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Tangential Content

Was ist Tangential Content und wie hilft mir diese Content-Strategie?

„Ach, du hast dieses und jenes Problem? Rein zufällig ließe sich das mit unserem Produkt lösen!“ So lässt sich ein Großteil des Contents zusammenfassen, den viele Unternehmen scheinbar immer noch für absolut unschlagbar halten. Wer allerdings partout bei dieser Strategie bleibt, wird auf Dauer nicht mit jenen Konkurrenten mithalten können, die schon Tangential Content für sich entdeckt haben.

Was das ist, wie Tangential Content funktioniert und warum diese Content-Marketing-Strategie deine Brand hundertmal sympathischer macht, erfährst du hier!

Was ist Tangential Content?

Wer in Mathe aufgepasst hat, weiß: Eine Tangente ist (um es mal mit Wikipedias Worten auszudrücken) „eine Gerade, die eine Kurve an einem bestimmten Punkt berührt“. Genau darum geht es letztlich bei Tangential Content: Berührungspunkte. Und zwar keine mathematischen, sondern inhaltliche.

Am Thema vorbeireden – was soll das bringen?

Mit Tangential Content sind Inhalte gemeint, die nur indirekt mit einem Thema zu tun haben. Wenn man so will, könnte man sagen, Tangential Content schrammt mit voller Absicht am eigentlichen Verkaufsaspekt vorbei.

Was das soll? Ganz einfach: Der User stellt automatisch eine Verbindung zwischen einem nützlichen/informativen/unterhaltsamen Inhalt und der Marke her – nicht etwa, weil er offensiv mit Werbung zugedröhnt worden ist, sondern weil er für sich einen Mehrwert in dem Content gefunden hat. Wie Kerry Jones von Moz erklärt, lassen sich durch diese Art von Content leichter Backlinks und Social Shares gewinnen. Einen kleinen Crashkurs zum Thema Backlinks gibt’s hier:

How to do Tangential Content: ein paar Beispiele

Die Kunst hinter Tangential Content ist es, sich selbst eben nicht allzu offensiv zu vermarkten. Denn Fakt ist nun mal: Niemand mag Angeber. Das kennst du bestimmt auch von dir selbst: Welchen Grund solltest du haben, einem Anbieter sofort zu glauben, dass er der beste in seinem Gebiet ist? Dieses Versprechen macht jeder, aber als Neukunde hast du keine Ahnung, was wirklich dahintersteckt.

Wenn du auf der anderen Seite des Spielfelds stehst und selbst die Person bist, die ein breiteres Zielpublikum erreichen will, musst du also erst mal das Vertrauen der potenziellen Kunden gewinnen. Und das funktioniert am besten, wenn du ihnen völlig werbefrei einen Mehrwert bietest, zum Beispiel:

  • Ein Händler für Holzmöbel verrät, wie man welche Holzsorte am besten mit der restlichen Einrichtung kombiniert oder wie man die Oberflächen pflegen kann. Dir als Konsument bringt das viel mehr als einfach nur zu lesen: „Wow, unsere Möbel sind einfach unschlagbar!“
Beispiel Tangential Content

So kann Tangential Content aussehen.

  • Ein Immobilienmakler gibt Tipps, wie du deine Wohnung einbruchsicherer gestalten kannst oder welche Must-See-Geheimtipps es in einer bestimmten Umgebung gibt.
  • Ein Anbieter für Kreditkarten bringt einen Beitrag über die beliebtesten Festivals oder Konzerte im Sommer. Die Tickets für solche Events bezahlen schließlich viele (junge) Leute mit der Kreditkarte – et voilà, schon wird eine ganz neue Zielgruppe angesprochen.

Um eine Sache gleich klarzustellen: Wenn du mit Tangential Content beginnst, wird das nicht automatisch von heute auf morgen deine Umsatzzahlen in die Höhe treiben. Darum geht es gar nicht. Aha, und worum dann? Das schauen wir uns gleich noch genauer an, vorher aber kurz zur Frage, was eigentlich gegen den guten alten Branded Content spricht…

Was gibt es bitte gegen Branded Content einzuwenden?

Naja, es ist nicht so, dass Branded Content pauschal schlecht ist. Gleichzeitig sind Inhalte, die sich vor allem mit der Marke bzw. einem Produkt befassen, eben auch nicht das Nonplusultra. Doch wir wollen ja nicht grundlos bashen – hier mal ein paar konkrete Beispiele, wo die Schwachstellen von Branded Content liegen.

Branded/Sponsored Content wirkt nicht authentisch.

Ja, es tut weh, sich das einzugestehen, aber: Advertorials sind leicht als solche zu erkennen. Und sie werden sehr viel weniger wertgeschätzt als Inhalte, die tatsächlich einen Mehrwert bieten und die Suchintention umfassend bedienen. Mehr zum Thema Suchintention erfährst du hier:

Wenn die Hauptaussage eines Posts ist, „Wow, XY ist zufällig ganz toll,“ ist das nicht gerade überzeugend und längst nicht so subtil, wie die Marketingabteilung dahinter vielleicht glaubt.

Branded Content macht Linkaufbau mühsam.

Keine Zielseite ist scharf darauf, Content zu veröffentlichen, der allzu offensichtlich werblich ist. Oder hättest du als Publisher Lust, ständig mit extrem werblichem Content in Verbindung gebracht zu werden? Für das Backlink-Portfolio sind solche Inhalte also nicht gerade das Gelbe vom Ei.

Branded Content stellt die Content Creators vor eine Herausforderung.

Je öfter man über ein Thema schreiben muss (und das natürlich möglichst enthusiastisch!), desto wahrscheinlicher ist es, dass irgendwann die Schreibblockade kommt. Früher oder später ist alle Begeisterung aufgebraucht. Dann wird der Content mit jeder Wiederholung wie die Pasta, die man schon den dritten Tag in Folge aufwärmt: langweilig, ohne Substanz und unbefriedigend. You can do better.

Branded Content oder Tangential Content

Die Frage aller Fragen…

Also nie wieder Branded Content?

Falls du jetzt den Eindruck bekommen hast, dass markenbezogener Inhalt mit werblicher Tendenz so ziemlich die größte Content-Sünde ist, die du dir leisten kannst: Nein, so ist es natürlich auch wieder nicht. Der Content darf sich auf jeden Fall mit deiner Marke bzw. deinem Produkt befassen – aber eben im richtigen Ausmaß.

Zusammengefasst:

  • Schreib nicht einfach permanent darüber, wie unglaublich deine Marke ist, nur damit du etwas hast, das du posten kannst.
  • Konzentriere dich auf sinnvollen Content, idealerweise eine Mischung aus Branded und Tangential Content.
  • Ein gewisser Prozentsatz deiner Content-Strategie sollte sich immer um Tangential Topics drehen.

Was du letztendlich willst, ist die User erreichen und ihr Interesse wecken. Was du nicht willst, ist willkürlicher Content, für den die Leute nur ein müdes Schulterzucken übrighaben. Und damit sind wir schon wieder zurück bei der Frage, was eigentlich der große Vorteil von Tangential Content ist!

Was bringt Tangential Content?

In der Pilotfolge von Mad Men verkündet Werbeprofi Don Draper: „Advertising is based on one thing: happiness.“ Und nicht viel anderes steckt hinter Tangential Content: Diese Inhalte funktionieren genau deshalb so gut, weil sie auf emotionaler Ebene einen Nerv treffen.

Zugegeben, es geht dabei nicht immer um Glücksgefühle, aber doch darum, gewisse Reaktionen zu erzeugen. Wenn man mal ein bisschen um die Ecke denkt, merkt man schnell: So ziemlich jedes Thema kann emotionalisiert werden. Irgendwelche Probleme oder Wünsche bringt der User immer mit – die Kunst von Tangential Content ist es, auf diese Bedürfnisse einzugehen. Und das hat einige Vorteile:

  • Vertrauen

Indem du zeigst, dass du auf inhaltlicher Ebene mehr draufhast als sture Werbephrasen und stattdessen regelmäßig auch hilfreiche Ratschläge oder Einblicke gibst, wirst du zur vertrauenswürdigen Informationsquelle. Vertrauen ist die Grundlage für jedes gute Kundenverhältnis – und ein Schlüsselfaktor im E-A-T Score von Google.

  • Backlinks

Wenn z.B. ein Blogger deinen Gastbeitrag als interessant für die eigene Zielgruppe einschätzt, hast du viel bessere Chancen, dass diese Person deinen Content publiziert. Im Idealfall bekommst du so Backlinks von Seiten, die der Google-Algorithmus als besonders relevant bewertet und reitest dadurch gleich mit auf der Erfolgswelle.

  • Reichweite

Durch Tangential Content erreichst du ganz neue Zielgruppen und nicht mehr „nur“ das Publikum, das du dir in deiner Nische eh schon aufgebaut hast. Das heißt: Theoretisch kannst du damit auch Leute ansprechen, die noch nie von dir gehört haben oder von sich aus nie mit deinem Angebot in Kontakt kommen würden.

Ganz wichtig ist außerdem: Mit Tangential Content bist du der Konkurrenz einen Schritt voraus. Überraschend viele Marketer scheuen nämlich immer noch davor zurück, allzu weit von der eigenen Content-Linie abzuweichen. Ein Tipp am Rande: Mach dich am besten auch mal über das Prinzip Content-Gap-Analyse schlau!

Wenn du deine Sache gut machst und deinen Tangential Content fleißig weiterverbreitest, machst du mit deiner Content-Marketing-Strategie also schon einen ziemlich großen Satz nach vorn.

Tangential Content: Step by step

Vielleicht denkst du dir jetzt, dass du in diesem Artikel bisher noch kaum konkrete Tipps entdeckt hast, wie du eigentlich beim Erstellen solcher Inhalte vorgehen sollst. In diesem Sinne: Zeit, das zu ändern! Hier die 4 wichtigsten Tipps für cleveren Tangential Content:

  1. Lege deine Personas fest.

Eine Buyer Persona ist nichts anderes als ein idealer Kunde, wie du ihn dir vorstellst. Diese fiktive Persönlichkeit ist die Schablone, nach der du deinen Tangential Content zuschneidest: Welche Bedürfnisse hat sie? Wo kannst du sie abholen? Wofür interessiert sie sich und wofür eben nicht?

  1. Vergiss den Gedanken „Das hat nichts mit uns zu tun“.

Think outside the box, das sagt sich immer so leicht. Es ist und bleibt jedoch eine der wichtigsten Regeln für kreativen, spannenden Tangential Content. Die allermeisten Themen lassen sich irgendwie so umbauen, dass sie für eine breite Zielgruppe interessant werden. Idealerweise kannst du sie sogar mit tagesaktuellem Geschehen in Verbindung bringen. Insgesamt willst du Emotionen erzeugen, die eine positive Resonanz haben – und klar, der zündende Einfall dafür kommt oft nicht von heute auf morgen, aber es gibt ihn ganz bestimmt.

