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Content Creators und Zielgruppen

Briefing für Webtexter: So bekommst du den perfekten SEO-Text geliefert

Stell dir vor, du suchst neue Laufschuhe und gehst ins Sportgeschäft. Dort fragt dich ein Verkäufer, wie er helfen kann…und erzählt dir dann alles Mögliche über ein neues Pflegespray für Winterstiefel. Tja, der gute Mann hätte seine Zielgruppe komplett verfehlt, und das ist ein absolutes No-Go – auch für Online-Texte. Deshalb erfährst du hier alles über Zielgruppen, Buyer Personas und wie das mit richtig, richtig gutem Content zusammenhängt!

Na gut, das Beispiel von oben ist (hoffentlich) so nie passiert. Trotzdem kennst du selbst bestimmt diese Inhalte, bei denen du dich fragst: Für wen soll das bitte gemacht sein?? Content-Erstellung ist eben doch kein Kinderspiel…

Content-Erstellung 101: Wer, was und wieso überhaupt?

 

Content creators

Gib’s zu: Du hast bestimmt auch schon mal innerlich die Augen verdreht, wenn sich jemand als „Copywriter“ vorgestellt hat.

Halb so schlimm, vergeben und vergessen – wahrscheinlich hast du einfach noch niemanden getroffen, der dir den Sinn hinter dieser Tätigkeit erklären kann. Und den muss man verstehen, bevor man maßgeschneiderte, sinnvolle Inhalte schreiben kann. Also los!

Warum eigentlich Webtexter?

Webtexter schreiben Texte fürs Web. No shit, Sherlock. Aber braucht es dafür im Unternehmen tatsächlich eine Person, die nur das tut? Wie schwierig kann es sein, ein paar Wörter zu schreiben, die die Besucher deiner Seite voll überzeugen (und zwar so sehr, dass sie immer wieder zu dir zurückkommen)?

Tja, die Sache ist die: Einen wirklich guten Webtext schreibt man nicht „einfach so“ – besonders in Zeiten, in denen viele User durch Clickbait-Artikel schon negative Erwartungshaltungen mitbringen. Mal schnell nebenher texten, das funktioniert nicht. Sonst landest du blitzschnell bei Thin Content oder Duplicate Content. Ein Beispiel, wie es richtig geht, findest du im Video:

Nur zur Orientierung: Hinter unseren Texten stecken je nach Thema und Umfang in der Regel mindestens 5-6 Stunden, aber gut und gern auch mal ein ganzer Arbeitstag. Was bitteschön machen die den ganzen Tag, fragst du dich? Ganz einfach:

  • einlesen
  • den Text strukturieren
  • Infos sammeln
  • schreiben

Aber bevor all das passiert, kommt einer der wichtigsten Schritte überhaupt: die Zielgruppe festlegen!

Warum eigentlich Zielgruppen?

Grob gesagt, zählen zu einer Zielgruppe mehrere fiktive Menschen, die alle gewisse Charakteristika teilen. Anhand dieser Merkmale vermutest du, dass sie großes Interesse an deiner Leistung bzw. deinem Produkt haben könnten. Genau deshalb richtest du dich nicht einfach an alle Menschen weltweit (falls doch, viel Glück damit), sondern nur an eine vergleichsweise kleine Gruppe.

Zielgruppe vs Buyer Persona

Nein, das ist nicht das Gleiche…

Die Zielgruppe ist allerdings keine einzige graue Masse, deren Mitglieder alle absolut gleich sind. Sie besteht vielmehr aus unterschiedlichen Buyer Personas. Das ist, wie der Name schon verrät, nichts anderes als ein fancy Begriff für modellhafte bzw. repräsentative Einzelpersonen, die deine Kunden werden sollen.

Achtung: „Zielgruppe“ heißt nicht „Berufsgruppe“, „Durchschnittsalter“ etc. Das sind Teilbereiche und gemeinsame Eigenschaften, aber noch lang keine aussagekräftigen Zielgruppen. Die Menschen, die eine Zielgruppe ausmachen, sind keine eindimensionalen Roboter, sondern (um es mal besonders poetisch zu sagen) vielschichtige Persönlichkeiten. Und schon sind wir am Ende unseres Theorie-Crashkurses – Zeit für ein bisschen Action!

Die perfekte Zielgruppe

Wie du deine Zielgruppe festlegst, hat alles damit zu tun, wie du deinen Content gestaltest. So offensichtlich das klingen mag: Dieses Prinzip ist nicht rein auf Online-Content beschränkt. Nehmen wir nur mal die BILD im Vergleich mit der Süddeutschen Zeitung – nicht nur inhaltlich, sondern auch stilistisch ein himmelweiter Unterschied, der bei der jeweils anderen Zielgruppe niemals funktionieren würde. Aber zurück zur Content-Erstellung für Webtexter: Wie geht das denn jetzt konkret?

Maßarbeit: Die Zielgruppe festlegen

„Wir wollen junge Menschen ansprechen!“ Wer meint, mit diesem Satz die Zielgruppe schon perfekt eingegrenzt zu haben, hat ein kleines Problem: Es werden viel Zeit und Geld für Content draufgehen, und doch wird der Aufwand nicht wirklich viel bringen. Wie denn auch? „Junge Menschen“, das kann alles und nichts aussagen. Theoretisch ist schon ein Baby ein „junger Mensch“.

Das Alter ist nur einer von vielen, vielen Faktoren, die bei der Target Audience eine Rolle spielen. Deshalb sollte dein erster Schritt sein, zumindest die folgenden Kriterien festzulegen:

  • Demografischer Hintergrund

Das heißt: Alter, Herkunft, Größe des Haushalts, Familienstand, religiöse Einstellung, … Diese Angaben lassen sich meist noch einigermaßen leicht eingrenzen, weil man recht genaue Vorstellungen oder sogar schon erste Daten von Umfragen hat.

  • Sozioökonomischer Hintergrund

Was verdient deine Zielgruppe? Welche Ausbildung und welche Werte hat sie? Was ist der aktuelle Berufsstand?

  • Psychografischer Hintergrund

Spätestens jetzt wird’s emotional: Welche Motivation bringt ein User mit? Ist er neugierig? Will er die eigene Produktivität steigern? Hat er vielleicht ein schlechtes Gewissen und will hören, dass alles nur halb so wild ist? Will er in seiner eigenen Meinung bestätigt werden bzw. sucht er Anerkennung? Und, ganz wichtig: Welche Anliegen, Sorgen und Wünsche bringt er mit? Anders gesagt, what’s the problem?

  • Kaufverhalten

Ach ja, das liebe Geld: Wie sensibel ist der User, was Preise betrifft? Wie zufrieden ist er mit bereits gekauften Produkten? Welche Reichweite hat er als (zufriedener) Käufer? Und welches Nutzerverhalten zeigt er eigentlich – Smartphone-Surfen oder Zugriff via Desktop?

Das sind noch längst nicht alle Fragen, die zu deinen ersten Überlegungen zählen sollten, sondern nur das absolute Grundgerüst. Je mehr Details dir einfallen, desto besser. Tob dich auf einer Mind Map aus, geh nach draußen und sprich dir Notizen aufs Smartphone, mach einen Purzelbaum oder zieh zum Nachdenken deine blauen Glückssocken an – mit anderen Worten, tu alles, um deine Zielgruppe für dich greifbar zu machen.

Zielgruppenfindung à la Don Draper – warum nicht? (Giphy)

Achtung: Das heißt nicht, dass du jedes beliebige Merkmal in deine Liste aufnehmen sollst. Wichtig sind nur Zielgruppen-Eigenschaften, die für dich tatsächlich relevant sind. Auf die kommst du einerseits durch gründliches Nachdenken und andererseits durch Umfragewerte, die du idealerweise zu einem früheren Zeitpunkt schon gesammelt hast.

Witzbold, denkst du dir jetzt, woher soll ich die denn jetzt bitte nehmen? Immer mit der Ruhe: Eigene Umfrageergebnisse sind zwar super, aber im Zweifelsfall kannst du dir einfach anschauen, was die Kunden von der Konkurrenz ausmacht.

Beispiel 1: Deine Target Audience

Um das Ganze mal ein bisschen anschaulicher zu machen, hier ein kleines Beispiel. Gehen wir davon aus, dass zu unserer Zielgruppe unter anderem eine StudentInnen-WG gehört:

  • Elli, 24, studiert Biologie und Sport auf Lehramt und verdient in ihrem Nebenjob jeden Monat 300 Euro.
  • Sarah, 19, studiert Informatik und hat noch keinen Nebenjob. Sie wird von ihren Eltern unterstützt.
  • Markus, 21, studiert Kommunikationswissenschaften. Je nachdem, wie viel Trinkgeld er beim Kellnern kriegt, hat er pro Monat 400-500 Euro zur Verfügung.

Die drei haben ein Problem: Ihre Waschmaschine ist kaputt. Das Budget ist nicht gerade üppig, aber keiner hat Lust, die Wäsche immer in den Waschsalon um die Ecke zu bringen. Die neue Waschmaschine soll also möglichst günstig sein, findet Sarah, wichtig ist nur eine gute Umweltbilanz. Zur Not steuern ihre Eltern etwas bei.

Elli hat schon oft genug billige Haushaltsgeräte gekauft. Sie will lieber mehr ausgeben und dafür eine Waschmaschine mit längerer Lebensdauer, nicht zuletzt, weil in einem 3-Personen-Haushalt doch relativ viel gewaschen wird. Markus ist hin- und hergerissen, denn er kann sich nicht jeden Monat auf ein gleichbleibendes Gehalt verlassen.

Die Wäscheberge türmen sich, die Stimmung ist zunehmend angespannt und es muss eher heute als morgen eine Entscheidung fallen. Ach ja: Die WG hat kein Auto zur Verfügung, am praktischsten wäre deshalb eine Lieferung direkt nach Hause…

Google-Suche für 'waschmaschine kaufen'

Brand Searches, Tipps, Hersteller – so könnten die Interessen unserer Buyer Personas aussehen

Dieses Szenario ist fiktiv und doch so oder so ähnlich bestimmt schon hundertmal passiert. Das erkennt man allein schon an einer ersten Google-Suche, wie du sie oben siehst. An dieser Stelle ist es übrigens deutlich von Vorteil, wenn du schon eine Ahnung davon hast, wie du Suchintentionen herausfiltern kannst:

Zurück zu unserer WG, wo wir zunächst einmal festhalten können: Es geht um ein gemeinsames dringendes Problem und sehr unterschiedliche Ansichten. Was die drei brauchen, ist:

  • eine No-Nonsense-Beratung mit allen Vor- und Nachteilen
  • einen Vergleich unterschiedlicher Modelle
  • eine Auflistung der Folgekosten
  • Tipps, wie man eine Waschmaschine pflegen sollte

Und damit kratzen wir übrigens erst an der Oberfläche.

It’s getting personal: Die Buyer Persona

So you’ve got a target audience! Jetzt geht der eigentliche Spaß aber erst so richtig los, denn du willst wissen, wer die Menschen hinter den doch ziemlich anonymen „Personen“ in der Zielgruppe sind. Du brauchst also einen fiktiven (!) prototypischen Kunden oder, um es in Marketingsprache auszudrücken, eine Buyer Persona.

Eigentlich brauchst du sogar mehr als eine Buyer Persona, denn wir gehen ja davon aus, dass deine Zielgruppe aus mehreren Individuen besteht. Zwei bis drei Buyer Personas solltest du dir auf jeden Fall zurechtlegen. Gleichzeitig gilt allerdings: Qualität vor Quantität.

