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Google Disavow Tool

Google Disavow Tool: 5 Tipps zum Entwerten von Links

Die Platzierung auf den ersten Plätzen der Suchmaschinenergebnisseiten, kurz SERPs, zu bestimmten lukrativen Schlüsselwörtern (Keywords) ist das Ziel jeder erfolgreichen SEO-Strategie. Allerdings sollten sich die Maßnahmen, die für die Zielerreichung ergriffen werden, immer an den Google Webmaster Richtlinien orientieren. Denn vor allem unnatürliches Linkbuilding wird rigoros bestraft – im schlimmsten Falle mit einem Komplettabsturz der Sichtbarkeit. Dann hilft nur noch eine Entwertung dieser unnatürlich entstandenen Links mit dem sogenannten Google Disavow Tool, welches Teil der Google Webmaster Tools ist.

Jeder Webseitenbetreiber – und SEO-Profis sowieso – weiß, dass eine Internetpräsenz nur so erfolgreich ist, wie die Online Marketing Strategie. Dabei stehen vor allem Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung im Vordergrund. Denn Traffic kommt vornehmlich über Suchmaschinen. Und der König unter den Suchmaschinen, und damit auch unter den Trafficlieferanten, ist Google.

Die Google Webmaster Richtlinien

Das bedeutet also, dass die komplette Suchmaschinenoptimierung an die Bedürfnisse von Google angepasst werden sollte. Bei Ergreifung sogenannter Black Hat SEO-Maßnahmen, also Optimierungsmaßnahmen, die gegen die Google Richtlinien verstoßen, ist Google knallhart:

  • Webseiten können im Ranking herabgestuft werden.
  • Webseiten können komplett aus dem Index entfernt werden.

Ist es soweit gekommen, dass Google die härteste aller Maßnahmen ergreift, nämlich die Entfernung aus dem Index, ist guter Rat teuer. Vor allem die Offpage-Optimierung, die sich auf den Linkaufbau konzentriert, ist dabei oft der eigentliche Grund für die Entfernung, denn: Google unterscheidet zwischen natürlichem und unnatürlichem Linkbuilding:

Natürlicher Linkaufbau

Backlinks sind natürlich entstanden, beispielsweise durch hochwertigen Content, der von anderen Webseiten verlinkt wird – Belohnung durch ein verbessertes Ranking. Es hat zwar sehr lange gedauert, dafür wird die Webseite aber auch mit steigenden Rankings belohnt.

Unnatürlicher Linkaufbau

Backlinks wurden gekauft oder auf Plattformen gesetzt, die Google bereits auf dem Schirm hat, beispielsweise Linknetzwerke oder gekaufte Links mit „hartem“ Ankertext – Bestrafung durch Herabstufung.

Das Disavow Tool richtig nutzen

Um eine manuelle Bestrafung (Nachricht in den Google Webmaster Tools) rückgängig zu machen, muss der Webseitenbetreiber nun einen sogenannten „Reconsideration Request“ stellen. Herz dieses Antrags ist dabei die Nutzung des Disavow Tools, ein Werkzeug von Google zur Linkentwertung.

Mit ein wenig Glück gab es keine manuelle Spam-Maßnahme seitens Google, sondern hat „nur“ der Algorithmus eingegriffen oder die Webseite ist von einem Filter wie dem Google Penguin betroffen. In diesem Fall ist kein Reconsideration Request nötig, aber das Linkprofil muss trotzdem aufgeräumt werden, um wieder vorne mitzuspielen.

Nun müssen also Maßnahmen ergriffen werden, die vor allem das unnatürliche Linkbuilding betreffen:

  • Webseiten-Betreiber, von denen Backlinks gekauft wurden, sollten angeschrieben und um Entfernung der Backlinks gebeten werden.
  • Backlinks, die so einfach nicht entfernt werden können, beispielsweise weil der Webmaster der jeweiligen Seite nicht erreicht werden konnte, müssen mit dem Disavow-Tool entwertet werden.

Die korrekte Nutzung des Google Disavow Tools ist dabei ganz entscheidend. Denn in der allgemeinen Panik und Hektik, die in solcher einer Situation entsteht, machen Webseiten-Betreiber oft einige Fehler, die auch auf Grund verschiedener „Mythen“, die im Internet kursieren, begangen werden:

Fehler #1: Webmaster entfernen alle gekauften Links.