  1. Teste die Resonanz deines Tangential Contents.

Bevor du versuchst, Links aufzubauen, solltest du erst einmal testen, wie dein Content überhaupt ankommt. Mit einer Sponsored-Content-Anzeige bei Facebook ist zum Beispiel nicht viel verloren und du merkst schnell, ob es noch Optimierungsbedarf gibt oder dein Thema leider doch nicht so gut war, wie du vielleicht gedacht hast.

  1. Überlege dir, wer Interesse haben könnte, dich als Gastautor anzunehmen.

Du bist dir ziemlich sicher, dass dein Tangential Content Potential hat? Dann ist es höchste Zeit, Linkaufbau zu betreiben. Trau dich und sprich auch Menschen in Nischen an, in denen du dich bisher noch überhaupt nicht bewegt hast. Mehr Tipps zu Linkbuilding gibt’s im Video:

Wie gesagt: Es geht hier nicht um die sichere, aber langweilige Standardroute, sondern um den vielversprechenden, abenteuerlichen Umweg.

Also, wie könnte das an einem konkreten Beispiel aussehen? Nehmen wir mal das Immobilienmaklerbüro, das wir vorher schon erwähnt hatten und schauen uns an, in welche Richtung Tangential Content hier gehen könnte.

Wie geht Tangential Content? Ein Beispiel

Wohnen bzw. Mieten ist ein Thema, das gezwungenermaßen so ziemlich jeden etwas angeht. Als Tangential-Content-Anfänger könnten sich unsere Makler deshalb zunächst einfach an ein breites Publikum wenden und eine ganz klassische Sorge aufgreifen: Was, wenn in mein Haus/meine Wohnung eingebrochen wird?

Womit ist dem User am meisten geholfen?

Das Einbruchsszenario ist eine Sorge, die das Maklerbüro als Content-Anbieter ernstnehmen sollte und sich dadurch als vertrauenswürdig zeigen kann. Es wird also ein Ratgeber für den Unternehmensblog verfasst, wie man die eigenen vier Wände vor Einbrechern schützt.

Wenn man tatsächlich „Tipps gegen Einbruch“ googelt, fällt übrigens direkt ein Beispiel ins Auge: Neben der Polizei selbst gibt außerdem der Stromanbieter E.on Sicherheitstipps und hat es damit zum Zeitpunkt, an dem der Screenshot entstanden ist, immerhin auf Platz 5 der organischen Suchergebnisse geschafft. Nicht schlecht, was Sichtbarkeit betrifft. Und hättest du automatisch eine Brücke zwischen „Stromanbieter“ und „Sicherheit für zuhause“ geschlagen? Eben.

Screenshot mit Beispiel

Ein Stromanbieter gibt Sicherheitstipps? Warum nicht!

Umso professioneller und glaubwürdiger ist es natürlich, wenn in deinem Artikel Experten zitiert werden können. Weil außerdem nicht jeder Leser bereit sein wird, spontan in eine Sicherheitshaustür zu investieren, sollten unbedingt auch Tipps dabei sein, die leicht umzusetzen sind und nicht die Welt kosten.

Wo macht sich der Content am besten?

Sobald unsere Makler zufrieden mit dem Content sind, können sie anfangen, Anfragen auszusenden. Sie könnten es zum Beispiel bei einem Reisebüro versuchen, was natürlich am besten funktioniert, wenn gerade Urlaubshochsaison ist und den Leuten klar wird, dass ihre Wohnung jetzt doch für einige Zeit leer bleiben wird…

Welche Alternativen könnte man anbieten?

Und was, wenn der Chefetage im Maklerbüro oder dem Reisebüro, das den Artikel veröffentlichen soll, das Thema Einbruch zu negativ wäre? Dann müsste eben ein anderer Twist her, zum Beispiel eine Checkliste mit Tipps, wann und ob man die eigene Wohnung als Airbnb untervermieten darf. Oder welche Rechte und Pflichten man hat, wenn man eine Ferienwohnung mietet. Oder, oder, oder.

Und wie hängt das mit dem eigentlichen Service zusammen?

All diese Inhalte hätten zwar nicht unmittelbar mit dem Job eines Immobilienmaklers zu tun, aber eben doch mit dem Thema Wohnen. Es wäre damit kein unmittelbar werblicher und trotzdem thematisch verwandter sowie für den User nützlicher Content. Anders gesagt: Artikel, die theoretisch eine ziemlich gute Reichweite erzielen könnten, weil du einen Mehrwert bietest und die wichtigsten Keywords abdeckst (Stichwort: Keyword-Recherche). Mehr dazu im Video!

Achtung: Unser Beispiel hier ist natürlich extrem vereinfacht dargestellt. Das fängt schon mit der Tatsache an, dass „ein breites Publikum“, das sich „Sorgen um einen Einbruch“ macht, keine ernstzunehmende Zielgruppe ist. Aber es geht hier auch eher darum klarzustellen, wie Tangential Content funktioniert und was du theoretisch daraus machen kannst: ziemlich viel!

 Also überleg dir am besten noch heute deine nächsten Tangential Topics und erzähl uns gerne hier, welche Erfahrungen du schon gemacht hast!

Die 6 wichtigsten Google Alerts für Online-Marketing & SEO

Google bietet so viele hilfreiche Werkzeuge an, dass man schnell die Übersicht verliert bzw. manche einfach vergisst einzusetzen. Schon zu Beginn meiner Online Marketing Karriere (2009) war ich absolut begeistert von den Möglichkeiten, die das sehr simple Google Alerts bietet. Heute zeige ich dir, welche Google Alerts besonders wichtig für erfolgreiche SEO sind.

Was ist Google Alerts überhaupt? Mit dem kostenlosen Tool ist es möglich Inhalte im Web mit der ganzen Power von Google inkl. Suchparameter zu verfolgen.

Google Alerts & SEO: Die Videoanleitung

Die wichtigsten Google Suchoperatoren verstehen

In diesem Video zeige ich dir die fünf wichtigsten Google Suchoperatoren für Suchmaschinenoptimierung und wie du diese richtig anwendest. Google Suchbefehle helfen dir bei der Präzisierung deiner Suchanfragen. So sparst du dir eine Menge Zeit und Zeit ist ja bekanntlich Geld. :)

Die folgenden Suchoperatoren werden im Video vorgestellt:

  • site-Operator
  • negation
  • genau passend
  • inurl-Operator
  • intitle-Operator

Die Kenntnisse aus dem Video helfen dir dabei, bessere Google Alerts einzurichten.

Weiter geht es mit sechs Google Alerts, die wir für all unsere Kundenwebseiten und eigenen Affiliate-Projekte aufsetzen.

6 Google Alerts, die Ihr Leben vereinfachen

Es gibt zahllose interessante Einsatzmöglichkeiten, aber heute beschäftigen wir uns mit den Wichtigsten für Suchmaschinenoptimierung.

Google AlertBeispielZiel
Citations"Firmenname" -site:firmendomain.comErwähnungen sofort im Netz entdecken
Konkurrenzüberwachung"Firmename der Konkurrenz" -site:konkurrenzdomain.comKonkurrenz stets im Auge behalten
Namentliche Erwähnung"Vor- und Nachname" + Geschäftsbereich -site:firmendomain.comErwähnungen in Gastbeiträgen oder Interviews verfolgen
Verteilung von Inhalten"Name und Bezeichnung des Inhaltes" + Art des InhaltesNachverfolgung von verbreiteten Inhalten
Gastbeiträgesite: .domainendung "autor werden" ThemenbereichMögliche Zielseiten für Gastartikel finden
Webseiten-Securitysite:firmendomain.com viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillenVerlinkungen auf potentiellen Spam-Seiten sofort erkennen

Unternehmensnennungen

Du solltest unbedingt deine Marke im Auge behalten. Mit dem richtigen Google Alert bekommst du jedes Mal, wenn dein Unternehmen irgendwo im Internet erwähnt wird, eine E-Mail-Benachrichtigung.

Unternehmensnennung

Beispiele:

"Evergreen Media AR GmbH" -site:evergreenmedia.at
"Evergreen Media" -site:evergreenmedia.at
evergreenmedia.at -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Das Setzen unter Anführungsstriche sorgt dafür, dass ausschließlich nach exakt dieser Zeichenfolge gesucht wird. Mit dem site-Operator bekommt man alle indexierten Seiten einer Domain zurück. Durch den Minus-Operator sage ich Google, dass es mir genau diese Ergebnisse nicht zeigen soll. Ich will ja in diesem Fall keine Ergebnisse von meiner eigenen Firmenseite geliefert bekommen. :)

Wozu?
So kannst du dich an der Diskussion über deine Marke beteiligen bzw. potenzielle Shitstorms frühzeitig abwenden. Weiters: Vor allem im deutschsprachigen Raum wird ungern verlinkt, weil man extreme Panik vor Google Abstrafungen und dem Verlust von Link Juice hat (fast krankhaft). Deswegen wird man dein Unternehmen häufig lediglich namentlich erwähnen.

Mittels Google Alerts entdeckst du solche Erwähnungen sofort, kannst in Kontakt treten und möglicherweise um eine Verlinkung bitten.

Konkurrenz

Natürlich willst du nicht nur deine eigene Marke im Auge behalten, sondern auch deine wichtigsten Konkurrenten.

Beispiele:

"Bauernfänger SEO" -site:bauernfaengerseo.com
bauernfaengerseo.com -site:bauernfaengerseo.com

Wozu?
So erkennst du es sofort, wenn deine Konkurrenten etwas im Schilde führen z.B. eine aktive Linkaufbau-Kampagne starten, in Zeitungsberichten erwähnt werden oder aggressives Content-Marketing betreiben. Mit den frischen Daten von Google Alerts entgeht dir wirklich gar nichts.

Namentliche Erwähnung

Wenn du wie ich Gastbeiträge schreibst oder gar Interviews gibst, dann macht es durchaus Sinn den eigenen Namen zu überwachen.

Beispiele:

"Alexander Rus" + online marketing -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Mein Name soll genau so vorkommen, denn sonst bekomme ich jede Menge Resultate von Menschen aus Russland mit Namen Alexander. Ergebnisse von meiner Seite sind durch den negierten site-Operator wiederum ausgeschlossen. Außerdem will ich nur Ergebnisse im Zusammenhang mit „online marketing“.

Wozu?
Damit kannst du dich an jeder Diskussion um deine Person beteiligen und vielleicht ein paar saftige Backlinks abstauben. Im Vordergrund steht aber, dass nichts „hinter deinem Rücken“ geschieht.

