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Website Relaunch SEO

Website Relaunch: Die ultimative SEO-Checkliste zum erfolgreichen Relaunch

Alle paar Jahre braucht eine Webseite eine Generalüberholung, entweder weil das Design nicht mehr zeitgemäß ist, sich die Ziele geändert haben oder man einen neuen Weg gehen will. Damit der Website Relaunch nicht, wie so oft, in der absoluten Katastrophe endet, bei der es zu einem totalen Sichtbarkeitsverlust kommt, hier meine Anleitung zum erfolgreichen Relaunch aus SEO Sicht.

Ein Webseiten Relaunch ist immer ein großes Risiko aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Es kann eine Menge richtig schief gehen und Sie bezahlen dafür in Form von niedrigeren Besucherzahlen und damit geringeren Umsätzen über das Internet.
Sie denken sich jetzt sicher: „Aber daran denkt doch eh mein Webdesigner“. Meine Erfahrung: Nein, macht er höchstwahrscheinlich nicht, da er sich im Bereich SEO nicht auskennt (auch wenn er es gerne behauptet).

Manche dieser Punkte mögen seltsam erscheinen, aber dort draußen in der Praxis gibt es nichts, was es nicht gibt. Und nichts ist selbstverständlich!

Stupid Relaunch

SEO-Projektplan für den Website Relaunch

In diesem Video lernen Sie, wie Sie einen erfolgreichen Website Relaunch richtig planen und sicher umsetzen. Ich zeige Ihnen unseren Projektplan, damit Sie sehen, worauf Sie in jeder Phase achten sollten und welche Tools Sie nach Abschluss des Relaunches unbedingt im Auge behalten müssen.

In der Regel braucht Google einige Wochen bis sich die Platzierungen nach der Umstellung wieder beruhigen. Aktuelle Aussagen von Gary Illyes zeigen jedoch ein anderes Bild und reflektieren weit besser meine eigenen Erfahrungen. Es kann bis zu drei Monate dauern bis Google einen Umzug oder Relaunch vollständig verdaut hat. Die Dauer ist selbstverständlich abhängig vom Umfang des Relaunches. Je mehr geändert wurde, desto länger braucht der Google Algorithmus für die Re-Evaluierung.

In 9 Schritten nicht vollkommen bei Google abstürzen

Wenn man sich die meisten Webseiten Relaunches ansieht, sind sie nur in den seltensten Fällen wirklich von Erfolg gekrönt. Das hat auch seinen Grund, denn so simpel ist die Geschichte einfach nicht.

Würden Sie umziehen ohne Postnachsendeauftrag? Würden Sie Ihre Telefonnummer ändern ohne Ihren Kontakten Bescheid zu sagen?

Dann sind wir uns ja einig…

URL Struktur gleich lassen oder 301 Weiterleitungen einrichten

Die URL ist sozusagen Ihre Adresse und die ändert man nicht mir nichts, dir nichts. Aus diesem Grund sollte ebenfalls bei einem Relaunch wenn möglich die URL-Struktur nicht verändert werden. Das geht natürlich nicht immer…

Sollten Sie sich aus welchen Gründen auch immer aber dafür entscheiden, die URL-Struktur zu verändern, gibt es einige wichtige Sachen zu beachten.

Es müssen von den alten auf die neuen Webadressen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Besucher nicht ins Leere geschickt werden.

Diese 301 Weiterleitungen sollten thematisch einen Sinn ergeben. Legen Sie beispielsweise von einer alten Landing Page eine neue Version an, dann ist es sinnvoll eine Weiterleitung anzulegen. Es ist jedoch nicht von Vorteil zu einer thematisch unpassenden Seite weiterzuleiten. Zum einen wundern sich Besucher, zum anderen kann es sein, dass Suchmaschinen die Relevanz, Autorität und den „Link Juice“ in diesem Fall nicht weitergeben.

Weiters muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, dass jede 301 Weiterleitung einen Dämpfungsfaktor hat und so ein Teil der „Power“ verloren geht. Der Wert mag gering sein, aber trotzdem.

