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Was kostet SEO?

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2018? Abrechnungs- und Preismodelle verstehen

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2018 und welche Abrechnungsmodelle sind sinnvoll? Wie sieht es mit einer erfolgsbasierten Vergütung aus? Grundsätzlich sind die SEO-Kosten abhängig von den Unternehmenszielen und der Konkurrenz. Im Folgenden werden wir genau darauf eingehen, was Suchmaschinenoptimierung kosten darf, wie der Preis bestimmt wird und worauf Sie unbedingt achten müssen, wenn Sie einen SEO-Dienstleister beauftragen.

Webmaster, die Ihre Internetseite von einem Profi für Google optimieren lassen wollen, stehen vor der alles entscheidenden Frage nach den Kosten solch einer Beauftragung. Dass Suchmaschinenoptimierung wichtig ist, verstehen heute die meisten Unternehmen, trotzdem ist das Vertrauen und damit das Budget vor allem zu Anfang bei vielen Firmen stark beschränkt.

Wichtig: In manchen Nischen rechnet sich SEO einfach nicht. Entweder weil das Potenzial für Einnahmen zu klein oder die Konkurrenz bereits zu stark ist. In einem solchen Fall sollte im ersten Schritt in eine AdWords-Kampagne investiert werden.

Sie fragen sich, wie Sie die ideale SEO-Agentur für Ihr Projekt finden? Lesen Sie unseren umfangreichen Ratgeber mit den häufigsten Fehlern, einer hilfreichen Fragenliste und einem glasklaren Auswahlprozess unter https://www.evergreenmedia.at/beste-seo-agentur/.

Individuelle Angebote vs. Standardpakete

Die konkreten Preise für Suchmaschinenoptimierung sind von vielen Faktoren abhängig, wie im Folgenden im Detail erklärt. Für jeden spezifischen Auftrag legen wir z.B. ein individuelles SEO-Angebot, welches auf einer umfangreichen Konkurrenzanalyse basiert.

Dafür wird ein Keyword Set bestimmt. Daraus ergeben sich dann die wichtigsten fünf Konkurrenten. Dann wird berechnet, welches monatliche Budget nötig wäre, um über einen bestimmten Zeitraum zur Konkurrenz aufzuschließen. Natürlich ist dies nur eine Schätzung, weil weder Google noch die Konkurrenz stillsteht.

Deswegen sind auch Massenangebotsanfragen absolut sinnfrei und zeigen nur, dass der potenzielle Auftraggeber das Grundprinzip nicht verstanden hat. Es kann nur bei Kleinstprojekten Standardpakete geben. Sobald es um laufende Suchmaschinenoptimierung geht, gibt es nur individuelle Leistungspakete.

Ausgangssituation und Ziele als Grundlage für die SEO Kosten

Im Vorfeld – also vor der Beauftragung – müssen die folgenden Punkte geklärt werden:

  • Ziele: Steht Ihre Webseite noch in den Startlöchern oder hat Ihre Webseite bereits eine hohe Domain Authority und verfügt über hochwertigen Content zu den Fokus-Keywords?
  • Größe: Sind Sie Kleinunternehmer, Mittelständler oder doch ein großes Unternehmen mit Millionen-Umsätzen?
  • Webseiten-Umfang: Wie viele Seiten müssen optimiert werden?
  • Keywords: Zu welchen Suchwörtern streben Sie eine Optimierung an? Für wie viele Keywords wollen Sie ranken?
  • Wettbewerber: Ist die Konkurrenz vielfältig (eigentlich unwichtig) und stark? Oder handeln Sie mit einem Nischenprodukt, welches noch wenig bekannt ist? Wie gut sind die Inhalte der Konkurrenz? Wie viele neue verweisende Domains bekommt die Konkurrenz pro Monat im Durchschnitt?
  • Nachfrage: Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gefragt? Wie groß ist das Interesse wirklich? Ist es sinnvoll tausende Euros einmalig zu investieren oder gar eine 6-stellige Summe pro Jahr zu investieren?
  • Der SEO-Profi: Auch hier gibt es Unterschiede – je größer die Erfahrung und die vergangenen (nachweisbaren) Erfolge, desto teurer ist die SEO-Agentur.
Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Befindet sich Ihr Projekt bereits in einem Aufwärtskanal und sind die Best Practices schon umgesetzt, tut sich Ihr SEO-Partner deutlich leichter neue Keywords zu erobern.

Diese Fragen sind ganz entscheidend, um zumindest halbwegs abschätzen zu können, wie günstig oder teuer das Angebot des Suchmaschinenoptimierers wird. Haben Sie Großes vor, wird die SEO-Kampagne dementsprechend teurer. Und auch das Abrechnungsmodell kann den Preis beeinflussen.

Ein guter Tipp: Überlegen Sie sich konkret, wie viel mehr Kunden / Gäste / Klienten Sie brauchen, damit sich das SEO-Angebot für Sie rechnet. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass SEO Zeit braucht und sich in den ersten 6 Monaten wahrscheinlich wenig tut. Je nachdem, wie umkämpft Ihre Keywords sind, können signifikante Erfolge auch Jahre dauern. Klären Sie dies unbedingt mit Ihrem potenziellen SEO-Dienstleister. Er kann wahrscheinlich nichts Genaues sagen, aber zumindest bestehen in der Regel Erfahrungswerte.

SEO-Kosten erklärt: Abrechnungs- und Preismodelle im Überblick

Um die Frage hinsichtlich SEO-Kosten zu beantworten, ist es nötig ein wenig weiter auszuholen. Denn die SEO-Kosten richten sich nicht nur nach dem Budget, sondern auch nach dem Preismodell. Grundsätzlich haben Sie hier die Wahl zwischen Stunden- beziehungsweise Tagessätzen, monatlichen Flatrates, einer Bezahlung, die sich an der Performance orientiert und einer Profitbeteiligung.

Wichtig: Ihre SEO-Agentur hat höchstwahrscheinlich auch Ausgaben. Diese können entweder inkludiert sein oder separat abgerechnet werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass eine separate Abrechnung zu Verzögerungen und Konflikten führt. Deshalb sind bei Evergreen Media® immer alle Ausgaben inklusive. Dementsprechend muss das SEO-Budget selbstverständlich höher sein.

Stunden- und Tagessätze

Stunden- und Tagessätze bieten Ihnen maximale Flexibilität bei der Beauftragung eines SEO-Dienstleisters. Klar ist dann aber auch, dass Stunden- und Tagessätze teurer sind. Die Kosten liegen dabei je nach Qualität und Reputation des Dienstleisters zwischen 100 Euro und 1.000 Euro pro Stunde beziehungsweise 800 Euro und 8.000 Euro pro Tag.

Für die Planungssicherheit bedeutet das, dass maximal 160 Stunden pro Monat beziehungsweise 30 Tage pro Monat berechnet werden können. Vertrauen zum Dienstleister ist dabei entscheidend, denn es ist nicht immer genau ersichtlich, wie viel der SEO-Profi tatsächlich gearbeitet hat. Auch Stundenaufzeichnungen geben nur einen beschränkten Einblick, wenn Ihnen das nötige Fachwissen fehlt.

Flatrates und All Inclusive Pakete

Flatrates sind ein sehr beliebtes Abrechnungsmodell in der SEO-Branche. In der Regel haben Sie eine Vertragsbindung zwischen 6 und 24 Monaten (bei uns sind es beispielsweise 12 Monate).

Meist liegen die Flatrates zwischen 1.000 Euro und 15.000 Euro pro Monat und beinhalten dafür bestimmte Stundenpakete oder Komplettpakete für die OnPage- und OffPage-Optimierung. Wichtig ist, dass nicht jeder Monat gleich aussieht. Deswegen variieren auch die Ausgaben und die investierte Zeit.

Wir arbeiten beispielsweise mit einer 6-Monatsplanung, dabei wird jedem SEO-Task eine bestimmte Priorität zugewiesen. Jeden Monat arbeiten wir dem Budget und der Priorisierung entsprechend Aufgaben ab. Auch Saisonalität spielt bei Suchmaschinenoptimierung, vor allem beim Linkbuilding eine Rolle. So ist es in der Urlaubszeit sehr schwierig über Outreach an Gastartikel zu kommen, weil Blogger und Redakteure auf Urlaub sind.

Performance-basierte Zahlung

Während Flatrates und Stunden- beziehungsweise Tagessätze weit verbreitet sind, bieten nur wenige SEO-Dienstleister eine Performance-basierte Abrechnung an. Wenn solch ein Zahlungsmodell möglich ist, wird dabei auf unterschiedliche Weise abgerechnet:

  • Bezahlung für Suchergebnispositionen: Rankt die Webseite zu einem bestimmten Keyword auf Platz 1, liegt der Bezahlungsdurchschnitt bei 33,33 Euro pro Tag. Für jede darunterliegende Position werden zehn Prozent abgezogen. Ab Platz 11 – was eine Platzierung auf der zweiten Ergebnisseite bedeutet – erhält der Dienstleister kein Geld mehr.
  • Bezahlung pro Besucher: Jeder zusätzliche Besucher nach Beginn der Optimierungsmaßnahmen wird mit 1 Euro bis 10 Euro entlohnt.
  • Bezahlung pro Lead oder Sale: Für jede Anfrage (Lead) oder für jeden Verkauf (Sale) erhält der SEO-Dienstleister einen individuellen Betrag, der vorher festgelegt wird.
  • Bezahlung über eine Profitbeteiligung: Bei diesem Abrechnungsmodell wird der SEO-Profi an den Verkäufen beteiligt. Das ist allerdings eine eher seltene Abmachung, die vor allem für den Dienstleister ein Risiko darstellt, da er normalerweise keinen Einblick in die Unternehmensunterlagen hat.

SEO-Preisliste von Evergreen Media®

Hier sehen Sie eine Übersicht unserer Preise und Pakete. Es handelt sich um Ab-Preise!

SuchmaschinenoptimierungKosten ab
SEO-Beratung (1 Stunde)200,- Euro
Keyword-Analyse (einmalig)1.000,- Euro
OnPage-Maßnahmenkatalog (einmalig)1.200,- Euro
Einfaches Linkaufbaupaket (einmalig)1.500,- Euro
Local SEO Komplettpaket (einmalig)2.500,- Euro
Laufende SEO-Betreuung (monatlich)3.000,- Euro
SEO-Konzept (einmalig)8.500,- Euro

Wie ergeben sich unsere SEO Preise?

Grundsätzlich arbeiten wir bei laufender SEO-Betreuung mit einer 12-monatigen Vertragsbindung und einem Budget, welches auf Ihren Zielen, Ihrer Ausgangssituation und Konkurrenz basiert. Bei kleinen, einmaligen Aufträgen wird nach Stunden oder auf Basis von Standardpaketen (OnPage-Maßnahmenkataloge, Keyword-Recherchen, Linkaufbaupakete, etc.) abgerechnet.

Vergessen Sie auch nicht: Die Suchmaschinenoptimierung muss ständig weitergeführt werden. Gewonnene Google-Platzierungen können auch schnell wieder verloren sein. Einmalige Pakete sind daher nur für Kleinstprojekte oder lokale Unternehmen sinnvoll. Alle anderen brauchen das nötige Commitment zum Channel „Organic“. SEO ist keine kurzfristige Geschichte, denn die organische Suche ist ein wahnsinnig lukrativer Besucherkanal, den sich viele als Traffic-Lieferanten sichern wollen. Einmal SEO, immer SEO.