Verteilung von Inhalten

Sie haben eine wunderschöne Infografik erstellen lassen à la „Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern“ und eine SEO-Agentur mit dem Seeding beauftragt.

Beispiele:

"Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern" + Infografik

Wozu?
Du siehst genau, wo deine Infografik veröffentlicht wurde und kannst dort kommentieren, mit dem Webmaster Kontakt aufnehmen oder um eine Verlinkung bitten. Auf diese Art und Weise holst du das Maximum aus der Content-Marketing-Kampagne heraus.

Möglichkeiten für Gastbeiträge finden

Auch wenn der böse Matt Cutts gemeint hat, dass Gastbeiträge verboten sind, ist es offensichtlich, dass er damit die Manipulationsversuche gemeint hat: Tausende automatisierte Gastbeiträge. In Wirklichkeit sind jedoch hochwertige Gastbeiträge wohl die beste Möglichkeit an Reichweite, Bekanntheit und gute Backlinks heranzukommen.

Beispiele:

site:.at "autor werden" seo
site:.at "gastbeitrag schreiben" seo

Erklärung:
Es sollen nur .at Domains in Frage kommen, welche die genaue Zeichenfolge „autor werden“ beinhalten und auf denen das Wort SEO irgendwo vorkommt.

Wozu?
Einfach irgendwelche Webmaster anzuschreiben, ist nicht nur unhöflich, sondern außerdem noch richtig zeitaufwendig. Deswegen lassen wir Google Alerts die Arbeit machen. :)

Webseiten-Security

Jaja, die lieben Hacker & Spammer. Immer wieder versuchen sie es und hin und wieder klappt es auch. Google Alerts hilft dabei Probleme schnell zu erkennen, sodass in vielen Fällen Google Abstrafungen verhindert werden können.

Beispiele:

site:evergreenmedia.at viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillen

Erklärung:
Wir wollen nur unsere eigene Seite überwachen und setzen daher auf den site-Operator. Dann listen wir die typischen Spambegriffe getrennt durch OR (oder), denn jeder einzelne stellt ein Problem dar.

Wozu?
Am liebsten werden Verlinkungen in den Footer gesetzt oder sogar ganze Spam-Unterseiten in die Webseite eingebaut. Auf diesen Unterseiten findest du dann ganze Online-Apotheken mit illegalen Generika.

Sobald Google merkt, dass deine Webseite kompromittiert wurde, dauert es nicht lange und deine Webseite sinkt in den Rankings und bekommt z.B. die altbekannte „Diese Webseite könnte Ihren Computer beschädigen.“ Kennzeichnung oder etwas Ähnliches à la „Diese Webseite könnte kompromittiert sein.“.

So erstellen Sie einen Google Alert

Google Alerts SEO

Häufigkeit: Wie oft willst du über Neuigkeiten benachrichtigt werden?

Quellen: Welche Quellen sollen überwacht werden? Idealerweise automatisch einstellen und so alles durchsuchen lassen.

Sprache: In meinem Fall Deutsch.

Region: Regionale Beschränkung kann Sinn machen, in meinem Fall jedoch nicht.

Anzahl: Entweder man bekommt alles ungefiltert oder Google sortiert schon ein wenig vor. Mehr dazu später…

Senden an: Ich verwende eigentlich nur Benachrichtigungen per E-Mail, ansonsten gibt es aber auch die Möglichkeit die Resultate als RSS-Feed zu erhalten.

Google Alert Vorschau

Qualität der eigenen Inhalte von Google bewerten lassen

Ich bin der Meinung, dass es nicht ganz so funktioniert wie Matthew Woodward meint, aber trotzdem hier die Theorie. Man erstellt den folgenden Alert:


site:evergreenmedia.at

…und stellt ein, es sollen nur die relevantesten Ergebnisse (in der englischen Version heißt es „best results“) angezeigt werden. Bekomme ich nun nach dem Publizieren eines neuen Artikels eine Benachrichtigung, bedeutet dies, dass Google der Beitrag besonders gefällt.

Wie gesagt, ich glaube nicht daran, aber vielleicht ist etwas dran. ;)

Endlose Möglichkeiten

Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für Google Alerts. Die hier erläuterten sind wirklich nur die Google Alerts, welche ich persönlich für mich und meine Kunden in der Praxis verwende. Über Anmerkungen, Tipps und Tricks würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen!

Wie du siehst, ist Google Alerts ein richtig mächtiges Tool, um den Überblick über dein Unternehmen und deine Person im Web zu behalten. Sogar als Laie hat man innerhalb von 20 Minuten alle wichtigen Alerts aufgesetzt. Damit ist die Geschichte dann auch erledigt. Jetzt heißt es auf die ersten Benachrichtigungen warten. Sollten dir die Resultate missfallen, muss nachjustiert werden. Dazu hier eine schöne Liste an Suchparametern.

Website Relaunch

Website Relaunch: Die ultimative SEO-Checkliste zum erfolgreichen Relaunch

Alle paar Jahre braucht eine Webseite eine Generalüberholung, entweder weil das Design nicht mehr zeitgemäß ist, sich die Ziele geändert haben oder man einen neuen Weg gehen will. Damit der Website Relaunch nicht, wie so oft, in der absoluten Katastrophe endet, bei der es zu einem totalen Sichtbarkeitsverlust kommt, hier meine Anleitung zum erfolgreichen Relaunch aus SEO Sicht.

Ein Webseiten Relaunch ist immer ein großes Risiko aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Es kann eine Menge richtig schief gehen und du bezahlst dafür in Form von niedrigeren Besucherzahlen und damit geringeren Umsätzen über das Internet.
Du denkst dir jetzt sicher: „Aber daran denkt doch eh mein Webdesigner.“ Meine Erfahrung: Nein, macht er höchstwahrscheinlich nicht, da er sich im Bereich der SEO nicht auskennt (auch wenn er es gerne behauptet).

Manche dieser Punkte mögen seltsam erscheinen, aber dort draußen in der Praxis gibt es nichts, was es nicht gibt. Und nichts ist selbstverständlich!

Stupid Relaunch

SEO-Projektplan für den Website Relaunch

In diesem Video lernst du, wie du einen erfolgreichen Website Relaunch richtig planst und sicher umsetzt. Ich zeige dir unseren Projektplan, damit du siehst, worauf du in jeder Phase achten solltest und welche Tools du nach Abschluss des Relaunches unbedingt im Auge behalten musst.

In der Regel braucht Google einige Wochen bis sich die Platzierungen nach der Umstellung wieder beruhigen. Aktuelle Aussagen von Gary Illyes zeigen jedoch ein anderes Bild und reflektieren meine eigenen Erfahrungen weit besser. Es kann bis zu drei Monate dauern bis Google einen Umzug oder Relaunch vollständig verdaut hat. Die Dauer ist selbstverständlich abhängig vom Umfang des Relaunches. Je mehr geändert wurde, desto länger braucht der Google Algorithmus für die Re-Evaluierung.

In 9 Schritten nicht vollkommen bei Google abstürzen

Wenn man sich die meisten Webseiten Relaunches ansieht, sind sie nur in den seltensten Fällen wirklich von Erfolg gekrönt. Das hat auch seinen Grund, denn so simpel ist die Geschichte einfach nicht.

Würdest du ohne Postnachsendeauftrag umziehen? Würdest du deine Telefonnummer ändern ohne deinen Kontakten Bescheid zu sagen?

Dann sind wir uns ja einig…

URL Struktur gleich lassen oder 301-Weiterleitungen einrichten

Die URL ist sozusagen deine Adresse und die ändert man nicht mir nichts, dir nichts. Aus diesem Grund sollte bei einem Relaunch wenn möglich die URL-Struktur nicht verändert werden. Das geht natürlich nicht immer…

Solltest du dich aus welchen Gründen auch immer aber dafür entscheiden, die URL-Struktur zu verändern, gibt es einige wichtige Sachen zu beachten.

Es müssen von den alten auf die neuen Webadressen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Besucher nicht ins Leere geschickt werden.

Diese 301-Weiterleitungen sollten thematisch Sinn ergeben. Erstellst du beispielsweise von einer alten Landing Page eine neue Version, dann ist es sinnvoll eine Weiterleitung anzulegen. Es ist jedoch nicht von Vorteil zu einer thematisch unpassenden Seite weiterzuleiten. Zum einen wundern sich Besucher, zum anderen kann es sein, dass Suchmaschinen die Relevanz, Autorität und den „Link Juice“ in diesem Fall nicht weitergeben.

Weiters muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, dass jede 301-Weiterleitung einen Dämpfungsfaktor hat und so ein Teil der „Power“ verloren geht. Der Wert mag gering sein, aber trotzdem.

Fazit: Umziehen ohne Nachsendeauftrag ist fahrlässig.

Wichtigste Landing Pages definieren & nach dem Website Relaunch weiterführen

Noch bevor überhaupt mit der neuen Webseite begonnen wird, sollten die wichtigsten Landing Pages des alten Projekts definiert werden. Denn diese „Seiten“ muss es in einer ähnlichen Form wieder geben, sofern man keine Lust hat, ordentlich an Sichtbarkeit einzubüßen.

Die Wichtigkeit ist dabei von unterschiedlichen Kriterien abhängig:

  • Besucheranzahl (prüfen mittels Google Analytics → Akquisition → Alle Zugriffe → Channels → Organic)
  • Google Rankings (prüfen mittels Pro Rank Tracker)
  • Verkäufe / Anfragen / Buchungen (prüfen mittels Google Analytics → Conversions)
  • Eingehende Verlinkungen (prüfen mittels Majestic SEO oder Ahrefs)

Wir reden hier über SEO und deswegen interessieren uns erst einmal nur die organischen Besucher.

Dieser Punkt wird übrigens nicht ohne Grund bereits als Zweites genannt. Werden hier Fehler gemacht, stößt du nicht nur Suchmaschinen (allen voran natürlich Google), sondern auch Besuchern vor den Kopf. No Go!

Fazit: Deine wichtigsten Landing Pages haben höchsten Respekt verdient.

Eingehende Verlinkungen prüfen & anpassen lassen

Ich hatte ja oben das Thema Verlinkungen schon angesprochen. Wenn sich an der URL-Struktur etwas geändert und man dies mit 301-Weiterleitungen „geregelt“ hat, sollten trotzdem die bestehenden eingehenden Verlinkungen auf die neue Adresse angepasst werden.

Die bestehende eingehenden Verlinkungen finden Sie kostenlos über SEOKicks (gratis Konto sehr eingeschränkt) und die Google Search Console, wobei nur kostenpflichtige Tools wie Majestic SEO und Ahrefs einen nahezu vollständigen Überblick geben (100% schafft kein existierendes Tool alleine).

