Backlinks Wirkung

Wirkung von Backlinks: Wie lange dauert es bis ein Backlink mein Ranking verbessert?

Die Lieblingsfrage eines jeden Neukunden: Was ist der ROI einer Linkbuilding-Kampagne? Die Frage ist natürlich absolut berechtigt, immerhin ist professionelle Suchmaschinenoptimierung nicht gerade günstig. Trotzdem, beantworten lässt sie sich nicht wirklich, denn dazu ist der Algorithmus zu komplex, vielschichtig und dynamisch. Heute beschäftigen wir uns damit, wie lange es dauert bis ein neuer Backlink Wirkung zeigt. Warum der Fokus auf Verlinkungen? Weil meiner Meinung nach das Linkprofil vor Content und RankBrain der Nummer 1 Rankingfaktor bei Google ist.

Hochwertiger, nachhaltiger Linkaufbau ist in der Regel (Sonderfall: Technische SEO) der teuerste und aufwändigste Aspekt einer SEO-Kampagne. Zusätzlich bringen Backlinks im Vergleich zu früher (vor 2012: „A link is a link“) gewisse Gefahren mit sich, sodass die richtigen Plattformen und Webseiten für Verlinkungen ausgewählt werden müssen. Dazu braucht es eine Menge Erfahrung und Fingerspitzengefühl. Erfahrene Suchmaschinenoptimierer sehen binnen kürzester Zeit, ob es sich um einen „dreckigen Linkverkäufer“ handelt 😀

Wann Backlinks Wirkung zeigen

Die Wahrheit ist, dass ein neuer Backlink nicht sofort Wirkung zeigt und erst „ziehen“ muss. Dieser Umstand macht es unglaublich schwierig, Ranking-Sprünge auf gewisse Backlinks zurückzuführen. Ein wenig unbefriedigend, oder?

Eine Studie bei Moz zeigt, ein Link braucht ca. 10 Wochen, um wirklich Einfluss auf die Platzierungen zu haben. Daher sind Domains mit alten „gereiften“ Backlinks so unglaublich stark. Es ist nicht nur das Domainalter, sondern auch das Alter des Linkprofils, was diese Webseiten zu wahren „Power Houses“ macht.

Ist doch logisch?!?! Je schlechter das Ausgangsranking, desto größer die Sprünge

Ranking-Sprünge durch Backlinks

Welchen Effekt ein neuer Backlink hat, ist schwer einzuschätzen. In der Regel gilt: Je schlechter man bisher rankt, desto mehr Effekt hat jede einzelne neue Verlinkung. Quelle: imgur.com

Ein neuer Backlink für eine Seite, welche schon in den Top 10 ist, führt in der Regel nicht zu maßgeblichen Ranking-Veränderungen. Logisch, denn in den Top 10 bewegt sich bei Google grundsätzlich weniger.

Es braucht normalerweise deutlich mehr Arbeit, um von Platz 5 auf Platz 2 zu kommen, als um von Platz 93 auf Platz 15 zu kommen. Das heißt, dass ich mit schlechten Rankings auch durch einen nicht besonders guten Backlink weit nach vorne springen kann.

Experten-Tipp: Aus meiner Erfahrung ist es so, dass man viel besser sein muss als die bestehende Nummer 1, um sie zu überholen. Beispiel: 3% besser ist zu wenig, 20% braucht es mindestens. Google hat diverse Filter im Algo, um Newcomer oder schnelle Aufstiege zu bremsen, weil sie die Qualität der SERPs gefährden. Sonst könnte sich jeder hochspammen.

Wichtige Faktoren für den Einfluss eines Backlinks

Jeder Backlink ist einzigartig. Die Stärke eines Backlinks wird von zahllosen Faktoren beeinflusst. Es wird aber noch undurchsichtiger: Auch die Nische, in der man ranken will, spielt eine große Rolle.

Dynamische oder statische Nische

Google Volatilität

SEMrush Sensor zeigt Ihnen für unterschiedliche Nischen, ob die SERPs an einem bestimmten Datum außergewöhnlich dynamisch sind.

In manchen Nischen bewegt sich ständig etwas. Der eine springt in die Top 10 von Platz 31. Die Nummer 3 fällt auf Platz 11. Bei schnelllebigen Nischen, in denen Freshness wichtig ist und generell viel „manipuliert“ wird, gehört eine hohe Volatilität zum Alltag. Rankings können sich blitzschnell entwickeln.

In anderen Nischen wiederum, in denen nie etwas passiert, alle Seiten uralt sind und Vertrauen essentiell ist (z.B. Steuerberatung), kann es mitunter sehr schwierig sein als Neueinsteiger. Google scheint die Auswirkungen aller Maßnahmen zu bremsen bzw. einzuschränken.

In solchen Branchen kann Suchmaschinenoptimierung sehr frustrierend sein. Obwohl man deutlich stärker als die Konkurrenz ist, steht man auch nach 6 Monaten noch auf der zweiten Google-Seite. Und das, obwohl die anderen Webseiten kaum Backlinks haben, keine neuen Inhalte publizieren oder aktiv Online-Marketing betreiben.

Bestehendes Vertrauen

Bei Google dreht sich alles um Vertrauen. Wenn Ihre Webseite bereits ein starkes Linkprofil hat und die Domains seit Jahren online ist, kann es sein, dass eine neue Unterseite keine oder nur wenige Backlinks braucht, um sogar schwierige Keywords zu erobern.

Einer der Gründe dafür ist, dass Google der Webseite 100% vertraut und keine Filter dazwischenschaltet. Außerdem hat die neue Unterseite schon durch den internen Linkfluss ein gewisses Maß an Trust und Link Juice.

Mit einer neuen Webseite sieht die Situation vollkommen anders aus. Neue Seiten bzw. URLs brauchen einige Monate, um das nötige Vertrauen und die nötige Historie aufzubauen, damit sie Top-Platzierungen erreichen. Eine Studie von Ahrefs zeigt, dass nur 5,7% aller neu publizierten Seiten es innerhalb eines Jahres in die Google Top 10 schaffen.

Freshness und Relevanz

Geht es um Celebrity-Klatsch, dreht sich alles um Aktualität. In so einem Bereich ist es wichtig, laufend neue Backlinks passend zu aktuellen Themen zu bekommen. Frische Backlinks haben einen massiven Einfluss, perfekte Themenübereinstimmung ist nebensächlich.

In einem immergrünen Bereich wie Schönheitschirurgie hingegen, sieht die Geschichte vollkommen anders aus. Es verändert sich nur wenig und wenn, nur langsam. Hier geht es darum, die richtigen Backlinks mit viel Autorität und Relevanz zu akquirieren. Qualität über Quantität heißt die Devise.

Stärke der Konkurrenz

Wenn meine Seite auf Platz 4 rankt und die Konkurrenten vor mir einfach deutlich stärker sind, wird ein einzelner Backlink gar keinen sichtbaren Impact haben. Dazu ist der Abstand zu groß. In einer solchen Situation dürfen Erfolge nicht anhand von Rankings gemessen werden. Der Prozess muss im Mittelpunkt stehen.

Filter gegen unnatürlich schnellen Linkaufbau

Gehen wir davon aus, wir befinden uns in einer ruhigen und netten Nische, in der sich jeder an die Google-Richtlinien hält. Die anderen Webseiten sind relativ statisch, alt und haben ein altes aber kleines Linkprofil.

Jetzt komme ich als unerfahrener Suchmaschinenoptimierer hinzu und will Bäume ausreißen. Er baut Backlinks was das Zeug hält. Es passiert nichts, überhaupt nichts. Warum?

Google schaut sich an, welches Link Volume und welche Link Velocity für die Nische realistisch ist. Wenn eine durchschnittliche Seite in den Top 10 5 Backlinks im Jahr bekommt und das Linkprofil meiner Seite plötzlich um 50 Links pro Monat wächst, ist es nicht schwer zu erkennen, dass etwas faul ist. Dementsprechend wird Google die Backlinks entweder für einen gewissen Zeitraum nicht „zählen“, oder die Seite sogar abstrafen.

Link Velocity

Mit Link Velocity ist die Geschwindigkeit gemeint, in der meine Seite neue Links bekommt bzw. verliert. Es gibt nur wenige Indikatoren, die so klar zeigen, ob manipuliert wird oder nicht. Deshalb bin ich auch keine großere Freund von einmaligen SEO-Paketen: 50 Backlinks und dann 2 Jahre nichts… Wie schwer ist eine solche Manipulation für einen ausgereiften Algorithmus zu erkennen?

Notiz: Natürlich es gibt kleine Nischen, wo Google ohnehin wenig “Auswahl” hat, sodass einmaligen SEO-Pakete trotzdem dauerhaft für bessere Platzierungen sorgen.