Eine Buyer Persona ist fiktiv, aber deshalb nicht weniger aussagekräftig. Bleib also nicht zu sehr an der Oberfläche. Notiere dir zum Beispiel…

  • den Namen
  • die Wohnsituation
  • den Lifestyle und damit (u.a.) zusammenhängend…
  • …die Einstellung zum Thema Nachhaltigkeit
  • was die Person für deine Marke darstellen könnte (Kunde? Mundpropaganda?)
  • den Familienstand und die Größe des Freundeskreises
  • Hobbies

Das ist nur eine kleine Auswahl. Für eine Buyer Persona, die du dir problemlos als echten Menschen vorstellen könntest, hilft es oft schon, sich ein entsprechendes Bild zu suchen. Ob bei Google, Unsplash, Fotolia oder anderswo: Ein Foto, das deiner Vorstellung von dieser Person entspricht, findest du mit ein paar Klicks.

Bild einer Buyer Persona

Gestatten: Sarah!
Quelle: Unsplash

Wenn es dir hilft, kannst du zur Übung auch zuerst versuchen, Charaktere in einer Fernsehserie auf Buyer Personas herunterzubrechen. Michael King von Moz macht das am Beispiel der Schlümpfe und unterteilt dabei so:

  • Segmente – gleiche Eigenschaften im Gesamtbild wie etwa Wohnort
  • Kohorten – gleiche (Erfahrungs-)Werte, z.B. Generationenzugehörigkeit
  • Personas – spezifische Archetypen mit individuellem Charakter

Wenn Zeichentrick nicht dein Ding ist, machst du das eben mit Game of Thrones, Sherlock, den Zombies in The Walking Dead – was dir eben hilft, die Einteilung anschaulicher zu machen.

Details bei Buyer Personas

Es gibt keine Details? Shame!

Das klingt vielleicht komisch und nach Spielerei, aber probier es einfach mal aus. Muss ja keiner wissen, und für dich ist es garantiert aufschlussreich.

Beispiel 2: Deine Buyer Personas

Zurück zu unserer waschmaschinenlosen WG. Wenn du deinen Job gründlich machen willst, erstellst du jetzt natürlich für alle drei einen Hintergrund.

Das heißt, du lernst jede/n von ihnen noch näher kennen. In Ellis Fall könnte das dann so aussehen:

  • Alter: 24
  • Beschäftigung: Studentin
  • Nebenjob: Lehrerin in einem Nachhilfestudio plus private Nachhilfestunden
  • Wohnsituation: Wohngemeinschaft in einer mittelgroßen Stadt mit durchschnittlichen Lebenshaltungskosten
  • Beziehungsstatus: ledig
  • Monatsnettoeinkommen: 300 Euro, plus/minus schwankende Einnahmen von 60-80 Euro aus der privaten Nachhilfe. Die Zusatzeinnahmen versucht Elli zu sparen.
  • Einstellungen: Qualität statt Quantität, langfristiger Nutzen, überlegte Kaufentscheidungen, Unabhängigkeit von den Eltern
  • Kaufverhalten: gezwungenermaßen preissensibel und deshalb eher Online-Bestellungen, da hier bessere Preise zu finden sind. Elli ist kein Fan von Ratenzahlungen; sie will keine Schulden machen.
  • Potential: eher einmalige Kundin, dafür aber bei Zufriedenheit gute Bewertung und ggf. Weiterempfehlung

Diese Liste kannst du noch beliebig lang weiterführen. Wichtig ist dabei, dass du dich nicht zu sehr mitreißen lässt – manche Eigenschaften sind dann eben doch irrelevant. Du siehst schon, schnell-schnell geht das nicht.

Und was heißt das fürs Texten?

Lange Rede, kurzer Sinn: Du brauchst die Zielgruppe und entsprechende Buyer Personas, um den Text perfekt abstimmen zu können. Das fängt schon mit der Ansprache an. Wenn du dich an Elli, Sarah und Markus wendest, würde das „Sie“ eher befremdlich wirken. Im Gegensatz dazu wären ihre Eltern vermutlich nicht gerade begeistert von einem saloppen „Du“.

Das Gleiche in Grün gilt für den Schreibstil. Die eine Zielgruppe wird es völlig in Ordnung finden, wenn du ein bisschen rotzig-salopp schreibst und gelegentlich ein paar Anglizismen einstreust. Die andere fände so einen Stil unseriös und wäre verzweifelt auf der Suche nach möglichst komplizierten Schachtelsätzen. (Okay, fast niemand liest im Internet gerne kompliziert. You get the point.)

Das heißt: Sprachliche Variationen, die zur Zielgruppe passen, sind nicht optional. Sie sind Pflicht.

Das ist zumindest dann der Fall, wenn du willst, dass die Leser sich ernstgenommen und verstanden fühlen. Je genauer du das Vorwissen deiner Zielgruppe in deinen Content einfließen lassen kannst und je besser du dadurch ihre Erwartungshaltung triffst, desto wertvoller für die Resonanz deiner Inhalte.

Abwechslung beim Content

Tja, ein langweiliges Layout hat Folgen.

Übrigens heißt das außerdem, dass neben dem eigentlichen Text auch das Layout eine große Rolle spielt. Bei gigantischen Textblöcken im Internet denkt sich wirklich niemand, „Wow, geil!“. Erst recht nicht, wenn der Textblock auf dem Smartphone angezeigt wird und dadurch noch größer wirkt.

Deine Inhalte müssen übersichtlich gestaltet sein, Punkt. Aufzählungslisten, Bilder, Grafiken, hier und da vielleicht ein Meme: Möglichkeiten gibt es viele. Und es ist ja nicht so, als würden WordPress und Co. in dieser Hinsicht keine Spielereien zulassen.

TL;DR: Die wichtigsten Do’s & Dont’s zu Zielgruppen

Falls du den Text bis hierher nur überflogen hast und dich immer noch fragst, was du daraus jetzt mitnehmen sollst: Bitteschön, hier die wichtigsten Do’s und Dont’s im Schnelldurchlauf!

PLEASE DO:

  • Investiere Zeit. Schlampige Arbeit und Ratespiele beim Erstellen von Zielgruppen/Buyer Personas/Texten rächen sich irgendwann, z.B. in schlechten Konversionsraten, mangelndem Engagement etc.
  • Sprich die Leser in deinen Texten aktiv an. Aktive Konstruktionen mit „Du“ bzw. „Sie“ sind fast immer besser als Passivsätze.
  • Sei empathisch und schätze realistisch ein, was deine Zielgruppe erwartet. Eher emotionales Storytelling? Einen informativen, ausführlichen Hands-On-Guide? Einen Produkttest? Wenn sie das bei dir nicht findet, dann eben in einem Konkurrenzartikel. Du bist nicht der einzige Anbieter da draußen.
  • Werte die Performance aus. Inwiefern stimmen die Informationen über reelle Kunden/Seitenbesucher mit der Zielgruppe überein, die du im Vorfeld festgelegt hast?

PLEASE DON’T:

  • Schreib nie, nie, nie ausschließlich werbende Verkaufstexte. Das fällt sofort auf und wirkt unsympathisch. Wer mit Werbung zugedröhnt werden will, schaltet den Fernseher ein.
  • Schneide die Zielgruppe nicht so zu, wie du sie selbst gern hättest. Bleib realistisch und gesteh dir ein, wo vielleicht Probleme liegen könnten. Die muss nämlich nicht dein Zielpublikum lösen, sondern du.
  • Verlass dich beim Erstellen der Zielgruppe nicht nur auf irgendwelche Studien, die du vielleicht bei der Recherche findest. Studien können hilfreich sein, keine Frage. Gleichzeitig gibt es eben auch viele „wissenschaftliche“ Erkenntnisse, bei denen in erster Linie der Auftraggeber von den Resultaten profitiert. Und wenn 9 von 10 befragten Personen dieses und jenes Produkt loben, sind das zwar theoretisch 90 Prozent, aber keine aussagekräftige Stichprobe.
  • Investiere auch in die eigentliche Textarbeit genug Zeit. Erstelle einzigartigen (!) Content, statt irgendwo abzuschreiben. Spicken funktioniert vielleicht in der Schule, aber nicht vor dem Google-Algorithmus. Der entdeckt Duplicate Content früher oder später immer.

Eigentlich sollten all diese Punkte selbstverständlich sein. Wenn du dich mal durch ein paar beliebige Unternehmensblogs etc. klickst, wirst du allerdings schnell merken: Ist es nicht. Aus eigener Erfahrung können wir aber sagen, dass sich der Aufwand lohnt.

Also: Investiere lieber eine Stunde zu viel als zu wenig in deine Zielgruppenrecherche, Content-Marketing-Strategie, Contentplanung und natürlich die wunderbaren Inhalte, die du für sie erstellst. Und weil man bekanntlich nie auslernt, bleibt jetzt nur noch eine Frage: Hast du selbst ein paar erstklassige Tipps zum Thema, die du gerne teilen willst? Wir würden uns freuen!

Ranking-Besessenheit vs. Search Journey

Search Journey vs. Ranking-Besessenheit: SEO für Wachstum und nicht für Ego-Befriedigung nutzen

Bei uns werden zweimal am Tag die Rankings aller Kunden geprüft. Ist das wirklich nötig? Sicherlich nicht. Warum machen wir es dann? Weil es Spaß macht. In diesem Beitrag wird die Frage behandelt, ob es sinnvoll ist, so fokussiert auf Google-Platzierungen zu sein oder ob nicht andere Metriken aussagekräftiger wären.

Laut einer Studie von Content Marketing Institute & MarketingProfs hatten in 2015 82 Prozent der Marketing Professionals das Ziel das Markenbewusstsein zu steigern. Wer Dan Kennedy gelesen hat, weiß, dass Brand Awareness idealerweise nur ein Nebenprodukt ist und man nicht direkt in diesen „Effekt“ investieren sollte (außer Großkonzerne).

Aus diesem Blickwinkel ist Suchmaschinenoptimierung der perfekte Marketing-Kanal. Es kann die Sichtbarkeit erhöht werden, gleichzeitig baut man aber auch passiv Autorität, Markenbewusstsein und Markenbindung auf.

Ranking- und Konkurrenz-Besessenheit führen zu Dummheiten

Wenn es um die organische Suche geht, sehen Marketingabteilungen und Firmen meist nicht das Potenzial für Sichtbarkeit und Markenbewusstsein. Es geht ausschließlich um Platzierungen. Suchmaschinenoptimierung wird gemacht, weil die Konkurrenz es auch macht und man im Moment hinter der Konkurrenz platziert ist.

Man will sofort vor der Konkurrenz stehen, auch wenn sie schon seit Jahren SEO macht und man selbst erst vor 2 Monaten begonnen hat. „Quick Wins“ werden gefordert, obwohl es sich bei der organischen Suche um etwas „Organisches“ handelt. Es dreht sich um Autorität, Relevanz, Markenbewusstsein. Nichts davon kann ratzfatz umgesetzt oder erreicht werden.

You can't stop me

Bei Suchmaschinenoptimierung gibt es keine echten Abkürzungen, sondern nur teure Sackgassen. Quelle: Fox.com

Die Antwort: Abkürzungen. Die meisten SEO-Agenturen haben sich auf diese Art von Kunden spezialisiert. Kunden, die keine Ahnung haben und nur um jeden Preis vorne stehen wollen. Diese Kunden können nicht weiter als 3 Monate denken und dementsprechend wählen sie einen passenden Dienstleister. Es wird gespammt, es wird manipuliert. Die Resultate lassen nicht lange auf sich warten, aber dann… Kompletter Sichtbarkeitsverlust. Die Agentur ist plötzlich nicht mehr erreichbar. Die Domain ist verbrannt und kann nicht mehr gerettet werden. Holzkopf!

Rankings sind gut und schön, aber es gibt mehr im Leben

Wenn Sie die organische Suche als Marketing Channel für Ihr Unternehmen nutzen wollen, dann sind Rankings nicht die wichtigste Metrik. Marketingzuständige müssen sich strategische Ziele setzen für alle Bereiche des Marketingtrichters.