SEOKicks Backlink Checker

Danach müssen eigentlich nur noch die entsprechenden Webmaster per E-Mail gebeten werden, die Verlinkungen anzupassen. Wie gesagt, dies ist nur für die wichtigsten Backlinks zu tun.

Fazit: Mehr „Juice“ durch direkte Verlinkungen ohne Weiterleitung.

Tracking Code nicht vergessen

Immer wieder passiert es: Die neue Seite ist endlich online, keiner schaut für 14 Tage bei den Analytics rein und plötzlich bemerkt irgendjemand, dass man vergessen hat den Tracking Code einzubauen. Das ist vor allem deshalb blöd, weil die Daten am Anfang nach der Umstellung besonders interessant sind.

Fazit: Daten sind Gold wert und sollten dementsprechend behandelt werden.

Bloß nicht „Live“ an der Webseite basteln

Gerne wird einfach mal an der aktiven Webseite gebastelt oder der Wartungsmodus eingeschaltet. Aber warum? Heutzutage ist es keine Kunst eine „Testumgebung“ einzurichten. Dort kann man tun und lassen, was man will, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Besucher und Suchmaschinen werden es Ihnen danken.

Fazit: Basic, ja. Selbstverständlich, leider nein.

Google AdWords Zielseiten anpassen

Hat sich die URL-Struktur geändert, dann müssen sofort beim Webseiten Relaunch die Zielseiten der Google AdWords Anzeigen berichtigt werden. Sonst zahlst du für Klicks, die die Besucher dann ins Leere schicken.

Fazit: Bloß nicht vergessen!

Texte lieber erweitern statt kürzen

Suchmaschinen brauchen auch heute noch Inhalte in Textform, um Relevanz zu erkennen. Es läuft zwar schon viel über Verlinkungen und Erwähnungen, trotzdem sind Texte nicht zu verachten. Deshalb sollten die wichtigsten Landing Pages lieber um Text erweitert, als gekürzt werden.

Natürlich gibt es hier keine gänzlich richtige Antwort: Denn wenn eine Landing Page zuerst 1000 Wörter hat, aber nicht konvertiert und ein schlechtes Nutzerverhalten aufweist, kann es durchaus sinnvoll sein, die Textmenge zu verringern ;)

Fazit: Grundsätzlich richtig, aber eben nicht immer. Der Hausverstand weist den Weg!

Interne Verlinkungsstruktur beibehalten

Relaunch richtig machen

Auch interne Verlinkungen leiten Relevanz, Autorität und Power weiter. Daher haben Änderungen an diesem „Fluss“ spürbare Konsequenzen. Die wichtigsten Landing Pages sollten grundsätzlich mehr verlinkt werden, selbstverständlich immer mit den passenden Ankertexten und aus dem richtigen Umfeld (bevorzugt Fließtext).

Wenn eine bedeutungsvolle Landing Page nach dem Relaunch weniger interne Verlinkungen erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch zu einem gewissen Maße Rankings bei Google verliert.

Fazit: Die wertvollsten Unterseiten brauchen die meisten und besten internen Verlinkungen.

Vor dem Launch: Eine clevere & ansprechende 404-Seite einrichten

Gibt es die eingegebene URL-Adresse nicht (typisch nach einem Website Relaunch), landen Besucher auf einer 404-Seite. Diese sollte so gestaltet sein, dass Besucher nicht gleich die Hoffnung verlieren und abspringen, sondern auf deiner Seite bleiben.

Wie du eine solche 404-Seite richtig gestaltest? Hier einige brilliante Beispiele.

Fazit: Hilf dem Benutzer zu finden, was er oder sie sucht

Nach dem Website Relaunch: Google Search Console & Server Logs im Auge behalten

Sogar wenn deine neue Webseite endlich online ist und die Welt nicht sofort zusammenbricht, sind deine schlaflosen Nächte nicht vorbei. In den nächsten Wochen müssen deine Adleraugen auf die Google Search Console, genauer auf Crawling Fehler und die Server Logs gerichtet sein.

Entdeckst du Probleme wie 404s, muss schnellstmöglich ein passender 301-Redirect eingerichtet werden, um mögliche Rankingabstürze zu vermeiden.

Zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung von mir: Bei einem erfolgreichen Webseiten Redesign / Website Relaunch kommt es auf die richtige Vorbereitung an. So kann die Büchse der Pandora meist geschlossen bleiben. Die übelsten Relaunches, die ich persönlich miterlebt habe, wurden in 99% der Fälle durch Ungeduld ausgelöst.

So einfach kann ein erfolgreicher Webseiten Relaunch aus Sicht der Google Optimierung sein. Mit dieser Anleitung sparst du dir eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Vergiss nicht: Missglückte Redesigns können die gesamte SEO-Kampagne in Gefahr bringen. Außer Spesen nichts gewesen. Experten-Tipp: Lass dir beim Website Relaunch Zeit, knallharte Deadlines sind in diesem Fall nur für Dummköpfe. Ganz wie Blizzard sagen würde: It’s done when it’s done.

High-End Linkaufbau Gastartikel

High-End Linkaufbau über Gastartikel: So schnappst du dir die besten Backlinks durch Outreach

Wie wichtig hochwertige Backlinks für den eigenen Webauftritt sind, ist mittlerweile unumstritten. Doch nicht jedes Unternehmen nimmt es damit so genau und verzichtet entweder komplett auf den Linkaufbau oder investiert lieber einmalig in ein dubioses Linkpaket ohne sich dabei über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Warum relevante Backlinks für deine Webseite so wichtig sind, du lieber auf verlockende Backlink-Packages verzichten solltest und vor allem, WIE du zu hochwertigen Links kommst, lernst du jetzt.

Nicht selten landen bei uns interessante Anfragen im Posteingang, bei denen wir erst auf dem zweiten Blick erkennen, warum händeringend nach Hilfe gesucht wird. Bei genauerer Betrachtung des Linksprofils kommen Spam-Links vom Feinsten zum Vorschein. Eine tickende Zeitbombe, denn sobald das nächste Penguin Update ausrollt ist die logische Konsequenz, dass sich die Webseite aus den SERPs verabschiedet – und zwar nachhaltig. Vor allem bei Onlineshops ist das der absolute Super Gau.

Was das für eine seriöse SEO-Agentur bedeutet? In erster Linie geht es um Schadensbegrenzung. Das heißt nach und nach Spam-Links zu entwerten und im Gegenzug hochwertige Backlinks aufzubauen. Eines ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger Prozess bei dem Geduld gefragt ist! Damit das erst gar nicht notwendig ist, ist wichtig, dass du lernst, wie man hochwertige Backlinks aufbaut.

Hier ist unser gesamter Outreach-Prozess Schritt für Schritt und im Detail erklärt:

  1. So findest du das perfekte Thema für deinen Gastartikel
  2. So findest du die perfekten Zielseiten für deine Gastbeiträge
  3. So schreibst du die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Hochwertige Backlinks und wie du dazu kommst

Bei Backlinks sind vor allem folgende Faktoren wichtig: Die Quelle muss seriös sein, möglichst viel Autorität besitzen und genau zu meinem Produkt bzw. Dienstleitung passen. Wenn du beispielsweise Gesundheitsprodukte verkaufst und bei einem bekannten Gesundheitsportal einen themenrelevanten Gastbeitrag platzieren darfst, dann hast du sozusagen den Jackpot geknackt. Am Anfang des Linkaufbaus steht also die Recherche:

  • Überlege dir ein Thema, das zu deiner Website passt.
  • Recherchiere nach ähnlichen Themen und skizziere ein kurzes Inhaltsverzeichnis.
  • Überlege dir, bei welchen Blogs das Thema publiziert werden könnte.
  • Suche bei Google (richtige Länder Endung) gezielt nach diesen Blogs.

Du willst über Rückenschmerzen schreiben? Dann sucht nach Gesundheitsblogs, Medizinblogs, etc. Notiere dir die jeweiligen Seiten inklusive Kontaktdaten (direkter Ansprechpartner) und halte alles in einer einfachen Excel Übersicht fest. Diese Liste sollte folgende Felder beinhalten:

  • Zielwebseite
  • Beispiellink eines Beitrages, der deiner Idee möglichst ähnelt
  • Kontaktperson
  • E-Mail
  • Anfragedatum
  • Beitragstitel
  • Bemerkung

Der ultimative Guide für hochwertige Gastartikelanfragen

Sobald du deine Liste fertiggestellt hast, geht es ans Eingemachte: das Anschreiben. Im Folgenden lernst du den heiligen Gral aller Gastbeitragsanfragen kennen. Eine Methode, mit der wir mindestens 20 Prozent positive Rückmeldungen bekommen. Und das nicht einmalig, sondern aus diesem Netzwerk profitieren wir nachhaltig. Denn wer einmal mit einem Gastartikel zufrieden ist, wird sehr wahrscheinlich auch einen zweiten und dritten akzeptieren.
Sehen wir uns nun der Reihe nach die wichtigsten Elemente einer hochwertigen Gastartikelanfrage an. Als erstes erfolgt die Ansprache:

Ansprache-Gastbeitrag

Die Ansprache der Zielperson sollte immer persönlich erfolgen

Sprich bei einer Gastbeitragsanfrage die Zielperson immer mit Namen an und bleibe förmlich. Das ist in 90% aller Fälle am besten, außer du schreibst beispielsweise über Spielzeug und kontaktierst einen Eltern-Blog, bei dem die Leser mit „Du“ angesprochen werden. Hier kommt es oft besser, persönlich zu schreiben und sich selbst mit seinem Vornamen vorzustellen.

Neben der direkten Ansprache braucht es auch eine kurze Einleitung über dich (siehe oben). Übrigens, im Betreff musst du natürlich den genauen Grund eurer Kontaktaufnahme nennen „Beitrag für Ihren Blog“.

Personalisieren ist die halbe Miete

Wenn du keinen Bezug zur Linkquelle nimmst, dann kannst du davon ausgehen, dass deine Anfrage in der Tonne landet. Nimm dir ein wenig Zeit und schau dir die Zielseite genau an. Erst dann kannst du folgenden Absatz in eure Anfrage einfügen.

Identifikation Linkquelle

Besonders wichtig ist es, sich mit der Linkquelle genau auseinanderzusetzen

Ich habe als Titel für meinen Artikel „Die X besten Entspannungsübungen bei stressbedingten Rückenschmerzen“ gewählt. Bei meiner Recherche bin ich auf deren Artikel über die größten Mythen bei Rückenschmerzen gestoßen, ein idealer Anker also für meine Anfrage. Gemischt mit einer persönlichen Note von mir sorge ich für die ersten Symphatiepunkte.

Im nächsten Schritt gehe ich noch weiter und schlage meinem Kontakt passend dazu ein weiteres interessantes Thema vor. Da ich weiß, dass sie über Rückenschmerzen schreiben, wird mein Thema ebenfalls ihr Interesse wecken. Als Eye-Catcher hebe ich das Thema fett hervor.

