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Beste SEO-Agentur: Der ultimative Ratgeber zur Auswahl eines guten SEO-Dienstleisters

Suchmaschinenoptimierung macht den Unterschied. Ein Unternehmen mit einer perfekt optimierten Webseite erhöht die eigene Sichtbarkeit im Netz und wird damit im Idealfall von der richtigen Zielgruppe gefunden. Soweit die Theorie – umsetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist nicht alleine, eine SEO-Agentur muss in den meisten Instanzen her. Doch, welche ist die beste SEO-Agentur? Und was macht eine gute SEO-Firma eigentlich aus?

SEO-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Auch in Österreich buhlen viele „SEO-Profis“ um die Gunst der Unternehmen, allerdings sind nicht alle von ihnen empfehlenswert. Viele Suchmaschinenoptimierer lassen Professionalität, Spezialisierung und besonders Maßnahmen, die „up-to-date“ sind, vermissen. Die Auswahl der besten SEO-Agentur ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Das Know-How
  • Die Maßnahmen
  • Die Arbeitsweise

Nur, wenn diese drei Dinge überzeugen, sollte eine Beauftragung erfolgen. Andernfalls wird die Zusammenarbeit mehr Kopfschmerzen bereiten, als es dem Unternehmer lieb ist.

Video-Anleitung: Den richtigen SEO-Dienstleister auswählen

Die beste SEO-Agentur finden: Welche Faktoren Sie bei Auswahl lieber außen vor lassen sollten

Fehler #1: Platzierungen bei Google als Referenz nutzen

Leider empfehlen sich die großen, alteingesessenen SEO-Agenturen gegenseitig weiter. Das heißt, Top-Platzierungen haben in der Regel wenig mit den eigenen SEO-Skills zu tun. Wer schon seit 15 Jahren im Rennen ist, kennt die richtigen Leute und hatte deutlich mehr Zeit Backlinks zu bauen. Es zeigt aber nicht, ob die Agentur auf dem neuesten Stand ist und in den letzten Jahren Erfolge vorweisen kann.

SEO-Agentur auswählen

Als Laie ist die Auswahl eines geeigneten Partners unglaublich schwer. Es gibt keine Standards und so gut wie alles ist manipuliert.

Die meisten unserer Anfragen entstehen über diesen Punkt. Super für uns, aber objektiv betrachtet kein gutes Kriterium.

Fehler #2: Top 100 SEO-Listen vertrauen

Nutzer sind unglaublich geil auf Bestenlisten. Das haben sich einige mehr oder weniger seriöse Firmen im deutschsprachigen Raum zu nutzen gemacht und Top-Listen für SEO-Agenturen erstellt.

Nun glauben Kunden, dass diese Top 100 SEO-Listen von Experten erstellt werden, die die SEO-Agenturen wirklich überprüfen. Dem ist leider nicht so. Die Ersteller dieser Bestenlisten haben keinerlei Autorität, sodass ihre Rankings wertlos und fast schon Betrug sind. Das Ganze ist ein „Pay-to-Play“-Modell. Wer vorne mit dabei sein will, muss zum einen bekannt sein und zum anderen ein Sümmchen dafür bezahlen. Kompetenz und nachweisbare Erfolge werden nicht in das Ranking miteinbezogen.

Der wohl schmutzigste Trick überhaupt!

Fehler #3: In eine „Secret Sauce“ glauben

Es gibt auf jeden Fall bessere und schlechtere Suchmaschinenoptimierer. Das meiste hat aber mit Erfahrung zu tun und ob die eigenen Annahmen jemals in Frage gestellt werden. So ist White Hat SEO eher eine Religion, als eine auf Fakten beruhende Praktik.

Wir versuchen aus diesem Grund unsere Theorien immer wieder in Frage zu stellen, um herauszufinden, was wirklich funktioniert vs. was ich glaube, und für mein Ego bestätigt haben will.

Es gibt ein paar kleine Geheimnisse, aber ein Großteil ist schlicht und einfach Arbeit, die gemacht werden muss.

Mein empfohlener Prozess zur Auswahl einer guten SEO-Agentur

Definieren Sie klare Ziele, was Sie durch SEO erreichen wollen und wie Sie Erfolge messen

Hochwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Besucher einer bestimmten Zielgruppe
  • Mehr Umsatz durch organischen Traffic

Minderwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Traffic

    gute SEO-Agentur finden

    Man sollte nicht nur nach Bauchgefühl entscheiden, denn der falsche Dienstleister kann der Sichtbarkeit dauerhaft schaden!

  • Rankings alleine
  • Sichtbarkeit alleine
  • Einen verhassten Konkurrenten überholen

Erstellen Sie eine Liste mit 5 SEO-Firmen

Im Anschluss:

  • Mehrere persönliche Gespräche führen
  • Referenzprojekte durchleuchten
  • Wenn möglich, mit anderen Kunden sprechen

Gute Quellen für Empfehlungen:

  • Befreundete Firmen ähnlicher Größe mit erfolgreicher Webseite
  • Branchen-Insider mit einem großen Netzwerk

Gute Fragen an den SEO-Dienstleister:

Wählen Sie den richtigen Dienstleister basierend auf diesen 5 Faktoren

So wählen Sie den perfekten SEO-Dienstleister aus:

  • Vertrauenswürdigkeit als Person
  • Schwätzer/Blender oder absoluter Profi?
  • Empfehlungen aus seriösen Quellen
  • Stimmt die Kommunikation zwischen uns?
  • Preis (alles ab 1.000 Euro) und Vertragslaufzeit (mehr als ein Jahr würde ich nicht empfehlen, alles unter einem halben Jahr auch nicht…)

…und noch einige Geheimtipps von mir

 

Was macht eine SEO-Agentur?