Domain Popularität Wachstum

Ein natürliches Wachstum der Domain Popularität ist der Schlüssel zu nachhaltigen SEO-Erfolgen

Experten-Tipp: Immer brav am Linkprofil arbeiten. Wenn Links wegfallen oder entwertet werden, muss nachgebaut werden, denn eine negative Link Velocity kann dramatische Auswirkungen auf die bestehenden Rankings haben. Lieber langsam und stetig, als alles auf einmal. Peaks sind normal, wenn man mal in der Zeitung landet, aber es sollte laufend zumindest „etwas“ passieren.

Video: Wann zeigt ein Backlink Wirkung und welche Backlinks sind gut?

Nun gut, das war es zum Thema Linkaufbau und Zeit. Diesmal ausnahmsweise eine wenig theoretischer. Wichtig ist, dass man sich im Hinterkopf behält, dass jeder gebaute Link in der Regel nur eine einmalige Investition in Form von Geld, Zeit oder beides ist. Jeder weitere Backlink führt zu mehr Autorität und mehr Ranking-Potenzial. Daraus ergibt sich der Schneeballeffekt, wodurch mit der Zeit neue Keywords sehr schnell und mit relativ wenig Aufwand erobert werden können. Als Faustregel gilt, ein Backlink braucht ca. 10 Wochen, um seinen Einfluss zu entfalten. Je älter, desto wertvoller wird er.

High-End Linkaufbau Gastartikel

High-End Linkaufbau über Gastartikel: So schnappt ihr euch die besten Backlinks durch Outreach

Wie wichtig hochwertige Backlinks für den eigenen Webauftritt sind, ist mittlerweile unumstritten. Doch nicht jedes Unternehmen nimmt es damit so genau und verzichtet entweder komplett auf den Linkaufbau oder investiert lieber einmalig in ein dubioses Linkpaket ohne sich dabei über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Warum relevante Backlinks für eure Webseite so wichtig sind, ihr lieber auf verlockende Backlink-Packages verzichten solltet und vor allem, WIE ihr zu hochwertigen Links kommt, genau das lernt ihr jetzt.

Nicht selten landen bei uns interessante Anfragen im Posteingang, bei denen wir erst auf dem zweiten Blick erkennen, warum händeringend nach Hilfe gesucht wird. Bei genauerer Betrachtung des Linksprofils kommen Spam-Links vom Feinsten zum Vorschein. Eine tickende Zeitbombe, denn sobald das nächste Penguin Update ausrollt ist die logische Konsequenz, dass sich die Webseite aus den SERPs verabschiedet – und zwar nachhaltig. Vor allem bei Onlineshops ist das der absolute Super Gau.

Was das für eine seriöse SEO-Agentur bedeutet? In erster Linie geht es um Schadensbegrenzung. Das heißt nach und nach Spam-Links zu entwerten und im Gegenzug hochwertige Backlinks aufzubauen. Eines ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein langwieriger Prozess bei dem Geduld gefragt ist! Damit das erst gar nicht notwendig ist, ist wichtig, dass ihr lernt, wie man hochwertige Backlinks aufbaut.

Hier ist unser gesamter Outreach-Prozess Schritt für Schritt und im Detail erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video 😀

Hochwertige Backlinks und wie ihr dazu kommt

Bei Backlinks sind vor allem folgende Faktoren wichtig: Die Quelle muss seriös sein, möglichst viel Autorität besitzen und genau zu meinem Produkt bzw. Dienstleitung passen. Wenn ihr beispielsweise Gesundheitsprodukte verkauft und bei einem bekannten Gesundheitsportal einen themenrelevanten Gastbeitrag platzieren dürft, dann habt ihr sozusagen den Jackpot geknackt. Am Anfang des Linkaufbaus steht also die Recherche:

  • Überlegt euch ein Thema, das zu euch passt.
  • Recherchiert nach ähnlichen Themen und skizziert ein kurzes Inhaltsverzeichnis.
  • Überlegt euch bei welchen Blogs das Thema publiziert werden könnte.
  • Sucht bei Google (richtige Länder Endung) gezielt nach diesen Blogs.

Ihr wollt über Rückenschmerzen schreiben? Dann sucht nach Gesundheitsblogs, Medizinblogs, etc. Notiert euch die jeweiligen Seiten inklusive Kontaktdaten (direkter Ansprechpartner) und haltet alles in einer einfachen Excel Übersicht fest. Diese Liste sollte folgende Felder beinhalten:

  • Zielwebseite
  • Beispiellink eines Beitrages, der eurer Idee möglichst ähnelt
  • Kontaktperson
  • E-Mail
  • Anfragedatum
  • Beitragstitel
  • Bemerkung

Der ultimative Guide für hochwertige Gastartikelanfragen

Sobald ihr eure Liste fertiggestellt habt, geht es ans Eingemachte: nämlich, das Anschreiben. Im Folgenden lernt ihr den heiligen Grahl aller Gastbeitragsanfragen kennen. Eine Methode, mit der wir mindestens 20 Prozent positive Rückmeldungen bekommen. Und das nicht einmalig, sondern aus diesem Netzwerk profitieren wir nachhaltig. Denn wer einmal mit einem Gastartikel zufrieden ist, wird sehr wahrscheinlich auch einen zweiten und dritten akzeptieren.
Sehen wir uns nun der Reihe nach die wichtigsten Elemente einer hochwertigen Gastartikelanfrage an. Als erstes erfolgt die Ansprache:

Ansprache-Gastbeitrag

Die Ansprache der Zielperson sollte immer persönlich erfolgen

Sprecht bei einer Gastbeitragsanfrage die Zielperson immer mit Namen an und bleibt förmlich. Das ist in 90% aller Fälle am besten, außer ihr schreibt beispielsweise über Spielzeug und kontaktiert einen Eltern Blog, bei dem die Leser mit „Du“ angesprochen werden. Hier kommt es oft besser persönlich zu schreiben und sich selbst mit seinem Vornamen vorzustellen.

Neben der direkten Ansprache braucht es auch eine kurze Einleitung über euch (siehe oben). Übrigens, im Betreff müsst ihr natürlich den genauen Grund eurer Kontaktaufnahme nennen „Beitrag für Ihren Blog“.

Personalisieren ist die halbe Miete

Wenn ihr keinen Bezug zur Linkquelle nehmt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass eure Anfrage in der Tonne landet. Nehmt euch ein wenig Zeit und schaut euch die Zielseite genau an. Erst dann könnt ihr folgenden Absatz in eure Anfrage einfügen.

Identifikation Linkquelle

Besonders wichtig ist es, sich mit der Linkquelle genau auseinanderzusetzen

Ich habe als Titel für meinen Artikel gewählt: „Die X besten Entspannungsübungen bei stressbedingten Rückenschmerzen“. Bei meiner Recherche bin ich auf ihren Artikel über die größten Mythen bei Rückenschmerzen gestoßen, ein idealer Anker also für meine Anfrage. Gemischt mit einer persönlichen Note von mir sorge ich für die ersten Symphatiepunkte.

Im nächsten Schritt gehe ich noch weiter und schlage meinem Kontakt passend dazu ein weiteres interessantes Thema vor. Da ich weiß, dass sie über Rückenschmerzen schreiben, wird mein Thema ebenfalls ihr Interesse wecken. Als Eye-Catcher hebe ich das Thema fett hervor.

Konkretisiert den Inhalt eures Themas

Sehr wahrscheinlich ist euer Gegenüber kein Profi, wenn es um Rückenschmerzen geht. Er ist viel eher Redakteur oder Marketing bzw. Pressemitarbeiter. Ihr müsst ihm das Thema also „verkaufen“ und dazu reicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Thema konkretisieren

Mit einer kurzen Überischt des Inhalts kann sich der Ansprechpartner ein besseres Bild machen

Wie ihr seht, ich breche den Inhalt kurz und knapp herunter, sodass man sich unter dem Titel tatsächlich etwas vorstellen kann. Und wieder steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung um ein paar Prozent. 😉 Im nächsten Schritt dürft ihr auch mal ein bisschen prahlen!

Zeigt was ihr drauf habt

Soweit so gut. Aber woher weiß mein Ansprechpartner, dass ich hochwertige Beiträge schreiben kann? Sofern ihr bereits gute Artikel veröffentlicht habt, könnt ihr sie jetzt auspacken. Das Ganze heißt „Social Proof“ und erfüllt den Zweck, dass wir unser Gegenüber von der Hochwertigkeit unserer Artikel überzeugen. Er wird ihn nicht lesen, aber er wird sehen, dass wir stilistisch hochwertig schreiben und keine Werbebeiträge an den Mann bringen wollen. Denn das wäre ein absolutes No-Go!

Beim Social Proof wählt ihr maximal drei erfolgreiche Artikel aus. Hier nehmt ihr natürlich die Creme de la Creme eurer Gastbeiträge. Im besten Fall sind es thematisch ähnliche Quellen auf die ihr tatsächlich Stolz sein könnt. Nennt ihr hier unseriöse Seiten, war alles umsonst!