Konkretisiere den Inhalt deines Themas

Sehr wahrscheinlich ist dein Gegenüber kein Profi, wenn es um Rückenschmerzen geht. Er ist viel eher Redakteur oder Marketing bzw. Pressemitarbeiter. Du musst ihm das Thema also „verkaufen“ und dazu reicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Thema konkretisieren

Mit einer kurzen Übersicht des Inhalts kann sich der Ansprechpartner ein besseres Bild machen.

Wie du siehst, ich breche den Inhalt kurz und knapp herunter, sodass man sich unter dem Titel tatsächlich etwas vorstellen kann. Und wieder steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung um ein paar Prozent. ;) Im nächsten Schritt darfst du auch mal ein bisschen prahlen!

Zeig, was du drauf hast

Soweit so gut. Aber woher weiß mein Ansprechpartner, dass ich hochwertige Beiträge schreiben kann? Sofern du bereits gute Artikel veröffentlicht hast, kannst du sie jetzt auspacken. Das Ganze heißt „Social Proof“ und erfüllt den Zweck, dass wir unser Gegenüber von der Hochwertigkeit unserer Artikel überzeugen. Er wird ihn nicht lesen, aber er wird sehen, dass wir stilistisch hochwertig schreiben und keine Werbebeiträge an den Mann bringen wollen. Denn das wäre ein absolutes No-Go!

Beim Social Proof wählst du maximal drei erfolgreiche Artikel aus. Hier nimmst du natürlich die crème de la crème eurer Gastbeiträge. Im besten Fall sind es thematisch ähnliche Quellen und Beiträge, auf die du tatsächlich Stolz sein kannst. Nennst du hier unseriöse Seiten, war alles umsonst!

Der letzte Akt – Die Verabschiedung

Damit ist unsere Gastbeitragsanfrage auch schon fast fertig. Jetzt geht es im Endeffekt nur noch darum für einen runden Abschluss zu sorgen.

Zusammenfassung Signatur

Mit der Signatur macht man sich transparent und seriös

Ein letztes Mal personalisieren wir unsere Anfrage, indem wir die Zielseite namentlich nennen. Wir verweisen darauf, dass wir werbefrei schreiben und der Inhalt ausschließlich für sie gedacht ist. Wer will schon duplicate content?

Es folgt eine freundliche Verabschiedung inklusive Signatur. Dadurch beweisen wir Seriosität und schaffen letzte Zweifel aus der Welt. Im allerletzten Schritt musst du die Anfrage noch mindestens zweimal Korrekturlesen und bestenfalls auch einem Kollegen zeigen. Er wird begeistert sein und hätte er eine eigene Webseite, würde er für euren Gastbeitrag wahrscheinlich sogar bezahlen! ;) Übrigens, mit dieser hochwertigen Anfrage ist das sogar keine Seltenheit. Wobei du natürlich dafür kein Geld nimmst, sondern mit dem hochwertigen Backlink all eure Ziele erreicht habt!

Gastbeitragsanfragen müssen nicht unangenehm sein. Mit dieser Anfrage sind die Zeiten vorbei, in denen man 99% Absagen erteilt bekommt und sich vielleicht auch noch blöd anmachen lassen muss. Wenn du dich an diese Vorgaben hältst, wirst du sehen, dass Linkaufbau sogar Spaß machen kann und wahres „Suchtpotenzial“ hat. Solange du dir für deine Anfragen ausreichend Zeit nimmst und deinem Ansprechpartner Respekt zollst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und jetzt geh hinaus und schnapp dir die besten Backlinks! :)

Linkaufbau für Online-Shops

Linkaufbau für Online-Shops: Die ultimative Anleitung für E-Commerce Linkbuilding

Wie du als Online-Shop Betreiber wahrscheinlich weißt – organischer Traffic von Google ist überlebensnotwendig. Mehr Traffic über die richtigen Keywords hat in der Regel direkten Einfluss auf deinen Umsatz. Vor allem hochwertige Backlinks haben einen massiven Stellenwert bei den Google Rankings. Deshalb beschäftigen wir uns heute mit dem Thema „Linkaufbau für Online-Shops“. Ja, Online-Shop-SEO ist kein Zuckerschlecken…

Was zunächst einfach klingt, erweist sich in der Praxis als schwierig. Denn die wenigsten Webmaster wollen auf kommerzielle Projekte verlinken, geschweige denn auf einen Online-Shop. Besonders im deutschsprachigen Raum kann dir deshalb die Gewinnung von qualitativ hochwertigen Backlinks für deinen Shop Probleme bereiten. Es herrscht die große „Verlinkungsangst“. Im Folgenden verraten wir dir einige Linkaufbau-Strategien, um natürlich und auch manuell Backlinks zu akquirieren.

Nicht kommerziellen, User-Driven Content auf der gleichen Domain veröffentlichen

Nicht kommerzielle Inhalte SEO

Im Lexikon von LaModula finden Nutzer tonnenweise Schlaftipps und können sich in Ruhe über Schlafoptimierung informieren.

Google will die bestmögliche Nutzererfahrung liefern. Viele Keywords sind zwar im weiteren Verlauf der Search Journey kommerziell, aber als Zwischenschritt mit einem informativen Ergebnis besser bedient. Lediglich mit Shop-Kategorienseiten wirst du daher mit deiner Seite nicht ranken können.

Da heute die Suchintention für Google ein fast schon entscheidender Ranking-Faktor ist, solltest du auf deiner Domain auch nicht-kommerzielle Inhalte bieten, welche (im Zusammenhang mit dem eigenen Angebot) auf das Problem der User eingehen. Entscheidend ist aber, dass du den Content auf derselben Domain des Shops publizierst. Ein klares „Nein“ also zu Subdomains und anderen Domains.

Wieso? Nur so kann auch der Shop von den Link- und Nutzersignalen dieser Inhalte profitieren. Ansonsten splittest du die Domain Authority und Relevanz auf, wodurch keine Synergien entstehen.

Auf das Vergleichsbedürfnis der User eingehen

Internet-Shopper lieben es zu vergleichen: Preise, Eigenschaften, Shops usw. Dieses Bedürfnis ist nicht zu vermeiden. Damit die User aber nicht unterschiedliche Shops vergleichen, sondern bei deinem einkaufen, solltest du ihnen die Möglichkeit geben, direkt bei dir zu vergleichen.

Ein Praxisbeispiel:

Ein Online-Shop vertreibt Mobiltelefone. Es ist gerade eine neue Generation erschienen. Man könnte beispielsweise die unterschiedlichen Modelle vergleichen und genau erklären, welches Modell sich für welchen Anwender eignet. So kann man auf einen Schlag alle „vergleichen“ und „test“ Keywords abdecken.

Außerdem produziert man damit Inhalte, die wahrlich einen Mehrwert bieten und das auch noch mit einer einzigartigen Perspektive. Die Chance, die eine oder andere natürliche Verlinkung einzuheimsen, ist mehr als groß. Zusätzlich hebt man sich von der Konkurrenz ab, die in der Praxis oft viel zu träge ist, um gute bzw. brandaktuelle Inhalte zu schaffen.

Kleine, hilfreiche Tools kostenlos zur Verfügung stellen

Kostenlose Tools Linkbait

AkkuLine hat mit einem kleinen aber feinen Tool zur Überprüfung des Notebook-Akkus zahllose Backlinks von starken Portalen generiert.

In vielen Nischen bietet sich die Gelegenheit mit kleinen, simplen Online-Tools überaus positiv aufzufallen. Ja, dafür musst du kreativ werden und deine User wirklich gut kennen, aber ansonsten beschränkt sich der Programmier-Aufwand in der Regel auf einige wenige Stunden. Schon hast du ein Link Asset auf deiner Webseite, dass Backlinks magisch anzieht.

Ein Praxisbeispiel:

Hierzu gibt es das Praxisbeispiel eines bekannten deutschen Akku Online-Shops, der ein sehr simples, aber gut funktionierendes Tool zum Testen des Notebook-Akkus zur Verfügung stellt. Über die Jahre hat das Tool massenhaft Backlinks von renommierten Portalen (Beispiel), Foren und Frage-Antwort-Seiten bekommen und so die Autorität der gesamten Domain gesteigert. Die Investition hat sich also mehr als gelohnt.

Clevere Linkbaits produzieren und sie richtig promoten

Infografik als Linkbait

Mit einer Infografik über die iPhone-Akkulaufzeit konnte sich C. Moosbrugger einen follow-Backlink von winfuture beschaffen

Oben haben wir uns schon über einen klassischen Linkbait „das Online-Tool“ unterhalten. Was aber kannst du tun, wenn ein solches Tool in deiner Nische keinen Sinn macht? Klassische Beispiele für weitere Linkbaits sind beispielsweise:

  • Infografiken
  • Wissenschaftliche Studien
  • Interessante, spannende Daten
  • Umfangreiche Schritt-für-Schritt-Ratgeber

Hast du den Linkbait erstellt, fängt deine Arbeit allerdings erst an. Als Online-Shop-Betreiber hast du nicht die Zeit abzuwarten und zu hoffen, dass deine Linkaufbau-Strategie Früchte trägt. Jetzt musst du in die Offensive gehen, Influencer aus deiner Branche anschreiben und sie über dein Werk informieren.

Unter SEOs nennt sich dieser Prozess „Outreach„, bedeutet aber nichts Anderes als geschickt E-Mails zu schreiben. Die Kunst dabei: Du willst nicht als Backlink-Bettler rüberkommen, weil die E-Mails sonst ungelesen im Papierkorb landen. Wie du den Outreach im Idealfall angehst, zeigt dieser Linkbuilding-Guide.

Mehr zum Thema Guest Posting:

  1. So findest du das perfekte Thema für deinen Gastartikel
  2. So findest du die perfekten Zielseiten für deine Gastbeiträge
  3. So schreibst du die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier das Thema auch noch als Video :D

Ein Teil der Community sein

Viele Shopbetreiber sind in ihrer Nische totale Außenseiter. Sie beteiligen sich weder an Foren, schreiben nicht für Fachmagazine, noch beantworten sie Fragen auf Frage-Antwort-Seiten. Dabei besteht genau hier eine Unmenge an SEO-Potenzial.

Fakt: Die Anzahl der Suchanfragen nach einer „Marke“ (Brand Searches) korrelieren schockierend gut mit Rankings bei Google! Wenn du allerdings „ein Außenseiter“ bist und deine Platzierungen bei Google durch den Kauf von Backlinks erzwingen willst, ohne dass deine Marke bekannt und beliebt ist, wird die Freude nur kurz währen. Google’s Algorithmus wird nämlich immer intelligenter und lernt schnell, welche Marken die User sehen wollen. Anhand von Nutzersignalen und Klickraten erkennt Google, wer gefragt ist und wer nicht.