Statt Ranking-Geilheit, sollte der Fokus auf Zielen liegen, die das Unternehmen langfristig wachsen lassen, beispielsweise:

  • Wir wollen mehr qualifizierte Anfragen, indem wir unser Publikum auf unserer Seite über unseren Service im Detail aufklären. Stichwort: Information
  • Wir wollen mehr Umsatz generieren durch Besucher, die direkt über die organische Suche auf unseren Landingpages einsteigen. Stichwort: Kauf

Damit man so denken und planen kann, ist eine durchdachte Strategie nötig. Es werden Inhalte für alle Ebenen des Marketing Funnels benötigt.

Durch den SEO-Schneeballeffekt können neue Bereiche und Keywords langfristig relativ schnell erobert werden. Dafür sind aber Markenbekanntheit, Autorität und Relevanz von Nöten. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Top-Platzierungen entstehen, wenn Sie alles andere richtigmachen

  • Markenbewusstsein
  • Markenbindung
  • Marktanalyse
  • Persona-Erstellung
  • Konkurrenzanalyse
  • Unterschiedliche Marketingkanäle
  • Lead-Generierung
  • Inhalte für alle Ebenen im Marketing Funnel

Verstehen Sie die Search Journey

Eine Suche im Internet fängt nicht mit einem Keyword an. Sie beginnt mit einem Problem das gelöst oder einem Bedürfnis welches befriedigt werden soll. In 93 Prozent der Fälle ist der erste Schritt dabei eine Suchmaschine (CMO). Die Search Journeys werden immer länger, weil Konsumenten immer mehr Informationen zur Verfügung haben, z.B. Tourismus und Booking.com oder Bücher und Amazon.

Search Journey

Die durchschnittliche Search Journey wird immer länger. Als Marke ist es wichtig, nach und nach alle Zwischenstopps abzudecken, sodass am Schluss ausreichend Vertrauen für eine Conversion aufgebaut wurde. Quelle: reddit.com

Hier ein kleines Beispiel. Ein Mann sucht nach einem teuren Weihnachtsgeschenk für seine Freundin. Er nutzt dazu die folgenden Keywords…

Bewusstsein: Beste Weihnachtsgeschenke für Frauen

Interesse: Kaschmir Pullover kaufen Ratgeber

Kaufintention: Kaschmir Pullover beste Marke

Nach dem Kauf: Kaschmirwolle waschen Tipps

Selbstverständlich unterscheiden sich diese Phasen (Dauer, Ablauf) für unterschiedliche Branchen. Dementsprechend sollten individuelle Ziele ausgearbeitet und gemessen (wir verwenden Google Analytics) werden.

Es macht keinen Sinn nur auf Keywords mit Kaufintention zu optimieren, weil es gut sein kann, dass die Konkurrenz den Nutzer bereits in der Interesse-Phase überzeugt hat. Dann sind Sie zwar exzellent für „Kaschmir Pullover kaufen“ platziert, aber der Nutzer wird trotzdem bei der Konkurrenz kaufen.

Es gilt den Konsumenten möglichst früh für die eigene Marke zu begeistern und an sich zu binden.

Fördern Sie Markenbindung

Brand ist ein Rankingfaktor. Markenbewusstsein vereinfacht jeden Schritt im Marketing Funnel. Das ist aber nicht alles. Leute sollen die eigene Marke nicht nur kennen, sondern auch lieben. Engagement fördert man im Internet am besten durch Inhalte. Nicht irgendwelche Inhalte, sondern Inhalte, die es sonst nirgends in dieser Form gibt.

Erkennt Google Ihre Firma als Marke und verbindet sie mit Ihrem Produkt, werden Rankings zum Nebenprodukt. Wenn ein User jetzt „generisch“ nach Ihrem Produkt sucht, wird ihm plötzlich automatisch Ihre Marke vorgeschlagen. Hier ranken Sie automatisch auf Platz 1, ganz ohne Konkurrenz.

Überlegen Sie sich, wie Ihre Zielgruppe sucht

Die Entwicklung von Buyer Personas ist ein absolutes Muss für erfolgreiches Marketing. Sie sind aber nur ein erster Schritt. Will man sein Unternehmen im Internet erfolgreich machen, muss man herausfinden, wie die Zielgruppe sucht. Im Mittelpunkt stehen Bedürfnisse und nicht die demografischen Daten.

Wenn Sie wissen, wie Ihre Zielgruppe sucht, dann können Sie Ihre Webseite darauf ausrichten. Für Google ist die Nutzererfahrung alles. Der Algorithmus ist heute noch nicht so weit, aber mit der Einführung von künstlicher Intelligenz wird Google in Zukunft immer besser darin werden die Nutzererfahrung zu interpretieren.

Wer eine gute Nutzererfahrung bietet und seine Kunden glücklich macht, braucht sich keine Sorgen, um die Zukunft seines Unternehmens zu machen.

Generieren Sie mehr Umsatz durch mehr Empathie

Schnell mal bei Google für die Short Tail Keywords mit viel Volumen ranken und abkassieren. Der Traum vieler, aber so läuft es einfach nicht. Suchmaschinenoptimierung ist kein „Quick Win“.  Warum nicht?

  • Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.
  • Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.
  • Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Die Suchintention ist nicht ausschließlich Kauf.

Nutzer, welche kaufen wollen, nutzen sehr spezifische Long Tail Keywords. Head Terms, auch Short Tail Keywords genannt, haben ein hohes Suchvolumen, aber dienen eher der Information und erfüllen nur in den seltensten Fällen Ihre Kaufziele. Umgekehrt: Wenn Ihre Webseite und SEO sich nur auf Keywords mit Kaufintention versteift, kann es gut sein, dass der Nutzer nicht das nötige Vertrauen aufgebaut hat und lieber bei einem Konkurrenten kauft.

Der Nutzer interessiert sich eigentlich für eine andere Marke.

Auch wenn Ihre Seite auf Platz 1 steht, kann es sein, dass der Nutzer sich bereits für eine andere Marke entschieden hat, weil diese es verstanden hat zu informieren und Vertrauen aufzubauen. Ihre Top-Platzierung ist also vollkommen wertlos.

Nutzer besuchen Ihre Seite, aber kaufen nicht.

Wenn Sie nur auf Rankings Bedacht sind und Conversion vernachlässigen, geht Ihnen viel Umsatz verloren. Kümmern Sie sich nicht nur um Suchmaschinenoptimierung, sondern heuern Sie auch Experten für Conversion Rate Optimierung an.

Die grausame Wahrheit über die Search Journey

Sie können nicht erst im letzten Schritt der Search Journey starten. Sie können nicht Ihre Konkurrenz die ganze Arbeit machen lassen und dann abstauben. Es braucht auch die Zwischenschritte. Es werden Vertrauen, Bindung und emotionale Investition benötigt. Sonst ranken Sie zwar für Money Keywords, aber der Nutzer klickt auf das Ergebnis auf Platz 6, weil er oder sie die Marke kennen und lieben gelernt hat.

Wenn Sie sich überlegen in Suchmaschinenoptimierung zu investieren, sollten Sie unbedingt verstehen, dass es kein „Quick Win“ ist. Abkürzungen haben Konsequenzen. Sie müssen die Search Journey Ihrer Zielgruppe verstehen und eine entsprechende Online-Strategie parat haben. Außerdem sind individuelle Ziele essentiell zur Erfolgsmessung. Rankings können ein Teil davon sein, aber dürfen unter keinen Umständen im Mittelpunkt stehen.

SEO-Schinderei

SEO Schinderei: Wieso die ersten 6 Monate so mühsam sind

Achtung: Es folgt ein absolut ehrlicher Blogbeitrag – ganz ohne Bullshit! Das schwierigste für eine SEO-Agentur bzw. als SEO ist es Geduld zu haben, wenn der Kunde die Geduld verliert. Nach allen Regeln der Kunst wird versucht die Platzierungen des Kunden zu verbessern. Man optimiert die Inhalte, ändert die Seitenstruktur, verbessert Landing Pages, holt sich hochwertige Backlinks, optimiert die Nutzererfahrung und und und. Trotzdem tut sich nichts. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Jeder SEO weiß wovon ich spreche. Es kann schrecklich frustrierend sein. Vor allem, weil Kunden schnelle Ergebnisse sehen wollen. Häufig klappt das aber nicht – was folgt ist das große Drama.

Wie Google den schnellen Aufstieg verhindert

Der Grund für dieses Phänomen ist, dass Google viele unterschiedliche Trigger im Algorithmus hat, die prüfen ob die Anstrengungen es wert beziehungsweise natürlich und gleichmäßig genug sind, um mit einer besseren Platzierung belohnt zu werden. Hierbei kann der Algorithmus beispielsweise feststellen, dass alles ein wenig zu schnell geht und aus diesem Grund Ranking-Verbesserungen verzögert.

Es ist nämlich nicht so, als ob ich eine OnPage-Änderung durchführe oder einen Backlink setze, Google diese beim Crawlen entdeckt und mich daraufhin sofort besser rankt. Nein, alles wird evaluiert, verglichen und in Abhängigkeit von der Autorität (und anderen Faktoren) der Webseite entschieden. Das Ganze passiert auch nicht von heute auf morgen, sondern zeitverzögert. Und diese Verzögerungen können Wochen oder gar Monate umfassen.

Genau aus diesem Grund sieht man beim Sichtbarkeitsindex häufig Plateaus. Es ist nicht so, als ob nichts gemacht werden würde – nein, Google vertraut dem Ganzen noch nicht oder der Aufwand wurde noch nicht als würdig erachtet.

Sichtbarkeitsindex bergland-pertisau.com

Stetiges Wachstum ist bei Suchmaschinenoptimierung eher selten. Eher sieht man Plateaus und große Sprünge, wenn Google einen „neuen Level freischaltet“.

Stetiges Wachstum gibt es nur in den seltensten Fällen. Das geht auch nur bei eigenen Projekten ohne Zeitdruck. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere eigene Webseite.

Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Wenn es keinen Leistungsdruck gibt und SEOs alle Entscheidungen selbstständig treffen können, dann kann der Verlauf auch so aussehen.

SEO ist ein Prozess. Wer das nicht versteht, wird in den ersten 6 bis 12 Monaten leiden. Denn so ist es nun einmal. Eine Pflanze wächst auch nicht schneller durch mehr Willenskraft und unendlich viel Dünger. Wachstum ist ein natürlicher Prozess der vor allem eines braucht – Zeit!

Die Phasen einer SEO-Kampagne

Phase 1: The Honeymoon

Am Anfang eines neuen Projektes gibt es viel zu tun und jede Änderung kann bereits schnell zu deutlich besseren Platzierungen führen. Immerhin ist das Projekt neu, sodass im Verhältnis jede Verbesserung ein großer Fortschritt ist.

Phase 2: The Grind

Um weiterhin Ranking-Verbesserungen zu erzielen wird der Aufwand aber stetig größer. Extrem viel größer sogar. Es muss ein großer Aufwand betrieben werden, um kleine Fortschritte zu generieren. Auch Rückschritte sind in dieser Phase ganz normal. In der mittleren Phase stehen Aufwand und Resultate in keinem guten Verhältnis.

Phase 3: The Snowball

Langfristig pendelt sich dann alles ein und man bekommt den sogenannten Schneeballeffekt zu spüren, der SEO so lukrativ macht. Neue Keywords können schneller erobert werden und die Sichtbarkeit wächst überproportional verglichen zum Aufwand. Best Practices sind umgesetzt und müssen nur aufrechterhalten werden.

Übrigens: Diese Phasen lassen sich auch auf Gruppen von Keywords und Teilbereiche einer Webseite anwenden. In einer Kampagne kann es jedoch auch herbe Rückschläge geben. Nämlich wenn eine Webseite von einem Filter betroffen ist, abgestraft wurde oder durch viele 404 Fehler an Rankings verliert. Deshalb ist SEO auch nach 12 Monaten kein Selbstläufer.