Der letzte Akt – Die Verabschiedung

Damit ist unsere Gastbeitragsanfrage auch schon fast fertig. Jetzt geht es im Endeffekt nur noch darum für einen runden Abschluss zu sorgen.

Zusammenfassung Signatur

Mit der Signatur macht man sich transparent und seriös

Ein letztes Mal personalisieren wir unsere Anfrage, indem wir die Zielseite namentlich nennen. Wir verweisen darauf, dass wir werbefrei schreiben und der Inhalt ausschließlich für sie gedacht ist. Wer will schon duplicate content?

Es folgt eine freundliche Verabschiedung inklusive Signatur. Dadurch beweisen wir Seriosität und schaffen letzte Zweifel aus der Welt. Im allerletzten Schritt müsst ihr die Anfrage noch mindestens zweimal Korrekturlesen und bestenfalls auch einem Kollegen zeigen. Er wird begeistert sein und hätte er eine eigene Webseite, würde er für euren Gastbeitrag wahrscheinlich sogar bezahlen! 😉
Übrigens, mit dieser hochwertigen Anfrage ist das sogar keine Seltenheit. Wobei ihr natürlich dafür kein Geld nehmt, sondern mit dem hochwertigen Backlink all eure Ziele erreicht habt!

Video: Unser Guest Posting Prozess erklärt

Gastbeitragsanfragen müssen nicht unangenehm sein. Mit dieser Anfrage sind die Zeiten vorbei, in denen man 99% Absagen erteilt bekommt und sich vielleicht auch noch blöd anmachen lassen muss. Wenn ihr euch an diese Vorgaben haltet werdet ihr sehen, dass Linkaufbau sogar Spaß machen kann und wahres „Suchtpotenzial“ hat. Solange ihr euch für eure Anfragen ausreichend Zeit nehmt und eurem Ansprechpartner Respekt zollt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und jetzt geht hinaus und schnappt euch die besten Backlinks! 🙂

Linkaufbau für Online-Shops

Linkaufbau für Online-Shops: Die ultimative Anleitung für E-Commerce Linkbuilding

Wie Sie als Online-Shop Betreiber wahrscheinlich wissen – organischer Traffic von Google ist überlebenswichtig. Mehr Traffic über die richtigen Keywords hat in der Regel direkten Einfluss auf Ihren Umsatz. Vor allem hochwertige Backlinks haben einen massiven Stellenwert bei den Google Rankings. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Linkaufbau für Online-Shops“. Ja, Online-Shop SEO ist kein Zuckerschlecken…

Was zunächst einfach klingt, erweist sich in der Praxis als schwierig. Denn die wenigsten Webmaster wollen auf kommerzielle Projekte verlinken, geschweige denn auf einen Online-Shop. Besonders im deutschsprachigen Raum kann Ihnen deshalb die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Backlinks für Ihren Shop Probleme bereiten. Es herrscht die große „Verlinkungsangst“. Im Folgenden verraten wir Ihnen einige Linkaufbau-Strategien, um natürlich und auch manuell Backlinks zu akquirieren.

Nicht kommerziellen, User-Driven Content auf der gleichen Domain veröffentlichen

Nicht kommerzielle Inhalte SEO

Im Lexikon von LaModula finden Nutzer tonnenweise Schlaftipps und können sich in Ruhe über Schlafoptimierung informieren.

Google will die bestmögliche Nutzererfahrung liefern. Viele Keywords sind zwar im weiteren Verlauf der Search Journey kommerziell, aber als Zwischenschritt mit einem informativen Ergebnis besser bedient. Lediglich mit Shop-Kategorienseiten werden Sie daher Ihre Seite nicht ranken können.

Da heute die Suchintention für Google ein fast schon entscheidender Ranking-Faktor ist, sollten Sie auf Ihrer Domain auch nicht-kommerzielle Inhalte bieten, welche auf das Problem (im Zusammenhang mit dem eigenen Angebot) der User eingehen. Entscheidend ist aber, dass Sie den Content auf derselben Domain des Shops publizieren. Ein klares „Nein“ also zu Subdomains und anderen Domains.

Wieso? Nur so kann auch der Shop von den Link- und Nutzersignalen dieser Inhalte profitieren. Ansonsten splitten Sie die Domain Authority und Relevanz auf, wodurch keine Synergien entstehen.

Auf das Vergleichsbedürfnis der User eingehen

Internet-Shopper lieben es zu vergleichen: Preise, Eigenschaften, Shops usw. Dieses Bedürfnis ist nicht zu vermeiden. Damit die User aber nicht unterschiedliche Shops vergleichen, sondern bei Ihrem einkaufen, sollten Sie ihnen die Möglichkeit geben, direkt bei sich zu vergleichen.

Ein Praxisbeispiel:

Ein Online-Shop vertreibt Mobiltelefone. Es ist gerade eine neue Generation erschienen. Man könnte beispielsweise die unterschiedlichen Modelle vergleichen und genau erklären, welches Modell sich für welchen Anwender eignet. So kann man auf einen Schlag alle „vergleichen“ und „test“ Keywords abdecken.

Außerdem produziert man damit Inhalte, die wahrlich einen Mehrwert bieten und das auch noch mit einer einzigartigen Perspektive. Die Chance, die eine oder andere natürliche Verlinkung einzuheimsen, ist mehr als groß. Zusätzlich hebt man sich von der Konkurrenz ab, die in der Praxis oft viel zu träge ist, gute bzw. brandaktuelle Inhalte zu schaffen.

Kleine, hilfreiche Tools kostenlos zur Verfügung stellen

Kostenlose Tools Linkbait

AkkuLine hat mit einem kleinen aber feinen Tool zur Überprüfung des Notebook-Akkus zahllose Backlinks von starken Portalen generiert.

In vielen Nischen bietet sich die Gelegenheit mit kleinen, simplen Online-Tools überaus positiv aufzufallen. Ja, dafür müssen Sie kreativ werden und Ihre User wirklich gut kennen, aber ansonsten beschränkt sich der Programmier-Aufwand in der Regel auf einige wenige Stunden. Schon haben Sie ein Link Asset auf Ihrer Webseite, dass Backlinks magisch anzieht.

Ein Praxisbeispiel:

Hierzu gibt es das Praxisbeispiel eines bekannten deutschen Akku Online-Shops, der ein sehr simples, aber gut funktionierendes Tool zum Testen des Notebook-Akkus zur Verfügung stellt. Über die Jahre hat das Tool massenhaft Backlinks von renommierten Portalen (Beispiel), Foren und Frage-Antwort-Seiten bekommen und so die Autorität der gesamten Domain gesteigert. Die Investition hat sich also mehr als gelohnt.

Clevere Linkbaits produzieren und sie richtig promoten

Infografik als Linkbait

Mit einer Infografik über die iPhone-Akkulaufzeit konnte sich C. Moosbrugger einen follow-Backlink von winfuture beschaffen

Oben haben wir uns schon über einen klassischen Linkbait „das Online-Tool“ unterhalten. Was aber können Sie tun, wenn ein solches Tool in Ihrer Nische keinen Sinn macht? Klassische Beispiele für weitere Linkbaits sind beispielsweise:

  • Infografiken
  • Wissenschaftliche Studien
  • Interessante, spannende Daten
  • Umfangreiche Schritt-für-Schritt-Ratgeber

Haben Sie den Linkbait erstellt, fängt Ihre Arbeit allerdings erst an. Als Online-Shop Betreiber haben Sie nicht die Zeit abzuwarten und zu hoffen, dass Ihre Linkaufbau-Strategie Früchte trägt. Jetzt müssen Sie in die Offensive gehen, Influencer aus Ihrer Branche anschreiben und sie über Ihr Werk informieren.

Unter SEOs nennt sich dieser Prozess „Outreach“, bedeutet aber nichts Anderes als geschickt E-Mails zu schreiben. Die Kunst dabei: Sie wollen nicht als Backlink-Bettler rüberkommen, weil die E-Mails sonst ungelesen im Papierkorb landen. Wie Sie den Outreach im Idealfall angehen, zeigt dieser Linkbuilding-Guide.

Mehr zum Thema Guest Posting:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier das Thema auch noch als Video 😀

Ein Teil der Community sein

Viele Shopbetreiber sind in ihrer Nische totale Außenseiter. Sie beteiligen sich weder an Foren, schreiben nicht für Fachmagazine, noch beantworten sie Fragen auf Frage-Antwort-Seiten. Dabei besteht genau hier eine Unmenge an SEO-Potenzial.

Fakt: Die Anzahl der Suchanfragen nach einer „Marke“ (Brand Searches) korrelieren schockierend gut mit Rankings bei Google! Wenn Sie allerdings „ein Außenseiter“ sind und Ihre Platzierungen bei Google durch Linkkauf erzwingen wollen, ohne dass Ihre Marke bekannt und beliebt ist, wird die Freude nur kurz währen. Google’s Algorithmus wird nämlich immer intelligenter und lernt schnell, welche Marken die User sehen wollen. Anhand von Nutzersignalen und Klickraten erkennt Google, wer gefragt ist und wer nicht.

