Beiträge

Hotel SEO

Hotel SEO: Suchmaschinenoptimierung für Hotels

Hotels brauchen das Internet, soviel steht fest. Doch wie genau können Hoteliers das World Wide Web für sich nutzen? Warum ist es so wichtig auch entsprechende Hotel SEM Maßnahmen, wie z.B. Hotel SEO, zu ergreifen, anstatt sich weiterhin auf klassische Werbung zu verlassen? Der Grund dafür – oder viel mehr die Gründe – sind einfach:

  • Laut aktuellen Studien buchen 80 Prozent der Menschen Ihren Hotelaufenthalt bereits über das Internet.
  • Eine Buchung vor Ort ist nicht möglich, da sich das Hotel beispielsweise im Ausland oder in einer anderen Stadt befindet.
  • Eine Vermarktung über das Internet bedeutet demnach einen Kundenzuwachs, der klassische Maßnahmen buchstäblich in nur wenigen Klicks weit übertreffen kann.

Anhand dieser drei Punkte wird klar: Die Tourismus-Branche unterscheidet sich grundsätzlich von anderen Geschäftszweigen. Ihr Kunde kann nicht einfach in Ihr „Geschäft“ kommen, sich Ihre Waren anschauen und kaufen – er muss Ihnen vertrauen, Ihre Dienstleistungen kennenlernen und überzeugt werden.

Mit klassischen Werbemaßnahmen ist solch eine plastische Präsentation nicht – oder zumindest nur schwer – möglich. Gerade heute, in einer Zeit, in der das Internet in alle Lebensbereiche Einzug erhalten hat und der Wettbewerb in der Hotelbranche von Tag zu Tag härter wird, können Sie mit strategischem Online Tourismus Marketing und SEO für Hotels, Ihrer Konkurrenz einen entscheidenden Schritt voraus sein.

Hotel SEO: Führen Sie die richtigen Gäste zu Ihnen

Suchmaschinenoptimierung ist für jedes kommerzielle Unternehmen von großer Bedeutung. Denn nur eine durchdachte SEO-Strategie stellt sicher, dass die Zugriffszahlen, die über Suchmaschinen zustande kommen, gleichbleiben oder sogar weiter steigen.

Es gilt die Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu bestimmten themenrelevanten Schlüsselwörtern zu steigern. Sind Sie beispielsweise ein Hotelier aus dem Pitztal, könnten die passenden Keywords dazu beispielsweise die Folgenden sein:

  • Hotel Pitztal
  • Preiswerte Unterkunft Pitztal Tirol
  • 4 Sterne Wellnesshotel im Pitztal
  • Hotel Pitztal Kinderbetreuung

Die passenden Keywords sollten bei der Onpage-Optimierung Ihrer Webseite unbedingt berücksichtigt werden, um die Relevanz zu verbessern und so die besten Voraussetzungen zu schaffen um mehr Besucher von Google auf Ihre Hotel-Webseite zu bekommen.

Es geht nicht nur darum, dass überhaupt Besucher zu Ihrer Webseite finden, sondern dass die richtigen Leute diese besuchen. Denn nur hochwertiger Traffic erhöht die Chance einer Konversion – also die Verwandlung eines Webseiten-Besuchers in einen neuen Gast.

Suchmaschinenoptimierung kurz erläutert

Mit den obigen Tipps ist aber erst ein winziger Schritt getan, denn wirkliche Ergebnisse gibt es nur durch eine durchdachte und nachhaltige SEO-Strategie, welche grob aus diesen beiden Teilen besteht:

  • OnPage-Optimierung: Maßnahmen an Ihrer Hotel-Webseite wie z.B. Ladezeitenoptimierung und Meta Tags
  • OffPage-Optimierung: Maßnahmen abseits Ihrer Hotel Webseite wie z.B. Linkaufbau und das Sammeln von Unternehmensnennungen

Wenn alles richtig gemacht wird, kann ein und dasselbe Hotel mehrmals auf der ersten Seite bei Google auftauchen. Wo genau?

Konversionsratenoptimierung: Hören Sie auf den Kunden

Laut aktueller Studien wünschen sich Hotelbesucher insbesondere drei Dinge, die Sie über potenzielle Übernachtungsorte im Voraus wissen möchten:

  • Was bietet das Hotel?
  • Wie funktioniert die Kontaktaufnahme und ist eine Buchung online möglich?
  • Wie bewerten andere Urlauber den Aufenthalt?

Aufbauend auf diesen drei Fragen, sollte die Strategie angepasst werden. Für die Implementierung der Antwort auf die ersten beiden Fragen spielt natürlich die Hotelwebseite eine entscheidende Rolle. Denn dort haben Sie die Möglichkeit direkt Änderungen vorzunehmen.

Bieten Sie genaue Beschreibungen und viele Bilder

Versetzen Sie sich in die Lage Ihrer Gäste: Sie waren vorher noch nie in Ihrem Hotel. Trotzdem versuchen sie Ihnen zu vertrauen, indem Sie „ungesehen“ eine Buchung vornehmen und dafür vielleicht sogar monatelang gespart haben – eine Enttäuschung wäre eine Katastrophe. Zeigen Sie Ihren potenziellen Gästen also, was Sie zu bieten haben. Sie müssen Vertrauen gewinnen – und das tun Sie auch im Internet in erster Linie mit Bildern.

  • Bilder vom Hotel
  • Bilder von den Zimmern (und verschiedenen Kategorien)
  • Bilder der Außenanlagen und Pools, wenn vorhanden
  • Bilder des Restaurants, der Lobby etc.

Der Versuch, die Gäste auf emotionaler Ebene zu erreichen, ist der erste Schritt zur Buchung. Erst dann folgen genaue Beschreibungen zu den einzelnen Hotelbereichen, die exakt und aussagekräftig sein sollten.

Bieten Sie sowohl einen direkten Kontakt als auch Online-Buchung an

Haben Sie die erste Hürde gemeistert, indem Sie Ihre Gäste mit tollen Bildern und aussagekräftigen Beschreibungen „erreicht“ haben, kommt es nun noch auf den Abschluss an. Dabei gilt es zu unterscheiden, zwischen Online-Buchern und denjenigen, die ein wenig mehr persönliche Betreuung brauchen und deshalb vor der Buchung Kontakt aufnehmen möchten:

Online-Bucher

Diese Personengruppe entscheidet schnell und möchte direkt online buchen. Achten Sie deshalb darauf, dass das Formular für die Buchungsanfrage einfach gestaltet und intuitiv zu bedienen ist. Entscheidet hierbei: Es handelt sich nur um eine Anfrage – reagieren Sie möglichst schnell darauf, damit es sich Ihre potenziellen Gäste nicht wieder anders überlegen.