So können Sie auch die ersten Monate einer SEO-Kampagne genießen

Erwartungen vs. Realität

Nicht-SEOs haben oft völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen an Suchmaschinenoptimierung. Sei es ein Kunde, ein Manager oder eine andere Abteilung – alle glauben, dass es mit einer großen Investition losgeht und wenn das Projekt Fahrt aufnimmt ist die Geschichte gegessen.

Ja, es geht darum den Ball ins Rollen zu bringen, aber das dauert länger als Sie vermutlich glauben. Oder sind Sie der Meinung, dass man in 3 bis 6 Monaten zur Autorität in einer Branche wird? Wenn ich heute in die Politik einsteige, werde ich es kaum schaffen in einem Jahr zum Präsidenten gewählt zu werden.

Wenn das Projekt wirklich Fahrt aufnimmt, wird es leichter. Bis dahin müssen die Best Practices aber erst einmal umgesetzt und von Google „akzeptiert“ werden.

Diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität sorgt oft für Unzufriedenheit. Egal wie oft man das Thema durchkaut, es bleibt eine heikle Angelegenheit, die Kunden frustriert.

Zu meinen liebsten Erwartungen zählen…

„SEO ist eine einmalige Geschichte“

Nein, ist es überhaupt nicht. Oder ist Gärtnern eine einmalige Geschichte? Es müssen ständig neue Inhalte optimiert, neue Verlinkungen aufgebaut werden und so weiter und so fort. Man bleibt nicht beliebt nur weil man früher einmal zu den „Besten“ gehört hat. Die Zeiten ändern sich. Google ändert sich. Die Konkurrenz ändert sich. Wer bremst verliert.

„Sobald meine Seite optimiert ist, ist sie für immer perfekt“

Ähm, nein. Es müssen ständig Anstrengungen unternommen werden, um am Ball zu bleiben. Wenn man das beste Produkte auf den Markt bringt, bleibt es nicht lange das beste Produkt, wenn es nicht ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Wer rastet, der rostet.

„Wenn es mal gut läuft, geht es nur noch bergauf“

Menschen neigen dazu sich sofort über sichtbare Resultate zu freuen und zu feiern. Wenn es so gut läuft, muss es doch zwangsläufig so weitergehen, sprich im nächsten Quartal haben wir dann doppelt so viele Besucher.

Nein. Es kann sich um eine kurzfristige Ranking-Verbesserung handeln. Es kann sein, dass Google gerade am Algorithmus herumexperimentiert und die Änderung wieder rückgängig macht. Mein Motto: Immer cool bleiben. Der Prozess ist was zählt. Stabilität ist das Ziel.

Wer abhängig von SEO ist, ist selber schuld

Es ist essentiell, dass SEO nicht der einzige Traffic Channel ist. Wenn alles steht und fällt mit Ihren Rankings, dann ist nicht Suchmaschinenoptimierung das Problem, sondern Ihr Business Model. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihrem SEO panische E-Mails schicken. Er oder sie ist in diesem Fall nicht für die Misere verantwortlich.

Kümmern Sie sich um alternative Traffic-Quellen. Generieren Sie Traffic über:

  • Google AdWords
  • Gastartikel
  • Frage&Antwort-Portale
  • Foren
  • Blogkommentare
  • Social Advertising
  • Referrals
  • Social Media Marketing
  • Offline-PR
  • E-Mail Marketing
  • Branding

Stichwort: Risikostreuung. Ein Unternehmen mit nur einem Standbein ist kein Unternehmen, sondern eine tickende Zeitbombe.

Ein weiteres Argument: Aus meiner eigenen Erfahrung sind Webseiten mit vielen unterschiedlichen Besucherquellen auch in der organischen Suche erfolgreicher.

Anfangs nur Indikatoren messen, weniger auf Rankings achten

Zu Beginn einer SEO-Kampagne ist es nicht sinnvoll sich auf die Platzierungen zu versteifen. Gewonnene Rankings sind bei einem neuen Projekt auch schnell wieder verloren.

Im Idealfall sollten Sie auf Indikatoren, wie z.B.:

…achten.

Diese Punkte korrelieren gut mit Rankings. Denken Sie sich einfach, dass Google Zeit braucht, um Ihr Projekt kennen und lieben zu lernen. Wie immer sollte der Prozess im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Sie sich diesen Blogbeitrag jetzt durchgelesen haben, kann ich Ihnen versprechen, dass Sie die Panik zwischendurch packen wird. Deswegen unbedingt ausdrucken und wenn nötig aus der Schublade holen. Suchmaschinenoptimierung braucht viel Geduld, aber zahlt sich aus. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, keine kurzfristigen Entscheidungen trifft und sich an den Plan hält. Dann wird alles gut.

Google Ranking verbessern

Google Ranking verbessern: Ranking-Faktoren Highlights 2016

Je nachdem, welcher SEO-Bereich, OnPage oder OffPage, bedient wird, sind verschiedene Google Ranking-Faktoren zu beachten, die zum Erfolg führen. Da die Funktionsweise des Google-Suchalgorithmus allerdings nicht öffentlich kommuniziert wird und nur bestimmte Faktoren bestätigt sind, geht es vor allem darum Erkenntnisse aus SEO-Kreisen auszuwerten und umzusetzen. Regelmäßige Algorithmus-Updates sorgen hierbei dafür, dass die Suchergebnisse an neuste Trends angepasst und die Ranking-Faktoren überarbeitet werden.

Für das Jahr 2016 und basierend auf aktuellen Entwicklungen, Informationsschnipseln, die Google herausgegeben hat und natürlich eigenen Untersuchungen und Erfahrungen, können die folgenden Ranking-Faktoren als Highlights herausgefiltert werden: Linkprofil, Content und RankBrain.

Ein Blick auf die vergangenen Jahre bedeutet in SEO-Kreise immer ein Blick auf die wichtigsten SEO-Faktoren. Oft ergeben sich Veränderungen, bei denen manche Kriterien an Relevanz verlieren und andere an Wichtigkeit gewinnen. Auch im Jahr 2015 gibt es zahlreiche solcher Veränderungen. Eine Analyse der Gewichtung verschiedener Ranking Faktoren lässt dabei vor allem bei sieben Punkten aufhorchen:

Video-Update Oktober 2016

Game Changer: RankBrain

RankBrain wurde Anfang 2015 nach und nach ausgerollt und ist mittlerweile laut Google der drittwichtigste Ranking-Faktor nach Backlinks und Content. Der RankBrain Algorithmus ist eine künstliche Intelligenz, welche durch maschinelles Lernen die Suchergebnisse verbessern soll. Klingt kompliziert, ist es wahrscheinlich auch, deswegen vereinfacht dargestellt…

RankBrain hilft dem Google Algorithmus dabei,

  • mit mehrdeutigen Suchanfragen besser umzugehen
  • umgangssprachliche Begriffe und Wortneuschöpfungen zu interpretieren
  • Spracheingaben und dialogische Suche als Suchanfragen besser zu verarbeiten

Gary Illyes von Google sagt, man kann nicht für RankBrain optimieren. Wenn man sich die obigen Punkte ansieht, macht diese Aussage auch absolut Sinn. Deshalb lieber um Linkaufbau und hochwertige Inhalte kümmern, als sich im RankBrain-Hype zu verlieren.

Onpage-Optimierung stellt weiterhin die Weichen

Für jede SEO-Strategie ist die technische OnPage-Optimierung der erste Schritt. Denn die Maßnahmen sind direkt auf der eigenen Webseite vergleichsweise leicht umgesetzt. Hierbei sollten beispielsweise folgende Kriterien überarbeitet werden:

  • Ladezeit der Webseite
  • Position des Keywords im Titel
  • Keywords in Description
  • Länge der URL

Fehlerhafte beziehungsweise „nicht-Google-konforme“ Onpage-Technik und dessen Behebung ist der erste Schritt und damit die Grundvoraussetzung für den SEO-Erfolg.

Hochwertige Inhalte

Qualität ist das A und O, wenn es darum geht, unternehmerische Leistungen anzubieten – das gilt auch für die Webseiteninhalte. Der wirkliche Inhalt eines Textes kann von Google zwar noch nicht ausgewertet werden, aber man schaut hierfür auf Nutzersignale.

Die Relevanz ist natürlich eine ganz andere Geschichte und kann schon längst sehr gut erkannt werden. Hierbei geht es deshalb vor allem darum, existente Möglichkeiten zu nutzen, um die Themenrelevanz zu bestätigen, beispielsweise Keywords in den H-tags.

Auch die Länge des Textes spielt eine Rolle, wie auch die internen Verlinkungen und die Nutzung von Medien, wie beispielsweise Bildmaterial, eine Rolle, um die Qualität des Contents zu erhöhen und somit auch das Ranking zu pushen.

Offpage-Optimierung bleibt der wichtigste Ranking-Faktor

Auch wenn immer wieder darüber gesprochen wird, dass der Linkaufbau an Bedeutung verliert und mit zu viel Risiko verbunden ist: Es bleibt die einzige Disziplin, die wirklich Resultate bringt. Natürlich wird die Arbeit immer mehr zum Minenfeld, so dass man bei der Platzierung von Backlinks mittlerweile sehr vorsichtig sein muss, aber wer es versteht Link Risk Management zu betreiben und sich nicht dumm anstellt, der ist den meisten SEO-Agenturen meilenweil voraus.

Im Folgenden einige Highlights aus dem Bereich der OffPage-Optimierung. Dabei werden selbstverständlich auch einige Mythen zerstört.

Soziale Signale korrelieren weiterhin gut

Facebook und Twitter: Soziale Netzwerke sind in aller Munde. Fast jeder besitzt einen Account für zumindest ein soziales Netzwerk und kommuniziert darüber mit den Freunden und Bekannten, teilt Links und äußert seine Meinung mit „Likes“ und „Retweets“. In der SEO-Community wird viel über die Wirkung diskutiert. Mittlerweile hat Matt Cutts aber bestätigt, dass es keinen solchen Faktor gibt und wahrscheinlich auch nie geben wird. Dafür ist das Signal zu unverlässlich.

Trotzdem ist Social Media für SEO nicht uninteressant. Denn durch Sharing werden die eigenen Inhalte von mehr Menschen gesehen, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Nennung oder einer Verlinkung logischerweise steigt.

Deswegen sollten die Social Media-Auftritte regelmäßig gepflegt und mit Content versorgt werden, um für eine alternative Besucherquelle und mehr Sichtbarkeit zu sorgen. In keinster Weise bedeutet dies, dass Social Media Marketing wichtig oder nötig ist. Solange die Profile passen und man sich regelmäßig kümmert, ist alles in Butter.

Backlinks stehen weiterhin im Mittelpunkt

Backlinks spielen seit jeher eine große Rolle für das Google-Ranking. Je mehr andere Webseiten auf die Unternehmenswebseite verlinken, desto eher wird die Webseite als themenrelevant gewertet. Allerdings ist im Jahr 2016 nicht nur die Anzahl der Backlink entscheidend. Auch die Qualität spielt hier eine große Rolle, die beispielsweise anhand folgender Kriterien gemessen wird:

  • Linkprofil auch mit nofollow-Links
  • Autorität und Trust der verlinkenden Webseite
  • Anzahl der Worte innerhalb des Links
  • Anzahl der Links mit Keywords
  • Position des Links im Layout
  • und so weiter…

Keyword-Links und -Domains verlieren stark an Bedeutung

Lange Zeit dachte man, dass Keywords in Links und Domains entscheidend für den SEO-Erfolg sind. Spätestens im Jahr 2016 darf gesagt werden, dass sich das ein wenig geändert hat. Heutzutage wertet Google „natürliche“ Links sehr viel höher als pure Keyword-Links – für die kommenden SEO-Maßnahmen sollte das also unbedingt beachtet werden, denn die sogeannte „harte Keyword-Optimierung“ kann sich spätestens seit dem Google Penguin Update sehr sehr nachteilig auswirken.