Genau deswegen müssen Sie ein Teil Ihrer Community sein. Nein, auf Messen präsent zu sein, reicht heutzutage leider nicht mehr aus. Nur wenn Sie wirklich einen Mehrwert bieten und nicht nur verkaufen wollen, werden Sie langfristig bei Google oben stehen.

Bonus-Tipp: GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

Wer sich auf der Frage &Antwort-Webseite GuteFrage.net geschickt anstellt, kann jede Menge Traffic auf seinen Online-Shop leiten. Ganz ohne Google!

Gutefrage.net ist eines der größten Frage-Antwort-Portale im deutschsprachigen Raum. Eine Vielzahl der Fragen-Unterseiten rankt bei Google auf der ersten Seite und bekommt so tonnenweise Traffic. Mit einem SEO-Tool wie Ahrefs + Excel können Sie schnell und einfach High-Traffic Unterseiten heraussuchen, die zu Ihren Produkten passen.

Dann kommt aber der schwierige Part, denn logischerweise sieht die Redaktion von GuteFrage.net Selbstpromotion mit Backlinks gar nicht gerne. Deswegen empfehle ich Ihnen den folgenden Ablauf:

  • Regelmäßig Fragen passend zur Nische beantworten ohne einen Backlink zu setzen
  • High-Traffic Fragen heraussuchen
  • Inhalte auf der eigenen Webseite publizieren, die die Frage perfekt beantworten und NICHT kommerziell sind
  • Link in einer wirklich hochwertigen Antwort verpackt setzen

Wer meint auf diese Vorgehensweise verzichten zu können und stattdessen eine „Abkürzung“ zu nehmen, den muss ich leider enttäuschen! Dann wird das Konto früher oder… noch früher gelöscht und die ganze Arbeit war umsonst. Außerdem gibt es dann noch eine Lifetime-Verbannung obendrauf! Aus SEO-Sicht bringen diese Backlinks übrigens wenig, weil sie mit dem Linkattribut nofollow versehen sind, aber dafür kann man so eine schöne und vor allem kostenlose alternative Traffic-Quelle aufbauen, die unabhängiger von Google macht.

SEO für Online-Shops: Die ultimative Anleitung als Video

Heutzutage lautet das Spiel nicht mehr: Wie kann ich Google manipulieren, sodass ich vorne ranke? Nein, die Devise lautet: Wie kann ich meiner Zielgruppe die bestmögliche Erfahrung an jedem Punkt der Search Journey bieten? So können Kaufentscheidungen schon frühzeitig beeinflusst und eine Beziehung mit dem User aufbaut werden. Dann spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob Sie für das Money Keyword auf Platz Nummer eins ranken, denn der User wird auch auf Platz sechs auf Ihr Ergebnis klicken oder sogar nach „Ihrer Marke + Produkt“ suchen.

Gastartikel-Anfrage Beispiel

Die perfekte Gastartikel-Anfrage: Be A Gentleman!

Warum Gastartikelanfragen letzten Endes so häufig scheitern, kann verschiedene Ursachen haben. Entweder man schlägt ein Thema vor, das eigentlich so gar nicht zum ausgewählten Blog passt oder investiert kaum Zeit in die Zielseitenrecherche. Oft machen Blogger nämlich gar keinen Hehl daraus, dass Gastartikelanfragen unerwünscht sind. In diesem Fall würde man also sich und dem jeweiligen Blogger viel Zeit und Arbeit ersparen, indem man erst gar nicht anfragt. Wenn man sich allerdings ein gutes Thema überlegt und ideale Zielseiten recherchiert hat, dann fehlt eigentlich nur noch die perfekte Gastartikelanfrage. Dies ist der abschließende Beitrag zu unserer Blogartikel-Reihe “High-End Linkaufbau über Gastartikel

Bevor wir tiefer in diese Materie eintauchen, vorab noch ein guter Tipp von mir: Missbraucht Blogger nicht als Werbeträger, denn sollte das auch nur ansatzweise so rüberkommen, kann ich euch versichern, dass eure Anfrage floppt. Noch schlimmer ist es, wenn ihr die komplette Blogroll eines Influencers anschreibt, um Zeit bei der Recherche zu sparen. Schickt ihr allen zeitgleich eine ähnliche Anfrage werdet ihr Spott und Hohn, aber definitiv keine Backlinks ernten.

Euer Ziel sollte es vielmehr sein ein Netzwerk aufzubauen, von dem ihr nachhaltig profitiert und das ihr entsprechend pflegt. Blogger Relations lautet das Zauberwort (oder auch gerade modern: Private Influencer Network).

Schafft eine Win-Win Situation für alle Beteiligten

Bei Gastartikelanfragen spielt eine Fähigkeit eine ganz entscheidende Rolle, nämlich, Empathie. Versetzt euch in die Lage eures Gegenübers und überlegt euch, was ihr an seiner Stelle hören bzw. nicht hören wollt. Ihr solltet euch zudem nicht nur über euren eigenen Nutzen, den Backlink, im Klaren sein, sondern auch Argumente parat haben, welchen Benefit die Kooperation für euren Partner hat. Nur dann werdet ihr auf offene Ohren stoßen.

Ihr müsst mit eurer Anfrage also einen konkreten Mehrwert für den Blogger bieten. Beispielsweise in Form

  • eines extrem hochwertigen Artikels über ein super spannendes Thema,
  • einer Erwähnung des Bloggers auf euren Social Media Kanälen,
  • einer Möglichkeit ebenfalls einen Gastbeitrag zu veröffentlichen (Achtung: Kein Linktausch, sondern beispielsweise auf einem anderen Blog, den ihr betreibt),
  • oder ihr bietet eine finanzielle Entschädigung für den Link.

Welchen Nutzen ihr eurem potenziellen Partner bieten wollt, bleibt einzig und alleine euch überlassen. Hier könnt ihr natürlich kreativ sein. Hotels beispielsweise laden Influencer gerne auch in der Nebensaison ein, damit sie danach eine schöne Rezension mit überzeugenden Inhalten samt Verlinkung schreiben. Andere wiederum bieten Produkt Samples oder ähnliches.

Linkaufbau mit Gastartikeln ist nicht gratis

Für Gastartikel bezahlen oder nicht

Das Ziel sollte es sein, ohne finanzielle Mittel erfolgreich Gastartikel zu akquirieren. In manchen Branchen ist dies jedoch nahezu unmöglich. Im zweiten Schritt ist es dann durchaus sinnvoll den Aufwand finanziell zu entschädigen.

Da wären wir auch schon beim richtigem Thema: dem lieben Geld! Ein weiterer Fehler, den viele Firmen gerne bei ihren Linkaufbau Bemühungen machen, ist, dass sie ohne Budget planen. Natürlich gibt es auch Gratis-Gastbeiträge, aber das ist mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Ein themenrelevanter, hochwertiger Link darf gut und gerne 200 bis 1.000 Euro kosten. Mehr würde ich persönlich allerdings nicht für einen Link ausgeben. Hier kommt es aber ganz klar auf euer Budget und eure Prioritäten an.

Wir schreiben übrigens in unserer Anfrage nicht „Wir bezahlen auch für den Link“, sondern „Gerne sind wir bereit Ihren Aufwand finanziell zu entschädigen“. Abgesehen vom Preis, den Blogger für die Einbindung veranschlagen, dürft ihr natürlich auch eure Arbeitszeit für Recherchen, Anfragen und insbesondere das Texten bzw. die Texte nicht vergessen.

Der Ton macht die Musik

Kommen wir zur eigentlichen Anfrage. Ich vergleiche eine schlechte Gastbeitragsanfrage gerne mit einem schlechten Anmachspruch: Die Erfolgsquote ist leider verschwindend gering und sollte es widererwarten doch einmal klappen, ist es wahrscheinlich nur eine einmalige Sache. 😉

Ganz egal um welche E-Mail-Anfrage es sich handelt, der Ton macht die Musik. Zeigt demjenigen, dass ihr euch mit seinem Blog beschäftigt habt, ihr euch für seine Arbeit interessiert, ihr seine Artikel spannend findet oder euch das Design seiner Webseite gefällt. Natürlich solltet ihr es damit nicht übertreiben, aber eine kleine, nette Anekdote hie und da kann nicht schaden.

Schreibt denjenigen außerdem immer mit seinem Namen an, seid höflich und achtet auf euren Stil sowie die korrekte Rechtschreibung.
Solltet ihr trotzdem eine Absage kassieren, bleibt stets freundlich und sachlich. Nicht selten meldet sich jemand ein paar Monate später von selbst und fragt, ob das Angebot noch steht!

Die perfekte Synergie aus Recherche, Thema und Anfrage

Bei einer guten Gastartikelanfrage kommt es aber nicht nur auf die formalen Kriterien an, sondern auch auf einen roten Faden. Passen das Thema, die Auswahl des Blogs und die Anfrage zusammen, dann werdet ihr Erfolg haben. Wenn allerdings einer dieser Faktoren nicht passt, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich scheitern.

