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Die 6 wichtigsten Google Alerts für Online-Marketing & SEO

Google bietet so viele hilfreiche Werkzeuge an, dass man schnell die Übersicht verliert bzw. manche einfach vergisst einzusetzen. Schon zu Beginn meiner Online Marketing Karriere (2009) war ich absolut begeistert von den Möglichkeiten, die das sehr simple Google Alerts bietet. Heute zeige ich Ihnen, welche Google Alerts besonders wichtig für erfolgreiche SEO sind.

Was ist Google Alerts überhaupt? Mit dem kostenlosen Tool ist es möglich Inhalte im Web zu verfolgen mit der ganzen Power von Google + Suchparameter.

Google Alerts & SEO: Die Videoanleitung

Die wichtigsten Google Suchoperatoren verstehen

In diesem Video zeige ich Ihnen die fünf wichtigsten Google Suchoperatoren für Suchmaschinenoptimierung und wie Sie diese richtig anwenden. Google Suchbefehle helfen Ihnen bei der Präzisierung Ihrer Suchanfragen. So sparen Sie sich eine Menge Zeit und Zeit ist ja bekanntlich Geld :)

Die folgenden Suchoperatoren werden im Video vorgestellt:

  • site-Operator
  • Negation
  • Genau passend
  • inurl-Operator
  • intitle-Operator

Die Kenntnisse aus dem Video helfen Ihnen dabei bessere Google Alerts einzurichten.

Weiter geht es mit sechs Google Alerts, die wir für all unsere Kundenwebseiten und eigenen Affiliate-Projekte aufsetzen…

6 Google Alerts, die Ihr Leben vereinfachen

Es gibt zahllose interessante Einsatzmöglichkeiten, aber heute beschäftigen wir uns mit den Wichtigsten für Suchmaschinenoptimierung.

Google AlertBeispielZiel
Citations"Firmenname" -site:firmendomain.comErwähnungen sofort im Netz entdecken
Konkurrenzüberwachung"Firmename der Konkurrenz" -site:konkurrenzdomain.comKonkurrenz stets im Auge behalten
Namentliche Erwähnung"Vor- und Nachname" + Geschäftsbereich -site:firmendomain.comErwähnungen in Gastbeiträgen oder Interviews verfolgen
Verteilung von Inhalten"Name und Bezeichnung des Inhaltes" + Art des InhaltesNachverfolgung von verbreiteten Inhalten
Gastbeiträgesite: .domainendung "autor werden" ThemenbereichMögliche Zielseiten für Gastartikel finden
Webseiten-Securitysite:firmendomain.com viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillenVerlinkungen auf potentiellen Spam-Seiten sofort erkennen

Unternehmensnennungen

Sie sollten unbedingt Ihre Marke im Auge behalten. Mit dem richtigen Google Alert bekommen Sie jedes Mal, wenn Ihr Unternehmen irgendwo im Internet erwähnt wird, eine E-Mail-Benachrichtigung.

Unternehmensnennung

Beispiele:

"Evergreen Media AR GmbH" -site:evergreenmedia.at
"Evergreen Media" -site:evergreenmedia.at
evergreenmedia.at -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Unter Anführungsstrichen sorgt dafür, dass nur genau nach dieser Zeichenfolge gesucht wird. Mit dem site-Operator bekommt man alle indexierten Seiten einer Domains zurück. Durch den Minus-Operator sage ich Google, mir genau diese Ergebnisse nicht zu zeigen. Ich will ja in diesem Fall keine Ergebnisse von meiner eigenen Firmenseite geliefert bekommen :)

Wozu?
So können Sie sich an der Diskussion über Ihre Marke beteiligen bzw. potenzielle Shitstorms frühzeitig abwenden. Weiters: Vor allem im deutschsprachigen Raum wird ungern verlinkt, weil man extreme Panik vor Google Abstrafungen und dem Verlust von Link Juice hat (fast krankhaft). Deswegen wird man Ihr Unternehmen häufig lediglich namentlich erwähnen.

Mittels Google Alerts entdecken Sie solche Erwähnungen sofort und können so in Kontakt treten und möglicherweise um eine Verlinkung bitten.

Konkurrenz

Natürlich wollen Sie nicht nur Ihre eigene Marke im Auge behalten, sondern auch Ihre wichtigsten Konkurrenten.

Beispiele:

"Bauernfänger SEO" -site:bauernfaengerseo.com
bauernfaengerseo.com -site:bauernfaengerseo.com

Wozu?
So erkennen Sie sofort, wenn Ihre Konkurrenten etwas im Schilde führen z.B. eine aktive Linkaufbau-Kampagne startet, in Zeitungsberichten erwähnt wird oder aggressives Content-Marketing betreibt. Mit den frischen Daten von Google Alerts entgeht Ihnen wirklich gar nichts.

Namentliche Erwähnung

Wenn Sie wie ich Gastbeiträge schreiben oder gar Interviews geben, dann macht es durchaus Sinn den eigenen Namen zu überwachen.

Beispiele:

"Alexander Rus" + online marketing -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Mein Name soll genau so vorkommen, denn sonst bekomme ich jede Menge Resultate von Alexander’n aus Russland. Ergebnisse von meiner Seite sind ausgeschlossen. Außerdem will ich nur Ergebnisse im Zusammenhang mit „online marketing“.

Wozu?
Damit können Sie sich an jeder Diskussion um Ihre Person beteiligen und vielleicht ein paar saftige Backlinks abstauben. Im Vordergrund steht aber, dass nichts „hinter Ihrem Rücken“ geschieht.

Verteilung von Inhalten

Sie haben eine wunderschöne Infografik erstellen lassen ala „Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern“ und eine SEO-Agentur mit dem Seeding beauftragt.

Beispiele:

"Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern" + Infografik

Wozu?
Sie sehen genau, wo Ihre Infografik veröffentlicht wurde und können dort kommentieren, mit dem Webmaster Kontakt aufnehmen oder um eine Verlinkung bitten. Auf diese Art und Weise holen Sie das Maximum aus der Content Marketing Kampagne heraus.

Gastbeiträge

Auch wenn der böse Matt Cutts gemeint hat, dass Gastbeiträge verboten sind, ist es offensichtlich, dass er damit die Manipulationsversuche gemeint hat: Tausende automatisierte Gastbeiträge. In Wirklichkeit sind jedoch hochwertige Gastbeiträge wohl die beste Möglichkeit an Reichweite, Bekanntheit und gute Backlinks heranzukommen.

Beispiele:

site:.at "autor werden" seo
site:.at "gastbeitrag schreiben" seo

Erklärung:
Es sollen nur .at Domains in Frage kommen, welche die genaue Zeichenfolge „autor werden“ beinhalten und auf denen das Wort SEO irgendwo vorkommt.

Wozu?
Einfach irgendwelche Webmaster anzuschreiben, ist nicht nur unhöflich, sondern außerdem noch richtig zeitaufwändig. Deswegen lassen wir Google Alerts die Arbeit machen :)

Webseiten-Security

Jaja, die lieben Hacker & Spammer. Immer wieder versuchen Sie es und hin und wieder klappt es auch. Google Alerts hilft dabei Probleme schnell zu erkennen, sodass in vielen Fällen Google Abstrafungen verhindert werden können.

Beispiele:

site:evergreenmedia.at viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillen

Erklärung:
Wir wollen nur unsere eigene Seite überwachen und setzen daher auf den site-Operator. Dann listen wir die typischen Spambegriffe getrennt durch OR (oder), denn jeder einzelne stellt ein Problem dar.

Wozu?
Am liebsten werden Verlinkungen in den Footer gesetzt oder sogar ganze Spam-Unterseiten in die Webseite eingebaut. Auf diesen Unterseiten finden Sie dann ganze Online-Apotheken mit illegalen Generika.

Sobald Google merkt, dass Ihre Webseite kompromittiert wurde, dauert es nicht lange und Ihre Webseite sinkt in den Rankings und bekommt z.B. die altbekannte „Diese Webseite könnte Ihren Computer beschädigen“ Kennzeichnung oder etwas Ähnliches ala „Diese Webseite könnte kompromittiert sein“.

So erstellen Sie einen Google Alert

Google Alerts SEO

Haufigkeit: Wie oft wollen Sie über Neuigkeiten benachrichtigt werden?

Quellen: Welche Quellen sollen überwacht werden? Idealerweise automatisch einstellen und so alles durchsuchen lassen.

Sprache: In meinem Fall Deutsch.

Region: Regionale Beschränkung kann Sinn machen, in meinem Fall jedoch nicht.

Anzahl: Entweder man bekommt alles ungefiltert oder Google kann auch schon ein wenig vorsortieren. Mehr dazu später…

Senden an: Ich verwende eigentlich nur Benachrichtungen per E-Mail, ansonsten gibt es aber auch die Möglichkeit die Resultate als RSS-Feed zu erhalten.

Google Alert Vorschau

Qualität der eigenen Inhalte von Google bewerten lassen

Ich bin der Meinung, dass es nicht ganz so funktioniert wie Matthew Woodward meint, aber trotzdem hier die Theorie. Man erstellt den folgenden Alert:


site:evergreenmedia.at

…und stellt ein, es sollen nur die relevantesten Ergebnisse (in der englischen Version heißt es „best results“) angezeigt werden. Bekomme ich nun nach dem Publizieren eines neuen Artikels eine Benachrichtung, bedeutet dies, dass Google der Beitrag besonders gefällt.

Wie gesagt, ich glaube nicht daran, aber vielleicht ist etwas dran ;)

Endlose Möglichkeiten

Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für Google Alerts. Dies sind wirklich nur die Google Alerts, welche ich persönlich für mich und meine Kunden in der Praxis verwende. Über Anmerkungen, Tipps und Tricks würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen!

Wie Sie sehen, ist Google Alerts ein richtig mächtiges Tool, um den Überblick über Ihr Unternehmen und Ihre Person im Web zu behalten. Sogar als Laie hat man innerhalb von 20 Minuten alle wichtigen Alerts aufgesetzt. Damit ist die Geschichte dann auch erledigt. Jetzt heißt es auf die ersten Benachrichtigungen warten. Sollten Ihnen die Resultate missfallen, muss nachjustiert werden. Dazu hier eine schöne Liste an Suchparametern.

Website Relaunch SEO

Website Relaunch: Die ultimative SEO-Checkliste zum erfolgreichen Relaunch

Alle paar Jahre braucht eine Webseite eine Generalüberholung, entweder weil das Design nicht mehr zeitgemäß ist, sich die Ziele geändert haben oder man einen neuen Weg gehen will. Damit der Website Relaunch nicht, wie so oft, in der absoluten Katastrophe endet, bei der es zu einem totalen Sichtbarkeitsverlust kommt, hier meine Anleitung zum erfolgreichen Relaunch aus SEO Sicht.

Ein Webseiten Relaunch ist immer ein großes Risiko aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Es kann eine Menge richtig schief gehen und Sie bezahlen dafür in Form von niedrigeren Besucherzahlen und damit geringeren Umsätzen über das Internet.
Sie denken sich jetzt sicher: „Aber daran denkt doch eh mein Webdesigner“. Meine Erfahrung: Nein, macht er höchstwahrscheinlich nicht, da er sich im Bereich SEO nicht auskennt (auch wenn er es gerne behauptet).

Manche dieser Punkte mögen seltsam erscheinen, aber dort draußen in der Praxis gibt es nichts, was es nicht gibt. Und nichts ist selbstverständlich!

Stupid Relaunch

SEO-Projektplan für den Website Relaunch

In diesem Video lernen Sie, wie Sie einen erfolgreichen Website Relaunch richtig planen und sicher umsetzen. Ich zeige Ihnen unseren Projektplan, damit Sie sehen, worauf Sie in jeder Phase achten sollten und welche Tools Sie nach Abschluss des Relaunches unbedingt im Auge behalten müssen.