Denn vereinfacht ausgedrückt, geht es bei Suchmaschinenoptimierung im Jahr 2018 darum, den Google Algorithmus (die künstliche Intelligenz) davon zu überzeugen, dass Ihre Marke / Domain zu dem vom Nutzer eingegebenen Keyword das beste Ergebnis ist. Das Linkprofil, der Content und die OnPage-Optimierung müssen passen, aber auch die Marken- und Nutzersignale, und die kann man nicht fälschen.

Warum wir dies alles verraten? Wir wollen, dass Sie von Vorhinein die Wahrheit kennen. Unzufriedene Kunden bringen uns nichts.

Die unbequeme Wahrheit über Performance-basierte SEO

Stoßen Sie auf ein Angebot mit Performance-basierter Bezahlung, dann sehen Sie sich die Geschichte ganz genau an. Kaum eine seriöse SEO-Agentur wird einem solchen Modell zustimmen oder es freiwillig verwenden. Google ist und bleibt eine Blackbox, so dass immer nur Best Practices eingesetzt werden können. Zudem wäre man als SEO-Dienstleister zu 100% von der Mitarbeit des Kunden abhängig.

SEO-Agenturen mit Performance-basierter Bezahlung nutzen in der Regel die folgende Masche: Sie „spammen“ die Webseiten ihrer Kunden bei Google nach vorne (ist eigentlich ganz simpel), kassieren einige Monate und wenn Google die Seite dann abstraft (passiert früher oder später immer) ist die Zusammenarbeit beendet. Nicht nachhaltig, aber durchaus lukrativ (für die Spam-Agentur versteht sich).

Wie ich immer zu sagen pflege: Wer nicht hören will, muss fühlen. Alle mir bekannten Agenturen mit diesem Preismodell praktizieren diesen Ansatz. Mein Mitleid für die „Opfer“ hält sich dabei in Grenzen. Qualitätsarbeit kann eben nicht 150,- Euro im Monat kosten.

Suchmaschinenoptimierung kann mehrere Tausend Euro im Monat verschlingen – aber auch wesentlich günstiger sein. Es kommt immer auf die Ziele an und die Zeit, die dafür zur Verfügung steht. Ein guter Suchmaschinenoptimierer ist sein Geld aber in jedem Fall wert, denn: Mehr qualifizierte Besucher, mehr Umsatz.

beste SEO-Agentur Österreich

Beste SEO-Agentur: Der ultimative Ratgeber zur Auswahl eines guten SEO-Dienstleisters

Suchmaschinenoptimierung macht den Unterschied. Ein Unternehmen mit einer perfekt optimierten Webseite erhöht die eigene Sichtbarkeit im Netz und wird damit im Idealfall von der richtigen Zielgruppe gefunden. Soweit die Theorie – umsetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist nicht alleine, eine SEO-Agentur muss in den meisten Instanzen her. Doch, welche ist die beste SEO-Agentur? Und was macht eine gute SEO-Firma eigentlich aus?

SEO-Dienstleister gibt es wie Sand am Meer. Auch in Österreich buhlen viele „SEO-Profis“ um die Gunst der Unternehmen, allerdings sind nicht alle von ihnen empfehlenswert. Viele Suchmaschinenoptimierer lassen Professionalität, Spezialisierung und besonders Maßnahmen, die „up-to-date“ sind, vermissen. Die Auswahl der besten SEO-Agentur ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • Das Know-How
  • Die Maßnahmen
  • Die Arbeitsweise

Nur, wenn diese drei Dinge überzeugen, sollte eine Beauftragung erfolgen. Andernfalls wird die Zusammenarbeit mehr Kopfschmerzen bereiten, als es dem Unternehmer lieb ist.

Video-Anleitung: Den richtigen SEO-Dienstleister auswählen

Die beste SEO-Agentur finden: Welche Faktoren Sie bei Auswahl lieber außen vor lassen sollten

Fehler #1: Platzierungen bei Google als Referenz nutzen

Leider empfehlen sich die großen, alteingesessenen SEO-Agenturen gegenseitig weiter. Das heißt, Top-Platzierungen haben in der Regel wenig mit den eigenen SEO-Skills zu tun. Wer schon seit 15 Jahren im Rennen ist, kennt die richtigen Leute und hatte deutlich mehr Zeit Backlinks zu bauen. Es zeigt aber nicht, ob die Agentur auf dem neuesten Stand ist und in den letzten Jahren Erfolge vorweisen kann.

SEO-Agentur auswählen

Als Laie ist die Auswahl eines geeigneten Partners unglaublich schwer. Es gibt keine Standards und so gut wie alles ist manipuliert.

Die meisten unserer Anfragen entstehen über diesen Punkt. Super für uns, aber objektiv betrachtet kein gutes Kriterium.

Fehler #2: Top 100 SEO-Listen vertrauen

Nutzer sind unglaublich geil auf Bestenlisten. Das haben sich einige mehr oder weniger seriöse Firmen im deutschsprachigen Raum zu nutzen gemacht und Top-Listen für SEO-Agenturen erstellt.

Nun glauben Kunden, dass diese Top 100 SEO-Listen von Experten erstellt werden, die die SEO-Agenturen wirklich überprüfen. Dem ist leider nicht so. Die Ersteller dieser Bestenlisten haben keinerlei Autorität, sodass ihre Rankings wertlos und fast schon Betrug sind. Das Ganze ist ein „Pay-to-Play“-Modell. Wer vorne mit dabei sein will, muss zum einen bekannt sein und zum anderen ein Sümmchen dafür bezahlen. Kompetenz und nachweisbare Erfolge werden nicht in das Ranking miteinbezogen.

Der wohl schmutzigste Trick überhaupt!

Fehler #3: In eine „Secret Sauce“ glauben

Es gibt auf jeden Fall bessere und schlechtere Suchmaschinenoptimierer. Das meiste hat aber mit Erfahrung zu tun und ob die eigenen Annahmen jemals in Frage gestellt werden. So ist White Hat SEO eher eine Religion, als eine auf Fakten beruhende Praktik.

Wir versuchen aus diesem Grund unsere Theorien immer wieder in Frage zu stellen, um herauszufinden, was wirklich funktioniert vs. was ich glaube, und für mein Ego bestätigt haben will.

Es gibt ein paar kleine Geheimnisse, aber ein Großteil ist schlicht und einfach Arbeit, die gemacht werden muss.

Mein empfohlener Prozess zur Auswahl einer guten SEO-Agentur

Definieren Sie klare Ziele, was Sie durch SEO erreichen wollen und wie Sie Erfolge messen

Hochwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Besucher einer bestimmten Zielgruppe
  • Mehr Umsatz durch organischen Traffic

Minderwertige SEO-Ziele:

  • Mehr Traffic
    gute SEO-Agentur finden

    Man sollte nicht nur nach Bauchgefühl entscheiden, denn der falsche Dienstleister kann der Sichtbarkeit dauerhaft schaden!

  • Rankings alleine
  • Sichtbarkeit alleine
  • Einen verhassten Konkurrenten überholen

Erstellen Sie eine Liste mit 5 SEO-Firmen

Im Anschluss:

  • Mehrere persönliche Gespräche führen
  • Referenzprojekte durchleuchten
  • Wenn möglich, mit anderen Kunden sprechen

Gute Quellen für Empfehlungen:

  • Befreundete Firmen ähnlicher Größe mit erfolgreicher Webseite
  • Branchen-Insider mit einem großen Netzwerk

Gute Fragen an den SEO-Dienstleister:

Wählen Sie den richtigen Dienstleister basierend auf diesen 5 Faktoren

So wählen Sie den perfekten SEO-Dienstleister aus:

  • Vertrauenswürdigkeit als Person
  • Schwätzer/Blender oder absoluter Profi?
  • Empfehlungen aus seriösen Quellen
  • Stimmt die Kommunikation zwischen uns?
  • Preis (alles ab 1.000 Euro) und Vertragslaufzeit (mehr als ein Jahr würde ich nicht empfehlen, alles unter einem halben Jahr auch nicht…)

…und noch einige Geheimtipps von mir

 

Was macht eine SEO-Agentur?

Suchmaschinenoptimierung ist sehr individuell und hat viel mit Erfahrung zu tun. Dementsprechend unterscheiden sich auch SEO-Agenturen in ihrem Leistungsspektrum. So gibt es Dienstleister, die ausschließlich OnPage-Optimierung anbieten und andere, die sich nur um Linkbuilding kümmern.

Grundsätzlich ist Search Engine Optimization (SEO) aber immer als Gesamtpaket zu betrachten. Wenn die organische Suche von Google für Ihr Unternehmen wichtig ist, dann sollten Sie nicht nur Teilbereiche abdecken lassen.

Was macht eine SEO-Agentur also genau?

Tiefschürfende Erstanalyse

Im ersten Schritt werden die verschiedensten On- und Off-Page-Aspekte analysiert, um den IST-Zustand zu bestimmen. Basierend auf dieser Erstanalyse wird die SEO-Strategie ausgearbeitet und die langfristige Ausrichtung bestimmt.

Empfehlungen und Strategie

Wie oben bereits erwähnt, ist eine ganzheitliche Strategie empfehlenswert. Häufig ist es nämlich so, dass ein einziges Problem, z.B. fehlende Autorität, schlechte Klickraten oder negative Nutzersignale, die Sichtbarkeit hemmen kann. Willkommen in 2018! Eine SEO-Agentur ist direkt am Puls der Zeit und kann sie bezüglich neuer Entwicklungen vorzeitig beraten.

Keyword-Recherche

Die Auswahl der richtigen Keywords und die frühzeitige Entdeckung von neuen lukrativen Suchbegriffen entscheidet in vielen Fällen über den Erfolg einer SEO-Kampagne. Dabei ist es essentiell, dass Ihr Berater unterschiedliche Recherche-Quellen verwendet und nicht nur auf den Google Keyword Planner vertraut. So werden auch weniger umkämpfte Suchbegriffe aufgedeckt.

Konkurrenzanalyse

Hierbei wird der Markt bzw. die Nische, in der der Kunde tätig ist, genau durchleuchtet. Das führt zu einem grundsätzlichen Verständnis, wie die Branche funktioniert und wie die Website des Kunden gegenüber der Konkurrenz aufgestellt ist. Außerdem kristallisiert sich heraus, wie viel Aufwand es sein wird die Keywords bei Google zu ranken. Eine umfassende SEO-Konkurrenzanalyse ist ganz entscheidend für das Budget und die Ressourcen-Planung!

Technische Beratung

Bei größeren Webprojekte werden die Optimierungsvorschläge in der Regel nicht von der SEO-Agentur selbst, sondern von der IT-Abteilung des Kunden umgesetzt. Idealerweise stehen die SEO-Experten der IT-Abteilung beratend zur Seite, überprüfen die Implementierung und messen den Ranking-Impact.

Umsetzung

Bei kleineren Projekten kümmert sich die SEO-Agentur nicht nur um die OffPage-Optimierung, nein, auch die OnPage-SEO wird übernommen. Vor allem für das Linkbuilding muss eine passende Strategie entwickelt, Content geschrieben, recherchiert und mit anderen Webmastern kommuniziert werden. Das kostet jede Menge Zeit.