Genau deswegen musst du ein Teil deiner Community sein. Nein, auf Messen präsent zu sein, reicht heutzutage leider nicht mehr aus. Nur wenn du wirklich einen Mehrwert bieten und nicht nur verkaufen willst, wirst du langfristig bei Google oben stehen.

Bonus-Tipp: gutefrage.net als alternative Traffic-Quelle

GuteFrage.net als alternative Traffic-Quelle

Wer sich auf der Frage &Antwort-Webseite gutefrage.net geschickt anstellt, kann jede Menge Traffic auf seinen Online-Shop leiten. Ganz ohne Google!

Gutefrage.net ist eines der größten Frage-Antwort-Portale im deutschsprachigen Raum. Eine Vielzahl der Fragen-Unterseiten rankt bei Google auf der ersten Seite und bekommt so tonnenweise Traffic. Mit einem SEO-Tool wie Ahrefs + Excel kannst du schnell und einfach High-Traffic Unterseiten heraussuchen, die zu deinen Produkten passen.

Dann kommt aber der schwierige Part, denn logischerweise sieht die Redaktion von gutefrage.net Selbstpromotion mit Backlinks gar nicht gerne. Deswegen empfehle ich dir den folgenden Ablauf:

  • Regelmäßig Fragen passend zur Nische beantworten ohne einen Backlink zu setzen
  • High-Traffic Fragen heraussuchen
  • Inhalte auf der eigenen Webseite publizieren, die die Frage perfekt beantworten und NICHT kommerziell sind
  • Link in einer wirklich hochwertigen Antwort verpackt setzen

Wer meint auf diese Vorgehensweise verzichten zu können und stattdessen eine „Abkürzung“ zu nehmen, den muss ich leider enttäuschen! Dann wird das Konto früher oder… noch früher gelöscht und die ganze Arbeit war umsonst. Außerdem gibt es dann noch eine Lifetime-Verbannung obendrauf! Aus SEO-Sicht bringen diese Backlinks übrigens wenig, weil sie mit dem Linkattribut nofollow versehen sind, aber dafür kann man eine schöne und vor allem kostenlose alternative Traffic-Quelle aufbauen, die unabhängiger von Google macht.

SEO für Online-Shops: Die ultimative Anleitung als Video

Heutzutage lautet das Spiel nicht mehr: Wie kann ich Google manipulieren, sodass ich vorne ranke? Nein, die Devise lautet: Wie kann ich meiner Zielgruppe die bestmögliche Erfahrung an jedem Punkt der Search Journey bieten? So können Kaufentscheidungen schon frühzeitig beeinflusst und eine Beziehung mit dem User aufbaut werden. Dann spielt es nicht unbedingt eine Rolle, ob du für das Money Keyword auf Platz Nummer 1 rankst, denn der User wird auch auf Platz sechs auf dein Ergebnis klicken oder sogar nach „deiner Marke + Produkt“ suchen.

Gastartikel anfragen

Die perfekte Gastartikel-Anfrage: Be A Gentleman!

Warum Gastartikelanfragen letzten Endes so häufig scheitern, kann verschiedene Ursachen haben. Entweder man schlägt ein Thema vor, das eigentlich so gar nicht zum ausgewählten Blog passt oder investiert kaum Zeit in die Zielseitenrecherche. Oft machen Blogger nämlich gar keinen Hehl daraus, dass Gastartikelanfragen unerwünscht sind. In diesem Fall würde man also sich und dem jeweiligen Blogger viel Zeit und Arbeit ersparen, indem man erst gar nicht anfragt. Wenn man sich allerdings ein gutes Thema überlegt und ideale Zielseiten recherchiert hat, dann fehlt eigentlich nur noch die perfekte Gastartikelanfrage. Dies ist der abschließende Beitrag zu unserer Blogartikel-Reihe „High-End Linkaufbau über Gastartikel

Bevor wir tiefer in diese Materie eintauchen, vorab noch ein guter Tipp von mir: Missbrauche Blogger nicht als Werbeträger, denn sollte das auch nur ansatzweise so rüberkommen, kann ich dir versichern, dass deine Anfrage floppen wird. Noch schlimmer ist es, wenn du die komplette Blogroll eines Influencers anschreibst, um Zeit bei der Recherche zu sparen. Schickst du allen zeitgleich eine ähnliche Anfrage wirst du Spott und Hohn, aber definitiv keine Backlinks ernten.

Dein Ziel sollte es vielmehr sein ein Netzwerk aufzubauen, von dem du nachhaltig profitierst und das du entsprechend pflegst. Blogger Relations lautet das Zauberwort (oder auch gerade modern: Private Influencer Network).

Schaffe eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten

Bei Gastartikelanfragen spielt eine Fähigkeit eine ganz entscheidende Rolle, nämlich Empathie. Versetz dich in die Lage deines Gegenübers und überlege dir, was du an seiner Stelle hören bzw. nicht hören willst. Du solltest dir zudem nicht nur über deinen eigenen Nutzen, den Backlink, im Klaren sein, sondern auch Argumente parat haben, welchen Benefit die Kooperation für deinen Partner hat. Nur dann wirst du auf offene Ohren stoßen.

Du musst mit deiner Anfrage also einen konkreten Mehrwert für den Blogger bieten. Beispielsweise in Form

  • eines extrem hochwertigen Artikels über ein super spannendes Thema,
  • einer Erwähnung des Bloggers auf deinen Social Media Kanälen,
  • einer Möglichkeit ebenfalls einen Gastbeitrag zu veröffentlichen (Achtung: Kein Linktausch, sondern beispielsweise auf einem anderen Blog, den du betreibst),
  • oder du bietest eine finanzielle Entschädigung für den Link.

Welchen Nutzen du deinem potenziellen Partner bieten willst, bleibt einzig und alleine dir überlassen. Hier kannst du natürlich kreativ sein. Hotels beispielsweise laden Influencer gerne auch in der Nebensaison ein, damit sie danach eine schöne Rezension mit überzeugenden Inhalten samt Verlinkung schreiben. Andere wiederum bieten Produkt Samples oder ähnliches.

Linkaufbau mit Gastartikeln ist nicht gratis

Für Gastartikel bezahlen oder nicht

Das Ziel sollte es sein, ohne finanzielle Mittel erfolgreich Gastartikel zu akquirieren. In manchen Branchen ist dies jedoch nahezu unmöglich. Im zweiten Schritt ist es dann durchaus sinnvoll den Aufwand finanziell zu entschädigen.

Da wären wir auch schon beim richtigem Thema: dem lieben Geld! Ein weiterer Fehler, den viele Firmen gerne bei ihren Linkaufbau Bemühungen machen, ist, dass sie ohne Budget planen. Natürlich gibt es auch Gratis-Gastbeiträge, aber das ist mittlerweile eher die Ausnahme als die Regel. Ein themenrelevanter, hochwertiger Link darf gut und gerne 200 bis 1.000 Euro kosten. Mehr würde ich persönlich allerdings nicht für einen Link ausgeben. Hier kommt es aber ganz klar auf dein Budget und deine Prioritäten an.

Wir schreiben übrigens in unserer Anfrage nicht „Wir bezahlen auch für den Link“, sondern „Gerne sind wir bereit Ihren Aufwand finanziell zu entschädigen“. Abgesehen vom Preis, den Blogger für die Einbindung veranschlagen, darfst du natürlich auch deine Arbeitszeit für Recherchen, Anfragen und insbesondere das Texten bzw. die Texte nicht vergessen.

Der Ton macht die Musik

Kommen wir zur eigentlichen Anfrage. Ich vergleiche eine schlechte Gastbeitragsanfrage gerne mit einem schlechten Anmachspruch: Die Erfolgsquote ist leider verschwindend gering und sollte es wider Erwarten doch einmal klappen, ist es wahrscheinlich nur eine einmalige Sache. ;)

Ganz egal um welche E-Mail-Anfrage es sich handelt, der Ton macht die Musik. Zeig demjenigen, dass du dich mit seinem Blog beschäftigt hast, du dich für seine Arbeit interessierst, du seine Artikel spannend findest oder dir das Design seiner Webseite gefällt. Natürlich solltest du es damit nicht übertreiben, aber eine kleine, nette Anmerkung hie und da kann nicht schaden.

Schreibe denjenigen außerdem immer mit seinem Namen an, sei höflich und achte auf deinen Stil sowie die korrekte Rechtschreibung.
Solltest du trotzdem eine Absage kassieren, bleib stets freundlich und sachlich. Nicht selten meldet sich jemand ein paar Monate später von selbst und fragt, ob das Angebot noch steht!

Die perfekte Synergie aus Recherche, Thema und Anfrage

Bei einer guten Gastartikelanfrage kommt es aber nicht nur auf die formalen Kriterien an, sondern auch auf einen roten Faden. Passen das Thema, die Auswahl des Blogs und die Anfrage zusammen, dann wirst du Erfolg haben. Wenn allerdings einer dieser Faktoren nicht passt, dann wirst du höchstwahrscheinlich scheitern.

So sieht eine gute Anfrage aus

Nachdem wir uns bis jetzt ausführlich mit der Theorie befasst haben, schauen wir uns die besprochenen Fakten nochmal genau anhand einer fiktiven Gastartikelanfrage an. Diese würde in unserem Fall in etwa so aussehen:

Gastartikelanfrage Muster

Achte auf eine persönliche Anrede, Rechtschreibung, Stil, Freundlichkeit und biete einen Mehrwert.

Wie du siehst, ist die Anfrage relativ lang. Es hat sich allerdings herausgestellt, dass Blogger auf diese Informationen großen Wert legen. Außerdem hebst du dich damit von der Masse ab. Viele Blogger berichten beispielsweise, dass sie mehrere Anfragen am Tag (!) erhalten. Für lesefaulere Kontakte heben wir die wichtigsten Passagen fett heraus, damit sie den Text besser „scannen“ können.