Suchmaschinenoptimierung ist sehr individuell und hat viel mit Erfahrung zu tun. Dementsprechend unterscheiden sich auch SEO-Agenturen in ihrem Leistungsspektrum. So gibt es Dienstleister, die ausschließlich OnPage-Optimierung anbieten und andere, die sich nur um Linkbuilding kümmern.

Grundsätzlich ist Search Engine Optimization (SEO) aber immer als Gesamtpaket zu betrachten. Wenn die organische Suche von Google für Ihr Unternehmen wichtig ist, dann sollten Sie nicht nur Teilbereiche abdecken lassen.

Was macht eine SEO-Agentur also genau?

Tiefschürfende Erstanalyse

Im ersten Schritt werden die verschiedensten On- und Off-Page-Aspekte analysiert, um den IST-Zustand zu bestimmen. Basierend auf dieser Erstanalyse wird die SEO-Strategie ausgearbeitet und die langfristige Ausrichtung bestimmt.

Empfehlungen und Strategie

Wie oben bereits erwähnt, ist eine ganzheitliche Strategie empfehlenswert. Häufig ist es nämlich so, dass ein einziges Problem, z.B. fehlende Autorität, schlechte Klickraten oder negative Nutzersignale, die Sichtbarkeit hemmen kann. Willkommen in 2018! Eine SEO-Agentur ist direkt am Puls der Zeit und kann sie bezüglich neuer Entwicklungen vorzeitig beraten.

Keyword-Recherche

Die Auswahl der richtigen Keywords und die frühzeitige Entdeckung von neuen lukrativen Suchbegriffen entscheidet in vielen Fällen über den Erfolg einer SEO-Kampagne. Dabei ist es essentiell, dass Ihr Berater unterschiedliche Recherche-Quellen verwendet und nicht nur auf den Google Keyword Planner vertraut. So werden auch weniger umkämpfte Suchbegriffe aufgedeckt.

Konkurrenzanalyse

Hierbei wird der Markt bzw. die Nische, in der der Kunde tätig ist, genau durchleuchtet. Das führt zu einem grundsätzlichen Verständnis, wie die Branche funktioniert und wie die Website des Kunden gegenüber der Konkurrenz aufgestellt ist. Außerdem kristallisiert sich heraus, wie viel Aufwand es sein wird die Keywords bei Google zu ranken. Eine umfassende SEO-Konkurrenzanalyse ist ganz entscheidend für das Budget und die Ressourcen-Planung!

Technische Beratung

Bei größeren Webprojekte werden die Optimierungsvorschläge in der Regel nicht von der SEO-Agentur selbst, sondern von der IT-Abteilung des Kunden umgesetzt. Idealerweise stehen die SEO-Experten der IT-Abteilung beratend zur Seite, überprüfen die Implementierung und messen den Ranking-Impact.

Umsetzung

Bei kleineren Projekten kümmert sich die SEO-Agentur nicht nur um die OffPage-Optimierung, nein, auch die OnPage-SEO wird übernommen. Vor allem für das Linkbuilding muss eine passende Strategie entwickelt, Content geschrieben, recherchiert und mit anderen Webmastern kommuniziert werden. Das kostet jede Menge Zeit.

Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ohne Linkaufbau macht wenig Sinn. Dafür ist der Faktor Autorität für Google einfach zu wichtig. Deswegen wird die SEO-Agentur einen Großteil der vorhandenen Zeit mit dem Aspekt Linkbuilding verbringen. Das heißt:

 

7 Dinge, die eine professionelle SEO-Firma sicher nicht sagen würde

SEO ist für viele Unternehmer ein Buch mit sieben Siegeln, und das ist vollkommen in Ordnung. Unternehmer sollten sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung von Profis übernehmen lassen. Die Unkenntnis darüber, wie die Dienstleistung auszusehen hat, machen sich viele unseriöse Anbieter jedoch zum Vorteil:

  • Es werden Dinge angeboten, die vollkommen unnötig oder sogar (für die Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der Suchergebnisse) schädlich sind.
  • Es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können.
  • Es werden Arbeitsweisen an den Tag gelegt, die auch mit viel Wohlwollen nicht zu verstehen sind.

Wer sich nun im Bereich SEO nicht allzu gut auskennt, könnte auf vermeintlich verlockende Angebote hereinfallen und so am Ende Geld ausgeben, das einfach „verpufft“ ohne jeglichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Unternehmens im Internet zu haben.