In der Regel braucht Google einige Wochen bis sich die Platzierungen nach der Umstellung wieder beruhigen. Aktuelle Aussagen von Gary Illyes zeigen jedoch ein anderes Bild und reflektieren weit besser meine eigenen Erfahrungen. Es kann bis zu drei Monate dauern bis Google einen Umzug oder Relaunch vollständig verdaut hat. Die Dauer ist selbstverständlich abhängig vom Umfang des Relaunches. Je mehr geändert wurde, desto länger braucht der Google Algorithmus für die Re-Evaluierung.

In 9 Schritten nicht vollkommen bei Google abstürzen

Wenn man sich die meisten Webseiten Relaunches ansieht, sind sie nur in den seltensten Fällen wirklich von Erfolg gekrönt. Das hat auch seinen Grund, denn so simpel ist die Geschichte einfach nicht.

Würden Sie umziehen ohne Postnachsendeauftrag? Würden Sie Ihre Telefonnummer ändern ohne Ihren Kontakten Bescheid zu sagen?

Dann sind wir uns ja einig…

URL Struktur gleich lassen oder 301 Weiterleitungen einrichten

Die URL ist sozusagen Ihre Adresse und die ändert man nicht mir nichts, dir nichts. Aus diesem Grund sollte ebenfalls bei einem Relaunch wenn möglich die URL-Struktur nicht verändert werden. Das geht natürlich nicht immer…

Sollten Sie sich aus welchen Gründen auch immer aber dafür entscheiden, die URL-Struktur zu verändern, gibt es einige wichtige Sachen zu beachten.

Es müssen von den alten auf die neuen Webadressen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Besucher nicht ins Leere geschickt werden.

Diese 301 Weiterleitungen sollten thematisch einen Sinn ergeben. Legen Sie beispielsweise von einer alten Landing Page eine neue Version an, dann ist es sinnvoll eine Weiterleitung anzulegen. Es ist jedoch nicht von Vorteil zu einer thematisch unpassenden Seite weiterzuleiten. Zum einen wundern sich Besucher, zum anderen kann es sein, dass Suchmaschinen die Relevanz, Autorität und den „Link Juice“ in diesem Fall nicht weitergeben.

Weiters muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, dass jede 301 Weiterleitung einen Dämpfungsfaktor hat und so ein Teil der „Power“ verloren geht. Der Wert mag gering sein, aber trotzdem.

Fazit: Umziehen ohne Nachsendeauftrag ist fahrlässig.

Wichtigste Landing Pages definieren & nach dem Website Relaunch weiterführen

Noch bevor überhaupt mit der neuen Webseite begonnen wird, sollten die wichtigsten Landing Pages des alten Projekts definiert werden. Denn diese „Seiten“ muss es in einer ähnlichen Form wieder geben, sofern man keine Lust hat, ordentlich an Sichtbarkeit einzubüßen.

Die Wichtigkeit ist dabei von unterschiedlichen Kriterien abhängig:

  • Besucheranzahl (prüfen mittels Google Analytics → Akquisition → Alle Zugriffe → Channels → Organic)
  • Google Rankings (prüfen mittels Pro Rank Tracker)
  • Verkäufe / Anfragen / Buchungen (prüfen mittels Google Analytics → Conversions)
  • Eingehende Verlinkungen (prüfen mittels Majestic SEO oder Ahrefs)

Wir reden hier über SEO und deswegen interessieren uns erst einmal nur die organischen Besucher.

Dieser Punkt wird übrigens nicht ohne Grund bereits als Zweites genannt. Werden hier Fehler gemacht, stoßen Sie nicht nur Suchmaschinen allen voran Google, sondern auch Besuchern vor den Kopf. No Go!

Fazit: Ihre wichtigsten Landing Pages haben höchsten Respekt verdient.

Eingehende Verlinkungen prüfen & anpassen lassen

Ich hatte ja oben das Thema Verlinkungen schon angesprochen. Wenn sich an der URL-Struktur etwas geändert und man dies mit 301 Weiterleitungen „geregelt“ hat, sollten trotzdem die besten eingehenden Verlinkungen auf die neue Adresse angepasst werden.

Die bestehende eingehenden Verlinkungen finden Sie kostenlos über SEOKicks (gratis Konto sehr eingeschränkt) und die Google Search Console, wobei nur kostenpflichtige Tools wie Majestic SEO und Ahrefs einen nahezu vollständigen Überblick geben (100% schafft kein existierendes Tool alleine).

SEOKicks Backlink Checker

Danach müssen eigentlich nur noch die entsprechenden Webmaster per E-Mail gebeten werden, die Verlinkungen anzupassen. Wie gesagt, dies ist nur für die wichtigsten Backlinks zu tun.

Fazit: Mehr „Juice“ durch direkte Verlinkungen ohne Weiterleitung.

Tracking Code nicht vergessen

Immer wieder passiert es: Die neue Seite ist endlich online, keiner schaut für 14 Tage bei den Analytics rein und plötzlich bemerkt irgendjemand, dass man vergessen hat den Tracking Code einzubauen. Das ist vor allem deshalb blöd, weil die Daten am Anfang nach der Umstellung besonders interessant sind.

Fazit: Daten sind Gold wert und sollten dementsprechend behandelt werden.

Bloß nicht „Live“ an der Webseite basteln

Gerne wird einfach mal an der aktiven Webseite gebastelt oder der Wartungsmodus eingeschaltet. Aber warum? Heutzutage ist es keine Kunst eine „Testumgebung“ einzurichten. Dort kann man tun und lassen, was man will, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Besucher und Suchmaschinen werden es Ihnen danken.

Fazit: Basic, ja. Selbstverständlich, leider nein.

Google AdWords Zielseiten anpassen

Hat sich die URL-Struktur geändert, dann müssen sofort beim Webseiten Relaunch die Zielseiten der Google AdWords Anzeigen berichtigt werden. Sonst zahlen Sie für Klicks, die Sie dann ins Leere schicken.

Fazit: Bloß nicht vergessen!

Texte lieber erweitern statt kürzen

Suchmaschinen brauchen auch heute noch Inhalte in Textform, um Relevanz zu erkennen. Es läuft zwar schon viel über Verlinkungen und Erwähnungen, trotzdem sind Texte nicht zu verachten. Deshalb sollten die wichtigsten Landing Pages lieber um Text erweitert, als gekürzt werden.

Natürlich gibt es hier keine gänzlich richtige Antwort: Denn wenn eine Landing Page zuerst 1000 Wörter hat, aber nicht konvertiert und ein schlechtes Nutzerverhalten aufweist, kann es durchaus sinnvoll sein, die Textmenge zu verringern ;)

Fazit: Grundsätzlich richtig, aber eben nicht immer. Der Hausverstand weist den Weg!

Interne Verlinkungsstruktur beibehalten

Relaunch richtig machen

Auch interne Verlinkungen leiten Relevanz, Autorität und Power weiter. Daher haben Änderungen an diesem „Fluss“ spürbare Konsequenzen. Die wichtigsten Landing Pages sollten grundsätzlich mehr verlinkt werden, selbstverständlich immer mit den passenden Ankertexten und aus dem richtigen Umfeld (bevorzugt Fließtext).

Wenn eine bedeutungsvolle Landing Page nach dem Relaunch weniger interne Verlinkungen erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch zu einem gewissen Maße Rankings bei Google verliert.

Fazit: Die wertvollsten Unterseiten brauchen die meisten und besten internen Verlinkungen.

Vor dem Launch: Eine clevere & ansprechende 404 Seite einrichten

Gibt es die eingegebene URL-Adresse nicht (typisch nach einem Website Relaunch), landen Besucher auf einer 404 Seite. Diese sollte so gestaltet sein, dass Besucher nicht gleich die Hoffnung verlieren und abspringen, sondern auf Ihrer Seite bleiben.

Wie Sie eine solche 404 Seite richtig gestalten? Hier einige brilliante Beispiele.

Fazit: Helfen Sie dem Benutzer zu finden, was er oder sie sucht

Nach dem Website Relaunch: Google Search Console & Server Logs im Auge behalten

Sogar wenn Ihre neue Webseite endlich online ist und die Welt nicht sofort zusammenbricht, sind Ihre schlaflosen Nächte nicht vorbei. In den nächsten Wochen müssen Ihre Adleraugen auf die Google Search Console > Crawling Fehler und die Server Logs gerichtet sein.

Entdecken Sie Probleme wie 404s, muss schnellstmöglich ein passender 301 Redirect eingerichtet werden, um mögliche Rankingabstürze zu vermeiden.

Zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung von mir: Bei einem erfolgreichen Webseiten Redesign / Website Relaunch kommt es auf die richtige Vorbereitung an. So kann die Büchse der Pandora meist geschlossen bleiben. Die übelsten Relaunches, die ich persönlich miterlebt habe, wurden in 99% der Fälle durch Ungeduld ausgelöst.

So einfach kann ein erfolgreicher Webseiten Relaunch aus Sicht der Google Optimierung sein. Mit dieser Anleitung sparen Sie sich eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Vergessen Sie nicht: Missglückte Redesigns können die gesamte SEO-Kampagne in Gefahr bringen. Außer Spesen nichts gewesen. Experten-Tipp: Lassen Sie sich beim Website Relaunch Zeit, knallharte Deadlines sind in diesem Fall nur für Dummköpfe. Ganz wie Blizzard sagen würde: It’s done when it’s done.

High-End Linkaufbau Gastartikel

High-End Linkaufbau über Gastartikel: So schnappt ihr euch die besten Backlinks durch Outreach

Wie wichtig hochwertige Backlinks für den eigenen Webauftritt sind, ist mittlerweile unumstritten. Doch nicht jedes Unternehmen nimmt es damit so genau und verzichtet entweder komplett auf den Linkaufbau oder investiert lieber einmalig in ein dubioses Linkpaket ohne sich dabei über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Warum relevante Backlinks für eure Webseite so wichtig sind, ihr lieber auf verlockende Backlink-Packages verzichten solltet und vor allem, WIE ihr zu hochwertigen Links kommt, genau das lernt ihr jetzt.

Nicht selten landen bei uns interessante Anfragen im Posteingang, bei denen wir erst auf dem zweiten Blick erkennen, warum händeringend nach Hilfe gesucht wird. Bei genauerer Betrachtung des Linksprofils kommen Spam-Links vom Feinsten zum Vorschein. Eine tickende Zeitbombe, denn sobald das nächste Penguin Update ausrollt ist die logische Konsequenz, dass sich die Webseite aus den SERPs verabschiedet – und zwar nachhaltig. Vor allem bei Onlineshops ist das der absolute Super Gau.

Was das für eine seriöse SEO-Agentur bedeutet? In erster Linie geht es um Schadensbegrenzung. Das heißt nach und nach Spam-Links zu entwerten und im Gegenzug hochwertige Backlinks aufzubauen. Eines ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern es ist ein langwieriger Prozess bei dem Geduld gefragt ist! Damit das erst gar nicht notwendig ist, ist wichtig, dass ihr lernt, wie man hochwertige Backlinks aufbaut.

Hier ist unser gesamter Outreach-Prozess Schritt für Schritt und im Detail erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Hochwertige Backlinks und wie ihr dazu kommt

Bei Backlinks sind vor allem folgende Faktoren wichtig: Die Quelle muss seriös sein, möglichst viel Autorität besitzen und genau zu meinem Produkt bzw. Dienstleitung passen. Wenn ihr beispielsweise Gesundheitsprodukte verkauft und bei einem bekannten Gesundheitsportal einen themenrelevanten Gastbeitrag platzieren dürft, dann habt ihr sozusagen den Jackpot geknackt. Am Anfang des Linkaufbaus steht also die Recherche:

  • Überlegt euch ein Thema, das zu euch passt.
  • Recherchiert nach ähnlichen Themen und skizziert ein kurzes Inhaltsverzeichnis.
  • Überlegt euch bei welchen Blogs das Thema publiziert werden könnte.
  • Sucht bei Google (richtige Länder Endung) gezielt nach diesen Blogs.

