Was kostet SEO?

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2017? Abrechnungs- und Preismodelle verstehen

Mehr Kunden bedeuten mehr Umsätze: eine ganz einfache unternehmerische Regel, die jeder Firmeninhaber und Gründer kennt und die vor allem für die Unternehmenswebseite gilt. Der wertvolle Traffic kommt allerdings nicht von alleine. Wer die Besucherzahlen steigern will, muss dafür einiges tun – vor allem die Suchmaschinenoptimierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie stellt sicher, dass die Webseite bei bestimmten Sucheingaben auf Suchmaschinen, wie Google, möglichst weit vorne gerankt wird. Das benötigte Know-How für die Zielerreichung hat allerdings nicht jeder, weshalb das Engagement eines Profis Sinn macht. Aber: Was darf Suchmaschinenoptimierung kosten?

Webmaster, die Ihre Internetseite von einem Profi für Google optimieren lassen wollen, stehen vor der alles entscheidenden Frage nach den Kosten solch einer Beauftragung. Dass SEO wichtig ist, liegt auf der Hand, trotzdem ist das Budget vor allem zu Anfang stark beschränkt.

SEO-Preisliste von Evergreen Media®

SuchmaschinenoptimierungKosten ab
SEO-Beratung (1 Stunde)150,- Euro
Keyword-Analyse450,- Euro
Keyword-Mapping300,- Euro
OnPage-Maßnahmenkatalog600,- Euro
Basic Linkaufbau-Paket1.200,- Euro
SEO-Konzept1.500,- Euro
Laufende SEO-Betreuung (mtl.)1.500,- Euro

Die konkrete Preise sind von vielen Faktoren abhängig, wie im Folgenden im Detail erklärt. Für jeden spezifischen Auftrag legen wir ein individuelles Angebot. Anfragen bitte schriftlich über unser Kontaktformular.

Ausgangssituation und Ziele als Grundlage für die SEO Kosten

Wichtig ist deshalb zu wissen, was ein SEO-Profi kostet beziehungsweise, was dieser überhaupt leistet und ob es eine sichere Investition ist, um sich ein Bild davon machen zu können, ob die Kosten eines Angebots gerechtfertigt sind oder nicht. Dafür sollten im Vorfeld – also vor der Beauftragung – folgende Punkte geklärt werden:

  • Ziele: Steht Ihre Webseite noch in den Startlöchern oder sind bereits gute Zahlen zu verzeichnen?
  • Größe: Sind Sie Kleinunternehmer, Mittelständler oder doch ein großes Unternehmen mit Millionen-Umsätzen?
  • Webseiten-Umfang: Wie viele Seiten müssen optimiert werden?
  • Keywords: Zu welchen Suchwörtern streben Sie eine Optimierung an?
  • Wettbewerber: Ist die Konkurrenz vielfältig und stark? Oder handeln Sie mit einem Nischen-Produkt?
  • Nachfrage: Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gefragt? Wie groß ist das Interesse wirklich?
  • Der SEO-Profi: Auch hier gibt es Unterschiede – je größer die Erfahrung und die vergangenen (nachweisbaren) Erfolge, desto teurer ist die SEO-Agentur.
Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Befindet sich Ihr Projekt bereits in einem Aufwärtskanal und sind die Best Practices schon umgesetzt, tut sich Ihr SEO-Partner deutlich leichter neue Keywords zu erobern.

Diese Fragen sind ganz entscheidend, um zumindest halbwegs abschätzen zu können, wie günstig oder teuer das Angebot des Suchmaschinenoptimierers wird. Haben Sie Großes vor, wird die Optimierung natürlich dementsprechend teurer. Und auch das Abrechnungsmodell kann den Preis beeinflussen.

Ein guter Tipp: Überlegen Sie sich konkret, wie viel mehr Kunden / Gäste / Klienten Sie brauchen, damit sich das SEO-Angebot für Sie rechnet. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass SEO Zeit braucht und sich in den ersten 6 Monaten wahrscheinlich wenig tut.

SEO Kosten erklärt: Abrechnungs- und Preismodelle im Überblick

Um die Frage hinsichtlich SEO-Kosten zu beantworten, ist es nötig ein wenig weiter auszuholen. Denn die SEO-Kosten richten sich nicht nur nach dem Budget, sondern auch nach dem Preismodell. Grundsätzlich haben Sie hier die Wahl zwischen Stunden- beziehungsweise Tagessätzen, monatlichen Flatrates, einer Bezahlung, die sich an der Performance orientiert und einer Profitbeteiligung.

Wichtig: Ihre SEO-Agentur hat höchstwahrscheinlich auch Ausgaben. Diese können entweder inkludiert sein oder separat abgerecht werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass eine separate Abrechung zu Verzögerungen und Konflikten führt. Deshalb sind bei Evergreen Media® immer alle Ausgaben inklusive.

Stunden- und Tagessätze

Stunden- und Tagessätze bieten Ihnen maximale Flexibilität bei der Beauftragung eines SEO-Profis. Klar ist dann aber auch, dass Stunden- und Tagessätze natürlich ein wenig teurer sind. Die Kosten liegen dabei je nach Qualität und Reputation des Dienstleisters zwischen 100 Euro und 1.000 Euro pro Stunde beziehungsweise 800 Euro und 8.000 Euro pro Tag.

Für die Planungssicherheit bedeutet das, dass maximal 160 Stunden pro Monat beziehungsweise 30 Tage pro Monat berechnet werden können. Vertrauen zum Dienstleister ist dabei entscheidend, denn es ist nicht immer genau ersichtlich, wie viel der SEO-Profi tatsächlich gearbeitet hat.

Flatrates und All Inclusive Pakete

Flatrates sind ein sehr beliebtes Abrechnungsmodell, da sie auch für Unternehmen mit kleinem Budget bezahlbar sind. Allerdings sind Sie so meist über mehrere Monate gebunden. Meist liegen die Flatrates zwischen 1.000 Euro und 15.000 Euro und beinhalten dafür bestimmte Stundenpakete oder Komplettpakete für die Onpage- und OffPage-Optimierung. In der Regel haben Sie eine Vertragsbindung zwischen 6 und 24 Monaten (bei uns sind es beispielsweise 6 Monate).

Performance-basierte Zahlung

Während Faltrates und Stunden- beziehungsweise Tagessätze weit verbreitet sind, bieten nur wenige SEO-Dienstleister eine Performance-basierte Abrechnung an. Wenn solch ein Zahlungsmodell möglich ist, wird dabei auf unterschiedliche Weise abgerechnet:

  • Bezahlung für Suchergebnispositionen: Rankt die Webseite zu einem bestimmten Keyword auf Platz 1, liegt der Bezahlungsdurchschnitt bei 33,33 Euro pro Tag. Für jede darunterliegende Position werden zehn Prozent abgezogen. Ab Platz 11 – was eine Platzierung auf der zweiten Ergebnisseite bedeutet – erhält der Dienstleister kein Geld mehr.
  • Bezahlung pro Besucher: Jeder zusätzliche Besucher nach Beginn der Optimierungsmaßnahmen wird mit 1 Euro bis 10 Euro entlohnt.
  • Bezahlung pro Lead oder Sale: Für jede Anfrage (Lead) oder für jeden Verkauf (Sale) erhält der SEO-Dienstleister einen individuellen Betrag, der vorher festgelegt wird.
  • Bezahlung über eine Profitbeteiligung: Bei diesem Abrechnungsmodell wird der SEO-Profi an den Verkäufen beteiligt. Das ist allerdings eine eher seltene Abmachung, die vor allem für den Dienstleister ein Risiko darstellt, da er normalerweise keinen Einblick in die Unternehmensunterlagen hat.

Wie ergeben sich unsere SEO Preise?

Grundsätzlich arbeiten wir mit einer 6 monatigen Vertragsbindung und einem Budget, welches auf Ihren Zielen, Ihrer Ausgangssituation und Konkurrenz basiert. Bei kleinen Aufträgen wird nach Stunden abgerechnet. Einen festen Preis für alle können wir nicht offerieren, denn dazu sind Branchen und Nischen zu unterschiedlich (Preis auf Anfrage). In den meisten Fällen machen wir ein komplett individuelles SEO-Angebot. Das kostet uns zwar mehr Zeit, dafür sind am Ende beide Parteien glücklich.

Vergessen Sie auch nicht: SEO muss ständig weitergemacht werden, wenn auch ab einem bestimmten Punkt zu einem geringeren Maße. Gewonnene Google-Platzierungen können auch schnell wieder verloren sein. Einmalzahlung und für immer ein Top-Ranking gibt es nicht.

Warum wir dies alles verraten? Wir wollen, dass Sie von Vorhinein die Wahrheit kennen. Unzufriedene Kunden bringen uns nichts.

Die unbequeme Wahrheit über Performance-basierte SEO

Stoßen Sie auf ein Angebot mit Performance-basierter Bezahlung, dann sehen Sie sich die Geschichte ganz genau an. Kaum eine seriöse SEO-Agentur wird einem solchen Modell zustimmen oder es freiwillig verwenden. Google ist und bleibt eine Blackbox, so dass immer nur Best Practices eingesetzt werden können. Zudem wäre man als SEO-Dienstleister zu 100% von der Mitarbeit des Kunden abhängig.

SEO-Agenturen mit Performance-basierter Bezahlung nutzen in der Regel die folgende Masche: Sie “spammen” die Webseiten ihrer Kunden bei Google nach vorne (ist eigentlich ganz simpel), kassieren einige Monate und wenn Google die Seite dann abstraft (passiert früher oder später immer) ist die Zusammenarbeit beendet. Nicht nachhaltig, aber durchaus lukrativ (für die Spam-Agentur versteht sich). Wie ich immer zu sagen pflege: Wer nicht hören will, muss fühlen. Alle mir bekannten Agenturen mit diesem Preismodell praktizieren diesen Ansatz. Mein Mitleid für die Kunden hält sich dabei sehr in Grenzen. Qualitätsarbeit kann eben nicht 150,- Euro im Monat kosten.

Suchmaschinenoptimierung kann mehrere Tausend Euro im Monat verschlingen – aber auch wesentlich günstiger sein. Es kommt immer auf die Ziele an und die Zeit, die dafür zur Verfügung steht. Ein guter Suchmaschinenoptimierer ist sein Geld aber in jedem Fall wert, denn: Mehr qualifizierte Besucher, mehr Umsatz.

beste SEO-Agentur Österreich

Beste SEO-Agentur: Der ultimative Ratgeber zur Auswahl eines guten SEO-Dienstleisters

Suchmaschinenoptimierung macht den Unterschied. Ein Unternehmen mit einer perfekt optimierten Webseite erhöht die eigene Sichtbarkeit im Netz und wird damit im Idealfall von der richtigen Zielgruppe gefunden. Soweit die Theorie – umsetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist nicht alleine, eine SEO-Agentur muss in den meisten Instanzen her. Doch, welche ist die beste SEO-Agentur? Und was macht eine gute SEO-Firma eigentlich aus?