Häufig bieten unseriöse SEO-Dienstleister jedoch Angebote, die einem bestimmten Schema folgen an – zum Glück, denn so lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Die folgenden sieben Punkte sollten Unternehmer, die ein SEO-Angebot einholen, deshalb hellhörig machen:

#„Mit uns landen Sie auf dem ersten Platz!“

Schlechte Erfahrungen SEO-Firma

Es gibt definitiv mehr schwarze Schafe als empfehlenswerte SEO-Firmen. Wenn Sie die hier vorgestellten Aussagen zu hören bekommen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen :D

Versprechungen sind das SEO-No-Go #1, denn sie funktionieren einfach nicht. Eine Verbesserung der Sichtbarkeit ist natürlich das Ziel, wer jedoch Ranking-Versprechungen macht, hat die Funktionsweise der Google-Suchalgorithmen nicht verstanden. Die Ranking-Faktoren und nicht zuletzt die Anstrengungen der Konkurrenz-Seiten sind so vielfältig, dass eine Vorhersage unmöglich ist. Es können also ausschließlich Best-Practices geboten werden.

„Wir tragen Ihre Webseite in alle Suchmaschinen ein!“

Laien könnten nun vermuten, dass dies die Sichtbarkeit der Webseite erhöht. Die Realität sieht jedoch anders aus. In Österreich und vielen anderen Ländern der Welt hat Google Marktanteile von weit über 90 Prozent, sodass eine Optimierung auf andere Suchmaschinen nur wenig Sinn macht.

Außerdem: Eine Suchmaschinenanmeldung ist heutzutage absolut unnötig, denn Suchmaschinen tragen neue Webseiten (oder Unterseiten) ganz automatisch in den Index ein. SEO-Dienstleister, die sich eine Eintragung in Suchmaschinen bezahlen lassen, versuchen einfach nur, den Paketinhalt des Angebots und damit die Kosten aufzubauschen.
<h3„Bei uns gibt es SEO-Betreuung zum Paketpreis!“

Betreuungs-Paketpreise sind in diesem Geschäft fehl am Platze. SEO muss individuell sein, denn das, was bei einer Webseite funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei jeder Webseite klappen. Die Optimierung auf bestimmte hart-umkämpfte Keywords ist schwerer als die Optimierung auf Nischen-Keywords – feste Paketpreise können diese Unterschiede einfach nicht abbilden.

„Mit nur einer Optimierung verbessert sich Ihr Ranking!“

Einmaloptimierungen können für eine erste Onpage-Optimierung funktionieren – das war es aber auch schon. SEO ist immer langfristig ausgelegt, um zum Erfolg zu führen.

„Psst… Die Backlinks, die wir generieren, entfernen wir nach Vertragsende wieder.“

Ein Verfahren, das zwar häufig verschwiegen, aber von unseriösen SEO-Dienstleistern immer wieder praktiziert wird, ist die Entfernung von Backlinks nach Vertragsende. Es handelt sich also streng genommen um Knebelverträge – wer kündigt, hat umsonst gezahlt.

„Vertrauen Sie uns, wir wissen besser, was gut für Sie ist!“

Eine professionelle SEO-Agentur schickt seinen Kunden regelmäßige Reportings und bezieht den Kunden vor allem auch in die Keyword-Recherche mit ein – hat der Unternehmer kein Mitspracherecht und erhält er keine Reportings dazu, was die SEO-Firma gemacht hat, kann etwas einfach nicht stimmen.

„Mit uns klettern Sie automatisch die Suchergebnisse hinauf“

Automatisch ist ein Unwort der SEO, denn automatisch geht hier nichts. Häufig verstecken sich hinter solchen Aussagen, automatische Eintragungen in Webkataloge oder gar SPAM-Taktiken, wie ungewollte Blog-Kommentare mit Backlink – beides schadet dem Ranking der Webseite langfristig ganz gewaltig.

Taucht auch nur einer dieser Punkte auf, sollte der Unternehmer von einer Beauftragung absehen, denn auch wenn das Angebot preislich noch so verlockend ist – mit professioneller Google Optimierung hat das leider nichts zu tun.

Nachhaltig, langfristig, individuell: SEO-Profis wissen, worauf es ankommt

Mit der Identifizierung der Taktiken, die unseriöse SEO-Agenturen an den Tag legen, wird vor allem klar, warum professionelle Suchmaschinenoptimierung, die einen wirklichen Impact auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite ausübt, teuer ist:

  • Professionelle SEO ist langfristig ausgelegt und nicht einmalig.
  • Professionelle SEO ist nachhaltig ausgelegt und funktioniert nicht mit Automatisierungen und SPAM.
  • Professionelle SEO ist individuell und kann nicht mit pauschalen Paketpreisen abgegolten werden.

Um diese Punkte zu prüfen, ist es vor allem notwendig, die Arbeitsweise der SEO-Firma zu betrachten. Dabei gilt es vor allem zu identifizieren, ob es sich hier um echte Spezialisten handelt.