Ihr wollt über Rückenschmerzen schreiben? Dann sucht nach Gesundheitsblogs, Medizinblogs, etc. Notiert euch die jeweiligen Seiten inklusive Kontaktdaten (direkter Ansprechpartner) und haltet alles in einer einfachen Excel Übersicht fest. Diese Liste sollte folgende Felder beinhalten:

  • Zielwebseite
  • Beispiellink eines Beitrages, der eurer Idee möglichst ähnelt
  • Kontaktperson
  • E-Mail
  • Anfragedatum
  • Beitragstitel
  • Bemerkung

Der ultimative Guide für hochwertige Gastartikelanfragen

Sobald ihr eure Liste fertiggestellt habt, geht es ans Eingemachte: nämlich, das Anschreiben. Im Folgenden lernt ihr den heiligen Grahl aller Gastbeitragsanfragen kennen. Eine Methode, mit der wir mindestens 20 Prozent positive Rückmeldungen bekommen. Und das nicht einmalig, sondern aus diesem Netzwerk profitieren wir nachhaltig. Denn wer einmal mit einem Gastartikel zufrieden ist, wird sehr wahrscheinlich auch einen zweiten und dritten akzeptieren.
Sehen wir uns nun der Reihe nach die wichtigsten Elemente einer hochwertigen Gastartikelanfrage an. Als erstes erfolgt die Ansprache:

Ansprache-Gastbeitrag

Die Ansprache der Zielperson sollte immer persönlich erfolgen

Sprecht bei einer Gastbeitragsanfrage die Zielperson immer mit Namen an und bleibt förmlich. Das ist in 90% aller Fälle am besten, außer ihr schreibt beispielsweise über Spielzeug und kontaktiert einen Eltern Blog, bei dem die Leser mit „Du“ angesprochen werden. Hier kommt es oft besser persönlich zu schreiben und sich selbst mit seinem Vornamen vorzustellen.

Neben der direkten Ansprache braucht es auch eine kurze Einleitung über euch (siehe oben). Übrigens, im Betreff müsst ihr natürlich den genauen Grund eurer Kontaktaufnahme nennen „Beitrag für Ihren Blog“.

Personalisieren ist die halbe Miete

Wenn ihr keinen Bezug zur Linkquelle nehmt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass eure Anfrage in der Tonne landet. Nehmt euch ein wenig Zeit und schaut euch die Zielseite genau an. Erst dann könnt ihr folgenden Absatz in eure Anfrage einfügen.

Identifikation Linkquelle

Besonders wichtig ist es, sich mit der Linkquelle genau auseinanderzusetzen

Ich habe als Titel für meinen Artikel gewählt: „Die X besten Entspannungsübungen bei stressbedingten Rückenschmerzen“. Bei meiner Recherche bin ich auf ihren Artikel über die größten Mythen bei Rückenschmerzen gestoßen, ein idealer Anker also für meine Anfrage. Gemischt mit einer persönlichen Note von mir sorge ich für die ersten Symphatiepunkte.

Im nächsten Schritt gehe ich noch weiter und schlage meinem Kontakt passend dazu ein weiteres interessantes Thema vor. Da ich weiß, dass sie über Rückenschmerzen schreiben, wird mein Thema ebenfalls ihr Interesse wecken. Als Eye-Catcher hebe ich das Thema fett hervor.

Konkretisiert den Inhalt eures Themas

Sehr wahrscheinlich ist euer Gegenüber kein Profi, wenn es um Rückenschmerzen geht. Er ist viel eher Redakteur oder Marketing bzw. Pressemitarbeiter. Ihr müsst ihm das Thema also „verkaufen“ und dazu reicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Thema konkretisieren

Mit einer kurzen Überischt des Inhalts kann sich der Ansprechpartner ein besseres Bild machen

Wie ihr seht, ich breche den Inhalt kurz und knapp herunter, sodass man sich unter dem Titel tatsächlich etwas vorstellen kann. Und wieder steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung um ein paar Prozent. ;) Im nächsten Schritt dürft ihr auch mal ein bisschen prahlen!

Zeigt was ihr drauf habt

Soweit so gut. Aber woher weiß mein Ansprechpartner, dass ich hochwertige Beiträge schreiben kann? Sofern ihr bereits gute Artikel veröffentlicht habt, könnt ihr sie jetzt auspacken. Das Ganze heißt „Social Proof“ und erfüllt den Zweck, dass wir unser Gegenüber von der Hochwertigkeit unserer Artikel überzeugen. Er wird ihn nicht lesen, aber er wird sehen, dass wir stilistisch hochwertig schreiben und keine Werbebeiträge an den Mann bringen wollen. Denn das wäre ein absolutes No-Go!

Beim Social Proof wählt ihr maximal drei erfolgreiche Artikel aus. Hier nehmt ihr natürlich die Creme de la Creme eurer Gastbeiträge. Im besten Fall sind es thematisch ähnliche Quellen auf die ihr tatsächlich Stolz sein könnt. Nennt ihr hier unseriöse Seiten, war alles umsonst!

Der letzte Akt – Die Verabschiedung

Damit ist unsere Gastbeitragsanfrage auch schon fast fertig. Jetzt geht es im Endeffekt nur noch darum für einen runden Abschluss zu sorgen.

Zusammenfassung Signatur

Mit der Signatur macht man sich transparent und seriös

Ein letztes Mal personalisieren wir unsere Anfrage, indem wir die Zielseite namentlich nennen. Wir verweisen darauf, dass wir werbefrei schreiben und der Inhalt ausschließlich für sie gedacht ist. Wer will schon duplicate content?

Es folgt eine freundliche Verabschiedung inklusive Signatur. Dadurch beweisen wir Seriosität und schaffen letzte Zweifel aus der Welt. Im allerletzten Schritt müsst ihr die Anfrage noch mindestens zweimal Korrekturlesen und bestenfalls auch einem Kollegen zeigen. Er wird begeistert sein und hätte er eine eigene Webseite, würde er für euren Gastbeitrag wahrscheinlich sogar bezahlen! ;) Übrigens, mit dieser hochwertigen Anfrage ist das sogar keine Seltenheit. Wobei ihr natürlich dafür kein Geld nehmt, sondern mit dem hochwertigen Backlink all eure Ziele erreicht habt!

Gastbeitragsanfragen müssen nicht unangenehm sein. Mit dieser Anfrage sind die Zeiten vorbei, in denen man 99% Absagen erteilt bekommt und sich vielleicht auch noch blöd anmachen lassen muss. Wenn ihr euch an diese Vorgaben haltet werdet ihr sehen, dass Linkaufbau sogar Spaß machen kann und wahres „Suchtpotenzial“ hat. Solange ihr euch für eure Anfragen ausreichend Zeit nehmt und eurem Ansprechpartner Respekt zollt, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und jetzt geht hinaus und schnappt euch die besten Backlinks! :)

Linkaufbau für Online-Shops

Linkaufbau für Online-Shops: Die ultimative Anleitung für E-Commerce Linkbuilding

Wie Sie als Online-Shop Betreiber wahrscheinlich wissen – organischer Traffic von Google ist überlebenswichtig. Mehr Traffic über die richtigen Keywords hat in der Regel direkten Einfluss auf Ihren Umsatz. Vor allem hochwertige Backlinks haben einen massiven Stellenwert bei den Google Rankings. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Linkaufbau für Online-Shops“. Ja, Online-Shop SEO ist kein Zuckerschlecken…

Was zunächst einfach klingt, erweist sich in der Praxis als schwierig. Denn die wenigsten Webmaster wollen auf kommerzielle Projekte verlinken, geschweige denn auf einen Online-Shop. Besonders im deutschsprachigen Raum kann Ihnen deshalb die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Backlinks für Ihren Shop Probleme bereiten. Es herrscht die große „Verlinkungsangst“. Im Folgenden verraten wir Ihnen einige Linkaufbau-Strategien, um natürlich und auch manuell Backlinks zu akquirieren.

Nicht kommerziellen, User-Driven Content auf der gleichen Domain veröffentlichen

Nicht kommerzielle Inhalte SEO

Im Lexikon von LaModula finden Nutzer tonnenweise Schlaftipps und können sich in Ruhe über Schlafoptimierung informieren.

Google will die bestmögliche Nutzererfahrung liefern. Viele Keywords sind zwar im weiteren Verlauf der Search Journey kommerziell, aber als Zwischenschritt mit einem informativen Ergebnis besser bedient. Lediglich mit Shop-Kategorienseiten werden Sie daher Ihre Seite nicht ranken können.

Da heute die Suchintention für Google ein fast schon entscheidender Ranking-Faktor ist, sollten Sie auf Ihrer Domain auch nicht-kommerzielle Inhalte bieten, welche auf das Problem (im Zusammenhang mit dem eigenen Angebot) der User eingehen. Entscheidend ist aber, dass Sie den Content auf derselben Domain des Shops publizieren. Ein klares „Nein“ also zu Subdomains und anderen Domains.

Wieso? Nur so kann auch der Shop von den Link- und Nutzersignalen dieser Inhalte profitieren. Ansonsten splitten Sie die Domain Authority und Relevanz auf, wodurch keine Synergien entstehen.

Auf das Vergleichsbedürfnis der User eingehen

Internet-Shopper lieben es zu vergleichen: Preise, Eigenschaften, Shops usw. Dieses Bedürfnis ist nicht zu vermeiden. Damit die User aber nicht unterschiedliche Shops vergleichen, sondern bei Ihrem einkaufen, sollten Sie ihnen die Möglichkeit geben, direkt bei sich zu vergleichen.

Ein Praxisbeispiel:

Ein Online-Shop vertreibt Mobiltelefone. Es ist gerade eine neue Generation erschienen. Man könnte beispielsweise die unterschiedlichen Modelle vergleichen und genau erklären, welches Modell sich für welchen Anwender eignet. So kann man auf einen Schlag alle „vergleichen“ und „test“ Keywords abdecken.

Außerdem produziert man damit Inhalte, die wahrlich einen Mehrwert bieten und das auch noch mit einer einzigartigen Perspektive. Die Chance, die eine oder andere natürliche Verlinkung einzuheimsen, ist mehr als groß. Zusätzlich hebt man sich von der Konkurrenz ab, die in der Praxis oft viel zu träge ist, gute bzw. brandaktuelle Inhalte zu schaffen.

Kleine, hilfreiche Tools kostenlos zur Verfügung stellen

Kostenlose Tools Linkbait

AkkuLine hat mit einem kleinen aber feinen Tool zur Überprüfung des Notebook-Akkus zahllose Backlinks von starken Portalen generiert.

In vielen Nischen bietet sich die Gelegenheit mit kleinen, simplen Online-Tools überaus positiv aufzufallen. Ja, dafür müssen Sie kreativ werden und Ihre User wirklich gut kennen, aber ansonsten beschränkt sich der Programmier-Aufwand in der Regel auf einige wenige Stunden. Schon haben Sie ein Link Asset auf Ihrer Webseite, dass Backlinks magisch anzieht.

Ein Praxisbeispiel:

Hierzu gibt es das Praxisbeispiel eines bekannten deutschen Akku Online-Shops, der ein sehr simples, aber gut funktionierendes Tool zum Testen des Notebook-Akkus zur Verfügung stellt. Über die Jahre hat das Tool massenhaft Backlinks von renommierten Portalen (Beispiel), Foren und Frage-Antwort-Seiten bekommen und so die Autorität der gesamten Domain gesteigert. Die Investition hat sich also mehr als gelohnt.