AktionZielBeispiel
Persönliche Anspracheerhöhte Antwortratepersönliche Anrede
Kurze Vorstellungschafft SympathieName und Projekt vorstellen
Personalisierenzeigt Interesseauf Blog/Blogbeitrag näher eingehen und Relevanz zum Gastbeitrags-Thema herstellen
Themenrelevanz herstellenbeweist gute Recherchearbeitrelevantes Thema vorschlagen
Inhalt kurz schildernschafft gleiches VerständnisInhalt des Gastartikels grob aufzeigen
Social Proofmacht einen guten Eindruckbereits (gute) veröffentlichte Gastartikel anführen
Mehrwert bietenüberzeugt durch MehrwertDomain nochmals erwähnen, Werbefreiheit betonen
Signaturzeugt von SeriösitätSignatur inklusive Adresse und Firmenlogo

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So findest du das perfekte Thema für deinen Gastartikel
  2. So findest du die perfekten Zielseiten für deine Gastbeiträge
  3. So schreibest du die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch einmal als kurzes und knackiges Video ;)

DIE perfekte Gastartikel-Anfrage gibt es eigentlich gar nicht, denn es kommt immer auf die individuelle Situation und das jeweilige Projekt an. Wichtig ist aber definitiv, dass du dich an die genannten Punkte hältst und ein roter Faden in deiner Anfrage ersichtlich ist. Außerdem ist es in gewisser Weise auch ein Glücksfaktor, ob du eine positive Rückmeldung bekommst. Wenn du jemanden mit einer „perfekten“ Anfrage kontaktierst, der allerdings einen miesen Tag hatte, hast du einfach nur Pech gehabt. Mit unserer Anleitung wirst du aber definitiv viele Erfolge feiern und viele saftige Links für dein Projekt abstauben! :)

Gastartikel Zielseiten

Die perfekte Zielseite für einen Gastartikel finden: Saftige Linkquellen spotten!

Jeder, der mit hochwertigem Linkaufbau für seine Webseite beginnt, kennt das Problem: Wem soll ich mein Thema vorschlagen und wie erkenne ich, ob die Seite überhaupt vertrauenswürdig ist? Denn eines ist klar, auf einer Spam-Seite kann man einen noch so hochwertigen Gastbeitrag publizieren, das Ergebnis wird einem nicht den gewünschten Erfolg bringen. Ganz im Gegenteil, wenn du dein Linkprofil auf einem derart wackeligen Gerüst aufbaust, läufst du langfristig Gefahr, gemeinsam mit deinen „Linkpartnern“ unterzugehen. Aus diesem Grund lernst du heute, worauf du bei Zielseiten achten musst und wie du die Spreu vom Weizen trennst.

Bevor wir mit dem praktischen Teil beginnen, soll an dieser Stelle kurz klargestellt werden: Spam-Seiten per se sind nichts schlechtes. Schließlich obliegt es jedem selbst, wie er sein Geld verdient. Für unser Ziel, hochwertige Backlinks mit Gastartikeln aufzubauen, wollen wir uns aber von diesen Seiten klar distanzieren. Wir investieren lieber mehr Zeit in die Recherche und profitieren dadurch von einem langfristigen und gesunden Linkprofil.

Woran du Spam-Seiten erkennen kannst

Spam-Seiten SEO-Risiko

Spam-Seiten, Affiliate-Projekte und auch offensichtliche Linkverkäufer sollte man meiden wie die Pest. Ein paar schlechte Backlinks hat jede Seite, aber zu viel und schon holt einen der Penguin. Quelle: gilliananderson.tumblr.com

Um Spam-Seiten zu erkennen, schaust du dir im ersten Schritt am besten das Design des Portals an. Handelt es sich um ein Standard-Wordpress Theme? Ist die Seite mit Werbung und Google AdSense überflutet? Gibt es viele Beiträge über Produkte, die auf bekannte Online-Shops verlinken wie beispielsweise Amazon?

Wenn diese Kriterien zutreffen, verzichte lieber gleich auf eine Anfrage, denn es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Affiliate-Marketing-Projekt oder um einen schäbigen Linkverkäufer. Oft erkennst du „Money Sites“ unter anderem auch am Impressum, denn Affiliate Marketer sind meistens Einzelunternehmer, die ihre Projekte von der privaten Wohnadresse aus betreiben.

Tools, mit denen du das Linkprofil einer Seite untersuchen kannst

Nicht immer erkennt man sofort, dass es sich um eine Spam-Seite oder ein Affiliate-Projekt handelt bzw. braucht es ein geschultes Auge und viel Erfahrung, um die Seite einordnen zu können. Selbst erfahrene SEOs greifen auf Tools wie beispielsweise Majestic SEO zurück. (Disclaimer: Dies ist nur ein Tipp, es besteht keine Partnerschaft unsererseits mit diesem Anbieter!)

Dieses kostenpflichtige Tool lässt sich kinderleicht mit einem Firefox Add-on installieren und zeigt einem sofort einen Einblick in das Linkprofil der Zielseite:

  • Suche das Majestic SEO Firefox Add-on und installiere es.
  • Öffne deine Zielseite im Firefox Browser.
  • Klicke oben auf den roten Stern „Majestic Backlink Analyzer“.
  • Der Trust Flow (TF) zeigt dir, wie stark das Backlink Profil der Seite ist. Dieser Wert sollte mindestens 20 betragen (je höher desto besser) und sagt aus, wie weit diese Seite vom „Trust“ einer Autorität entfernt ist. Autoritäten bewegen sich nahe dem maximalen Wert 100, beispielsweise Facebook, Google, o.ä.
  • Wechselst du nun auf den Tab „Backlinks“, siehst du die besten Links der Zielseite nacheinander aufgelistet. Du kannst den Links folgen und dir auch ein Bild dieser Seiten machen, die auf die Zielseite verlinken. Außerdem siehst du deren TF und kannst so beurteilen, ob die Links hoch- oder minderwertig sind.
  • Du kannst natürlich auch auf de.majestic.com wechseln, dich anmelden und die jeweilige Zielseite in die vorgesehene Leiste eingeben. Damit siehst du das komplette Linkprofil!

Am Anfang ist diese Vorgehensweise wahrscheinlich für Laien etwas ungewohnt, aber du wirst sehen, dass du mit ein wenig Übung mit wenigen Klicks das Linkprofil einer Zielseite begutachten kannst. Wie du überhaupt zu potenziellen Zielseiten kommst, lernst du im Folgenden!

Möglichkeit 1: Google Suche nach passenden Linkquellen

Jetzt wo du weißt, wie du potenzielle Zielseiten durchleuchten kannst, geht es an die eigentliche Recherche. Um hochwertige Linkquellen zu finden, stehen dir verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Zum einen, die klassische Google-Suche:

  • Wechsele auf die richtige Länder Domain von Google. Z.B. google.de, wenn du .de-Links aufbauen willst.
  • Suche nach Blogs, die zu deinem Gastartikelthema passen. Beispielsweise Gesundheitsblogs oder Medizinblogs, wenn dein Thema „Rückenschmerzen beim Schlafen: Die besten Tipps“ o.ä. lautet.
  • Am besten gehst du die ersten 10 Seiten der Suchergebnisse durch und öffnest potenzielle Seiten mit der rechten Maustaste „Link in neuem Tab öffnen“.
  • Jetzt gehst du alle geöffneten Tabs durch und analysiert die Seiten, wie oben beschrieben.
  • Passende Seiten kopierst du gleich mit URL, Kontakt, vorgeschlagenes Thema, Datum und dem Trust Flow der Seite, in eine Excel Datei. Et voilà, schon hast du eine übersichtliche Datei für deine zukünftigen Gastartikelanfragen!

Möglichkeit 2: Recherchiere gezielt nach Seiten, die Gastautoren suchen

Eine besonders gute Möglichkeit, um Zielseiten zu finden, bei denen die Chance einer Veröffentlichung sehr gut steht, ist, direkt nach Seiten zu suchen, bei denen regelmäßig Gastautorenbeiträge veröffentlicht werden. Und so gehst du bei der Suche vor:

  • Du wechselst wieder zur Google Suche.
  • Jetzt suchst du nach „Gesundheitsblog + Gastbeitrag“ oder „Gesundheitsblog + Gastautor werden“, etc. Es folgt eine Liste von Seiten, bei denen deine Chancen dramatisch ansteigen!

Die sogenannten Footprints kannst du beliebig verfeinern. Wir haben eine ganze Liste mit unterschiedlichen Mustern, um möglichst alle potenziellen Zielseiten aufzudecken.

Möglichkeit 3: Schau dir das Linkprofil deiner Konkurrenten an

Bei dieser Vorgehensweise profitierst du von der Arbeit deiner Kontrahenten, denn nichts ist einfacher als deren Linkprofil zu „kopieren“. Die Vorteile dabei liegen auf der Hand:

  • Wenn dein Konkurrent auf einer Seite einen Gastartikel platzieren durfte, dann ist die Chance gut, dass du das auch darfst.
  • Du siehst gleichzeitig mit welchem Thema der Konkurrent dort präsent ist. Vielleicht auch ein potenzielles Thema, dass du bei anderen Seiten (abgeändert) verwenden kannst?
  • Ist dein Konkurrent nofollow verlinkt? Wir bevorzugen vorwiegend Verlinkungen ohne nofollow-Attribut, bei denen wir vom Linkjuice der Zielseite profitieren.
  • Du kopierst die gleichen hochwertigen Links deiner stärksten Konkurrenten, ziehst sozusagen mit ihnen gleich. Mit jedem zusätzlichen Backlink, den du aufbaust, ziehst du deiner Konkurrenz dann Schritt für Schritt davon.

Die Vorgehensweise bei der Konkurrenzlinks-Recherche ist gleich wie bereits oben erwähnt. Tippe die URL deines Konkurrenten in die Suchleiste bei Majestic SEO, wechsle auf „Backlinks“ und durchforste nun dessen Linkprofil. Schau dir die verlinkenden Seiten an und notiere dir, um welche Art von Backlink es sich handelt. Es müssen nämlich nicht zwingend nur Gastbeiträge sein, du kannst natürlich auch starke Firmenverzeichnisse oder Webkataloge kopieren.

Linkaufbau Like A Boss

Am meisten lernt man von der Konkurrenz. Nur Anfänger bauen blind Backlinks auf. Konkurrenzlinks + Eigenes Rezept = WIN. Quelle: youtube.com

Solltest du (noch) nicht wissen, wer deine stärksten Konkurrenten bei den organischen Google Suchergebnissen sind – Kein Problem: Tippe einfach dein Main Keyword in Google ein und schau dir an, wer auf den ersten Plätzen rankt. Am besten analysierst du das Linkprofil der ersten 5 Ergebnisse und machst das gleiche auch mit deinem Secondary Keyword. Sobald du damit fertig bist, hast du wahrscheinlich weit mehr als 20 gute Links, die du nach und nach kopieren kannst.

In diesen Blogartikeln wird dir der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So findest du das perfekte Thema für deinen Gastartikel
  2. So findest du die perfekten Zielseiten für deine Gastbeiträge
  3. So schreibst du die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Natürlich gibt es noch andere Vorgehensweisen, wie du hochwertige Zielseiten für deine Gastbeitragsanfragen findest. Mit diesen drei Methoden hast du aber auf jeden Fall schon genug Arbeit vor dir und du wirst damit eine große Anzahl an passenden Linkquellen finden. Im nächsten Beitrag unserer Artikelserie „High-End Linkaufbau mit Gastartikeln“ geht es dann um den letzten Teil des Outreach-Prozesses: Die perfekte Gastartikelanfrage! Bis dahin, viel Erfolg beim Recherchieren!