Häufig treten branchen-verwandte Dienstleister, beispielsweise Webdesigner, Werbeagenturen oder Texter, als Suchmaschinenoptimierer auf. Wirklich fundiert sind die Kenntnisse dann jedoch nicht. Unternehmer sollten sich ihre potenziellen Partner deshalb ganz genau anschauen:

  • Spezialist oder „Blender“?: Echte SEO-Firmen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Suchalgorithmus von Google. Die Kernkompetenz liegt deshalb auch im Bereich SEO, und nicht Webdesign oder klassische Werbung.
  • Referenzen der SEO-Firma: Eine seriöse SEO-Agentur hat immer Referenzen vorzuweisen, anhand derer die Erfolge in der Vergangenheit überprüft werden können. Falls auf der Webseite keine Referenzen gezeigt werden, können diese auch häufig per E-Mail erfragt werden. SEO-Dienstleister, die keine Referenzen herausrücken, haben meist auch keine Erfolge vorzuweisen. Dasselbe gilt auch während einer Zusammenarbeit: Regelmäßige Reportings und damit Arbeits- beziehungsweise Erfolgsnachweise sind ein Muss. Woher soll der Unternehmer sonst wissen, wofür er bezahlt?
  • Individuelle Strategien statt Einheitsbrei: Jede Unternehmung ist individuell – die Strategie sollte dies wiederspiegeln. Standard-Paketpreise und Einmaloptimierungen wird eine seriöse SEO-Agentur deshalb nicht anbieten, sondern auf langfristige Maßnahmen und individuelle Strategien setzen. Besonders bei großen SEO-Agenturen wird viel Unfug getrieben.

Professionelle SEO-Agenturen, die mit ihrer individuell entwickelten Strategie ein besseres Ranking herausholen, sind für Unternehmen jeden Euro wert. Die Maßnahmen, die hierfür eingesetzt werden, können jedoch nicht mit Pauschalbeiträgen oder Angeboten à la „29,90 Euro pro Monat“ umgesetzt werden – SEO hat seinen Preis, der jedoch skaliert werden kann, um so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen echte, individuelle und nachhaltige Erfolge zu bieten.

Die 6 besten Schwindeleien von SEO-Agenturen: Eine kleine Geschichte der Bauernfängerei

Das Geschäft mit Suchmaschinenoptimierung boomt. Und das vollkommen zurecht. Es gibt wohl keinen Kanal, der einen solchen ROI liefern kann. Vorausgesetzt man weiß, was man tut oder hat den richtigen SEO-Partner. Dieser Beitrag ist 3 Jahre überfällig. Seit Jahren rege ich mich über die frechen Aktionen von den Agenturen auf. Heute ist der Tag der Abrechnung. Warum ich sie nicht als Konkurrenz bezeichne? Gute SEOs brauchen solche Tricks nicht…

Als Kunde sind Sie chancenlos

Kaum eine Branche ist so undurchsichtig und zieht so viele Bauernfänger an wie die SEO-Branche. Als Kunde haben Sie in der Regel keine Chance vorab zu erkennen, ob Sie sich den richtigen Partner ausgesucht haben. Dazu ist die Materie zu komplex und die SEO-Verkaufsleute zu gewieft.

Verzaubert von SEO

Quelle: BIA-THE-HUMAN.TUMBLR.COM & Giphy – Ja, Suchmaschinenoptimierung ist wirklich verzaubernd

Falls Sie schon einmal auf eine derartige Firma hereingefallen sind, ist das kein Grund zur Scham. Ich kenne mich beispielsweise bei Aktien nicht aus. In diesem Bereich könnte mich auch jemand mit ein wenig Ahnung kinderleicht über den Tisch ziehen. So ist das Leben ;)

Es bedeutet aber nicht, dass SEO nicht funktioniert. Sie hatten nur einen Partner, dem entweder das nötige Fachwissen gefehlt hat oder Ihr Projekt einfach egal war.

Die besten Schwindeleien: Die Top 6 SEO-Betrügereien

Die 6 besten „Gambits“ haben wir nach den folgenden Merkmalen bestimmt:

  • Einfallsreichtum
  • Dreistigkeit
  • Häufigkeit
  • Kriminalität

Es werden im Folgenden keine Namen genannt, denn es geht in keinem der Fälle um nur eine einzelne SEO-Firma. Jeder Schwindel wird von zahllosen Firmen rund um den Globus ausgeführt. Hören Sie diese Phrasen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

Wichtig: Diese Schwindeleien sind nicht frei erfunden, sondern existieren wirklich!

#1: Ex-Google Mitarbeiter macht SEO + Benachrichtigungen von Google über Updates

Vielleicht stimmt es, dass der- oder diejenige bei Google gearbeitet hat, aber bestimmt nicht in der Abteilung, die mit dem Google Suchalgorithmus zu tun hat. Oder glauben Sie, dass hier Google nicht vorsorgt?

Außerdem bekommt NIEMAND Insider-Informationen von Google. Ein solches Datenleck würde sofort unterbunden werden. Zum Thema Updates: Der Algorithmus ist so komplex, dass Google sich sogar selbst schwer tut Updates zu bestätigen.

Wenn jemand solche Lügenmärchen verbreitet (ihr wisst wer ihr seid), sieht meine Reaktion in etwa so aus…

Ich persönlich würde einen SEO mit viel Erfahrung und vorzeigbaren Erfolgen einem Mitarbeiter von Google aus der Abteilung XY vorziehen, und einem notorischen Lügner sowieso.

#2: Wir haben als IT-Studenten Einblick in den Google Algorithmus erhalten

Ein einzigartiges Beispiel für deutsche Kreativität. Natürlich hatte man nie Einblick in den Algo, aber die Dreistigkeit so etwas zu behaupten verdient Respekt, oder?

Und noch einmal: Ein Einblick in den Algorithmus ist vollkommen wertlos. Der Algorithmus ist mittlerweile unendlich komplex. Die Best Practices sind weitläufig bekannt und kein Geheimnis. Alles andere kommt durch eigene Tests und Erfahrung.