Kontaktaufnahme

Wer vor der Buchung noch einmal persönlichen Kontakt pflegen möchte, sollte auch die Möglichkeit dazu bekommen. Platzieren Sie Ihre Telefonnummer dort, wo Ihre Gäste sie sehen können und konzipieren Sie ein möglichst einfaches Kontaktformular mit entsprechendem Ansprechpartner (mit Bild). So wissen Ihre Gäste gleich, mit wem sie es zu tun haben – das schafft Vertrauen.

Bieten Sie Bewertungen & Erfahrungsberichte

Neben diesen beiden Punkten ist nun noch ein weiterer entscheidend: Bewertungen Ihres Hauses, die von anderen Gästen verfasst wurden, also „echtes“ Feedback. In der Hotelbranche ist hierbei vor allem das Portal Holidaycheck erwähnenswert.

Viele Hoteliers haben die Wichtigkeit solcher Plattformen, als vertrauensbildende Maßnahme und auch als Traffic-Lieferant noch nicht erkannt – machen Sie nicht denselben Fehler, denn: Die Bewertung Ihrer bisherigen Gäste ist eines der wichtigsten Entscheidungskriterien neuer Gäste.

Beobachten Sie also solche Bewertungsplattformen für Hotels und betreiben Sie Online Reputation Management, um positive Entwicklungen zu stärken und Negativ-Feedback rechtzeitig abzufangen. Außerdem: Es handelt sich hierbei um wichtiges Feedback, das Ihnen helfen kann, noch besser zu werden.

Onlinemarketing und SEO für Hotels ist heute wichtiger denn je. Die Konkurrenz ist groß, die Tourismus-Branche hart umkämpft – nutzen Sie deshalb das Internet für Ihre Zwecke und profitieren Sie von den vielen Vorteilen, die eine professionelle Online-Strategie mit sich bringt.

Hotel Suchmaschinenoptimierung

Hotel SEM: Mit der Hotel Webseite Google erobern

Erscheint die eigene Hotel-Webseite in den Suchergebnissen ganz oben, sind viele Besucher garantiert. Die ersten Plätze bei Google sind bei einer Hotel-Suchanfrage jedoch hart umkämpft und müssen sich den Platz mit Ergebnissen des sogenannten Google Hotel Finder, den Google Anzeigen und Google Places teilen. Hotel SEM bedeutet also nicht nur klassische On- und OffPage-Optimierung, sondern auch die Nutzung von weiteren Tools und Plattformen, um gegen die große Konkurrenz zu bestehen.

Jeden Sommer dasselbe: Millionen Urlauber sind auf der Suche nach einem schönen Urlaubsziel, um dort den Jahresurlaub zu verbringen. Für Hoteliers eine ganz besonders spannende und vor allem lukrative Zeit – vorausgesetzt die bisherigen SEO-Maßnahmen waren erfolgreich. Das Problem, das Hoteliers im Bezug auf Top-Google-Platzierungen haben, ist: Die erste Seite der Suchergebnisse bietet nur wenige Slots für organische Suchergebnisse. Der Rest wird dominiert von:

  • Google AdWords-Anzeigen
  • Dem Hotel Finder von Google
  • Google Places

Erst danach folgen wenige Plätze für „echte Webseiten“. Für Hoteliers bedeutet das, dass Hotel SEM eine vollkommen andere Herangehensweise erfordert, um die Sichtbarkeit des Hotels zu erhöhen. Die Optimierung der Webseite hat zwar nah wie vor einen hohen Stellenwert, die Nutzung weiterer Tools sowie eine professionelle und vollständige Präsentation innerhalb der von Google zur Verfügung gestellten Werkzeuge ist jedoch mindestens genauso wichtig.

Der Mix macht’s: Warum „Hotel SEM“ nicht gleich „normale SEM“ ist

Die erste Seite der Hotel-Suchergebnisse unterscheidet sich insofern von anderen Sucheingaben, als das Google die Seite in vier Teile splittet: AdWords, Hotel Finder Ergebnisse, Google Places und organische Suchergebnisse. Und damit unterscheidet sich Hotel SEO von „normaler“ Suchmaschinenoptimierung.

Es gilt also ein Gesamtpaket zu formen, das alle vier Bereiche optimiert – und dazu gehört eine ganze Menge Arbeit. Wie beim sogenannten Marketing-Mix, macht die Kombination aus verschiedenen Maßnahmen den Erfolg aus. Wir nennen das Ganze mal „Hotel-SEO-Mix“.

Maßnahme #1: Google AdWords-Kampagnen nutzen

AdWords-Anzeigen erscheinen bei einer beispielhaften Google-Suche nach „Hotel Innsbruck“ ganz oben und rechts auf der Seite. Die Relevanz solcher Anzeigen wird also bereits auf den ersten Blick deutlich:

  • AdWords-Anzeigen erscheinen sofort im Blickfeld des Suchenden – die Klickrate ist „von Haus aus“ besonders hoch.
  • Zwar sind diese Ergebnisse als „Anzeige“ deklariert, das hält Nutzer jedoch nicht davon ab zu klicken – im Gegenteil: Häufig erscheinen hier Buchungsportale, beispielsweise Booking.com oder HRS, die besonders hohes Vertrauen besitzen. Das sollte der Hotelier sich zunutze machen, indem auch die Präsentation auf diesen Portalen optimiert wird.
  • Hoteliers, die eigene AdWords-Anzeigen schalten, sollten dabei vor allem die sogenannten Image-Ads (noch in der Beta-Phase) nutzen beziehungsweise testen, bei denen nicht nur Text, sondern auch ansprechende Bilder integriert werden können. Das kann die Klickrate noch weiter erhöhen.

Optimal arrangierte AdWords-Anzeigen können also mit wenig Aufwand zu Top-Positionen führen. Allerdings sind dafür umfangreche Kenntnisse zur Dynamik dieser Anzeigen notwendig, um ein positives Ergebnis herbeizuführen. Die Zusammenarbeit mit AdWords-Experten ist deshalb für das Online Hotel Marketing empfehlenswert.