Nicht immer ist eine Entfernung nötig, denn verboten sind erkaufte Links beispielsweise nur, wenn der Link nicht mit dem Attribut „nofollow“ gekennzeichnet ist. Links ohne nofollow-Attribut wiederrum sollten geprüft, und wenn es sich lohnt und wenn das möglich ist, mit einem nofollow-Attribut ausgestattet werden, um von Google „ignoriert“ zu werden.

Fehler #2: Webmaster entfernen alle minderwertigen Links.

Minderwertige Links bringen nur wenig „Linkjuice“, weil die verlinkende Webseite selbst einen niedrigen PageRank oder nur wenig Authority besitzt. Allerdings lohnt sich auch hier eine Betrachtung der Links: Könnten manche dieser Links in Zukunft vielleicht doch an Wert gewinnen? Sind diese Links auf natürlichem Wege entstanden? Macht die verlinkende Seite einen seriösen Eindruck? Wenn ja, sollten diese nicht entfernt werden.

Fehler #3: Webmaster entfernen nur Links mit „harten“ Ankertexten.

Meist sind vor allem Links, die mit einem Keyword-Anchortext versehen sind, ein Dorn in Googles Augen. Doch bedeutet das, dass Links mit dem Marken- oder Unternehmensnamen „Okay“ sind? Leider nein. Webseitenbetreiber sollten deshalb auch Links mit markenbezogenen Ankertexten prüfen und diese entfernen lassen, wenn kein Mehrwert für die Leser der verlinken Seite besteht.

Fehler #4: Webmaster nutzen automatisierte Tools.

Es gibt ein paar Tools, die das Linkprofil einer Webseite vollautomatisch durchsuchen und bereinigen. Allerdings sind derartige Hilfsprogramme nicht komplett in der Lage zwischen „guten“ und „schlechten“ Links zu unterscheiden und machen damit mehr kaputt, als sie eigentlich helfen.

Ein gutes Beispiel ist Link Detox. Das Tool nimmt einem eine Menge Arbeit ab, keine Frage, aber die Regeln sind alles andere als vollständig oder auf jede Situation zutreffend. So kommt es ständig zu „false positives“. Nur ein absoluter Profi kann hier mit viel Geduld wirklich etwas Sinnvolles auf die Beine stellen.

Fehler #5: Webmaster sollten das Disavow Tool nicht nutzen.

Unfassbar, aber manche vermeintlichen SEO-Profis schlagen vor, das Disavow Tool nicht zu nutzen, da dies einem Schuldbekenntnis gleichkommt. Tatsächlich ist jedoch das Disavow-Tool ideal, um Links zu entfernen, die von negativ behafteten Webseiten kommen oder durch ungewollte Verlinkung entstanden sind.

Das Disavow Tool wird also nicht nur für ein Reconsideration Request genutzt, sondern auch davor oder danach. Sogar „Negative SEO“ kann damit abgewehrt werden. Wir von Evergreen Media gebrauchen es vor allem für Link Risk Management. Wird ein Link als potenziell gefährlich eingestuft, wird er sofort entwertet, noch bevor es zu negativen Auswirkungen kommt.

Google ist ein wichtiger Partner für den Online-Erfolg. Webseiten-Betreiber sollten also immer nur solche Maßnahmen, zur On- und Offpage-Optimierung ergreifen, die Google „erlaubt“ – dann wird auch die (korrekte) Nutzung des Disavow Tools und der Stress, der durch eine Google Abstrafung entsteht, gar nicht erst zum Thema werden. Wenn es allerdings zu einer Abstrafung kommt, hilft die Kenntnis über häufig begangene Fehler bei der Nutzung des Disavow Tools dabei, einen erfolgreichen Reconsideration Request zu stellen oder einer algorythmischen Penalty zu entkommen.

Titelbild © Robert Hainer – stock.adobe.com

Artikelverzeichnisse Österreich

10 Artikelverzeichnisse aus Österreich und Deutschland

Penguin wurde erstmals am 24. April 2012 aktiv. Seitdem war Suchmaschinenoptimierung nie mehr dasselbe. Früher war ein Link ein Link und konnte kaum Schaden anrichten. Nach dem Google Penguin Update ist dies nun nicht mehr der Fall. Ein schlechter Backlink kann durchaus zu einem Absturz der Rankings führen. Und wer in den Filter gerät, kommt kaum mehr raus. Aus diesem Grund wurden viele kostenlose Linkquellen in ein schlechtes Licht gerückt. Dabei kommt es aber in Wirklichkeit immer auf das spezifische Projekt an.