#3: 10-Jahres-Vertrag und wir machen einfach gar nichts

Jaja, so lässt es sich gut leben: Groß und vertrauenswürdig erscheinen und dann den Kunden einen 10-Jahres-Vertrag unterschreiben lassen, dem er nicht entkommen kann.

Im ersten Monat schlägt man ein paar Webseitenänderungen vor und fertig. Danach heißt es zurücklehnen und Geld kassieren. Wenn da nicht die Sammelklagen wären…

#4: Gegenseitige Empfehlung und gegenseitige Bewertungen

Geht schnell und sieht gut aus: Man verbündet sich auf einer SEO-Konferenz mit ein paar neuen Leuten und empfiehlt sich gegenseitig. Zusätzlich schreibt man sich bei Google My Business atemberaubende Bewertungen. Entdeckt sowieso niemand, weil wer prüft schon die einzelnen Reviews…

#5: Wir sind Google Partner und können jederzeit die Platzierungen anpassen

Google Partner gibt es wirklich. Es bedeutet aber nichts anderes, als das ein mehr oder weniger schwieriger AdWords- oder Analytics-Test bestanden wurde. Nichts Besonderes und schon gar nichts zum Prahlen. Übrigens: Google Partner für SEO gibt es nicht.

Trotzdem, „Google Partner“ klingt so, als hätte man eine spezielle Stellung beim Suchgiganten. Da kann man doch ganz einfach behaupten, dass man nur bei Google anrufen muss, um die Platzierungen zu verbessern.

#6: Wir haben diese Großkunden (aber die brauchen eigentlich gar keine SEO)

Referenzen sind wichtig. Ich bin ein großer Fan von Referenzen, wenn sie aussagekräftig sind. Clevere, größere SEO-Agenturen setzen aber jedes kleine Beratungsgespräch bei einem Großkunden auf die Referenzliste. Und schon haben sie beispielsweise für whitehouse.gov SEO gemacht…

Mein Tipp: Schauen Sie sich die Referenzen genauer an. Prüfen Sie die Platzierungen. Überlegen Sie logisch, ob das Unternehmen überhaupt SEO braucht. SEO für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen unterscheidet sich stark von SEO für einen Großkonzern, der bereits eine starke Marke hat.

Ja, das ist mehr Arbeit, aber dafür werfen Sie nicht 50.000 Euro im Jahr für einen wertlosen SEO-Partner aus dem Fenster.

Qualitätssiegel und Größe sagen rein gar nichts aus

Mittlerweile versuchen diverse Institute Qualitätssiegel in der SEO-Branche einzuführen. Die Wahrheit: Die SEO-Agenturen werden nicht wirklich überprüft. Es muss vielleicht ein kleiner Test bestanden werden, aber das war es auch schon. Ehrlich gesagt, wüsste ich gar nicht, wer das nötige Wissen und die nötige Autorität hätte ein aussagekräftiges Siegel zu verleihen.

Wie bei Lebensmitteln dienen auch SEO-Siegel einem teuflischen Zweck: Sie als Kunde sollen nicht genauer hinsehen, sondern sich mit dem Siegel zufriedengeben. Ein kritischer Blick und schon würde man das Produkt wahrscheinlich nicht mehr kaufen.

Die Wahrheit über SEO-Siegel

Quelle: GIFBAY – Leider wahr: Die meisten Qualitätssiegel stehen für rein gar nichts.

Wenn eine SEO-Agentur groß und bekannt ist, muss sie doch gut sein, oder? Leider nicht. Wir haben so einige Kunden, die vor uns bei einer namhaften SEO-Firma waren. Das Ergebnis: Außer Spesen nichts gewesen.

Soll das heißen, dass alle großen SEO-Anbieter schlecht sind? Keinesfalls. Aber Größe hat nichts mit Kompetenz zu tun. Weiters bringt Größe auch teilweise Probleme mit sich: wechselnde Ansprechpartner, häufig automatisierter Linkaufbau, keine individuellen Lösungen, etc.

Im SEO-Bereich tummeln sich massenhaft Wegelagerer, Halunken und Tunichtgute. Daher sollten Sie sich Ihren Partner in Ruhe aussuchen. Achten Sie weniger auf den Preis und die Siegel – richten Sie Ihre Aufmerksamkeit lieber auf erfolgreiche Referenzkunden, nachhaltige Strategien und zu guter Letzt auf Ehrlichkeit und Authentizität.

Bildnachweis: Featured Image – Marceline’s wings by rocknrollbee unter Creative Commons Attribution 3.0 License

SEO-Resultate messen

Wie kann ich als Kunde den SEO-Erfolg messen?

Wer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte, kommt um monetäre Investitionen nicht herum – ein harter Fakt, der schon vielen Unternehmern das Leben schwer gemacht hat. Wer seine Unternehmensaktivitäten beispielsweise auch im Netz vorantreiben möchte, der sollte hier einen SEO-Dienstleister engagieren. Doch auch dieser kostet Geld – Geld, das vor allem bei KMUs nicht gerade locker sitzt und deshalb gut investiert sein muss. Die Frage, die sich stellt, ist also: Wie kann ich als Kunde, die SEO-Erfolge messen?