Maßnahme #2: Hotel Finder nutzen

Der Hotel-Finder wird immer mehr zum wichtigsten Tool von Hoteliers, die Besucher auch über das Internet gewinnen wollen. Ihn gibt es zwar bereits seit 2011, dennoch gewinnt er erst seit Kurzem richtig an Fahrt – und die sollten Hotelbesitzer unbedingt nutzen. Angezeigt werden hier zur Suchanfrage passende Hotels aus verschiedenen (Sterne-)Kategorien mit Preisen und bisherigen Bewertungen.

Mit einem Klick auf die Ergebnisse kann der Nutzer direkt weitere Informationen, beispielsweise Anreise- und Abreise-Datum festlegen und wird auf Buchungsportale, wie Booking.com oder HRS weitergeleitet. Um es mit dem eigenen Hotel in den Hotel Finder zu schaffen, ist eine Listung in diesen Buchungsportalen ein wichtiges Kriterium. Auch die Optimierung des Google Places Profils ist entscheidend.

Maßnahme #3: Google My Business nutzen

Google My Business ist für alle lokal agierenden Unternehmen und Geschäfte ein wichtiges Werkzeug, denn: Die Google-Suche beinhaltet fast immer lokale Suchergebnisse. Bei der Suchmaschinenoptimierung für Hotels schlägt Google My Business gleich zwei Fliegen mit einer Klappe:

  • Das Hotel landet in den lokalen Ergebnissen auf der ersten Suchergebnisseite
  • Das Hotel kann durch einen Google My Business Eintrag in die Ergebnisse des Hotel Finders „rutschen“.

Die außerordentliche Relevanz von Google Places (auch als Teil der Local SEO) wird damit sehr schnell deutlich. Wichtig für einen optimalen Google Places Eintrag sind dabei folgende Dinge:

  • Ein vollständiges und aktuelles Profil
  • Profildaten, wie Name, Adresse und Telefonnummer, sollten identisch zu den Eintragungen in anderen Portalen sein (so prüft Google unter anderem den Punkt „Aktualität“)
  • Möglichst viele positive Bewertungen (diese können mit Maßnahmen des Online Reputation Management optimiert werden)
  • Intelligente Nutzung von passenden Keywords

Hoteliers, die das Profil des Hauses bei Google Places pflegen, können in Punkte Hotel SEO also einen großen Vorsprung gegenüber der Konkurrenz erwirtschaften.

Maßnahme #4: Die eigene Webseite optimieren

Klassische SEO-Fans dürfen aufatmen, denn auch die eigene Webseite hat durch SEO-Maßnahmen eine Chance in den wenigen Slots auf der ersten Hotel-Ergebnisseite aufzutauchen. Um jedoch einen dieser begehrten Slots für sich zu beanspruchen, ist eine nahezu perfekte Strategie notwendig, die folgende Bereiche optimiert:

  • Die Webseite selbst: Dazu gehört die Nutzung von themenrelevanten Keywords, die Pflege der Meta-Daten, die Maximierung der User Experience durch eine professionelle Programmierung.
  • Der Linkaufbau: Dazu gehören nicht nur Backlinks von anderen Webseiten, sondern auch die Pflege von Profilen auf sozialen Netzwerken, um „Social Signals“ zu generieren (die beim Ranking eine indirekte Rolle spielen; mehr dazu unter Social Media SEO).

Schafft es die Webseite auf die ersten organischen Plätze (und auch, wenn nicht) ist zusätzlich die Nutzung von sogenannten Rich Snippets von Vorteil. Diese erweitern den Ergebniseintrag des Hotels um weitere Daten, wie Bewertungen, Bilder, Preise und vieles mehr – es handelt sich also um eine Art „Webseiten-Vorschau“, die zu mehr Klicks führt. Um Rich Snippets einzubinden, kann schema.org für Hotels als Vorlage genutzt werden. Das erleichtert die Integration enorm.

Mit den Rich Snippets schließt sich der Kreis des Hotel-SEO-Mix wieder, denn: Bewertungen kommen aus Google Places und Buchungsplattformen. Google Places wiederrum ist ein Teilschritt zum Eintrag in den Hotel Finder. Die AdWords-Anzeigen thronen über allem bieten ebenfalls durch Rich Snippets weitere Daten, die den Suchenden zum Klicken animieren. Im Einzelnen sind die Hotel-SEO-Maßnahmen bereits sehr effektiv – Hoteliers, die alle vier Maßnahmen jedoch verknüpfen, holen das digitale Maximum heraus. Und freuen sich so über mehr Gäste.

Hotel Webseite

Hotel Website Marketing: Was erwarten potenzielle Gäste?

Hotel-Gäste, die allein auf Empfehlung von Freunden oder über Print-Anzeigen ins Haus gefunden haben, sind heute rar. Zwar bleibt der Freundeskreis weiterhin eine willkommene Informationsquelle für den nächsten Hotel-Aufenthalt, ein weiterer Punkt darf von Hoteliers der Zukunft jedoch nicht mehr außer Acht gelassen werden: die eigene Hotel-Webseite, die nicht nur Präsentation-, sondern auch Akquise-Medium ist – vorausgesetzt sie überzeugt.

Der Entscheidungsprozess eines potenziellen Hotel-Gastes folgt heute einem eindeutigen Schema, dem sich kein Hotelier verschließen kann. Das Internet spielt dabei eine tragende Rolle für das Hotel Marketing. Vor allem Suchmaschinen, wie Google, sind Anlaufstelle Nummer eins, wenn es darum geht, das perfekte Hotel zu finden:

  • Rund 73 Prozent aller Nutzer suchen Hotels über entsprechende Suchmaschinen.
  • Mehr als 90 Prozent davon nutzen Google.
  • Der Nutzer schaut sich durchschnittlich zehn Hotel-Webseiten an.