Fazit: Umziehen ohne Nachsendeauftrag ist fahrlässig.

Wichtigste Landing Pages definieren & nach dem Website Relaunch weiterführen

Noch bevor überhaupt mit der neuen Webseite begonnen wird, sollten die wichtigsten Landing Pages des alten Projekts definiert werden. Denn diese „Seiten“ muss es in einer ähnlichen Form wieder geben, sofern man keine Lust hat, ordentlich an Sichtbarkeit einzubüßen.

Die Wichtigkeit ist dabei von unterschiedlichen Kriterien abhängig:

  • Besucheranzahl (prüfen mittels Google Analytics → Akquisition → Alle Zugriffe → Channels → Organic)
  • Google Rankings (prüfen mittels Pro Rank Tracker)
  • Verkäufe / Anfragen / Buchungen (prüfen mittels Google Analytics → Conversions)
  • Eingehende Verlinkungen (prüfen mittels Majestic SEO oder Ahrefs)

Wir reden hier über SEO und deswegen interessieren uns erst einmal nur die organischen Besucher.

Dieser Punkt wird übrigens nicht ohne Grund bereits als Zweites genannt. Werden hier Fehler gemacht, stoßen Sie nicht nur Suchmaschinen allen voran Google, sondern auch Besuchern vor den Kopf. No Go!

Fazit: Ihre wichtigsten Landing Pages haben höchsten Respekt verdient.

Eingehende Verlinkungen prüfen & anpassen lassen

Ich hatte ja oben das Thema Verlinkungen schon angesprochen. Wenn sich an der URL-Struktur etwas geändert und man dies mit 301 Weiterleitungen „geregelt“ hat, sollten trotzdem die besten eingehenden Verlinkungen auf die neue Adresse angepasst werden.

Die bestehende eingehenden Verlinkungen finden Sie kostenlos über SEOKicks (gratis Konto sehr eingeschränkt) und die Google Search Console, wobei nur kostenpflichtige Tools wie Majestic SEO und Ahrefs einen nahezu vollständigen Überblick geben (100% schafft kein existierendes Tool alleine).

SEOKicks Backlink Checker

Danach müssen eigentlich nur noch die entsprechenden Webmaster per E-Mail gebeten werden, die Verlinkungen anzupassen. Wie gesagt, dies ist nur für die wichtigsten Backlinks zu tun.

Fazit: Mehr „Juice“ durch direkte Verlinkungen ohne Weiterleitung.

Tracking Code nicht vergessen

Immer wieder passiert es: Die neue Seite ist endlich online, keiner schaut für 14 Tage bei den Analytics rein und plötzlich bemerkt irgendjemand, dass man vergessen hat den Tracking Code einzubauen. Das ist vor allem deshalb blöd, weil die Daten am Anfang nach der Umstellung besonders interessant sind.

Fazit: Daten sind Gold wert und sollten dementsprechend behandelt werden.

Bloß nicht „Live“ an der Webseite basteln

Gerne wird einfach mal an der aktiven Webseite gebastelt oder der Wartungsmodus eingeschaltet. Aber warum? Heutzutage ist es keine Kunst eine „Testumgebung“ einzurichten. Dort kann man tun und lassen, was man will, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Besucher und Suchmaschinen werden es Ihnen danken.

Fazit: Basic, ja. Selbstverständlich, leider nein.

Google AdWords Zielseiten anpassen

Hat sich die URL-Struktur geändert, dann müssen sofort beim Webseiten Relaunch die Zielseiten der Google AdWords Anzeigen berichtigt werden. Sonst zahlen Sie für Klicks, die Sie dann ins Leere schicken.

Fazit: Bloß nicht vergessen!

Texte lieber erweitern statt kürzen

Suchmaschinen brauchen auch heute noch Inhalte in Textform, um Relevanz zu erkennen. Es läuft zwar schon viel über Verlinkungen und Erwähnungen, trotzdem sind Texte nicht zu verachten. Deshalb sollten die wichtigsten Landing Pages lieber um Text erweitert, als gekürzt werden.