Artikelverzeichnisse sind schon seit Jahren nicht mehr das Gelbe vom Ei. Dass ist kein Wunder, denn Portale nahmen jeden Artikel auf, auch tonnenweise Duplicate Content. Hinzu kamen dann noch ausgehende Links zu Bad Neighbourhoods, problematische Themen und vieles mehr. Aber nicht jedes Artikelverzeichnis ist Schrott. Backlinks aus Artikelverzeichnissen sind einfach zu bekommen und häufig den Aufwand wert, wenn man einige Punkte beachtet.

Hier finden Sie eine Liste interessanter Artikelverzeichnisse aus Österreich und Deutschland:

URL PageRank Domain Authority
http://www.online-artikel.de/ 6 71
http://www.fachwissen-katalog.de/ 5 57
http://www.artikel-promotion.de/ 4 45
http://www.austriaindex.at/ 3 23
http://www.stlb.co.at/ 3 25
http://www.24h-katalog.de/ 3 42
http://www.77.am/ 3 40
http://www.redakteur.eu/ 3 35
http://www.artikelforum.de/ 3 34

Wie immer empfehle ich Ihnen sich die SEO-Kennzahlen anzuschauen. Weiters sollte man auch selbst einen Blick auf das Portal werfen bezüglich Themen, Anzahl ausgehende Links pro Artikel und die Qualität der Beiträge. Wenn jeder Artikel aufgenommen wird, dann lassen Sie lieber die Finger davon. Da Artikelverzeichnisse grundsätzlich zu den qualitativ minderwertigeren Linkquellen zählen, nur Brandverlinkungen wie beispielsweise „Evergreen Media“, Stopwords wie „Hier“ oder Longtails wie „die Suchmaschinenoptimierer aus dem Tiroler Unterland“.

OffPage-Optimierung kann schnell teuer werden, daher haben wir für Sie im Beitrag „10 kostenlose Linkquellen“ weitere potenzielle Verlinkungsmöglichkeiten gesammelt.

Falls Sie keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit haben, helfen wir Ihnen und Ihrem Unternehmen gerne bei der Veröffentlichung in Artikelverzeichnissen. Wir kennen die besten Verzeichnisse und Praktiken. Nehmen Sie jetzt sofort Kontakt mit uns auf. Preise auf Anfrage!

Daten vom 27.07.2013. Angaben ohne Gewähr.

Artikelverzeichnisse können beim Linkaufbau eingesetzt werden, wenn man einige Vorsichtsmaßnahmen trifft. Natürlich nur bei einem ausgeglichenen Linkprofil. Ausschließlich derartige Links führen zum Untergang. Und noch ein Tipp zum Abschluss – Der Trustlink: Falls 2 Links erlaubt sind, nicht beide auf eure Homepage setzen. Lieber den oberen Link auf eine „echte“ Autorität der Niche und den anderen auf die eigene Seite.

Suchmaschineneintrag

Suchmaschinenanmeldung: Muss ich die Webseite bei Google eintragen?

Der Traffic, der über Suchmaschinen auf die eigene Webseite gelangt, ist vor allem an Anfang – wenn die Webseite noch über wenig alternative Besucherquellen verfügt – lebenswichtig. Ein möglichst hohes Ranking innerhalb der Suchmaschinenergebnisseiten, kurz SERPs, ist also Pflicht und erfordert Suchmaschinenoptimierung. Um es mit einer neuen Webseite in den Index zu schaffen, bieten manche Anbieter an, dies zu übernehmen und gleichzeitig weitere Eintragungen in Verzeichnisse und Kataloge vorzunehmen – unser Ratschlag: Finger weg von solchen Angeboten.

Haben Sie eine frischgebackene Webseite veröffentlicht, sind Sie natürlich gespannt, wann die Seite endlich auch im Google Index erscheint, damit der Suchmaschinen-Traffic endlich fließen kann. Zugegeben: Manchmal stellt Google unsere Geduld auf die Probe und lässt sich mit einer Indexierung besonders viel Zeit – und manche Dienstleister nutzen diese Ungeduld und locken Sie mit einem unmoralischen Angebot:

  • Eintragung Ihrer Webseite in den Google Index
  • Eintragung Ihrer Webseite in mehr als Tausend Verzeichnisse
  • Eintragung Ihrer Webseite in mehr als Tausend Kataloge

… und das alles zu einem Preis von wenigen Euro

Das klingt auf den ersten Blick vielversprechend – auf den zweiten Blick wird jedoch klar, dass das nicht nur wenig nützt, sondern auch kontraproduktiv sein kann, denn: eine manuelle Eintragung in den Google Index ist mittlerweile nicht mehr nötig und derartig viele „low quality“ Backlinks verstoßen gegen die Google Richtlinien und können nicht nur zu einer Abstrafung (z.B. Google Penguin), sondern im schlimmsten Fall zu einer Verbannung aus dem Index führen – und damit versiegt die Traffic-Quelle Google bevor Sie überhaupt Wirkung gezeigt hat.