So sieht eine gute Anfrage aus

Nachdem wir uns bis jetzt ausführlich mit der Theorie befasst haben, schauen wir uns die besprochenen Fakten nochmal genau anhand einer fiktiven Gastartikelanfrage an. Diese würde in unserem Fall in etwa so aussehen:

Gastartikelanfrage Muster

Achtet auf eine persönliche Anrede, Rechtschreibung, Stil, Freundlichkeit und bietet einen Mehrwert.

Wie ihr seht, ist die Anfrage relativ lang. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Blogger auf diese Informationen großen Wert legen. Außerdem hebt ihr euch damit von der Masse ab. Viele Blogger berichten beispielsweise, dass sie mehrere Anfragen am Tag (!) erhalten. Für lesefaulere Kontakte heben wir die wichtigsten Passagen fett heraus, damit sie den Text besser „scannen“ können.

AktionZielBeispiel
Persönliche Anspracheerhöhte Antwortratepersönliche Anrede
Kurze Vorstellungschafft SympathieName und Projekt vorstellen
Personalisierenzeigt Interesseauf Blog/Blogbeitrag näher eingehen und Relevanz zum Gastbeitrags-Thema herstellen
Themenrelevanz herstellenbeweist gute Recherchearbeitrelevantes Thema vorschlagen
Inhalt kurz schildernschafft gleiches VerständnisInhalt des Gastartikels grob aufzeigen
Social Proofmacht einen guten Eindruckbereits (gute) veröffentlichte Gastartikel anführen
Mehrwert bietenüberzeugt durch MehrwertDomain nochmals erwähnen, Werbefreiheit betonen
Signaturzeugt von SeriösitätSignatur inklusive Adresse und Firmenlogo

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch einmal als kurzes und knackiges Video 😉

DIE perfekte Gastartikel-Anfrage gibt es eigentlich gar nicht, denn es kommt immer auf die individuelle Situation und das jeweilige Projekt an. Wichtig ist aber definitiv, dass ihr euch an die genannten Punkte haltet und ein roter Faden in eurer Anfrage ersichtlich ist. Außerdem ist es in gewisser Weise auch ein Glücksfaktor, ob ihr eine positive Rückmeldung bekommt. Wenn ihr jemanden mit einer „perfekten“ Anfrage kontaktiert, der allerdings einen miesen Tag hatte, habt ihr einfach nur Pech gehabt. Mit unserer Anleitung werden ihr aber definitiv viele Erfolge feiern und viele saftige Links für euer Projekt abstauben! 🙂

Gastartikel Zielseiten

Die perfekte Zielseite für einen Gastartikel finden: Saftige Linkquellen spotten!

Jeder der mit hochwertigem Linkaufbau für seine Webseite beginnt, kennt das Problem: Wem soll ich mein Thema vorschlagen und wie erkenne ich, ob die Seite überhaupt vertrauenswürdig ist? Denn eines ist klar, auf einer Spam Seite kann man einen noch so hochwertigen Gastbeitrag publizieren, das Ergebnis wird einem nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ganz im Gegenteil, wenn ihr euer Linkprofil auf einem derart wackeligen Gerüst aufbaut, läuft ihr langfristig Gefahr gemeinsam mit euren „Linkpartnern“ unterzugehen. Aus diesem Grund lernt ihr heute, worauf ihr bei Zielseiten achten müsst und wie ihr die Spreu vom Weizen trennt.

Bevor wir mit dem praktischen Teil beginnen, soll an dieser Stelle kurz klargestellt werden: Spam-Seiten per sè sind nichts Schlechtes. Schließlich obliegt es jedem selbst, wie er sein Geld verdient. Für unser Ziel, hochwertige Backlinks mit Gastartikeln aufzubauen, wollen wir uns aber von diesen Seiten klar distanzieren. Wir investieren lieber mehr Zeit in die Recherche und profitieren dadurch von einem langfristigen und gesunden Linkprofil.

Woran ihr Spam Seiten erkennen könnt

Spam-Seiten SEO-Risiko

Spam-Seiten, Affiliate-Projekte und auch offensichtliche Linkverkäufer sollte man meiden wie die Pest. Ein paar schlechte Backlinks hat jede Seite, aber zu viel und schon holt einen der Penguin. Quelle: gilliananderson.tumblr.com

Um Spam-Seiten zu erkennen, schaut ihr euch im ersten Schritt am besten das Design des Portals an. Handelt es sich um ein Standard-Wordpress Theme? Ist die Seite mit Werbung und Google AdSense überflutet? Gibt es viele Beiträge über Produkte, die auf bekannte Online-Shops verlinken wie beispielsweise Amazon?

Wenn diese Kriterien zutreffen, verzichtet lieber gleich auf eine Anfrage, denn es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Affiliate-Marketing-Projekt oder um einen schäbigen Linkverkäufer. Oft erkennt ihr „Money Sites“ unter anderem auch am Impressum, denn Affiliate Marketer sind meistens Einzelunternehmer, die ihre Projekte von der privaten Wohnadresse aus betreiben.

Tools, mit denen ihr das Linkprofil einer Seite untersuchen könnt

Nicht immer erkennt man sofort, dass es sich um eine Spam Seite oder ein Affiliate-Projekt handelt bzw. braucht es ein geschultes Auge und viel Erfahrung, um die Seite einordnen zu können. Selbst erfahrene SEOs greifen auf Tools wie beispielsweise Majestic SEO zurück. (Disclaimer: Dies ist nur ein Tipp, es besteht keine Partnerschaft unsererseits mit diesem Anbieter!)

Dieses kostenpflichtige Tool lässt sich kinderleicht mit einem Firefox Add-on installieren und zeigt einem sofort einen Einblick in das Linkprofil der Zielseite:

  • Sucht das Majestic SEO Firefox Add-on und installiert es.
  • Öffnet eure Zielseite im Firefox Browser.
  • Klickt oben auf den roten Stern „Majestic Backlink Analyzer“.
  • Der Trust Flow (TF) zeigt euch, wie stark das Backlink Profil der Seite ist. Dieser Wert sollte mindestens 20 betragen (je höher desto besser) und sagt aus, wie weit diese Seite vom „Trust“ einer Autorität entfernt ist. Autoritäten bewegen sich nahe dem maximalen Wert 100, beispielsweise Facebook, Google, o.ä.
  • Wechselt ihr nun auf den Tab „Backlinks“, seht ihr die besten Links der Zielseite nacheinander aufgelistet. Ihr könnt den Links folgen und euch wiederum ein Bild dieser Seiten machen, die auf eure Zielseite verlinken. Außerdem seht ihr deren TF und könnt so beurteilen, ob die Links hoch- oder minderwertig sind.
  • Ihr könnt natürlich auch auf de.majestic.com wechseln, euch anmelden und die jeweilige Zielseite in die vorgesehene Leiste eingeben. Damit seht ihr das komplette Linkprofil!

Am Anfang ist diese Vorgehensweise wahrscheinlich für Laien etwas ungewohnt, aber ihr werdet sehen, dass ihr mit ein wenig Übung mit wenigen Klicks das Linkprofil einer Zielseite begutachten könnt. Wie ihr überhaupt zu potenziellen Zielseiten kommt, lernt ihr im Folgenden!

Möglichkeit 1: Die Google Suche nach passenden Linkquellen

Jetzt wo ihr wisst, wie ihr potenzielle Zielseiten durchleuchten könnt, geht es an die eigentliche Recherche. Um hochwertige Linkquellen zu finden, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen, die klassische Google-Suche:

  • Wechselt auf die richtige Länder Domain von Google. Z.b. Google.de, wenn ihr .de Links aufbauen wollt.
  • Sucht nach Blogs, die zu eurem Gastartikelthema passen. Beispielsweise Gesundheitsblogs oder Medizinblogs, wenn euer Thema „Rückenschmerzen beim Schlafen: Die besten Tipps“ o.ä. lautet.
  • Am besten ihr geht die ersten 10 Seiten der Suchergebnisse durch und öffnet potenzielle Seiten mit der rechten Maustaste „Link in neuem Tab öffnen“.
  • Jetzt geht ihr alle geöffneten Tabs durch und analysiert die Seiten, wie oben beschrieben.
  • Passende Seiten kopiert ihr gleich mit URL, Kontakt, vorgeschlagenes Thema, Datum und dem Trust Flow der Seite, in eine Excel Datei. Et voilá, schon habt ihr eine übersichtliche Datei für eure zukünftigen Gastartikelanfragen!

