linkprofil!

Am Anfang ist diese Vorgehensweise wahrscheinlich für Laien etwas ungewohnt, aber ihr werdet sehen, dass ihr mit ein wenig Übung mit wenigen Klicks das Linkprofil einer Zielseite begutachten könnt. Wie ihr überhaupt zu potenziellen Zielseiten kommt, lernt ihr im Folgenden!

Möglichkeit 1: Die Google Suche nach passenden Linkquellen

Jetzt wo ihr wisst, wie ihr potenzielle Zielseiten durchleuchten könnt, geht es an die eigentliche Recherche. Um hochwertige Linkquellen zu finden, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen, die klassische Google-Suche:

  • Wechselt auf die richtige Länder Domain von Google. Z.b. Google.de, wenn ihr .de Links aufbauen wollt.
  • Sucht nach Blogs, die zu eurem Gastartikelthema passen. Beispielsweise Gesundheitsblogs oder Medizinblogs, wenn euer Thema „Rückenschmerzen beim Schlafen: Die besten Tipps“ o.ä. lautet.
  • Am besten ihr geht die ersten 10 Seiten der Suchergebnisse durch und öffnet potenzielle Seiten mit der rechten Maustaste „Link in neuem Tab öffnen“.
  • Jetzt geht ihr alle geöffneten Tabs durch und analysiert die Seiten, wie oben beschrieben.
  • Passende Seiten kopiert ihr gleich mit URL, Kontakt, vorgeschlagenes Thema, Datum und dem Trust Flow der Seite, in eine Excel Datei. Et voilá, schon habt ihr eine übersichtliche Datei für eure zukünftigen Gastartikelanfragen!

Möglichkeit 2: Recherchiert gezielt nach Seiten, die Gastautoren suchen

Eine besonders gute Möglichkeit, um Zielseiten zu finden, bei denen die Chance einer Veröffentlichung sehr gut steht, ist, direkt nach Seiten zu suchen, bei denen regelmäßig Gastautoren Beiträge veröffentlichen. Und so geht ihr bei der Suche vor:

  • Ihr wechselt wieder zur Google Suche.
  • Jetzt sucht ihr nach „Gesundheitsblog + Gastbeitrag“ oder „Gesundheitsblog + Gastautor werden“, etc. Es folgt eine Liste von Seiten, bei denen eure Chancen dramatisch ansteigen!

Die sogenannten Footprints könnt ihr beliebig verfeinern. Wir haben eine ganze Liste mit unterschiedlichen Mustern, um möglichst alle potenziellen Zielseiten aufzudecken.

Möglichkeit 3: Schaut euch das Linkprofil eurer Konkurrenten an

Bei dieser Vorgehensweise profitiert ihr von der Arbeit eurer Kontrahenten. Denn nichts ist einfacher als deren Linkprofil zu „kopieren“. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:

  • Wenn euer Konkurrent auf einer Seite einen Gastartikel platzieren durfte, dann ist die Chance gut, dass ihr das auch dürft.
  • Ihr seht gleichzeitig mit welchem Thema der Konkurrent dort präsent ist. Vielleicht auch ein potenzielles Thema, dass ihr bei anderen Seiten (abgeändert) verwenden könnt?!
  • Ist euer Konkurrent nofollow verlinkt? Wir bevorzugen vorwiegend Verlinkungen ohne nofollow-Attribut, bei denen wir vom Linkjuice der Zielseite profitieren.
  • Ihr kopiert die gleichen hochwertigen Links eurer stärksten Konkurrenten, zieht sozusagen mit ihnen gleich. Mit jedem zusätzlichen Backlink, den ihr aufbaut, zieht ihr eurer Konkurrenz dann Schritt für Schritt davon.

Die Vorgehensweise bei der Konkurrenzlinks-Recherche ist gleich wie bereits oben erwähnt. Tippt die URL eures Konkurrenten in die Suchleiste bei Majestic SEO, wechselt auf „Backlinks“ und durchforstet nun dessen Linkprofil. Schaut euch die verlinkenden Seiten an und notiert euch, um welche Art von Backlink es sich handelt. Es müssen nämlich nicht zwingend nur Gastbeiträge sein, ihr könnt natürlich auch starke Firmenverzeichnisse oder Webkataloge kopieren.

Linkaufbau Like A Boss

Am meisten lernt man von der Konkurrenz. Nur Anfänger bauen blind Backlinks auf. Konkurrenzlinks + Eigenes Rezept = WIN. Quelle: youtube.com

Solltet ihr (noch) nicht wissen, wer eure stärksten Konkurrenten bei den organischen Google Suchergebnissen sind – Kein Problem: Tippt einfach euer Main Keyword in Google ein und schaut euch an, wer auf den ersten Plätzen rankt. Am besten analysiert ihr das Linkprofil der ersten 5 Ergebnisse und macht das gleiche auch mit eurem Secondary Keyword. Sobald ihr damit fertig seid, habt ihr wahrscheinlich weit mehr als 20 gute Links, die ihr nach und nach kopieren könnt.

In diesen Blogartikeln wird Ihnen der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Natürlich gibt es noch andere Vorgehensweisen, wie ihr hochwertige Zielseiten für eure Gastbeitragsanfragen findet. Mit diesen drei Methoden habt ihr aber auf jeden Fall schon genug Arbeit vor euch und ihr werdet damit eine große Anzahl an passenden Linkquellen finden. Im nächsten Beitrag unserer Artikelserie „High-End Linkaufbau mit Gastartikeln“ geht es dann um den letzten Teil des Outreach Prozesses: Die perfekte Gastartikelanfrage! Bis dahin, viel Erfolg beim Recherchieren!