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SEO-Content-Strategie

SEO Content für die gesamte Customer Journey: So hilfst du dem Nutzer bei jedem Schritt!

Content Marketing, Content Creation, „Content is king“: Wenn jemand mit solchen Stichworten um sich wirft und dann dazu eigentlich nur sagen kann, „Naja, Content ist schon wichtig!“…dann hat diese Person nicht allzu viel Ahnung vom Thema. Denn Content an sich kann alles oder nichts sein, genauso wie eine SEO-Content-Strategie gut oder eben absolut sinnlos sein kann.

Du willst wissen, wie eine wirklich effiziente Content-Strategie aussieht und was das mit SEO 2019 zu tun hat? Dann bist du hier genau richtig!

Egal ob Onlineshop, Lifestyleblog oder ein völlig anderes Projekt – wer eine Internetseite betreut, will gefunden werden, und damit dieser Wunsch Realität werden kann, ist Suchmaschinenoptimierung ein Muss. Denn wie sollen die User auf deiner Seite landen, wenn die irgendwo auf Platz 99 der Google-Suchergebnisse herumdümpelt? Eben. (Nicht umsonst gibt es den klassischen SEO-Witz, dass man nach einem Mord die Leiche am besten auf Seite 2 versteckt.)

Was muss mein Content können?

Was macht also den ultimativen Content aus, mit dem du still und heimlich an der Konkurrenz vorbeiziehen kannst? Ganz einfach: Deine Inhalte müssen einerseits den Usern gefallen und andererseits den Suchmaschinen-Bots von Google, denn nur wenn diese den Content als besonders relevant und zugänglich bewerten, kann er ein gutes Ranking erzielen.

Mehr darüber, was Google aus Nutzersignalen eigentlich so macht, erfährst du im Video:

TL;DR: Perfekter Content ist sofort bei Google auffindbar, d.h. suchmaschinenoptimiert, und macht außerdem die User wunschlos glücklich. Dein Content muss also übersichtlich, umfassend und informativ sein. Und solche Inhalte entstehen nicht von selbst: Was du dafür kennen musst, ist die User Journey und was sich daraus machen lässt!

Die perfekte User Journey

Die User Journey ist nichts anderes als der Weg von der Google-Suchanfrage bis zum Endergebnis. Eigentlich beginnt die Reise schon vorher, nämlich streng genommen an dem Punkt, wo das erste Mal Interesse am Thema entsteht. Je konkreter du dich in diesen Weg hineindenken kannst, desto besser für deine Content-Strategie. Für sinnvolle, zielgerichtete Content-Erstellung solltest du dich also im Wesentlichen mit vier Dingen beschäftigen:

  1. der Buyer Persona
  2. der Customer Journey Map
  3. den Keywords
  4. der Content-Optimierung

Weil wir hier aber nicht nur mit fancy Begriffen um uns werfen wollen, reden wir jetzt Klartext: Wie kann man die einzelnen Punkte in der Content-Strategie umsetzen?

Schritt 1: Die Buyer Persona

Um deine Zielgruppe möglichst genau einschränken zu können, musst du natürlich nicht jeden User einzeln anschreiben und nach der kompletten Lebensgeschichte fragen. Aber: Du solltest unbedingt versuchen, so viele Details wie möglich über dein Zielpublikum herauszufinden. Erstelle fürs Erste am besten eine fiktive Buyer Persona:

  • Woher kommt die Person, die auf deiner Seite landet?
  • Was ist die Motivation hinter der Suchanfrage? Will der User Informationen (informational), etwas kaufen (transactional) oder mit nur einem Klick direkt auf einer spezifischen Seite landen (navigational)?
  • Welchen persönlichen Hintergrund hat die Person, welche Gefühle verbindet sie mit der Suchanfrage und was denkt sie bisher über das Thema?

Mit anderen Worten: Bei der Buyer Persona geht es darum, sich in den User hineinzudenken. Egal, ob die Person fiktiv ist, ob du Daten zur Hilfe nimmst, die du (z.B. über Facebook Insights oder Seitenstatistiken) schon gesammelt hast, oder ob du beide Faktoren kombinierst – je genauer du dich damit beschäftigst, wonach ein User konkret sucht, desto perfekter kann dein Content werden.

Erfolgskriterien für SEO-Content

Was User wirklich wollen…

Es ist ein bisschen wie mit Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenken: Sympathiepunkte sammelst du nicht mit Last-Minute-Verzweiflungskäufen, sondern mit Geschenken, die genau zu den Interessen der Person passen und zeigen, dass du dir deine Gedanken darüber gemacht hast.

Du solltest also wissen, was die Buyer Persona auszeichnet, welche Erwartungen du dementsprechend erfüllen musst und was der User als enttäuschend empfinden würde

Nur wenn du all diese Faktoren bedenkst, kannst du realistisch einschätzen, an welchem Punkt der User Journey es vielleicht kritisch werden könnte.

Dass jemand auf deiner Internetseite landet, ist schließlich noch lange keine Garantie, dass eine Conversion stattfindet und das der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ist. Wenn du zum Beispiel einen Onlineshop betreibst, es Probleme bei der Auslieferung gibt und der enttäuschte Kunde eine Mail an den Kundenservice schreibt, die dann nur unzureichend beantwortet wird, sind das gleich zwei Probleme, um die du dich dringend kümmern solltest.

Schritt 2: Die Customer Journey Map

Die User Journey bzw. Customer Journey meint ganz einfach alle Schritte, die der User durchläuft, bevor er auf deine Seite kommt und wie er sich verhält, sobald er erst mal da ist. Wäre schön, wenn man sich dabei an immer gleichen Abläufen orientieren könnte – allerdings ist die Customer Journey kein linearer Prozess.

Es kann durchaus sein, dass der User der Reihe nach alles tut, so wie du es vorhergesehen hast. Kann sein, muss aber nicht, denn genauso gut kann es passieren, dass der User an irgendeinem Punkt abbricht und entweder gar nicht mehr oder später wieder zurückkehrt.

Teil deiner Content-Strategie muss es deshalb sein, alle potenziellen Abbruchpunkte zu identifizieren und den User dort abzuholen, wo er vielleicht wieder in die Handlungskette einsteigt. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, bietet sich die Methode an, die Kerry Bodine in diesem Video vorstellt.

Ihre Strategie ist zwar mittlerweile schon ein paar Jahre alt, aber deshalb nicht weniger effektiv:  Bodine schlägt vor, die User Journey mithilfe von Post-Its zu visualisieren, indem man einzelne Schritte der User Journey aufschreibt, aneinanderhängt und markiert, wo eventuell Probleme auftreten könnten. Bunte Zettel aufkleben, seriously? Ja! Probier’s aus – du tust dir damit für den nächsten Schritt einen großen Gefallen (und ganz im Ernst, wem machen Post-Its keinen Spaß?).

Schritt 3: Die Keywords

Ohne passende Keywords steht es schlecht um deine Content-Strategie. Du willst schließlich zu einem bestimmten Thema erstklassigen Content liefern, der dank SEO und inhaltlicher Vollständigkeit dauerhaft gut ranken kann. Viel Spaß an alle, die das ganz ohne (Main) Keywords versuchen wollen.

Im dritten Schritt geht es deshalb darum, die einzelnen Abschnitte der Customer Journey mit entsprechenden Keywords aufzufangen. Ein simples Beispiel: Deine Buyer Persona macht gern Outdoor-Sport und sucht zu diesem Zweck nach einer neuen Jacke. Tja, aber Outdoorjacken für Männer oder Frauen gibt es viele – es muss also ein (Material-)Vergleich her, vielleicht kombiniert mit einem Testbericht. Mögliche Keywords wären dann „Outdoorjacke Vergleich“ oder „Outdoorjacke Test“.

Automatische Vervollständigung der Suchanfrage

Die automatische Suchverfeinerung ist ein Indiz, wohin die Customer Journey gehen könnte.

Das A und O ist hier die Keyword-Recherche. Nutze passende SEO-Tools, um entsprechende Main und Secondary Keywords festzulegen. Mit anderen Worten: Finde heraus, für welche Keywords gute Ranking-Chancen bestehen und für welche Begriffe deine Konkurrenten ranken.

Bleib dabei realistisch und fang statt mit hart umkämpften, riesigen Keywords erst mal klein an, indem du dich auf weniger schwierige Keywords konzentrierst! Der absolute Sweet Spot: Keywords mit hohem Suchvolumen und geringer Schwierigkeit, auch wenn es die natürlich nicht immer gibt.

Schritt 4: Content zuschneiden und optimieren

Jetzt erst sind wir bei dem Schritt, den man schnell mal mit „Content“ verbindet, nämlich der eigentlichen Schreib- und Gestaltungsarbeit. Damit ist aber (surprise, surprise) nicht gemeint, einfach drauflos zu tippen: SEO-Texte schreiben ist eine Kunst für sich!

Denn wie schon gesagt: Du willst ja Inhalte erstellen, die genau die Suchintention der User treffen. Das heißt, es geht darum, in einem Content Piece so vollständig wie möglich alle wichtigen Subthemen zum Suchbegriff abzudecken. Wie das am besten geht, siehst du hier im Video:

Dein wunderschöner, maßgeschneiderter, technisch optimierter Content ist endlich online? Glückwunsch! An diesem Punkt hört die Arbeit aber nicht auf. Ganz im Gegenteil: Zu einer guten SEO-Content-Strategie gehört es auch, konstant die Inhalte im Blick zu behalten, die bereits veröffentlicht wurden.

Das heißt: Dranbleiben! Such zum Beispiel nach „Content-Leichen“: Welche Posts sind längst nicht mehr relevant? Welche Informationen stimmen vielleicht schon gar nicht mehr? Kurz gesagt, welchen Seiten mangelt es ganz gewaltig an Relevanz und wo könntest du aktuelle SEO-Trends umsetzen? Genau dort setzt du an und überarbeitest den Content entweder so, dass er wieder aktuell ist, oder löscht ihn ganz. Ja, auch wenn’s weh tut!

Nice to know: Wie du bei der Content-Strategie Zeit sparst

Klingt nach viel Arbeit, so eine Content-Strategie, die auch aus SEO-Sicht sinnvoll ist? Tja, es wäre gelogen, wenn wir sagen würden, das läuft einfach so nebenher. Allerdings muss man es sich nicht unnötig schwer machen. Hier ein paar Tipps, wie du deinen Content so planen und gestalten kannst, dass du dir langfristig einiges an Zeit sparst:

Content Layering einplanen

Vernetze die einzelnen Inhalte untereinander. Das ist einerseits für die User angenehm, denn so kannst du einfach auf weiterführende Artikel verweisen, statt andauernd Exkurse einlegen zu müssen und dabei schlimmstenfalls komplett vom eigentlichen Thema abzuschweifen.

Andererseits zeugt eine sinnvolle interne Verlinkung von Relevanz, Vollständigkeit und inhaltlichem Knowhow. Ach ja, und: Cleveres Verlinken erspart dir langes Suchen à la „Wir hatten doch mal irgendwo…“, wenn du den Beitrag später aktualisierst.

Systematisch optimieren

Die inhaltliche Ebene ist bei jeder Art Content wichtig, keine Frage. Eine genauso große Rolle spielt aber die technische Komponente: Mit kurzen Ladezeiten, verschiedenen Medientypen zur Auflockerung (Videos, Infografiken, …), suchmaschinenoptimierten Titeln und glaubwürdigen Quellen lässt sich in der Regel schon einiges erreichen. Wenn du dann noch gezielt nach Contentlücken bei der Konkurrenz suchst und diese Gaps selbst abdeckst, hast du alles richtig gemacht.