Möglichkeit 2: Recherchiert gezielt nach Seiten, die Gastautoren suchen

Eine besonders gute Möglichkeit, um Zielseiten zu finden, bei denen die Chance einer Veröffentlichung sehr gut steht, ist, direkt nach Seiten zu suchen, bei denen regelmäßig Gastautoren Beiträge veröffentlichen. Und so geht ihr bei der Suche vor:

  • Ihr wechselt wieder zur Google Suche.
  • Jetzt sucht ihr nach „Gesundheitsblog + Gastbeitrag“ oder „Gesundheitsblog + Gastautor werden“, etc. Es folgt eine Liste von Seiten, bei denen eure Chancen dramatisch ansteigen!

Die sogenannten Footprints könnt ihr beliebig verfeinern. Wir haben eine ganze Liste mit unterschiedlichen Mustern, um möglichst alle potenziellen Zielseiten aufzudecken.

Möglichkeit 3: Schaut euch das Linkprofil eurer Konkurrenten an

Bei dieser Vorgehensweise profitiert ihr von der Arbeit eurer Kontrahenten. Denn nichts ist einfacher als deren Linkprofil zu „kopieren“. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:

  • Wenn euer Konkurrent auf einer Seite einen Gastartikel platzieren durfte, dann ist die Chance gut, dass ihr das auch dürft.
  • Ihr seht gleichzeitig mit welchem Thema der Konkurrent dort präsent ist. Vielleicht auch ein potenzielles Thema, dass ihr bei anderen Seiten (abgeändert) verwenden könnt?!
  • Ist euer Konkurrent nofollow verlinkt? Wir bevorzugen vorwiegend Verlinkungen ohne nofollow-Attribut, bei denen wir vom Linkjuice der Zielseite profitieren.
  • Ihr kopiert die gleichen hochwertigen Links eurer stärksten Konkurrenten, zieht sozusagen mit ihnen gleich. Mit jedem zusätzlichen Backlink, den ihr aufbaut, zieht ihr eurer Konkurrenz dann Schritt für Schritt davon.

Die Vorgehensweise bei der Konkurrenzlinks-Recherche ist gleich wie bereits oben erwähnt. Tippt die URL eures Konkurrenten in die Suchleiste bei Majestic SEO, wechselt auf „Backlinks“ und durchforstet nun dessen Linkprofil. Schaut euch die verlinkenden Seiten an und notiert euch, um welche Art von Backlink es sich handelt. Es müssen nämlich nicht zwingend nur Gastbeiträge sein, ihr könnt natürlich auch starke Firmenverzeichnisse oder Webkataloge kopieren.

Linkaufbau Like A Boss

Am meisten lernt man von der Konkurrenz. Nur Anfänger bauen blind Backlinks auf. Konkurrenzlinks + Eigenes Rezept = WIN. Quelle: youtube.com

Solltet ihr (noch) nicht wissen, wer eure stärksten Konkurrenten bei den organischen Google Suchergebnissen sind – Kein Problem: Tippt einfach euer Main Keyword in Google ein und schaut euch an, wer auf den ersten Plätzen rankt. Am besten analysiert ihr das Linkprofil der ersten 5 Ergebnisse und macht das gleiche auch mit eurem Secondary Keyword. Sobald ihr damit fertig seid, habt ihr wahrscheinlich weit mehr als 20 gute Links, die ihr nach und nach kopieren könnt.

In diesen Blogartikeln wird Ihnen der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video 😀

Natürlich gibt es noch andere Vorgehensweisen, wie ihr hochwertige Zielseiten für eure Gastbeitragsanfragen findet. Mit diesen drei Methoden habt ihr aber auf jeden Fall schon genug Arbeit vor euch und ihr werdet damit eine große Anzahl an passenden Linkquellen finden. Im nächsten Beitrag unserer Artikelserie „High-End Linkaufbau mit Gastartikeln“ geht es dann um den letzten Teil des Outreach Prozesses: Die perfekte Gastartikelanfrage! Bis dahin, viel Erfolg beim Recherchieren!

Gastartikel Thema finden

Das perfekte Gastartikel-Thema finden: Themenrecherche aber richtig!

Hochwertige Links für die eigene Webseite aufzubauen ist teilweise ein mühsamer Prozess, der aber gleichzeitig extrem wichtig ist. Backlinks zählen nämlich nach wie vor zu den wichtigsten Google Ranking-Faktoren überhaupt. Jeder der einen erfolgreichen Blog betreibt, bekommt wahrscheinlich selbst mehrmals im Monat Anfragen für Linktauschangebote oder ähnliches. Diese Anfragen sind teilweise so schlecht, dass man sich fast schon in seiner Ehre gekränkt fühlt. Meist sind die Anfragen an Massenempfänger adressiert, wimmeln vor Rechtschreibfehlern und passen nicht einmal zum eigenen Blogthema. Wie ihr euch von der Masse abhebt und für euren Linkaufbau ideale Gastartikelthemen findet, lernt ihr im folgenden Artikel der Beitragsserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“.

Wie bereits eingangs kurz erwähnt, sind hochwertige und thematisch relevante Backlinks wahres Gold für das Ranking der eigenen Webseite. Je nach Nische gestaltet sich die Recherche nach passenden Themen und geeigneten Linkquellen unterschiedlich schwierig. Wer beispielsweise gesundheitsrelevante Produkte oder Dienstleistungen anbietet, der hat schier unbegrenzte Auswahl an passenden Gesundheitsblogs und auch die Themenfindung sollte kein Problem darstellen.

Wesentlich schwieriger gestaltet sich der Linkaufbau aber beispielsweise für die Schönheitschirurgie oder ähnliche Branchen, die grundsätzlich in der Gesellschaft weniger Ansehen und Akzeptanz genießen. Doch auch hier gibt es Wege, um an saftige Links zu kommen – Kreativität ist gefragt!

Die richtige Wahl des Gastartikelthemas treffen

Bevor es mit der eigentlichen Gastbeitragsanfrage überhaupt losgehen kann, steht die passende Themenwahl auf dem Programm. Wen interessiert schon eine Anfrage zu einem Thema, das mittlerweile auf jeder x-beliebigen Seite zu finden ist? Richtig, niemanden! Ein frisches Thema muss also her, das es so im besten Fall noch nicht gibt.
Bei der Recherche müsst ihr kreativ sein und folgende Fragen klären:

  • Passt das Thema zu meiner eigenen Webseite?
  • Ist das Thema noch „fresh“ oder bereits komplett „verbraucht“?
  • Finde ich genügend Quellen, um einen ordentlichen Artikel schreiben zu können?
  • Wo kann ich dieses Thema überhaupt platzieren bzw. gibt es genügend Linkquellen dafür?

Erst wenn ihr alle diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten könnt, seid ihr auf dem richtigen Weg.

Denkt „Out of the Box“

Ihr meint ein Übersetzungsbüro kann nur über Übersetzungen schreiben und sollte am besten bei direkt Übersetzungsblogs anfragen? Ähm, nein! Der Link wäre zwar themenrelevant, aber ein Konkurrent würde uns niemals freiwillig verlinken. Was gefragt ist, ist Kreativität.
Und deshalb machen wir an dieser Stelle ein kurzes Brainstorming, um geeignete Themen für das angesprochene Übersetzungsbüro zu finden:

Brainstorming Themenfindung

Brainstorming ist ein gutes Mittel, um passende Themen und Linkquellen zu finden.

Wie ihr seht, im Handumdrehen haben wir verschiedenste Themen kreiert und uns gleichzeitig überlegt, bei wem wir damit am besten anfragen könnten.

Hat mein Thema überhaupt noch Potenzial?

Jetzt wo ihr eine Liste mit potenziellen Themen gefunden habt, müsst ihr zunächst prüfen, ob das Thema bereits überlaufen ist oder nicht. Googelt einfach danach und ihr werdet sehen, ob das Thema „hot“ ist.

Ich empfehle euch beim Brainstorming Kollegen hinzuzuziehen und eine möglichst lange Liste mit Ideen zu erstellen. Ihr werdet sehen, die Liste wird nach der Recherche sowieso wieder um einiges kürzer und je mehr Themen ihr parat habt, desto mehr Arbeit spart ihr euch bei allen zukünftigen Gastbeitragsanfragen.

Falls ihr beim brainstormen absolut keine Ideen findet, dann hilft auch das Stöbern bei der Konkurrenz. Durchsucht einfach deren Blogs und notiert euch passende Artikelideen. Ändert den Titel, plant den Inhalt ein wenig um und schon habt ihr neue Ansätze parat.

Eine weitere Möglichkeit: Sucht auf Englisch nach passenden Blogs in eurer Branche. In den USA gibt es eine Vielzahl von Beiträgen, die bei uns noch nicht veröffentlicht wurden.

Verschießt nicht sofort euer ganzes Pulver

Ihr habt jetzt eine Liste von Themen, die ihr auf unterschiedlichen Blogs publizieren könntet. Speichert diese Liste in einem Textdokument ab und kopiert euch gleich passende Quellen dazu. So fällt nachher das Schreiben umso leichter und die Quellenrecherche ist bereits erledigt.