Google indexiert neue Webseiten automatisch

Google ist mittlerweile so ausgereift, dass der Algorithmus „merkt“, wenn sich etwas Neues im Internet tut. Das heißt also: Die Google Crawler – kleine Bots, die das Web durchsuchen – sind Tag für Tag im Netz unterwegs und durchsuchen Millionen von Webseiten.

Auch Ihre Webseite wird dabei gefunden, auch wenn Sie keine manuelle Suchmaschinenanmeldung durchgeführt haben. Sobald die Webseite von den Bots gefunden und durchsucht wurde, wird sie kurze Zeit später auch im Google Index angezeigt. Im Grunde genommen brauchen Sie nur sicherstellen, dass:

  • Ihre Webseite indexiert werden darf (manche CMS besitzen die Einstellung, die Indexierung „zu verbieten“)
  • Alle Webseiten, die Sie indexiert haben möchten, über Verlinkungen zugänglich sind
  • Sie Ihre Webseiten auf bestimmte themenrelevante Keywords optimiert haben, um Ihr Ranking von Anfang an zu pushen.

Damit wäre die Google Indexierung abgeschlossen. Das eingangs angesprochene Angebot hat nun also bereits entscheidend an Bedeutung verloren. Es bleiben nur noch die Kataloge und Verzeichnisse – doch auch dieses Argument können – und müssen – wir Ihretwillen entkräften.

Masseneintragungen verstoßen gegen Google Richtlinien

Wer einen Service in Anspruch nimmt, der Ihre Webseite in Tausende Webkataloge oder Linkverzeichnisse einträgt, hat leider schlechte Karten gegenüber den wachsamen Google-Augen, denn derartige Methoden verstoßen eindeutig gegen die Google Richtlinien.

Es handelt sich hierbei im Grunde genommen, um eine Linkaufbau-Maßnahme, die zur Offpage-Optimierung einer Webseite gehört. Backlinks von anderen Webseiten erhöhen Ihre Relevanz im Web und verbessern dementsprechend auch Ihr Ranking – allerdings gilt das nur für „echte“ und qualitativ hochwertige Backlinks. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass

  • gekaufte Backlinks,
  • Links aus minderwertigen Webkatalogen und
  • Links aus minderwertigen Linkverzeichnissen

genau das Gegenteil bewirken können. Gekaufte Links sind generell verboten – und viele Kataloge oder Verzeichnisse wurden von Google als „Link-Farmen“ deklariert. Ein Backlink von dort – vor allem in der Menge, die das Angebot anbietet – schadet Ihrem Ranking oder führt sogar in seltenen Fällen zu einem Ausschluss aus dem Index.

Dann hilft nur noch ein Reconsideration Request, was nicht nur eine Menge Arbeit bedeutet, sondern auch Monate oder Jahre dauern kann – vermeiden Sie solchen Stress unbedingt, indem Sie einfach ein wenig Geduld mitbringen.

Indexierung einer neuen Seite beschleunigen

Sie wollen die Indexierung umbedingt beschleunigen? Kein Problem.

Google Webmaster Tools

Legen Sie ein Google Konto an und erstellen Sie einen Google Webmaster Tools Account. Dort tragen Sie dann Ihre Webseite ein und bestätigen diese. Schon haben Sie Google von der Existenz Ihrer Seite notifiziert. Außerdem findet man hier später zahllose wichtige Daten über die eigene Internetseite wie Rankings, Verlinkungen und Probleme beim Crawlen. Immer einen Blick wert!

Social Media

Wer es jetzt immer noch nicht erwarten kann, hat ein Problem mit Geduld, aber: In der Zwischenzeit können soziale Profile bei Facebook, Twitter & Co angelegt werden. Nicht den Link auf die eigenen Homepage vergessen! Google liebt diese ganz großen Seiten und crawlt sie ständig. Das bedeutet, dass auch Ihre Seite bald vom Google Bot besucht wird. Außerdem haben soziale Medien Einfluss auf die Suchmaschinenoptimierung

Die Google Bots finden jede Webseite – auch ihre. Lassen Sie der Suchmaschine einfach ein wenig Zeit, um Ihre Webseite auf herkömmlichem Wege zu indexieren. So stellen Sie sicher, dass der Google-Traffic bald anfängt zu fließen.