SEO-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Auch in Österreich buhlen viele “SEO-Profis” um die Gunst der Unternehmen, allerdings sind nicht alle von ihnen empfehlenswert. Viele Suchmaschinenoptimierer lassen Professionalität, Spezialisierung und besonders Maßnahmen, die „up-to-date“ sind, vermissen. Die Auswahl der besten SEO-Agentur ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Das Know-How
  • Die Maßnahmen
  • Die Arbeitsweise

Nur, wenn diese drei Dinge überzeugen, sollte eine Beauftragung erfolgen. Andernfalls wird die Zusammenarbeit mehr Kopfschmerzen bereiten, als es dem Unternehmer lieb ist.

Video-Anleitung: Den richtigen SEO-Dienstleister auswählen

Die beste SEO-Agentur finden: Welche Faktoren Sie bei Auswahl lieber außen vor lassen sollten

Fehler #1: Platzierungen bei Google als Referenz nutzen

Leider empfehlen sich die großen, alteingesessenen SEO-Agentur gegenseitig weiter. Das heißt, Top-Platzierungen haben in der Regel wenig mit den eigenen SEO-Skills zu tun. Wer schon seit 15 Jahren im Rennen ist, kennt die richtigen Leute und hatte deutlich mehr Zeit Backlinks zu bauen. Es zeigt aber nicht, ob die Agentur auf dem neuesten Stand ist und in den letzten Jahren Erfolge vorweisen kann.

SEO-Agentur auswählen

Als Laie ist die Auswahl eines geeigneten Partners unglaublich schwer. Es gibt keine Standards und so gut wie alles ist manipuliert.

Die meisten unserer Anfragen entstehen über diesen Punkt. Super für uns, aber objektiv betrachtet kein gutes Kriterium.

Fehler #2: Top 100 SEO-Listen vertrauen

Nutzer sind unglaublich geil auf Bestenlisten. Das haben sich einige mehr oder weniger seriöse Firmen im deutschsprachigen Raum zu nutzen gemacht und Top-Listen für SEO-Agenturen erstellt.

Nun glauben Kunden, dass diese Top 100 SEO-Listen von Experten erstellt werden, die die SEO-Agenturen wirklich überprüfen. Dem ist leider nicht so. Die Ersteller dieser Bestenlisten haben keinerlei Autorität, sodass ihre Rankings wertlos und fast schon Betrug sind Das Ganze ist ein „Pay-to-Play“-Modell. Wer vorne mit dabei sein will, muss zum einen bekannt sein und zum anderen ein Sümmchen dafür bezahlen. Kompetenz und nachweisbare Erfolge werden nicht in das Ranking miteinbezogen.

Der wohl schmutzigste Trick überhaupt!

Fehler #3: In eine „Secret Sauce“ glauben

Es gibt auf jeden Fall bessere und schlechtere Suchmaschinenoptimierer. Das meiste hat aber mit Erfahrung zu tun und ob die eigenen Annahmen jemals in Frage gestellt werden. So ist White Hat SEO eher eine Religion, als eine auf Fakten beruhende Praktik.

Wir versuchen aus diesem Grund unsere Theorien immer wieder in Frage zu stellen, um herauszufinden, was wirklich funktioniert vs. was ich glaube, und für mein Ego bestätigt haben will.

Es gibt ein paar kleine Geheimnisse, aber ein Großteil ist schlicht und einfach Arbeit, die gemacht werden muss.

Mein empfohlener Prozess zur Auswahl einer guten SEO-Agentur

Definieren Sie klare Ziele, was Sie durch SEO erreichen wollen und wie Sie Erfolge messen

Hochwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Besucher einer bestimmten Zielgruppe
  • Mehr Umsatz durch organischen Traffic

Minderwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Traffic

    gute SEO-Agentur finden

    Man sollte nicht nur nach Bauchgefühl entscheiden, denn der falsche Dienstleister kann der Sichtbarkeit dauerhaft schaden!

  • Rankings alleine
  • Sichtbarkeit alleine
  • Einen verhassten Konkurrenten überholen

Erstellen Sie eine Liste mit 5 SEO-Firmen

Im Anschluss:

  • Mehrere persönliche Gespräche führen
  • Referenzprojekte durchleuchten
  • Wenn möglich, mit anderen Kunden sprechen

Gute Quellen für Empfehlungen:

  • Befreundete Firmen ähnlicher Größe mit erfolgreicher Webseite
  • Branchen-Insider mit einem großen Netzwerk

Gute Fragen an den SEO-Dienstleister:

  • Auf welche SEO-Prozesse vertrauen Sie, um die Ziele zu erreichen und wieso?
  • Können Sie eine beispielhafte SEO-Kampagne mit mir durchgehen?
  • Wie oft wird kommuniziert und wie sieht das monatliche Reporting aus?
  • Wie viel Arbeit und Ressourcen werden wir investieren müssen?
  • Was wird unternommen, wenn die gewählte Strategie keine Wirkung zeigt?
  • In welchem Zeitraum können wir uns in etwa Ergebnisse erwarten?

Wählen Sie den richtigen Dienstleister basierend auf diesen 5 Faktoren

So wählen Sie den perfekten SEO-Dienstleister aus:

  • Vertrauenswürdigkeit als Person
  • Schwätzer/Blender oder absoluter Profi?
  • Empfehlungen aus seriösen Quellen
  • Stimmt die Kommunikation zwischen uns?
  • Preis (alles ab 1.000 Euro) und Vertragslaufzeit (alles unter einem Jahr)

…und noch einige Geheimtipps von mir

 

Was macht eine SEO-Agentur?

Suchmaschinenoptimierung ist sehr individuell und hat viel mit Erfahrung zu tun. Dementsprechend unterscheiden sich auch SEO-Agenturen in ihrem Leistungsspektrum. So gibt es Dienstleister, die ausschließlich OnPage-Optimierung anbieten und andere, die sich nur um Linkbuilding kümmern.

Grundsätzlich ist Search Engine Optimization (SEO) aber immer als Gesamtpaket zu betrachten. Wenn die organische Suche von Google für Ihr Unternehmen wichtig ist, dann sollten Sie nicht nur Teilbereiche abdecken lassen.

Was macht eine SEO-Agentur also genau?

Tiefschürfende Erstanalyse

Im ersten Schritt werden die verschiedensten On- und Off-Page-Aspekte analysiert, um den IST-Zustand zu bestimmen. Basierend auf dieser Erstanalyse wird die SEO-Strategie ausgearbeitet und die langfristige Ausrichtung bestimmt.

Empfehlungen und Strategie

Wie oben bereits erwähnt, ist eine ganzheitliche Strategie empfehlenswert. Häufig ist es nämlich so, dass ein einziges Problem, z.B. fehlende Autorität, schlechte Klickraten oder negative Nutzersignale, die Sichtbarkeit hemmen kann. Willkommen in 2017! Eine SEO-Agentur ist direkt am Puls der Zeit und kann sie bezüglich neuer Entwicklungen vorzeitig beraten.

Keyword-Recherche

Die Auswahl der richtigen Keywords und die frühzeitige Entdeckung von neuen lukrativen Suchbegriffen entscheidet in vielen Fällen über den Erfolg einer SEO-Kampagne. Dabei ist es essentiell, dass Ihr Berater unterschiedliche Recherche-Quellen verwendet und nicht nur auf den Google Keyword Planner vertraut. So werden auch weniger umkämpfte Suchbegriffe aufgedeckt.

Konkurrenzanalyse

Hierbei wird der Markt bzw. die Nische, in der der Kunde tätig ist, genau durchleuchtet. Das führt zu einem grundsätzlichen Verständnis, wie die Branche funktioniert und wie die Website des Kunden gegenüber der Konkurrenz aufgestellt ist. Außerdem kristallisiert sich heraus, wie viel Aufwand es sein wird die Keywords bei Google zu ranken. Eine umfassende SEO-Konkurrenzanalyse ist ganz entscheidend für das Budget und die Ressourcen-Planung!

Technische Beratung

Bei größeren Webprojekte werden die Optimierungsvorschläge in der Regel nicht von der SEO-Agentur selbst, sondern von der IT-Abteilung des Kunden umgesetzt. Idealerweise stehen die SEO-Experten der IT-Abteilung beratend zur Seite, überprüfen die Implementierung und messen den Ranking-Impact.

Umsetzung

Bei kleineren Projekten kümmert sich die SEO-Agentur nicht nur um die OffPage-Optimierung, nein, auch die OnPage-SEO wird übernommen. Vor allem für das Linkbuilding muss eine passende Strategie entwickelt, Content geschrieben, recherchiert und mit anderen Webmastern kommuniziert werden. Das kostet jede Menge Zeit.

Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ohne Linkaufbau macht wenig Sinn. Dafür ist der Faktor Autorität für Google einfach zu wichtig. Deswegen wird die SEO-Agentur einen Großteil der vorhandenen Zeit mit dem Aspekt Linkbuilding verbringen. Das heißt:

 

7 Dinge, die eine professionelle SEO-Firma sicher nicht sagen würde

SEO ist für viele Unternehmer ein Buch mit sieben Siegeln, und das ist vollkommen in Ordnung. Unternehmer sollten sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung von Profis übernehmen lassen. Die Unkenntnis darüber, wie die Dienstleistung auszusehen hat, machen sich viele unseriöse Anbieter jedoch zum Vorteil:

  • Es werden Dinge angeboten, die vollkommen unnötig oder sogar (für die Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der Suchergebnisse) schädlich sind.
  • Es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können.
  • Es werden Arbeitsweisen an den Tag gelegt, die auch mit viel Wohlwollen nicht zu verstehen sind.

Wer sich nun im Bereich SEO nicht allzu gut auskennt, könnte auf vermeintlich verlockende Angebote hereinfallen und so am Ende Geld ausgeben, das einfach „verpufft“ ohne jeglichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Unternehmens im Internet zu haben.

Häufig bieten unseriöse SEO-Dienstleister jedoch Angebote, die einem bestimmten Schema folgen an – zum Glück, denn so lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Die folgenden sieben Punkte sollten Unternehmer, die ein SEO-Angebot einholen, deshalb hellhörig machen:

#„Mit uns landen Sie auf dem ersten Platz!“

Schlechte Erfahrungen SEO-Firma

Es gibt definitiv mehr schwarze Schafe als empfehlenswerte SEO-Firmen. Wenn Sie die hier vorgestellten Aussagen zu hören bekommen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen 😀

Versprechungen sind das SEO-No-Go #1, denn sie funktionieren einfach nicht. Eine Verbesserung der Sichtbarkeit ist natürlich das Ziel, wer jedoch Ranking-Versprechungen macht, hat die Funktionsweise der Google-Suchalgorithmen nicht verstanden. Die Ranking-Faktoren und nicht zuletzt die Anstrengungen der Konkurrenz-Seiten sind so vielfältig, dass eine Vorhersage unmöglich ist. Es können also ausschließlich Best-Practices geboten werden.

„Wir tragen Ihre Webseite in alle Suchmaschinen ein!“

Laien könnten nun vermuten, dass dies die Sichtbarkeit der Webseite erhöht. Die Realität sieht jedoch anders aus. In Österreich und vielen anderen Ländern der Welt hat Google Marktanteile von weit über 90 Prozent, sodass eine Optimierung auf andere Suchmaschinen nur wenig Sinn macht.