Natürlich gibt es hier keine gänzlich richtige Antwort: Denn wenn eine Landing Page zuerst 1000 Wörter hat, aber nicht konvertiert und ein schlechtes Nutzerverhalten aufweist, kann es durchaus sinnvoll sein, die Textmenge zu verringern ;)

Fazit: Grundsätzlich richtig, aber eben nicht immer. Der Hausverstand weist den Weg!

Interne Verlinkungsstruktur beibehalten

Relaunch richtig machen

Auch interne Verlinkungen leiten Relevanz, Autorität und Power weiter. Daher haben Änderungen an diesem „Fluss“ spürbare Konsequenzen. Die wichtigsten Landing Pages sollten grundsätzlich mehr verlinkt werden, selbstverständlich immer mit den passenden Ankertexten und aus dem richtigen Umfeld (bevorzugt Fließtext).

Wenn eine bedeutungsvolle Landing Page nach dem Relaunch weniger interne Verlinkungen erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch zu einem gewissen Maße Rankings bei Google verliert.

Fazit: Die wertvollsten Unterseiten brauchen die meisten und besten internen Verlinkungen.

Vor dem Launch: Eine clevere & ansprechende 404 Seite einrichten

Gibt es die eingegebene URL-Adresse nicht (typisch nach einem Website Relaunch), landen Besucher auf einer 404 Seite. Diese sollte so gestaltet sein, dass Besucher nicht gleich die Hoffnung verlieren und abspringen, sondern auf Ihrer Seite bleiben.

Wie Sie eine solche 404 Seite richtig gestalten? Hier einige brilliante Beispiele.

Fazit: Helfen Sie dem Benutzer zu finden, was er oder sie sucht

Nach dem Website Relaunch: Google Search Console & Server Logs im Auge behalten

Sogar wenn Ihre neue Webseite endlich online ist und die Welt nicht sofort zusammenbricht, sind Ihre schlaflosen Nächte nicht vorbei. In den nächsten Wochen müssen Ihre Adleraugen auf die Google Search Console > Crawling Fehler und die Server Logs gerichtet sein.

Entdecken Sie Probleme wie 404s, muss schnellstmöglich ein passender 301 Redirect eingerichtet werden, um mögliche Rankingabstürze zu vermeiden.

Zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung von mir: Bei einem erfolgreichen Webseiten Redesign / Website Relaunch kommt es auf die richtige Vorbereitung an. So kann die Büchse der Pandora meist geschlossen bleiben. Die übelsten Relaunches, die ich persönlich miterlebt habe, wurden in 99% der Fälle durch Ungeduld ausgelöst.

So einfach kann ein erfolgreicher Webseiten Relaunch aus Sicht der Google Optimierung sein. Mit dieser Anleitung sparen Sie sich eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Vergessen Sie nicht: Missglückte Redesigns können die gesamte SEO-Kampagne in Gefahr bringen. Außer Spesen nichts gewesen. Experten-Tipp: Lassen Sie sich beim Website Relaunch Zeit, knallharte Deadlines sind in diesem Fall nur für Dummköpfe. Ganz wie Blizzard sagen würde: It’s done when it’s done.

SEO-Schinderei

SEO Schinderei: Wieso die ersten 6 Monate so mühsam sind

Achtung: Es folgt ein absolut ehrlicher Blogbeitrag – ganz ohne Bullshit! Das schwierigste für eine SEO-Agentur bzw. als SEO ist es Geduld zu haben, wenn der Kunde die Geduld verliert. Nach allen Regeln der Kunst wird versucht die Platzierungen des Kunden zu verbessern. Man optimiert die Inhalte, ändert die Seitenstruktur, verbessert Landing Pages, holt sich hochwertige Backlinks, optimiert die Nutzererfahrung und und und. Trotzdem tut sich nichts. Genau darum geht es in diesem Beitrag.

Jeder SEO weiß wovon ich spreche. Es kann schrecklich frustrierend sein. Vor allem, weil Kunden schnelle Ergebnisse sehen wollen. Häufig klappt das aber nicht – was folgt ist das große Drama.