Auch die Wirkung von Keyword-Domains ist deutlich verringert worden, wobei es immer noch kein Nachteil ist gutscheine.de zu haben :) Es muss gesagt werden: Eine bekannte Marke zu bauen, ist weitaus sinnvoller, als sich Sorgen um Sachen wie Keywords in der Domain zu machen.

Brands und ihre Sonderstellung

Marken sind auch im Jahr 2016 von vielen Google-Regeln ausgenommen. Das bedeutet beispielsweise, dass Google es durchaus als natürlich ansieht, wenn Verlinkungen vor allem den Markennamen tragen. Negative Auswirkungen sind bei der Brandoptimierung also nicht zu erwarten.

Marken stehen für Vertrauen und Autorität. Da Google genau diese Faktoren schätzt, ist es kein Wunder, dass Brands Google dominieren. Einen interessanter Beitrag vom ViperChill: How 16 Companies are Dominating the World’s Google Search Results

Im SEO-Jahr 2016 ist vieles anders – und doch sind manche Maßnahmen altbekannt. Während künstliche Intelligenz wahrscheinlich in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird, lässt die Bedeutung von Backlinks ein klein wenig nach. Die Kombination aus bekannten und neuen Maßnahmen ist deshalb der einzige und vor allem effektivste Weg zum Erfolg im Internet.

Alte Firmenwebseite SEO

Meine Firmenwebseite ist veraltet: Kann ich trotzdem mit SEO durchstarten?

Auch wenn sich die Zeiten langsam ändern und Unternehmen entdecken, wie viel Potenzial zur Kundengewinnung im Internet steckt, stoße ich in meiner täglichen Arbeit häufig auf extrem veraltete Firmenwebseiten. Warum dies ein großes Problem darstellt und eine hochwertige Webseite definitiv eine lohnenswerte Investion ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Abgespeckte CMS, HTML Webseiten und sogar eigene CMS: Solche fürchterlichen Lösungen drehen Webdesigner auch heute noch ahnungslosen Unternehmern an. Zusätzlich ist es für österreichische Firmen nicht ungewöhnlich mit 5 bis 10 Jahre alten Webseiten im Internet vertreten zu sein. Eine Firmenvorstellung reicht ja eh aus…

Falsch gedacht! Eine erfolgreiche Webseite muss regelmäßig aktualisiert werden, neuen Begebenheiten angepasst werden und auch vom Design her mit der Zeit gehen.

Vor allem Unternehmen, welche sich für den Marketing-Kanal SEO entscheiden, brauchen dringend eine aktuelle und flexible Webseite. Denn sonst dauern die Ergebnisse nicht nur länger, sondern können sogar in seltenen Fällen ganz ausbleiben. Ich sage nur:

  • Flash
  • Frames

Mit diesen Begriffen sind die Albträume von tüchtigen SEOs gefüllt :( Weitere SEO Albträume hier….

SEO Flash Website

SEO für eine Webseite aus der Steinzeit: Nein danke!

Saubere Programmierung, einfache Erweiterbarkeit und aktuelle Webstandards sind das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Kampagne. Ohne diese Basics wird der gesamte Prozess für Sie und Ihre SEO-Agentur ein steiniger Weg.

Bei Google dreht sich alles um eine positive Erfahrung für den Nutzer. Dazu gehören eben auch:

  • Aktuelle Webstandards
  • Schönes Design
  • Hochwertige Inhalte
  • Usability

Wer langfristig im Internet über Google erfolgreich sein will, muss dem Nutzer, die für ihn beste Erfahrung bieten, online und offline.

In SEO-Kreisen ist die gängige Meinung, dass OffPage-Optimierung, besonders Linkaufbau, hauptverantwortlich für gute Rankings ist. Dem stimme ich zu vollkommen zu. Trotzdem ist es extrem mühsam und alles andere als kosteneffektiv eine schlechte Webseite zu ranken.

Warum? Eine neue Webseite ist eine einmalige Investition. Im Vergleich dazu zahlen Sie in den meisten Fällen monatlich für SEO. Diesen Prozess durch eine alte/schlechte Webseite zu verzögern, ist meiner Meinung nach dumm, denn dadurch dauert es lediglich länger bis das SEO-Projekt für Sie gewinnbringend ist.

Und das sollte doch das Ziel sein: Sie verdienen mehr an den Ergebnissen der SEO, als Sie für die Dienstleistung bezahlen. Auch wenn es leider bei vielen SEO-Agenturen anders läuft…

So investieren Sie in eine hochwertige Webseite

Ihre Firmenwebseite sollte unbedingt auf einem gängigen und beliebten CMS laufen. Dies erfüllt mehrere Zwecke:

  • Einfache Bedienbarkeit
  • Sicherheitslücken werden schnell gestopft
  • CMS wird ständig weiterentwickelt und nicht plötzlich eingestellt

Redet Ihr Webdesigner von einem selbst entwickelten CMS, dann laufen Sie um Ihr Leben. Es gibt nur einen Grund für ein eigenes CMS: Abhängigkeit. Und Sie sind dann der Abhängige!

Selbst entwickeltes CMS

Ein stabiles CMS ermöglicht es, Ihre Webseite und insbesondere die Inhalte zu behalten, nur das Design sollten Sie alle paar Jahre dem Geschmack der Zeit anpassen lassen. Sie zahlen also nur einmal für eine „neue“ Webseite, alles andere danach ist vor allem Kosmetik.

Worauf Ihr Webdesigner unbedingt achten muss, damit die Firmenwebseite der Suchmaschinenoptimierung nicht im Wege steht, lernen Sie übrigens in meinem Beitrag „10 eiserne SEO Webdesign Regeln für Webdesigner“.

WICHTIG: Wählen Sie vor der Webseitenerstellung eine SEO-Agentur. Diese wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, einen kompetenten Webdesigner zu finden. Außerdem kann die SEO-Agentur so den Prozess positiv beeinflussen, auch wenn der gewählte Webdesigner keine Ahnung von SEO hat.

Warum sparen Sie so eine Menge Geld?

  • Schrott Webdesign wieder hinzubiegen, kostet viel Zeit & Geld
  • Sie selbst haben keine Ahnung was gutes Webdesign ausmacht und schauen nur auf das Aussehen der Webseite
  • Webdesigner lügen immer über ihre SEO-Kenntnisse

Ja, ich weiß, dass dieser Beitrag Webdesigner ein wenig schlecht dastehen lässt, aber zu meiner Verteidigung: Bauernfänger Webdesigner sind die Regel und nicht die Ausnahme. Jeder ist heutzutage Webdesigner.

Schlechte Webseite, schlechte Ergebnisse

Nochmal kurz und knackig:

  • Holen Sie sich eine kompetente SEO-Agentur
  • Lassen Sie sich einen Webdesigner empfehlen
  • Starten Sie gleich mit einer hochwertigen Webseite, anstatt den Ballast einer veralteten Webseite mitzuschleppen (und dafür zu bezahlen)

Wer mit SEO Erfolg haben will, der sollte möglichst von Anfang an vieles richtig machen. Dann erreichen Sie schneller den Punkt an dem Sie Geld mit Ihrer SEO-Agentur verdienen, als umgekehrt. Und das ist aus meiner Sicht die schönste Situation für eine SEO-Agentur: Wenn Sie als Kunde im Internet so richtig erfolgreich sind.

Arzt-Homepage optimieren

Die perfekt optimierte Arzt-Homepage: 9 SEO, Trust & Usability Tipps für Ihre Praxiswebseite

Früher reichte es als Arzt aus, die eigene Arztpraxis, wie die Konkurrenz auch, im Telefonbuch und anderen Branchenbüchern zu bewerben, jedoch sind diese Zeiten längst vorbei. Vor allem in großen Städten müssen sich auch Ärzte, egal welchen Fachbereichs, gegen die Konkurrenz im Internet durchsetzen, um volle Wartezimmer zu genießen. Dabei stehen die lokalen Suchergebnisse von Google und Vertrauen im Vordergrund. Ich zeige Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Seite für die lokalen Suchergebnisse optimieren und Besucher zu Patienten konvertieren.

Wenn sich Ihre Praxis in einer größeren Stadt befindet, spielt es keine Rolle, ob Sie Zahnarzt, Schönheitschirurg, Hautarzt oder Urologe sind, die Konkurrenz ist groß und stark. Die Schlacht wird heutzutage längst nicht mehr über klassische Werbung ausgetragen, sondern Ihre potenziellen Patienten informieren sich online auf Ihrer Arzt Homepage oder auf Ihren Profilen bei Arztbewertungsportalen.

Trotzdem sind viele Ärzte, vielleicht auch Sie, noch sehr altmodisch und glauben fest daran, dass der Eintrag bei Herold.at wirklich Patienten bringt. NEIN! Jetzt ist die Zeit in das Medium Internet zu investieren mit einer hochwertigen Praxiswebseite + wenn finanziell möglich Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords.

Erfahren Sie mehr über Suchmaschinenoptimierung für Ihre Arzt Homepage

In 9 Schritten zu mehr Patienten über das Internet

Im Folgenden zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um Ihre Praxis-Webseite erfolgreicher zu machen.

Local SEO

Arzt lokale SEO

1. Ort, Region in allen Title Tags

Sie als Arzt sind an einen Ort zumindest eine Region gebunden. Deswegen müssen Sie lokal stark vertreten sein. Daher sollte Ihr Title Tag in etwa so aussehen:

Dr. Paul Werner – Schönheitschirurg in Innsbruck, Tirol

Der Title Tag ist nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor in Google’s organischen Suchergebnissen, sondern wird auch als Titel für den Snippet einsetzt. Zusätzlich steigern Sie mit dieser Maßnahme Ihre Relevanz für die lokalen Suchergebnisse.

Auch der Suchende begrüßt es, wenn er sofort weiß, ob Sie in der Nähe sind oder nicht.

2. Adresse in schema.org Markup im Footer

Ihre Adresse sollte auf jeder einzelnen Unterseite zu finden sein, besonders der Footer bietet sich hierfür an. Normalerweise sind Webdesigner dazu geneigt die Adresse als Text zu implementieren, sodass es sich für Google nur um eine sogenannte unstrukturierte Unternehmensnennung handelt.

Idealerweise sollte jedoch schema.org Organisation Markup eingebaut werden, um es für Google und andere Suchmaschinen glasklar zu machen, wie Sie heißen, wo sich Ihre Praxis befindet und unter welcher Telefonnummer Interessenten Sie erreichen können.

Erfahren Sie mehr über Citations / Unternehmensnennungen

3. Google Maps verbunden mit Google My Business im Footer

Ein weiteres Signal um Google klar zu machen, dass Ihre Adresse stimmt, ist eine in die Praxis-Homepage eingebundene Google Map, welche auf den Google My Business Eintrag zeigt.

Erfahren Sie mehr über Local SEO

Usability

Arzt Webseite Usability

4. Fixed Header: Navigation & Telefonnummer im Blick

Die Navigation muss immer im Blick sein, damit der Nutzer zu jeder Zeit die Möglichkeit hat sich weiter zu informieren bzw. zu klicken. Eine hervorragende Lösung für diese Problemstellung ist ein Sticky Header.

Egal wie weit der Besucher nach unten scrollt, die Navigation wie auch die Telefonnummer sind zu jeder Zeit oben verfügbar. Das erleichtert ihm das Leben und sorgt somit für längere Seitenaufenthalte, die wiederum zu mehr Patienten führen. So einfach kann es sein!

5. Kinderleichte Terminvereinbarung

Sie wollen dem potenziellen Patienten das Leben so einfach wie möglich machen und ihm bloß keine Steine in den Weg legen. Denn tut sich der Besucher schwer Informationen zu finden, Kontakt aufzunehmen oder einen Termin zu vereinbaren, dann wird er sich an eine andere, bessere Arztwebseite wenden. Das ist im Internet ein Kinderspiel!