Außerdem: Eine Suchmaschinenanmeldung ist heutzutage absolut unnötig, denn Suchmaschinen tragen neue Webseiten (oder Unterseiten) ganz automatisch in den Index ein. SEO-Dienstleister, die sich eine Eintragung in Suchmaschinen bezahlen lassen, versuchen einfach nur, den Paketinhalt des Angebots und damit die Kosten aufzubauschen.
<h3„Bei uns gibt es SEO-Betreuung zum Paketpreis!“

Betreuungs-Paketpreise sind in diesem Geschäft fehl am Platze. SEO muss individuell sein, denn das, was bei einer Webseite funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei jeder Webseite klappen. Die Optimierung auf bestimmte hart-umkämpfte Keywords ist schwerer als die Optimierung auf Nischen-Keywords – feste Paketpreise können diese Unterschiede einfach nicht abbilden.

„Mit nur einer Optimierung verbessert sich Ihr Ranking!“

Einmaloptimierungen können für eine erste Onpage-Optimierung funktionieren – das war es aber auch schon. SEO ist immer langfristig ausgelegt, um zum Erfolg zu führen.

„Psst… Die Backlinks, die wir generieren, entfernen wir nach Vertragsende wieder.“

Ein Verfahren, das zwar häufig verschwiegen, aber von unseriösen SEO-Dienstleistern immer wieder praktiziert wird, ist die Entfernung von Backlinks nach Vertragsende. Es handelt sich also streng genommen um Knebelverträge – wer kündigt, hat umsonst gezahlt.

„Vertrauen Sie uns, wir wissen besser, was gut für Sie ist!“

Eine professionelle SEO-Agentur schickt seinen Kunden regelmäßige Reportings und bezieht den Kunden vor allem auch in die Keyword-Recherche mit ein – hat der Unternehmer kein Mitspracherecht und erhält er keine Reportings dazu, was die SEO-Firma gemacht hat, kann etwas einfach nicht stimmen.

„Mit uns klettern Sie automatisch die Suchergebnisse hinauf“

Automatisch ist ein Unwort der SEO, denn automatisch geht hier nichts. Häufig verstecken sich hinter solchen Aussagen, automatische Eintragungen in Webkataloge oder gar SPAM-Taktiken, wie ungewollte Blog-Kommentare mit Backlink – beides schadet dem Ranking der Webseite langfristig ganz gewaltig.

Taucht auch nur einer dieser Punkte auf, sollte der Unternehmer von einer Beauftragung absehen, denn auch wenn das Angebot preislich noch so verlockend ist – mit professioneller Google Optimierung hat das leider nichts zu tun.

Nachhaltig, langfristig, individuell: SEO-Profis wissen, worauf es ankommt

Mit der Identifizierung der Taktiken, die unseriöse SEO-Agenturen an den Tag legen, wird vor allem klar, warum professionelle Suchmaschinenoptimierung, die einen wirklichen Impact auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite ausübt, teuer ist:

  • Professionelle SEO ist langfristig ausgelegt und nicht einmalig.
  • Professionelle SEO ist nachhaltig ausgelegt und funktioniert nicht mit Automatisierungen und SPAM.
  • Professionelle SEO ist individuell und kann nicht mit pauschalen Paketpreisen abgegolten werden.

Um diese Punkte zu prüfen, ist es vor allem notwendig, die Arbeitsweise der SEO-Firma zu betrachten. Dabei gilt es vor allem zu identifizieren, ob es sich hier um echte Spezialisten handelt.

Häufig treten branchen-verwandte Dienstleister, beispielsweise Webdesigner, Werbeagenturen oder Texter, als Suchmaschinenoptimierer auf. Wirklich fundiert sind die Kenntnisse dann jedoch nicht. Unternehmer sollten sich ihre potenziellen Partner deshalb ganz genau anschauen:

  • Spezialist oder „Blender“?: Echte SEO-Firmen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Suchalgorithmus von Google. Die Kernkompetenz liegt deshalb auch im Bereich SEO, und nicht Webdesign oder klassische Werbung.
  • Referenzen der SEO-Firma: Eine seriöse SEO-Agentur hat immer Referenzen vorzuweisen, anhand derer die Erfolge in der Vergangenheit überprüft werden können. Falls auf der Webseite keine Referenzen gezeigt werden, können diese auch häufig per E-Mail erfragt werden. SEO-Dienstleister, die keine Referenzen herausrücken, haben meist auch keine Erfolge vorzuweisen. Dasselbe gilt auch während einer Zusammenarbeit: Regelmäßige Reportings und damit Arbeits- beziehungsweise Erfolgsnachweise sind ein Muss. Woher soll der Unternehmer sonst wissen, wofür er bezahlt?
  • Individuelle Strategien statt Einheitsbrei: Jede Unternehmung ist individuell – die Strategie sollte dies wiederspiegeln. Standard-Paketpreise und Einmaloptimierungen wird eine seriöse SEO-Agentur deshalb nicht anbieten, sondern auf langfristige Maßnahmen und individuelle Strategien setzen. Besonders bei großen SEO-Agenturen wird viel Unfug getrieben.

Professionelle SEO-Agenturen, die mit ihrer individuell entwickelten Strategie ein besseres Ranking herausholen, sind für Unternehmen jeden Euro wert. Die Maßnahmen, die hierfür eingesetzt werden, können jedoch nicht mit Pauschalbeiträgen oder Angeboten à la „29,90 Euro pro Monat“ umgesetzt werden – SEO hat seinen Preis, der jedoch skaliert werden kann, um so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen echte, individuelle und nachhaltige Erfolge zu bieten.

Ranking-Besessenheit vs. Search Journey

Search Journey vs. Ranking-Besessenheit: SEO für Wachstum und nicht für Ego-Befriedigung nutzen

Bei uns werden zweimal am Tag die Rankings aller Kunden geprüft. Ist das wirklich nötig? Sicherlich nicht. Warum machen wir es dann? Weil es Spaß macht. In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, ob es sinnvoll ist, so fokussiert auf Google-Platzierungen zu sein oder ob nicht andere Metriken aussagekräftiger wären.

Laut einer Studie von Content Marketing Institute & MarketingProfs hatten in 2015 82 Prozent der Marketing Professionals das Ziel das Markenbewusstsein zu steigern. Wer Dan Kennedy gelesen hat, weiß, dass Brand Awareness idealerweise nur ein Nebenprodukt ist und man nicht direkt in diesen „Effekt“ investieren sollte (außer Großkonzerne).

Aus diesem Blickwinkel ist Suchmaschinenoptimierung der perfekte Marketing-Kanal. Es kann die Sichtbarkeit erhöht werden, gleichzeitig baut man aber auch passiv Autorität, Markenbewusstsein und Markenbindung auf.

Ranking- und Konkurrenz-Besessenheit führen zu Dummheiten

Wenn es um die organische Suche geht, sehen Marketingabteilungen und Firmen meist nicht das Potenzial für Sichtbarkeit und Markenbewusstsein. Es geht ausschließlich um Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung wird gemacht, weil die Konkurrenz es auch macht und man im Moment hinter der Konkurrenz platziert ist.

Man will sofort vor der Konkurrenz stehen, auch wenn sie schon seit Jahren SEO macht und man selbst erst vor 2 Monaten begonnen hat. „Quick Wins“ werden gefordert, obwohl es sich bei der organischen Suche um etwas „Organisches“ handelt. Es dreht sich um Autorität, Relevanz, Markenbewusstsein. Nichts davon kann ratzfatz umgesetzt oder erreicht werden.

You can't stop me

Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine echten Abkürzungen, sondern nur teure Sackgassen. Quelle: Fox.com

Die Antwort: Abkürzungen. Die meisten SEO-Agenturen haben sich auf diese Art von Kunden spezialisiert. Kunden, die keine Ahnung haben und nur um jeden Preis vorne stehen wollen. Diese Kunden können nicht weiter als 3 Monate denken und dementsprechend wählen sie einen passenden Dienstleister. Es wird gespammt, es wird manipuliert. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten, aber dann… Kompletter Sichtbarkeitsverlust. Die Agentur ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Die Domain ist verbrannt und kann nicht mehr gerettet werden. Holzkopf!

Rankings sind gut und schön, aber es gibt mehr im Leben

Wenn Sie die organische Suche als Marketing Channel für Ihr Unternehmen nutzen wollen, dann sind Rankings nicht die wichtigste Metrik. Marketingzuständige müssen sich strategische Ziele setzen für alle Bereiche des Marketingtrichters.

Statt Ranking-Geilheit, sollte der Fokus auf Zielen liegen, die das Unternehmen langfristig wachsen lassen, beispielsweise:

  • Wir wollen mehr qualifizierte Anfragen, indem wir unser Publikum auf unserer Seite über unseren Service im Detail aufklären. Stichwort: Information
  • Wir wollen mehr Umsatz generieren durch Besucher, die direkt über die organische Suche auf unseren Landingpages einsteigen. Stichwort: Kauf

Damit man so denken und planen kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Es werden Inhalte für alle Ebenen des Marketing Funnels benötigt.

Durch den SEO-Schneeballeffekt können neue Bereiche und Keywords langfristig relativ schnell erobert werden. Dafür sind aber Markenbekanntheit, Autorität und Relevanz von Nöten. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Top-Platzierungen entstehen, wenn Sie alles andere richtigmachen

  • Markenbewusstsein
  • Markenbindung
  • Marktanalyse
  • Persona-Erstellung
  • Konkurrenzanalyse
  • Unterschiedliche Marketingkanäle
  • Lead-Generierung
  • Inhalte für alle Ebenen im Marketing Funnel

Verstehen Sie die Search Journey

Eine Suche im Internet fängt nicht mit einem Keyword an. Sie beginnt mit einem Problem das gelöst oder einem Bedürfnis welches befriedigt werden soll. In 93 Prozent der Fälle ist der erste Schritt dabei eine Suchmaschine (CMO). Die Search Journeys werden immer länger, weil Konsumenten immer mehr Informationen zur Verfügung haben, z.B. Tourismus und Booking.com oder Bücher und Amazon.

Search Journey

Die durchschnittliche Search Journey wird immer länger. Als Marke ist es wichtig, nach und nach alle Zwischenstopps abzudecken, sodass am Schluss ausreichend Vertrauen für eine Conversion aufgebaut wurde. Quelle: reddit.com

Hier ein kleines Beispiel. Ein Mann sucht nach einem teuren Weihnachtsgeschenk für seine Freundin. Er nutzt dazu die folgenden Keywords…

Bewusstsein: Beste Weihnachtsgeschenke für Frauen

Interesse: Kaschmir Pullover kaufen Ratgeber

Kaufintention: Kaschmir Pullover beste Marke

Nach dem Kauf: Kaschmirwolle waschen Tipps

Selbstverständlich unterscheiden sich diese Phasen (Dauer, Ablauf) für unterschiedliche Branchen. Dementsprechend sollten individuelle Ziele ausgearbeitet und gemessen (wir verwenden Google Analytics) werden.

Es macht keinen Sinn nur auf Keywords mit Kaufintention zu optimieren, weil es gut sein kann, dass die Konkurrenz den Nutzer bereits in der Interesse-Phase überzeugt hat. Dann sind Sie zwar exzellent für „Kaschmir Pullover kaufen“ platziert, aber der Nutzer wird trotzdem bei der Konkurrenz kaufen.

Es gilt den Konsumenten möglichst früh für die eigene Marke zu begeistern und an sich zu binden.