Zahlreiche SEO-Agenturen werben im Internet um neue Kunden. Da werden Versprechungen gemacht, wie „in drei Monaten auf Position 1“, die sich im Endeffekt nur als heiße Luft herausstellen. Wer derartige Aussagen macht, sollte aus Kundensicht sofort disqualifiziert werden.

Wie finde ich die beste SEO-Agentur für mich?

Vielmehr braucht es einen seriösen Anbieter, der durch langfristig und nachhaltig ausgelegte Maßnahmen zum Erfolg und damit auf die oberen Plätze innerhalb des Suchmaschinenrankings führt. Aber wie genau finde ich die beste SEO-Agentur? Entscheidend für die Zusammenarbeit mit einer SEO-Firma ist deshalb erst einmal Folgendes:

#1: Welche Qualifikationen kann der SEO-Profi vorweisen?

Seriöse Qualifikationen gibt es in der Branche bisher nicht, auch wenn viele meinen es gäbe sie. Heiße Luft nennen ich das. Nur wer jeden Tag aktiv SEO betreibt, baut sein Wissen stetig aus. Nein, Kundenbesuche zählen nicht dazu.

#2: Welche Referenzen kann der SEO-Profi vorweisen?

Gefährlich, denn teilweise haben die aller schlechtesten SEO-Agenturen die bekanntesten Kunden. Und dann liest man in den Branchennachrichten wieder darüber, dass ein Linknetzwerk aufgedeckt wurde und zahllose Großkunden mit ihren Seiten abgestürzt sind.

#3: Stimmt Ihr Bauchgefühl?

Es geht nicht darum, dass Sie alles verstehen, was der liebe Dienstleister so erzählt. Je individueller und je weniger groß die Versprechungen in den ersten 6 Monaten sind, desto besser. Wichtig ist zudem, dass es sich um einen Experten handelt und nicht um eine Werbeagentur, die Google Optimierung so nebenbei erledigt. Und zu guter Letzt: Lieber wenig Mitarbeiter mit viel Hirn statt viele Mitarbeiter mit wenig Hirn.

In vielen Fällen ist vor allem Punkt 3 entscheidend für eine Zusammenarbeit: Das Bauchgefühl lässt häufig intuitiv zwischen Profis und Fallobst unterscheiden. Kommt es nun zu einem Vertrag, bedeutet das jedoch noch lange nicht, dass der Kunde sich zurücklehnen kann und voll und ganz auf die Arbeit vertrauen sollte, denn:

Ein guter SEO-Dienstleister lässt Sie an den Erfolgen teilhaben – und auch, wenn es in der ersten Zeit aufgrund einer langfristig ausgelegten Strategie nur zu kleineren Erfolgen kommt, so ist es doch notwendig, dass SEO-Berater zeigen, dass sie ihr Geld wert sind.

Transparenz, der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit

Messbar sind Erfolge nur, wenn die geleistete Arbeit nachvollziehbar ist. Transparenz ist also ein ganz entscheidender Faktor. Für Sie also Kunde bedeutet das, dass Sie kleine und große Schritte sowie Tätigkeiten nachvollziehen können müssen. Wenn der Suchmaschinenoptimierer Ihres Vertrauens, also

  • eine Strategie präsentiert,
  • alle Schritte zur Zielerreichung darlegt und
  • vorzeigen kann, was er in „X“ Stunden erledigt hat

dann wissen Sie, dass das investierte Geld, jeden Cent wert war. Wenn es nun um echten Erfolg geht, heißt es einen Schritt weiterzugehen, denn: Um SEO-Erfolg zu messen, sollte ein Grundverständnis für SEO vorhanden sein. So können Sie Erfolge direkt nachvollziehen und verstehen.

Ein guter SEO-Dienstleister präsentiert alle Daten auf einen Blick

Um als Kunde Erfolge messen zu können, sind regelmäßige Reportings seitens Ihres Dienstleisters absolute Pflicht. In der SEO-Branche wird immer wieder über Praktiken berichtet, bei denen die Maßnahmen nicht zusammengefasst und bei Nachfragen seitens des Kunden keine Aussagen über die erfolgten Aktionen gegeben werden können – hier dürfen Sie sicher sein:

Es ist nichts passiert, da ein seriöser Dienstleister immer den Überblick behält und Sie auch ungefragt und in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden hält, beispielsweise durch Reportings, die Sie

  • wöchentlich,
  • monatlich oder auch
  • alle zwei Monate

erhalten. In diesen Reportings sollten verschiedene Kennzahlen und Daten enthalten sein, die Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse erleichtert. Dazu gehören folgende Dinge:

Dokumentation der Arbeit

Jeder Arbeitsschritt sollte penibel dokumentiert sein, nur so können Sie nachvollziehen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, wie viel des Budgets oder des Zeitkontingents für diese eine spezielle Aufgabe genutzt wurde und welche „Baustellen“ noch nicht angegangen wurden. Sie müssen auf einen Blick sehen können, ob:

Denn jede dieser Maßnahmen kostet Sie Geld und damit einen Teil Ihres Budgets – und nur, wenn das Budget sinnvoll investiert wurde, kann dies auch als Erfolg verbucht werden.