Linkaufbau

Suchmaschinenoptimierung ohne Linkaufbau macht wenig Sinn. Dafür ist der Faktor Autorität für Google einfach zu wichtig. Deswegen wird die SEO-Agentur einen Großteil der vorhandenen Zeit mit dem Aspekt Linkbuilding verbringen. Das heißt:

 

7 Dinge, die eine professionelle SEO-Firma sicher nicht sagen würde

SEO ist für viele Unternehmer ein Buch mit sieben Siegeln, und das ist vollkommen in Ordnung. Unternehmer sollten sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und die Suchmaschinenoptimierung von Profis übernehmen lassen. Die Unkenntnis darüber, wie die Dienstleistung auszusehen hat, machen sich viele unseriöse Anbieter jedoch zum Vorteil:

  • Es werden Dinge angeboten, die vollkommen unnötig oder sogar (für die Sichtbarkeit und Relevanz innerhalb der Suchergebnisse) schädlich sind.
  • Es werden Versprechungen gemacht, die nicht gehalten werden können.
  • Es werden Arbeitsweisen an den Tag gelegt, die auch mit viel Wohlwollen nicht zu verstehen sind.

Wer sich nun im Bereich SEO nicht allzu gut auskennt, könnte auf vermeintlich verlockende Angebote hereinfallen und so am Ende Geld ausgeben, das einfach „verpufft“ ohne jeglichen Einfluss auf die Sichtbarkeit der Unternehmens im Internet zu haben.

Häufig bieten unseriöse SEO-Dienstleister jedoch Angebote, die einem bestimmten Schema folgen an – zum Glück, denn so lässt sich die Spreu vom Weizen trennen. Die folgenden sieben Punkte sollten Unternehmer, die ein SEO-Angebot einholen, deshalb hellhörig machen:

#„Mit uns landen Sie auf dem ersten Platz!“

Schlechte Erfahrungen SEO-Firma

Es gibt definitiv mehr schwarze Schafe als empfehlenswerte SEO-Firmen. Wenn Sie die hier vorgestellten Aussagen zu hören bekommen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen :D

Versprechungen sind das SEO-No-Go #1, denn sie funktionieren einfach nicht. Eine Verbesserung der Sichtbarkeit ist natürlich das Ziel, wer jedoch Ranking-Versprechungen macht, hat die Funktionsweise der Google-Suchalgorithmen nicht verstanden. Die Ranking-Faktoren und nicht zuletzt die Anstrengungen der Konkurrenz-Seiten sind so vielfältig, dass eine Vorhersage unmöglich ist. Es können also ausschließlich Best-Practices geboten werden.

„Wir tragen Ihre Webseite in alle Suchmaschinen ein!“

Laien könnten nun vermuten, dass dies die Sichtbarkeit der Webseite erhöht. Die Realität sieht jedoch anders aus. In Österreich und vielen anderen Ländern der Welt hat Google Marktanteile von weit über 90 Prozent, sodass eine Optimierung auf andere Suchmaschinen nur wenig Sinn macht.

Außerdem: Eine Suchmaschinenanmeldung ist heutzutage absolut unnötig, denn Suchmaschinen tragen neue Webseiten (oder Unterseiten) ganz automatisch in den Index ein. SEO-Dienstleister, die sich eine Eintragung in Suchmaschinen bezahlen lassen, versuchen einfach nur, den Paketinhalt des Angebots und damit die Kosten aufzubauschen.
<h3„Bei uns gibt es SEO-Betreuung zum Paketpreis!“

Betreuungs-Paketpreise sind in diesem Geschäft fehl am Platze. SEO muss individuell sein, denn das, was bei einer Webseite funktioniert, muss nicht zwangsläufig bei jeder Webseite klappen. Die Optimierung auf bestimmte hart-umkämpfte Keywords ist schwerer als die Optimierung auf Nischen-Keywords – feste Paketpreise können diese Unterschiede einfach nicht abbilden.

„Mit nur einer Optimierung verbessert sich Ihr Ranking!“

Einmaloptimierungen können für eine erste Onpage-Optimierung funktionieren – das war es aber auch schon. SEO ist immer langfristig ausgelegt, um zum Erfolg zu führen.

„Psst… Die Backlinks, die wir generieren, entfernen wir nach Vertragsende wieder.“

Ein Verfahren, das zwar häufig verschwiegen, aber von unseriösen SEO-Dienstleistern immer wieder praktiziert wird, ist die Entfernung von Backlinks nach Vertragsende. Es handelt sich also streng genommen um Knebelverträge – wer kündigt, hat umsonst gezahlt.

„Vertrauen Sie uns, wir wissen besser, was gut für Sie ist!“

Eine professionelle SEO-Agentur schickt seinen Kunden regelmäßige Reportings und bezieht den Kunden vor allem auch in die Keyword-Recherche mit ein – hat der Unternehmer kein Mitspracherecht und erhält er keine Reportings dazu, was die SEO-Firma gemacht hat, kann etwas einfach nicht stimmen.

„Mit uns klettern Sie automatisch die Suchergebnisse hinauf“

Automatisch ist ein Unwort der SEO, denn automatisch geht hier nichts. Häufig verstecken sich hinter solchen Aussagen, automatische Eintragungen in Webkataloge oder gar SPAM-Taktiken, wie ungewollte Blog-Kommentare mit Backlink – beides schadet dem Ranking der Webseite langfristig ganz gewaltig.

Taucht auch nur einer dieser Punkte auf, sollte der Unternehmer von einer Beauftragung absehen, denn auch wenn das Angebot preislich noch so verlockend ist – mit professioneller Google Optimierung hat das leider nichts zu tun.

Nachhaltig, langfristig, individuell: SEO-Profis wissen, worauf es ankommt

Mit der Identifizierung der Taktiken, die unseriöse SEO-Agenturen an den Tag legen, wird vor allem klar, warum professionelle Suchmaschinenoptimierung, die einen wirklichen Impact auf die Sichtbarkeit der Unternehmenswebseite ausübt, teuer ist:

  • Professionelle SEO ist langfristig ausgelegt und nicht einmalig.
  • Professionelle SEO ist nachhaltig ausgelegt und funktioniert nicht mit Automatisierungen und SPAM.
  • Professionelle SEO ist individuell und kann nicht mit pauschalen Paketpreisen abgegolten werden.

Um diese Punkte zu prüfen, ist es vor allem notwendig, die Arbeitsweise der SEO-Firma zu betrachten. Dabei gilt es vor allem zu identifizieren, ob es sich hier um echte Spezialisten handelt.

Häufig treten branchen-verwandte Dienstleister, beispielsweise Webdesigner, Werbeagenturen oder Texter, als Suchmaschinenoptimierer auf. Wirklich fundiert sind die Kenntnisse dann jedoch nicht. Unternehmer sollten sich ihre potenziellen Partner deshalb ganz genau anschauen:

  • Spezialist oder „Blender“?: Echte SEO-Firmen beschäftigen sich jeden Tag mit dem Suchalgorithmus von Google. Die Kernkompetenz liegt deshalb auch im Bereich SEO, und nicht Webdesign oder klassische Werbung.
  • Referenzen der SEO-Firma: Eine seriöse SEO-Agentur hat immer Referenzen vorzuweisen, anhand derer die Erfolge in der Vergangenheit überprüft werden können. Falls auf der Webseite keine Referenzen gezeigt werden, können diese auch häufig per E-Mail erfragt werden. SEO-Dienstleister, die keine Referenzen herausrücken, haben meist auch keine Erfolge vorzuweisen. Dasselbe gilt auch während einer Zusammenarbeit: Regelmäßige Reportings und damit Arbeits- beziehungsweise Erfolgsnachweise sind ein Muss. Woher soll der Unternehmer sonst wissen, wofür er bezahlt?
  • Individuelle Strategien statt Einheitsbrei: Jede Unternehmung ist individuell – die Strategie sollte dies wiederspiegeln. Standard-Paketpreise und Einmaloptimierungen wird eine seriöse SEO-Agentur deshalb nicht anbieten, sondern auf langfristige Maßnahmen und individuelle Strategien setzen. Besonders bei großen SEO-Agenturen wird viel Unfug getrieben.

Professionelle SEO-Agenturen, die mit ihrer individuell entwickelten Strategie ein besseres Ranking herausholen, sind für Unternehmen jeden Euro wert. Die Maßnahmen, die hierfür eingesetzt werden, können jedoch nicht mit Pauschalbeiträgen oder Angeboten à la „29,90 Euro pro Monat“ umgesetzt werden – SEO hat seinen Preis, der jedoch skaliert werden kann, um so auch kleinen und mittelständischen Unternehmen echte, individuelle und nachhaltige Erfolge zu bieten.

Ranking-Besessenheit vs. Search Journey

Search Journey vs. Ranking-Besessenheit: SEO für Wachstum und nicht für Ego-Befriedigung nutzen

Bei uns werden zweimal am Tag die Rankings aller Kunden geprüft. Ist das wirklich nötig? Sicherlich nicht. Warum machen wir es dann? Weil es Spaß macht. In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, ob es sinnvoll ist, so fokussiert auf Google-Platzierungen zu sein oder ob nicht andere Metriken aussagekräftiger wären.

Laut einer Studie von Content Marketing Institute & MarketingProfs hatten in 2015 82 Prozent der Marketing Professionals das Ziel das Markenbewusstsein zu steigern. Wer Dan Kennedy gelesen hat, weiß, dass Brand Awareness idealerweise nur ein Nebenprodukt ist und man nicht direkt in diesen „Effekt“ investieren sollte (außer Großkonzerne).

Aus diesem Blickwinkel ist Suchmaschinenoptimierung der perfekte Marketing-Kanal. Es kann die Sichtbarkeit erhöht werden, gleichzeitig baut man aber auch passiv Autorität, Markenbewusstsein und Markenbindung auf.

Ranking- und Konkurrenz-Besessenheit führen zu Dummheiten

Wenn es um die organische Suche geht, sehen Marketingabteilungen und Firmen meist nicht das Potenzial für Sichtbarkeit und Markenbewusstsein. Es geht ausschließlich um Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung wird gemacht, weil die Konkurrenz es auch macht und man im Moment hinter der Konkurrenz platziert ist.

Man will sofort vor der Konkurrenz stehen, auch wenn sie schon seit Jahren SEO macht und man selbst erst vor 2 Monaten begonnen hat. „Quick Wins“ werden gefordert, obwohl es sich bei der organischen Suche um etwas „Organisches“ handelt. Es dreht sich um Autorität, Relevanz, Markenbewusstsein. Nichts davon kann ratzfatz umgesetzt oder erreicht werden.

You can't stop me

Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine echten Abkürzungen, sondern nur teure Sackgassen. Quelle: Fox.com

Die Antwort: Abkürzungen. Die meisten SEO-Agenturen haben sich auf diese Art von Kunden spezialisiert. Kunden, die keine Ahnung haben und nur um jeden Preis vorne stehen wollen. Diese Kunden können nicht weiter als 3 Monate denken und dementsprechend wählen sie einen passenden Dienstleister. Es wird gespammt, es wird manipuliert. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten, aber dann… Kompletter Sichtbarkeitsverlust. Die Agentur ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Die Domain ist verbrannt und kann nicht mehr gerettet werden. Holzkopf!

Rankings sind gut und schön, aber es gibt mehr im Leben

Wenn Sie die organische Suche als Marketing Channel für Ihr Unternehmen nutzen wollen, dann sind Rankings nicht die wichtigste Metrik. Marketingzuständige müssen sich strategische Ziele setzen für alle Bereiche des Marketingtrichters.