Fördern Sie Markenbindung

Brand ist ein Rankingfaktor. Markenbewusstsein vereinfacht jeden Schritt im Marketing Funnel. Das ist aber nicht alles. Leute sollen die eigene Marke nicht nur kennen, sondern auch lieben. Engagement fördert man im Internet am besten durch Inhalte. Nicht irgendwelche Inhalte, sondern Inhalte, die es sonst nirgends in dieser Form gibt.

Erkennt Google Ihre Firma als Marke und verbindet sie mit Ihrem Produkt, werden Rankings zum Nebenprodukt. Wenn ein User jetzt „generisch“ nach Ihrem Produkt sucht, wird ihm plötzlich automatisch Ihre Marke vorgeschlagen. Hier ranken Sie automatisch auf Platz 1, ganz ohne Konkurrenz.

Überlegen Sie sich, wie Ihre Zielgruppe sucht

Die Entwicklung von Buyer Personas ist ein absolutes Muss für erfolgreiches Marketing. Sie sind aber nur ein erster Schritt. Will man sein Unternehmen im Internet erfolgreich machen, muss man herausfinden, wie die Zielgruppe sucht. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse und nicht die demografischen Daten.

Wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe sucht, dann können Sie Ihre Webseite darauf ausrichten. Für Google ist die Nutzererfahrung alles. Der Algorithmus ist heute noch nicht so weit, aber mit der Einführung von künstlicher Intelligenz wird Google in Zukunft immer besser darin werden die Nutzererfahrung zu interpretieren.

Wer eine gute Nutzererfahrung bietet und seine Kunden glücklich macht, braucht sich keine Sorgen, um die Zukunft seines Unternehmens zu machen.

Generieren Sie mehr Umsatz durch mehr Empathie

Schnell mal bei Google für die Short Tail Keywords mit viel Volumen ranken und abkassieren. Der Traum vieler, aber so läuft es einfach nicht. Suchmaschinenoptimierung ist kein „Quick Win“.  Warum nicht?

  • Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.
  • Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.
  • Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.

Nutzer, welche kaufen wollen, nutzen sehr spezifische Long Tail Keywords. Head Terms, auch Short Tail Keywords genannt, haben ein hohes Suchvolumen, aber dienen eher der Information und erfüllen nur in den seltensten Fällen Ihre Kaufziele. Umgekehrt: Wenn Ihre Webseite und SEO sich nur auf Keywords mit Kaufintention versteift, kann es gut sein, dass der Nutzer nicht das nötige Vertrauen aufgebaut hat und lieber bei einem Konkurrenten kauft.

Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.

Auch wenn Ihre Seite auf Platz 1 steht, kann es sein, dass der Nutzer sich bereits für eine andere Marke entschieden hat, weil diese es verstanden hat zu informieren und Vertrauen aufzubauen. Ihre Top-Platzierung ist also vollkommen wertlos.

Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Wenn Sie nur auf Rankings Bedacht sind und Conversion vernachlässigen, geht Ihnen viel Umsatz verloren. Kümmern Sie sich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern heuern Sie auch Experten für Conversion Rate Optimierung an.

Die grausame Wahrheit über die Search Journey

Sie können nicht erst im letzten Schritt der Search Journey starten. Sie können nicht Ihre Konkurrenz die ganze Arbeit machen lassen und dann abstauben. Es braucht auch die Zwischenschritte. Es werden Vertrauen, Bindung und emotionale Investition benötigt. Sonst ranken Sie zwar für Money Keywords, aber der Nutzer klickt auf das Ergebnis auf Platz 6, weil er oder sie die Marke kennen und lieben gelernt hat.

Wenn Sie sich überlegen in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, sollten Sie unbedingt verstehen, dass es kein „Quick Win“ ist. Abkürzungen haben Konsequenzen. Sie müssen die Search Journey Ihrer Zielgruppe verstehen und eine entsprechende Online-Strategie parat haben. Außerdem sind individuelle Ziele essentiell zur Erfolgsmessung. Rankings können ein Teil davon sein, aber dürfen unter keinen Umständen im Mittelpunkt stehen.

SEO-Schinderei

SEO Schinderei: Wieso die ersten 6 Monate so mühsam sind

Achtung: Es folgt ein absolut ehrlicher Blogbeitrag – ganz ohne Bullshit! Das schwierigste für eine SEO-Agentur bzw. als SEO ist es Geduld zu haben, wenn der Kunde die Geduld verliert. Nach allen Regeln der Kunst wird versucht die Platzierungen des Kunden zu verbessern. Man optimiert die Inhalte, ändert die Seitenstruktur, verbessert Landing Pages, holt sich hochwertige Backlinks, optimiert die Nutzererfahrung und und und. Trotzdem tut sich nichts. Genau darum geht es in diesem Beitrag.


Jeder SEO weiß wovon ich spreche. Es kann schrecklich frustrierend sein. Vor allem, weil Kunden schnelle Ergebnisse sehen wollen. Häufig klappt das aber nicht – was folgt ist das große Drama.

Wie Google den schnellen Aufstieg verhindert

Der Grund für dieses Phänomen ist, dass Google viele unterschiedliche Trigger im Algorithmus hat, die prüfen ob die Anstrengungen es wert beziehungsweise natürlich und gleichmäßig genug sind, um mit einer besseren Platzierung belohnt zu werden. Hierbei kann der Algorithmus beispielsweise feststellen, dass alles ein wenig zu schnell geht und aus diesem Grund Ranking-Verbesserungen verzögert.

Es ist nämlich nicht so, als ob ich eine OnPage-Änderung durchführe oder einen Backlink setze, Google diese beim Crawlen entdeckt und mich daraufhin sofort besser rankt. Nein, alles wird evaluiert, verglichen und in Abhängigkeit von der Autorität (und anderen Faktoren) der Webseite entschieden. Das Ganze passiert auch nicht von heute auf morgen, sondern zeitverzögert. Und diese Verzögerungen können Wochen oder gar Monate umfassen.

Genau aus diesem Grund sieht man beim Sichtbarkeitsindex häufig Plateaus. Es ist nicht so, als ob nichts gemacht werden würde – nein, Google vertraut dem Ganzen noch nicht oder der Aufwand wurde noch nicht als würdig erachtet.

Sichtbarkeitsindex bergland-pertisau.com

Stetiges Wachstum ist bei Suchmaschinenoptimierung eher selten. Eher sieht man Plateaus und große Sprünge, wenn Google einen “neuen Level freischaltet”.

Stetiges Wachstum gibt es nur in den seltensten Fällen. Das geht auch nur bei eigenen Projekten ohne Zeitdruck. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere eigene Webseite.

Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Wenn es keinen Leistungsdruck gibt und SEOs alle Entscheidungen selbstständig treffen können, dann kann der Verlauf auch so aussehen.

SEO ist ein Prozess. Wer das nicht versteht, wird in den ersten 6 bis 12 Monaten leiden. Denn so ist es nun einmal. Eine Pflanze wächst auch nicht schneller durch mehr Willenskraft und unendlich viel Dünger. Wachstum ist ein natürlicher Prozess der vor allem eines braucht – Zeit!

Die Phasen einer SEO-Kampagne

Phase 1: The Honeymoon

Am Anfang eines neuen Projektes gibt es viel zu tun und jede Änderung kann bereits schnell zu deutlich besseren Platzierungen führen. Immerhin ist das Projekt neu, sodass im Verhältnis jede Verbesserung ein großer Fortschritt ist.

Phase 2: The Grind

Um weiterhin Ranking-Verbesserungen zu erzielen wird der Aufwand aber stetig größer. Extrem viel größer sogar. Es muss ein großer Aufwand betrieben werden, um kleine Fortschritte zu generieren. Auch Rückschritte sind in dieser Phase ganz normal. In der mittleren Phase stehen Aufwand und Resultate in keinem guten Verhältnis.

Phase 3: The Snowball

Langfristig pendelt sich dann alles ein und man bekommt den sogenannten Schneeballeffekt zu spüren, der SEO so lukrativ macht. Neue Keywords können schneller erobert werden und die Sichtbarkeit wächst überproportional verglichen zum Aufwand. Best Practices sind umgesetzt und müssen nur aufrechterhalten werden.

Übrigens: Diese Phasen lassen sich auch auf Gruppen von Keywords und Teilbereiche einer Webseite anwenden. In einer Kampagne kann es jedoch auch herbe Rückschläge geben. Nämlich wenn eine Webseite von einem Filter betroffen ist, abgestraft wurde oder durch viele 404 Fehler an Rankings verliert. Deshalb ist SEO auch nach 12 Monaten kein Selbstläufer.

So können Sie auch die ersten Monate einer SEO-Kampagne genießen

Erwartungen vs. Realität

Nicht-SEOs haben oft völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen an Suchmaschinenoptimierung. Sei es ein Kunde, ein Manager oder eine andere Abteilung – alle glauben, dass es mit einer großen Investition losgeht und wenn das Projekt Fahrt aufnimmt ist die Geschichte gegessen.

Ja, es geht darum den Ball ins Rollen zu bringen, aber das dauert länger als Sie vermutlich glauben. Oder sind Sie der Meinung, dass man in 3 bis 6 Monaten zur Autorität in einer Branche wird? Wenn ich heute in die Politik einsteige, werde ich es kaum schaffen in einem Jahr zum Präsidenten gewählt zu werden.

Wenn das Projekt wirklich Fahrt aufnimmt, wird es leichter. Bis dahin müssen die Best Practices aber erst einmal umgesetzt und von Google „akzeptiert“ werden.

Diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität sorgt oft für Unzufriedenheit. Egal wie oft man das Thema durchkaut, es bleibt eine heikle Angelegenheit, die Kunden frustriert.

Zu meinen liebsten Erwartungen zählen…

„SEO ist eine einmalige Geschichte“

Nein, ist es überhaupt nicht. Oder ist Gärtnern eine einmalige Geschichte? Es müssen ständig neue Inhalte optimiert, neue Verlinkungen aufgebaut werden und so weiter und so fort. Man bleibt nicht beliebt nur weil man früher einmal zu den „Besten“ gehört hat. Die Zeiten ändern sich. Google ändert sich. Die Konkurrenz ändert sich. Wer bremst verliert.

„Sobald meine Seite optimiert ist, ist sie für immer perfekt“

Ähm, nein. Es müssen ständig Anstrengungen unternommen werden, um am Ball zu bleiben. Wenn man das beste Produkte auf den Markt bringt, bleibt es nicht lange das beste Produkt, wenn es nicht ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Wer rastet, der rostet.

„Wenn es mal gut läuft, geht es nur noch bergauf“

Menschen neigen dazu sich sofort über sichtbare Resultate zu freuen und zu feiern. Wenn es so gut läuft, muss es doch zwangsläufig so weitergehen, sprich im nächsten Quartal haben wir dann doppelt so viele Besucher.

Nein. Es kann sich um eine kurzfristige Ranking-Verbesserung handeln. Es kann sein, dass Google gerade am Algorithmus herumexperimentiert und die Änderung wieder rückgängig macht. Mein Motto: Immer cool bleiben. Der Prozess ist was zählt. Stabilität ist das Ziel.

Wer abhängig von SEO ist, ist selber schuld

Es ist essentiell, dass SEO nicht der einzige Traffic Channel ist. Wenn alles steht und fällt mit Ihren Rankings, dann ist nicht Suchmaschinenoptimierung das Problem, sondern Ihr Business Model. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihrem SEO panische E-Mails schicken. Er oder sie ist in diesem Fall nicht für die Misere verantwortlich.