Themennutzung Gastartikel

Damit man nicht binnen kürzester Zeit alle Themen verschossen hat, sollte man immer einen Schwung Anfragen mit dem selben Thema machen. In den einzelnen Artikeln pickt man sich dann einfach ganz bestimmte Aspekte heraus. Quelle: ign.com

Mein Tipp: Macht immer einen Schwung von Anfragen mit dem gleichen Thema. Soll heißen, nehmt beispielsweise das Thema „Webseitenübersetzung – Dos and Dont’s“ und grast gleich 20 Blogs oder mehr damit ab. Wenn ihr 3-4 positive Rückmeldungen bekommt, ist das schon ein akzeptabler Wert. So schreibt ihr einen Beitrag in mehreren einzigartigen Versionen (unique content) und habt das Thema quasi ausgeschöpft. Beim nächsten Outreach nehmt ihr ein neues Thema und fragt bei so vielen Zielseiten an bis das Kontingent wiederum erschöpft ist, usw.

Generell zu empfehlen: Sucht mit eurem Thema nach passenden Linkquellen und nicht umgekehrt. Es ist nämlich wesentlich schwieriger für jeden einzelnen Blog ein eigenes Thema zu finden, als die vorgestellte Vorgehensweise.

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video 😀

Wie ihr in diesem Beitrag gelernt habt, ist die Themenfindung für hochwertigen Linkaufbau gar nicht so einfach wie man zunächst annimmt. Vor allem dann, wenn man langfristig Linkaufbau macht und sich die Themen langsam aber sicher dem Ende zuneigen, ist Kreativität gefragt. Nehmt euch dafür auf jeden Fall ausreichend Zeit, denn mit einer schlechten Themenwahl ist das Projekt „Linkaufbau“ schon am Anfang zum Scheitern verurteilt. Im nächsten Beitrag der Artikelserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“ lernt ihr dann übrigens, wie ihr perfekte Zielseiten für euer Thema findet. Bis dahin, viel Spaß beim Brainstorming! 🙂

Presseportale Österreich Deutschland

10 Presseportale aus Österreich und Deutschland

Presseportale waren einmal eine hochwertige kostenlose Linkquelle. Heute haben sie viel an Kraft verloren. Trotzdem gehören Backlinks von diesen Portalen zu einem gesunden und ausgewogenen Linkprofil. Und das sogar nach Penguin. Im Folgenden finden Sie Tipps und eine Liste von Seiten, wo Sie kostenlos Pressemeldungen veröffentlichen können.

Pressemitteilungen eignen sich nicht nur hervorragend um auf ein neues Projekt aufmerksam zu machen, sondern helfen auch dabei Citations anzulegen. Citations verbessern indirekt die Rankings für lokale Suchbegriffe und spielen eine große Rolle in der regionalen Suchmaschinenoptimierung. Will man auch von den Links in der Pressemeldung profitieren, tut man gut daran, die News nicht über einen Presseverteiler zu versenden. So erzeugt man lediglich tonnenweise Verlinkungen aus Duplicate Content heraus. Das bringt nichts. Lieber nur in ausgewählten Presseportalen Beiträge veröffentlichen, welche einzigartig sind.

Hier unsere kleine aber feine Liste an Presseportalen aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht:

URL PageRank Domain Authority
http://www.live-pr.com/ 5 63
http://www.firmenpresse.de/ 5 68
http://www.offenes-presseportal.de/ 5 55
http://pressemitteilung.ws/ 5 62
http://www.openpr.de/ 5 76
http://www.news4press.com/ 4 60
http://www.prcenter.de/ 4 55
http://www.reizkraft.com/ 4 46
http://www.pressemeldungen.at/ 4 52
http://www.pressefeuer.at/ 3 45

Am besten Sie überlegen sich vorab das Ziel der Pressemitteilung. Sollen Journalisten und andere Interessenten erreicht werden oder geht es mir ausschließlich um die Verlinkungen?

Linkaufbau ist teuer genug, daher haben wir für Sie im Beitrag “10 kostenlose Linkquellen: Benutzung auf eigene Gefahr” weitere potenzielle Verlinkungsmöglichkeiten gesammelt.

Falls Sie keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit haben, helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne bei der Veröffentlichung in Presseportalen. Wir kennen die besten Portale und Praktiken. Nehmen Sie jetzt sofort Kontakt mit uns auf. Preise auf Anfrage!

Daten vom 27.07.2013. Angaben ohne Gewähr.

Bei Pressemeldungen kann man aus SEO-Sicht eigentlich nicht viel falsch machen. Meist haben die Portale jede Menge Autorität, so dass ein Backlink durchaus lohnenswert ist. Außerdem können nur URLs als Ankertext gebraucht werden, was der anchor text diversity gut tut.

Artikelverzeichnisse Österreich

10 Artikelverzeichnisse aus Österreich und Deutschland

Penguin wurde erstmals am 24. April 2012 aktiv. Seitdem war Suchmaschinenoptimierung nie mehr dasselbe. Früher war ein Link ein Link und konnte kaum Schaden anrichten. Nach dem Google Penguin Update ist dies nun nicht mehr der Fall. Ein schlechter Backlink kann durchaus zu einem Absturz der Rankings führen. Und wer in den Filter gerät, kommt kaum mehr raus. Aus diesem Grund wurden viele kostenlose Linkquellen in ein schlechtes Licht gerückt. Dabei kommt es aber in Wirklichkeit immer auf das spezifische Projekt an.

Artikelverzeichnisse sind schon seit Jahren nicht mehr das Gelbe vom Ei. Dass ist kein Wunder, denn Portale nahmen jeden Artikel auf, auch tonnenweise Duplicate Content. Hinzu kamen dann noch ausgehende Links zu Bad Neighbourhoods, problematische Themen und vieles mehr. Aber nicht jedes Artikelverzeichnis ist Schrott. Backlinks aus Artikelverzeichnissen sind einfach zu bekommen und häufig den Aufwand wert, wenn man einige Punkte beachtet.

Hier finden Sie eine Liste interessanter Artikelverzeichnisse aus Österreich und Deutschland:

URL PageRank Domain Authority
http://www.online-artikel.de/ 6 71
http://www.fachwissen-katalog.de/ 5 57
http://www.artikel-promotion.de/ 4 45
http://www.austriaindex.at/ 3 23
http://www.stlb.co.at/ 3 25
http://www.24h-katalog.de/ 3 42
http://www.77.am/ 3 40
http://www.redakteur.eu/ 3 35
http://www.artikelforum.de/ 3 34

Wie immer empfehle ich Ihnen sich die SEO-Kennzahlen anzuschauen. Weiters sollte man auch selbst einen Blick auf das Portal werfen bezüglich Themen, Anzahl ausgehende Links pro Artikel und die Qualität der Beiträge. Wenn jeder Artikel aufgenommen wird, dann lassen Sie lieber die Finger davon. Da Artikelverzeichnisse grundsätzlich zu den qualitativ minderwertigeren Linkquellen zählen, nur Brandverlinkungen wie beispielsweise “Evergreen Media”, Stopwords wie “Hier” oder Longtails wie “die Suchmaschinenoptimierer aus dem Tiroler Unterland”.

OffPage-Optimierung kann schnell teuer werden, daher haben wir für Sie im Beitrag “10 kostenlose Linkquellen” weitere potenzielle Verlinkungsmöglichkeiten gesammelt.

Falls Sie keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit haben, helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne bei der Veröffentlichung in Artikelverzeichnissen. Wir kennen die besten Verzeichnisse und Praktiken. Nehmen Sie jetzt sofort Kontakt mit uns auf. Preise auf Anfrage!

Daten vom 27.07.2013. Angaben ohne Gewähr.

Artikelverzeichnisse können beim Linkaufbau eingesetzt werden, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen trifft. Natürlich nur bei einem ausgeglichenen Linkprofil. Ausschließlich derartige Links führen zum Untergang. Und noch ein Tipp zum Abschluss – Der Trustlink: Falls 2 Links erlaubt sind, nicht beide auf eure Homepage setzen. Lieber den oberen Link auf eine “echte” Autorität der Niche und den anderen auf die eigene Seite.

Suchmaschineneintrag

Suchmaschinenanmeldung: Muss ich die Webseite bei Google eintragen?

Der Traffic, der über Suchmaschinen auf die eigene Webseite gelangt, ist vor allem an Anfang – wenn die Webseite noch über wenig alternative Besucherquellen verfügt – lebenswichtig. Ein möglichst hohes Ranking innerhalb der Suchmaschinenergebnisseiten, kurz SERPs, ist also Pflicht und erfordert Suchmaschinenoptimierung. Um es mit einer neuen Webseite in den Index zu schaffen, bieten manche Anbieter an, dies zu übernehmen und gleichzeitig weitere Eintragungen in Verzeichnisse und Kataloge vorzunehmen – unser Ratschlag: Finger weg von solchen Angeboten.