Statt Ranking-Geilheit, sollte der Fokus auf Zielen liegen, die das Unternehmen langfristig wachsen lassen, beispielsweise:

  • Wir wollen mehr qualifizierte Anfragen, indem wir unser Publikum auf unserer Seite über unseren Service im Detail aufklären. Stichwort: Information
  • Wir wollen mehr Umsatz generieren durch Besucher, die direkt über die organische Suche auf unseren Landingpages einsteigen. Stichwort: Kauf

Damit man so denken und planen kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Es werden Inhalte für alle Ebenen des Marketing Funnels benötigt.

Durch den SEO-Schneeballeffekt können neue Bereiche und Keywords langfristig relativ schnell erobert werden. Dafür sind aber Markenbekanntheit, Autorität und Relevanz von Nöten. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Top-Platzierungen entstehen, wenn Sie alles andere richtigmachen

  • Markenbewusstsein
  • Markenbindung
  • Marktanalyse
  • Persona-Erstellung
  • Konkurrenzanalyse
  • Unterschiedliche Marketingkanäle
  • Lead-Generierung
  • Inhalte für alle Ebenen im Marketing Funnel

Verstehen Sie die Search Journey

Eine Suche im Internet fängt nicht mit einem Keyword an. Sie beginnt mit einem Problem das gelöst oder einem Bedürfnis welches befriedigt werden soll. In 93 Prozent der Fälle ist der erste Schritt dabei eine Suchmaschine (CMO). Die Search Journeys werden immer länger, weil Konsumenten immer mehr Informationen zur Verfügung haben, z.B. Tourismus und Booking.com oder Bücher und Amazon.

Search Journey

Die durchschnittliche Search Journey wird immer länger. Als Marke ist es wichtig, nach und nach alle Zwischenstopps abzudecken, sodass am Schluss ausreichend Vertrauen für eine Conversion aufgebaut wurde. Quelle: reddit.com

Hier ein kleines Beispiel. Ein Mann sucht nach einem teuren Weihnachtsgeschenk für seine Freundin. Er nutzt dazu die folgenden Keywords…

Bewusstsein: Beste Weihnachtsgeschenke für Frauen

Interesse: Kaschmir Pullover kaufen Ratgeber

Kaufintention: Kaschmir Pullover beste Marke

Nach dem Kauf: Kaschmirwolle waschen Tipps

Selbstverständlich unterscheiden sich diese Phasen (Dauer, Ablauf) für unterschiedliche Branchen. Dementsprechend sollten individuelle Ziele ausgearbeitet und gemessen (wir verwenden Google Analytics) werden.

Es macht keinen Sinn nur auf Keywords mit Kaufintention zu optimieren, weil es gut sein kann, dass die Konkurrenz den Nutzer bereits in der Interesse-Phase überzeugt hat. Dann sind Sie zwar exzellent für „Kaschmir Pullover kaufen“ platziert, aber der Nutzer wird trotzdem bei der Konkurrenz kaufen.

Es gilt den Konsumenten möglichst früh für die eigene Marke zu begeistern und an sich zu binden.

Fördern Sie Markenbindung

Brand ist ein Rankingfaktor. Markenbewusstsein vereinfacht jeden Schritt im Marketing Funnel. Das ist aber nicht alles. Leute sollen die eigene Marke nicht nur kennen, sondern auch lieben. Engagement fördert man im Internet am besten durch Inhalte. Nicht irgendwelche Inhalte, sondern Inhalte, die es sonst nirgends in dieser Form gibt.

Erkennt Google Ihre Firma als Marke und verbindet sie mit Ihrem Produkt, werden Rankings zum Nebenprodukt. Wenn ein User jetzt „generisch“ nach Ihrem Produkt sucht, wird ihm plötzlich automatisch Ihre Marke vorgeschlagen. Hier ranken Sie automatisch auf Platz 1, ganz ohne Konkurrenz.

Überlegen Sie sich, wie Ihre Zielgruppe sucht

Die Entwicklung von Buyer Personas ist ein absolutes Muss für erfolgreiches Marketing. Sie sind aber nur ein erster Schritt. Will man sein Unternehmen im Internet erfolgreich machen, muss man herausfinden, wie die Zielgruppe sucht. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse und nicht die demografischen Daten.

Wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe sucht, dann können Sie Ihre Webseite darauf ausrichten. Für Google ist die Nutzererfahrung alles. Der Algorithmus ist heute noch nicht so weit, aber mit der Einführung von künstlicher Intelligenz wird Google in Zukunft immer besser darin werden die Nutzererfahrung zu interpretieren.

Wer eine gute Nutzererfahrung bietet und seine Kunden glücklich macht, braucht sich keine Sorgen, um die Zukunft seines Unternehmens zu machen.

Generieren Sie mehr Umsatz durch mehr Empathie

Schnell mal bei Google für die Short Tail Keywords mit viel Volumen ranken und abkassieren. Der Traum vieler, aber so läuft es einfach nicht. Suchmaschinenoptimierung ist kein „Quick Win“.  Warum nicht?

  • Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.
  • Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.
  • Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.

Nutzer, welche kaufen wollen, nutzen sehr spezifische Long Tail Keywords. Head Terms, auch Short Tail Keywords genannt, haben ein hohes Suchvolumen, aber dienen eher der Information und erfüllen nur in den seltensten Fällen Ihre Kaufziele. Umgekehrt: Wenn Ihre Webseite und SEO sich nur auf Keywords mit Kaufintention versteift, kann es gut sein, dass der Nutzer nicht das nötige Vertrauen aufgebaut hat und lieber bei einem Konkurrenten kauft.

Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.

Auch wenn Ihre Seite auf Platz 1 steht, kann es sein, dass der Nutzer sich bereits für eine andere Marke entschieden hat, weil diese es verstanden hat zu informieren und Vertrauen aufzubauen. Ihre Top-Platzierung ist also vollkommen wertlos.

Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Wenn Sie nur auf Rankings Bedacht sind und Conversion vernachlässigen, geht Ihnen viel Umsatz verloren. Kümmern Sie sich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern heuern Sie auch Experten für Conversion Rate Optimierung an.

Die grausame Wahrheit über die Search Journey

Sie können nicht erst im letzten Schritt der Search Journey starten. Sie können nicht Ihre Konkurrenz die ganze Arbeit machen lassen und dann abstauben. Es braucht auch die Zwischenschritte. Es werden Vertrauen, Bindung und emotionale Investition benötigt. Sonst ranken Sie zwar für Money Keywords, aber der Nutzer klickt auf das Ergebnis auf Platz 6, weil er oder sie die Marke kennen und lieben gelernt hat.

Wenn Sie sich überlegen in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, sollten Sie unbedingt verstehen, dass es kein „Quick Win“ ist. Abkürzungen haben Konsequenzen. Sie müssen die Search Journey Ihrer Zielgruppe verstehen und eine entsprechende Online-Strategie parat haben. Außerdem sind individuelle Ziele essentiell zur Erfolgsmessung. Rankings können ein Teil davon sein, aber dürfen unter keinen Umständen im Mittelpunkt stehen.

SEO-Schinderei

SEO Schinderei: Wieso die ersten 6 Monate so mühsam sind

Achtung: Es folgt ein absolut ehrlicher Blogbeitrag – ganz ohne Bullshit! Das schwierigste für eine SEO-Agentur bzw. als SEO ist es Geduld zu haben, wenn der Kunde die Geduld verliert. Nach allen Regeln der Kunst wird versucht die Platzierungen des Kunden zu verbessern. Man optimiert die Inhalte, ändert die Seitenstruktur, verbessert Landing Pages, holt sich hochwertige Backlinks, optimiert die Nutzererfahrung und und und. Trotzdem tut sich nichts. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Jeder SEO weiß wovon ich spreche. Es kann schrecklich frustrierend sein. Vor allem, weil Kunden schnelle Ergebnisse sehen wollen. Häufig klappt das aber nicht – was folgt ist das große Drama.

Wie Google den schnellen Aufstieg verhindert

Der Grund für dieses Phänomen ist, dass Google viele unterschiedliche Trigger im Algorithmus hat, die prüfen ob die Anstrengungen es wert beziehungsweise natürlich und gleichmäßig genug sind, um mit einer besseren Platzierung belohnt zu werden. Hierbei kann der Algorithmus beispielsweise feststellen, dass alles ein wenig zu schnell geht und aus diesem Grund Ranking-Verbesserungen verzögert.

Es ist nämlich nicht so, als ob ich eine OnPage-Änderung durchführe oder einen Backlink setze, Google diese beim Crawlen entdeckt und mich daraufhin sofort besser rankt. Nein, alles wird evaluiert, verglichen und in Abhängigkeit von der Autorität (und anderen Faktoren) der Webseite entschieden. Das Ganze passiert auch nicht von heute auf morgen, sondern zeitverzögert. Und diese Verzögerungen können Wochen oder gar Monate umfassen.

Genau aus diesem Grund sieht man beim Sichtbarkeitsindex häufig Plateaus. Es ist nicht so, als ob nichts gemacht werden würde – nein, Google vertraut dem Ganzen noch nicht oder der Aufwand wurde noch nicht als würdig erachtet.

Sichtbarkeitsindex bergland-pertisau.com

Stetiges Wachstum ist bei Suchmaschinenoptimierung eher selten. Eher sieht man Plateaus und große Sprünge, wenn Google einen „neuen Level freischaltet“.

Stetiges Wachstum gibt es nur in den seltensten Fällen. Das geht auch nur bei eigenen Projekten ohne Zeitdruck. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere eigene Webseite.

Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Wenn es keinen Leistungsdruck gibt und SEOs alle Entscheidungen selbstständig treffen können, dann kann der Verlauf auch so aussehen.

SEO ist ein Prozess. Wer das nicht versteht, wird in den ersten 6 bis 12 Monaten leiden. Denn so ist es nun einmal. Eine Pflanze wächst auch nicht schneller durch mehr Willenskraft und unendlich viel Dünger. Wachstum ist ein natürlicher Prozess der vor allem eines braucht – Zeit!

Die Phasen einer SEO-Kampagne

Phase 1: The Honeymoon

Am Anfang eines neuen Projektes gibt es viel zu tun und jede Änderung kann bereits schnell zu deutlich besseren Platzierungen führen. Immerhin ist das Projekt neu, sodass im Verhältnis jede Verbesserung ein großer Fortschritt ist.

Phase 2: The Grind

Um weiterhin Ranking-Verbesserungen zu erzielen wird der Aufwand aber stetig größer. Extrem viel größer sogar. Es muss ein großer Aufwand betrieben werden, um kleine Fortschritte zu generieren. Auch Rückschritte sind in dieser Phase ganz normal. In der mittleren Phase stehen Aufwand und Resultate in keinem guten Verhältnis.

Phase 3: The Snowball

Langfristig pendelt sich dann alles ein und man bekommt den sogenannten Schneeballeffekt zu spüren, der SEO so lukrativ macht. Neue Keywords können schneller erobert werden und die Sichtbarkeit wächst überproportional verglichen zum Aufwand. Best Practices sind umgesetzt und müssen nur aufrechterhalten werden.