Kümmern Sie sich um alternative Traffic-Quellen. Generieren Sie Traffic über:

  • Google AdWords
  • Gastartikel
  • Frage&Antwort-Portale
  • Foren
  • Blogkommentare
  • Social Advertising
  • Referrals
  • Social Media Marketing
  • Offline-PR
  • E-Mail Marketing
  • Branding

Stichwort: Risikostreuung. Ein Unternehmen mit nur einem Standbein ist kein Unternehmen, sondern eine tickende Zeitbombe.

Ein weiteres Argument: Aus meiner eigenen Erfahrung sind Webseiten mit vielen unterschiedlichen Besucherquellen auch in der organischen Suche erfolgreicher.

Anfangs nur Indikatoren messen, weniger auf Rankings achten

Zu Beginn einer SEO-Kampagne ist es nicht sinnvoll sich auf die Platzierungen zu versteifen. Gewonnene Rankings sind bei einem neuen Projekt auch schnell wieder verloren.

Im Idealfall sollten Sie auf Indikatoren, wie z.B.:

  • Backlinks
  • Time on Page
  • Long Tail Traffic
  • Social Shares
  • Qualität der Seitenstruktur

…achten.

Diese Punkte korrelieren gut mit Rankings. Denken Sie sich einfach, dass Google Zeit braucht, um Ihr Projekt kennen und lieben zu lernen. Wie immer sollte der Prozess im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Sie sich diesen Blogbeitrag jetzt durchgelesen haben, kann ich Ihnen versprechen, dass Sie die Panik zwischendurch packen wird. Deswegen unbedingt ausdrucken und wenn nötig aus der Schublade holen. Suchmaschinenoptimierung braucht viel Geduld, aber zahlt sich aus. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, keine kurzfristigen Entscheidungen trifft und sich an den Plan hält. Dann wird alles gut.

Die 6 besten Schwindeleien von SEO-Agenturen: Eine kleine Geschichte der Bauernfängerei

Das Geschäft mit Suchmaschinenoptimierung boomt. Und das vollkommen zurecht. Es gibt wohl keinen Kanal, der einen solchen ROI liefern kann. Vorausgesetzt man weiß, was man tut oder hat den richtigen SEO-Partner. Dieser Beitrag ist 3 Jahre überfällig. Seit Jahren rege ich mich über die frechen Aktionen von den Agenturen auf. Heute ist der Tag der Abrechnung. Warum ich sie nicht als Konkurrenz bezeichne? Gute SEOs brauchen solche Tricks nicht…

Als Kunde sind Sie chancenlos

Kaum eine Branche ist so undurchsichtig und zieht so viele Bauernfänger an wie die SEO-Branche. Als Kunde haben Sie in der Regel keine Chance vorab zu erkennen, ob Sie sich den richtigen Partner ausgesucht haben. Dazu ist die Materie zu komplex und die SEO-Verkaufsleute zu gewieft.

Verzaubert von SEO

Quelle: BIA-THE-HUMAN.TUMBLR.COM & Giphy – Ja, Suchmaschinenoptimierung ist wirklich verzaubernd

Falls Sie schon einmal auf eine derartige Firma hereingefallen sind, ist das kein Grund zur Scham. Ich kenne mich beispielsweise bei Aktien nicht aus. In diesem Bereich könnte mich auch jemand mit ein wenig Ahnung kinderleicht über den Tisch ziehen. So ist das Leben 😉

Es bedeutet aber nicht, dass SEO nicht funktioniert. Sie hatten nur einen Partner, dem entweder das nötige Fachwissen gefehlt hat oder Ihr Projekt einfach egal war.

Die besten Schwindeleien: Die Top 6 SEO-Betrügereien

Die 6 besten „Gambits“ haben wir nach den folgenden Merkmalen bestimmt:

  • Einfallsreichtum
  • Dreistigkeit
  • Häufigkeit
  • Kriminalität

Es werden im Folgenden keine Namen genannt, denn es geht in keinem der Fälle um nur eine einzelne SEO-Firma. Jeder Schwindel wird von zahllosen Firmen rund um den Globus ausgeführt. Hören Sie diese Phrasen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

Wichtig: Diese Schwindeleien sind nicht frei erfunden, sondern existieren wirklich!

#1: Ex-Google Mitarbeiter macht SEO + Benachrichtigungen von Google über Updates

Vielleicht stimmt es, dass der- oder diejenige bei Google gearbeitet hat, aber bestimmt nicht in der Abteilung, die mit dem Google Suchalgorithmus zu tun hat. Oder glauben Sie, dass hier Google nicht vorsorgt?

Außerdem bekommt NIEMAND Insider-Informationen von Google. Ein solches Datenleck würde sofort unterbunden werden. Zum Thema Updates: Der Algorithmus ist so komplex, dass Google sich sogar selbst schwer tut Updates zu bestätigen.

Wenn jemand solche Lügenmärchen verbreitet (ihr wisst wer ihr seid), sieht meine Reaktion in etwa so aus…

Ich persönlich würde einen SEO mit viel Erfahrung und vorzeigbaren Erfolgen einem Mitarbeiter von Google aus der Abteilung XY vorziehen, und einem notorischen Lügner sowieso.

#2: Wir haben als IT-Studenten Einblick in den Google Algorithmus erhalten

Ein einzigartiges Beispiel für deutsche Kreativität. Natürlich hatte man nie Einblick in den Algo, aber die Dreistigkeit so etwas zu behaupten verdient Respekt, oder?

Und noch einmal: Ein Einblick in den Algorithmus ist vollkommen wertlos. Der Algorithmus ist mittlerweile unendlich komplex. Die Best Practices sind weitläufig bekannt und kein Geheimnis. Alles andere kommt durch eigene Tests und Erfahrung.

#3: 10-Jahres-Vertrag und wir machen einfach gar nichts

Jaja, so lässt es sich gut leben: Groß und vertrauenswürdig erscheinen und dann den Kunden einen 10-Jahres-Vertrag unterschreiben lassen, dem er nicht entkommen kann.

Im ersten Monat schlägt man ein paar Webseitenänderungen vor und fertig. Danach heißt es zurücklehnen und Geld kassieren. Wenn da nicht die Sammelklagen wären…

#4: Gegenseitige Empfehlung und gegenseitige Bewertungen

Geht schnell und sieht gut aus: Man verbündet sich auf einer SEO-Konferenz mit ein paar neuen Leuten und empfiehlt sich gegenseitig. Zusätzlich schreibt man sich bei Google My Business atemberaubende Bewertungen. Entdeckt sowieso niemand, weil wer prüft schon die einzelnen Reviews…

#5: Wir sind Google Partner und können jederzeit die Platzierungen anpassen

Google Partner gibt es wirklich. Es bedeutet aber nichts anderes, als das ein mehr oder weniger schwieriger AdWords- oder Analytics-Test bestanden wurde. Nichts Besonderes und schon gar nichts zum Prahlen. Übrigens: Google Partner für SEO gibt es nicht.

Trotzdem, „Google Partner“ klingt so, als hätte man eine spezielle Stellung beim Suchgiganten. Da kann man doch ganz einfach behaupten, dass man nur bei Google anrufen muss, um die Platzierungen zu verbessern.

#6: Wir haben diese Großkunden (aber die brauchen eigentlich gar keine SEO)

Referenzen sind wichtig. Ich bin ein großer Fan von Referenzen, wenn sie aussagekräftig sind. Clevere, größere SEO-Agenturen setzen aber jedes kleine Beratungsgespräch bei einem Großkunden auf die Referenzliste. Und schon haben sie beispielsweise für whitehouse.gov SEO gemacht…

Mein Tipp: Schauen Sie sich die Referenzen genauer an. Prüfen Sie die Platzierungen. Überlegen Sie logisch, ob das Unternehmen überhaupt SEO braucht. SEO für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen unterscheidet sich stark von SEO für einen Großkonzern, der bereits eine starke Marke hat.

Ja, das ist mehr Arbeit, aber dafür werfen Sie nicht 50.000 Euro im Jahr für einen wertlosen SEO-Partner aus dem Fenster.

Qualitätssiegel und Größe sagen rein gar nichts aus

Mittlerweile versuchen diverse Institute Qualitätssiegel in der SEO-Branche einzuführen. Die Wahrheit: Die SEO-Agenturen werden nicht wirklich überprüft. Es muss vielleicht ein kleiner Test bestanden werden, aber das war es auch schon. Ehrlich gesagt, wüsste ich gar nicht, wer das nötige Wissen und die nötige Autorität hätte ein aussagekräftiges Siegel zu verleihen.

Wie bei Lebensmitteln dienen auch SEO-Siegel einem teuflischen Zweck: Sie als Kunde sollen nicht genauer hinsehen, sondern sich mit dem Siegel zufriedengeben. Ein kritischer Blick und schon würde man das Produkt wahrscheinlich nicht mehr kaufen.

Die Wahrheit über SEO-Siegel

Quelle: GIFBAY – Leider wahr: Die meisten Qualitätssiegel stehen für rein gar nichts.

Wenn eine SEO-Agentur groß und bekannt ist, muss sie doch gut sein, oder? Leider nicht. Wir haben so einige Kunden, die vor uns bei einer namhaften SEO-Firma waren. Das Ergebnis: Außer Spesen nichts gewesen.

Soll das heißen, dass alle großen SEO-Anbieter schlecht sind? Keinesfalls. Aber Größe hat nichts mit Kompetenz zu tun. Weiters bringt Größe auch teilweise Probleme mit sich: wechselnde Ansprechpartner, häufig automatisierter Linkaufbau, keine individuellen Lösungen, etc.

Im SEO-Bereich tummeln sich massenhaft Wegelagerer, Halunken und Tunichtgute. Daher sollten Sie sich Ihren Partner in Ruhe aussuchen. Achten Sie weniger auf den Preis und die Siegel – richten Sie Ihre Aufmerksamkeit lieber auf erfolgreiche Referenzkunden, nachhaltige Strategien und zu guter Letzt auf Ehrlichkeit und Authentizität.

Bildnachweis: Featured Image – Marceline’s wings by rocknrollbee unter Creative Commons Attribution 3.0 License

SEO Erwartungen

Realistische Erwartungen an die SEO: Was sollte ich als Kunde wissen?

Wer Produkte und Dienstleistungen über eine ansprechende Internetpräsenz bewirbt und vielleicht sogar verkauft, ist ganz entscheidend vom eigenen Ranking abhängig: je besser das Google Ranking, desto höher die Chance eines Klicks, der in einer Konversion enden könnte. Suchmaschinenoptimierung ist dabei längst zum Inbegriff für eine erfolgreiche Unternehmenswebseite geworden – vielleicht ist das jedoch auch das große Problem: Die Erwartungen aus Kundensicht sind häufig unerreichbar und enden im schlimmsten Fall mit einem harten Aufprall auf dem Boden der Tatsachen.

Die Unternehmenswebseite steht, nun muss sie nur noch auf die erste Position in den Google-Suchergebnissen rutschen (am besten gleich zu einer ganzen Reihe von themenrelevanten Keywords) und schon rollt der Rubel – schnell wird jedoch klar: So einfach ist SEO nicht. Problematisch ist die Situation vor allem dann, wenn für die Suchmaschinenoptimierung ein entsprechender Berater engagiert wurde:

  • Unrealistische Erwartungen können nicht bedient werden.
  • Der Kunde ist gefrustet, ebenso wie der Dienstleister
  • Es kommt zu unschönen Auseinandersetzungen.
  • Die Zusammenarbeit wird beendet.