Achtung: Gib immer das Datum der letzten Aktualisierung an. Es ist keine Schande, eine Seite zu bearbeiten und sie dadurch auf den neuesten Stand zu bringen. Ganz im Gegenteil – für User ist die Aktualität eine wichtige Information. Oder würdest du dich auf einen Beitrag verlassen wollen, um den sich das letzte Mal vor 8 Jahren jemand gekümmert hat?

EAT-Score beachten

Die Kombination aus Expertenwissen, Autorität und Vertrauenswürdigkeit (Trustworthiness), also der EAT-Score, ist nicht zu unterschätzen: Je besser dein Content in diesen Bereichen laut Google-Algorithmus abschneidet, desto positiver kann sich das auf das Ranking einer Seite auswirken. Kurz und knapp gesagt: Content ist das Herzstück im Qualitätsranking. Und diese Tatsache solltest du nutzen.

Für mehr Infos zu Google E-A-T bitte hier entlang:

Hand aufs Herz: Die wichtigsten Fragen

Klar, es ist noch kein Content-Meister vom Himmel gefallen, aber wer sich ungefähr an die vier Schritte hält, startet schon von einer wesentlich besseren Position ins Rennen als Content-Freestyler, die wahllos irgendetwas schreiben und posten. Zur Sicherheit solltest du dir aber bei jedem (und wirklich jedem!) Inhalt, der auf Keyword-Basis erstellt und einem Abschnitt der User Journey zugeordnet wird, ein paar wichtige Fragen stellen:

  • Wird der User mit deiner Marke guten Content assoziieren, vielleicht auch deine Beiträge teilen und immer wieder zu deiner Seite zurückkehren?
  • Oder ist dein Content am Ende nur ein weiterer Beitrag, der willkürlich angeklickt und überflogen wird, bevor man doch lieber woanders weitersucht?
  • Deckst du alle wichtigen Subthemen ab, die deine Konkurrenten vielleicht noch vernachlässigen? Hast du wirklich jede Frage beantwortet oder doch nur umformuliert, was es eh schon gibt?
  • Werden irgendwo Fragen aufgeworfen, die dann doch nicht beantwortet werden? Anders gesagt: Hast du wirklich alle leeren Phrasen ausgemerzt und alle Versprechen gehalten?
  • Passt der Content sprachlich und inhaltlich zur Zielgruppe oder ist er viel zu schwer verständlich bzw. zu banal?
  • Ist der Content übersichtlich aufbereitet, d.h. inklusive Absätze, Auflistungen, Bildern etc.? Das wird umso wichtiger, je länger der Beitrag ist!
  • Hat der Text ein gut zugängliches Layout, d.h. eine Alt-Description, Farbkontraste für gute Lesbarkeit etc.?

Ein bisschen allgemeines Gerede hier, ein paar Grafiken und Bildchen da – das stellen sich viele Leute unter „Content“ vor. Aber genau das sollte es nicht sein. Google nutzt man, um sich über ein Thema zu informieren oder etwas zu kaufen, nicht, um sich mit Allgemeinposten abspeisen zu lassen.

Eben dieses Bedürfnis muss dein Content bestmöglich bedienen. Klar, du musst keine Pyjamaparty mit den Usern veranstalten oder einen BFF-Urlaub buchen – aber im übertragenen Sinne solltest du als Content-Anbieter wie ein guter Freund handeln: immer mit einem offenen Ohr und guten Ratschlägen da sein, statt einen Egotrip nach dem anderen durchzuziehen und nur das beizutragen, was du für interessant hältst. Klingt cheesy, ist aber so.

Versuche, für deine Content-Strategie die richtige Balance zu finden, also eine Aufteilung der Beiträge in…

  • …jetzt relevant und auf ein primäres Ziel zugeschnitten
  • …vielleicht später einmal für den User nützlich
  • …grundsätzlich interessanter Content (die Grenzen zum vorherigen Punkt sind hier fließend)

Und jetzt nochmal auf einen Blick: Was gehört zu einer SEO-tauglichen Content-Strategie?

Recap: Die wichtigsten Schritte

Idealerweise hast du an dieser Stelle schon alles gelesen, was wir bisher geschrieben haben. Wenn nicht, auch kein Problem – hier im Schnelldurchlauf die drei Schritte, die du kennen (und natürlich umsetzen) solltest:

  1. Customer Journey Map erstellen, in der die jeweiligen Phasen berücksichtigt werden: Awareness – Consideration – Conversion – Loyalty
  2. Die Punkte identifizieren, an denen der User eine bestimmte Art von Suchanfrage oder -intention hat (informational, navigational oder transactional)
  3. Keywordlisten für jeden Punkt mit einer der spezifischen Intentionen bestimmen

Achtung: Es reicht nicht, die Customer Journey Map einfach mit dem Sales Funnel gleichzusetzen. Der ist nämlich deutlich geschäftsfokussierter. Bei der Customer Journey geht es vielmehr darum, auf konkrete Bedürfnisse einer Buyer Persona oder bereits existierender Kunden/User einzugehen.

Abgesehen davon spielen natürlich nicht nur interne, sondern auch externe Verlinkungen eine Rolle, und zwar nicht irgendwelche. Überlege, bei wem du (gute!) Backlinks für welche Art Content kriegen kannst – und ob Gastartikel zu einem bestimmten Keyword überhaupt interessant für die jeweilige Zielseite sind. Wenn das Keyword praktisch kein Suchvolumen hat, warum sollte jemand den Gastbeitrag veröffentlichen?

Ob du deine Content-Strategie nun angehst wie wir oder nicht: Unter den Tisch fallen sollte sie auf keinen Fall. Denn egal, ob jemand online oder offline auf dein Angebot aufmerksam wird – nachdem das Interesse am Thema geweckt ist, beginnt die User Journey in der Regel mit einer Google-Suche. Und damit du hier so schnell wie möglich auffindbar bist, muss eine Content-Strategie immer mit einer SEO-Strategie verknüpft sein. So einfach ist das. 

Die 6 wichtigsten Google Alerts für Online-Marketing & SEO

Google bietet so viele hilfreiche Werkzeuge an, dass man schnell die Übersicht verliert bzw. manche einfach vergisst einzusetzen. Schon zu Beginn meiner Online Marketing Karriere (2009) war ich absolut begeistert von den Möglichkeiten, die das sehr simple Google Alerts bietet. Heute zeige ich dir, welche Google Alerts besonders wichtig für erfolgreiche SEO sind.

Was ist Google Alerts überhaupt? Mit dem kostenlosen Tool ist es möglich Inhalte im Web mit der ganzen Power von Google inkl. Suchparameter zu verfolgen.

Google Alerts & SEO: Die Videoanleitung

Die wichtigsten Google Suchoperatoren verstehen

In diesem Video zeige ich dir die fünf wichtigsten Google Suchoperatoren für Suchmaschinenoptimierung und wie du diese richtig anwendest. Google Suchbefehle helfen dir bei der Präzisierung deiner Suchanfragen. So sparst du dir eine Menge Zeit und Zeit ist ja bekanntlich Geld. :)

Die folgenden Suchoperatoren werden im Video vorgestellt:

  • site-Operator
  • negation
  • genau passend
  • inurl-Operator
  • intitle-Operator

Die Kenntnisse aus dem Video helfen dir dabei, bessere Google Alerts einzurichten.

Weiter geht es mit sechs Google Alerts, die wir für all unsere Kundenwebseiten und eigenen Affiliate-Projekte aufsetzen.

6 Google Alerts, die Ihr Leben vereinfachen

Es gibt zahllose interessante Einsatzmöglichkeiten, aber heute beschäftigen wir uns mit den Wichtigsten für Suchmaschinenoptimierung.

Google AlertBeispielZiel
Citations"Firmenname" -site:firmendomain.comErwähnungen sofort im Netz entdecken
Konkurrenzüberwachung"Firmename der Konkurrenz" -site:konkurrenzdomain.comKonkurrenz stets im Auge behalten
Namentliche Erwähnung"Vor- und Nachname" + Geschäftsbereich -site:firmendomain.comErwähnungen in Gastbeiträgen oder Interviews verfolgen
Verteilung von Inhalten"Name und Bezeichnung des Inhaltes" + Art des InhaltesNachverfolgung von verbreiteten Inhalten
Gastbeiträgesite: .domainendung "autor werden" ThemenbereichMögliche Zielseiten für Gastartikel finden
Webseiten-Securitysite:firmendomain.com viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillenVerlinkungen auf potentiellen Spam-Seiten sofort erkennen

Unternehmensnennungen

Du solltest unbedingt deine Marke im Auge behalten. Mit dem richtigen Google Alert bekommst du jedes Mal, wenn dein Unternehmen irgendwo im Internet erwähnt wird, eine E-Mail-Benachrichtigung.

Unternehmensnennung

Beispiele:

"Evergreen Media AR GmbH" -site:evergreenmedia.at
"Evergreen Media" -site:evergreenmedia.at
evergreenmedia.at -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Das Setzen unter Anführungsstriche sorgt dafür, dass ausschließlich nach exakt dieser Zeichenfolge gesucht wird. Mit dem site-Operator bekommt man alle indexierten Seiten einer Domain zurück. Durch den Minus-Operator sage ich Google, dass es mir genau diese Ergebnisse nicht zeigen soll. Ich will ja in diesem Fall keine Ergebnisse von meiner eigenen Firmenseite geliefert bekommen. :)

Wozu?
So kannst du dich an der Diskussion über deine Marke beteiligen bzw. potenzielle Shitstorms frühzeitig abwenden. Weiters: Vor allem im deutschsprachigen Raum wird ungern verlinkt, weil man extreme Panik vor Google Abstrafungen und dem Verlust von Link Juice hat (fast krankhaft). Deswegen wird man dein Unternehmen häufig lediglich namentlich erwähnen.

Mittels Google Alerts entdeckst du solche Erwähnungen sofort, kannst in Kontakt treten und möglicherweise um eine Verlinkung bitten.

Konkurrenz

Natürlich willst du nicht nur deine eigene Marke im Auge behalten, sondern auch deine wichtigsten Konkurrenten.

Beispiele:

"Bauernfänger SEO" -site:bauernfaengerseo.com
bauernfaengerseo.com -site:bauernfaengerseo.com

Wozu?
So erkennst du es sofort, wenn deine Konkurrenten etwas im Schilde führen z.B. eine aktive Linkaufbau-Kampagne starten, in Zeitungsberichten erwähnt werden oder aggressives Content-Marketing betreiben. Mit den frischen Daten von Google Alerts entgeht dir wirklich gar nichts.

Namentliche Erwähnung

Wenn du wie ich Gastbeiträge schreibst oder gar Interviews gibst, dann macht es durchaus Sinn den eigenen Namen zu überwachen.

Beispiele:

"Alexander Rus" + online marketing -site:evergreenmedia.at

Erklärung:
Mein Name soll genau so vorkommen, denn sonst bekomme ich jede Menge Resultate von Menschen aus Russland mit Namen Alexander. Ergebnisse von meiner Seite sind durch den negierten site-Operator wiederum ausgeschlossen. Außerdem will ich nur Ergebnisse im Zusammenhang mit „online marketing“.

Wozu?
Damit kannst du dich an jeder Diskussion um deine Person beteiligen und vielleicht ein paar saftige Backlinks abstauben. Im Vordergrund steht aber, dass nichts „hinter deinem Rücken“ geschieht.

Verteilung von Inhalten

Sie haben eine wunderschöne Infografik erstellen lassen à la „Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern“ und eine SEO-Agentur mit dem Seeding beauftragt.

Beispiele:

"Bedeutung von lokaler SEO in deutschsprachigen Ländern" + Infografik

Wozu?
Du siehst genau, wo deine Infografik veröffentlicht wurde und kannst dort kommentieren, mit dem Webmaster Kontakt aufnehmen oder um eine Verlinkung bitten. Auf diese Art und Weise holst du das Maximum aus der Content-Marketing-Kampagne heraus.