Übrigens: Diese Phasen lassen sich auch auf Gruppen von Keywords und Teilbereiche einer Webseite anwenden. In einer Kampagne kann es jedoch auch herbe Rückschläge geben. Nämlich wenn eine Webseite von einem Filter betroffen ist, abgestraft wurde oder durch viele 404 Fehler an Rankings verliert. Deshalb ist SEO auch nach 12 Monaten kein Selbstläufer.

So können Sie auch die ersten Monate einer SEO-Kampagne genießen

Erwartungen vs. Realität

Nicht-SEOs haben oft völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen an Suchmaschinenoptimierung. Sei es ein Kunde, ein Manager oder eine andere Abteilung – alle glauben, dass es mit einer großen Investition losgeht und wenn das Projekt Fahrt aufnimmt ist die Geschichte gegessen.

Ja, es geht darum den Ball ins Rollen zu bringen, aber das dauert länger als Sie vermutlich glauben. Oder sind Sie der Meinung, dass man in 3 bis 6 Monaten zur Autorität in einer Branche wird? Wenn ich heute in die Politik einsteige, werde ich es kaum schaffen in einem Jahr zum Präsidenten gewählt zu werden.

Wenn das Projekt wirklich Fahrt aufnimmt, wird es leichter. Bis dahin müssen die Best Practices aber erst einmal umgesetzt und von Google „akzeptiert“ werden.

Diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität sorgt oft für Unzufriedenheit. Egal wie oft man das Thema durchkaut, es bleibt eine heikle Angelegenheit, die Kunden frustriert.

Zu meinen liebsten Erwartungen zählen…

„SEO ist eine einmalige Geschichte“

Nein, ist es überhaupt nicht. Oder ist Gärtnern eine einmalige Geschichte? Es müssen ständig neue Inhalte optimiert, neue Verlinkungen aufgebaut werden und so weiter und so fort. Man bleibt nicht beliebt nur weil man früher einmal zu den „Besten“ gehört hat. Die Zeiten ändern sich. Google ändert sich. Die Konkurrenz ändert sich. Wer bremst verliert.

„Sobald meine Seite optimiert ist, ist sie für immer perfekt“

Ähm, nein. Es müssen ständig Anstrengungen unternommen werden, um am Ball zu bleiben. Wenn man das beste Produkte auf den Markt bringt, bleibt es nicht lange das beste Produkt, wenn es nicht ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Wer rastet, der rostet.

„Wenn es mal gut läuft, geht es nur noch bergauf“

Menschen neigen dazu sich sofort über sichtbare Resultate zu freuen und zu feiern. Wenn es so gut läuft, muss es doch zwangsläufig so weitergehen, sprich im nächsten Quartal haben wir dann doppelt so viele Besucher.

Nein. Es kann sich um eine kurzfristige Ranking-Verbesserung handeln. Es kann sein, dass Google gerade am Algorithmus herumexperimentiert und die Änderung wieder rückgängig macht. Mein Motto: Immer cool bleiben. Der Prozess ist was zählt. Stabilität ist das Ziel.

Wer abhängig von SEO ist, ist selber schuld

Es ist essentiell, dass SEO nicht der einzige Traffic Channel ist. Wenn alles steht und fällt mit Ihren Rankings, dann ist nicht Suchmaschinenoptimierung das Problem, sondern Ihr Business Model. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihrem SEO panische E-Mails schicken. Er oder sie ist in diesem Fall nicht für die Misere verantwortlich.

Kümmern Sie sich um alternative Traffic-Quellen. Generieren Sie Traffic über:

  • Google AdWords
  • Gastartikel
  • Frage&Antwort-Portale
  • Foren
  • Blogkommentare
  • Social Advertising
  • Referrals
  • Social Media Marketing
  • Offline-PR
  • E-Mail Marketing
  • Branding

Stichwort: Risikostreuung. Ein Unternehmen mit nur einem Standbein ist kein Unternehmen, sondern eine tickende Zeitbombe.

Ein weiteres Argument: Aus meiner eigenen Erfahrung sind Webseiten mit vielen unterschiedlichen Besucherquellen auch in der organischen Suche erfolgreicher.

Anfangs nur Indikatoren messen, weniger auf Rankings achten

Zu Beginn einer SEO-Kampagne ist es nicht sinnvoll sich auf die Platzierungen zu versteifen. Gewonnene Rankings sind bei einem neuen Projekt auch schnell wieder verloren.

Im Idealfall sollten Sie auf Indikatoren, wie z.B.:

…achten.

Diese Punkte korrelieren gut mit Rankings. Denken Sie sich einfach, dass Google Zeit braucht, um Ihr Projekt kennen und lieben zu lernen. Wie immer sollte der Prozess im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Sie sich diesen Blogbeitrag jetzt durchgelesen haben, kann ich Ihnen versprechen, dass Sie die Panik zwischendurch packen wird. Deswegen unbedingt ausdrucken und wenn nötig aus der Schublade holen. Suchmaschinenoptimierung braucht viel Geduld, aber zahlt sich aus. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, keine kurzfristigen Entscheidungen trifft und sich an den Plan hält. Dann wird alles gut.

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung in 2016

Wie sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus?

Das Problem: Die Kenntnis darüber, welche SEO-Strategien aktuell zu Top-Platzierungen führen. Denn viele kurzfristige Strategien aus dem letzten Jahr bringen 2016 nur noch einen Bruchteil des Traffics und vor allem immer mehr Gefahren mit sich.

SEO ist heute viel mehr als nur die Optimierung von Meta-Tags und anderen Onpage-Optimierungsmaßnahmen, denn damit kommen Webmaster heute nicht mehr weit. Warum? Ganz einfach:

Google lernt dazu – und zwar fast von Tag zu Tag. Webseitenbetreiber, die Ihre SEO-Strategie nicht an die Bewertungskriterien der Suchmaschine anpassen, verlieren ihren alteingesessenen Platz im Google-Ranking und damit wichtigen Traffic. Warum der Google-Algorithmus durchschnittlich 550 Mal pro Jahr (!) verändert und optimiert wird, ist klar:

  • Das Internet ist kein statisches Fleckchen Erde, sondern ein sich ständig änderndes dynamisches Netzwerk aus Webseiten, Shops und Communities, die alle um die vordersten Plätze im Google-Ranking kämpfen.
  • Google will den Suchenden die relevantesten Webseiten passend zu den eingegeben Keywords anzeigen – das schafft der Suchmaschinen-Riese nur, wenn alle Entwicklungen, wie beispielsweise das immer wichtiger werdende Social Web, ebenfalls in die Relevanzbewertung einbezogen werden.
  • Das, was 2013 gut war, sollte man heute gründlich reevaluieren. Die Richtung ist deutlich zu erkennen: Der User entscheidet, wann eine Webseite „gut“ und relevant ist – Google passt sich demnach dem Nutzer an und nicht andersherum.

Webseitenbetreiber müssen also vor allem den Nutzer im Auge behalten und überlegen – Wann ist meine Webseite relevant für den User – nicht für die Suchmaschine. Ein Paradoxon, aber genauso klettern Webseiten im Ranking nach oben.

Die Basis für erfolgreiche SEO 2016: Der User steht im Mittelpunkt

Bei der Konzeption der Strategie im Jahr 2016 steht ganz klar fest: Auch, wenn der Begriff SEO meinen lässt, dass es allein auf die „Bedürfnisse“ von Google und Co. eingehen sollte, so ist genau das nicht der Fall.

Google rückt die Bedürfnisse der Nutzer in den Vordergrund – Webseitenbetreiber, die sich an diesem Prinzip orientieren, erkennen schnell: Der Nutzer bewertet eine Webseite als relevant oder uninteressant.

Google wächst mit seiner selbstgestellten Aufgabe, den Nutzern die relevantesten Suchergebnisse zu liefern. Dafür fließen ganz bestimmte Signale in die Bewertung ein, die immer mehr von menschlichen Nutzern ausgehen.

Reaktionen in sozialen Netzwerken, Backlinks von anderen themenrelevanten Webseiten, eine lange Verweildauer auf der Webseite – all diese Dinge kommen nicht von Google, sondern vom Nutzer. SEO im Jahr 2016 steht also ganz klar im Stern der User.

Warum nicht einfach weitermachen wie bisher?

„Never change a running System“ – vor allem IT-Menschen kennen diese Devise und halten sich erfolgreich daran. In SEO-Kreisen muss dieser Spruch jedoch mit Vorsicht genossen werden, denn nicht immer sind die bisherigen Maßnahmen und der aktuelle Stand auch im nächsten Monat von Erfolg gekrönt.

  • SEO braucht Zeit – Maßnahmen entfalten ihre Wirksamkeit häufig erst Wochen oder Monate später.
  • Herabstufungen sind ebenfalls nicht sofort fällig – auch hier dauert es eine Weile, bis das Ranking angepasst wird und eventuell veraltete Maßnahmen ihr „Fett weg bekommen“.
  • Google verändert den Suchalgorithmus mehrere Hundert Mal im Jahr – Anpassungen sind unbedingt notwendig.

Für Webseitenbetreiber bedeutet das, dass die SEO nicht nur den aktuellen Status quo begutachten und optimieren sollte, sondern auch in die Zukunft geschaut werden muss.

SEO im Jahr 2016 Step #1: Hochwertigen Content auf der Webseite bieten

Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung bedeutet auch im Jahr 2016, den Nutzern das zu bieten, was sie suchen – häufig sind das Informationen, beispielsweise zu bestimmten Dienstleistungen, Produkten oder Strategien. Webmaster, die auf ihren Seiten genau diese Dinge einpflegen, werden von Google mit einem besseren Ranking belohnt. Wichtig ist bei der Erstellung der Inhalte:

  • Quality is Key – die oberflächliche Beantwortung einer Frage ist ein guter Anfang, für ein Top-Ranking ist das jedoch meist nicht genug.
  • Je detaillierter die Ausführungen sind, desto mehr wertvolle Informationen nehmen die User mit. Das Ranking verbessert sich, weil der Nutzer länger auf den Seiten verbleibt, den Inhalt mit einem „Like“, einem „Tweet“ oder einem „+1“ belohnt und eventuell sogar einen Backlink setzt.
  • Sinnvolles Einstreuen von Keywords und Begriffen, die das Haupt-Keyword umspannen, optimieren die Auffindbarkeit des Artikels – sogenannte „SEO-Texte“ will jedoch niemand sehen, weder Google noch die Besucher.

Es handelt sich hierbei also um OnPage-Optimierung durch hochwertigen Content zu bestimmten Keywords, der den Besuchern gefällt. Damit ist allerdings erst ein Teil der Optimierung abgeschlossen.

SEO im Jahr 2016 Step #2: Benutzerfreundlichkeit optimieren – Conversion maximieren

Als weitere wichtige Maßnahme im Bereich Onpage-Optimierung gilt es, die Benutzerfreundlichkeit der Webseite zu maximieren. Nutzer möchten auf der Webseite das finden, was sie suchen und gleichzeitig an die Hand genommen und durch die verschiedenen Unterseiten geführt werden. Wichtig sind dabei:

  • Klare Aussagen darüber, was die Unternehmung anbietet. Fragen sollten bereits beim Lesen geklärt werden.
  • Die Navigation ist ein ganz entscheidender Faktor – möglichst flach und mit „Breadcrumbs“ ausgestattet sollte sie sein.
  • Vom Einstieg bis hin zum Verkauf, muss der Prozess klar gegliedert sein – Nutzer, die zwischendurch den Faden verlieren, sind schneller wieder verschwunden als viele Webmaster glauben mögen.
  • Wichtig für die Benutzerfreundlichkeit ist zusätzlich die Mobile-Fähigkeit der Webseite, denn immer mehr Menschen gehen auch mit dem Smartphone oder dem Tab ins Netz – wer eine responsive Webseite besitzt, hat klare Vorteile gegenüber der Konkurrenz.