Insbesondere die Tatsache, dass der Nutzer seine Entscheidung aufgrund der Hotel-Webseite fällt und dabei nicht nur eine, sondern gleich mehrere Internetpräsenzen analysiert werden, zeigt: Die Webseite muss entsprechende Wirkung zeigen, um den Webseiten-Besucher zum Gast zu machen. Geschafft wird das auf verschiedene Wege, die allesamt Teil des Hotel Website Marketing sind:

  • Informationsgehalt der Webseite
  • Präsentation der Leistungen
  • Buchungs- und Kontaktmöglichkeiten

Erst Schauen, dann buchen: 3 Regeln, die Webseiten-Besucher zu Gästen machen

Die Hotel-Webseite ist für potenzielle Gäste ein erstes Schaufenster für den bevorstehenden Aufenthalt. Neben auf- und erklärenden Informationen möchte der Gast für eine Buchung begeistert werden – und er benötigt natürlich alle Möglichkeiten, um bei Fragen den Kontakt zu suchen oder sogar direkt buchen zu können. Die drei Regeln einer Hotel-Webseite lauten deshalb:

Regel #1: Informieren Sie Ihre Gäste

In Form von Text können Sie Ihren Gästen alle Informationen bieten, nach denen sie suchen. Laut aktuellen Studien wollen Ihre Gäste vor allem wissen:

  • Bekomme ich das Beste für mein Geld? Beschreiben Sie die Leistungen möglichst genau, um Missverständnisse auszuschließen und die (preislichen) Unterschiede zur Konkurrenz klar herauszustellen.
  • Ist das Hotel dort, wo es sein soll? Beschreiben Sie vor allem den Standort näher. Die Straße reicht nicht – auch besondere Sehenswürdigkeiten, Verkehrsknotenpunkte und andere Eckdaten sind wichtig.
  • Entspricht die Hotel-Ausstattung meinen Ansprüchen? Die Hotelausstattung mit „modern“ oder „klassisch“ zu beschreiben oder gar die reine Angabe der Sterne-Klasse ist für potenzielle Gäste nicht genug. Es braucht sehr viel detailliertere Informationen zur Ausstattung, um zu überzeugen.

Der Inhalt der Webseiten-Texte ist dabei genauso entscheidend, wie der Schreibstil selbst. Überzeugen Sie potenzielle Gäste deshalb auch mit der richtigen Wortwahl, die auf ihr Zielpublikum abgestimmt sein sollte.

Regel #2: Präsentieren Sie sich ansprechend

Mit Texten schaffen Sie eine erste informative Basis, auf die Ihre Gäste aufbauen können. Haben Sie „im Gefühl“ überzeugen können, folgt der visuelle Teil der Webseiten-Arbeit: Hierbei punkten Sie mit hochwertigen Fotos des Hotels, der Zimmer, der Mitarbeiter und anderen Leistungen, beispielsweise der Gastronomie Ihres Hotels. Das Auge spielt bei der Buchung eine entscheidende Rolle – Fotos oder auch Videos können hier den Unterschied machen.

Regel #3: Geben Sie Besuchern Kontakt- und Buchungsmöglichkeiten

Unter den Hotel-Webseitenbesuchern finden Sie zwei Gruppen, die unterschiedliche Vorlieben haben, wenn es um die Buchung geht:

  • Die erste Gruppe wünscht vor der Buchung eine Kontaktaufnahme, entweder per E-Mail oder Telefon. Bieten Sie entsprechende Kontaktmöglichkeiten und reagieren Sie auf Anfragen möglichst zeitnah.
  • Die zweite Gruppe möchte direkt online buchen. Ein entsprechendes Buchungssystem gehört auf jede moderne Hotel-Webseite.

Die Extra-Meile gehen: Hotelbewertungen einbinden

Hoteliers, die die ersten drei Regeln einer hochwertigen Hotel-Webseite berücksichtigt haben, bieten bereits viele Dinge an, die die Konkurrenz nicht im Angebot hat. Dennoch bleibt immer noch Luft nach oben – ein Bonusfeature und damit das „Bon-Bon“ der Hotel-Webseite ist die Einbindung von Hotel-Bewertungen von Portalen, wie holidaycheck oder tripadvisor. Diese echten Bewertungen zeigen, dass:

  • andere Besucher einen Aufenthalt (idealerweise) empfehlen
  • Gästebewertungen vom Hotel als wichtiges Feedback ernstgenommen werden
  • das Hotel sich aktiv um das Bewertungsprofil kümmert

Neben Empfehlungen von Freunden sind Bewertungen im Internet ein ganz besonders wichtiges Entscheidungskriterium. Wer potenziellen Gästen die Suche nach Bewertungen direkt abnimmt und das Bewertungsprofil auf der Webseite verknüpft, zeigt nicht nur Fingerspitzengefühl, sondern wirbt nachhaltig – wenn der Webseiten-Besucher zum Gast geworden ist – um (positive) Bewertungen. Das Gästeaufkommen steigt damit insgesamt stetig an.

Hotel-Webseitenbesucher erwarten zurecht vieles: Sie wollen informiert, begeistert und an die Hand genommen werden. Sie wollen mit einem guten Gefühl buchen – zurecht, denn nicht selten handelt es sich hier um den Jahresurlaub. Und der soll perfekt sein. Hoteliers, die hier die Pflicht und die Kür perfektionieren, haben nicht nur zufriedene Webseitenbesucher, sondern gleichzeitig neue Gäste, die bald begrüßt werden können.

Hotelbewertung

Sind Hotelbewertungsportale seriös und für Hotel Marketing sinnvoll?

Hotel Marketing im Internet bietet Hoteliers in Österreich und der restlichen Welt die Möglichkeit, die Vorzüge des eigenen Hauses zu bewerben und herauszustellen. Für die Entscheidung des Gastes ist das jedoch nur eine Seite der Medaille. Immer mehr Nutzer ziehen deshalb für die Wahl des nächsten Zielortes Hotelbewertungsportale heran. Die Frage ist jedoch: Wie aussagekräftig sind diese Bewertungen wirklich?

User generated Content, also Inhalte, die von Nutzern erstellt werden, verändern das Hotel Marketing grundlegend, denn: nun zählt nicht mehr allein das, was das Hotel selbst oder entsprechende Reisekataloge bewerben – echte Nutzer schreiben nun echte Erfahrungsberichte und stelle diese auf entsprechenden Hotelbewertungsportalen ein, um Anderen den Besuch zu empfehlen oder davon abzuraten. Die Bewertung erfolgt dabei anhand von Kriterien, wie beispielsweise:

  • Sauberkeit
  • Freundlichkeit des Personals
  • Ausstattung und Angebot
  • Gastronomie

Je höher die Weiterempfehlungsrate desto höher ist die Chance, dass Leser der Bewertung den Aufenthalt im Hotel buchen. Der Nutzen von Hotelbewertungsportalen liegt also auf der Hand: Mit entsprechend positiven Bewertungen kommen mehr Buchungen zustande.

Hotelbewertungsportale in der Kritik

Hotelbewertungsportale sind jedoch immer wieder in der Kritik. Nutzer und Verbraucherschutzorganisationen bemängeln, dass sich gefälschte Bewertungen den Weg in die Hotelprofile bahnen – und zwar nicht nur positive, die von Hoteliers eingestellt werden, sondern auch negative, die von der Konkurrenz stammen. Auch undurchsichtige veraltete Bewertungen ohne aktuelle Relevanz spielen bei der Kritik eine Rolle.