Titelbild © davidevison – stock.adobe.com

RSS-Verzeichnisse Österreich

8 RSS-Verzeichnisse aus Österreich und Deutschland

Heutzutage sollte jede Unternehmensseite über einen Corporate Blog verfügen. Google liebt frische Inhalte, sodass ein aktiver Weblog aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung ein cleverer Schritt ist. Mit dem Blog kommt auch ein RSS-Feed, den Interessierte abonnieren können. So genannte RSS-Verzeichnisse oder RSS-Feed-Verzeichnisse bieten Webmastern die Möglichkeit ihren Feed dort vorzustellen. Eigentlich ganz wie ein Webkatalog, nur für RSS-Feeds.

Eine Eintragung in solche RSS-Portale bringt mehrere Vorteile mit sich. Mit ein wenig Glück finden Interessierte den Feed über eine solche Seite. Leider passiert dies mittlerweile selten bis nie. Aber: Weiters bekommt man nicht nur einen Backlink auf den RSS-Feed, sondern meist auch auf die Startseite und die letzten 10 Beiträge.

Handelt es sich um ein RSS-Feed-Verzeichnis mit viel Autorität, bedeutet das, dass neue Artikel schneller indexiert werden und auch gleich einen Link bekommen. So ranken neue Artikel schneller für Longtail Keywords und das ganz ohne aktiven Linkaufbau. Die Eintragung lohnt sich also auch ohne direkte Besucher/innen.

Hier unsere kleine, aber feine Liste an RSS-Verzeichnissen aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht:

URL Domain Rating (Ahrefs)
bloggeramt.de 76
blog-feed.de 51
rss-info.net 38
web-feed.de 36
blogscene.de 35
rss-news.org 29
free-rss.de 27
rss-agent.at 25

Selbstverständlich zählen Verlinkungen aus derartigen Portalen nicht zu den qualitativ hochwertigsten Backlinks, aber solange man ein ausgewogenes Linkprofil hat, kann man gerne einige in den Mix aufnehmen. Besonders neue Homepages profitieren von einer Eintragung, da die Aufnahme meist schnell vonstatten geht und die Backlinks dauerhaft bestehen bleiben. Solltest du eine Anleitung brauchen, orientiere dich an diesem Beitrag „10 Webkataloge aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht“.

Warum stehen hier nur 8 RSS-Verzeichnisse? Ganz einfach, mehr lohnt sich nicht. Dies ist die Crème de la Crème. Natürlich gibt es viele weitere, weniger starke Portale, aber Verlinkungen von dort haben kaum Einfluss auf das Google Ranking und können im Extremfall sogar schaden (siehe Google Penguin Update).

Der Aufbau von Backlinks kann schnell ins Geld gehen, daher haben wir für dich im Beitrag „Kostenlose Linkquellen“ weitere potenzielle Kandidaten gesammelt.

Falls du keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit hast, helfen wir dir und deinem Unternehmen gerne beim Aufbau hochwertiger Links. Wir kennen die besten Verzeichnisse und Praktiken und verhelfen dir und deinem Unternehmen zu einem schnellen Sichtbarkeitsboost.

In einem gesunden Linkprofil haben auch RSS-Verzeichnisse Platz. Mit dem Eintragen sollte man es aber keinesfalls übertreiben, denn der Google Penguin hat einen schneller als man meint. Neben der Gefahr, die von minderwertigen RSS-Portalen ausgeht, lohnt sich die Arbeit auch gar nicht.

Daten vom 02.09.2019. Angaben ohne Gewähr.

Titelbild © momius – stock.adobe.com

Firmenverzeichnisse Österreich

10 Firmen- und Branchenverzeichnisse aus Österreich

Das klassische Telefon- und Branchenbuch ist am Ende. Heute suchen potenzielle Kund/innen online über Suchmaschinen nach Unternehmen in ihrer Nähe. Deswegen ist es natürlich ein Muss für die eigene Unternehmensseite, für lokale Suchbegriffe bei Google & Co gut platziert zu sein. Dazu gehört nicht nur ein optimierter Google-My-Business-Eintrag, sondern auch so genannte Citations.

Citations sind Einträge in Firmenverzeichnissen und Branchenbüchern. Google schaut sich für die lokalen Suchergebnisse vor allem die großen Portale an. Bei der Eintragung ist besonders darauf zu achten, dass immer dieselben Firmendaten verwendet werden, um zu gewährleisten, dass Google den Eintrag als Citation erkennt.