Möglichkeiten für Gastbeiträge finden

Auch wenn der böse Matt Cutts gemeint hat, dass Gastbeiträge verboten sind, ist es offensichtlich, dass er damit die Manipulationsversuche gemeint hat: Tausende automatisierte Gastbeiträge. In Wirklichkeit sind jedoch hochwertige Gastbeiträge wohl die beste Möglichkeit an Reichweite, Bekanntheit und gute Backlinks heranzukommen.

Beispiele:

site:.at "autor werden" seo
site:.at "gastbeitrag schreiben" seo

Erklärung:
Es sollen nur .at Domains in Frage kommen, welche die genaue Zeichenfolge „autor werden“ beinhalten und auf denen das Wort SEO irgendwo vorkommt.

Wozu?
Einfach irgendwelche Webmaster anzuschreiben, ist nicht nur unhöflich, sondern außerdem noch richtig zeitaufwendig. Deswegen lassen wir Google Alerts die Arbeit machen. :)

Webseiten-Security

Jaja, die lieben Hacker & Spammer. Immer wieder versuchen sie es und hin und wieder klappt es auch. Google Alerts hilft dabei Probleme schnell zu erkennen, sodass in vielen Fällen Google Abstrafungen verhindert werden können.

Beispiele:

site:evergreenmedia.at viagra OR online casino OR treppenlifte OR diätpillen

Erklärung:
Wir wollen nur unsere eigene Seite überwachen und setzen daher auf den site-Operator. Dann listen wir die typischen Spambegriffe getrennt durch OR (oder), denn jeder einzelne stellt ein Problem dar.

Wozu?
Am liebsten werden Verlinkungen in den Footer gesetzt oder sogar ganze Spam-Unterseiten in die Webseite eingebaut. Auf diesen Unterseiten findest du dann ganze Online-Apotheken mit illegalen Generika.

Sobald Google merkt, dass deine Webseite kompromittiert wurde, dauert es nicht lange und deine Webseite sinkt in den Rankings und bekommt z.B. die altbekannte „Diese Webseite könnte Ihren Computer beschädigen.“ Kennzeichnung oder etwas Ähnliches à la „Diese Webseite könnte kompromittiert sein.“.

So erstellen Sie einen Google Alert

Google Alerts SEO

Häufigkeit: Wie oft willst du über Neuigkeiten benachrichtigt werden?

Quellen: Welche Quellen sollen überwacht werden? Idealerweise automatisch einstellen und so alles durchsuchen lassen.

Sprache: In meinem Fall Deutsch.

Region: Regionale Beschränkung kann Sinn machen, in meinem Fall jedoch nicht.

Anzahl: Entweder man bekommt alles ungefiltert oder Google sortiert schon ein wenig vor. Mehr dazu später…

Senden an: Ich verwende eigentlich nur Benachrichtigungen per E-Mail, ansonsten gibt es aber auch die Möglichkeit die Resultate als RSS-Feed zu erhalten.

Google Alert Vorschau

Qualität der eigenen Inhalte von Google bewerten lassen

Ich bin der Meinung, dass es nicht ganz so funktioniert wie Matthew Woodward meint, aber trotzdem hier die Theorie. Man erstellt den folgenden Alert:


site:evergreenmedia.at

…und stellt ein, es sollen nur die relevantesten Ergebnisse (in der englischen Version heißt es „best results“) angezeigt werden. Bekomme ich nun nach dem Publizieren eines neuen Artikels eine Benachrichtigung, bedeutet dies, dass Google der Beitrag besonders gefällt.

Wie gesagt, ich glaube nicht daran, aber vielleicht ist etwas dran. ;)

Endlose Möglichkeiten

Mit Sicherheit gibt es noch viele weitere Anwendungsmöglichkeiten für Google Alerts. Die hier erläuterten sind wirklich nur die Google Alerts, welche ich persönlich für mich und meine Kunden in der Praxis verwende. Über Anmerkungen, Tipps und Tricks würde ich mich in den Kommentaren sehr freuen!

Wie du siehst, ist Google Alerts ein richtig mächtiges Tool, um den Überblick über dein Unternehmen und deine Person im Web zu behalten. Sogar als Laie hat man innerhalb von 20 Minuten alle wichtigen Alerts aufgesetzt. Damit ist die Geschichte dann auch erledigt. Jetzt heißt es auf die ersten Benachrichtigungen warten. Sollten dir die Resultate missfallen, muss nachjustiert werden. Dazu hier eine schöne Liste an Suchparametern.

Website Relaunch

Website Relaunch: Die ultimative SEO-Checkliste zum erfolgreichen Relaunch

Alle paar Jahre braucht eine Webseite eine Generalüberholung, entweder weil das Design nicht mehr zeitgemäß ist, sich die Ziele geändert haben oder man einen neuen Weg gehen will. Damit der Website Relaunch nicht, wie so oft, in der absoluten Katastrophe endet, bei der es zu einem totalen Sichtbarkeitsverlust kommt, hier meine Anleitung zum erfolgreichen Relaunch aus SEO Sicht.

Ein Webseiten Relaunch ist immer ein großes Risiko aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Es kann eine Menge richtig schief gehen und du bezahlst dafür in Form von niedrigeren Besucherzahlen und damit geringeren Umsätzen über das Internet.
Du denkst dir jetzt sicher: „Aber daran denkt doch eh mein Webdesigner.“ Meine Erfahrung: Nein, macht er höchstwahrscheinlich nicht, da er sich im Bereich der SEO nicht auskennt (auch wenn er es gerne behauptet).

Manche dieser Punkte mögen seltsam erscheinen, aber dort draußen in der Praxis gibt es nichts, was es nicht gibt. Und nichts ist selbstverständlich!

Stupid Relaunch

SEO-Projektplan für den Website Relaunch

In diesem Video lernst du, wie du einen erfolgreichen Website Relaunch richtig planst und sicher umsetzt. Ich zeige dir unseren Projektplan, damit du siehst, worauf du in jeder Phase achten solltest und welche Tools du nach Abschluss des Relaunches unbedingt im Auge behalten musst.

In der Regel braucht Google einige Wochen bis sich die Platzierungen nach der Umstellung wieder beruhigen. Aktuelle Aussagen von Gary Illyes zeigen jedoch ein anderes Bild und reflektieren meine eigenen Erfahrungen weit besser. Es kann bis zu drei Monate dauern bis Google einen Umzug oder Relaunch vollständig verdaut hat. Die Dauer ist selbstverständlich abhängig vom Umfang des Relaunches. Je mehr geändert wurde, desto länger braucht der Google Algorithmus für die Re-Evaluierung.

In 9 Schritten nicht vollkommen bei Google abstürzen

Wenn man sich die meisten Webseiten Relaunches ansieht, sind sie nur in den seltensten Fällen wirklich von Erfolg gekrönt. Das hat auch seinen Grund, denn so simpel ist die Geschichte einfach nicht.

Würdest du ohne Postnachsendeauftrag umziehen? Würdest du deine Telefonnummer ändern ohne deinen Kontakten Bescheid zu sagen?

Dann sind wir uns ja einig…

URL Struktur gleich lassen oder 301-Weiterleitungen einrichten

Die URL ist sozusagen deine Adresse und die ändert man nicht mir nichts, dir nichts. Aus diesem Grund sollte bei einem Relaunch wenn möglich die URL-Struktur nicht verändert werden. Das geht natürlich nicht immer…

Solltest du dich aus welchen Gründen auch immer aber dafür entscheiden, die URL-Struktur zu verändern, gibt es einige wichtige Sachen zu beachten.

Es müssen von den alten auf die neuen Webadressen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Besucher nicht ins Leere geschickt werden.

Diese 301-Weiterleitungen sollten thematisch Sinn ergeben. Erstellst du beispielsweise von einer alten Landing Page eine neue Version, dann ist es sinnvoll eine Weiterleitung anzulegen. Es ist jedoch nicht von Vorteil zu einer thematisch unpassenden Seite weiterzuleiten. Zum einen wundern sich Besucher, zum anderen kann es sein, dass Suchmaschinen die Relevanz, Autorität und den „Link Juice“ in diesem Fall nicht weitergeben.

Weiters muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, dass jede 301-Weiterleitung einen Dämpfungsfaktor hat und so ein Teil der „Power“ verloren geht. Der Wert mag gering sein, aber trotzdem.

Fazit: Umziehen ohne Nachsendeauftrag ist fahrlässig.

Wichtigste Landing Pages definieren & nach dem Website Relaunch weiterführen

Noch bevor überhaupt mit der neuen Webseite begonnen wird, sollten die wichtigsten Landing Pages des alten Projekts definiert werden. Denn diese „Seiten“ muss es in einer ähnlichen Form wieder geben, sofern man keine Lust hat, ordentlich an Sichtbarkeit einzubüßen.

Die Wichtigkeit ist dabei von unterschiedlichen Kriterien abhängig:

  • Besucheranzahl (prüfen mittels Google Analytics → Akquisition → Alle Zugriffe → Channels → Organic)
  • Google Rankings (prüfen mittels Pro Rank Tracker)
  • Verkäufe / Anfragen / Buchungen (prüfen mittels Google Analytics → Conversions)
  • Eingehende Verlinkungen (prüfen mittels Majestic SEO oder Ahrefs)

Wir reden hier über SEO und deswegen interessieren uns erst einmal nur die organischen Besucher.

Dieser Punkt wird übrigens nicht ohne Grund bereits als Zweites genannt. Werden hier Fehler gemacht, stößt du nicht nur Suchmaschinen (allen voran natürlich Google), sondern auch Besuchern vor den Kopf. No Go!

Fazit: Deine wichtigsten Landing Pages haben höchsten Respekt verdient.

Eingehende Verlinkungen prüfen & anpassen lassen

Ich hatte ja oben das Thema Verlinkungen schon angesprochen. Wenn sich an der URL-Struktur etwas geändert und man dies mit 301-Weiterleitungen „geregelt“ hat, sollten trotzdem die bestehenden eingehenden Verlinkungen auf die neue Adresse angepasst werden.

Die bestehende eingehenden Verlinkungen finden Sie kostenlos über SEOKicks (gratis Konto sehr eingeschränkt) und die Google Search Console, wobei nur kostenpflichtige Tools wie Majestic SEO und Ahrefs einen nahezu vollständigen Überblick geben (100% schafft kein existierendes Tool alleine).

SEOKicks Backlink Checker

Danach müssen eigentlich nur noch die entsprechenden Webmaster per E-Mail gebeten werden, die Verlinkungen anzupassen. Wie gesagt, dies ist nur für die wichtigsten Backlinks zu tun.

Fazit: Mehr „Juice“ durch direkte Verlinkungen ohne Weiterleitung.

Tracking Code nicht vergessen

Immer wieder passiert es: Die neue Seite ist endlich online, keiner schaut für 14 Tage bei den Analytics rein und plötzlich bemerkt irgendjemand, dass man vergessen hat den Tracking Code einzubauen. Das ist vor allem deshalb blöd, weil die Daten am Anfang nach der Umstellung besonders interessant sind.

Fazit: Daten sind Gold wert und sollten dementsprechend behandelt werden.

Bloß nicht „Live“ an der Webseite basteln

Gerne wird einfach mal an der aktiven Webseite gebastelt oder der Wartungsmodus eingeschaltet. Aber warum? Heutzutage ist es keine Kunst eine „Testumgebung“ einzurichten. Dort kann man tun und lassen, was man will, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Besucher und Suchmaschinen werden es Ihnen danken.

Fazit: Basic, ja. Selbstverständlich, leider nein.