Zurückbleiben ein unzufriedener Kunde und ein SEO-Berater, dessen Reputation nun in Gefahr ist. Solch ein Verlauf kann jedoch von vornherein vermieden werden.

Jeder SEO-Dienstleister nimmt gleichzeitig eine Beratungsposition ein. Das bedeutet auch, dass zu hohe Erwartungen von vornherein relativiert werden müssen, um Kunden aufzuzeigen, was (mit dem zur Verfügung stehenden Budget) wirklich erreicht werden kann.

Ein Blick darauf, wie Suchmaschinenoptimierung wirklich funktioniert, ist der erste Schritt – wer als Kunde ein ungefähres Bild davon hat, was wirklich für das Google Ranking entscheidend ist, kann die Ausführungen des SEO-Beraters einfacher nachvollziehen. Einer erfolgreichen Zusammenarbeit steht damit nichts mehr im Wege.

Fünf Dinge, die SEO für den Unternehmenserfolg leisten kann

Schlagartige Top-1-Positionen, schier unerschöpflicher Traffic und Hunderte von qualitativ-hochwertigen Backlinks – das klingt zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es auch. Kein SEO-Profi oder SEO-Agentur schwingt einfach den Zauberstab und erreicht derartige Ergebnisse. Vielmehr ist es eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen, die hier zum Erfolg führen.

Wichtig ist deshalb, vor Beginn der Zusammenarbeit, einige typische Missverständnisse zu klären, die dazu führen, dass viele Kunden unrealistische Erwartungen haben – und letztendlich vom Ergebnis enttäuscht sind. Wer ungefähr weiß, wie das Ganze funktioniert, wird verstehen, dass jeder Cent (in den richtigen Berater) gut investiert war. Denn SEO bringt die folgenden fünf Erfolge mit sich:

Langfristige Rankingverbesserungen zu themenrelevanten Keywords

In den Rankings schnell aufsteigen und das am besten zu allen wichtigen Keywords – ein Wunschtraum, der selten in dieser Form in Erfüllung geht. Eine erfolgreiche SEO-Strategie ist immer langfristig ausgelegt. Das bedeutet: Rankingverbesserungen stellen sich nach und nach ein.

Auch die beste SEO-Agentur lässt die Unternehmenswebseite nicht aus dem Nichts auf Position 1 schnellen. Viel mehr sind es Sprünge von Suchergebnisseite zu Suchergebnisseite. Der Trend ist also entscheidend.

Wichtig ist außerdem, dass die Optimierung auf einige wenige Keywords erfolgt. Je höher die Spezialisierung auf bestimmte Schlüsselwörter desto größer die Erfolgschancen – und nicht zuletzt ist die Anzahl der Keywords auch eine Frage des Budgets. Für die ausgewählten Keywords liefert der SEO-Berater im Gegenzug jedoch die gewünschten Leistungen:

  • Optimierung der Webseite
  • Backlink-Aufbau
  • Den Keywords entsprechende Ankertexte
  • Keyword- und Ranking-Reportings

Nachhaltiger Linkaufbau

Der Linkaufbau als Teil der Offpage-Optimierung gilt als die Königsdisziplin der SEO. Je mehr hochwertige Links, die von starken themenrelevanten Portalen und Webseiten stammen, der SEO-Berater aufbauen kann, desto stärker machen sich Rankingverbesserungen bemerkbar. Allerdings gilt es hier in die Expertise des SEO-Profis zu vertrauen, denn „Backlink ist nicht gleich Backlink“:

Anzahl der Backlinks

Natürlichkeit ist beim Backlinkaufbau ein ganz entscheidendes Kriterium. Die Webmaster-Guidelines und das Google-Anti-Spam-Team rund um Matt Cutts weist immer wieder darauf hin, dass (als Beispiel) 100 Backlinks pro Tag nicht unbedingt von Natürlichkeit zeugen.

Die Annahme liegt nahe, dass diese durch SPAM-Taktiken, beispielsweise ungewollte Blog-Kommentare, aufgebaut wurden – und da reagiert Google ganz besonders allergisch. Die Folge: Herabstufungen durch Filter wie den Google Penguin.

Die Linkbuilding-Taktiken des SEO-Beraters sollten also darauf abzielen, ein natürliches Backlink-Portfolio zu kreieren. Dann steigt die Seite in den Suchergebnisseiten auf.

Qualität der Backlinks

Wenn Sie als Kunde die Wichtigkeit des natürlichen Linkaufbaus verinnerlicht haben, kann Ihr SEO-Dienstleister das liefern, was für das Ranking am besten ist: hochwertige Links auf Ihre Webseite. Doch was macht die Backlink-Qualität aus? Häufig wird aus Kundesicht dafür der PageRank (PR) herangezogen. So wird ein Link von einem PR7-Portal häufig höher gewertet als ein Link von einem PR3-Portal.

Die Wahrheit ist jedoch: Der PR hat heutzutage einen sehr geringen Stellenwert. Themenrelevanz ist deshalb beispielsweise ein Faktor, der sehr viel höheren Einfluss auf die Qualität eines Backlinks hat. Eine gesunde Mischung ist hier das Optimum – ein professioneller SEO-Consultant weiß das.

Realistische Traffic-Steigerungen

Erklärtes Ziel der SEO ist die Verbesserung des Rankings und eine damit verbundene Maximierung der Besucher – doch auch hier gehen Realismus und Kundenvorstellungen häufig auseinander. Grund dafür sind häufig von Kunden (voraus-)berechnete Traffic-Daten, die aus Suchvolumen und Click-Through-Rates gewonnen wurden.

Fakt ist jedoch: Der Traffic, der bei Google-Position „X“ herausspringen müsste, wird meist nicht erreicht. Eine Tatsache, die häufig enttäuscht, jedoch auf einen ganz bestimmten Faktor zurückzuführen ist. Den Faktor „Mensch“:

  • Das, was eine Maschine berechnet (das Traffic-Aufkommen abhängig von der Suchergebnisposition) berücksichtigt nicht das, was der Mensch wirklich tut (oder tun wird).
  • Der Mensch entscheidet letztendlich, ob die Unternehmenswebseite wirklich dem Gesuchtem entspricht.
  • Auch Position 1 ist kein Garant für unerschöpflichen Traffic.

Die Berechnungen können also noch so genau sein – der tatsächliche Traffic wird die Zahlen nie vollständig erreichen, auch wenn er sich von Position zu Position erhöht. Auch hier gilt es sich an Trends zu orientieren (nicht an fixen Kennzahlen), um den Erfolg der SEO-Maßnahmen zu bewerten.

Leads und Conversion-Rate als Ziel – aber ohne Garantie

Mehr Traffic ist nur ein Zwischenziel der SEO, denn im Endeffekt geht es darum, Kunden zu gewinnen und mehr zu verkaufen. Leads und die Conversion-Rate sind deshalb das eigentliche Kriterium für Erfolg – SEO jedoch, hat damit nur indirekt zu tun:

  • SEO kann mehr Traffic bringen
  • SEO kann mehr Leads bringen
  • SEO kann die Conversion-Rate erhöhen

Das Einzige, was SEO verspricht, ist eine Rankingverbesserung. Alles andere sollte folgen, ist aber von Faktoren abhängig, die der SEO-Berater nicht beeinflussen kann. Dazu zählt beispielsweise die Qualität des Produkts oder der Dienstleistung sowie Verkaufspreise (im Vergleich zur Konkurrenz).

SEO-Erfolg ist ein Gemeinschaftsprojekt

SEO-Berater beauftragen, zurücklehnen und die Webseite im Ranking steigen sehen – ein möglicher Weg, allerdings geht so wichtiges Potenzial verloren. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit bedeutet immer, sich auch gegenseitig zu unterstützen. Als Kunde sind dabei einige Dinge ganz entscheidend:

Erreichbarkeit

Bei Zwischenfragen (die es definitiv geben wird) ist eine kurze Antwortzeit essentiell für die SEO-Kampagne und dessen Auswirkungen.

Umsetzung von Empfehlungen

Häufig wird der SEO-Berater auf Baustellen aufmerksam machen, die nicht in sein Aufgabenfeld fallen. Kunden, die diese Empfehlungen aufnehmen und umsetzen, können die Kampagne positiv unterstützen.

Weiterführende SEO-Maßnahmen

Das Budget wird von einem professionellen SEO-Consultant für maximalen Erfolg genutzt. Einige Elemente, die beispielsweise nicht mehr ins Budget passen, können dabei durch den Kunden selbst umgesetzt werden, wenn freie Kapazitäten vorhanden sind. Dazu zählen Dinge, wie:

  • Die Pflege von Profilen auf sozialen Netzwerken
  • Das Bloggen im Unternehmensblog
  • Content-Erstellung (allgemein)

Kunden, die helfen möchten, können das tun – für eine erfolgreiche SEO-Kampagne und eine erfolgreiche Zusammenarbeit kann dies das Zünglein an der Waage sein.

Realistische Erwartungen an die SEO-Erfolge sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Berater, denn: Bei notorischer Unzufriedenheit auf beiden Seiten ist Streit vorprogrammiert. Setzt der Kunde sich jedoch ein wenig mit dem Thema SEO auseinander und nimmt der Berater seine Aufgabe (und Bezeichnung) ernst, indem er nicht nur umsetzt, sondern auch beratend zur Seite steht, dann wird SEO zu einer sinnvollen und lukrativen Investition.

SEO Dauer

SEO und Zeit: Warum lassen die Ergebnisse auf sich warten?

SEO kann zum Erfolgsfaktor für Unternehmen werden, die Ihre Produkte und Dienstleistungen auch über das Netz vertreiben oder bewerben möchten. Wer für die Optimierung des Rankings einen SEO-Berater engagiert, hat große Erwartungen. Vor allem schnell soll es gehen, doch gerade darin liegt oft das Problem. Die Ergebnisse kommen – allerdings nicht sofort, denn: Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit, um zu wirken. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Google Ranking-Faktoren, die die Sichtbarkeit der eigenen Webseite beeinflussen.

„Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi hat keine Ergebnisse gebracht“: So oder so ähnlich lautet das Fazit vieler Unternehmer, die mit einem Dienstleister zusammengearbeitet haben. Doch heißt das wirklich, dass es einfach zu viele schwarze Schafe gibt? Viele Kunden beschweren sich über:

Fakt ist: Es gibt durchaus einige schwarze Schafe, wenn es um SEO-Beratung geht. Viele von ihnen nutzen die Unwissenheit ihrer Kunden aus und nehmen den Mund ziemlich voll. Sie machen Versprechungen, die nicht eingehalten werden.

Die Folge: Das Vertrauen der Kunden geht verloren – nicht nur in den einzelnen Dienstleister, sondern in die ganze Branche. Viele echte SEO-Experten, die wirklich etwas von ihrer Arbeit verstehen, haben es nun schwer, Kunden von Ihrer Expertise zu überzeugen. Experten wissen nämlich, dass Rankingverbesserungen nicht über Nacht eintreten, denn:

  • SEO ist langfristig ausgelegt.
  • Erfolge sind auf eine Kombination verschiedener umfangreicher Maßnahmen zurückzuführen, die Zeit und Geld kosten.
  • Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist auf nachhaltige Erfolge aus, um ein Ranking nicht nur zu verbessern, sondern auch zu halten – kontinuierliche Aufbauarbeit ist der Schlüssel.