Gastartikel Thema finden

Das perfekte Gastartikel-Thema finden: Themenrecherche aber richtig!

Hochwertige Links für die eigene Webseite aufzubauen ist teilweise ein mühsamer Prozess, der aber gleichzeitig extrem wichtig ist. Backlinks zählen nämlich nach wie vor zu den wichtigsten Google Ranking-Faktoren überhaupt. Jeder der einen erfolgreichen Blog betreibt, bekommt wahrscheinlich selbst mehrmals im Monat Anfragen für Linktauschangebote oder ähnliches. Diese Anfragen sind teilweise so schlecht, dass man sich fast schon in seiner Ehre gekränkt fühlt. Meist sind die Anfragen an Massenempfänger adressiert, wimmeln vor Rechtschreibfehlern und passen nicht einmal zum eigenen Blogthema. Wie ihr euch von der Masse abhebt und für euren Linkaufbau ideale Gastartikelthemen findet, lernt ihr im folgenden Artikel der Beitragsserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“.

Wie bereits eingangs kurz erwähnt, sind hochwertige und thematisch relevante Backlinks wahres Gold für das Ranking der eigenen Webseite. Je nach Nische gestaltet sich die Recherche nach passenden Themen und geeigneten Linkquellen unterschiedlich schwierig. Wer beispielsweise gesundheitsrelevante Produkte oder Dienstleistungen anbietet, der hat schier unbegrenzte Auswahl an passenden Gesundheitsblogs und auch die Themenfindung sollte kein Problem darstellen.

Wesentlich schwieriger gestaltet sich der Linkaufbau aber beispielsweise für die Schönheitschirurgie oder ähnliche Branchen, die grundsätzlich in der Gesellschaft weniger Ansehen und Akzeptanz genießen. Doch auch hier gibt es Wege, um an saftige Links zu kommen – Kreativität ist gefragt!

Die richtige Wahl des Gastartikelthemas treffen

Bevor es mit der eigentlichen Gastbeitragsanfrage überhaupt losgehen kann, steht die passende Themenwahl auf dem Programm. Wen interessiert schon eine Anfrage zu einem Thema, das mittlerweile auf jeder x-beliebigen Seite zu finden ist? Richtig, niemanden! Ein frisches Thema muss also her, das es so im besten Fall noch nicht gibt.
Bei der Recherche müsst ihr kreativ sein und folgende Fragen klären:

  • Passt das Thema zu meiner eigenen Webseite?
  • Ist das Thema noch „fresh“ oder bereits komplett „verbraucht“?
  • Finde ich genügend Quellen, um einen ordentlichen Artikel schreiben zu können?
  • Wo kann ich dieses Thema überhaupt platzieren bzw. gibt es genügend Linkquellen dafür?

Erst wenn ihr alle diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten könnt, seid ihr auf dem richtigen Weg.

Denkt „Out of the Box“

Ihr meint ein Übersetzungsbüro kann nur über Übersetzungen schreiben und sollte am besten bei direkt Übersetzungsblogs anfragen? Ähm, nein! Der Link wäre zwar themenrelevant, aber ein Konkurrent würde uns niemals freiwillig verlinken. Was gefragt ist, ist Kreativität.
Und deshalb machen wir an dieser Stelle ein kurzes Brainstorming, um geeignete Themen für das angesprochene Übersetzungsbüro zu finden:

Brainstorming Themenfindung

Brainstorming ist ein gutes Mittel, um passende Themen und Linkquellen zu finden.

Wie ihr seht, im Handumdrehen haben wir verschiedenste Themen kreiert und uns gleichzeitig überlegt, bei wem wir damit am besten anfragen könnten.

Hat mein Thema überhaupt noch Potenzial?

Jetzt wo ihr eine Liste mit potenziellen Themen gefunden habt, müsst ihr zunächst prüfen, ob das Thema bereits überlaufen ist oder nicht. Googelt einfach danach und ihr werdet sehen, ob das Thema „hot“ ist.

Ich empfehle euch beim Brainstorming Kollegen hinzuzuziehen und eine möglichst lange Liste mit Ideen zu erstellen. Ihr werdet sehen, die Liste wird nach der Recherche sowieso wieder um einiges kürzer und je mehr Themen ihr parat habt, desto mehr Arbeit spart ihr euch bei allen zukünftigen Gastbeitragsanfragen.

Falls ihr beim brainstormen absolut keine Ideen findet, dann hilft auch das Stöbern bei der Konkurrenz. Durchsucht einfach deren Blogs und notiert euch passende Artikelideen. Ändert den Titel, plant den Inhalt ein wenig um und schon habt ihr neue Ansätze parat.

Eine weitere Möglichkeit: Sucht auf Englisch nach passenden Blogs in eurer Branche. In den USA gibt es eine Vielzahl von Beiträgen, die bei uns noch nicht veröffentlicht wurden.

Verschießt nicht sofort euer ganzes Pulver

Ihr habt jetzt eine Liste von Themen, die ihr auf unterschiedlichen Blogs publizieren könntet. Speichert diese Liste in einem Textdokument ab und kopiert euch gleich passende Quellen dazu. So fällt nachher das Schreiben umso leichter und die Quellenrecherche ist bereits erledigt.

Themennutzung Gastartikel

Damit man nicht binnen kürzester Zeit alle Themen verschossen hat, sollte man immer einen Schwung Anfragen mit dem selben Thema machen. In den einzelnen Artikeln pickt man sich dann einfach ganz bestimmte Aspekte heraus. Quelle: ign.com

Mein Tipp: Macht immer einen Schwung von Anfragen mit dem gleichen Thema. Soll heißen, nehmt beispielsweise das Thema „Webseitenübersetzung – Dos and Dont’s“ und grast gleich 20 Blogs oder mehr damit ab. Wenn ihr 3-4 positive Rückmeldungen bekommt, ist das schon ein akzeptabler Wert. So schreibt ihr einen Beitrag in mehreren einzigartigen Versionen (unique content) und habt das Thema quasi ausgeschöpft. Beim nächsten Outreach nehmt ihr ein neues Thema und fragt bei so vielen Zielseiten an bis das Kontingent wiederum erschöpft ist, usw.

Generell zu empfehlen: Sucht mit eurem Thema nach passenden Linkquellen und nicht umgekehrt. Es ist nämlich wesentlich schwieriger für jeden einzelnen Blog ein eigenes Thema zu finden, als die vorgestellte Vorgehensweise.

Hier ist der gesamte Outreach-Prozess Schritt für Schritt erklärt:

  1. So finden Sie das perfekte Thema für Ihren Gastartikel
  2. So finden Sie die perfekten Zielseiten für Ihre Gastbeiträge
  3. So schreiben Sie die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video :D

Wie ihr in diesem Beitrag gelernt habt, ist die Themenfindung für hochwertigen Linkaufbau gar nicht so einfach wie man zunächst annimmt. Vor allem dann, wenn man langfristig Linkaufbau macht und sich die Themen langsam aber sicher dem Ende zuneigen, ist Kreativität gefragt. Nehmt euch dafür auf jeden Fall ausreichend Zeit, denn mit einer schlechten Themenwahl ist das Projekt „Linkaufbau“ schon am Anfang zum Scheitern verurteilt. Im nächsten Beitrag der Artikelserie „High-End Linkaufbau über Gastartikel“ lernt ihr dann übrigens, wie ihr perfekte Zielseiten für euer Thema findet. Bis dahin, viel Spaß beim Brainstorming! :)

Online-Presseverteiler

5 Presseverteiler: Citations in Massen für Local SEO

Auf den ersten Blick erscheint die Verbreitung von Pressemitteilungen über Presseverteiler als wenig attraktiv aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Natürlich sind Pressemeldungen auch eigentlich für einen ganz anderen Zweck gedacht, nämlich dafür gezielt Informationen an eine bestimmte Zielgruppe oder an die breite Öffentlichkeit zu vermitteln. Aber durch die richtige Nutzung von einem Presseverteiler erzeugt man massenhaft Citations, die wichtig sind für die lokale Suchmaschinenoptimierung, kurz Local SEO. Was es damit auf sich hat und welche Presseverteiler besonders interessant für die lokale Suche sind, lernst du im Folgenden.

Nun stellt sich die große Frage, wie eine Pressemeldung auszusehen hat und wie sie aufgebaut werden sollte. Hier eine wunderschöne Anleitung, die auch heute noch gültig ist. Da wir hier aber vor allem Presseverteiler und ihrem Einsatz bei der regionalen Suchmaschinenoptimierung besprechen, zurück zum Thema Citations.

Eine Citation ist die Nennung eines Unternehmens mit allen Unternehmensdaten, aber meist ohne Link. Google holt sich diese Citations meist aus Branchen- und Firmenverzeichnissen. Je mehr Autorität das Portal hat, desto besser. Damit Google unsere Citations aus den Pressemeldungen auch garantiert erkennt, müssen die Firmendaten mit dem Google Places Eintrag und den offiziellen Daten aus dem Firmenbuch (oder ähnliches) übereinstimmen.

Auf die organische Suche haben die Backlinks aus Pressemeldungen übrigens kaum Effekt. Warum? Zum einen erzeugt man tonnenweise Duplicate Content, zum anderen sind die Verlinkungen für jeden zu haben. Also auf Ankertexte verzichten (meist eh nicht erlaubt) und einfach hochwertige Firmeninformationen verteilen, siehe Anleitung oben.

Hier unsere kleine aber feine Liste an Presseverteilern:

URL
http://www.pr-gateway.de/
http://www.prmaximus.de/
http://www.press2day.de/
http://www.connektar.de/
http://www.pressetext.com/

Wer seine Pressemitteilung zusätzlich auspeppen will, baut neben einem Link zur Firmenwebseite, auch Links zu den offiziellen sozialen Profilen des Unternehmens ein. Das macht einen seriösen Eindruck und hilft dabei seinen Firmennamen in den SERPs zu verteidigen (Online Reputation Management).

Insoweit dass es ein Presseverteiler zulässt, wäre es schlau nur Presseportale aus dem Land des Unternehmens zu verwenden. Also für uns, Evergreen Media, wäre das Österreich. Selbstverständlich ist das in unserem Fall ein wenig anders, da wir unsere Dienstleistungen auch in anderen Ländern anbieten, aber für alle anderen lieber die „Heimat“ ansprechen.

Falls Sie keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit haben, helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne beim Verbreiten von Pressemitteilungen über Presseverteiler. Wir kennen die besten Portale und Praktiken. Nehmen Sie jetzt sofort Kontakt mit uns auf. Preise auf Anfrage!

Daten vom 27.07.2013. Angaben ohne Gewähr.

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