Problem #1: gefälschte Bewertungen

Kritische Stimmen, die sich gegen Hotelbewertungsportale richten, meinen, dass ein Großteil der Bewertungen gefälscht sei. Vorgeworfen wird dabei, dass:

  • viele positive Bewertungen nicht von „echten“ Nutzern stammen, sondern durch die Hoteliers selbst eingestellt werden, um die Weiterempfehlungsrate zu beeinflussen. Die Aussagekraft wäre damit dahin.
  • manche Hoteliers sogar Agenturen damit beauftragen, gefälschte positive Bewertungen einzustellen – das ist natürlich nicht Sinn der Portale und obendrein illegal.
  • auch der Konkurrenz mit Bewertungsportalen Tür und Tor geöffnet wird, um andere Hotels zu verunglimpfen. Hoteliers bewerten die Konkurrenz bewusst schlecht, um im Vergleich besser abzuschneiden.

Bewertungsportale sind sich diesen Problemen durchaus bewusst und beschäftigen ganze Teams damit, derartige Bewertungen zu erkennen und herauszufiltern – auch entsprechende Software hilft dabei. Ganz ausschließen lässt sich das jedoch nicht.

Problem #2: zeitliche Relevanz der Bewertungen

Problematisch sind bei Bewertungsportalen vor allem veraltete Bewertungen, die einen oder mehrere Punkte kritisieren. Hotels, die sich mit diesen Rezensionen auseinandersetzen und das Feedback ehemaliger Gäste „hören“, setzen alles daran, die kritisierten Punkte auszumerzen – auch wenn das bereits geschehen ist, bleiben alte (schlechte) Bewertungen im Profil stehen und beeinflussen damit zu unrecht auch die Entscheidung aktuell suchender Personen.

Hotel aus den Bewertungsportalen streichen?

Gefälschte Bewertungen, die vom Hotelier selbst oder von der Konkurrenz verfasst wurden, sind ein Problem, an dem viele Hotelbewertungsportale arbeiten – der Prozentsatz erfolgreich identifizierter gefälschter Bewertungen steigt kontinuierlich an.

Es bleibt das Problem veralteter Einträge. Viele Hoteliers ziehen daraus die Konsequenz, dass das Streichen des eigenen Hauses aus den Bewertungsportalen der richtige Weg sei – doch genau das Gegenteil ist der Fall:

  • Hotelbewertungsportale sind heute essentiell für die Entscheidung der Suchenden.
  • Hotels, die in Bewertungsportalen überhaupt nicht auftauchen, kommen oft nicht in die engere Auswahl, denn: Der Nutzer will das Feedback anderer Nutzer sehen.
  • Hotels mit Eintrag in den Bewertungsportalen können vom Feedback lernen – ein Zeichen für Nutzer, dass sie „gehört“ werden.

Die Augen und Ohren vor Hotelbewertungsportalen und den Aussagen darauf zu verschließen, ist definitiv nicht richtig. Viel besser ist, durch entsprechende Maßnahmen vom Online Marketing auf die „Fehler“ der Hotelbewertungsportale zu reagieren, denn:

So können auch kritische veraltete Beiträge entschärft und den Nutzern signalisiert werden, dass Rückmeldungen gehört, verstanden und in die Unternehmensstrategie eingebunden werden.

Bewertungsportale richtig nutzen: Eine Aufgabe vom Hotelmarketing

Das Monitoring der Aussagen, die auf Hotelbewertungsportalen verfasst werden, ist Teil des Hotelmarketing im Internet. Schlechte Bewertungen sind in erster Linie natürlich eine Sache, die sich kein Hotelier wünscht – andererseits sind sie auch eine Chance, denn:

  • Der Hotelier hat die Möglichkeit die Bewertungen zu kommentieren, auf einzelne Punkte einzugehen und dem Gast so zu verstehen geben, dass man sich mit der Kritik auseinandersetzt.
  • Alte Beiträge können mit entsprechenden Hintergrundberichten entschärft werden – Rechtfertigung sind hier jedoch fehl am Platze.
  • Auch die Kontaktaufnahme mit den Betreibern von Hotelbewertungsportalen ist eine Aufgabe vom Hotel Marketing: Werden offensichtlich gefälschte oder veraltete Bewertungen, die Kritikpunkte beinhalten, die bereits nachweislich behoben wurden, entdeckt, lohnt es sich, um eine erneute Prüfung zu bitten.

Transparenz, Ehrlichkeit und Professionalität sind das A und O des Online Hotel Marketings und insbesondere auf Hotelbewertungsportalen eine Tugend. Die Probleme und Vorwürfe gegenüber Hotelbewertungsportalen sind richtig und wichtig, um die Funktionalität, Aktualität und Richtigkeit zu verbessern. Trotzdem: Die Chancen, die sich für Hoteliers ergeben, sollten mit professionellem Hotel Marketing schon heute genutzt werden.

Google Hotel Finder Eintragung

Google Hotel Finder: Hotel eintragen leicht gemacht

Der Google Hotel Finder ist bereits seit einigen Monaten online und offenbart nun auch in der DACH-Region immer mehr, wie kraftvoll und nützlich er für Hoteliers sein kann. Die Auffindbarkeit über die Google-Suche ist ein ganz entscheidender Faktor für den Erfolg – mit dem Hotel Finder können die SEO und Hotel SEO Marketing Maßnahmen ergänzt und der Output maximiert werden.

Grundsätzlich handelt es sich beim Google Hotel Finder um eine Suchfunktion innerhalb der Google Suche – allerdings speziell angepasst an Hotels. Für die Suche nach dem Hotel wird dem Nutzer, eine Auswahl präsentiert, die seinen Kriterien, beispielsweise hinsichtlich Ort und Preis, entsprechen. Zusätzlich sind weitere Informationen einseh- und Funktionen nutzbar:

  • Einsicht in detaillierte Informationen zum Hotel
  • Informationen über die örtlichen Gegebenheiten
  • Bookmarking von Hotels in einer Liste, um später darauf zurückzukommen, ohne eine erneute Suche starten zu müssen.
  • Kontaktaufnahme zum Hotel und Buchungsmöglichkeiten

Die Tatsache, dass viele Hotels mit Anbietern wie Booking.com oder HRS.at zusammenarbeiten, um die Buchungsanfragen zu maximieren, könnte sich mit der verstärkten Ausbreitung des Google Hotel Finders grundsätzlich ändern. Die Nutzung des Google Tools bedeutet demnach eine höhere Unabhängigkeit der Hotels – vorausgesetzt der Hotelier nutzt das volle Potenzial des Service.