Clevere Linkbaits produzieren und sie richtig promoten

Infografik als Linkbait

Mit einer Infografik über die iPhone-Akkulaufzeit konnte sich C. Moosbrugger einen follow-Backlink von winfuture beschaffen

Oben haben wir uns schon über einen klassischen Linkbait „das Online-Tool“ unterhalten. Was aber können Sie tun, wenn ein solches Tool in Ihrer Nische keinen Sinn macht? Klassische Beispiele für weitere Linkbaits sind beispielsweise:

  • Infografiken
  • Wissenschaftliche Studien
  • Interessante, spannende Daten
  • Umfangreiche Schritt-für-Schritt-Ratgeber

Haben Sie den Linkbait erstellt, fängt Ihre Arbeit allerdings erst an. Als Online-Shop Betreiber haben Sie nicht die Zeit abzuwarten und zu hoffen, dass Ihre Linkaufbau-Strategie Früchte trägt. Jetzt müssen Sie in die Offensive gehen, Influencer aus Ihrer Branche anschreiben und sie über Ihr Werk informieren.

Unter SEOs nennt sich dieser Prozess „Outreach“, bedeutet aber nichts Anderes als geschickt E-Mails zu schreiben. Die Kunst dabei: Sie wollen nicht als Backlink-Bettler rüberkommen, weil die E-Mails sonst ungelesen im Papierkorb landen. Wie Sie den Outreach im Idealfall angehen, zeigt dieser Linkbuilding-Guide.

Mehr zum Thema Guest Posting:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier das Thema auch noch als Video :D

Ein Teil der Community sein

Viele Shopbetreiber sind in ihrer Nische totale Außenseiter. Sie beteiligen sich weder an Foren, schreiben nicht für Fachmagazine, noch beantworten sie Fragen auf Frage-Antwort-Seiten. Dabei besteht genau hier eine Unmenge an SEO-Potenzial.

Fakt: Die Anzahl der Suchanfragen nach einer „Marke“ (Brand Searches) korrelieren schockierend gut mit Rankings bei Google! Wenn Sie allerdings „ein Außenseiter“ sind und Ihre Platzierungen bei Google durch Linkkauf erzwingen wollen, ohne dass Ihre Marke bekannt und beliebt ist, wird die Freude nur kurz währen. Google’s Algorithmus wird nämlich immer intelligenter und lernt schnell, welche Marken die User sehen wollen. Anhand von Nutzersignalen und Klickraten erkennt Google, wer gefragt ist und wer nicht.

Genau deswegen müssen Sie ein Teil Ihrer Community sein. Nein, auf Messen präsent zu sein, reicht heutzutage leider nicht mehr aus. Nur wenn Sie wirklich einen Mehrwert bieten und nicht nur verkaufen wollen, werden Sie langfristig bei Google oben stehen.

Bonus-Tipp: GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

Wer sich auf der Frage &Antwort-Webseite GuteFrage.net geschickt anstellt, kann jede Menge Traffic auf seinen Online-Shop leiten. Ganz ohne Google!

Gutefrage.net ist eines der größten Frage-Antwort-Portale im deutschsprachigen Raum. Eine Vielzahl der Fragen-Unterseiten rankt bei Google auf der ersten Seite und bekommt so tonnenweise Traffic. Mit einem SEO-Tool wie Ahrefs + Excel können Sie schnell und einfach High-Traffic Unterseiten heraussuchen, die zu Ihren Produkten passen.

Dann kommt aber der schwierige Part, denn logischerweise sieht die Redaktion von GuteFrage.net Selbstpromotion mit Backlinks gar nicht gerne. Deswegen empfehle ich Ihnen den folgenden Ablauf:

  • Regelmäßig Fragen passend zur Nische beantworten ohne einen Backlink zu setzen
  • High-Traffic Fragen heraussuchen
  • Inhalte auf der eigenen Webseite publizieren, die die Frage perfekt beantworten und NICHT kommerziell sind
  • Link in einer wirklich hochwertigen Antwort verpackt setzen

Wer meint auf diese Vorgehensweise verzichten zu können und stattdessen eine „Abkürzung“ zu nehmen, den muss ich leider enttäuschen! Dann wird das Konto früher oder… noch früher gelöscht und die ganze Arbeit war umsonst. Außerdem gibt es dann noch eine Lifetime-Verbannung obendrauf! Aus SEO-Sicht bringen diese Backlinks übrigens wenig, weil sie mit dem Linkattribut nofollow versehen sind, aber dafür kann man so eine schöne und vor allem kostenlose alternative Traffic-Quelle aufbauen, die unabhängiger von Google macht.

SEO für Online-Shops: Die ultimative Anleitung als Video

Heutzutage lautet das Spiel nicht mehr: Wie kann ich Google manipulieren, sodass ich vorne ranke? Nein, die Devise lautet: Wie kann ich meiner Zielgruppe die bestmögliche Erfahrung an jedem Punkt der Search Journey bieten? So können Kaufentscheidungen schon frühzeitig beeinflusst und eine Beziehung mit dem User aufbaut werden. Dann spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob Sie für das Money Keyword auf Platz Nummer eins ranken, denn der User wird auch auf Platz sechs auf Ihr Ergebnis klicken oder sogar nach „Ihrer Marke + Produkt“ suchen.

Gastartikel-Anfrage Beispiel

Die perfekte Gastartikel-Anfrage: Be A Gentleman!

Warum Gastartikelanfragen letzten Endes so häufig scheitern, kann verschiedene Ursachen haben. Entweder man schlägt ein Thema vor, das eigentlich so gar nicht zum ausgewählten Blog passt oder investiert kaum Zeit in die Zielseitenrecherche. Oft machen Blogger nämlich gar keinen Hehl daraus, dass Gastartikelanfragen unerwünscht sind. In diesem Fall würde man also sich und dem jeweiligen Blogger viel Zeit und Arbeit ersparen, indem man erst gar nicht anfragt. Wenn man sich allerdings ein gutes Thema überlegt und ideale Zielseiten recherchiert hat, dann fehlt eigentlich nur noch die perfekte Gastartikelanfrage. Dies ist der abschließende Beitrag zu unserer Blogartikel-Reihe „High-End Linkaufbau über Gastartikel

Bevor wir tiefer in diese Materie eintauchen, vorab noch ein guter Tipp von mir: Missbraucht Blogger nicht als Werbeträger, denn sollte das auch nur ansatzweise so rüberkommen, kann ich euch versichern, dass eure Anfrage floppt. Noch schlimmer ist es, wenn ihr die komplette Blogroll eines Influencers anschreibt, um Zeit bei der Recherche zu sparen. Schickt ihr allen zeitgleich eine ähnliche Anfrage werdet ihr Spott und Hohn, aber definitiv keine Backlinks ernten.

Euer Ziel sollte es vielmehr sein ein Netzwerk aufzubauen, von dem ihr nachhaltig profitiert und das ihr entsprechend pflegt. Blogger Relations lautet das Zauberwort (oder auch gerade modern: Private Influencer Network).

Schafft eine Win-Win Situation für alle Beteiligten

Bei Gastartikelanfragen spielt eine Fähigkeit eine ganz entscheidende Rolle, nämlich, Empathie. Versetzt euch in die Lage eures Gegenübers und überlegt euch, was ihr an seiner Stelle hören bzw. nicht hören wollt. Ihr solltet euch zudem nicht nur über euren eigenen Nutzen, den Backlink, im Klaren sein, sondern auch Argumente parat haben, welchen Benefit die Kooperation für euren Partner hat. Nur dann werdet ihr auf offene Ohren stoßen.

Ihr müsst mit eurer Anfrage also einen konkreten Mehrwert für den Blogger bieten. Beispielsweise in Form

  • eines extrem hochwertigen Artikels über ein super spannendes Thema,
  • einer Erwähnung des Bloggers auf euren Social Media Kanälen,
  • einer Möglichkeit ebenfalls einen Gastbeitrag zu veröffentlichen (Achtung: Kein Linktausch, sondern beispielsweise auf einem anderen Blog, den ihr betreibt),
  • oder ihr bietet eine finanzielle Entschädigung für den Link.

Welchen Nutzen ihr eurem potenziellen Partner bieten wollt, bleibt einzig und alleine euch überlassen. Hier könnt ihr natürlich kreativ sein. Hotels beispielsweise laden Influencer gerne auch in der Nebensaison ein, damit sie danach eine schöne Rezension mit überzeugenden Inhalten samt Verlinkung schreiben. Andere wiederum bieten Produkt Samples oder ähnliches.

Linkaufbau mit Gastartikeln ist nicht gratis

Für Gastartikel bezahlen oder nicht

Das Ziel sollte es sein, ohne finanzielle Mittel erfolgreich Gastartikel zu akquirieren. In manchen Branchen ist dies jedoch nahezu unmöglich. Im zweiten Schritt ist es dann durchaus sinnvoll den Aufwand finanziell zu entschädigen.

Da wären wir auch schon beim richtigem Thema: dem lieben Geld! Ein weiterer Fehler, den viele Firmen gerne bei ihren Linkaufbau Bemühungen machen, ist, dass sie ohne Budget planen. Natürlich gibt es auch Gratis-Gastbeiträge, aber das ist mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Ein themenrelevanter, hochwertiger Link darf gut und gerne 200 bis 1.000 Euro kosten. Mehr würde ich persönlich allerdings nicht für einen Link ausgeben. Hier kommt es aber ganz klar auf euer Budget und eure Prioritäten an.

Wir schreiben übrigens in unserer Anfrage nicht „Wir bezahlen auch für den Link“, sondern „Gerne sind wir bereit Ihren Aufwand finanziell zu entschädigen“. Abgesehen vom Preis, den Blogger für die Einbindung veranschlagen, dürft ihr natürlich auch eure Arbeitszeit für Recherchen, Anfragen und insbesondere das Texten bzw. die Texte nicht vergessen.

Der Ton macht die Musik

Kommen wir zur eigentlichen Anfrage. Ich vergleiche eine schlechte Gastbeitragsanfrage gerne mit einem schlechten Anmachspruch: Die Erfolgsquote ist leider verschwindend gering und sollte es widererwarten doch einmal klappen, ist es wahrscheinlich nur eine einmalige Sache. ;)

Ganz egal um welche E-Mail-Anfrage es sich handelt, der Ton macht die Musik. Zeigt demjenigen, dass ihr euch mit seinem Blog beschäftigt habt, ihr euch für seine Arbeit interessiert, ihr seine Artikel spannend findet oder euch das Design seiner Webseite gefällt. Natürlich solltet ihr es damit nicht übertreiben, aber eine kleine, nette Anekdote hie und da kann nicht schaden.

Schreibt denjenigen außerdem immer mit seinem Namen an, seid höflich und achtet auf euren Stil sowie die korrekte Rechtschreibung.
Solltet ihr trotzdem eine Absage kassieren, bleibt stets freundlich und sachlich. Nicht selten meldet sich jemand ein paar Monate später von selbst und fragt, ob das Angebot noch steht!

Die perfekte Synergie aus Recherche, Thema und Anfrage

Bei einer guten Gastartikelanfrage kommt es aber nicht nur auf die formalen Kriterien an, sondern auch auf einen roten Faden. Passen das Thema, die Auswahl des Blogs und die Anfrage zusammen, dann werdet ihr Erfolg haben. Wenn allerdings einer dieser Faktoren nicht passt, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich scheitern.

So sieht eine gute Anfrage aus

Nachdem wir uns bis jetzt ausführlich mit der Theorie befasst haben, schauen wir uns die besprochenen Fakten nochmal genau anhand einer fiktiven Gastartikelanfrage an. Diese würde in unserem Fall in etwa so aussehen:

Gastartikelanfrage Muster

Achtet auf eine persönliche Anrede, Rechtschreibung, Stil, Freundlichkeit und bietet einen Mehrwert.