Google AdWords Zielseiten anpassen

Hat sich die URL-Struktur geändert, dann müssen sofort beim Webseiten Relaunch die Zielseiten der Google AdWords Anzeigen berichtigt werden. Sonst zahlst du für Klicks, die die Besucher dann ins Leere schicken.

Fazit: Bloß nicht vergessen!

Texte lieber erweitern statt kürzen

Suchmaschinen brauchen auch heute noch Inhalte in Textform, um Relevanz zu erkennen. Es läuft zwar schon viel über Verlinkungen und Erwähnungen, trotzdem sind Texte nicht zu verachten. Deshalb sollten die wichtigsten Landing Pages lieber um Text erweitert, als gekürzt werden.

Natürlich gibt es hier keine gänzlich richtige Antwort: Denn wenn eine Landing Page zuerst 1000 Wörter hat, aber nicht konvertiert und ein schlechtes Nutzerverhalten aufweist, kann es durchaus sinnvoll sein, die Textmenge zu verringern ;)

Fazit: Grundsätzlich richtig, aber eben nicht immer. Der Hausverstand weist den Weg!

Interne Verlinkungsstruktur beibehalten

Relaunch richtig machen

Auch interne Verlinkungen leiten Relevanz, Autorität und Power weiter. Daher haben Änderungen an diesem „Fluss“ spürbare Konsequenzen. Die wichtigsten Landing Pages sollten grundsätzlich mehr verlinkt werden, selbstverständlich immer mit den passenden Ankertexten und aus dem richtigen Umfeld (bevorzugt Fließtext).

Wenn eine bedeutungsvolle Landing Page nach dem Relaunch weniger interne Verlinkungen erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch zu einem gewissen Maße Rankings bei Google verliert.

Fazit: Die wertvollsten Unterseiten brauchen die meisten und besten internen Verlinkungen.

Vor dem Launch: Eine clevere & ansprechende 404-Seite einrichten

Gibt es die eingegebene URL-Adresse nicht (typisch nach einem Website Relaunch), landen Besucher auf einer 404-Seite. Diese sollte so gestaltet sein, dass Besucher nicht gleich die Hoffnung verlieren und abspringen, sondern auf deiner Seite bleiben.

Wie du eine solche 404-Seite richtig gestaltest? Hier einige brilliante Beispiele.

Fazit: Hilf dem Benutzer zu finden, was er oder sie sucht

Nach dem Website Relaunch: Google Search Console & Server Logs im Auge behalten

Sogar wenn deine neue Webseite endlich online ist und die Welt nicht sofort zusammenbricht, sind deine schlaflosen Nächte nicht vorbei. In den nächsten Wochen müssen deine Adleraugen auf die Google Search Console, genauer auf Crawling Fehler und die Server Logs gerichtet sein.

Entdeckst du Probleme wie 404s, muss schnellstmöglich ein passender 301-Redirect eingerichtet werden, um mögliche Rankingabstürze zu vermeiden.

Zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung von mir: Bei einem erfolgreichen Webseiten Redesign / Website Relaunch kommt es auf die richtige Vorbereitung an. So kann die Büchse der Pandora meist geschlossen bleiben. Die übelsten Relaunches, die ich persönlich miterlebt habe, wurden in 99% der Fälle durch Ungeduld ausgelöst.

So einfach kann ein erfolgreicher Webseiten Relaunch aus Sicht der Google Optimierung sein. Mit dieser Anleitung sparst du dir eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Vergiss nicht: Missglückte Redesigns können die gesamte SEO-Kampagne in Gefahr bringen. Außer Spesen nichts gewesen. Experten-Tipp: Lass dir beim Website Relaunch Zeit, knallharte Deadlines sind in diesem Fall nur für Dummköpfe. Ganz wie Blizzard sagen würde: It’s done when it’s done.

SMX München 2017

SMX München: Meine 7 Must-See SEO-Vorträge bei der Search Marketing Expo in München

Seit vielen vielen Jahren werde ich dieses Jahr zum ersten Mal wieder eine SEO-Konferenz besuchen, genauer gesagt, die SMX in München. Wie unsere regelmäßigen Leser bereits wissen, bin ich grundsätzlich eher wenig begeistert von all diesen Veranstaltungen, Gurus und großen Agenturen: Zu viel Gerede und Posen, zu wenig Ergebnisse und Skills. Warum wir dieses Jahr zur Search Marketing Expo in München gehen und jeder SEO-Interessierte in ein Ticket investieren sollte, verrate ich dir in diesem Beitrag.

Schuld daran, dass ich kein Freund von fanatischen White Hat SEOs bin, ist meine Vorgeschichte. Als ich 2009 mit SEO und Affiliate-Marketing anfing, geriet ich blitzschnell auf die „schiefe“ Bahn (mehr dazu hier). Auch heute bin ich noch der Meinung, dass man nur ein wirklich guter SEO werden kann, wenn man sich mit Black Hat SEO auskennt bzw. sich regelmäßig mit Google Spammern austauscht.

Warum? Die ganzen White Hats haben einfach viel zu viel Respekt vorm Google Algorithmus und hören sich selbst viel zu gerne über ihre Theorien philosophieren. Ich will keine Namen nennen, aber wenn ich mir einige der beliebtesten deutschsprachigen SEO-Blogs so zu Gemüte führe, denke ich mir, dass die Autoren in ihrem ganzen Leben noch nie etwas bei Google gerankt haben. :D

Black Hats sind einfach geil

Der klassische Black Hat SEO denkt meist, dass die anderen nur reden und nie etwas testen. Generell ist er davon überzeugt, die anderen hätten keine Ahnung. Nicht anders war meine Einstellung zu diesem Thema! Um mein damaliges Mindset zu verstehen, verweise ich auf den Beitrag „Confessions Of A Google Spammer“ von Jeff Deutsch.

Nun aber genug zu meiner Geschichte: Warum fahren wir dieses Jahr zur SMX München?

Ganz einfach: Weil das Lineup und die Themen richtig geil sind und, weil ich der Meinung bin, dass die SEO-Branche langsam erwachsen wird. Ich selbst bin zwar noch immer ein Grey Hat SEO und das wird sich in diesem Leben wahrscheinlich auch nicht mehr ändern, aber ich denke jetzt in Sachen Suchmaschinenoptimierung langfristig und nachhaltig.

Worauf ich mich am meisten bei der SMX München freue

Ganz klar auf Rand Fishkin, Dan Petrovic und Tom Anthony. Von unseren europäischen Vertretern bin ich zwar weniger begeistert, nichtsdestotrotz freue ich mich zumindest auf Agenturen wie 121WATT und luna park. Auch auf John Müller (obwohl ich nicht wirklich an Googles eigene Informationen glaube) bin ich gespannt.

Meine Must-see Vorträge (sortiert):

  • „Großartige Inhalte“ sind nicht genug: Warum mancher Content auf der Gewinnerseite steht und anderer Content unbemerkt in der Dunkelheit herumkrebst. Rand Fishkin, Wizard of Moz, Moz
  • Der Beginn einer neuen Aera: Anleitung für SEO Split-Testing. Tom Anthony, Head of R&D, Distilled
  • Suchresultate brauchen mehr Menschlichkeit, oder: warum kaufen wir eigentlich? Wil Reynolds, Founder & Director of Digital Strategy, SEER Interactive
  • Künstliche Intelligenz: Lasst die Maschinen übernehmen und konzentriert euch auf das Wesentliche! Dan Petrovic, Director, DEJAN SEO
  • Think Big, Act Big: Holt euch die BIG Links. Lisa Myers, CEO & Founder, Verve Search
  • Die Wahrheit und nichts als die Wahrheit: Schluss mit hartnäckigen SEO Mythen. John Müller, Webmaster Trends Analyst, Google
  • Der Aufstieg der Relevanzfaktoren und das Ende der Ranking Faktoren. Marcus Tober, CTO und Gründer, Searchmetrics GmbH

Warum habe ich gerade diese SEO-Vorträge ausgewählt?

Der Google Algorithmus entwickelt sich in einem mörderischen Tempo. Vor allem die Entwicklungen rund um künstliche Intelligenz (RankBrain) in Bezug auf z.B. die Interpretation der Suchintention, das Verstehen von Suchanfragen, Google Featured Snippets, Nutzerverhalten (CTR), und und und…, lassen Old School SEO Knowledge langsam immer unwichtiger werden.

Wer am Ball bleiben will, muss die „bequeme“ SEO hinter sich lassen und sich wirklich Gedanken darübermachen, was Nutzer sehen wollen. Langsam sind die Zeiten von Affiliate-Projekten, die mit mittelmäßigen Texten von Text Brokern, aber einem exzellenten Linkprofil, die SERPs beherrschen vorbei. Der User (nicht Content) steht im Mittelpunkt.

Auch sollen die ganzen SEO-Mythen und Legenden endlich sterben. Dann müssen sich die ganzen Gurus zwar eine neue Berufung suchen, aber… kein Mitleid. Suchmaschinenoptimierung muss auf Fakten und konkreten Daten basieren. Somit sind regelmäßige und richtig durchgeführte Tests (Split-Testing) essentiell für den langfristigen SEO-Erfolg.

Das war’s. Mehr gibt es über die Search Marketing Expo München eigentlich nicht zu sagen. Unbedingt vorbeischauen! Übrigens: Mit dem Code EVERGREENSMX gibt es 15% Rabatt auf die Tickets (wir sind kein Affiliate, sondern nur Blog-Partner).

Ranking-Besessenheit vs. Search Journey

Search Journey vs. Ranking-Besessenheit: SEO für Wachstum und nicht für Ego-Befriedigung nutzen

Bei uns werden zweimal am Tag die Rankings aller Kunden geprüft. Ist das wirklich nötig? Sicherlich nicht. Warum machen wir es dann? Weil es Spaß macht. In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, ob es sinnvoll ist, so fokussiert auf Google-Platzierungen zu sein oder ob nicht andere Metriken aussagekräftiger wären.

Laut einer Studie von Content Marketing Institute & MarketingProfs hatten in 2015 82 Prozent der Marketing Professionals das Ziel das Markenbewusstsein zu steigern. Wer Dan Kennedy gelesen hat, weiß, dass Brand Awareness idealerweise nur ein Nebenprodukt ist und man nicht direkt in diesen „Effekt“ investieren sollte (außer Großkonzerne).

Aus diesem Blickwinkel ist Suchmaschinenoptimierung der perfekte Marketing-Kanal. Es kann die Sichtbarkeit erhöht werden, gleichzeitig baut man aber auch passiv Autorität, Markenbewusstsein und Markenbindung auf.

Ranking- und Konkurrenz-Besessenheit führen zu Dummheiten

Wenn es um die organische Suche geht, sehen Marketingabteilungen und Firmen meist nicht das Potenzial für Sichtbarkeit und Markenbewusstsein. Es geht ausschließlich um Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung wird gemacht, weil die Konkurrenz es auch macht und man im Moment hinter der Konkurrenz platziert ist.

Man will sofort vor der Konkurrenz stehen, auch wenn sie schon seit Jahren SEO macht und man selbst erst vor 2 Monaten begonnen hat. „Quick Wins“ werden gefordert, obwohl es sich bei der organischen Suche um etwas „Organisches“ handelt. Es dreht sich um Autorität, Relevanz, Markenbewusstsein. Nichts davon kann ratzfatz umgesetzt oder erreicht werden.

You can't stop me

Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine echten Abkürzungen, sondern nur teure Sackgassen. Quelle: Fox.com

Die Antwort: Abkürzungen. Die meisten SEO-Agenturen haben sich auf diese Art von Kunden spezialisiert. Kunden, die keine Ahnung haben und nur um jeden Preis vorne stehen wollen. Diese Kunden können nicht weiter als 3 Monate denken und dementsprechend wählen sie einen passenden Dienstleister. Es wird gespammt, es wird manipuliert. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten, aber dann… Kompletter Sichtbarkeitsverlust. Die Agentur ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Die Domain ist verbrannt und kann nicht mehr gerettet werden. Holzkopf!