Es wird also auch Zeit mit einigen SEO-Mythen aufzuräumen, die von unseriösen SEO-Agenturen und -Beratern in die Welt gesetzt wurden, und Kunden eher verwirren als ihnen helfen. Dabei gilt es, vor allem bei Garantien und allzu vollmundigen Versprechungen aufzupassen.

Vorsicht vor haltlosen Garantien

Verlockend klingen immer wieder Garantien, die versprechen, die Unternehmenswebseite zu einem oder mehreren Keywords in kürzester Zeit – meist innerhalb weniger Wochen oder Monate – auf Platz eins der Suchergebnisse zu befördern. Realistisch ist das jedoch nur unter folgenden Bedingungen:

  • Der SEO-Dienstleister optimiert auf Keywords, die beispielsweise den eigenen einzigartigen Unternehmensnamen beinhalten.
  • Der Unternehmensname wird natürlich nur gesucht, wenn der Name bekannt ist.
  • Wer jedoch nach einer Dienstleistung oder einem Produkt sucht, das die Unternehmung anbietet, wird hier nicht auf den Top-Positionen auftauchen.

Der Nutzen einer solchen Optimierung ist relativ gering. Doch derartige Versprechen können nichts anderes bedeuten. Oder: Sie werden schlichtweg nicht eingehalten. Das Problem an derartigen Garantien ist, dass der Suchmaschinenoptimierer nicht alle Faktoren in der Hand hat, um die Versprechungen zu erfüllen:

  • Google nutzt einen sich ständig ändernden Algorithmus, der es notwendig macht, nicht nur punktuelle Optimierungen durchzuführen, sondern die Google Optimierung als Ganzes zu verstehen.
  • Die Konkurrenz schläft nicht. Deren Bemühungen liegen ebenfalls nicht in der Hand des Dienstleisters. Er kann „nur“ antizipieren und reagieren – doch auch das ist in der „SEO-Garantie“ nicht enthalten.
  • SEO-Garantien zielen nicht auf das ab, was der Dienstleister tut – sie versprechen im Grunde genommen, dass alle Schritte von Google und der Konkurrenz wie von Geisterhand vorausgesehen werden können. Dass das nicht funktionieren kann, ist jedem Unternehmer klar.

Dennoch ist es oft zu verlockend, solch ein Angebot anzunehmen. Doch um derartige Suchmaschinenoptimierung, die einfach nur schlecht für die Unternehmung ist, sollte jeder Unternehmer einen großen Bogen machen.

Vielmehr gilt es zu verstehen, dass die Erfolge Zeit brauchen – und das nicht nur, um zu wirken, sondern auch um umgesetzt werden zu können, denn: Gute SEO ist umfangreich und sehr zeitintensiv. Das wird an den Maßnahmen klar, die für nachhaltige SEO-Erfolge ergriffen werden müssen.

Gute SEO vs. schlechte SEO

Wie kann der Kunde zwischen guter und schlechter SEO unterscheiden? Hilfreiches Reporting macht den SEO-Erfolg messbar. Häufig reicht es aber schon aus, sich den Maßnahmenkatalog des SEO-Beraters anzuschauen, um hier eine Bewertung vornehmen zu können:

Link-Aufbau vs. Link-Spamming

Backlinks sind ganz entscheidend für die Sichtbarkeit. Einen großen Teil der Zeit beziehungsweise des Budgets wird der SEO-Dienstleister deshalb für den Linkaufbau nutzen. Richtig ist hier beispielsweise die Platzierung von Gastartikeln auf themenrelevanten Portalen und Blogs. Falsch wiederrum ist das sogenannte Link-Spamming, bei dem wahllos Links zur Unternehmenswebseite z.B. als Kommentar auf anderen Blogs gepostet werden.

Hochwertiger Content vs. Text-Spinning

Hochwertige Inhalte mit Mehrwert auf der eigenen Webseite oder als Gastartikel auf anderen Webseiten ist der Schlüssel zum SEO-Erfolg. Individuell abgestimmte Texte sind hier ein Muss – wer ausschließlich mit Text-Spinning, also einem Basistext in verschiedenen Versionen arbeitet, hat das Spiel nicht verstanden.

Intelligente Keyword-Verteilung vs. Keyword-Stuffing

Auch die Onpage-Optimierung will gelernt sein. Langfristige Erfolge werden mit passenden Keywords erreicht, die sinnvoll auf der Webseite integriert werden – Keywords in jedem Satz sind mehr als kontraproduktiv. Redet Ihr Berater von LSI und LSO, dann hat er Ahnung.

Social Media vs. Web- und Artikelverzeichnisse

Für den Backlink-Aufbau verwenden viele unseriösen Anbieter unbekannte Webkataloge und massig Artikelverzeichnisse, die nicht nur unwirksam sind, sondern spätestens seit dem Google-Penguin-Update auch schädlich für das Ranking sein können. Dennoch nutzen viele vermeintlichen SEO-Agenturen weiterhin diese Praktiken. SEO-Berater, die jedoch die Wirksamkeit von sozialen Netzwerken und deren Signale unter dem Gesichtspunkt SEO verstanden haben, haben ihren Beruf nicht verfehlt.

Es gibt kein Standardrezept: SEO ist komplex, dynamisch und aufwendig

Der Maßnahmenkatalog einer durchdachten SEO-Strategie ist klar gegliedert. Auf eine Grundoptimierung der Webseite folgt der Linkaufbau und die Nutzung von Social Media, um auch aus sozialen Netzwerken entsprechende Signale zu generieren, die das Ranking indirekt positiv beeinflussen.

Um die Langfristigkeit einer Strategie zu erklären, spielt vor allem der Suchmaschinenriese, Google selbst, eine tragende Rolle, denn: Google lässt sich ungern in die Karten schauen. Viele Ranking-Faktoren sind bekannt. Andere Faktoren und deren Gewichtung wiederrum nicht.

Ein SEO-Profi kann nur durch ständige Weiterbildung in diesem Bereich und durch eigene Projekte, die als „Versuchskaninchen“ fungieren, feststellen, welche Maßnahmen wirklich funktionieren. Doch auch mit der besten Vorbereitung und den idealsten Maßnahmen braucht SEO Zeit:

  • Alle ergriffenen Maßnahmen müssen erst einmal umgesetzt werden.
  • Die Maßnahmen müssen anschließend von Google „registriert“ werden.
  • Sind die Veränderungen erfasst worden, wird die Webseite wiederrum mit anderen Webseiten verglichen.
  • Erst dann stellt sich Google die Frage: Welche Webseite ist besser optimiert? Und dann wird das Ranking angepasst.

Dieser ganze Prozess kann im „schlimmsten“ Fall einige Monate dauern – pro SEO-Maßnahme. Und auch dann kann der SEO-Berater sich nicht ausruhen. Es gilt immer weiter an der Optimierung zu arbeiten, um das Ranking weiter zu verbessern, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und dem Unternehmen so zu mehr Besuchern und damit höheren Umsätzen zu verhelfen. Standardtaktiken sind hier fehl am Platze, weshalb nur eine langfristig ausgelegte Strategie zum Erfolg führen kann.

SEO-Resultate messen

Wie kann ich als Kunde den SEO-Erfolg messen?

Wer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte, kommt um monetäre Investitionen nicht herum – ein harter Fakt, der schon vielen Unternehmern das Leben schwer gemacht hat. Wer seine Unternehmensaktivitäten beispielsweise auch im Netz vorantreiben möchte, der sollte hier einen SEO-Dienstleister engagieren. Doch auch dieser kostet Geld – Geld, das vor allem bei KMUs nicht gerade locker sitzt und deshalb gut investiert sein muss. Die Frage, die sich stellt, ist also: Wie kann ich als Kunde, die SEO-Erfolge messen?

Zahlreiche SEO-Agenturen werben im Internet um neue Kunden. Da werden Versprechungen gemacht, wie „in drei Monaten auf Position 1“, die sich im Endeffekt nur als heiße Luft herausstellen. Wer derartige Aussagen macht, sollte aus Kundensicht sofort disqualifiziert werden.

Wie finde ich die beste SEO-Agentur für mich?

Vielmehr braucht es einen seriösen Anbieter, der durch langfristig und nachhaltig ausgelegte Maßnahmen zum Erfolg und damit auf die oberen Plätze innerhalb des Suchmaschinenrankings führt. Aber wie genau finde ich die beste SEO-Agentur? Entscheidend für die Zusammenarbeit mit einer SEO-Firma ist deshalb erst einmal Folgendes:

#1: Welche Qualifikationen kann der SEO-Profi vorweisen?

Seriöse Qualifikationen gibt es in der Branche bisher nicht, auch wenn viele meinen es gäbe sie. Heiße Luft nennen ich das. Nur wer jeden Tag aktiv SEO betreibt, baut sein Wissen stetig aus. Nein, Kundenbesuche zählen nicht dazu.

#2: Welche Referenzen kann der SEO-Profi vorweisen?

Gefährlich, denn teilweise haben die aller schlechtesten SEO-Agenturen die bekanntesten Kunden. Und dann liest man in den Branchennachrichten wieder darüber, dass ein Linknetzwerk aufgedeckt wurde und zahllose Großkunden mit ihren Seiten abgestürzt sind.

#3: Stimmt Ihr Bauchgefühl?

Es geht nicht darum, dass Sie alles verstehen, was der liebe Dienstleister so erzählt. Je individueller und je weniger groß die Versprechungen in den ersten 6 Monaten sind, desto besser. Wichtig ist zudem, dass es sich um einen Experten handelt und nicht um eine Werbeagentur, die Google Optimierung so nebenbei erledigt. Und zu guter Letzt: Lieber wenig Mitarbeiter mit viel Hirn statt viele Mitarbeiter mit wenig Hirn.

In vielen Fällen ist vor allem Punkt 3 entscheidend für eine Zusammenarbeit: Das Bauchgefühl lässt häufig intuitiv zwischen Profis und Fallobst unterscheiden. Kommt es nun zu einem Vertrag, bedeutet das jedoch noch lange nicht, dass der Kunde sich zurücklehnen kann und voll und ganz auf die Arbeit vertrauen sollte, denn:

Ein guter SEO-Dienstleister lässt Sie an den Erfolgen teilhaben – und auch, wenn es in der ersten Zeit aufgrund einer langfristig ausgelegten Strategie nur zu kleineren Erfolgen kommt, so ist es doch notwendig, dass SEO-Berater zeigen, dass sie ihr Geld wert sind.

Transparenz, der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit

Messbar sind Erfolge nur, wenn die geleistete Arbeit nachvollziehbar ist. Transparenz ist also ein ganz entscheidender Faktor. Für Sie also Kunde bedeutet das, dass Sie kleine und große Schritte sowie Tätigkeiten nachvollziehen können müssen. Wenn der Suchmaschinenoptimierer Ihres Vertrauens, also

  • eine Strategie präsentiert,
  • alle Schritte zur Zielerreichung darlegt und
  • vorzeigen kann, was er in „X“ Stunden erledigt hat

dann wissen Sie, dass das investierte Geld, jeden Cent wert war. Wenn es nun um echten Erfolg geht, heißt es einen Schritt weiterzugehen, denn: Um SEO-Erfolg zu messen, sollte ein Grundverständnis für SEO vorhanden sein. So können Sie Erfolge direkt nachvollziehen und verstehen.