Wie ihr seht, ist die Anfrage relativ lang. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Blogger auf diese Informationen großen Wert legen. Außerdem hebt ihr euch damit von der Masse ab. Viele Blogger berichten beispielsweise, dass sie mehrere Anfragen am Tag (!) erhalten. Für lesefaulere Kontakte heben wir die wichtigsten Passagen fett heraus, damit sie den Text besser „scannen“ können.

AktionZielBeispiel
Persönliche Anspracheerhöhte Antwortratepersönliche Anrede
Kurze Vorstellungschafft SympathieName und Projekt vorstellen
Personalisierenzeigt Interesseauf Blog/Blogbeitrag näher eingehen und Relevanz zum Gastbeitrags-Thema herstellen
Themenrelevanz herstellenbeweist gute Recherchearbeitrelevantes Thema vorschlagen
Inhalt kurz schildernschafft gleiches VerständnisInhalt des Gastartikels grob aufzeigen
Social Proofmacht einen guten Eindruckbereits (gute) veröffentlichte Gastartikel anführen
Mehrwert bietenüberzeugt durch MehrwertDomain nochmals erwähnen, Werbefreiheit betonen
Signaturzeugt von SeriösitätSignatur inklusive Adresse und Firmenlogo

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch einmal als kurzes und knackiges Video ;)

DIE perfekte Gastartikel-Anfrage gibt es eigentlich gar nicht, denn es kommt immer auf die individuelle Situation und das jeweilige Projekt an. Wichtig ist aber definitiv, dass ihr euch an die genannten Punkte haltet und ein roter Faden in eurer Anfrage ersichtlich ist. Außerdem ist es in gewisser Weise auch ein Glücksfaktor, ob ihr eine positive Rückmeldung bekommt. Wenn ihr jemanden mit einer „perfekten“ Anfrage kontaktiert, der allerdings einen miesen Tag hatte, habt ihr einfach nur Pech gehabt. Mit unserer Anleitung werden ihr aber definitiv viele Erfolge feiern und viele saftige Links für euer Projekt abstauben! :)

Gastartikel Zielseiten

Die perfekte Zielseite für einen Gastartikel finden: Saftige Linkquellen spotten!

Jeder der mit hochwertigem Linkaufbau für seine Webseite beginnt, kennt das Problem: Wem soll ich mein Thema vorschlagen und wie erkenne ich, ob die Seite überhaupt vertrauenswürdig ist? Denn eines ist klar, auf einer Spam Seite kann man einen noch so hochwertigen Gastbeitrag publizieren, das Ergebnis wird einem nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ganz im Gegenteil, wenn ihr euer Linkprofil auf einem derart wackeligen Gerüst aufbaut, läuft ihr langfristig Gefahr gemeinsam mit euren „Linkpartnern“ unterzugehen. Aus diesem Grund lernt ihr heute, worauf ihr bei Zielseiten achten müsst und wie ihr die Spreu vom Weizen trennt.

Bevor wir mit dem praktischen Teil beginnen, soll an dieser Stelle kurz klargestellt werden: Spam-Seiten per sè sind nichts Schlechtes. Schließlich obliegt es jedem selbst, wie er sein Geld verdient. Für unser Ziel, hochwertige Backlinks mit Gastartikeln aufzubauen, wollen wir uns aber von diesen Seiten klar distanzieren. Wir investieren lieber mehr Zeit in die Recherche und profitieren dadurch von einem langfristigen und gesunden Linkprofil.

Woran ihr Spam Seiten erkennen könnt

Spam-Seiten SEO-Risiko

Spam-Seiten, Affiliate-Projekte und auch offensichtliche Linkverkäufer sollte man meiden wie die Pest. Ein paar schlechte Backlinks hat jede Seite, aber zu viel und schon holt einen der Penguin. Quelle: gilliananderson.tumblr.com

Um Spam-Seiten zu erkennen, schaut ihr euch im ersten Schritt am besten das Design des Portals an. Handelt es sich um ein Standard-Wordpress Theme? Ist die Seite mit Werbung und Google AdSense überflutet? Gibt es viele Beiträge über Produkte, die auf bekannte Online-Shops verlinken wie beispielsweise Amazon?

Wenn diese Kriterien zutreffen, verzichtet lieber gleich auf eine Anfrage, denn es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Affiliate-Marketing-Projekt oder um einen schäbigen Linkverkäufer. Oft erkennt ihr „Money Sites“ unter anderem auch am Impressum, denn Affiliate Marketer sind meistens Einzelunternehmer, die ihre Projekte von der privaten Wohnadresse aus betreiben.

Tools, mit denen ihr das Linkprofil einer Seite untersuchen könnt

Nicht immer erkennt man sofort, dass es sich um eine Spam Seite oder ein Affiliate-Projekt handelt bzw. braucht es ein geschultes Auge und viel Erfahrung, um die Seite einordnen zu können. Selbst erfahrene SEOs greifen auf Tools wie beispielsweise Majestic SEO zurück. (Disclaimer: Dies ist nur ein Tipp, es besteht keine Partnerschaft unsererseits mit diesem Anbieter!)

Dieses kostenpflichtige Tool lässt sich kinderleicht mit einem Firefox Add-on installieren und zeigt einem sofort einen Einblick in das Linkprofil der Zielseite:

  • Sucht das Majestic SEO Firefox Add-on und installiert es.
  • Öffnet eure Zielseite im Firefox Browser.
  • Klickt oben auf den roten Stern „Majestic Backlink Analyzer“.
  • Der Trust Flow (TF) zeigt euch, wie stark das Backlink Profil der Seite ist. Dieser Wert sollte mindestens 20 betragen (je höher desto besser) und sagt aus, wie weit diese Seite vom „Trust“ einer Autorität entfernt ist. Autoritäten bewegen sich nahe dem maximalen Wert 100, beispielsweise Facebook, Google, o.ä.
  • Wechselt ihr nun auf den Tab „Backlinks“, seht ihr die besten Links der Zielseite nacheinander aufgelistet. Ihr könnt den Links folgen und euch wiederum ein Bild dieser Seiten machen, die auf eure Zielseite verlinken. Außerdem seht ihr deren TF und könnt so beurteilen, ob die Links hoch- oder minderwertig sind.
  • Ihr könnt natürlich auch auf de.majestic.com wechseln, euch anmelden und die jeweilige Zielseite in die vorgesehene Leiste eingeben. Damit seht ihr das komplette Linkprofil!

Am Anfang ist diese Vorgehensweise wahrscheinlich für Laien etwas ungewohnt, aber ihr werdet sehen, dass ihr mit ein wenig Übung mit wenigen Klicks das Linkprofil einer Zielseite begutachten könnt. Wie ihr überhaupt zu potenziellen Zielseiten kommt, lernt ihr im Folgenden!

Möglichkeit 1: Die Google Suche nach passenden Linkquellen

Jetzt wo ihr wisst, wie ihr potenzielle Zielseiten durchleuchten könnt, geht es an die eigentliche Recherche. Um hochwertige Linkquellen zu finden, stehen euch verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen, die klassische Google-Suche:

  • Wechselt auf die richtige Länder Domain von Google. Z.b. Google.de, wenn ihr .de Links aufbauen wollt.
  • Sucht nach Blogs, die zu eurem Gastartikelthema passen. Beispielsweise Gesundheitsblogs oder Medizinblogs, wenn euer Thema „Rückenschmerzen beim Schlafen: Die besten Tipps“ o.ä. lautet.
  • Am besten ihr geht die ersten 10 Seiten der Suchergebnisse durch und öffnet potenzielle Seiten mit der rechten Maustaste „Link in neuem Tab öffnen“.
  • Jetzt geht ihr alle geöffneten Tabs durch und analysiert die Seiten, wie oben beschrieben.
  • Passende Seiten kopiert ihr gleich mit URL, Kontakt, vorgeschlagenes Thema, Datum und dem Trust Flow der Seite, in eine Excel Datei. Et voilá, schon habt ihr eine übersichtliche Datei für eure zukünftigen Gastartikelanfragen!

Möglichkeit 2: Recherchiert gezielt nach Seiten, die Gastautoren suchen

Eine besonders gute Möglichkeit, um Zielseiten zu finden, bei denen die Chance einer Veröffentlichung sehr gut steht, ist, direkt nach Seiten zu suchen, bei denen regelmäßig Gastautoren Beiträge veröffentlichen. Und so geht ihr bei der Suche vor:

  • Ihr wechselt wieder zur Google Suche.
  • Jetzt sucht ihr nach „Gesundheitsblog + Gastbeitrag“ oder „Gesundheitsblog + Gastautor werden“, etc. Es folgt eine Liste von Seiten, bei denen eure Chancen dramatisch ansteigen!

Die sogenannten Footprints könnt ihr beliebig verfeinern. Wir haben eine ganze Liste mit unterschiedlichen Mustern, um möglichst alle potenziellen Zielseiten aufzudecken.

Möglichkeit 3: Schaut euch das Linkprofil eurer Konkurrenten an

Bei dieser Vorgehensweise profitiert ihr von der Arbeit eurer Kontrahenten. Denn nichts ist einfacher als deren Linkprofil zu „kopieren“. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:

  • Wenn euer Konkurrent auf einer Seite einen Gastartikel platzieren durfte, dann ist die Chance gut, dass ihr das auch dürft.
  • Ihr seht gleichzeitig mit welchem Thema der Konkurrent dort präsent ist. Vielleicht auch ein potenzielles Thema, dass ihr bei anderen Seiten (abgeändert) verwenden könnt?!
  • Ist euer Konkurrent nofollow verlinkt? Wir bevorzugen vorwiegend Verlinkungen ohne nofollow-Attribut, bei denen wir vom Linkjuice der Zielseite profitieren.
  • Ihr kopiert die gleichen hochwertigen Links eurer stärksten Konkurrenten, zieht sozusagen mit ihnen gleich. Mit jedem zusätzlichen Backlink, den ihr aufbaut, zieht ihr eurer Konkurrenz dann Schritt für Schritt davon.

Die Vorgehensweise bei der Konkurrenzlinks-Recherche ist gleich wie bereits oben erwähnt. Tippt die URL eures Konkurrenten in die Suchleiste bei Majestic SEO, wechselt auf „Backlinks“ und durchforstet nun dessen Linkprofil. Schaut euch die verlinkenden Seiten an und notiert euch, um welche Art von Backlink es sich handelt. Es müssen nämlich nicht zwingend nur Gastbeiträge sein, ihr könnt natürlich auch starke Firmenverzeichnisse oder Webkataloge kopieren.

Linkaufbau Like A Boss

Am meisten lernt man von der Konkurrenz. Nur Anfänger bauen blind Backlinks auf. Konkurrenzlinks + Eigenes Rezept = WIN. Quelle: youtube.com

Solltet ihr (noch) nicht wissen, wer eure stärksten Konkurrenten bei den organischen Google Suchergebnissen sind – Kein Problem: Tippt einfach euer Main Keyword in Google ein und schaut euch an, wer auf den ersten Plätzen rankt. Am besten analysiert ihr das Linkprofil der ersten 5 Ergebnisse und macht das gleiche auch mit eurem Secondary Keyword. Sobald ihr damit fertig seid, habt ihr wahrscheinlich weit mehr als 20 gute Links, die ihr nach und nach kopieren könnt.

In diesen Blogartikeln wird Ihnen der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Natürlich gibt es noch andere Vorgehensweisen, wie ihr hochwertige Zielseiten für eure Gastbeitragsanfragen findet. Mit diesen drei Methoden habt ihr aber auf jeden Fall schon genug Arbeit vor euch und ihr werdet damit eine große Anzahl an passenden Linkquellen finden. Im nächsten Beitrag unserer Artikelserie „High-End Linkaufbau mit Gastartikeln“ geht es dann um den letzten Teil des Outreach Prozesses: Die perfekte Gastartikelanfrage! Bis dahin, viel Erfolg beim Recherchieren!