Umfangreiche Datenaufbereitung

Insbesondere am Anfang der Zusammenarbeit machen sich meist keine Ranking-Veränderungen bemerkbar. Umso wichtiger ist es, alle relevanten Daten zu dokumentieren, um Ihnen als Kunde zeigen zu können, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Umfangreiche Datenerhebungen sind deshalb um so wichtiger:

  • Welche Backlinks wurden wo platziert?
  • Wie hoch ist die Absprungrate?
  • Welche sozialen Signale, beispielsweise Facebook-Likes, Retweets von Twitter oder +1 bei Google+ konnten generiert werden?

Es gibt zahlreiche Daten, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen. Auch hier ist die SEO-Firma in der Pflicht, Sie über deren Relevanz aufzuklären und die erfolgten Aktionen auf diesen Gebieten zu kennzeichnen. Ist hier wenig bis gar nichts passiert, sollten Sie zumindest hellhörig werden.

Aktueller Ranking-Status – nach Keywords sortiert

SEO-Erfolg bedeutet Ranking-Erfolg, das ist bekannt. Je besser das Ranking wird, desto erfolgreicher waren die Maßnahmen. Ein Reporting beinhaltet deshalb immer den aktuellen Status und die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Zeitraum. So lassen sich Erfolge schnell erkennen – und zwar auf einen Blick.

Um Ihnen die Erfolgskontrolle möglichst einfach zu machen, sollte das Reporting nach Keywords aufgeteilt werden, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Schnell lassen sich so erfolgreiche Maßnahmen identifizieren.

Vertrauen Sie einem Profi und lassen Sie ihm Zeit

Erfolgsmessung ist für den Kunden umso einfacher, je mehr die Materie bekannt ist. Problematisch ist dabei vor allem die Tatsache, dass nachhaltige Suchmaschinenoptimierung eine langfristige Investition ist und damit auch Zeit benötigt, um zu wirken.

Konnte Ihr SEO-Dienstleister durch hilfreiche Reportings und umfangreiche Daten punkten, so schenken Sie ihm das Vertrauen, indem Sie ihm die notwendige Zeit geben, um das Ranking Ihrer Unternehmenswebseite zu optimieren. Da Geld investiert wurde, wünschen sich viele Kunden, dass die Erfolge schnell sichtbar werden – so funktioniert die Geschichte leider nicht.

Viel wichtiger als schlagartige Top-1-Rankings sind positive Trends. Im Laufe der Zusammenarbeit erhalten Sie Ihre SEO-Reportings – dort werden Veränderungen sichtbar, wenn auch in kleinen Schritten:

  • Ist Ihre Webseite zu Keyword #1 zu Anfang der Zusammenarbeit noch jenseits der Suchergebnisseite zehn, kann ein Monat danach vielleicht schon ein Top-50-Ranking erzielt werden.
  • Einen weiteren Monat später klettert Ihre Webseite noch einmal zehn Plätze nach oben.
  • Und noch etwas später sind Sie schon unter den Top-20.

Erste Traffic-Zuwächse machen sich bemerkbar, sodass bei einer weiteren Zusammenarbeit weitere noch stärkere Erfolge sichtbar werden.

Die Erfolgsmessung aus Kundensicht ist einfach, wenn das Verständnis dafür, dass erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nachhaltig und langfristig ausgelegt sein muss, vorhanden ist. Ihr SEO-Profi nimmt Ihnen dabei viel Arbeit ab, indem er umfangreiche Reportings anfertigt und diese verständlich aufbereitet. Erkennen Sie einen positiven Trend nach oben? Dann ist Ihr SEO-Profi der Richtige.

Große SEO Agenturen

Große SEO-Agenturen und Spam: Eine unbequeme Wahrheit

Um in den Suchergebnissen nach oben zu klettern, greifen Unternehmer in vielen Fällen auf eine SEO-Agentur zurück. Je größer und bekannter, desto besser denken sich viele – doch oft ist das ein fataler Fehler, denn: Besonders die Großen der Branche lassen Individualität, Qualität und Transparenz vermissen.

Große SEO-Agenturen punkten durch ihren Namen oder ihre bestehenden Kunden – und wenn die Dienstleistungen scheinbar für große Kunden funktionieren, kann es für KMUs nicht schlechter sein. Ist dem wirklich so? Fakt ist, dass viele SEO-Agenturen unprofessionell arbeiten, insbesondere wenn es um kleinere Kunden geht.

Bei einer großen Marke mit einer starken Webseite kann nur noch wenig danebengehen. Es sind einfach die idealen Kunden, denn meist steht ausschließlich Monitoring und ein wenig Beratung auf der Tageskarte. KMUs sind da ganz anders und deutlich schwieriger. Warum dem so ist, liegt auf der Hand:

  • KMUs besitzen ein kleines SEO-Budget.
  • KMUs haben meist eine Webseite mit wenig Authorität und damit Stabilität.
  • KMUs sind einfacher zufriedenzustellen, da sie keinen Inhouse-Suchmaschinenoptimierer haben.
  • SEO-Fehler werden, anders als bei einer starken Marke, hart bestraft.

Natürlich trifft das nicht auf jede große SEO-Agentur zu, denn auch hier gibt es seriöse Anbieter. Trotzdem scheinen viele namhafte SEO-Dienstleister nur darauf aus zu sein, durch leicht umsetzbare SEO-Maßnahmen (Link Spamming mittels Webkataloge, Blogkommentare, Social Bookmarking und Artikelverzeichnisse) einen „schnellen Euro nebenbei“ zu verdienen – echte Google Optimierung sieht jedoch anders aus.