Hier findest du eine Liste der wichtigsten Firmenverzeichnisse und Branchenbücher aus Österreich:

URL Domain Rating (Ahrefs)
firma.at 78
herold.at 78
firmenabc.at 75
gutgemacht.at 72
yelp.at 68
yellowmap.at 62
branchenverzeichnis.org 57
firmencheck.at 55
stadtbranche.at 51
hotfrog.at 50

Backlinks aus Branchenverzeichnissen sind größtenteils rel=“nofollow“. Dieser Umstand kann uns aber egal sein, denn uns geht es ja nicht um die Verlinkung. Die Citation ist, was zählt. Also immer schön aufpassen, dass die Daten stimmen und fleißig Citations sammeln.

Linkbuilding ist eine teure Angelegenheit, daher haben wir für dich im Artikel „Kostenlose Links“ weitere potenzielle Kandidaten gesammelt.

Falls du keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit hast, sind unser Backlink-Pakete genau das Richtige für dich. Wir helfen dir und deinem Unternehmen gerne beim Sammeln von Citations. Preise auf Anfrage!

Die meisten Unternehmen haben noch keine Ahnung, dass es so etwas wie Local SEO überhaupt gibt. Werden hier auch nur kleinere Maßnahmen umgesetzt, kann das trotzdem zu tollen Ergebnissen führen.

Daten vom 02.09.2019. Angaben ohne Gewähr.

Titelbild © wabeno – stock.adobe.com

Linkaufbau neue Domain

SEO für eine neue Domain: Ohne diese veralteten Praktiken

Viele Besucher und damit hoffentlich einhergehende Conversions machen den Erfolg einer Webseite aus. Vor allem am Anfang kommt dieser Traffic vornehmlich über Suchmaschinen zustande, da Ihre Marke vermutlich noch unbekannt ist. Für neue Domains gilt es deshalb, dass das Maximum aus Google und Co. herauszuholen. Und dazu benötigen Sie eine durchdachte SEO-Strategie, die vor allem auf natürliches Linkbuilding setzt. Um diese Grundsatzdiskussion zwischen natürlichem und unnatürlichem Linkbuilding ein wenig praktischer zu gestalten, haben wir Ihnen vier Praktiken zusammengestellt, die in der Vergangenheit gut funktionierten, heute allerdings mehr als überholt sind – lassen Sie also lieber die Finger davon.

Die Onpage-Optimierung einer Webseite ist relativ leicht umgesetzt, da Sie alle Maßnahmen direkt auf Ihrer eigenen Seite stattfinden. Offpage-Optimierung wiederrum ist sehr viel aufwendiger, da es hier, um Verlinkungen geht – und zwar Links, die von anderen Webseiten auf Ihre Internetpräsenz linken. Warum andere Webseiten das tun sollten?

  • Präsentieren Sie hochwertigen Content.
  • Schaffen Sie Anreize, damit eine Verlinkung sich lohnt.
  • Bieten Sie Kooperationen an.

Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Und dann gibt es noch Wege, die SCHEINBAR zum Ziel führen, letztendlich jedoch mehr schaden, als Sie denken. Gemeint sind dabei Verlinkungstaktiken, die von Google entweder ignoriert oder sogar rigoros bestraft werden.

Was damals funktionierte, funktioniert auch heute noch?

Als alter Hase im SEO-Geschäft ist man der Gefahr ausgesetzt zu denken, dass frühere Maßnahmen auch heute noch den erhofften Erfolg bringen. Tatsächlich ist es aber so, dass viele dieser Taktiken nicht mehr zeitgemäß sind, denn:

  • Der Google-Algorithmus „lernt dazu“.
  • Insbesondere das Linkbuilding unterliegt heute strengen Auflagen, die in den Google Webmaster Richtlinien definiert sind.
  • Abstrafungen oder Verbannung aus dem Index passieren sehr viel schneller als früher.

Jeder SEO-Profi kennt die Google Webmaster Richtlinien und weiß auch, dass der Google Algorithmus durch Updates ständig verbessert wird. Ein paar der Kriterien, die dazu führen, dass eine Webseite besser gerankt wird, sind bekannt. Andere wiederrum hütet Google wie seinen Augapfel.

Das A und O der Suchmaschinenoptimierung ist jedoch nach wie vor das Linkbuilding. Um genau zu sein: Natürliches Linkbuilding, denn nur diese Form des Linkaufbaus bringt langfristig gute Rankings und verhilft der neuen Webseite zum Erfolg. Damit Sie mit Ihrer neuen Webseite direkt durchstarten können, verraten wir Ihnen, welche Praktiken Sie auf keinen Fall nutzen sollten.