Gastartikel Thema finden

Das perfekte Gastartikel-Thema finden: Themenrecherche aber richtig!

Hochwertige Links für die eigene Webseite aufzubauen ist teilweise ein mühsamer Prozess, der aber gleichzeitig extrem wichtig ist. Backlinks zählen nämlich nach wie vor zu den wichtigsten Google Ranking-Faktoren überhaupt. Jeder der einen erfolgreichen Blog betreibt, bekommt wahrscheinlich selbst mehrmals im Monat Anfragen für Linktauschangebote oder ähnliches. Diese Anfragen sind teilweise so schlecht, dass man sich fast schon in seiner Ehre gekränkt fühlt. Meist sind die Anfragen an Massenempfänger adressiert, wimmeln vor Rechtschreibfehlern und passen nicht einmal zum eigenen Blogthema. Wie ihr euch von der Masse abhebt und für euren Linkaufbau ideale Gastartikelthemen findet, lernt ihr im folgenden Artikel der Beitragsserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“.

Wie bereits eingangs kurz erwähnt, sind hochwertige und thematisch relevante Backlinks wahres Gold für das Ranking der eigenen Webseite. Je nach Nische gestaltet sich die Recherche nach passenden Themen und geeigneten Linkquellen unterschiedlich schwierig. Wer beispielsweise gesundheitsrelevante Produkte oder Dienstleistungen anbietet, der hat schier unbegrenzte Auswahl an passenden Gesundheitsblogs und auch die Themenfindung sollte kein Problem darstellen.

Wesentlich schwieriger gestaltet sich der Linkaufbau aber beispielsweise für die Schönheitschirurgie oder ähnliche Branchen, die grundsätzlich in der Gesellschaft weniger Ansehen und Akzeptanz genießen. Doch auch hier gibt es Wege, um an saftige Links zu kommen – Kreativität ist gefragt!

Die richtige Wahl des Gastartikelthemas treffen

Bevor es mit der eigentlichen Gastbeitragsanfrage überhaupt losgehen kann, steht die passende Themenwahl auf dem Programm. Wen interessiert schon eine Anfrage zu einem Thema, das mittlerweile auf jeder x-beliebigen Seite zu finden ist? Richtig, niemanden! Ein frisches Thema muss also her, das es so im besten Fall noch nicht gibt.
Bei der Recherche müsst ihr kreativ sein und folgende Fragen klären:

  • Passt das Thema zu meiner eigenen Webseite?
  • Ist das Thema noch „fresh“ oder bereits komplett „verbraucht“?
  • Finde ich genügend Quellen, um einen ordentlichen Artikel schreiben zu können?
  • Wo kann ich dieses Thema überhaupt platzieren bzw. gibt es genügend Linkquellen dafür?

Erst wenn ihr alle diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten könnt, seid ihr auf dem richtigen Weg.

Denkt „Out of the Box“

Ihr meint ein Übersetzungsbüro kann nur über Übersetzungen schreiben und sollte am besten bei direkt Übersetzungsblogs anfragen? Ähm, nein! Der Link wäre zwar themenrelevant, aber ein Konkurrent würde uns niemals freiwillig verlinken. Was gefragt ist, ist Kreativität.
Und deshalb machen wir an dieser Stelle ein kurzes Brainstorming, um geeignete Themen für das angesprochene Übersetzungsbüro zu finden:

Brainstorming Themenfindung

Brainstorming ist ein gutes Mittel, um passende Themen und Linkquellen zu finden.

Wie ihr seht, im Handumdrehen haben wir verschiedenste Themen kreiert und uns gleichzeitig überlegt, bei wem wir damit am besten anfragen könnten.

Hat mein Thema überhaupt noch Potenzial?

Jetzt wo ihr eine Liste mit potenziellen Themen gefunden habt, müsst ihr zunächst prüfen, ob das Thema bereits überlaufen ist oder nicht. Googelt einfach danach und ihr werdet sehen, ob das Thema „hot“ ist.

Ich empfehle euch beim Brainstorming Kollegen hinzuzuziehen und eine möglichst lange Liste mit Ideen zu erstellen. Ihr werdet sehen, die Liste wird nach der Recherche sowieso wieder um einiges kürzer und je mehr Themen ihr parat habt, desto mehr Arbeit spart ihr euch bei allen zukünftigen Gastbeitragsanfragen.

Falls ihr beim brainstormen absolut keine Ideen findet, dann hilft auch das Stöbern bei der Konkurrenz. Durchsucht einfach deren Blogs und notiert euch passende Artikelideen. Ändert den Titel, plant den Inhalt ein wenig um und schon habt ihr neue Ansätze parat.

Eine weitere Möglichkeit: Sucht auf Englisch nach passenden Blogs in eurer Branche. In den USA gibt es eine Vielzahl von Beiträgen, die bei uns noch nicht veröffentlicht wurden.

Verschießt nicht sofort euer ganzes Pulver

Ihr habt jetzt eine Liste von Themen, die ihr auf unterschiedlichen Blogs publizieren könntet. Speichert diese Liste in einem Textdokument ab und kopiert euch gleich passende Quellen dazu. So fällt nachher das Schreiben umso leichter und die Quellenrecherche ist bereits erledigt.

Themennutzung Gastartikel

Damit man nicht binnen kürzester Zeit alle Themen verschossen hat, sollte man immer einen Schwung Anfragen mit dem selben Thema machen. In den einzelnen Artikeln pickt man sich dann einfach ganz bestimmte Aspekte heraus. Quelle: ign.com

Mein Tipp: Macht immer einen Schwung von Anfragen mit dem gleichen Thema. Soll heißen, nehmt beispielsweise das Thema „Webseitenübersetzung – Dos and Dont’s“ und grast gleich 20 Blogs oder mehr damit ab. Wenn ihr 3-4 positive Rückmeldungen bekommt, ist das schon ein akzeptabler Wert. So schreibt ihr einen Beitrag in mehreren einzigartigen Versionen (unique content) und habt das Thema quasi ausgeschöpft. Beim nächsten Outreach nehmt ihr ein neues Thema und fragt bei so vielen Zielseiten an bis das Kontingent wiederum erschöpft ist, usw.

Generell zu empfehlen: Sucht mit eurem Thema nach passenden Linkquellen und nicht umgekehrt. Es ist nämlich wesentlich schwieriger für jeden einzelnen Blog ein eigenes Thema zu finden, als die vorgestellte Vorgehensweise.

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Wie ihr in diesem Beitrag gelernt habt, ist die Themenfindung für hochwertigen Linkaufbau gar nicht so einfach wie man zunächst annimmt. Vor allem dann, wenn man langfristig Linkaufbau macht und sich die Themen langsam aber sicher dem Ende zuneigen, ist Kreativität gefragt. Nehmt euch dafür auf jeden Fall ausreichend Zeit, denn mit einer schlechten Themenwahl ist das Projekt „Linkaufbau“ schon am Anfang zum Scheitern verurteilt. Im nächsten Beitrag der Artikelserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“ lernt ihr dann übrigens, wie ihr perfekte Zielseiten für euer Thema findet. Bis dahin, viel Spaß beim Brainstorming! :)

Intent-Optimierung

Intent Optimization: Bessere Rankings durch perfekte Übereinstimmung mit der Suchintention

Content is King. Eine der verbreitetsten Online Marketing Weisheiten überhaupt, und eine der falschesten Aussagen noch dazu. Denn Google ist Content ziemlich egal. Google will einzig und allein den Nutzer zufriedenstellen und damit Geld verdienen. Die Suchergebnisse sind also keinesfalls eine Rangliste der besten Inhalte, sondern eine Rangliste von Inhalten, die Nutzer in der Regel am meisten zufriedenstellen. Egal ob Sie den Resultaten zustimmen oder nicht, das ist der Gedanke dahinter und das langfristige Ziel von Google. Hier lernen Sie, wie man einzelne Seiten perfekt auf die Suchintention ausrichtet. Kurz gesagt: Intent-Optimierung, engl. Search Intent Optimization.

Der typische SEO-Prozess sieht folgendermaßen aus:

  • Es wird nach Keywords passend zur Nische recherchiert.
  • Es werden lukrative Suchbegriffe ausgewählt.
  • Es werden Seiten mit Inhalten rund um diese Suchbegriffe und Themen produziert.
  • Es werden ein paar Backlinks zu diesen Seiten aufgebaut.
  • Traffic kommt (oder nicht).
  • Das Projekt ist profitabel (oder nicht).
  • Fertig.

Das offensichtliche Problem an diesem Ansatz ist, dass viel Zufall im Spiel ist:

Wer steht bei diesem Prozess bisweilen nicht im Mittelpunkt?

Intent Optimization

Der Nutzer sollte im Mittelpunkt stehen, nicht die Suchmaschinenoptimierung – Quelle: gif-finder.com

Der Nutzer und dessen Suchintention. Wenn unsere Hypothese stimmt, dass Google die beste Nutzererfahrung liefern will, dann ist also dieser Ansatz so noch nicht ausgereift.

Klassische SEO + Intent-Optimierung

Der obige Prozess per se ist nicht falsch, aber eben nicht vollständig. Die Entwicklungen der letzten Jahre zeigen eindeutig, dass Nutzersignale immer wichtiger für alle Suchmaschinen, also nicht nur für Google, werden.

Nicht nur das: Die Arbeit eines Google Quality Raters (nutzen übrigens großteils mobile Endgeräte) dreht sich einzig und allein darum wie gut ein Ergebnis mit der Suchintention übereinstimmt. Sogar wenn eine Seite 10 mal mehr Autorität hat, gewinnt die relevantere Seite im Quality Rating. Diese Daten werden dem Algorithmus gefüttert. Es ist also klar, wohin die Reise in den nächsten Jahren gehen wird. Wieso gegen den Strom schwimmen, wenn man sich diesen Umstand zu Nutze machen kann?

Diese Faktoren werden in Zukunft noch wichtiger werden:

  • Mobile Friendliness
  • Datenschutz oder ganz einfach HTTPS
  • Performance und Ladezeiten
  • Usability
  • Wahrgenommene Qualität
  • Vertrauenswürdigkeit

Und diese Faktoren auch:

  • Übereinstimmung mit der Suchintention: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Seite genau das liefert, wonach der Nutzer sucht.
  • Klickdaten aus den Suchergebnissen, Pogo-Sticking: Daten darüber, welche Resultate tatsächlich und besonders gerne geklickt werden.
  • Aufgabenerfüllung: Der Nutzer hat ein Ziel oder eine Aufgabe, welche er erfüllen will. Kann er die Aufgabe mit diesem Ergebnis abschließen?

„Wie Besucher die Webseite nutzen“ – Optimierung

Mit dem klassischen SEO-Prozess haben Sie es geschafft Traffic zu generieren. Hut ab, viele scheitern bereits an diesem Punkt. Google hat also das Thema Ihres Projektes erfasst – egal ob richtig oder falsch – und schickt Ihnen Besucher.

Das heißt, Sie sammeln echte Nutzerdaten und können diese als Entscheidungsgrundlage für weitere Optimierungen verwenden. Mit ziemlicher Sicherheit werden Sie feststellen, dass eine Diskrepanz besteht zwischen den Besuchern für die Sie die Seite erstellt haben und den Usern die Sie tatsächlich bekommen.

Schließen Sie diese Lücke, indem Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Was fehlt auf meiner Seite, um die richtigen Besucher anzuziehen? Wie kann ich noch weitere Suchintentionen erfüllen, um das Thema besser abzudecken?
  • Wie gut passt mein SERP-Schnipsel (mit Video) zu meiner gewünschten Suchintention und sekundären Suchintentionen?
  • Würden die richtigen Besucher auf meiner Seite ihr Ziel (Information, Kauf, Anfrage, etc.) damit erreichen?