So funktioniert der Google Hotel Finder

Der Google Hotel Finder ist auf zweierlei Weise ansteuerbar: zum einen über den Link www.google.at/hotelfinder und zum anderen über eine einfache Google-Suche nach dem Prinzip „Hotel+Ort“. Grundsätzlich nutzt der Großteil potenzieller Neukunden jedoch den einfacheren zweiten Weg.

Die Suchergebnisse nach einem Hotel mit entsprechendem Ort des Google Hotel Finders werden direkt unter den Google Anzeigen und über den organischen Suchergebnissen angezeigt – nach einem Klick auf die Ergebnisse, öffnet sich die Seite des Google Hotel Finder. Dort kann der Nutzer dann einige weitere Eingaben tätigen, um die Suche zu verfeinern, beispielsweise:

  • Check-In und Check-Out Datum
  • Filterung nach Bezirken, Stadtteilen oder Vierteln innerhalb des Ortes
  • Filterung nach Preis, Sterne, Kundenbewertungen und weiteren Kriterien

Nach der Filterung der Ergebnisse werden die passenden Hotels angezeigt, wobei hier zuerst einmal die Hotels angezeigt werden, die bereits Werbung auf Google geschaltet haben. Erst dann folgen die organischen Ergebnisse.

Ist Ihr Hotel bereits im Google Hotel Finder eingetragen?

Es kann durchaus sein, dass das eigene Hotel bereits im Google Hotel Finder eingetragen ist – oft jedoch mit unvollständigen Informationen. Vor der Nutzung des Hotel Finders gilt es also zu prüfen, ob das eigene Hotel bereits auffindbar ist. Drei Ergebnisse sind dabei möglich:

1. Sie finden Ihr Hotel nicht im Hotel Finder

Bleibt die Suche nach Ihrem Hotel unter www.google.at/hotels erfolglos, ist Ihr Hotel noch nicht eingetragen. Erstellen Sie nun einen Google- beziehungsweise Google+ Account und legen Sie innerhalb Ihres G+ Profils eine neue Seite unter dem Reiter „Seiten“ an. Sobald das erfolgt und die Seite als bestehendes Unternehmen verifiziert ist, wird Google Ihr Hotel im Finder listen.

2. Sie finden Ihr Hotel im Hotel Finder

Jedoch mit unvollständigen Informationen

Die Suche ergab einen Eintrag zu Ihrem Hotel, dem jedoch Bilder und wichtige Zusatzinformationen fehlen. Um diese nachzutragen, erstellen Sie wie unter Punkt 1 beschrieben eine Seite – an dem Punkt, wo Sie eine Telefonnummer eintragen, sollte Google automatisch ihr Haus vorschlagen. In einigen wenigen Schritten können Sie die Seite für sich beanspruchen und die fehlenden Informationen und Bilder eintragen.

3. Sie finden Ihr Hotel

Alle Informationen und Bilder sind bereits eingetragen

Dies ist natürlich ideal, da potenzielle Neukunden Ihr Hotel bereits über den Google Hotel Finder finden. Trotzdem sind speziell für derartige Einträge, die nicht von Ihnen selbst stammen, weitere Optimierungen notwendig, die jedoch nach einem Experten rufen und nicht ohne Weiteres selbst umgesetzt werden können.

Ist der aktuelle Status des eigenen Eintrags im Google Hotel Finder geklärt und wurden entsprechende Schritte eingeleitet, ist Zurücklehnen jedoch keine Option, denn: der Hotel Finder funktioniert am besten, wenn laufende Optimierungsmaßnahmen ergriffen werden – insbesondere die On- und OffPage-Optimierung der Webseite ist dabei das Ziel.

Drei Maßnahmen, um die Buchungen zu maximieren

Die optimale Nutzung des Google Hotel Finders beziehungsweise die optimale Anzeige innerhalb der Finder-Ergebnisse ist auf verschiedene Punkte zurückzuführen. Da Google den eigenen Suchalgorithmus stetig verbessert, um vor allem qualitativ hochwertige Ergebnisse zu präsentieren, spielt die Relevanz eines Hotels auch im Google Hotel Finder eine Rolle. Mit entsprechenden (SEO-)Maßnahmen kann die Platzierung also auch innerhalb der Finder-Ergebnisse verbessert werden – es empfehlen sich folgende 3 Maßnahmen:

1. Onpage-Optimierung der Webseite

Je suchmaschinenfreundlicher die Webseite konzipiert und je mehr qualitativ hochwertiger Content vorhanden ist, desto besser ist die Platzierung – das gilt für „normale“ Suchergebnisse ebenso, wie für die Ergebnisse des Hotel Finders. Onpage-Optimierung Basics: Unique Text, ansprechende Bilder, aussagekräftige Informationen – all das spielt für die Bewertung eine Rolle und sollte dementsprechend optimal präsentiert und implementiert werden.

2. Offpage-Optimierung der Webseite

Die Offpage-Optimierung der Webseite konzentriert sich nicht nur auf das Linkbuilding, sondern vor allem in der Hotel-Branche auf die Registrierung der Häuser bei Google Places. Je besser und vollständiger die Einträge hier sind, desto eher steigt das Hotel auch in den Google Hotel Finder Ergebnissen auf.

3. PPC-Integration

Da auch in den Google Hotel Finder Ergebnissen Anzeigen vor den organischen Suchergebnissen erscheinen, ist eine Integration mit Suchmaschinenwerbung ein weiterer Schritt zu einer möglichst optimalen Platzierung. Hier spielen vor allem die Maßnahmen zur Integration, der Budgetplanung und das Management sowie die Evaluierung der Ergebnisse eine wichtige Rolle.

Der Google Hotel Finder ist „the next big thing“ im Internetmarketing für Hotels. Hoteliers, die die Möglichkeiten des Google-Tools optimal nutzen, können die Besucherzahlen schnell vervielfältigen – vor allem die drei Tipps am Ende unseres Artikels sind für eine optimale Platzierung entscheidend.

Online Tourismus Marketing

Bedeutung von Online Tourismus Marketing in 2013

Das Internet bietet Verbrauchern ein leicht zugängliches und globales Netz an Informationen, die die Suche nach Produkten und Dienstleistungen und einen Vergleich der Preise um ein Vielfaches erleichtert – insbesondere in der Tourismusbranche spielt das eine Rolle: Die Suche nach der passenden Reise und dem besten Preis geht oft mit einer Online-Buchung einher – einer von vielen Gründen, warum vor allem Hoteliers die Möglichkeiten von Online Tourismus Marketing nutzen sollten.