Meiden Sie diese SEO-Praktiken!

Platzhalterseiten

Platzhalterseiten nach dem Motto „Hier entsteht unserer Webseite“ waren früher eine gern genutzte Maßnahme, um der neuen Domain einen „Altersbonus“ zu verschaffen. Denn das Alter einer Domain spielte für deren Relevanz eine große Rolle. Allerdings ist das heute nicht mehr der Fall. Heute empfiehlt Google neuen Webseiten folgende Strategie:

  • Erstellen Sie eine neue Webseite.
  • Basteln Sie im Hintergrund daran.
  • Erstellen Sie eine Platzhalterseite.
  • NEU: Füllen Sie diese Platzhalterseite mit Inhalten – das ist der große Unterschied zu früher. Ein bis zwei Absätze mit hochwertigem themenrelevantem Content signalisiert Google, dass Ihre Webseite nicht nur ein Platzhalter ist. Sobald Ihre Webseite komplett online geht, ist Ihre Webseite quasi vorab bewertet und steigt damit in den Suchmaschinenergebnissen sehr viel höher ein.

Webkataloge

Webkataloge sind Linksammlungen zu interessanten Webseiten – zumindest war das der eigentliche Zweck der Webkataloge. Mittlerweile gibt es nur noch wenige gepflegte Webkataloge, was zur Folge hat, dass Google diesen Links so gut wie keine Aufmerksamkeit mehr schenkt.

Noch schlimmer wird es, wenn Google solch einen Webkatalog aufgrund von Linkspamming abstraft, denn dann ist auch Ihre Webseite davon betroffen. Mit Glück wird der Link nur entwertet. Mit Pech ist der Link giftig und schadet Ihren Rankings.

Trotzdem es gibt auch heute noch einige qualitativ hochwertige Webkataloge bei denen sich eine Eintragung lohnt, aber potenzielle Kandidaten sollten sorgfältig ausgewählt werden. Beispiele finden Sie in unserem Beitrag „10 Webkataloge aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht„.

Money-Keyword-Ankertexte

Insbesondere seit dem Google Penguin Update ist klar: Eine „Überoptimierung“ zu bestimmten so genannten „Money-Keywords“ oder sogar Linkspamming wird rigoros abgestraft. Wer mit einer Herabstufung um 50 Plätze davon kommt, ist dabei noch gut bedient.

Ganz schlecht sieht es jedoch bei einer Entfernung der Webseite aus dem Google Index aus (passiert eigentlich nie durch Spam-Links). Dann hilft nur noch ein Entwerten und Entfernen der Links in Kombination mit einem sogenannten Reconsideration Request, um wieder in den Index aufgenommen zu werden – und das kann dauern.

Duplicate Content

Die Aussage, dass Duplicate Content (also doppelte Inhalte) schlecht für das Ranking ist, ist nicht neu. Aber die Bedeutung ist dafür heutzutage um so wichtiger, denn auch hier spielen vergangene Updates (Google Panda) eine große Rolle. Google sagt es ja auch selbst: Nur guter Content, also Content, der den Usern gefällt und von dem positive User-Signale ausgehen, hilft dem Ranking einer Webseite.

Ist dieser Content nicht unique, werden vermutlich auch die positiven User-Signale ausbleiben. Vor allem bei Produktbeschreibungen für einen Online-Shop ist die Einhaltung dieser Regel schwer. Versuchen Sie trotzdem zumindest ein wenig anders zu sein, als andere Shops. Falls Sie viele einzigartige Produktbeschreibungen brauchen, setzen Sie auf Crowdsourcing-Anbieter wie Clickworker.

Eine neue Webseite ist nie sofort auf Platz 1 der Google-Suchergebnisse. SEO ist eher eine langfristig ausgelegte Maßnahme, dessen Erfolge sich nach und nach einstellen. „Man kann nicht heute Apfelbäume pflanzen und schon im nächsten Jahr die Früchte ernten.“ – Berthold Beitz. Wichtig ist deshalb, Maßnahmen zu ergreifen, die natürliches Linkbuilding vorantreiben, und Maßnahmen, die veraltete sind, auszusparen. Nur so ist maximale Effektivität gewährleistet.