Ein guter SEO-Dienstleister präsentiert alle Daten auf einen Blick

Um als Kunde Erfolge messen zu können, sind regelmäßige Reportings seitens Ihres Dienstleisters absolute Pflicht. In der SEO-Branche wird immer wieder über Praktiken berichtet, bei denen die Maßnahmen nicht zusammengefasst und bei Nachfragen seitens des Kunden keine Aussagen über die erfolgten Aktionen gegeben werden können – hier dürfen Sie sicher sein:

Es ist nichts passiert, da ein seriöser Dienstleister immer den Überblick behält und Sie auch ungefragt und in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden hält, beispielsweise durch Reportings, die Sie

  • wöchentlich,
  • monatlich oder auch
  • alle zwei Monate

erhalten. In diesen Reportings sollten verschiedene Kennzahlen und Daten enthalten sein, die Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse erleichtert. Dazu gehören folgende Dinge:

Dokumentation der Arbeit

Jeder Arbeitsschritt sollte penibel dokumentiert sein, nur so können Sie nachvollziehen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, wie viel des Budgets oder des Zeitkontingents für diese eine spezielle Aufgabe genutzt wurde und welche „Baustellen“ noch nicht angegangen wurden. Sie müssen auf einen Blick sehen können, ob:

Denn jede dieser Maßnahmen kostet Sie Geld und damit einen Teil Ihres Budgets – und nur, wenn das Budget sinnvoll investiert wurde, kann dies auch als Erfolg verbucht werden.

Umfangreiche Datenaufbereitung

Insbesondere am Anfang der Zusammenarbeit machen sich meist keine Ranking-Veränderungen bemerkbar. Umso wichtiger ist es, alle relevanten Daten zu dokumentieren, um Ihnen als Kunde zeigen zu können, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Umfangreiche Datenerhebungen sind deshalb um so wichtiger:

  • Welche Backlinks wurden wo platziert?
  • Wie hoch ist die Absprungrate?
  • Welche sozialen Signale, beispielsweise Facebook-Likes, Retweets von Twitter oder +1 bei Google+ konnten generiert werden?

Es gibt zahlreiche Daten, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen. Auch hier ist die SEO-Firma in der Pflicht, Sie über deren Relevanz aufzuklären und die erfolgten Aktionen auf diesen Gebieten zu kennzeichnen. Ist hier wenig bis gar nichts passiert, sollten Sie zumindest hellhörig werden.

Aktueller Ranking-Status – nach Keywords sortiert

SEO-Erfolg bedeutet Ranking-Erfolg, das ist bekannt. Je besser das Ranking wird, desto erfolgreicher waren die Maßnahmen. Ein Reporting beinhaltet deshalb immer den aktuellen Status und die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Zeitraum. So lassen sich Erfolge schnell erkennen – und zwar auf einen Blick.

Um Ihnen die Erfolgskontrolle möglichst einfach zu machen, sollte das Reporting nach Keywords aufgeteilt werden, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Schnell lassen sich so erfolgreiche Maßnahmen identifizieren.

Vertrauen Sie einem Profi und lassen Sie ihm Zeit

Erfolgsmessung ist für den Kunden umso einfacher, je mehr die Materie bekannt ist. Problematisch ist dabei vor allem die Tatsache, dass nachhaltige Suchmaschinenoptimierung eine langfristige Investition ist und damit auch Zeit benötigt, um zu wirken.

Konnte Ihr SEO-Dienstleister durch hilfreiche Reportings und umfangreiche Daten punkten, so schenken Sie ihm das Vertrauen, indem Sie ihm die notwendige Zeit geben, um das Ranking Ihrer Unternehmenswebseite zu optimieren. Da Geld investiert wurde, wünschen sich viele Kunden, dass die Erfolge schnell sichtbar werden – so funktioniert die Geschichte leider nicht.

Viel wichtiger als schlagartige Top-1-Rankings sind positive Trends. Im Laufe der Zusammenarbeit erhalten Sie Ihre SEO-Reportings – dort werden Veränderungen sichtbar, wenn auch in kleinen Schritten:

  • Ist Ihre Webseite zu Keyword #1 zu Anfang der Zusammenarbeit noch jenseits der Suchergebnisseite zehn, kann ein Monat danach vielleicht schon ein Top-50-Ranking erzielt werden.
  • Einen weiteren Monat später klettert Ihre Webseite noch einmal zehn Plätze nach oben.
  • Und noch etwas später sind Sie schon unter den Top-20.

Erste Traffic-Zuwächse machen sich bemerkbar, sodass bei einer weiteren Zusammenarbeit weitere noch stärkere Erfolge sichtbar werden.

Die Erfolgsmessung aus Kundensicht ist einfach, wenn das Verständnis dafür, dass erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nachhaltig und langfristig ausgelegt sein muss, vorhanden ist. Ihr SEO-Profi nimmt Ihnen dabei viel Arbeit ab, indem er umfangreiche Reportings anfertigt und diese verständlich aufbereitet. Erkennen Sie einen positiven Trend nach oben? Dann ist Ihr SEO-Profi der Richtige.

Immergrüne SEO

5 Gründe, wieso nachhaltige SEO eine sichere Investition ist

Suchmaschinenoptimierung mutet manchem Unternehmer immer noch wie ein großer und doch schwammiger Begriff an, der scheinbar großes Potenzial birgt, aber nicht so richtig greifbar ist. Wie wichtig SEO wirklich ist, wird jedoch immer deutlicher: Die Sichtbarkeit der eigenen Webseite im Netz wird immer mehr zu einem Akquise-Werkzeug, das längst an vorderster Front kämpft. Entsprechende Maßnahmen fördern den Erfolg – und doch bleibt die Frage: Lohnt sich Suchmaschinenoptimierung?

Ob SEO-Maßnahmen eingesetzt werden oder nicht, kann ganz entscheidend dazu beitragen, wie erfolgreich die Unternehmung ist. Dabei geht es nicht nur darum, auf Position eins der Suchergebnisse aufzusteigen, sondern die Sichtbarkeit allgemein zu stärken – dann wird auch die Antwort auf die Frage, ob sich SEO lohnt klar: Ja, es lohnt sich. Und zwar aus folgenden Gründen.

Wieso Sie jetzt in nachhaltige SEO investieren sollten

Grund #1: SEO ist die Zukunft, denn Nutzer suchen online

Branchenbücher verstauben in der Ecke und auch die älteren Generationen suchen im Netz – das Umdenken findet längst statt:

  • Neun von zehn Menschen nutzen Google
  • Sie alle suchen nach einer Lösung für ihr ganz persönliches „Problem“.
  • Die Lösung finden Sie in einem Produkt oder in der Dienstleistung eines Unternehmens.

Wer mit entsprechenden SEO-Maßnahmen also direkt auf den vordersten Plätzen der Suchergebnisse erscheint, hat eine Investition in die Zukunft getan. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, ob Kinder oder Rentner.

Grund #2: SEO bietet Lösungen direkt an

Suchmaschinenoptimierung hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Akquise-Maßnahmen: Der potenzielle Neukunde muss nicht davon überzeugt werden, dass er die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen benötigt – denn er weiß es schon, sonst würde die Unternehmenswebseite mit seinem Angebot nicht auftauchen. SEO agiert also nach dem Pull-Prinzip, das in drei Schritten funktioniert:

  • Der Kunde sucht eine Lösung durch Eingabe von Keywords.
  • Das Unternehmen bietet eine Lösung.
  • Der Kunde kauft beim Unternehmen ein – einfacher könnte die Akquise nicht sein.

Grund #3: SEO ist nicht immer günstig – aber kosteneffizient

Ein Grund, den viele Unternehmer anführen, wenn sie sich gegen SEO entscheiden, ist der Kostenfaktor. Klar ist, dass Suchmaschinenoptimierung nicht günstig ist. Die Investitionen jedoch lohnen sich. So kann eine Top-Position für ein Unternehmen signifikante Zuwächse bedeuten, denn: Top-Positionen in den Google-Suchergebnissen werden angeklickt – bietet das Angebot den gewünschten Nutzen, wird gekauft.

Eine einfache Milchmädchen-Rechnung, die aufgeht, wenn die SEO-Maßnahmen professionell umgesetzt werden. Die Effizienz wird durch dabei durch die besonderen Vorteile der SEO (gegenüber anderen Marketingmaßnahmen) gesichert:

  • Sehr hohe Reichweite
  • Sehr hohe Flexibilität
  • Sehr hohe Zielgruppengenauigkeit

So können die Investitionen, die zweifellos gemacht werden müssen, möglichst schnell in Erfolge „umgewandelt“ werden.

Grund #4: SEO ist messbar

Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi bedeutet, dass alle umgesetzten Maßnahmen und Erfolge protokolliert, analysiert und bewertet werden. So lassen sich sehr schnell messbare Kennzahlen erstellen, auf deren Basis die SEO-Erfolge bewertet werden können.

Hier liegt es auch am Unternehmer (als Auftragsgeber) den Wert von Traffic-Zuwächsen und darauf resultierenden Käufen zu erkennen. Es muss nicht immer eine Top-1-Position zu einem bestimmten Keyword sein, um Erfolge verzeichnen zu können.

Noch sehr viel einfacher zu messen ist der Return-of-Investment (ROI) von Google AdWords Anzeigen als Teil der SEO-Maßnahmen. Mit einem entsprechenden Tracking der Anzeigen-Klicks lassen sich alle notwendigen Kennzahlen ablesen:

  • Was kostet ein Klick?
  • Wie viele AdWords-Klicks sind im Zeitraum X erfolgt?
  • Wie viele AdWords-Klicks im Zeitraum X resultierten in einem Kauf?

Bei einem Klickpreis von einem Euro, 300 Klicks pro Monat und 30 daraus resultierenden Verkäufen zu einem Preis von 50 Euro, liegt der ROI pro Monat bei 1.200 Euro. Im gesamten Jahr ergibt sich ein ROI von 14.400 Euro – und zwar pro Produkt.

Grund #5: SEO stärkt die Reputation nachhaltig – und bringt so Neukunden

SEO ist vor allem aufgrund eines ganz besonderen Aspektes interessant: Es erhöht die Sichtbarkeit, und zwar nicht nur in diesem einen Moment der Suchanfrage. Da Suchmaschinenoptimierung langfristig ausgelegt ist, bedeutet diese Maßnahme, dass Suchende immer häufiger mit dem Unternehmens-, Marken- oder Produktnamen in Kontakt kommen. Dieses Form von Brand Awareness ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, stärkt er doch die Expertenstellungen des Unternehmens in einem ganz bestimmten Kontext.

SEO ist eine nachhaltige Maßnahme, die viel Zeit und Energie benötigt – dafür belohnt sie jedoch mit Neukunden, mehr Aufmerksamkeit für die Unternehmung und eine Steuer- und Messbarkeit, die ihresgleichen sucht. Die vielen Vorteile machen SEO deshalb schon heute zum Akquise- und Kommunikationstool Nummer eins.