Besucher lieben Online-Terminvereinbarung, da somit auch noch die Hürde des Telefongesprächs entfällt. Sollte dies in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann achten Sie trotzdem darauf, dass eine Kontaktaufnahme nicht nur telefonisch, sondern auch per E-Mail möglich ist.

Die meisten Menschen telefonieren nur ungern mit fremden Menschen, daher auch weg mit dieser Hürde.

Trust

Arzt Trust

6. Arztvorstellung: Wer sind Sie?

Zeigen Sie Ihr Gesicht! Nichts baut mehr Vertrauen auf, als wenn potenzielle Patienten sehen, dass Sie bereit dazu sind sich im Internet zu zeigen. Natürlich gehört dazu auch ein umfangreiches „Über mich“ mit persönlichen Details, Werdegang und anderen relevanten Geschehnissen aus Ihrem Leben. Schreiben Sie unbedingt so, als ob Sie sich einem Patienten unterhalten würden!

7. Team vorstellen & Praxis kennenlernen

Je mehr Besucher vorab über Sie, Ihr Team und Ihre Praxis wissen, desto geringer ist die Schranke mit Ihrer Praxis Kontakt aufzunehmen. Wir Menschen sind von Haus aus vorsichtige Wesen.

Das Internet bietet Ihnen aber die Möglichkeit sich Interessenten zu präsentieren ohne aufdringlich zu wirken. Je mehr potenzielle Patienten über Sie wissen, desto einfacher ist der spätere Gang in Ihre Praxis.

8. Auszeichnungen, Erwähnungen & Mitgliedschaften

Vertrauen ist wie Sie bereits wissen das A und O damit es zu einer Kontakaufnahme kommt, deswegen sollten Sie Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Erwähnungen in der Presse keinesfalls verstecken. Wir Menschen vertrauen großen Institutionen und bekannten Marken. Nutzen Sie dies auch auf der Homepage Ihrer Arztpraxis zu Ihrem Vorteil!

9. Bewertungen: Arztbewertungsportale & Google My Business

Wir sind soziale Tiere und als soziale Tiere schauen wir immer zu anderen für Antworten. Bewertungen sind genau aus diesem Grund der allerwichtigste Erfolgsfaktor. Bewegen Sie Ihre bestehenden Patienten dazu Bewertungen abzugeben. Je mehr, desto besser.

Pflegen Sie Ihre Profile auf Arztbewertungsportalen, damit Interessenten bei Ihrer Recherche auf umfangreiche, seriöse und aktuelle Informationen über Sie und Ihre Praxis stoßen.

Achtung: Besonders Bewertungen auf Ihrem Google My Business Profil helfen Ihnen weiter, da sie nicht nur mehr Vertrauen bedeuten, sondern auch Google als Ranking-Faktor dienen.

Erfahren Sie mehr, wie Sie Ihren Google My Business Eintrag optimieren

Im Internet gefunden werden & Patienten gewinnen

Das Internet macht es möglich, dass sich potenzielle Patienten in aller Ruhe über Ärzte informieren können. Daher ist es wichtig, dass Sie den Webseitenbesuch so angenehm und informativ wie möglich gestalten. Orientieren Sie Ihre Marketingstrategie an dem Motto aus dem Buch „Duct Tape Marketing“ von John Jantsch: Know, Like, Trust. Buy, Repeat, Refer.

Das Ziel ist es nicht, sich dem Besucher aufzudrängen, sondern die logische Wahl zu sein. Ganz nach Google’s wahrer Vision: Die Besten werden zuerst gefunden.

Die perfekt optimierte Praxiswebseite ist kein Sprint. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen (lassen). Wichtig ist nur, dass Sie jetzt loslegen, sich regelmäßig und nach und nach um die oben genannten Punkte kümmern. Verlieren Sie keinesfalls den Anschluss nur weil Sie an alte Werbemethoden festhalten. Marketing ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Arztpraxis und richtig gemacht nicht das Gegenteil von Integrität.

SEO Webdesign

SEO Webdesign 1×1: 10 eiserne Regeln für Webdesigner

Der Beruf des Webdesigners ist ungeschützt, also darf sich jeder als Webdesigner bezeichnen. Besonders für Laien ist schwer zu erkennen, welcher Anbieter sein Handwerk beherrscht und wer nur ein Schwätzer ist. Heutzutage muss eine Firmenwebseite mehrere wichtige Punkte erfüllen: Sie muss für Suchmaschinen verständlich und gut zugänglich sein, sie muss Besucher fesseln und das Allerwichtigste: Die Unternehmensseite muss Besucher zu Kunden machen.

Diese Anleitung dient dazu, dass zumindestens die SEO Basics erfüllt sind, sodass Ihre zukünftige SEO-Agentur sich nicht gleich die Kugel geben muss und Sie nicht zweimal für eine neue Webseite bezahlen müssen. Grottenschlechtes Webdesign hat mich leider bereits um den einen oder anderen Kunden gebracht…

Besseres Webdesign macht alle erfolgreicher

Sie als Unternehmer werden mit diesen Regeln eine Menge Geld sparen, denn Sie müssen die Seite nicht noch einmal designen lassen, weil Ihr nicht SEO versierter Webdesigner alles verbockt hat. Außerdem wird Ihre SEO-Agentur durch gute Voraussetzungen schneller Ergebnisse liefern können.

Warum sollten Sie diese Regeln kennen?

  • Bauernfänger Webdesigner werden sofort entlarvt
  • Größere Auswahl an guten SEO-Dienstleistern
  • Schneller gefunden werden durch ein ordentliches Fundament

Doch an dieser Stelle ist ein Disclaimer angebracht: Diese Anleitung wird Ihren Webdesigner und vielleicht auch Sie zur Weißglut bringen. Weiterlesen und Verwendung also auf eigene Gefahr!

Warum sollten Webdesigner diese Regeln befolgen?

  • Webdesigner mit SEO-Kenntnissen sind wie Einhörner
  • Klassisches Webdesign wird in den nächsten Jahren aussterben
  • Es kann mehr verlangt werden, da es keine Konkurrenz gibt

Jaja, SEO ist nicht Aufgabe des Webdesigners. Aber: Eine Firmenwebseite ist dazu da gefunden zu werden. Bei dieser Anleitung steht SEO auch nicht wirklich im Mittelpunkt. Die 10 Regeln sollen lediglich sicherstellen, dass die erstellte Firmenwebseite nicht völlig wertlos ist bzw. das Unternehmen die Möglichkeit hat in Zukunft erfolgreich Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Meine Reaktion, wenn ich mich über einen neuen Kunden freue, dann aber dessen „tolle, neue“ Webseite zum ersten Mal zu Gesicht bekomme…

Webdesign ohne SEO

Achja, bevor ich es vergesse – Hier die Präsentation zu diesem Blogartikel:

Für weitere aufregende und hilfreiche Präsentationen folgen Sie mir auf SlideShare!

10 eiserne Regeln für hochwertiges SEO Webdesign

Es werden im Folgenden nur die absoluten Basics speziell für Webdesigner behandelt. Die letzte Warnung: Dies ist kein Guide zur OnPage-Optimierung.

NummerRegelErklärung
# 1Der Kunde ist nicht KönigProfessionelle Webseitenerstellung bedarf keinerlei Expertenmeinung vom Kunden
# 2Passendes CMS wählenCMS nach Anwendungsgebiet wählen
# 3Keine verrückten DesignsWeniger auf Kreativität, mehr auf Usability setzen
# 4Slider meidenSlider bringen meist keinerlei Nutzen, daher einfach vermeiden
# 5Einfache NavigationAuf einfachste Navigation der Webseite achten
# 6Topic PagesFür jede Leistung und jedes einzelne Produkt eine eigene Landing Page einrichten
# 7Meta DatenTitle Tag & Meta Description optimieren
# 8Wiederholende TextfragmenteBoilerplate Content gering halten
# 9Saubere URLsGut strukturiert und leicht verständlich
# 10Schnelle LadezeitenBessere Ladezeiten durch z.B. Bilder-Optimierung erreichen

1. Der Kunde ist nicht König: Oder lassen Sie die Person ohne Führerschein fahren?

Kunde ist König

Meiner Meinung nach entstehen die schlechtesten Webseiten dadurch, dass der Kunde als König behandelt wird. Aber lass uns ehrlich sein: Der Kunde hat keine Ahnung und labert nur davon was ihm gefällt. Die Anzahl der Meinungen ist also 1 und die Menge an Wissen und Erfahrung 0.

Damit kann der Kunde schon einmal nicht König sein, außer er wirft gerne Geld zum Fenster hinaus. Ich sage meinem Steuerberater auch nicht, wie er seine Arbeit machen soll. Dann gäbe es am Ende viele Tränen von meiner Seite. Webseitenerstellung ist da genauso!

Voraussetzung für eine gute Internetseite ist also, dass der Kunde versteht, dass seine Meinung nur beschränkt von Bedeutung ist. Das Ziel einer Firmenseite ist es das Unternehmen erfolgreicher zu machen und nicht dem Kunden ein warmes Gefühl zu geben.

Natürlich je nach Vereinbarung! Über Ego Webdesign will ich an dieser Stelle nicht anfangen…

2. Das CMS: Leicht zu bedienen & passend zum Anwendungsgebiet

Ein Content Management System sollte immer nach dem Anwendungsgebiet gewählt werden. Wenn eine kleine Firmenseite mit 10 bis 50 Unterseiten gemacht wird, ist TYPO3 ein absoluter Overkill („Komplex und wenig intuitiv“). Ungeachtet dessen wird TYPO3 in Österreich und Deutschland sehr häufig für diesen Zweck missbraucht.

Nein, WordPress ist kein Blogsystem. Das war es ca. vor 5000 Jahren. Willkommen in 2014! Nur mal einige unbekannte Namen, die auf WordPress vertrauen: Sony Music, Vogue, NASA,… Einen Vergleich der beliebtesten Content Management Systeme gibt es im 1&1 IONOS Digital Guide.

Achja, die Begriffe Frames, Javascript Menü und Flash sollten im Idealfall vergessen werden, sonst holt dich der Rochus.

3. Verrückte Designs: Kreativität ist gut, Usability ist besser

Ja, eine tolle, kreative Seite verzaubert den Kunden und macht ihn blind gegenüber der Wahrheit. Das Ergebnis ist zwar magisch, aber unverwendbar für Besucher und unverständlich für Suchmaschinen.

Webdesigner neigen dazu entweder immer genau das gleiche Design zu gebrauchen und lediglich die Texte und Bilder auszutauschen oder noch schlimmer: Es gibt keine Grenzen mehr und der Kreativität wird freien Lauf gelassen. Alles ist möglich, alles erlaubt.

Die entstandene Website kann zwar niemand verwenden, aber das ist den meisten Webdesignern egal, denn sie werden bezahlt und damit ist der Auftrag erledigt. Ich sage NEIN: Kreativität ist wichtig, aber Usability und damit Webstandards sind das Fundament.

Meine Buchempfehlung: Don’t make me think von Steve Krug. Eine kurze Zusammenfassung gibt es bei Search Engine Journal.

4. Gigantische Slider: Ein Trend des Grauens

Es gibt keine Vorteile von kolossalischen Slidern. Ende.

Die Inhalte werden ins Nichts geschoben. Damit mache ich weder Besucher noch Suchmaschinen glücklich. Höchstens der Kunde ist glücklich, da der Slider mit Fotos vom ihm gefüllt ist.

5. Navigation für Dummies: Logik trumpft exotische Ausdrücke

Die Navigation sollte so sein, wie es Interessenten aus der jeweiligen Niche von Konkurrenten gewohnt sind. Wenn Ihre Großmutter die Navigation versteht, ist alles im Lot.