Search Intent Optimization Schritt für Schritt

1. Bestimmen Sie Seiten mit schlechter Performance

Ich empfehle Ihnen sich zuerst einmal auf die Seiten mit schlechter Performance zu konzentrieren. Damit sind Seiten gemeint, welche man selbst für hochwertig hält, aber trotz Backlinks und Optimierung wenig Einstiegs-Traffic bringen und/oder viele Impressionen, aber wenig Klicks erhalten.

Am einfachsten findet man solche Pages / URLs mit der Google Search Console. Unter Suchanfragen > Suchanalyse werden einem traumhafte Klickdaten frisch von Google geliefert. Achtung: Heiß und fettig!

Kleiner Tipp am Rande: Zeiträume auf 90 Tage einstellen, um einen möglichst vollständigen Überblick zu erhalten.

Search Intent Optimization 1. Schritt

1.) Seiten auswählen 2.) Zeiträume auf 90 Tage setzen 3. ) URL zur Analyse anklicken

2. Finden Sie Nichtübereinstimmungen mit der Suchintention

Als nächstes wollen Sie herausfinden, für welche Keywords die Page / URL in den Suchergebnissen aufscheint.

Sobald man eine „Problem-Seite“ gefunden hat, klickt man auf die URL und wählt bei den Radio-Buttons Suchanfragen aus. Jetzt sehen Sie genau bei welchen Suchbegriffen die URL angezeigt wird.

Keywords, die mit Ihrem Angebot nichts zu tun haben, können Sie gekonnt ignorieren. Sie deuten aber daraufhin, dass Ihre Inhalte nicht eindeutig zeigen, was Sie bieten.

Uns geht es vorrangig um Keywords, welche passen oder nah dran sind. Hierbei suchen wir nach Suchbegriffen mit vielen Impressionen, aber wenig Klicks.

Intent-Optimierung 2. Schritt

4.) Auf Suchanfragen klicken 5.) Keywords mit vielen Impressionen, aber wenig Klicks entdecken

3. Optimieren Sie für die Nutzerintention

Sie wissen nun, wie Nutzer auf die jeweilige Seite stoßen. Der nächste Schritt ist es, die Seite perfekt auf die primäre und eine oder mehrere sekundäre Intentionen zu optimieren. Sie wollen um jeden Preis verdeutlichen, was Ihr Ergebnis beinhaltet. Das geht am Besten an den folgenden „Stellen“:

Sie sollten durch die Keywords für die Ihre Seite gefunden wird relativ viel über die unterschiedlichen Suchintentionen gelernt haben. Auch ist Ihnen nun glasklar, ob und wie gut Google Ihre Inhalte versteht. Ich wiederhole: Das ist Gold wert.

Der SERP-Schnipsel sollte nun so optimiert werden, dass er mehrere Suchintentionen umfasst und damit mehr Klicks generiert werden. Damit aber nicht genug…

Wenn der Nutzer auf der Seite landet, muss ihm so schnell wie möglich klar gemacht werden, dass er an der richtigen Adresse ist. Sie allein können sein Problem lösen. Weiter geht es mit…

4. Vereinfachen Sie den Weg zur Problemlösung

Stellen Sie sich vor: Ein Nutzer sucht nach „steuerberater innsbruck“. Sie wollen, dass Ihre Kanzlei für diesen Suchbegriff auf Platz 1 steht. Deckt sich das mit der Suchintention?

Wohl eher nicht. Denn der Nutzer sucht wahrscheinlich nach einer Liste oder Übersicht, damit er sich mit mehreren Steuerberatern treffen kann, um sich ein Bild von jedem Einzelnen zu machen. Deswegen stehen bei solchen Suchanfragen häufig Firmenverzeichnisse oder Bewertungsportale vorne. Sie decken sich perfekt mit der Intention des Suchenden.

In diesem Schritt wollen Sie die Problemlösung so leicht, offensichtlich und schnell wie möglich für den Besucher gestalten.

Stellen Sie sich die folgenden Fragen:

  • Hat der Nutzer nachdem er auf meiner Seite war sein Problem gelöst oder muss er eine weitere Suche bei Google starten?
  • Wie leicht ist der Weg zur Problemlösung?
  • Mache ich jeden einzelnen Schritt offensichtlich oder setze ich zu viel voraus?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, haben Sie diesen Schritt abgeschlossen. Danach stehen die Chancen gut, dass Sie mit ein wenig SEO sehr gut ranken werden.

5. Senden Sie die neue Version an den Index

Weil Sie sich jetzt so ungemein angestrengt haben, wollen Sie schnelle Ergebnisse sehen. Das geht, indem Sie die aktualisierte Seite in der Google Search Console neu an den Index senden.

Intent-Optimierung 3. Schritt

1.) URL eingeben 2.) Abrufen und Rendern klicken 3.) An den Index senden klicken

Die neue Version wird üblicherweise binnen Minuten, spätestens jedoch innerhalb eines Tages in den Suchergebnissen aufscheinen. Wenn man auf diese Vorgehensweise verzichtet kann es durchaus sein, dass es einige Tage dauert bis Google die Seite neu crawled und die Version im Index aufscheint.

6. Messen, anpassen und iterieren

Jetzt heißt es Alt mit Neu zu vergleichen. Das macht in der Regel nach zwei bis vier Wochen Sinn. Dabei gilt es folgende Daten ins Auge zu fassen:

  • Klicks
  • Klickrate
  • Impressionen
  • Platzierungen
  • Time on Page
  • Micro Conversions (Zwischenschritt zur Conversion)
  • Macro Conversions (Haupt-Conversion)

Natürlich gibt es noch weitere Werte mit denen Sie „Engagement“ messen können. Hier müssen Sie einfach logisch mitdenken. Die genannten Punkte sind nur Beispiele.

Mit ziemlicher Sicherheit wird der erste Versuch nicht den großen Erfolg bringen. Darum geht es auch nicht, denn SEO ist ein langfristiger Prozess. Auch Intent Optimization gehört zu diesem Prozess. Regelmäßige Iterationen liefern dann früher oder später die gewünschten Ergebnisse. Inhalte, die genau die Suchintention treffen, sind was Google den Nutzer liefern will. Google selbst stellt dafür die nötigen Informationen bereit. Am Ende werden Sie nicht nur mehr verkaufen, sondern Google wird die Mitarbeit auch mit mehr Traffic belohnen.

Arzt-Homepage optimieren

Die perfekt optimierte Arzt-Homepage: 9 SEO, Trust & Usability Tipps für Ihre Praxiswebseite

Früher reichte es als Arzt aus, die eigene Arztpraxis, wie die Konkurrenz auch, im Telefonbuch und anderen Branchenbüchern zu bewerben, jedoch sind diese Zeiten längst vorbei. Vor allem in großen Städten müssen sich auch Ärzte, egal welchen Fachbereichs, gegen die Konkurrenz im Internet durchsetzen, um volle Wartezimmer zu genießen. Dabei stehen die lokalen Suchergebnisse von Google und Vertrauen im Vordergrund. Ich zeige Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Seite für die lokalen Suchergebnisse optimieren und Besucher zu Patienten konvertieren.

Wenn sich Ihre Praxis in einer größeren Stadt befindet, spielt es keine Rolle, ob Sie Zahnarzt, Schönheitschirurg, Hautarzt oder Urologe sind, die Konkurrenz ist groß und stark. Die Schlacht wird heutzutage längst nicht mehr über klassische Werbung ausgetragen, sondern Ihre potenziellen Patienten informieren sich online auf Ihrer Arzt Homepage oder auf Ihren Profilen bei Arztbewertungsportalen.

Trotzdem sind viele Ärzte, vielleicht auch Sie, noch sehr altmodisch und glauben fest daran, dass der Eintrag bei Herold.at wirklich Patienten bringt. NEIN! Jetzt ist die Zeit in das Medium Internet zu investieren mit einer hochwertigen Praxiswebseite + wenn finanziell möglich Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords.

Erfahren Sie mehr über Suchmaschinenoptimierung für Ihre Arzt Homepage

In 9 Schritten zu mehr Patienten über das Internet

Im Folgenden zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um Ihre Praxis-Webseite erfolgreicher zu machen.

Local SEO

Arzt lokale SEO

1. Ort, Region in allen Title Tags

Sie als Arzt sind an einen Ort zumindest eine Region gebunden. Deswegen müssen Sie lokal stark vertreten sein. Daher sollte Ihr Title Tag in etwa so aussehen:

Dr. Paul Werner – Schönheitschirurg in Innsbruck, Tirol

Der Title Tag ist nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor in Google’s organischen Suchergebnissen, sondern wird auch als Titel für den Snippet einsetzt. Zusätzlich steigern Sie mit dieser Maßnahme Ihre Relevanz für die lokalen Suchergebnisse.

Auch der Suchende begrüßt es, wenn er sofort weiß, ob Sie in der Nähe sind oder nicht.

2. Adresse in schema.org Markup im Footer

Ihre Adresse sollte auf jeder einzelnen Unterseite zu finden sein, besonders der Footer bietet sich hierfür an. Normalerweise sind Webdesigner dazu geneigt die Adresse als Text zu implementieren, sodass es sich für Google nur um eine sogenannte unstrukturierte Unternehmensnennung handelt.

Idealerweise sollte jedoch schema.org Organisation Markup eingebaut werden, um es für Google und andere Suchmaschinen glasklar zu machen, wie Sie heißen, wo sich Ihre Praxis befindet und unter welcher Telefonnummer Interessenten Sie erreichen können.

Erfahren Sie mehr über Citations / Unternehmensnennungen

3. Google Maps verbunden mit Google My Business im Footer

Ein weiteres Signal um Google klar zu machen, dass Ihre Adresse stimmt, ist eine in die Praxis-Homepage eingebundene Google Map, welche auf den Google My Business Eintrag zeigt.

Erfahren Sie mehr über Local SEO

Usability

Arzt Webseite Usability

4. Fixed Header: Navigation & Telefonnummer im Blick

Die Navigation muss immer im Blick sein, damit der Nutzer zu jeder Zeit die Möglichkeit hat sich weiter zu informieren bzw. zu klicken. Eine hervorragende Lösung für diese Problemstellung ist ein Sticky Header.

Egal wie weit der Besucher nach unten scrollt, die Navigation wie auch die Telefonnummer sind zu jeder Zeit oben verfügbar. Das erleichtert ihm das Leben und sorgt somit für längere Seitenaufenthalte, die wiederum zu mehr Patienten führen. So einfach kann es sein!

5. Kinderleichte Terminvereinbarung

Sie wollen dem potenziellen Patienten das Leben so einfach wie möglich machen und ihm bloß keine Steine in den Weg legen. Denn tut sich der Besucher schwer Informationen zu finden, Kontakt aufzunehmen oder einen Termin zu vereinbaren, dann wird er sich an eine andere, bessere Arztwebseite wenden. Das ist im Internet ein Kinderspiel!

Besucher lieben Online-Terminvereinbarung, da somit auch noch die Hürde des Telefongesprächs entfällt. Sollte dies in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann achten Sie trotzdem darauf, dass eine Kontaktaufnahme nicht nur telefonisch, sondern auch per E-Mail möglich ist.

Die meisten Menschen telefonieren nur ungern mit fremden Menschen, daher auch weg mit dieser Hürde.

Trust

Arzt Trust

6. Arztvorstellung: Wer sind Sie?

Zeigen Sie Ihr Gesicht! Nichts baut mehr Vertrauen auf, als wenn potenzielle Patienten sehen, dass Sie bereit dazu sind sich im Internet zu zeigen. Natürlich gehört dazu auch ein umfangreiches „Über mich“ mit persönlichen Details, Werdegang und anderen relevanten Geschehnissen aus Ihrem Leben. Schreiben Sie unbedingt so, als ob Sie sich einem Patienten unterhalten würden!