Rankings sind gut und schön, aber es gibt mehr im Leben

Wenn Sie die organische Suche als Marketing Channel für Ihr Unternehmen nutzen wollen, dann sind Rankings nicht die wichtigste Metrik. Marketingzuständige müssen sich strategische Ziele setzen für alle Bereiche des Marketingtrichters.

Statt Ranking-Geilheit, sollte der Fokus auf Zielen liegen, die das Unternehmen langfristig wachsen lassen, beispielsweise:

  • Wir wollen mehr qualifizierte Anfragen, indem wir unser Publikum auf unserer Seite über unseren Service im Detail aufklären. Stichwort: Information
  • Wir wollen mehr Umsatz generieren durch Besucher, die direkt über die organische Suche auf unseren Landingpages einsteigen. Stichwort: Kauf

Damit man so denken und planen kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Es werden Inhalte für alle Ebenen des Marketing Funnels benötigt.

Durch den SEO-Schneeballeffekt können neue Bereiche und Keywords langfristig relativ schnell erobert werden. Dafür sind aber Markenbekanntheit, Autorität und Relevanz von Nöten. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Top-Platzierungen entstehen, wenn Sie alles andere richtigmachen

  • Markenbewusstsein
  • Markenbindung
  • Marktanalyse
  • Persona-Erstellung
  • Konkurrenzanalyse
  • Unterschiedliche Marketingkanäle
  • Lead-Generierung
  • Inhalte für alle Ebenen im Marketing Funnel

Verstehen Sie die Search Journey

Eine Suche im Internet fängt nicht mit einem Keyword an. Sie beginnt mit einem Problem das gelöst oder einem Bedürfnis welches befriedigt werden soll. In 93 Prozent der Fälle ist der erste Schritt dabei eine Suchmaschine (CMO). Die Search Journeys werden immer länger, weil Konsumenten immer mehr Informationen zur Verfügung haben, z.B. Tourismus und Booking.com oder Bücher und Amazon.

Search Journey

Die durchschnittliche Search Journey wird immer länger. Als Marke ist es wichtig, nach und nach alle Zwischenstopps abzudecken, sodass am Schluss ausreichend Vertrauen für eine Conversion aufgebaut wurde. Quelle: reddit.com

Hier ein kleines Beispiel. Ein Mann sucht nach einem teuren Weihnachtsgeschenk für seine Freundin. Er nutzt dazu die folgenden Keywords…

Bewusstsein: Beste Weihnachtsgeschenke für Frauen

Interesse: Kaschmir Pullover kaufen Ratgeber

Kaufintention: Kaschmir Pullover beste Marke

Nach dem Kauf: Kaschmirwolle waschen Tipps

Selbstverständlich unterscheiden sich diese Phasen (Dauer, Ablauf) für unterschiedliche Branchen. Dementsprechend sollten individuelle Ziele ausgearbeitet und gemessen (wir verwenden Google Analytics) werden.

Es macht keinen Sinn nur auf Keywords mit Kaufintention zu optimieren, weil es gut sein kann, dass die Konkurrenz den Nutzer bereits in der Interesse-Phase überzeugt hat. Dann sind Sie zwar exzellent für „Kaschmir Pullover kaufen“ platziert, aber der Nutzer wird trotzdem bei der Konkurrenz kaufen.

Es gilt den Konsumenten möglichst früh für die eigene Marke zu begeistern und an sich zu binden.

Fördern Sie Markenbindung

Brand ist ein Rankingfaktor. Markenbewusstsein vereinfacht jeden Schritt im Marketing Funnel. Das ist aber nicht alles. Leute sollen die eigene Marke nicht nur kennen, sondern auch lieben. Engagement fördert man im Internet am besten durch Inhalte. Nicht irgendwelche Inhalte, sondern Inhalte, die es sonst nirgends in dieser Form gibt.

Erkennt Google Ihre Firma als Marke und verbindet sie mit Ihrem Produkt, werden Rankings zum Nebenprodukt. Wenn ein User jetzt „generisch“ nach Ihrem Produkt sucht, wird ihm plötzlich automatisch Ihre Marke vorgeschlagen. Hier ranken Sie automatisch auf Platz 1, ganz ohne Konkurrenz.

Überlegen Sie sich, wie Ihre Zielgruppe sucht

Die Entwicklung von Buyer Personas ist ein absolutes Muss für erfolgreiches Marketing. Sie sind aber nur ein erster Schritt. Will man sein Unternehmen im Internet erfolgreich machen, muss man herausfinden, wie die Zielgruppe sucht. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse und nicht die demografischen Daten.

Wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe sucht, dann können Sie Ihre Webseite darauf ausrichten. Für Google ist die Nutzererfahrung alles. Der Algorithmus ist heute noch nicht so weit, aber mit der Einführung von künstlicher Intelligenz wird Google in Zukunft immer besser darin werden die Nutzererfahrung zu interpretieren.

Wer eine gute Nutzererfahrung bietet und seine Kunden glücklich macht, braucht sich keine Sorgen, um die Zukunft seines Unternehmens zu machen.

Generieren Sie mehr Umsatz durch mehr Empathie

Schnell mal bei Google für die Short Tail Keywords mit viel Volumen ranken und abkassieren. Der Traum vieler, aber so läuft es einfach nicht. Suchmaschinenoptimierung ist kein „Quick Win“.  Warum nicht?

  • Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.
  • Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.
  • Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.

Nutzer, welche kaufen wollen, nutzen sehr spezifische Long Tail Keywords. Head Terms, auch Short Tail Keywords genannt, haben ein hohes Suchvolumen, aber dienen eher der Information und erfüllen nur in den seltensten Fällen Ihre Kaufziele. Umgekehrt: Wenn Ihre Webseite und SEO sich nur auf Keywords mit Kaufintention versteift, kann es gut sein, dass der Nutzer nicht das nötige Vertrauen aufgebaut hat und lieber bei einem Konkurrenten kauft.

Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.

Auch wenn Ihre Seite auf Platz 1 steht, kann es sein, dass der Nutzer sich bereits für eine andere Marke entschieden hat, weil diese es verstanden hat zu informieren und Vertrauen aufzubauen. Ihre Top-Platzierung ist also vollkommen wertlos.

Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Wenn Sie nur auf Rankings Bedacht sind und Conversion vernachlässigen, geht Ihnen viel Umsatz verloren. Kümmern Sie sich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern heuern Sie auch Experten für Conversion Rate Optimierung an.

Die grausame Wahrheit über die Search Journey

Sie können nicht erst im letzten Schritt der Search Journey starten. Sie können nicht Ihre Konkurrenz die ganze Arbeit machen lassen und dann abstauben. Es braucht auch die Zwischenschritte. Es werden Vertrauen, Bindung und emotionale Investition benötigt. Sonst ranken Sie zwar für Money Keywords, aber der Nutzer klickt auf das Ergebnis auf Platz 6, weil er oder sie die Marke kennen und lieben gelernt hat.

Wenn Sie sich überlegen in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, sollten Sie unbedingt verstehen, dass es kein „Quick Win“ ist. Abkürzungen haben Konsequenzen. Sie müssen die Search Journey Ihrer Zielgruppe verstehen und eine entsprechende Online-Strategie parat haben. Außerdem sind individuelle Ziele essentiell zur Erfolgsmessung. Rankings können ein Teil davon sein, aber dürfen unter keinen Umständen im Mittelpunkt stehen.

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung in 2016

Wie sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus?

Das Problem: Die Kenntnis darüber, welche SEO-Strategien aktuell zu Top-Platzierungen führen. Denn viele kurzfristige Strategien aus dem letzten Jahr bringen 2016 nur noch einen Bruchteil des Traffics und vor allem immer mehr Gefahren mit sich.

SEO ist heute viel mehr als nur die Optimierung von Meta-Tags und anderen Onpage-Optimierungsmaßnahmen, denn damit kommen Webmaster heute nicht mehr weit. Warum? Ganz einfach:

Google lernt dazu – und zwar fast von Tag zu Tag. Webseitenbetreiber, die Ihre SEO-Strategie nicht an die Bewertungskriterien der Suchmaschine anpassen, verlieren ihren alteingesessenen Platz im Google-Ranking und damit wichtigen Traffic. Warum der Google-Algorithmus durchschnittlich 550 Mal pro Jahr (!) verändert und optimiert wird, ist klar:

  • Das Internet ist kein statisches Fleckchen Erde, sondern ein sich ständig änderndes dynamisches Netzwerk aus Webseiten, Shops und Communities, die alle um die vordersten Plätze im Google-Ranking kämpfen.
  • Google will den Suchenden die relevantesten Webseiten passend zu den eingegeben Keywords anzeigen – das schafft der Suchmaschinen-Riese nur, wenn alle Entwicklungen, wie beispielsweise das immer wichtiger werdende Social Web, ebenfalls in die Relevanzbewertung einbezogen werden.
  • Das, was 2013 gut war, sollte man heute gründlich reevaluieren. Die Richtung ist deutlich zu erkennen: Der User entscheidet, wann eine Webseite „gut“ und relevant ist – Google passt sich demnach dem Nutzer an und nicht andersherum.

Webseitenbetreiber müssen also vor allem den Nutzer im Auge behalten und überlegen – Wann ist meine Webseite relevant für den User – nicht für die Suchmaschine. Ein Paradoxon, aber genauso klettern Webseiten im Ranking nach oben.

Die Basis für erfolgreiche SEO 2016: Der User steht im Mittelpunkt

Bei der Konzeption der Strategie im Jahr 2016 steht ganz klar fest: Auch, wenn der Begriff SEO meinen lässt, dass es allein auf die „Bedürfnisse“ von Google und Co. eingehen sollte, so ist genau das nicht der Fall.

Google rückt die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund – Webseitenbetreiber, die sich an diesem Prinzip orientieren, erkennen schnell: Der Nutzer bewertet eine Webseite als relevant oder uninteressant.

Google wächst mit seiner selbstgestellten Aufgabe, den Nutzern die relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Dafür fließen ganz bestimmte Signale in die Bewertung ein, die immer mehr von menschlichen Nutzern ausgehen.

Reaktionen in sozialen Netzwerken, Backlinks von anderen themenrelevanten Webseiten, eine lange Verweildauer auf der Webseite – all diese Dinge kommen nicht von Google, sondern vom Nutzer. SEO im Jahr 2016 steht also ganz klar im Stern der User.

Warum nicht einfach weitermachen wie bisher?

„Never change a running System“ – vor allem IT-Menschen kennen diese Devise und halten sich erfolgreich daran. In SEO-Kreisen muss dieser Spruch jedoch mit Vorsicht genossen werden, denn nicht immer sind die bisherigen Maßnahmen und der aktuelle Stand auch im nächsten Monat von Erfolg gekrönt.

  • SEO braucht Zeit – Maßnahmen entfalten ihre Wirksamkeit häufig erst Wochen oder Monate später.
  • Herabstufungen sind ebenfalls nicht sofort fällig – auch hier dauert es eine Weile, bis das Ranking angepasst wird und eventuell veraltete Maßnahmen ihr „Fett weg bekommen“.
  • Google verändert den Suchalgorithmus mehrere Hundert Mal im Jahr – Anpassungen sind unbedingt notwendig.

Für Webseitenbetreiber bedeutet das, dass die SEO nicht nur den aktuellen Status quo begutachten und optimieren sollte, sondern auch in die Zukunft geschaut werden muss.