„Fancy“ Wörter um klüger rüber zu kommen, sind nicht nur peinlich, sondern verwirren den Benutzer.

Yoda Webdesign

Verwirrung führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid – Yoda

6. Topic Pages: Jede Leistung hat einen eigenen Platz

Viele Firmenseiten haben alle Leistungen / Produkte auf einer Unterseite, wir auch. Idealerweise sollte aber zusätzlich für jede einzelne Leistung bzw. jedes einzelne Produkte eine „Landing Page“ eingerichtet werden. Hier kann das Produkt bzw. die Dienstleistung näher vorgestellt werden. Allein mit dieser Vorgehensweise ist schon viel für die Suchmaschinenoptimierung getan.

7. Meta Daten: Title Tag & Meta Description

SEOs reden immer über Tags und Meta-Elemente wie Title Tag und Meta Description, aber das hat seinen Grund. Auch neuesten Daten zu Folge ist die Click-Through-Rate von den Suchergebnissen zur Webseite ein wichtiger Ranking-Faktor.

Nein, als Webdesigner muss man kein Profi sein und alles perfekt ausfüllen, aber es sollte die Möglichkeit bestehen die Daten kinderleicht zu ändern / hinzuzufügen. Für alle Webdesigner, die sich trotzdem damit beschäftigen wollen:

8. Noise: Wiederholende Textfragmente sind ein Problem

Vermutlich ist das Problem mit duplikaten Inhalten auch in die Welt der Webdesigner vorgedrungen, jedoch machen nicht nur komplett duplikate Seiten Probleme. Textbausteine, die immer wieder auftauchen, erzeugen sogenannten Noise. Sie schmälern den Fokus der jeweiligen Unterseite und schaden somit der für Google so wichtigen Relevanz.

Falls der Textbaustein unbedingt nötig ist, einfach als Bild realisieren. Das funktioniert im Moment sehr gut, könnte aber in Zukunft von Google erkannt werden. Deswegen lieber die Informationsarchitektur von Anfang an richtig gestalten, dann sind solche Tricks nicht nötig.

9. Saubere, gut strukturierte URLs: Verständliche URLs für glückliche Besucher & Suchmaschinen

Panda URL

Sprechende URLs waren mal richtig wichtig für SEO, aber haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung verloren. Dennoch machen auch heutzutage sprechende URLs durchaus Sinn, da sie für den Benutzer angenehmer zu lesen und verwenden sind. Deswegen unbedingt Clean URLs realisieren!

Dann gibt es noch Webdesigner, die glauben SEO zu beherrschen, aber einfach nur üble Überoptimierer / Spammer sind. Ihre Kreationen sehen in etwa so aus:

http://www.hotel-edelweiss.cc/tirol/hotel-4-sterne/sommer/buchen/jetzt-sofort/so-viele-keywords/wie-möglich/mehr-ist-immer-besser/

Nein nein nein, wo ist der Hausverstand? Wie würde ein „normaler“ Mensch dies realisieren?

http://www.hotel-edelweiss.cc/sommerurlaub/wandern/
http://www.hotel-edelweiss.cc/winterurlaub/rodeln/

10. Schnelle Ladezeiten: Auch eine schöne Firmenseite muss nicht langsam sein

Für manche Firmenseiten sind große Bilder und andere belastende Medien unausweichlich, weil nur so gut kommuniziert werden kann. Vollkommen verständlich und vollkommen legitim. Aber auch eine solche Unternehmenswebseite muss nicht langsam sein, sondern kann durch Caching und ein Content Delivery Network beschleunigt werden. Der Aufwand ist in jedem Fall als gering einzuschätzen.

Weiters kann die Dateigröße von Bildern kinderleicht mit kostenlosen Online-Tools reduziert werden:

Warum sind keine anderen Bildformate aufgeführt? Weil BMP im Internet nichts zu suchen hat. Ja, wir leben im Jahr 2014!

Da fehlt doch eine ganze Menge für gute OnPage-Optimierung

Stimmt, aber OnPage-Optimierung ist auch nicht Aufgabe des Webdesigners. Dafür gibt es SEO-Dienstleister. Falls Sie Webdesigner sind und trotzdem Interesse an besseren SEO-Skills haben, empfehle ich diese Anleitung von tuts+ oder gleich die volle Dröhnung von Moz.

Fehlt etwas wirklich Grundlegendes? Bitte hinterlassen Sie mir einen Kommentar. Gibt es einen Punkt, der Sie besonders aufregt? Über Ihr Feedback würde ich mich freuen.

Wenn all diese Regeln befolgt werden, hat Ihre Firmenseite eine Menge Potenzial. Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie nochmals für Webdesign zahlen müssen, sollten Sie den Channel Suchmaschinenoptimierung nutzen wollen. Ein Webdesigner, der nach diesen Geboten arbeitet, ist Gold wert und sollte auch dementsprechend bezahlt werden!

SEO Dauer

SEO und Zeit: Warum lassen die Ergebnisse auf sich warten?

SEO kann zum Erfolgsfaktor für Unternehmen werden, die Ihre Produkte und Dienstleistungen auch über das Netz vertreiben oder bewerben möchten. Wer für die Optimierung des Rankings einen SEO-Berater engagiert, hat große Erwartungen. Vor allem schnell soll es gehen, doch gerade darin liegt oft das Problem. Die Ergebnisse kommen – allerdings nicht sofort, denn: Suchmaschinenoptimierung braucht Zeit, um zu wirken. Warum das so ist, zeigt ein Blick auf die Google Ranking-Faktoren, die die Sichtbarkeit der eigenen Webseite beeinflussen.

„Die Zusammenarbeit mit einem SEO-Profi hat keine Ergebnisse gebracht“: So oder so ähnlich lautet das Fazit vieler Unternehmer, die mit einem Dienstleister zusammengearbeitet haben. Doch heißt das wirklich, dass es einfach zu viele schwarze Schafe gibt? Viele Kunden beschweren sich über:

Fakt ist: Es gibt durchaus einige schwarze Schafe, wenn es um SEO-Beratung geht. Viele von ihnen nutzen die Unwissenheit ihrer Kunden aus und nehmen den Mund ziemlich voll. Sie machen Versprechungen, die nicht eingehalten werden.

Die Folge: Das Vertrauen der Kunden geht verloren – nicht nur in den einzelnen Dienstleister, sondern in die ganze Branche. Viele echte SEO-Experten, die wirklich etwas von ihrer Arbeit verstehen, haben es nun schwer, Kunden von Ihrer Expertise zu überzeugen. Experten wissen nämlich, dass Rankingverbesserungen nicht über Nacht eintreten, denn:

  • SEO ist langfristig ausgelegt.
  • Erfolge sind auf eine Kombination verschiedener umfangreicher Maßnahmen zurückzuführen, die Zeit und Geld kosten.
  • Erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung ist auf nachhaltige Erfolge aus, um ein Ranking nicht nur zu verbessern, sondern auch zu halten – kontinuierliche Aufbauarbeit ist der Schlüssel.

Es wird also auch Zeit mit einigen SEO-Mythen aufzuräumen, die von unseriösen SEO-Agenturen und -Beratern in die Welt gesetzt wurden, und Kunden eher verwirren als ihnen helfen. Dabei gilt es, vor allem bei Garantien und allzu vollmundigen Versprechungen aufzupassen.

Vorsicht vor haltlosen Garantien

Verlockend klingen immer wieder Garantien, die versprechen, die Unternehmenswebseite zu einem oder mehreren Keywords in kürzester Zeit – meist innerhalb weniger Wochen oder Monate – auf Platz eins der Suchergebnisse zu befördern. Realistisch ist das jedoch nur unter folgenden Bedingungen:

  • Der SEO-Dienstleister optimiert auf Keywords, die beispielsweise den eigenen einzigartigen Unternehmensnamen beinhalten.
  • Der Unternehmensname wird natürlich nur gesucht, wenn der Name bekannt ist.
  • Wer jedoch nach einer Dienstleistung oder einem Produkt sucht, das die Unternehmung anbietet, wird hier nicht auf den Top-Positionen auftauchen.

Der Nutzen einer solchen Optimierung ist relativ gering. Doch derartige Versprechen können nichts anderes bedeuten. Oder: Sie werden schlichtweg nicht eingehalten. Das Problem an derartigen Garantien ist, dass der Suchmaschinenoptimierer nicht alle Faktoren in der Hand hat, um die Versprechungen zu erfüllen:

  • Google nutzt einen sich ständig ändernden Algorithmus, der es notwendig macht, nicht nur punktuelle Optimierungen durchzuführen, sondern die Google Optimierung als Ganzes zu verstehen.
  • Die Konkurrenz schläft nicht. Deren Bemühungen liegen ebenfalls nicht in der Hand des Dienstleisters. Er kann „nur“ antizipieren und reagieren – doch auch das ist in der „SEO-Garantie“ nicht enthalten.
  • SEO-Garantien zielen nicht auf das ab, was der Dienstleister tut – sie versprechen im Grunde genommen, dass alle Schritte von Google und der Konkurrenz wie von Geisterhand vorausgesehen werden können. Dass das nicht funktionieren kann, ist jedem Unternehmer klar.

Dennoch ist es oft zu verlockend, solch ein Angebot anzunehmen. Doch um derartige Suchmaschinenoptimierung, die einfach nur schlecht für die Unternehmung ist, sollte jeder Unternehmer einen großen Bogen machen.

Vielmehr gilt es zu verstehen, dass die Erfolge Zeit brauchen – und das nicht nur, um zu wirken, sondern auch um umgesetzt werden zu können, denn: Gute SEO ist umfangreich und sehr zeitintensiv. Das wird an den Maßnahmen klar, die für nachhaltige SEO-Erfolge ergriffen werden müssen.

Gute SEO vs. schlechte SEO

Wie kann der Kunde zwischen guter und schlechter SEO unterscheiden? Hilfreiches Reporting macht den SEO-Erfolg messbar. Häufig reicht es aber schon aus, sich den Maßnahmenkatalog des SEO-Beraters anzuschauen, um hier eine Bewertung vornehmen zu können:

Link-Aufbau vs. Link-Spamming

Backlinks sind ganz entscheidend für die Sichtbarkeit. Einen großen Teil der Zeit beziehungsweise des Budgets wird der SEO-Dienstleister deshalb für den Linkaufbau nutzen. Richtig ist hier beispielsweise die Platzierung von Gastartikeln auf themenrelevanten Portalen und Blogs. Falsch wiederrum ist das sogenannte Link-Spamming, bei dem wahllos Links zur Unternehmenswebseite z.B. als Kommentar auf anderen Blogs gepostet werden.

Hochwertiger Content vs. Text-Spinning

Hochwertige Inhalte mit Mehrwert auf der eigenen Webseite oder als Gastartikel auf anderen Webseiten ist der Schlüssel zum SEO-Erfolg. Individuell abgestimmte Texte sind hier ein Muss – wer ausschließlich mit Text-Spinning, also einem Basistext in verschiedenen Versionen arbeitet, hat das Spiel nicht verstanden.

Intelligente Keyword-Verteilung vs. Keyword-Stuffing

Auch die Onpage-Optimierung will gelernt sein. Langfristige Erfolge werden mit passenden Keywords erreicht, die sinnvoll auf der Webseite integriert werden – Keywords in jedem Satz sind mehr als kontraproduktiv. Redet Ihr Berater von LSI und LSO, dann hat er Ahnung.

Social Media vs. Web- und Artikelverzeichnisse

Für den Backlink-Aufbau verwenden viele unseriösen Anbieter unbekannte Webkataloge und massig Artikelverzeichnisse, die nicht nur unwirksam sind, sondern spätestens seit dem Google-Penguin-Update auch schädlich für das Ranking sein können. Dennoch nutzen viele vermeintlichen SEO-Agenturen weiterhin diese Praktiken. SEO-Berater, die jedoch die Wirksamkeit von sozialen Netzwerken und deren Signale unter dem Gesichtspunkt SEO verstanden haben, haben ihren Beruf nicht verfehlt.