Haben Sie eine frischgebackene Webseite veröffentlicht, sind Sie natürlich gespannt, wann die Seite endlich auch im Google Index erscheint, damit der Suchmaschinen-Traffic endlich fließen kann. Zugegeben: Manchmal stellt Google unsere Geduld auf die Probe und lässt sich mit einer Indexierung besonders viel Zeit – und manche Dienstleister nutzen diese Ungeduld und locken Sie mit einem unmoralischen Angebot:

  • Eintragung Ihrer Webseite in den Google Index
  • Eintragung Ihrer Webseite in mehr als Tausend Verzeichnisse
  • Eintragung Ihrer Webseite in mehr als Tausend Kataloge

… und das alles zu einem Preis von wenigen Euro

Das klingt auf den ersten Blick vielversprechend – auf den zweiten Blick wird jedoch klar, dass das nicht nur wenig nützt, sondern auch kontraproduktiv sein kann, denn: eine manuelle Eintragung in den Google Index ist mittlerweile nicht mehr nötig und derartig viele “low quality” Backlinks verstoßen gegen die Google Richtlinien und können nicht nur zu einer Abstrafung (z.B. Google Penguin), sondern im schlimmsten Fall zu einer Verbannung aus dem Index führen – und damit versiegt die Traffic-Quelle Google bevor Sie überhaupt Wirkung gezeigt hat.

Google indexiert neue Webseiten automatisch

Google ist mittlerweile so ausgereift, dass der Algorithmus „merkt“, wenn sich etwas Neues im Internet tut. Das heißt also: Die Google Crawler – kleine Bots, die das Web durchsuchen – sind Tag für Tag im Netz unterwegs und durchsuchen Millionen von Webseiten.

Auch Ihre Webseite wird dabei gefunden, auch wenn Sie keine manuelle Suchmaschinenanmeldung durchgeführt haben. Sobald die Webseite von den Bots gefunden und durchsucht wurde, wird sie kurze Zeit später auch im Google Index angezeigt. Im Grunde genommen brauchen Sie nur sicherstellen, dass:

  • Ihre Webseite indexiert werden darf (manche CMS besitzen die Einstellung, die Indexierung „zu verbieten“)
  • Alle Webseiten, die Sie indexiert haben möchten, über Verlinkungen zugänglich sind
  • Sie Ihre Webseiten auf bestimmte themenrelevante Keywords optimiert haben, um Ihr Ranking von Anfang an zu pushen.

Damit wäre die Google Indexierung abgeschlossen. Das eingangs angesprochene Angebot hat nun also bereits entscheidend an Bedeutung verloren. Es bleiben nur noch die Kataloge und Verzeichnisse – doch auch dieses Argument können – und müssen – wir Ihretwillen entkräften.

Masseneintragungen verstoßen gegen Google Richtlinien

Wer einen Service in Anspruch nimmt, der Ihre Webseite in Tausende Webkataloge oder Linkverzeichnisse einträgt, hat leider schlechte Karten gegenüber den wachsamen Google-Augen, denn derartige Methoden verstoßen eindeutig gegen die Google Richtlinien.

Es handelt sich hierbei im Grunde genommen, um eine Linkaufbau-Maßnahme, die zur Offpage-Optimierung einer Webseite gehört. Backlinks von anderen Webseiten erhöhen Ihre Relevanz im Web und verbessern dementsprechend auch Ihr Ranking – allerdings gilt das nur für „echte“ und qualitativ hochwertige Backlinks. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass

  • gekaufte Backlinks,
  • Links aus minderwertigen Webkatalogen und
  • Links aus minderwertigen Linkverzeichnissen

genau das Gegenteil bewirken können. Gekaufte Links sind generell verboten – und viele Kataloge oder Verzeichnisse wurden von Google als „Link-Farmen“ deklariert. Ein Backlink von dort – vor allem in der Menge, die das Angebot anbietet – schadet Ihrem Ranking oder führt sogar in seltenen Fällen zu einem Ausschluss aus dem Index.

Dann hilft nur noch ein Reconsideration Request, was nicht nur eine Menge Arbeit bedeutet, sondern auch Monate oder Jahre dauern kann – vermeiden Sie solchen Stress unbedingt, indem Sie einfach ein wenig Geduld mitbringen.

Indexierung einer neuen Seite beschleunigen

Sie wollen die Indexierung umbedingt beschleunigen? Kein Problem.

Google Webmaster Tools

Legen Sie ein Google Konto an und erstellen Sie einen Google Webmaster Tools Account. Dort tragen Sie dann Ihre Webseite ein und bestätigen diese. Schon haben Sie Google von der Existenz Ihrer Seite notifiziert. Außerdem findet man hier später zahllose wichtige Daten über die eigene Internetseite wie Rankings, Verlinkungen und Probleme beim Crawlen. Immer einen Blick wert!

Social Media

Wer es jetzt immer noch nicht erwarten kann, hat ein Problem mit Geduld, aber: In der Zwischenzeit können soziale Profile bei Facebook, Twitter & Co angelegt werden. Nicht den Link auf die eigenen Homepage vergessen! Google liebt diese ganz großen Seiten und crawlt sie ständig. Das bedeutet, dass auch Ihre Seite bald vom Google Bot besucht wird. Außerdem haben soziale Medien Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung

Die Google Bots finden jede Webseite – auch ihre. Lassen Sie der Suchmaschine einfach ein wenig Zeit, um Ihre Webseite auf herkömmlichem Wege zu indexieren. So stellen Sie sicher, dass der Google-Traffic bald anfängt zu fließen.

RSS-Verzeichnisse Österreich

9 RSS-Verzeichnisse aus Österreich und Deutschland

Heutzutage sollte jede Unternehmensseite über einen Corporate Blog verfügen, denn dort kann man unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, die Kunden an sich binden und seine Reichweite erhöhen. Außerdem liebt Google frische Inhalte, sodass ein aktiver Weblog aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ein cleverer Schritt ist. Mit dem Blog kommt auch ein RSS-Feed, den Interessierte abonnieren können. So genannte RSS-Verzeichnisse oder RSS-Feed-Verzeichnisse bieten Webmastern die Möglichkeit ihren Feed dort vorzustellen. Eigentlich ganz wie ein Webkatalog, nur für RSS-Feeds.

Eine Eintragung in solche RSS-Portale bringt mehrere Vorteile mit sich. Mit ein wenig Glück finden Interessierte den Feed über eine solche Seite. Leider passiert dies mittlerweile selten bis nie. Aber: Weiters bekommt man nicht nur einen Backlink auf den RSS-Feed, sondern meist auch auf die Startseite und die letzten 10 Beiträge.

Handelt es sich um ein RSS-Feed-Verzeichnis mit viel Autorität, bedeutet das, dass neue Artikel schneller indexiert werden und auch gleich einen Link bekommen. So ranken neue Artikel schneller für Longtail Keywords und das ganze ohne aktiven Linkaufbau. Die Eintragung lohnt sich also auch ohne direkte Besucher.

Hier unsere kleine aber feine Liste an RSS-Verzeichnissen aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht:

URL PageRank Domain Authority
http://www.rss-verzeichnis.de/ 6 71
http://www.rss-nachrichten.de/ 6 55
http://www.rss-agent.at/ 5 37
http://rss-verzeichnis.net/ 4 35
http://web-feed.de/ 4 47
http://www.blog-feed.de/ 4 51
http://www.rss-info.net/ 4 49
http://www.rss-news.org/ 4 45

Selbstverständlich zählen Verlinkungen aus derartigen Portalen nicht zu den qualitativ hochwertigsten Backlinks, aber solange man ein ausgewogenes Linkprofil hat, kann man gerne einige in den Mix aufnehmen. Besonders neue Homepages profitieren von einer Eintragung, da die Aufnahme meist schnell vonstatten geht und die Backlinks dauerhaft bestehen bleiben. Sollten Sie eine Anleitung brauchen, orientieren Sie sich an diesem Beitrag “10 Webkataloge aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht“.

Warum stehen hier nur 9 RSS-Verzeichnisse? Ganz einfach, mehr lohnt sich nicht. Dies ist die Crème de la Crème. Natürlich gibt es viele weitere, weniger starke Portale, aber Verlinkungen von dort haben kaum Einfluss auf das Google Ranking und können im Extremfall sogar schaden (siehe Google Penguin Update).

Der Aufbau von Backlinks kann schnell ins Geld gehen, daher haben wir für Sie im Beitrag “Kostenlose Linkquellen” weitere potenzielle Kandidaten gesammelt.

Falls Sie keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit haben, helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne bei der Suchmaschinenoptimierung. Nehmen Sie jetzt sofort Kontakt mit uns auf.

Angaben ohne Gewähr.

In einem gesunden Linkprofil haben auch RSS-Verzeichnisse Platz. Mit dem Eintragen sollte man es aber keinesfalls übertreiben, denn der Google Penguin hat einen schneller als man meint. Neben der Gefahr, die von minderwertigen RSS-Portalen ausgeht, lohnt sich die Arbeit auch gar nicht.