Fast jeder Haushalt in Europa besitzt einen Computer – das stellt Hotels vor eine große Herausforderung und bietet gleichzeitig ungeahnte Chancen. Hoteliers, die das World Wide Web optimal für sich nutzen können, profitieren unter anderem von folgenden Vorteilen:

  • Kunden suchen Reisen verstärkt online und weniger im „Reisebüro um die Ecke“ – wer im Internet stark ist, kann die Buchungen schnell vervielfältigen. Laut aktuellen Umfragen suchen knapp 80 Prozent online nach der nächsten Reise.
  • Buchungen können direkt über die eigene Internetpräsenz erfolgen – eine ideale Möglichkeit, um den Kunden mit Text, Bild und Video persönlich zu überzeugen. Auch die Kundenbindung profitiert davon.
  • Die Buchung der Reise kann direkt online auf der Hotel-Webseite erfolgen. Umwege über große Reiseveranstalter sind nicht mehr nötig – der gesamte Buchungsprozess wird dem Kunden erleichtert.

Die Nutzung und Umsetzung von Online Hotel Marketing ist also gleich in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn für alle Beteiligten. Hotels, die hier erfolgreich sein wollen, sollten dabei vor allem auf eine ausgewogene Kombination aus Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung setzen.

Vom Besucher zum Gast: Mit der Optimierung der Hotel-Webseite

Die Hotelwebseite ist der Startpunkt für alle Maßnahmen vom Online Tourismus Marketing, denn hier soll der Suchende das finden, was er sucht: den Zielort der nächsten Reise. Das bedeutet natürlich das die Webseite selbst überzeugen sollte. Wichtig sind vor allem:

  • Aussagekräftige Texte
  • Ansprechende Bilder
  • Möglichkeit, um direkt online zu buchen oder Kontakt aufzunehmen.

Sind diese Grundvoraussetzungen geschaffen, müssen potenzielle Neukunden „nur“ noch auf die Webseite finden – diese Brücke schlägt die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Die Maßnahmen konzentrieren sich dabei auf eine optimale Platzierung der Webseite innerhalb der Suchergebnisse der Suchmaschine Google. Je nachdem, was das jeweilige Hotel anbietet, ist eine Optimierung auf verschiedene Suchbegriffe möglich.

Wichtig ist dabei die Identifizierung der „richtigen“ Keywords – so ist das beste Keyword für ein Hotel nicht unbedingt „Hotel“. Eine Kombination mit dem Ort verspricht beispielsweise sehr viel größere Erfolgschancen, in den Suchergebnissen nach oben zu klettern. Und was das bedeutet liegt auf der Hand:

  • Mehr Webseitenbesucher
  • Mehr Kundenanfragen
  • Mehr Buchungen

All dies ist ein Prozess, der durch SEO-Maßnahmen des Online Tourismus Marketings in Gang gesetzt wird und mit Suchmaschinenwerbung, kurz „SEA“ (engl. für „Search Engine Advertising“), kombiniert werden kann.

Suchmaschinenwerbung: Für schnelle Top-Platzierungen

SEO ist ein sehr effektiver Weg, um die Buchungen zu maximieren. Allerdings braucht der Erfolg ein wenig Zeit. Eine schneller wirkende Maßnahme, um in den Google-Suchergebnissen nach oben zu klettern, ist SEA, also das Schalten von Google Anzeigen innerhalb der Suchergebnisseiten.

Die perfekte Vorbereitung ist Trumpf, denn vor allem die Budgetplanung und das Wording, also der Text, ist ganz entscheidend für den Erfolg der Anzeige. Mit entsprechendem Expertenwissen zur Funktionalität und Wirkungsweise von Suchmaschinenwerbung ist dieser Erfolg jedoch schnell sichtbar:

  • Die Hotel-Webseite klettert ohne große Optimierungsanstrengungen auf die erste Seite der Suchergebnisse.
  • Viele Verbraucher klicken häufig nur die Ergebnisse der ersten Seite an – mit SEA kann also der Webseiten-Traffic sprungartig gesteigert werden.
  • Je besser die Anzeige platziert ist, desto mehr Nutzer landen auf der Webseite – das erhöht die Chance auf eine Buchung.

Im Gegensatz zu SEO muss für SEA allerdings ein Werbebudget zur Verfügung gestellt werden – jeder Anzeigenklick kostet Geld, der je nach eingegebenen Keywords (bei denen die Anzeige erscheinen soll) variiert. Da Einblendungen allein allerdings keinen Cent kosten, sind die Ausgaben leicht planbar und deshalb sehr effizient.

Hotel Marketing für das Internet heißt auch: Bewertungsportale „managen“

Die Webseite ist der Mittelpunkt der Online Tourismusmarketing Maßnahmen, allerdings sollten Hotel-Betreiber den Blick auch nach links und rechts wenden. Vor allem Hotel-Bewertungsportale können ganz entscheidenden Einfluss auf das Buchungsaufkommen haben:

  • Potenzielle Gäste vertrauen eher auf die Meinung anderer Kunden als auf die Aussagen des Anbieters.
  • Die beste Empfehlung ist die eines Menschen aus dem engeren Bekanntenkreis.
  • Je höher die Weiterempfehlungsrate, desto eher kommt es zu einer Buchung – Hotels mit Weiterempfehlungsraten unter 70 Prozent haben es laut Umfragen schwer.

Jeder Hotelier kann sich durch das Monitoring der Aussagen (Online Reputation Management) auf Bewertungsportalen, wie beispielsweise holidaycheck.at oder zoover.at, über den allgemeinen Tonus der Aussagen informieren und bei Bedarf entgegensteuern.

Denn der Ruf eines Hotels kann durch Nicht-Beachtung der Meinungen leiden – und wer hier an den richtigen Hebeln dreht, kann nicht nur die Zufriedenheit der Gäste, sondern auch die Weiterempfehlungsrate optimieren.

Online Tourismusmarketing ist ein Weg mit vielen Zielen: Ob Besucherzuwächse, Steigerung der Kundenzufriedenheit und Weiterempfehlungsrate oder Maximierung der Kundenloyalität – all das ist für Hoteliers möglich, wenn die richtigen Online Tourismus Marketingmaßnahmen ergriffen und kombiniert werden.