Es gibt kein Standardrezept: SEO ist komplex, dynamisch und aufwendig

Der Maßnahmenkatalog einer durchdachten SEO-Strategie ist klar gegliedert. Auf eine Grundoptimierung der Webseite folgt der Linkaufbau und die Nutzung von Social Media, um auch aus sozialen Netzwerken entsprechende Signale zu generieren, die das Ranking indirekt positiv beeinflussen.

Um die Langfristigkeit einer Strategie zu erklären, spielt vor allem der Suchmaschinenriese, Google selbst, eine tragende Rolle, denn: Google lässt sich ungern in die Karten schauen. Viele Ranking-Faktoren sind bekannt. Andere Faktoren und deren Gewichtung wiederrum nicht.

Ein SEO-Profi kann nur durch ständige Weiterbildung in diesem Bereich und durch eigene Projekte, die als „Versuchskaninchen“ fungieren, feststellen, welche Maßnahmen wirklich funktionieren. Doch auch mit der besten Vorbereitung und den idealsten Maßnahmen braucht SEO Zeit:

  • Alle ergriffenen Maßnahmen müssen erst einmal umgesetzt werden.
  • Die Maßnahmen müssen anschließend von Google „registriert“ werden.
  • Sind die Veränderungen erfasst worden, wird die Webseite wiederrum mit anderen Webseiten verglichen.
  • Erst dann stellt sich Google die Frage: Welche Webseite ist besser optimiert? Und dann wird das Ranking angepasst.

Dieser ganze Prozess kann im „schlimmsten“ Fall einige Monate dauern – pro SEO-Maßnahme. Und auch dann kann der SEO-Berater sich nicht ausruhen. Es gilt immer weiter an der Optimierung zu arbeiten, um das Ranking weiter zu verbessern, die Konkurrenz hinter sich zu lassen und dem Unternehmen so zu mehr Besuchern und damit höheren Umsätzen zu verhelfen. Standardtaktiken sind hier fehl am Platze, weshalb nur eine langfristig ausgelegte Strategie zum Erfolg führen kann.

SEO-Resultate messen

Wie kann ich als Kunde den SEO-Erfolg messen?

Wer ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen möchte, kommt um monetäre Investitionen nicht herum – ein harter Fakt, der schon vielen Unternehmern das Leben schwer gemacht hat. Wer seine Unternehmensaktivitäten beispielsweise auch im Netz vorantreiben möchte, der sollte hier einen SEO-Dienstleister engagieren. Doch auch dieser kostet Geld – Geld, das vor allem bei KMUs nicht gerade locker sitzt und deshalb gut investiert sein muss. Die Frage, die sich stellt, ist also: Wie kann ich als Kunde, die SEO-Erfolge messen?

Zahlreiche SEO-Agenturen werben im Internet um neue Kunden. Da werden Versprechungen gemacht, wie „in drei Monaten auf Position 1“, die sich im Endeffekt nur als heiße Luft herausstellen. Wer derartige Aussagen macht, sollte aus Kundensicht sofort disqualifiziert werden.

Wie finde ich die beste SEO-Agentur für mich?

Vielmehr braucht es einen seriösen Anbieter, der durch langfristig und nachhaltig ausgelegte Maßnahmen zum Erfolg und damit auf die oberen Plätze innerhalb des Suchmaschinenrankings führt. Aber wie genau finde ich die beste SEO-Agentur? Entscheidend für die Zusammenarbeit mit einer SEO-Firma ist deshalb erst einmal Folgendes:

#1: Welche Qualifikationen kann der SEO-Profi vorweisen?

Seriöse Qualifikationen gibt es in der Branche bisher nicht, auch wenn viele meinen es gäbe sie. Heiße Luft nennen ich das. Nur wer jeden Tag aktiv SEO betreibt, baut sein Wissen stetig aus. Nein, Kundenbesuche zählen nicht dazu.

#2: Welche Referenzen kann der SEO-Profi vorweisen?

Gefährlich, denn teilweise haben die aller schlechtesten SEO-Agenturen die bekanntesten Kunden. Und dann liest man in den Branchennachrichten wieder darüber, dass ein Linknetzwerk aufgedeckt wurde und zahllose Großkunden mit ihren Seiten abgestürzt sind.

#3: Stimmt Ihr Bauchgefühl?

Es geht nicht darum, dass Sie alles verstehen, was der liebe Dienstleister so erzählt. Je individueller und je weniger groß die Versprechungen in den ersten 6 Monaten sind, desto besser. Wichtig ist zudem, dass es sich um einen Experten handelt und nicht um eine Werbeagentur, die Google Optimierung so nebenbei erledigt. Und zu guter Letzt: Lieber wenig Mitarbeiter mit viel Hirn statt viele Mitarbeiter mit wenig Hirn.

In vielen Fällen ist vor allem Punkt 3 entscheidend für eine Zusammenarbeit: Das Bauchgefühl lässt häufig intuitiv zwischen Profis und Fallobst unterscheiden. Kommt es nun zu einem Vertrag, bedeutet das jedoch noch lange nicht, dass der Kunde sich zurücklehnen kann und voll und ganz auf die Arbeit vertrauen sollte, denn:

Ein guter SEO-Dienstleister lässt Sie an den Erfolgen teilhaben – und auch, wenn es in der ersten Zeit aufgrund einer langfristig ausgelegten Strategie nur zu kleineren Erfolgen kommt, so ist es doch notwendig, dass SEO-Berater zeigen, dass sie ihr Geld wert sind.

Transparenz, der Schlüssel für eine gute Zusammenarbeit

Messbar sind Erfolge nur, wenn die geleistete Arbeit nachvollziehbar ist. Transparenz ist also ein ganz entscheidender Faktor. Für Sie also Kunde bedeutet das, dass Sie kleine und große Schritte sowie Tätigkeiten nachvollziehen können müssen. Wenn der Suchmaschinenoptimierer Ihres Vertrauens, also

  • eine Strategie präsentiert,
  • alle Schritte zur Zielerreichung darlegt und
  • vorzeigen kann, was er in „X“ Stunden erledigt hat

dann wissen Sie, dass das investierte Geld, jeden Cent wert war. Wenn es nun um echten Erfolg geht, heißt es einen Schritt weiterzugehen, denn: Um SEO-Erfolg zu messen, sollte ein Grundverständnis für SEO vorhanden sein. So können Sie Erfolge direkt nachvollziehen und verstehen.

Ein guter SEO-Dienstleister präsentiert alle Daten auf einen Blick

Um als Kunde Erfolge messen zu können, sind regelmäßige Reportings seitens Ihres Dienstleisters absolute Pflicht. In der SEO-Branche wird immer wieder über Praktiken berichtet, bei denen die Maßnahmen nicht zusammengefasst und bei Nachfragen seitens des Kunden keine Aussagen über die erfolgten Aktionen gegeben werden können – hier dürfen Sie sicher sein:

Es ist nichts passiert, da ein seriöser Dienstleister immer den Überblick behält und Sie auch ungefragt und in regelmäßigen Abständen auf dem Laufenden hält, beispielsweise durch Reportings, die Sie

  • wöchentlich,
  • monatlich oder auch
  • alle zwei Monate

erhalten. In diesen Reportings sollten verschiedene Kennzahlen und Daten enthalten sein, die Ihnen die Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse erleichtert. Dazu gehören folgende Dinge:

Dokumentation der Arbeit

Jeder Arbeitsschritt sollte penibel dokumentiert sein, nur so können Sie nachvollziehen, welche Maßnahmen ergriffen wurden, wie viel des Budgets oder des Zeitkontingents für diese eine spezielle Aufgabe genutzt wurde und welche „Baustellen“ noch nicht angegangen wurden. Sie müssen auf einen Blick sehen können, ob:

Denn jede dieser Maßnahmen kostet Sie Geld und damit einen Teil Ihres Budgets – und nur, wenn das Budget sinnvoll investiert wurde, kann dies auch als Erfolg verbucht werden.

Umfangreiche Datenaufbereitung

Insbesondere am Anfang der Zusammenarbeit machen sich meist keine Ranking-Veränderungen bemerkbar. Umso wichtiger ist es, alle relevanten Daten zu dokumentieren, um Ihnen als Kunde zeigen zu können, dass der richtige Weg eingeschlagen wurde. Umfangreiche Datenerhebungen sind deshalb um so wichtiger:

  • Welche Backlinks wurden wo platziert?
  • Wie hoch ist die Absprungrate?
  • Welche sozialen Signale, beispielsweise Facebook-Likes, Retweets von Twitter oder +1 bei Google+ konnten generiert werden?

Es gibt zahlreiche Daten, die bei der Suchmaschinenoptimierung eine Rolle spielen. Auch hier ist die SEO-Firma in der Pflicht, Sie über deren Relevanz aufzuklären und die erfolgten Aktionen auf diesen Gebieten zu kennzeichnen. Ist hier wenig bis gar nichts passiert, sollten Sie zumindest hellhörig werden.

Aktueller Ranking-Status – nach Keywords sortiert

SEO-Erfolg bedeutet Ranking-Erfolg, das ist bekannt. Je besser das Ranking wird, desto erfolgreicher waren die Maßnahmen. Ein Reporting beinhaltet deshalb immer den aktuellen Status und die Veränderungen gegenüber dem vorherigen Zeitraum. So lassen sich Erfolge schnell erkennen – und zwar auf einen Blick.

Um Ihnen die Erfolgskontrolle möglichst einfach zu machen, sollte das Reporting nach Keywords aufgeteilt werden, um die Nachvollziehbarkeit zu erhöhen. Schnell lassen sich so erfolgreiche Maßnahmen identifizieren.

Vertrauen Sie einem Profi und lassen Sie ihm Zeit

Erfolgsmessung ist für den Kunden umso einfacher, je mehr die Materie bekannt ist. Problematisch ist dabei vor allem die Tatsache, dass nachhaltige Suchmaschinenoptimierung eine langfristige Investition ist und damit auch Zeit benötigt, um zu wirken.

Konnte Ihr SEO-Dienstleister durch hilfreiche Reportings und umfangreiche Daten punkten, so schenken Sie ihm das Vertrauen, indem Sie ihm die notwendige Zeit geben, um das Ranking Ihrer Unternehmenswebseite zu optimieren. Da Geld investiert wurde, wünschen sich viele Kunden, dass die Erfolge schnell sichtbar werden – so funktioniert die Geschichte leider nicht.

Viel wichtiger als schlagartige Top-1-Rankings sind positive Trends. Im Laufe der Zusammenarbeit erhalten Sie Ihre SEO-Reportings – dort werden Veränderungen sichtbar, wenn auch in kleinen Schritten:

  • Ist Ihre Webseite zu Keyword #1 zu Anfang der Zusammenarbeit noch jenseits der Suchergebnisseite zehn, kann ein Monat danach vielleicht schon ein Top-50-Ranking erzielt werden.
  • Einen weiteren Monat später klettert Ihre Webseite noch einmal zehn Plätze nach oben.
  • Und noch etwas später sind Sie schon unter den Top-20.

Erste Traffic-Zuwächse machen sich bemerkbar, sodass bei einer weiteren Zusammenarbeit weitere noch stärkere Erfolge sichtbar werden.

Die Erfolgsmessung aus Kundensicht ist einfach, wenn das Verständnis dafür, dass erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nachhaltig und langfristig ausgelegt sein muss, vorhanden ist. Ihr SEO-Profi nimmt Ihnen dabei viel Arbeit ab, indem er umfangreiche Reportings anfertigt und diese verständlich aufbereitet. Erkennen Sie einen positiven Trend nach oben? Dann ist Ihr SEO-Profi der Richtige.