SEO im Jahr 2016 Step #1: Hochwertigen Content auf der Webseite bieten

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung bedeutet auch im Jahr 2016, den Nutzern das zu bieten, was sie suchen – häufig sind das Informationen, beispielsweise zu bestimmten Dienstleistungen, Produkten oder Strategien. Webmaster, die auf ihren Seiten genau diese Dinge einpflegen, werden von Google mit einem besseren Ranking belohnt. Wichtig ist bei der Erstellung der Inhalte:

  • Quality is Key – die oberflächliche Beantwortung einer Frage ist ein guter Anfang, für ein Top-Ranking ist das jedoch meist nicht genug.
  • Je detaillierter die Ausführungen sind, desto mehr wertvolle Informationen nehmen die User mit. Das Ranking verbessert sich, weil der Nutzer länger auf den Seiten verbleibt, den Inhalt mit einem „Like“, einem „Tweet“ oder einem „+1“ belohnt und eventuell sogar einen Backlink setzt.
  • Sinnvolles Einstreuen von Keywords und Begriffen, die das Haupt-Keyword umspannen, optimieren die Auffindbarkeit des Artikels – sogenannte „SEO-Texte“ will jedoch niemand sehen, weder Google noch die Besucher.

Es handelt sich hierbei also um OnPage-Optimierung durch hochwertigen Content zu bestimmten Keywords, der den Besuchern gefällt. Damit ist allerdings erst ein Teil der Optimierung abgeschlossen.

SEO im Jahr 2016 Step #2: Benutzerfreundlichkeit optimieren – Conversion maximieren

Als weitere wichtige Maßnahme im Bereich Onpage-Optimierung gilt es, die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu maximieren. Nutzer möchten auf der Webseite das finden, was sie suchen und gleichzeitig an die Hand genommen und durch die verschiedenen Unterseiten geführt werden. Wichtig sind dabei:

  • Klare Aussagen darüber, was die Unternehmung anbietet. Fragen sollten bereits beim Lesen geklärt werden.
  • Die Navigation ist ein ganz entscheidender Faktor – möglichst flach und mit „Breadcrumbs“ ausgestattet sollte sie sein.
  • Vom Einstieg bis hin zum Verkauf, muss der Prozess klar gegliedert sein – Nutzer, die zwischendurch den Faden verlieren, sind schneller wieder verschwunden als viele Webmaster glauben mögen.
  • Wichtig für die Benutzerfreundlichkeit ist zusätzlich die Mobile-Fähigkeit der Webseite, denn immer mehr Menschen gehen auch mit dem Smartphone oder dem Tab ins Netz – wer eine responsive Webseite besitzt, hat klare Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Werden diese Dinge beachtet, steht einer optimalen Conversion Rate – vom Besuch zum Verkauf – nur noch wenig im Wege. Allerdings muss der Nutzer den hochwertigen geschaffenen Content, der als Einstieg fungiert, erst einmal finden – weiter geht es deshalb mit der OffPage-Optimierung und damit mit der Weiterverbreitung des Contents.

SEO im Jahr 2016 Step #3: Auch die Content-Promotion ist wichtig

Hochwertiger und informativer Content ist der erste Schritt zur erfolgreichen SEO im Jahr 2016. Darauf können Webseitenbetreiber sich jedoch nicht ausruhen, denn das Internet lebt durch die Verknüpfung einzelner Webseiten und auch Google nutzt diese Verknüpfung als Bewertungskriterium für die Relevanz einer Präsenz im Bezug zu bestimmten Themenfeldern.

Der eigene Content muss demnach über verschiedene Channels weiterverbreitet werden, um den maximalen Impact zu erzielen. Möglich ist die Content-Promotion beispielsweise über:

  • Soziale Netzwerke: Social Media ist heute so wichtig wie nie zuvor. Likes, Retweets und +1 sind ganz klare Signale dafür, dass den Nutzern der Content gefällt. Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ können Webseitenbetreiber nutzen, um eine Fanbase aufzubauen und mehr Nutzer mit dem Content in Kontakt zu bringen.
  • Backlink-Generierung: Backlinks können entweder ganz von alleine oder durch aktive Ansprache von Influencern der Branche erfolgen – Blogger sind beispielsweise eine optimale Anlaufstelle, um einen Gastartikel zu platzieren, der einen Backlink enthält.
  • PR: Klassische PR wird häufig vernachlässigt, dabei können Pressemitteilungen an die richtigen Stellen, beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften, dabei helfen, den eigenen Content weiterzuverbreiten.
  • Anzeigenschaltung: Google, Facebook oder LinkedIn – sie alle bieten die Möglichkeit, kostenpflichtige Anzeigen zu schalten. Besonders beliebt sind beispielsweise Google AdWords-Kampagnen. Wer das Budget zur Verfügung hat, sollte diese Maßnahme ebenfalls in Anspruch nehmen.

In der Summe beschreiben die SEO-2016-Steps, den optimalen Weg zu einer gut besuchten und relevanten Webseite. Zusätzlich lässt sich schnell erkennen: In allen drei Schritten setzt der User die Signale – Google „registriert“ diese und lässt sie ins Ranking einfließen. Ein Grund mehr, auf den User zu optimieren und nicht auf die Suchmaschine (zumindest nicht direkt), denn so sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus.

Hotel SEO

Hotel SEO: Suchmaschinenoptimierung für Hotels

Hotels brauchen das Internet, soviel steht fest. Doch wie genau können Hoteliers das World Wide Web für sich nutzen? Warum ist es so wichtig auch entsprechende Hotel SEM Maßnahmen, wie z.B. Hotel SEO, zu ergreifen, anstatt sich weiterhin auf klassische Werbung zu verlassen? Der Grund dafür – oder viel mehr die Gründe – sind einfach:

  • Laut aktuellen Studien buchen 80 Prozent der Menschen Ihren Hotelaufenthalt bereits über das Internet.
  • Eine Buchung vor Ort ist nicht möglich, da sich das Hotel beispielsweise im Ausland oder in einer anderen Stadt befindet.
  • Eine Vermarktung über das Internet bedeutet demnach einen Kundenzuwachs, der klassische Maßnahmen buchstäblich in nur wenigen Klicks weit übertreffen kann.

Anhand dieser drei Punkte wird klar: Die Tourismus-Branche unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Geschäftszweigen. Ihr Kunde kann nicht einfach in Ihr „Geschäft“ kommen, sich Ihre Waren anschauen und kaufen – er muss Ihnen vertrauen, Ihre Dienstleistungen kennenlernen und überzeugt werden.

Mit klassischen Werbemaßnahmen ist solch eine plastische Präsentation nicht – oder zumindest nur schwer – möglich. Gerade heute, in einer Zeit, in der das Internet in alle Lebensbereiche Einzug erhalten hat und der Wettbewerb in der Hotelbranche von Tag zu Tag härter wird, können Sie mit strategischem Online Tourismus Marketing und SEO für Hotels, Ihrer Konkurrenz einen entscheidenden Schritt voraus sein.

Hotel SEO: Führen Sie die richtigen Gäste zu Ihnen

Suchmaschinenoptimierung ist für jedes kommerzielle Unternehmen von großer Bedeutung. Denn nur eine durchdachte SEO-Strategie stellt sicher, dass die Zugriffszahlen, die über Suchmaschinen zustande kommen, gleichbleiben oder sogar weiter steigen.

Es gilt die Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu bestimmten themenrelevanten Schlüsselwörtern zu steigern. Sind Sie beispielsweise ein Hotelier aus dem Pitztal, könnten die passenden Keywords dazu beispielsweise die Folgenden sein:

  • Hotel Pitztal
  • Preiswerte Unterkunft Pitztal Tirol
  • 4 Sterne Wellnesshotel im Pitztal
  • Hotel Pitztal Kinderbetreuung

Die passenden Keywords sollten bei der Onpage-Optimierung Ihrer Webseite unbedingt berücksichtigt werden, um die Relevanz zu verbessern und so die besten Voraussetzungen zu schaffen um mehr Besucher von Google auf Ihre Hotel-Webseite zu bekommen.

Es geht nicht nur darum, dass überhaupt Besucher zu Ihrer Webseite finden, sondern dass die richtigen Leute diese besuchen. Denn nur hochwertiger Traffic erhöht die Chance einer Konversion – also die Verwandlung eines Webseiten-Besuchers in einen neuen Gast.

Suchmaschinenoptimierung kurz erläutert

Mit den obigen Tipps ist aber erst ein winziger Schritt getan, denn wirkliche Ergebnisse gibt es nur durch eine durchdachte und nachhaltige SEO-Strategie, welche grob aus diesen beiden Teilen besteht:

  • OnPage-Optimierung: Maßnahmen an Ihrer Hotel-Webseite wie z.B. Ladezeitenoptimierung und Meta Tags
  • OffPage-Optimierung: Maßnahmen abseits Ihrer Hotel Webseite wie z.B. Linkaufbau und das Sammeln von Unternehmensnennungen

Wenn alles richtig gemacht wird, kann ein und dasselbe Hotel mehrmals auf der ersten Seite bei Google auftauchen. Wo genau?

Konversionsratenoptimierung: Hören Sie auf den Kunden

Laut aktueller Studien wünschen sich Hotelbesucher insbesondere drei Dinge, die Sie über potenzielle Übernachtungsorte im Voraus wissen möchten:

  • Was bietet das Hotel?
  • Wie funktioniert die Kontaktaufnahme und ist eine Buchung online möglich?
  • Wie bewerten andere Urlauber den Aufenthalt?

Aufbauend auf diesen drei Fragen, sollte die Strategie angepasst werden. Für die Implementierung der Antwort auf die ersten beiden Fragen spielt natürlich die Hotelwebseite eine entscheidende Rolle. Denn dort haben Sie die Möglichkeit direkt Änderungen vorzunehmen.

Bieten Sie genaue Beschreibungen und viele Bilder

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Gäste: Sie waren vorher noch nie in Ihrem Hotel. Trotzdem versuchen sie Ihnen zu vertrauen, indem Sie „ungesehen“ eine Buchung vornehmen und dafür vielleicht sogar monatelang gespart haben – eine Enttäuschung wäre eine Katastrophe. Zeigen Sie Ihren potenziellen Gästen also, was Sie zu bieten haben. Sie müssen Vertrauen gewinnen – und das tun Sie auch im Internet in erster Linie mit Bildern.

  • Bilder vom Hotel
  • Bilder von den Zimmern (und verschiedenen Kategorien)
  • Bilder der Außenanlagen und Pools, wenn vorhanden
  • Bilder des Restaurants, der Lobby etc.

Der Versuch, die Gäste auf emotionaler Ebene zu erreichen, ist der erste Schritt zur Buchung. Erst dann folgen genaue Beschreibungen zu den einzelnen Hotelbereichen, die exakt und aussagekräftig sein sollten.

Bieten Sie sowohl einen direkten Kontakt als auch Online-Buchung an

Haben Sie die erste Hürde gemeistert, indem Sie Ihre Gäste mit tollen Bildern und aussagekräftigen Beschreibungen „erreicht“ haben, kommt es nun noch auf den Abschluss an. Dabei gilt es zu unterscheiden, zwischen Online-Buchern und denjenigen, die ein wenig mehr persönliche Betreuung brauchen und deshalb vor der Buchung Kontakt aufnehmen möchten:

Online-Bucher

Diese Personengruppe entscheidet schnell und möchte direkt online buchen. Achten Sie deshalb darauf, dass das Formular für die Buchungsanfrage einfach gestaltet und intuitiv zu bedienen ist. Entscheidet hierbei: Es handelt sich nur um eine Anfrage – reagieren Sie möglichst schnell darauf, damit es sich Ihre potenziellen Gäste nicht wieder anders überlegen.