Hotel Marketing und soziale Medien

Hotel Marketing und Social Media

Facebook, Twitter, Google+ und „User generated Content“: Social Media ist schon lange zu einem festen Teil des täglichen Lebens geworden – und zwar nicht nur im privaten Bereich. Immer mehr Unternehmen erkennen das Potenzial von sozialen Medien, um den direkten Kontakt zu Ihren bestehenden Kunden herzustellen und neue Kunden zu erreichen. Auch für die Tourismusbranche entstehen hier zahlreiche Chancen. Sie müssen nur genutzt werden.

Hotel Marketing beschränkt sich längst nicht mehr auf das Drucken von Flyern und Plakaten oder das Inserieren in Tageszeitungen. Online Marketing ist heute die wichtigste Werbe- und Kommunikationsform, um das Unternehmen erfolgreich zu machen. Die Möglichkeit mit potenziellen Neukunden in den direkten Dialog zu treten, macht das Internet dabei so kraftvoll, denn: Online Marketing und insbesondere Social Media Marketing wendet sich ab von der 1-Weg-Kommunikation und hin zu einem echten Austausch von Meinungen zwischen Kunden und Unternehmen.

Während viele Branchen Social Media bereits sehr erfolgreich nutzen, ist die Tourismus- und Hotelbranche noch ein wenig zurückhaltend – schade, denn hier können Hoteliers und Reiseveranstalter mit professionell gepflegten Präsenzen in sozialen Netzwerken besonders punkten, denn:

  • Verbraucher suchen vermehrt online nach der nächsten Reise.
  • Verbraucher vergleichen Reisepreise vermehrt online.
  • Verbraucher wünschen sich den direkten Kontakt zum Veranstalter.
  • Verbraucher lesen Kundenbewertungen im Netz und vertrauen diese mehr als den Aussagen der Anbieter.

Allein diese vier Punkte zeigen, warum Social Media ein wichtiger Teil vom Hotel Marketing sein sollte: Der Kunde kann sich mit seinem Anliegen direkt an den Veranstalter oder das Hotel wenden – im Idealfall bedeutet das ein Plus an Buchungen, zufriedenere Kunden und den perfekten Überblick über die eigene Reputation im Netz.

Mit Social Media der Konkurrenz immer einen Schritt voraus

Verbraucher wenden sich immer mehr von traditionellen „Offline-Reisebüros“ ab und nehmen die Suche und die Buchung selbst in die Hand, denn: Reisekataloge und die Aussagen des Reisebüros stimmen nicht immer mit dem überein, was den Urlauber vor Ort erwartet.

Webseiten der Reiseveranstalter und Hotels sind ein erster Anlaufpunkt, doch auch das reicht den meisten Verbrauchern nicht. Sie sehnen sich nach echten Kundenbewertungen und wollen wissen, wie das Touristik-Unternehmen mit seinen Kunden umgeht – fündig werden potenzielle Neukunden in den sozialen Netzwerken, wie Facebook, Twitter oder Google+.

Unternehmen, die eine Präsenz in sozialen Netzwerken, beispielsweise eine Fanpage bei Facebook, aktiv pflegen und bewerben, sind vor allem im Bereich Tourismus rar gesät:

  • Rund 39 Prozent verweisen von der Webseite auf die Fanpage.
  • Knapp 3 Prozent implementierten die sogenannte Facebook „Like-Box“ auf ihrer Webseite.
  • Rund 5 Prozent der Tourismus-Webseiten bieten einen Like-Button auf der Webseite.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass Tourismus Marketing in sozialen Netzwerken wenig Bedeutung zugesprochen wird – das Gegenteil ist jedoch der Fall. Auf der Facebook-Fanpage können Nutzer nicht nur Fragen stellen, sondern auch die eigene Meinung äußern, sich mit anderen Nutzern und natürlich dem Unternehmen austauschen und so einen sehr viel aussagekräftigeren Einblick in die Leistungen des Reiseveranstalters oder des Hotels erhaschen.

Tourismusmarketing, das soziale Medien aktiv nutzt, hat eine größere Transparenz zum Ziel – denn genau das wünschen sich die Verbraucher.

Reputation Management als Teil vom Hotel Marketing

Mit der verstärkten Nutzung von sozialen Medien sprechen Experten auch von sogenanntem „User generated Content“, also Inhalten, die von Nutzern (Kunden) ins Netz gestellt werden. Das können Beiträge auf den eigenen Präsenzen auf Social Media Plattformen sein oder aber auch Hotelbewertungen auf Webseiten, wie holidaycheck.at oder zoover.at – die Tourismusbranche sieht hier große Gefahren, beispielsweise negative Aussagen über die eigenen Leistungen.

In solchen Fällen schließen viele Hoteliers einfach die Augen, doch genau das ist der falsche Weg. Social Media bedeutet mit dem Kunden zu sprechen – und genau das sollte man tun:

  • Negative Bewertungen im Netz sind keineswegs endgültig – wer hier den Kontakt zum verärgerten Kunden sucht, zeigt, dass die Meinung wichtig ist, und kann damit sogar noch stärker aus der Angelegenheit hervortreten.
  • Kundenfeedback ist die ehrlichste Form der Bewertung – Reiseveranstalter und Hoteliers können dieses Feedback nutzen, um die eigenen Leistungen zu verbessern.
  • Nicht nur negatives Feedback ist zu beachten. Positive Aussagen der Kunden haben ebenso eine Reaktion verdient, denn auch ein einfaches Danke für das Lob vermittelt dem Kunden, dass sein Feedback gehört wurde und nicht in den unendlichen Weiten des Internets verschwindet.

Online Reputation Management zeigt noch einmal deutlich auf, dass der Dialog zwischen Kunden und Unternehmen die neue Form der Kommunikation ist und dass der Verbraucher sehr viel mehr „Macht“ hat als in den vergangenen Jahren. Tourismus-Unternehmen, die Social Media richtig nutzen, brauchen davor keine Angst zu haben. Im Gegenteil: die Chancen, die sich daraus ergeben sind unendlich groß.

Social Media und insbesondere Bewertungsplattformen, bieten ein Sprachrohr für Privatpersonen – und Unternehmen sollten zuhören, denn: Kundenfeedback, sowohl negativ als auch positiv, ist kostbar. Nur so können die Leistungen stetig verbessert, die Kundenzufriedenheit erhöht und die Buchungsanfragen maximiert werden. Tourismus Marketing und Social Media gehören heute also eng zusammen – Unternehmen, die das verstehen und die richtigen Tools nutzen, sind so auch für die Zukunft bestens vorbereitet.