7. Team vorstellen & Praxis kennenlernen

Je mehr Besucher vorab über Sie, Ihr Team und Ihre Praxis wissen, desto geringer ist die Schranke mit Ihrer Praxis Kontakt aufzunehmen. Wir Menschen sind von Haus aus vorsichtige Wesen.

Das Internet bietet Ihnen aber die Möglichkeit sich Interessenten zu präsentieren ohne aufdringlich zu wirken. Je mehr potenzielle Patienten über Sie wissen, desto einfacher ist der spätere Gang in Ihre Praxis.

8. Auszeichnungen, Erwähnungen & Mitgliedschaften

Vertrauen ist wie Sie bereits wissen das A und O damit es zu einer Kontakaufnahme kommt, deswegen sollten Sie Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Erwähnungen in der Presse keinesfalls verstecken. Wir Menschen vertrauen großen Institutionen und bekannten Marken. Nutzen Sie dies auch auf der Homepage Ihrer Arztpraxis zu Ihrem Vorteil!

9. Bewertungen: Arztbewertungsportale & Google My Business

Wir sind soziale Tiere und als soziale Tiere schauen wir immer zu anderen für Antworten. Bewertungen sind genau aus diesem Grund der allerwichtigste Erfolgsfaktor. Bewegen Sie Ihre bestehenden Patienten dazu Bewertungen abzugeben. Je mehr, desto besser.

Pflegen Sie Ihre Profile auf Arztbewertungsportalen, damit Interessenten bei Ihrer Recherche auf umfangreiche, seriöse und aktuelle Informationen über Sie und Ihre Praxis stoßen.

Achtung: Besonders Bewertungen auf Ihrem Google My Business Profil helfen Ihnen weiter, da sie nicht nur mehr Vertrauen bedeuten, sondern auch Google als Ranking-Faktor dienen.

Erfahren Sie mehr, wie Sie Ihren Google My Business Eintrag optimieren

Im Internet gefunden werden & Patienten gewinnen

Das Internet macht es möglich, dass sich potenzielle Patienten in aller Ruhe über Ärzte informieren können. Daher ist es wichtig, dass Sie den Webseitenbesuch so angenehm und informativ wie möglich gestalten. Orientieren Sie Ihre Marketingstrategie an dem Motto aus dem Buch „Duct Tape Marketing“ von John Jantsch: Know, Like, Trust. Buy, Repeat, Refer.

Das Ziel ist es nicht, sich dem Besucher aufzudrängen, sondern die logische Wahl zu sein. Ganz nach Google’s wahrer Vision: Die Besten werden zuerst gefunden.

Die perfekt optimierte Praxiswebseite ist kein Sprint. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen (lassen). Wichtig ist nur, dass Sie jetzt loslegen, sich regelmäßig und nach und nach um die oben genannten Punkte kümmern. Verlieren Sie keinesfalls den Anschluss nur weil Sie an alte Werbemethoden festhalten. Marketing ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Arztpraxis und richtig gemacht nicht das Gegenteil von Integrität.

Unique Selling Proposition

Alleinstellungsmerkmal: Die ultimative Anleitung, wie Sie Ihre USP finden

Der Unternehmenserfolg ist von vielen Faktoren abhängig: Ein gutes Produkt oder eine nützliche Dienstleistung, eine perfekte Online-Präsenz und zahlreiche Marketing-Maßnahmen – doch nichts davon ist so wichtig, wie eine klare „Unique Selling Proposition (USP)“ oder auf Deutsch gesagt ein Alleinstellungsmerkmal. Unternehmen, die sich von der Konkurrenz abheben, können sehr schnell sehr groß werden – doch der Weg zum Unique-Status ist kein leichter.

Fast jeder Unternehmer hat eine Vision davon, wie sich die eigene Firma in den nächsten Jahren entwickeln soll. Das klare Ziel: schnelles Wachstum. Doch bereits in den ersten Jahren kann sich dieser Traum schnell zum Alptraum entwickeln.

Das Problem ist dabei nicht die fehlende Aufmerksamkeit für das Produkt oder die Dienstleistung, sondern das fehlende Interesse. Ausschlaggebend dafür sind häufig fehlende Alleinstellungsmerkmale:

  • Wenn der Unternehmer nicht weiß, warum das eigene Produkt (im Vergleich zur Konkurrenz) besser ist, wird das auch der Kunde nicht wissen – und sich vielleicht für ein Konkurrenz-Produkt entscheiden.
  • Wenn der Unternehmer nicht weiß, was das eigene Produkt von der Konkurrenz unterscheidet, kann das auch der Kunde nicht wissen.
  • Wenn der Unternehmer ein Allround-Produkt entwickelt, das es so schon zuhauf gibt, ist der Markteintritt schwer – vor allem „die Großen“ des Business sind hier zu stark, als das ein kleineres Unternehmen hier den Kampf aufnehmen und ein Teil vom Kuchen abbekommen könnte.

Die Bestimmung der USP des eigenen Produktes und deren Promotion ist also ganz entscheidend für den Unternehmenserfolg. Verkrampfen sollte der Unternehmer dabei jedoch nicht, denn: Ein Alleinstellungsmerkmal muss Sinn machen – sonst bleiben die Kunden ebenfalls aus.

Einzigartig sein: Aber nur, wenn es Sinn macht

Ein Alleinstellungsmerkmal kann vieles bedeuten. Der Unternehmer sollte potenziellen Kunden ein Produkt anbieten, das sinnvoll ist und gleichzeitig ein bestimmtes Bedürfnis erfüllt, das bisher unbefriedigt blieb. Dabei muss das Rad nicht unbedingt neu erfunden werden. Auch Verbesserungen bestehender Produkte oder Dienstleistungen sind denkbar. Eine Marktanalyse ist deshalb ganz entscheidend, nur so findet der Unternehmer heraus, was die Kunden sich wünschen:

  • Welche ähnlichen Produkte oder Dienstleistungen gibt es bereits?
  • Was können bestehende Produkte leisten und wo gibt es Optimierungsbedarf?
  • Gibt es für die Optimierung wirklich einen Markt?

Im Idealfall ist man so einzigartig, dass das Problem der Konkurrenz entfällt. Unternehmer, die einen komplett neuen Markt beschreiten, müssen sich aber die Frage stellen, ob es für das eigene (neue) Produkt einen Käuferkreis gibt. Wer Eskimos einen Kühlschrank verkaufen möchte, ist definitiv unique – aber erfolgreich ist das Unternehmen deshalb noch lange nicht.

Auf drei Wegen zum echten Alleinstellungsmerkmal

Um die eigene USP zu finden, ist eine Marktanalyse also ganz entscheidend. Damit ist bereits ein wichtiger Schritt zum Alleinstellungsmerkmal getan. Nun gilt es jedoch, die tatsächliche USP zu entwickeln.

Vor allem übermotivierte Unternehmer neigen dazu, sich beziehungsweise die Unternehmung als Überflieger vorzustellen, als diejenigen, die die Besten sind – das mag zwar ein USP sein, diesen durchzusetzen (vor allem gegen die große Konkurrenz) ist jedoch häufig unmöglich. Entscheidend ist deshalb, andere Wege zu gehen. Drei davon sind die Folgenden:

Variante #1: Wenn Ihr Unternehmen nicht unique ist, sollte SIE unique sein

Manchmal muss es gar nicht die Unternehmung, das Produkt oder die Dienstleistung selbst sein, das als USP „genutzt“ wird – häufig können auch Sie selbst als Unternehmer ein Alleinstellungsmerkmal sein. Ihre Arbeit, Ihre Anstrengungen oder gar Ihre Persönlichkeit können Ihrer Firma einen ganz individuellen und einzigartigen Touch verleihen – einen Touch, den es nirgendwo anders gibt.

Entscheidend bei dieser Herangehensweise ist natürlich eine mitreißende Persönlichkeit, die potenziellen Kunden und Partner überzeugt. Wer das schafft, entwickelt eine USP, mit der kein anderes Unternehmen der Welt konkurrieren kann, denn Sie selbst sind nun mal einmalig. Steve Jobs beispielsweise ist jemand, der diese Form von USP genutzt hat, um Apple insbesondere in der Anfangszeit so groß zu machen, wie das Unternehmen heute ist.

Variante #2: Mix it up – Nehmen Sie Altbekanntes und erweitern Sie es um etwas Neues

Wie bereits erwähnt: Manchmal muss das Rad nicht neu erfunden werden, um einen USP zu entwickeln. Häufig gibt es bereits gut durchdachte Produkte, denen nur ein gewisser Feinschliff fehlt.

Häufig lässt sich dieser Feinschliff mit einem Mix aus verschiedenen Herangehensweisen entwickeln. Überlegen Sie dazu, worauf Ihr Kernprodukt abzielt und erweitern Sie es um sinnvolle Ergänzungen, beispielsweise die Integration einer „Social-Media-Komponente“, um Brand Awareness und Reichweite zu verstärken.

Variante #3: Nischenmarkt entdecken – werden Sie Spezialist

Ein großes Problem vieler Unternehmen: Das Produkt ist zu allgemein gefasst. So ist nicht nur die Zielgruppe sehr groß, sondern auch die Konkurrenz – vor allem kleinere oder mittelständische Unternehmen können sich hier sehr schnell verirren. Die Entwicklung einer Expertenstellung zu einem bestimmten Thema ist deshalb ein guter Weg zur Entwicklung der eigenen USP.

Dazu sollte das Thema so eng wie möglich eingegrenzt werden. Selbiges gilt auch für den Käufer- beziehungsweise Kundenkreis. Unternehmer, die auf Ihrem Gebiet zu Spezialisten werden, haben sehr viel weniger Konkurrenz und damit bessere Erfolgsaussichten.

Jede dieser drei Varianten ist ideal, um eine USP zu entwickeln – es muss nicht immer das beste Produkt sein, wichtiger ist es, einzigartig zu sein. Dennoch muss die Qualität natürlich stimmen, denn: Ein schlechtes Produkt mit USP ist noch längst kein Erfolgsgarant.

Erfolg auch ohne USP?

Die USP ist ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor – doch was ist, wenn das Unternehmen, das Produkt oder die Dienstleistung keine USP besitzt? Ist Erfolg deshalb ausgeschlossen? Die Antwort darauf: Erfolg ist dennoch möglich, der große Durchbruch ist jedoch schwer.

Ist das Produkt bereits „fertig“, kann die nachträgliche Implementierung denkbar sein. Vor allem Variante #1 oder Variante #2 sind auch im Nachhinein noch eine Option. Es hängt natürlich von der jeweiligen Leistung ab, ob Modifizierungen möglich sind. Was es jedoch unbedingt zu vermeiden gilt:

Viele Unternehmer beschäftigen sich über Wochen oder Monate mit dem USP, nur um festzustellen, dass die Konkurrenz in der Zwischenzeit genau die USP(s) eingeführt hat, über die Sie nachgedacht haben. Schnelligkeit ist deshalb auch bei der Entwicklung einer USP entscheidend.

Hier finden Sie übrigens 10 gute Beispiele. Manche werden Sie überraschen, sie funktionieren jedoch alle auf ihre ganz eigene Weise. Besonders wichtig: Jede Branche kann aufregend gemacht werden.

Die USP hebt ein Produkt aus der Masse von Anbietern hervor und stellt sie auf ein Podest, das für Konkurrenz unerreichbar ist. Genau das ist das Ziel: Sich abheben, etwas anbieten, das es in der Form nicht gibt, Bedürfnisse stillen, die bisher unbefriedigt sind – das freut potenzielle Kunden und letztendlich auch den Unternehmer. Das Ziel einer erfolgreichen Unternehmung erreichen Gründer und Firmeninhaber deshalb vor allem mit der Entwicklung der USP – dem Grundstein für Erfolg.