Werden diese Dinge beachtet, steht einer optimalen Conversion Rate – vom Besuch zum Verkauf – nur noch wenig im Wege. Allerdings muss der Nutzer den hochwertigen geschaffenen Content, der als Einstieg fungiert, erst einmal finden – weiter geht es deshalb mit der OffPage-Optimierung und damit mit der Weiterverbreitung des Contents.

SEO im Jahr 2016 Step #3: Auch die Content-Promotion ist wichtig

Hochwertiger und informativer Content ist der erste Schritt zur erfolgreichen SEO im Jahr 2016. Darauf können Webseitenbetreiber sich jedoch nicht ausruhen, denn das Internet lebt durch die Verknüpfung einzelner Webseiten und auch Google nutzt diese Verknüpfung als Bewertungskriterium für die Relevanz einer Präsenz im Bezug zu bestimmten Themenfeldern.

Der eigene Content muss demnach über verschiedene Channels weiterverbreitet werden, um den maximalen Impact zu erzielen. Möglich ist die Content-Promotion beispielsweise über:

  • Soziale Netzwerke: Social Media ist heute so wichtig wie nie zuvor. Likes, Retweets und +1 sind ganz klare Signale dafür, dass den Nutzern der Content gefällt. Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und Google+ können Webseitenbetreiber nutzen, um eine Fanbase aufzubauen und mehr Nutzer mit dem Content in Kontakt zu bringen.
  • Backlink-Generierung: Backlinks können entweder ganz von alleine oder durch aktive Ansprache von Influencern der Branche erfolgen – Blogger sind beispielsweise eine optimale Anlaufstelle, um einen Gastartikel zu platzieren, der einen Backlink enthält.
  • PR: Klassische PR wird häufig vernachlässigt, dabei können Pressemitteilungen an die richtigen Stellen, beispielsweise Zeitungen und Zeitschriften, dabei helfen, den eigenen Content weiterzuverbreiten.
  • Anzeigenschaltung: Google, Facebook oder LinkedIn – sie alle bieten die Möglichkeit, kostenpflichtige Anzeigen zu schalten. Besonders beliebt sind beispielsweise Google AdWords-Kampagnen. Wer das Budget zur Verfügung hat, sollte diese Maßnahme ebenfalls in Anspruch nehmen.

In der Summe beschreiben die SEO-2016-Steps, den optimalen Weg zu einer gut besuchten und relevanten Webseite. Zusätzlich lässt sich schnell erkennen: In allen drei Schritten setzt der User die Signale – Google „registriert“ diese und lässt sie ins Ranking einfließen. Ein Grund mehr, auf den User zu optimieren und nicht auf die Suchmaschine (zumindest nicht direkt), denn so sieht erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung 2016 aus.

Die 6 besten Schwindeleien von SEO-Agenturen: Eine kleine Geschichte der Bauernfängerei

Das Geschäft mit Suchmaschinenoptimierung boomt. Und das vollkommen zurecht. Es gibt wohl keinen Kanal, der einen solchen ROI liefern kann. Vorausgesetzt man weiß, was man tut oder hat den richtigen SEO-Partner. Dieser Beitrag ist 3 Jahre überfällig. Seit Jahren rege ich mich über die frechen Aktionen von den Agenturen auf. Heute ist der Tag der Abrechnung. Warum ich sie nicht als Konkurrenz bezeichne? Gute SEOs brauchen solche Tricks nicht…

Als Kunde sind Sie chancenlos

Kaum eine Branche ist so undurchsichtig und zieht so viele Bauernfänger an wie die SEO-Branche. Als Kunde haben Sie in der Regel keine Chance vorab zu erkennen, ob Sie sich den richtigen Partner ausgesucht haben. Dazu ist die Materie zu komplex und die SEO-Verkaufsleute zu gewieft.

Verzaubert von SEO

Quelle: BIA-THE-HUMAN.TUMBLR.COM & Giphy – Ja, Suchmaschinenoptimierung ist wirklich verzaubernd

Falls Sie schon einmal auf eine derartige Firma hereingefallen sind, ist das kein Grund zur Scham. Ich kenne mich beispielsweise bei Aktien nicht aus. In diesem Bereich könnte mich auch jemand mit ein wenig Ahnung kinderleicht über den Tisch ziehen. So ist das Leben ;)

Es bedeutet aber nicht, dass SEO nicht funktioniert. Sie hatten nur einen Partner, dem entweder das nötige Fachwissen gefehlt hat oder Ihr Projekt einfach egal war.

Die besten Schwindeleien: Die Top 6 SEO-Betrügereien

Die 6 besten „Gambits“ haben wir nach den folgenden Merkmalen bestimmt:

  • Einfallsreichtum
  • Dreistigkeit
  • Häufigkeit
  • Kriminalität

Es werden im Folgenden keine Namen genannt, denn es geht in keinem der Fälle um nur eine einzelne SEO-Firma. Jeder Schwindel wird von zahllosen Firmen rund um den Globus ausgeführt. Hören Sie diese Phrasen, sollten Sie schleunigst das Weite suchen.

Wichtig: Diese Schwindeleien sind nicht frei erfunden, sondern existieren wirklich!

#1: Ex-Google Mitarbeiter macht SEO + Benachrichtigungen von Google über Updates

Vielleicht stimmt es, dass der- oder diejenige bei Google gearbeitet hat, aber bestimmt nicht in der Abteilung, die mit dem Google Suchalgorithmus zu tun hat. Oder glauben Sie, dass hier Google nicht vorsorgt?

Außerdem bekommt NIEMAND Insider-Informationen von Google. Ein solches Datenleck würde sofort unterbunden werden. Zum Thema Updates: Der Algorithmus ist so komplex, dass Google sich sogar selbst schwer tut Updates zu bestätigen.

Wenn jemand solche Lügenmärchen verbreitet (ihr wisst wer ihr seid), sieht meine Reaktion in etwa so aus…

Ich persönlich würde einen SEO mit viel Erfahrung und vorzeigbaren Erfolgen einem Mitarbeiter von Google aus der Abteilung XY vorziehen, und einem notorischen Lügner sowieso.

#2: Wir haben als IT-Studenten Einblick in den Google Algorithmus erhalten

Ein einzigartiges Beispiel für deutsche Kreativität. Natürlich hatte man nie Einblick in den Algo, aber die Dreistigkeit so etwas zu behaupten verdient Respekt, oder?

Und noch einmal: Ein Einblick in den Algorithmus ist vollkommen wertlos. Der Algorithmus ist mittlerweile unendlich komplex. Die Best Practices sind weitläufig bekannt und kein Geheimnis. Alles andere kommt durch eigene Tests und Erfahrung.

#3: 10-Jahres-Vertrag und wir machen einfach gar nichts

Jaja, so lässt es sich gut leben: Groß und vertrauenswürdig erscheinen und dann den Kunden einen 10-Jahres-Vertrag unterschreiben lassen, dem er nicht entkommen kann.

Im ersten Monat schlägt man ein paar Webseitenänderungen vor und fertig. Danach heißt es zurücklehnen und Geld kassieren. Wenn da nicht die Sammelklagen wären…

#4: Gegenseitige Empfehlung und gegenseitige Bewertungen

Geht schnell und sieht gut aus: Man verbündet sich auf einer SEO-Konferenz mit ein paar neuen Leuten und empfiehlt sich gegenseitig. Zusätzlich schreibt man sich bei Google My Business atemberaubende Bewertungen. Entdeckt sowieso niemand, weil wer prüft schon die einzelnen Reviews…

#5: Wir sind Google Partner und können jederzeit die Platzierungen anpassen

Google Partner gibt es wirklich. Es bedeutet aber nichts anderes, als das ein mehr oder weniger schwieriger AdWords- oder Analytics-Test bestanden wurde. Nichts Besonderes und schon gar nichts zum Prahlen. Übrigens: Google Partner für SEO gibt es nicht.

Trotzdem, „Google Partner“ klingt so, als hätte man eine spezielle Stellung beim Suchgiganten. Da kann man doch ganz einfach behaupten, dass man nur bei Google anrufen muss, um die Platzierungen zu verbessern.

#6: Wir haben diese Großkunden (aber die brauchen eigentlich gar keine SEO)

Referenzen sind wichtig. Ich bin ein großer Fan von Referenzen, wenn sie aussagekräftig sind. Clevere, größere SEO-Agenturen setzen aber jedes kleine Beratungsgespräch bei einem Großkunden auf die Referenzliste. Und schon haben sie beispielsweise für whitehouse.gov SEO gemacht…

Mein Tipp: Schauen Sie sich die Referenzen genauer an. Prüfen Sie die Platzierungen. Überlegen Sie logisch, ob das Unternehmen überhaupt SEO braucht. SEO für ein kleines oder mittelständisches Unternehmen unterscheidet sich stark von SEO für einen Großkonzern, der bereits eine starke Marke hat.

Ja, das ist mehr Arbeit, aber dafür werfen Sie nicht 50.000 Euro im Jahr für einen wertlosen SEO-Partner aus dem Fenster.

Qualitätssiegel und Größe sagen rein gar nichts aus

Mittlerweile versuchen diverse Institute Qualitätssiegel in der SEO-Branche einzuführen. Die Wahrheit: Die SEO-Agenturen werden nicht wirklich überprüft. Es muss vielleicht ein kleiner Test bestanden werden, aber das war es auch schon. Ehrlich gesagt, wüsste ich gar nicht, wer das nötige Wissen und die nötige Autorität hätte ein aussagekräftiges Siegel zu verleihen.

Wie bei Lebensmitteln dienen auch SEO-Siegel einem teuflischen Zweck: Sie als Kunde sollen nicht genauer hinsehen, sondern sich mit dem Siegel zufriedengeben. Ein kritischer Blick und schon würde man das Produkt wahrscheinlich nicht mehr kaufen.

Die Wahrheit über SEO-Siegel

Quelle: GIFBAY – Leider wahr: Die meisten Qualitätssiegel stehen für rein gar nichts.

Wenn eine SEO-Agentur groß und bekannt ist, muss sie doch gut sein, oder? Leider nicht. Wir haben so einige Kunden, die vor uns bei einer namhaften SEO-Firma waren. Das Ergebnis: Außer Spesen nichts gewesen.

Soll das heißen, dass alle großen SEO-Anbieter schlecht sind? Keinesfalls. Aber Größe hat nichts mit Kompetenz zu tun. Weiters bringt Größe auch teilweise Probleme mit sich: wechselnde Ansprechpartner, häufig automatisierter Linkaufbau, keine individuellen Lösungen, etc.

Im SEO-Bereich tummeln sich massenhaft Wegelagerer, Halunken und Tunichtgute. Daher sollten Sie sich Ihren Partner in Ruhe aussuchen. Achten Sie weniger auf den Preis und die Siegel – richten Sie Ihre Aufmerksamkeit lieber auf erfolgreiche Referenzkunden, nachhaltige Strategien und zu guter Letzt auf Ehrlichkeit und Authentizität.