Titelbild © auremar – stock.adobe.com

Webkataloge ohne Backlink

10 Webkataloge aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht

Entgegen der Meinung vieler Online-Marketer und Suchmaschinenoptimierer haben Verzeichnislinks in einem natürlichen Linkprofil durchaus ihre Daseinsberechtigung. Klar, es besteht kein Zweifel daran, dass es sich hier nicht um einzigartige high-quality-Backlinks handelt, trotzdem kann die Sichtbarkeit deiner Seite davon profitieren. Wir zeigen dir, worauf du bei Webverzeichnissen unbedingt achten musst und liefern dir gleich die Liste für deine ersten Eintragungen mit!

Wann ist das Eintragen in Webkataloge sinnvoll?

Eines sei vorweggesagt: Wer beim Linkbuildung ausschließlich auf Verzeichnislinks setzt, wird verlieren. Denn obwohl Webkataloge als eine Art Grundlage des Linkprofils dienen können, sollten sie auf keinen Fall die einzige Backlinkquelle sein.

Wie immer ist eine gute Kombination aus Links aus Gastartikeln, Ressourcenseiten, spezifischen Verzeichnissen sowie Presse- und Zeitungen notwendig, um in den Top-Ergebnissen mitspielen zu können. „Diversity is King“ ist hier die oberste Regel und das gilt für die Quellen wie für die verwendeten Ankertexte gleichermaßen.

Worauf muss beim Eintragen in Webverzeichnisse geachtet werden?

Bevor es mit dem Eintragen losgehen kann, muss eine Beschreibung der Firma oder des Projekts mit ca. 500 Zeichen verfasst werden. Sie dient als eine Art Vorlage für alles weiteren Beschreibungen, denn um Duplicate Content zu verhindern, darf nicht immer der gleiche Text verwendet werden.

Für diesen Zweck kann Text Spinning angewendet werden. Das kannst du entweder selber machen, indem du für jeden Satz, Satzteile und einzelnen Wörter Alternativen bereitstellst und dann ein Spinning Tool wie FreeSpinner verwendest. Oder du lagerst diese Aufgabe an einen vertrauenswürdigen Dienstleister aus. Wir setzten dabei auf die zweite Variante. Und nein, das ist weder Black Hat noch Grey Hat, sondern vollkommen legal.

Neben der Beschreibung benötigst du für die meisten Webkatalogeinträge auch einen eigenen Titel. Dieser sollte eine natürlich klingende Kombination aus deiner Brand und dem Keyword sein. Als Beispiel:

Falsch: Suchmaschinenoptimierung

Richtig: Evergreen Media – Suchmaschinenoptimierung aus Innsbruck, Tirol

Damit wird eine hohe „anchor text diversity“ sichergestellt und Überoptimierung vermieden. Generell tragen Verzeichnislinks zur Variation in den Ankertexten bei, da bei einigen die URL oder der Titel, bei andern aber ein generischer Begriff verwendet wird.

Die richtigen Webkataloge ohne Backlinkpflicht finden

Zugegeben, das ist gar nicht so einfach! Denn obwohl es immer noch unendlich viele Webkataloge im deutschsprachigen Raum gibt, sind nur eine Handvoll davon seriöse, gut gewartete Portale, in denen sich ein Eintrag lohnt. Diese gilt es zu finden.

Hier unsere kleine, aber feine Liste an Webkatalogen aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht:

URL Domain Rating (Ahrefs) Kosten
provenexpert.com 89
onlinestreet.de 73
suchnase.de 71
webspider24.de 69
deutscher-index.info 67 15,00 €
bellnet.de 62 50,00 €
bunte-suche.de 61
go-findyou.de 60
de-linkliste.de 56 30,00 €
linkheim.de 54 30,00 €

Diese Webkataloge erfüllen alle Kriterien: Sie haben keine Backlinkspflicht, machen einen seriösen Gesamteindruck, verlinken keine dubiosen Seiten und das Domain Rating passt. Achte bei deiner Suche nach weiteren Webkatalogen unbedingt auf die gleichen Merkmale, damit sich der Eintrag später nicht negativ auswirkt.

Falls du keine Zeit oder Lust auf die ganze Arbeit hast, sind unser Backlink-Pakete genau das Richtige für dich. Wir kennen die besten Verzeichnisse und verhelfen dir und deinem Unternehmen zu einem schnellen Sichtbarkeitsboost.

Es müssen nicht unbedingt hunderte Linkverzeichnisse sein in die man sich einträgt. Lieber nur die Crème de la Crème, dann bleibt das neue Projekt auch in Zukunft vom Penguin verschont. Und nicht vergessen: Immer brav vorher die SEO-Kennzahlen, wie beispielsweise von Ahres, Moz und Sistrix, der Linkquellen abchecken.

Daten vom 02.09.2019. Angaben ohne Gewähr.