Kontaktaufnahme

Wer vor der Buchung noch einmal persönlichen Kontakt pflegen möchte, sollte auch die Möglichkeit dazu bekommen. Platzieren Sie Ihre Telefonnummer dort, wo Ihre Gäste sie sehen können und konzipieren Sie ein möglichst einfaches Kontaktformular mit entsprechendem Ansprechpartner (mit Bild). So wissen Ihre Gäste gleich, mit wem sie es zu tun haben – das schafft Vertrauen.

Bieten Sie Bewertungen & Erfahrungsberichte

Neben diesen beiden Punkten ist nun noch ein weiterer entscheidend: Bewertungen Ihres Hauses, die von anderen Gästen verfasst wurden, also „echtes“ Feedback. In der Hotelbranche ist hierbei vor allem das Portal Holidaycheck erwähnenswert.

Viele Hoteliers haben die Wichtigkeit solcher Plattformen, als vertrauensbildende Maßnahme und auch als Traffic-Lieferant noch nicht erkannt – machen Sie nicht denselben Fehler, denn: Die Bewertung Ihrer bisherigen Gäste ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien neuer Gäste.

Beobachten Sie also solche Bewertungsplattformen für Hotels und betreiben Sie Online Reputation Management, um positive Entwicklungen zu stärken und Negativ-Feedback rechtzeitig abzufangen. Außerdem: Es handelt sich hierbei um wichtiges Feedback, das Ihnen helfen kann, noch besser zu werden.

Onlinemarketing und SEO für Hotels ist heute wichtiger denn je. Die Konkurrenz ist groß, die Tourismus-Branche hart umkämpft – nutzen Sie deshalb das Internet für Ihre Zwecke und profitieren Sie von den vielen Vorteilen, die eine professionelle Online-Strategie mit sich bringt.

Google Ranking verbessern

Google Ranking verbessern: Ranking-Faktoren Highlights 2016

Je nachdem, welcher SEO-Bereich, OnPage oder OffPage, bedient wird, sind verschiedene Google Ranking-Faktoren zu beachten, die zum Erfolg führen. Da die Funktionsweise des Google-Suchalgorithmus allerdings nicht öffentlich kommuniziert wird und nur bestimmte Faktoren bestätigt sind, geht es vor allem darum Erkenntnisse aus SEO-Kreisen auszuwerten und umzusetzen. Regelmäßige Algorithmus-Updates sorgen hierbei dafür, dass die Suchergebnisse an neuste Trends angepasst und die Ranking-Faktoren überarbeitet werden.

Für das Jahr 2016 und basierend auf aktuellen Entwicklungen, Informationsschnipseln, die Google herausgegeben hat und natürlich eigenen Untersuchungen und Erfahrungen, können die folgenden Ranking-Faktoren als Highlights herausgefiltert werden: Linkprofil, Content und RankBrain.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre bedeutet in SEO-Kreise immer ein Blick auf die wichtigsten SEO-Faktoren. Oft ergeben sich Veränderungen, bei denen manche Kriterien an Relevanz verlieren und andere an Wichtigkeit gewinnen. Auch im Jahr 2015 gibt es zahlreiche solcher Veränderungen. Eine Analyse der Gewichtung verschiedener Ranking Faktoren lässt dabei vor allem bei sieben Punkten aufhorchen:

Video-Update Oktober 2016

Game Changer: RankBrain

RankBrain wurde Anfang 2015 nach und nach ausgerollt und ist mittlerweile laut Google der drittwichtigste Ranking-Faktor nach Backlinks und Content. Der RankBrain Algorithmus ist eine künstliche Intelligenz, welche durch maschinelles Lernen die Suchergebnisse verbessern soll. Klingt kompliziert, ist es wahrscheinlich auch, deswegen vereinfacht dargestellt…

RankBrain hilft dem Google Algorithmus dabei,

  • mit mehrdeutigen Suchanfragen besser umzugehen
  • umgangssprachliche Begriffe und Wortneuschöpfungen zu interpretieren
  • Spracheingaben und dialogische Suche als Suchanfragen besser zu verarbeiten

Gary Illyes von Google sagt, man kann nicht für RankBrain optimieren. Wenn man sich die obigen Punkte ansieht, macht diese Aussage auch absolut Sinn. Deshalb lieber um Linkaufbau und hochwertige Inhalte kümmern, als sich im RankBrain-Hype zu verlieren.

Onpage-Optimierung stellt weiterhin die Weichen

Für jede SEO-Strategie ist die technische OnPage-Optimierung der erste Schritt. Denn die Maßnahmen sind direkt auf der eigenen Webseite vergleichsweise leicht umgesetzt. Hierbei sollten beispielsweise folgende Kriterien überarbeitet werden:

  • Ladezeit der Webseite
  • Position des Keywords im Titel
  • Keywords in Description
  • Länge der URL

Fehlerhafte beziehungsweise „nicht-Google-konforme“ Onpage-Technik und dessen Behebung ist der erste Schritt und damit die Grundvoraussetzung für den SEO-Erfolg.

Hochwertige Inhalte

Qualität ist das A und O, wenn es darum geht, unternehmerische Leistungen anzubieten – das gilt auch für die Webseiteninhalte. Der wirkliche Inhalt eines Textes kann von Google zwar noch nicht ausgewertet werden, aber man schaut hierfür auf Nutzersignale.

Die Relevanz ist natürlich eine ganz andere Geschichte und kann schon längst sehr gut erkannt werden. Hierbei geht es deshalb vor allem darum, existente Möglichkeiten zu nutzen, um die Themenrelevanz zu bestätigen, beispielsweise Keywords in den H-tags.

Auch die Länge des Textes spielt eine Rolle, wie auch die internen Verlinkungen und die Nutzung von Medien, wie beispielsweise Bildmaterial, eine Rolle, um die Qualität des Contents zu erhöhen und somit auch das Ranking zu pushen.

Offpage-Optimierung bleibt der wichtigste Ranking-Faktor

Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, dass der Linkaufbau an Bedeutung verliert und mit zu viel Risiko verbunden ist: Es bleibt die einzige Disziplin, die wirklich Resultate bringt. Natürlich wird die Arbeit immer mehr zum Minenfeld, so dass man bei der Platzierung von Backlinks mittlerweile sehr vorsichtig sein muss, aber wer es versteht Link Risk Management zu betreiben und sich nicht dumm anstellt, der ist den meisten SEO-Agenturen meilenweil voraus.

Im Folgenden einige Highlights aus dem Bereich der OffPage-Optimierung. Dabei werden selbstverständlich auch einige Mythen zerstört.

Soziale Signale korrelieren weiterhin gut

Facebook und Twitter: Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Fast jeder besitzt einen Account für zumindest ein soziales Netzwerk und kommuniziert darüber mit den Freunden und Bekannten, teilt Links und äußert seine Meinung mit „Likes“ und „Retweets“. In der SEO-Community wird viel über die Wirkung diskutiert. Mittlerweile hat Matt Cutts aber bestätigt, dass es keinen solchen Faktor gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird. Dafür ist das Signal zu unverlässlich.

Trotzdem ist Social Media für SEO nicht uninteressant. Denn durch Sharing werden die eigenen Inhalte von mehr Menschen gesehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Nennung oder einer Verlinkung logischerweise steigt.

Deswegen sollten die Social Media-Auftritte regelmäßig gepflegt und mit Content versorgt werden, um für eine alternative Besucherquelle und mehr Sichtbarkeit zu sorgen. In keinster Weise bedeutet dies, dass Social Media Marketing wichtig oder nötig ist. Solange die Profile passen und man sich regelmäßig kümmert, ist alles in Butter.

Backlinks stehen weiterhin im Mittelpunkt

Backlinks spielen seit jeher eine große Rolle für das Google-Ranking. Je mehr andere Webseiten auf die Unternehmenswebseite verlinken, desto eher wird die Webseite als themenrelevant gewertet. Allerdings ist im Jahr 2016 nicht nur die Anzahl der Backlink entscheidend. Auch die Qualität spielt hier eine große Rolle, die beispielsweise anhand folgender Kriterien gemessen wird:

  • Linkprofil auch mit nofollow-Links
  • Autorität und Trust der verlinkenden Webseite
  • Anzahl der Worte innerhalb des Links
  • Anzahl der Links mit Keywords
  • Position des Links im Layout
  • und so weiter…

Keyword-Links und -Domains verlieren stark an Bedeutung

Lange Zeit dachte man, dass Keywords in Links und Domains entscheidend für den SEO-Erfolg sind. Spätestens im Jahr 2016 darf gesagt werden, dass sich das ein wenig geändert hat. Heutzutage wertet Google „natürliche“ Links sehr viel höher als pure Keyword-Links – für die kommenden SEO-Maßnahmen sollte das also unbedingt beachtet werden, denn die sogeannte „harte Keyword-Optimierung“ kann sich spätestens seit dem Google Penguin Update sehr sehr nachteilig auswirken.

Auch die Wirkung von Keyword-Domains ist deutlich verringert worden, wobei es immer noch kein Nachteil ist gutscheine.de zu haben :) Es muss gesagt werden: Eine bekannte Marke zu bauen, ist weitaus sinnvoller, als sich Sorgen um Sachen wie Keywords in der Domain zu machen.

Brands und ihre Sonderstellung

Marken sind auch im Jahr 2016 von vielen Google-Regeln ausgenommen. Das bedeutet beispielsweise, dass Google es durchaus als natürlich ansieht, wenn Verlinkungen vor allem den Markennamen tragen. Negative Auswirkungen sind bei der Brandoptimierung also nicht zu erwarten.

Marken stehen für Vertrauen und Autorität. Da Google genau diese Faktoren schätzt, ist es kein Wunder, dass Brands Google dominieren. Einen interessanter Beitrag vom ViperChill: How 16 Companies are Dominating the World’s Google Search Results

Im SEO-Jahr 2016 ist vieles anders – und doch sind manche Maßnahmen altbekannt. Während künstliche Intelligenz wahrscheinlich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, lässt die Bedeutung von Backlinks ein klein wenig nach. Die Kombination aus bekannten und neuen Maßnahmen ist deshalb der einzige und vor allem effektivste Weg zum Erfolg im Internet.

Immergrüne SEO

5 Gründe, wieso nachhaltige SEO eine sichere Investition ist

Suchmaschinenoptimierung mutet manchem Unternehmer immer noch wie ein großer und doch schwammiger Begriff an, der scheinbar großes Potenzial birgt, aber nicht so richtig greifbar ist. Wie wichtig SEO wirklich ist, wird jedoch immer deutlicher: Die Sichtbarkeit der eigenen Webseite im Netz wird immer mehr zu einem Akquise-Werkzeug, das längst an vorderster Front kämpft. Entsprechende Maßnahmen fördern den Erfolg – und doch bleibt die Frage: Lohnt sich Suchmaschinenoptimierung?

Ob SEO-Maßnahmen eingesetzt werden oder nicht, kann ganz entscheidend dazu beitragen, wie erfolgreich die Unternehmung ist. Dabei geht es nicht nur darum, auf Position eins der Suchergebnisse aufzusteigen, sondern die Sichtbarkeit allgemein zu stärken – dann wird auch die Antwort auf die Frage, ob sich SEO lohnt klar: Ja, es lohnt sich. Und zwar aus folgenden Gründen.

Wieso Sie jetzt in nachhaltige SEO investieren sollten

Grund #1: SEO ist die Zukunft, denn Nutzer suchen online

Branchenbücher verstauben in der Ecke und auch die älteren Generationen suchen im Netz – das Umdenken findet längst statt:

  • Neun von zehn Menschen nutzen Google
  • Sie alle suchen nach einer Lösung für ihr ganz persönliches „Problem“.
  • Die Lösung finden Sie in einem Produkt oder in der Dienstleistung eines Unternehmens.