Bildnachweis: Featured Image – Marceline’s wings by rocknrollbee unter Creative Commons Attribution 3.0 License

Google Ranking verbessern

Google Ranking verbessern: Ranking-Faktoren Highlights 2016

Je nachdem, welcher SEO-Bereich, OnPage oder OffPage, bedient wird, sind verschiedene Google Ranking-Faktoren zu beachten, die zum Erfolg führen. Da die Funktionsweise des Google-Suchalgorithmus allerdings nicht öffentlich kommuniziert wird und nur bestimmte Faktoren bestätigt sind, geht es vor allem darum Erkenntnisse aus SEO-Kreisen auszuwerten und umzusetzen. Regelmäßige Algorithmus-Updates sorgen hierbei dafür, dass die Suchergebnisse an neuste Trends angepasst und die Ranking-Faktoren überarbeitet werden.

Für das Jahr 2016 und basierend auf aktuellen Entwicklungen, Informationsschnipseln, die Google herausgegeben hat und natürlich eigenen Untersuchungen und Erfahrungen, können die folgenden Ranking-Faktoren als Highlights herausgefiltert werden: Linkprofil, Content und RankBrain.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre bedeutet in SEO-Kreise immer ein Blick auf die wichtigsten SEO-Faktoren. Oft ergeben sich Veränderungen, bei denen manche Kriterien an Relevanz verlieren und andere an Wichtigkeit gewinnen. Auch im Jahr 2015 gibt es zahlreiche solcher Veränderungen. Eine Analyse der Gewichtung verschiedener Ranking Faktoren lässt dabei vor allem bei sieben Punkten aufhorchen:

Video-Update Oktober 2016

Game Changer: RankBrain

RankBrain wurde Anfang 2015 nach und nach ausgerollt und ist mittlerweile laut Google der drittwichtigste Ranking-Faktor nach Backlinks und Content. Der RankBrain Algorithmus ist eine künstliche Intelligenz, welche durch maschinelles Lernen die Suchergebnisse verbessern soll. Klingt kompliziert, ist es wahrscheinlich auch, deswegen vereinfacht dargestellt…

RankBrain hilft dem Google Algorithmus dabei,

  • mit mehrdeutigen Suchanfragen besser umzugehen
  • umgangssprachliche Begriffe und Wortneuschöpfungen zu interpretieren
  • Spracheingaben und dialogische Suche als Suchanfragen besser zu verarbeiten

Gary Illyes von Google sagt, man kann nicht für RankBrain optimieren. Wenn man sich die obigen Punkte ansieht, macht diese Aussage auch absolut Sinn. Deshalb lieber um Linkaufbau und hochwertige Inhalte kümmern, als sich im RankBrain-Hype zu verlieren.

Onpage-Optimierung stellt weiterhin die Weichen

Für jede SEO-Strategie ist die technische OnPage-Optimierung der erste Schritt. Denn die Maßnahmen sind direkt auf der eigenen Webseite vergleichsweise leicht umgesetzt. Hierbei sollten beispielsweise folgende Kriterien überarbeitet werden:

  • Ladezeit der Webseite
  • Position des Keywords im Titel
  • Keywords in Description
  • Länge der URL

Fehlerhafte beziehungsweise „nicht-Google-konforme“ Onpage-Technik und dessen Behebung ist der erste Schritt und damit die Grundvoraussetzung für den SEO-Erfolg.

Hochwertige Inhalte

Qualität ist das A und O, wenn es darum geht, unternehmerische Leistungen anzubieten – das gilt auch für die Webseiteninhalte. Der wirkliche Inhalt eines Textes kann von Google zwar noch nicht ausgewertet werden, aber man schaut hierfür auf Nutzersignale.

Die Relevanz ist natürlich eine ganz andere Geschichte und kann schon längst sehr gut erkannt werden. Hierbei geht es deshalb vor allem darum, existente Möglichkeiten zu nutzen, um die Themenrelevanz zu bestätigen, beispielsweise Keywords in den H-tags.

Auch die Länge des Textes spielt eine Rolle, wie auch die internen Verlinkungen und die Nutzung von Medien, wie beispielsweise Bildmaterial, eine Rolle, um die Qualität des Contents zu erhöhen und somit auch das Ranking zu pushen.

Offpage-Optimierung bleibt der wichtigste Ranking-Faktor

Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, dass der Linkaufbau an Bedeutung verliert und mit zu viel Risiko verbunden ist: Es bleibt die einzige Disziplin, die wirklich Resultate bringt. Natürlich wird die Arbeit immer mehr zum Minenfeld, so dass man bei der Platzierung von Backlinks mittlerweile sehr vorsichtig sein muss, aber wer es versteht Link Risk Management zu betreiben und sich nicht dumm anstellt, der ist den meisten SEO-Agenturen meilenweil voraus.

Im Folgenden einige Highlights aus dem Bereich der OffPage-Optimierung. Dabei werden selbstverständlich auch einige Mythen zerstört.

Soziale Signale korrelieren weiterhin gut

Facebook und Twitter: Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Fast jeder besitzt einen Account für zumindest ein soziales Netzwerk und kommuniziert darüber mit den Freunden und Bekannten, teilt Links und äußert seine Meinung mit „Likes“ und „Retweets“. In der SEO-Community wird viel über die Wirkung diskutiert. Mittlerweile hat Matt Cutts aber bestätigt, dass es keinen solchen Faktor gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird. Dafür ist das Signal zu unverlässlich.

Trotzdem ist Social Media für SEO nicht uninteressant. Denn durch Sharing werden die eigenen Inhalte von mehr Menschen gesehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Nennung oder einer Verlinkung logischerweise steigt.

Deswegen sollten die Social Media-Auftritte regelmäßig gepflegt und mit Content versorgt werden, um für eine alternative Besucherquelle und mehr Sichtbarkeit zu sorgen. In keinster Weise bedeutet dies, dass Social Media Marketing wichtig oder nötig ist. Solange die Profile passen und man sich regelmäßig kümmert, ist alles in Butter.

Backlinks stehen weiterhin im Mittelpunkt

Backlinks spielen seit jeher eine große Rolle für das Google-Ranking. Je mehr andere Webseiten auf die Unternehmenswebseite verlinken, desto eher wird die Webseite als themenrelevant gewertet. Allerdings ist im Jahr 2016 nicht nur die Anzahl der Backlink entscheidend. Auch die Qualität spielt hier eine große Rolle, die beispielsweise anhand folgender Kriterien gemessen wird:

  • Linkprofil auch mit nofollow-Links
  • Autorität und Trust der verlinkenden Webseite
  • Anzahl der Worte innerhalb des Links
  • Anzahl der Links mit Keywords
  • Position des Links im Layout
  • und so weiter…

Keyword-Links und -Domains verlieren stark an Bedeutung

Lange Zeit dachte man, dass Keywords in Links und Domains entscheidend für den SEO-Erfolg sind. Spätestens im Jahr 2016 darf gesagt werden, dass sich das ein wenig geändert hat. Heutzutage wertet Google „natürliche“ Links sehr viel höher als pure Keyword-Links – für die kommenden SEO-Maßnahmen sollte das also unbedingt beachtet werden, denn die sogeannte „harte Keyword-Optimierung“ kann sich spätestens seit dem Google Penguin Update sehr sehr nachteilig auswirken.

Auch die Wirkung von Keyword-Domains ist deutlich verringert worden, wobei es immer noch kein Nachteil ist gutscheine.de zu haben :) Es muss gesagt werden: Eine bekannte Marke zu bauen, ist weitaus sinnvoller, als sich Sorgen um Sachen wie Keywords in der Domain zu machen.

Brands und ihre Sonderstellung

Marken sind auch im Jahr 2016 von vielen Google-Regeln ausgenommen. Das bedeutet beispielsweise, dass Google es durchaus als natürlich ansieht, wenn Verlinkungen vor allem den Markennamen tragen. Negative Auswirkungen sind bei der Brandoptimierung also nicht zu erwarten.

Marken stehen für Vertrauen und Autorität. Da Google genau diese Faktoren schätzt, ist es kein Wunder, dass Brands Google dominieren. Einen interessanter Beitrag vom ViperChill: How 16 Companies are Dominating the World’s Google Search Results

Im SEO-Jahr 2016 ist vieles anders – und doch sind manche Maßnahmen altbekannt. Während künstliche Intelligenz wahrscheinlich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, lässt die Bedeutung von Backlinks ein klein wenig nach. Die Kombination aus bekannten und neuen Maßnahmen ist deshalb der einzige und vor allem effektivste Weg zum Erfolg im Internet.

Alte Firmenwebseite SEO

Meine Firmenwebseite ist veraltet: Kann ich trotzdem mit SEO durchstarten?

Auch wenn sich die Zeiten langsam ändern und Unternehmen entdecken, wie viel Potenzial zur Kundengewinnung im Internet steckt, stoße ich in meiner täglichen Arbeit häufig auf extrem veraltete Firmenwebseiten. Warum dies ein großes Problem darstellt und eine hochwertige Webseite definitiv eine lohnenswerte Investion ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Abgespeckte CMS, HTML Webseiten und sogar eigene CMS: Solche fürchterlichen Lösungen drehen Webdesigner auch heute noch ahnungslosen Unternehmern an. Zusätzlich ist es für österreichische Firmen nicht ungewöhnlich mit 5 bis 10 Jahre alten Webseiten im Internet vertreten zu sein. Eine Firmenvorstellung reicht ja eh aus…

Falsch gedacht! Eine erfolgreiche Webseite muss regelmäßig aktualisiert werden, neuen Begebenheiten angepasst werden und auch vom Design her mit der Zeit gehen.

Vor allem Unternehmen, welche sich für den Marketing-Kanal SEO entscheiden, brauchen dringend eine aktuelle und flexible Webseite. Denn sonst dauern die Ergebnisse nicht nur länger, sondern können sogar in seltenen Fällen ganz ausbleiben. Ich sage nur:

  • Flash
  • Frames

Mit diesen Begriffen sind die Albträume von tüchtigen SEOs gefüllt :( Weitere SEO Albträume hier….

SEO Flash Website

SEO für eine Webseite aus der Steinzeit: Nein danke!

Saubere Programmierung, einfache Erweiterbarkeit und aktuelle Webstandards sind das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Kampagne. Ohne diese Basics wird der gesamte Prozess für Sie und Ihre SEO-Agentur ein steiniger Weg.

Bei Google dreht sich alles um eine positive Erfahrung für den Nutzer. Dazu gehören eben auch:

  • Aktuelle Webstandards
  • Schönes Design
  • Hochwertige Inhalte
  • Usability

Wer langfristig im Internet über Google erfolgreich sein will, muss dem Nutzer, die für ihn beste Erfahrung bieten, online und offline.

In SEO-Kreisen ist die gängige Meinung, dass OffPage-Optimierung, besonders Linkaufbau, hauptverantwortlich für gute Rankings ist. Dem stimme ich zu vollkommen zu. Trotzdem ist es extrem mühsam und alles andere als kosteneffektiv eine schlechte Webseite zu ranken.

Warum? Eine neue Webseite ist eine einmalige Investition. Im Vergleich dazu zahlen Sie in den meisten Fällen monatlich für SEO. Diesen Prozess durch eine alte/schlechte Webseite zu verzögern, ist meiner Meinung nach dumm, denn dadurch dauert es lediglich länger bis das SEO-Projekt für Sie gewinnbringend ist.