Aus diesem Grund sollten Unternehmen vor dem Engagement der SEO-Agentur das Angebot genau unter die Lupe nehmen und bei ganz bestimmten Versprechen besonders hellhörig werden.

So sollte ein SEO-Angebot nicht aussehen

Vor der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und SEO-Agentur sollte dem Unternehmer ein genaues Angebot darüber vorliegen, welche Maßnahmen für die Zielerreichung umgesetzt werden sollen. Bleibt das Angebot vage oder schmeißt die Agentur mit nichtssagenden Floskeln um sich, sollten Sie vorsichtig sein und lieber Abstand gewinnen – folgende Dinge sollte das Angebot beispielsweise nicht beinhalten:

Die Agentur verspricht Top-1-Platzierungen

Das Google Ranking ist schwer vorhersehbar und nicht nur von den eigenen SEO-Maßnahmen abhängig – auch das, was Konkurrenz-Webseiten tun, fließt in das Gesamt-Ranking ein. Ihre Webseite kann davon profitieren oder darunter leiden. Versprechungen dieser Art sind deshalb fehl am Platze. Seriöse Agenturen sprechen von mehr relevanten Besuchern.

Fehlende Kontrolle, keine Reportings, keine Transparenz

Als Kunde sind Sie König, denn Sie zahlen für die SEO-Dienstleistungen. Beinhaltet das Angebot keine Reportings, also eine Auflistung darüber, was die Agentur für Sie getan hat, handelt es sich hier in keinem Fall um eine seriöse SEO-Agentur. Denn woher sollen Sie wissen, wofür Sie bezahlen, wenn der Dienstleister Ihnen nicht sagen kann, was er bisher getan hat?

Pauschalangebote: Individuelle SEO sieht anders aus

In vielen Agenturen ist es gang und gäbe, Kunden mit einem Pauschalangebot „abzuspeisen“. Das geht schnell, bringt für den Kunden jedoch rein gar nichts. Schlimmer noch: Oft beinhaltet dieses Angebot „Spamming“, um das Unternehmen möglichst schnell abzufertigen – Individualität sieht anders aus.

Bloß keine SEO-Miete!

Immer öfter unterscheiden SEO-Agenturen zwischen gemieteter und gekaufter SEO – bei Linkmiete bleibt der Besitz von Links bei der Agentur. Nach Vertragsende kann die Agentur damit machen, was sie möchte, auch wenn das zu Ihrem Nachteil wird.

Altbackende SEO mit Tunnelblick

Der Google-Algorithmus wird ständig überarbeitet. So spielen heute ganz andere Google Ranking-Faktoren und Channels eine Rolle als noch vor einem Jahr – viele große SEO-Agenturen bleiben aufgrund von festgelegten Strukturen in der Vergangenheit hängen und Maßnahmen werden nur träge umgesetzt.

Wenn Sie sich auf dem österreichischen Markt umsehen, sind die ganz Großen alle scheinbar noch im Jahr 2009. Nach dem Google Penguin Update im April 2012 funktionieren diese Taktiken jedoch kaum noch und richten langfristigen Schaden an. Kein Wunder, dass momentan viele Kunden wechseln.

Professionelle Suchmaschinenoptimierer werden Ihnen kein Angebot mit festgelegten Maßnahmen vorlegen, sondern von Best Practices sprechen. Individualität, Transparenz und Professionalität sind hier das A und O.

Professionelle Suchmaschinenoptimierung bedeutet individuelle SEO mit Persönlichkeit

Neben dem Angebot selbst, gibt es weitere Kritikpunkte, die vor allem auf große SEO-Agenturen zutriffen: Individualität, Qualität und Persönlichkeit des Service – insbesondere was den Ansprechpartner innerhalb der Agentur angeht:

Fordern Sie einen persönlichen und festen Ansprechpartner

Ihr Ansprechpartner sollte zumindest in den normalen Bürozeiten über verschiedene Kanäle erreichbar sein – das gehört zu gutem Service einfach dazu.

Testen Sie die Kompetenz Ihres Ansprechpartners

Muss ihr Ansprechpartner bei Ihren Fragen und „Forderungen“ ständig Rückfragen halten, können Sie sicher sein, dass Sie es nicht mit einem kompetenten Ansprechpartner zu tun haben – das ist nicht nur schlecht für Ihre SEO, sondern auch außerordentlich nervig.

Achten Sie auf Massenabfertigung

Ein ganz besonders wichtiger Punkt: Ihr Ansprechpartner sollte nicht mehr als 10 Kunden gleichzeitig betreuen – sind es mehr ist die individuelle Betreuung schlichtweg unmöglich. Vor allem bei großen Agenturen betreut ein Mitarbeiter jedoch gleich eine Vielzahl von verschiedenen Kunden.

Große SEO-Agenturen lassen Individualität und Flexibilität, um auf Ranking-Änderungen zu reagieren, oft vermissen. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern herausgeschmissenes Geld. Vor der Inanspruchnahme des SEO-Dienstleisters ist also eine genaue Durchleuchtung der Agentur notwendig – so stellt sich oft heraus, dass kleine Anbieter einen besseren Service bieten.