Wer mit entsprechenden SEO-Maßnahmen also direkt auf den vordersten Plätzen der Suchergebnisse erscheint, hat eine Investition in die Zukunft getan. Immer mehr Menschen nutzen das Internet, ob Kinder oder Rentner.

Grund #2: SEO bietet Lösungen direkt an

Suchmaschinenoptimierung hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Akquise-Maßnahmen: Der potenzielle Neukunde muss nicht davon überzeugt werden, dass er die angebotenen Produkte oder Dienstleistungen benötigt – denn er weiß es schon, sonst würde die Unternehmenswebseite mit seinem Angebot nicht auftauchen. SEO agiert also nach dem Pull-Prinzip, das in drei Schritten funktioniert:

  • Der Kunde sucht eine Lösung durch Eingabe von Keywords.
  • Das Unternehmen bietet eine Lösung.
  • Der Kunde kauft beim Unternehmen ein – einfacher könnte die Akquise nicht sein.

Grund #3: SEO ist nicht immer günstig – aber kosteneffizient

Ein Grund, den viele Unternehmer anführen, wenn sie sich gegen SEO entscheiden, ist der Kostenfaktor. Klar ist, dass Suchmaschinenoptimierung nicht günstig ist. Die Investitionen jedoch lohnen sich. So kann eine Top-Position für ein Unternehmen signifikante Zuwächse bedeuten, denn: Top-Positionen in den Google-Suchergebnissen werden angeklickt – bietet das Angebot den gewünschten Nutzen, wird gekauft.

Eine einfache Milchmädchen-Rechnung, die aufgeht, wenn die SEO-Maßnahmen professionell umgesetzt werden. Die Effizienz wird durch dabei durch die besonderen Vorteile der SEO (gegenüber anderen Marketingmaßnahmen) gesichert:

  • Sehr hohe Reichweite
  • Sehr hohe Flexibilität
  • Sehr hohe Zielgruppengenauigkeit

So können die Investitionen, die zweifellos gemacht werden müssen, möglichst schnell in Erfolge „umgewandelt“ werden.

Grund #4: SEO ist messbar

Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi bedeutet, dass alle umgesetzten Maßnahmen und Erfolge protokolliert, analysiert und bewertet werden. So lassen sich sehr schnell messbare Kennzahlen erstellen, auf deren Basis die SEO-Erfolge bewertet werden können.

Hier liegt es auch am Unternehmer (als Auftragsgeber) den Wert von Traffic-Zuwächsen und darauf resultierenden Käufen zu erkennen. Es muss nicht immer eine Top-1-Position zu einem bestimmten Keyword sein, um Erfolge verzeichnen zu können.

Noch sehr viel einfacher zu messen ist der Return-of-Investment (ROI) von Google AdWords Anzeigen als Teil der SEO-Maßnahmen. Mit einem entsprechenden Tracking der Anzeigen-Klicks lassen sich alle notwendigen Kennzahlen ablesen:

  • Was kostet ein Klick?
  • Wie viele AdWords-Klicks sind im Zeitraum X erfolgt?
  • Wie viele AdWords-Klicks im Zeitraum X resultierten in einem Kauf?

Bei einem Klickpreis von einem Euro, 300 Klicks pro Monat und 30 daraus resultierenden Verkäufen zu einem Preis von 50 Euro, liegt der ROI pro Monat bei 1.200 Euro. Im gesamten Jahr ergibt sich ein ROI von 14.400 Euro – und zwar pro Produkt.

Grund #5: SEO stärkt die Reputation nachhaltig – und bringt so Neukunden

SEO ist vor allem aufgrund eines ganz besonderen Aspektes interessant: Es erhöht die Sichtbarkeit, und zwar nicht nur in diesem einen Moment der Suchanfrage. Da Suchmaschinenoptimierung langfristig ausgelegt ist, bedeutet diese Maßnahme, dass Suchende immer häufiger mit dem Unternehmens-, Marken- oder Produktnamen in Kontakt kommen. Dieses Form von Brand Awareness ist ein entscheidender Erfolgsfaktor, stärkt er doch die Expertenstellungen des Unternehmens in einem ganz bestimmten Kontext.

SEO ist eine nachhaltige Maßnahme, die viel Zeit und Energie benötigt – dafür belohnt sie jedoch mit Neukunden, mehr Aufmerksamkeit für die Unternehmung und eine Steuer- und Messbarkeit, die ihresgleichen sucht. Die vielen Vorteile machen SEO deshalb schon heute zum Akquise- und Kommunikationstool Nummer eins.

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Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung

Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung? Das wird teuer

Unternehmen stecken viel Geld in die Firmenwebseite, denn sie gilt als die virtuelle Tür zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen – da soll der erste Eindruck natürlich stimmen. Ohne eine entsprechende SEO-Strategie ist jedoch auch die schönste Website nutzlos, denn: wozu ein schickes Design, wenn keine Besucher kommen? Suchmaschinenoptimierung und Webdesign sind zwei verschiedene Dinge, gehören jedoch untrennbar zusammen.

Die Konzeption einer Unternehmenswebseite ist ein langwieriger und komplizierter Prozess, der idealerweise mit einem professionellen Partner realisiert werden sollte. Dabei gilt es, auf verschiedene Dinge zu achten:

  • Das Corporate Design sollte sich in der Webseite wiederfinden.
  • Content, wie Texte und Bildmaterial müssen bereitliegen.
  • Die Benutzerfreundlichkeit der Webseite sollte (durch entsprechende Testläufe) sichergestellt werden.

Doch damit ist die Planung noch längst nicht abgeschlossen, denn: „Reale“ Menschen, wie Kunden oder Geschäftspartner, sind nicht die Einzigen, die die Webseite besuchen – auch die Suchmaschine Google will zufriedengestellt werden, um ein besseres Google Ranking und damit mehr Besucher zu ermöglichen.

Die Kriterien, die dafür wichtig sind, sollten deshalb schon während der Planung berücksichtigt werden, um eine Integration und Umsetzung zu vereinfachen. So können auch Kosten für SEO und Webdesign eingespart werden.

Erst Design, dann SEO: warum das meist nicht der richtige Weg ist

Natürlich sollte eine Webseite in erster Linie die menschlichen Besucher überzeugen. Das Design der Webseite ist deshalb ein ganz entscheidender Faktor, der für den Erfolg der Online-Präsenz wichtig ist. Dennoch, Unternehmen, die den Gesichtspunkt SEO gleich in das Design und die Programmierung miteinfließen lassen, können Zeit und Geld sparen:

  • Unsaubere Quellcodes sind im Nachhinein nur unter großem Aufwand zu korrigieren.
  • „Falsche“ CMS-Entscheidungen können bereits von vornherein zu einem suboptimalen Ranking führen.
  • Wurden Standard-Templates genutzt, kann es sein, dass bestimmte Standardeinstellungen gegen das Ranking arbeiten.

All diese Punkte greifen tief in die Potenziale der Onpage-Optimierung ein und können die Webseite im schlimmsten Fall ins unternehmerische Abseits stellen. Nun könnten die Betreiber der Webseite auf folgenden Gedanken kommen – OnPage-Optimierung vernachlässigen und stattdessen auf die OffPage-Optimierung setzen. Richtig ist, dass die Offpage-Optimierung sehr viel größere Impulse für das Ranking setzen kann, beispielsweise durch:

Backlinks

Backlinks von anderen Webseiten haben starken Einfluss auf die Positionierung innerhalb der Suchergebnisse. Je näher das Thema und je größer der Einfluss der verlinkenden Webseite, desto größer ist der Einfluss des Backlinks.

Backlinks erreichen Seitenbetreiber beispielsweise durch die Platzierung von Gastartikeln oder besonders hochwertigen eigenen Content, auf die andere Webseitenbetreiber gerne verlinken. Aber auch selbst kann man Hand anlegen… Hier finden Sie 10 kostenlose Linkquellen auf einen Blick.

Signale aus sozialen Netzwerken

Facebook, Google+ oder Twitter werden höchstwahrscheinlich in Zukunft das Ranking einer Webseite durch Erwähnungen, wie Likes, +1, Retweets und andere Signale beeinflussen. Qualitativ hochwertige Präsenzen sind deshalb auch ein Teil der Offpage-Optimierung, um die Anzahl der „Social Signals“ zu erhöhen. Social Media SEO nennen wir das Ganze.

Die Offpage-Optimierung ist nicht umsonst die Königsdisziplin der SEO. Das große Aber kommt jedoch noch: Die Onpage-Optimierung legt den Grundstein jeder Optimierungsstrategie. Stimmt sie nicht, so ist auch jede Offpage-Optimierung nur halb so effektiv – wenn überhaupt.

Das Problem ist einfach die „schlechte“ Programmierung der Webseite, die Google Crawler unter Umständen ausschließt, wichtiges Potenzial ungenutzt lässt und zahlreiche weitere SEO-Fehler begeht.

Eine gleichzeitige Konzeption unter den Gesichtspunkten SEO und Webdesign ist deshalb der ideale Weg – allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass alles verloren ist, wenn das Webdesign ohne SEO-Hintergedanken erfolgt ist.

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: SEO-Kriterien, die Webseiten-Betreiber prüfen sollten

Oftmals werden Webseiten schön designt und online gestellt, nur um dann festzustellen: Die Zugriffszahlen sind im Keller und innerhalb der ersten Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) von Google & Co. taucht die Internetpräsenz auch nicht auf.

Klar ist nun: Ein SEO-Profi muss her, der das Kind aus dem Brunnen holt. Die SEO einer Webseite ist dabei ebenso kompliziert und langwierig, wie das Design selbst. Die Erfolge, die damit erzielt werden können, sprechen jedoch für sich:

  • Bessere Google Rankings (mehr Sichtbarkeit online)
  • Mehr Webseiten-Zugriffe
  • Höhere Conversion Rates (Käufe, Kontaktaufnahmen etc.)

Um dies zu erreichen, schaut sich der SEO-Dienstleister das Gerüst hinter der Webseite an und nimmt entsprechende Optimierungen vor – einige davon sind schnell umgesetzt, andere brauchen viel Zeit:

  • Meta-Tags: Die Meta-Tags werden von Suchmaschinen ausgelesen und sollten deshalb individuell für die Webseite geschrieben werden und entsprechende Keywords enthalten.
  • Bilder und Grafiken: Alles, was nicht in Worten beschrieben ist, kann von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden – entsprechende Dateinamen, alt- und title-Attribute und umliegender Text für Bilder schaffen hier Abhilfe.
  • Quellcode: Unsaubere Quellcodes können bereits den Zugriff der sogenannten Google Crawler, die die Webseite durchsuchen und deren Relevanz zu einem bestimmten Thema bewerten, verhindern bzw. verschlechtern. Entsprechende Optimierungen und Entfernung von Barrieren sind für den Erfolg im Internet ganz entscheidend.

Vor allem der letzte Punkt ist der wohl kritischste Schritt während des Optimierungsprozesses – und gleichzeitig der umfangreichste. Je weniger SEO beim Design und der Konzeption ein Thema war, desto schwerer wird die anschließende Optimierung.

SEO ohne ansprechendes Webdesign, ansprechendes Webdesign ohne SEO: In beiden Fällen werden Webseiten-Betreiber keinen Spaß an Ihrer Internetpräsenz haben, da immer etwas fehlt – entweder die Besucher, die über Google auf die Webseite finden sollen oder ein packendes Erscheinungsbild, das die Besucher davon überzeugt, was die Unternehmung anbietet. SEO und Webdesign gehören deshalb eng miteinander verknüpft, und das idealerweise schon während der Konzeption der Webseite – Online-Erfolge lassen so nicht mehr lange auf sich warten.

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