Und das sollte doch das Ziel sein: Sie verdienen mehr an den Ergebnissen der SEO, als Sie für die Dienstleistung bezahlen. Auch wenn es leider bei vielen SEO-Agenturen anders läuft…

So investieren Sie in eine hochwertige Webseite

Ihre Firmenwebseite sollte unbedingt auf einem gängigen und beliebten CMS laufen. Dies erfüllt mehrere Zwecke:

  • Einfache Bedienbarkeit
  • Sicherheitslücken werden schnell gestopft
  • CMS wird ständig weiterentwickelt und nicht plötzlich eingestellt

Redet Ihr Webdesigner von einem selbst entwickelten CMS, dann laufen Sie um Ihr Leben. Es gibt nur einen Grund für ein eigenes CMS: Abhängigkeit. Und Sie sind dann der Abhängige!

Selbst entwickeltes CMS

Ein stabiles CMS ermöglicht es, Ihre Webseite und insbesondere die Inhalte zu behalten, nur das Design sollten Sie alle paar Jahre dem Geschmack der Zeit anpassen lassen. Sie zahlen also nur einmal für eine „neue“ Webseite, alles andere danach ist vor allem Kosmetik.

Worauf Ihr Webdesigner unbedingt achten muss, damit die Firmenwebseite der Suchmaschinenoptimierung nicht im Wege steht, lernen Sie übrigens in meinem Beitrag „10 eiserne SEO Webdesign Regeln für Webdesigner“.

WICHTIG: Wählen Sie vor der Webseitenerstellung eine SEO-Agentur. Diese wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, einen kompetenten Webdesigner zu finden. Außerdem kann die SEO-Agentur so den Prozess positiv beeinflussen, auch wenn der gewählte Webdesigner keine Ahnung von SEO hat.

Warum sparen Sie so eine Menge Geld?

  • Schrott Webdesign wieder hinzubiegen, kostet viel Zeit & Geld
  • Sie selbst haben keine Ahnung was gutes Webdesign ausmacht und schauen nur auf das Aussehen der Webseite
  • Webdesigner lügen immer über ihre SEO-Kenntnisse

Ja, ich weiß, dass dieser Beitrag Webdesigner ein wenig schlecht dastehen lässt, aber zu meiner Verteidigung: Bauernfänger Webdesigner sind die Regel und nicht die Ausnahme. Jeder ist heutzutage Webdesigner.

Schlechte Webseite, schlechte Ergebnisse

Nochmal kurz und knackig:

  • Holen Sie sich eine kompetente SEO-Agentur
  • Lassen Sie sich einen Webdesigner empfehlen
  • Starten Sie gleich mit einer hochwertigen Webseite, anstatt den Ballast einer veralteten Webseite mitzuschleppen (und dafür zu bezahlen)

Wer mit SEO Erfolg haben will, der sollte möglichst von Anfang an vieles richtig machen. Dann erreichen Sie schneller den Punkt an dem Sie Geld mit Ihrer SEO-Agentur verdienen, als umgekehrt. Und das ist aus meiner Sicht die schönste Situation für eine SEO-Agentur: Wenn Sie als Kunde im Internet so richtig erfolgreich sind.

Arzt-Homepage optimieren

Die perfekt optimierte Arzt-Homepage: 9 SEO, Trust & Usability Tipps für Ihre Praxiswebseite

Früher reichte es als Arzt aus, die eigene Arztpraxis, wie die Konkurrenz auch, im Telefonbuch und anderen Branchenbüchern zu bewerben, jedoch sind diese Zeiten längst vorbei. Vor allem in großen Städten müssen sich auch Ärzte, egal welchen Fachbereichs, gegen die Konkurrenz im Internet durchsetzen, um volle Wartezimmer zu genießen. Dabei stehen die lokalen Suchergebnisse von Google und Vertrauen im Vordergrund. Ich zeige Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Seite für die lokalen Suchergebnisse optimieren und Besucher zu Patienten konvertieren.

Wenn sich Ihre Praxis in einer größeren Stadt befindet, spielt es keine Rolle, ob Sie Zahnarzt, Schönheitschirurg, Hautarzt oder Urologe sind, die Konkurrenz ist groß und stark. Die Schlacht wird heutzutage längst nicht mehr über klassische Werbung ausgetragen, sondern Ihre potenziellen Patienten informieren sich online auf Ihrer Arzt Homepage oder auf Ihren Profilen bei Arztbewertungsportalen.

Trotzdem sind viele Ärzte, vielleicht auch Sie, noch sehr altmodisch und glauben fest daran, dass der Eintrag bei Herold.at wirklich Patienten bringt. NEIN! Jetzt ist die Zeit in das Medium Internet zu investieren mit einer hochwertigen Praxiswebseite + wenn finanziell möglich Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords.

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In 9 Schritten zu mehr Patienten über das Internet

Im Folgenden zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um Ihre Praxis-Webseite erfolgreicher zu machen.

Local SEO

Arzt lokale SEO

1. Ort, Region in allen Title Tags

Sie als Arzt sind an einen Ort zumindest eine Region gebunden. Deswegen müssen Sie lokal stark vertreten sein. Daher sollte Ihr Title Tag in etwa so aussehen:

Dr. Paul Werner – Schönheitschirurg in Innsbruck, Tirol

Der Title Tag ist nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor in Google’s organischen Suchergebnissen, sondern wird auch als Titel für den Snippet einsetzt. Zusätzlich steigern Sie mit dieser Maßnahme Ihre Relevanz für die lokalen Suchergebnisse.

Auch der Suchende begrüßt es, wenn er sofort weiß, ob Sie in der Nähe sind oder nicht.

2. Adresse in schema.org Markup im Footer

Ihre Adresse sollte auf jeder einzelnen Unterseite zu finden sein, besonders der Footer bietet sich hierfür an. Normalerweise sind Webdesigner dazu geneigt die Adresse als Text zu implementieren, sodass es sich für Google nur um eine sogenannte unstrukturierte Unternehmensnennung handelt.

Idealerweise sollte jedoch schema.org Organisation Markup eingebaut werden, um es für Google und andere Suchmaschinen glasklar zu machen, wie Sie heißen, wo sich Ihre Praxis befindet und unter welcher Telefonnummer Interessenten Sie erreichen können.

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3. Google Maps verbunden mit Google My Business im Footer

Ein weiteres Signal um Google klar zu machen, dass Ihre Adresse stimmt, ist eine in die Praxis-Homepage eingebundene Google Map, welche auf den Google My Business Eintrag zeigt.

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Usability

Arzt Webseite Usability

4. Fixed Header: Navigation & Telefonnummer im Blick

Die Navigation muss immer im Blick sein, damit der Nutzer zu jeder Zeit die Möglichkeit hat sich weiter zu informieren bzw. zu klicken. Eine hervorragende Lösung für diese Problemstellung ist ein Sticky Header.

Egal wie weit der Besucher nach unten scrollt, die Navigation wie auch die Telefonnummer sind zu jeder Zeit oben verfügbar. Das erleichtert ihm das Leben und sorgt somit für längere Seitenaufenthalte, die wiederum zu mehr Patienten führen. So einfach kann es sein!

5. Kinderleichte Terminvereinbarung

Sie wollen dem potenziellen Patienten das Leben so einfach wie möglich machen und ihm bloß keine Steine in den Weg legen. Denn tut sich der Besucher schwer Informationen zu finden, Kontakt aufzunehmen oder einen Termin zu vereinbaren, dann wird er sich an eine andere, bessere Arztwebseite wenden. Das ist im Internet ein Kinderspiel!

Besucher lieben Online-Terminvereinbarung, da somit auch noch die Hürde des Telefongesprächs entfällt. Sollte dies in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann achten Sie trotzdem darauf, dass eine Kontaktaufnahme nicht nur telefonisch, sondern auch per E-Mail möglich ist.

Die meisten Menschen telefonieren nur ungern mit fremden Menschen, daher auch weg mit dieser Hürde.

Trust

Arzt Trust

6. Arztvorstellung: Wer sind Sie?

Zeigen Sie Ihr Gesicht! Nichts baut mehr Vertrauen auf, als wenn potenzielle Patienten sehen, dass Sie bereit dazu sind sich im Internet zu zeigen. Natürlich gehört dazu auch ein umfangreiches „Über mich“ mit persönlichen Details, Werdegang und anderen relevanten Geschehnissen aus Ihrem Leben. Schreiben Sie unbedingt so, als ob Sie sich einem Patienten unterhalten würden!

7. Team vorstellen & Praxis kennenlernen

Je mehr Besucher vorab über Sie, Ihr Team und Ihre Praxis wissen, desto geringer ist die Schranke mit Ihrer Praxis Kontakt aufzunehmen. Wir Menschen sind von Haus aus vorsichtige Wesen.

Das Internet bietet Ihnen aber die Möglichkeit sich Interessenten zu präsentieren ohne aufdringlich zu wirken. Je mehr potenzielle Patienten über Sie wissen, desto einfacher ist der spätere Gang in Ihre Praxis.

8. Auszeichnungen, Erwähnungen & Mitgliedschaften

Vertrauen ist wie Sie bereits wissen das A und O damit es zu einer Kontakaufnahme kommt, deswegen sollten Sie Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Erwähnungen in der Presse keinesfalls verstecken. Wir Menschen vertrauen großen Institutionen und bekannten Marken. Nutzen Sie dies auch auf der Homepage Ihrer Arztpraxis zu Ihrem Vorteil!

9. Bewertungen: Arztbewertungsportale & Google My Business

Wir sind soziale Tiere und als soziale Tiere schauen wir immer zu anderen für Antworten. Bewertungen sind genau aus diesem Grund der allerwichtigste Erfolgsfaktor. Bewegen Sie Ihre bestehenden Patienten dazu Bewertungen abzugeben. Je mehr, desto besser.

Pflegen Sie Ihre Profile auf Arztbewertungsportalen, damit Interessenten bei Ihrer Recherche auf umfangreiche, seriöse und aktuelle Informationen über Sie und Ihre Praxis stoßen.

Achtung: Besonders Bewertungen auf Ihrem Google My Business Profil helfen Ihnen weiter, da sie nicht nur mehr Vertrauen bedeuten, sondern auch Google als Ranking-Faktor dienen.

Erfahren Sie mehr, wie Sie Ihren Google My Business Eintrag optimieren

Im Internet gefunden werden & Patienten gewinnen

Das Internet macht es möglich, dass sich potenzielle Patienten in aller Ruhe über Ärzte informieren können. Daher ist es wichtig, dass Sie den Webseitenbesuch so angenehm und informativ wie möglich gestalten. Orientieren Sie Ihre Marketingstrategie an dem Motto aus dem Buch „Duct Tape Marketing“ von John Jantsch: Know, Like, Trust. Buy, Repeat, Refer.

Das Ziel ist es nicht, sich dem Besucher aufzudrängen, sondern die logische Wahl zu sein. Ganz nach Google’s wahrer Vision: Die Besten werden zuerst gefunden.

Die perfekt optimierte Praxiswebseite ist kein Sprint. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen (lassen). Wichtig ist nur, dass Sie jetzt loslegen, sich regelmäßig und nach und nach um die oben genannten Punkte kümmern. Verlieren Sie keinesfalls den Anschluss nur weil Sie an alte Werbemethoden festhalten. Marketing ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Arztpraxis und richtig gemacht nicht das Gegenteil von Integrität.