Wie Google den schnellen Aufstieg verhindert

Der Grund für dieses Phänomen ist, dass Google viele unterschiedliche Trigger im Algorithmus hat, die prüfen ob die Anstrengungen es wert beziehungsweise natürlich und gleichmäßig genug sind, um mit einer besseren Platzierung belohnt zu werden. Hierbei kann der Algorithmus beispielsweise feststellen, dass alles ein wenig zu schnell geht und aus diesem Grund Ranking-Verbesserungen verzögert.

Es ist nämlich nicht so, als ob ich eine OnPage-Änderung durchführe oder einen Backlink setze, Google diese beim Crawlen entdeckt und mich daraufhin sofort besser rankt. Nein, alles wird evaluiert, verglichen und in Abhängigkeit von der Autorität (und anderen Faktoren) der Webseite entschieden. Das Ganze passiert auch nicht von heute auf morgen, sondern zeitverzögert. Und diese Verzögerungen können Wochen oder gar Monate umfassen.

Genau aus diesem Grund sieht man beim Sichtbarkeitsindex häufig Plateaus. Es ist nicht so, als ob nichts gemacht werden würde – nein, Google vertraut dem Ganzen noch nicht oder der Aufwand wurde noch nicht als würdig erachtet.

Sichtbarkeitsindex bergland-pertisau.com

Stetiges Wachstum ist bei Suchmaschinenoptimierung eher selten. Eher sieht man Plateaus und große Sprünge, wenn Google einen „neuen Level freischaltet“.

Stetiges Wachstum gibt es nur in den seltensten Fällen. Das geht auch nur bei eigenen Projekten ohne Zeitdruck. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere eigene Webseite.

Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Wenn es keinen Leistungsdruck gibt und SEOs alle Entscheidungen selbstständig treffen können, dann kann der Verlauf auch so aussehen.

SEO ist ein Prozess. Wer das nicht versteht, wird in den ersten 6 bis 12 Monaten leiden. Denn so ist es nun einmal. Eine Pflanze wächst auch nicht schneller durch mehr Willenskraft und unendlich viel Dünger. Wachstum ist ein natürlicher Prozess der vor allem eines braucht – Zeit!

Die Phasen einer SEO-Kampagne

Phase 1: The Honeymoon

Am Anfang eines neuen Projektes gibt es viel zu tun und jede Änderung kann bereits schnell zu deutlich besseren Platzierungen führen. Immerhin ist das Projekt neu, sodass im Verhältnis jede Verbesserung ein großer Fortschritt ist.

Phase 2: The Grind

Um weiterhin Ranking-Verbesserungen zu erzielen wird der Aufwand aber stetig größer. Extrem viel größer sogar. Es muss ein großer Aufwand betrieben werden, um kleine Fortschritte zu generieren. Auch Rückschritte sind in dieser Phase ganz normal. In der mittleren Phase stehen Aufwand und Resultate in keinem guten Verhältnis.

Phase 3: The Snowball

Langfristig pendelt sich dann alles ein und man bekommt den sogenannten Schneeballeffekt zu spüren, der SEO so lukrativ macht. Neue Keywords können schneller erobert werden und die Sichtbarkeit wächst überproportional verglichen zum Aufwand. Best Practices sind umgesetzt und müssen nur aufrechterhalten werden.

Übrigens: Diese Phasen lassen sich auch auf Gruppen von Keywords und Teilbereiche einer Webseite anwenden. In einer Kampagne kann es jedoch auch herbe Rückschläge geben. Nämlich wenn eine Webseite von einem Filter betroffen ist, abgestraft wurde oder durch viele 404 Fehler an Rankings verliert. Deshalb ist SEO auch nach 12 Monaten kein Selbstläufer.

So können Sie auch die ersten Monate einer SEO-Kampagne genießen

Erwartungen vs. Realität

Nicht-SEOs haben oft völlig falsche Vorstellungen und Erwartungen an Suchmaschinenoptimierung. Sei es ein Kunde, ein Manager oder eine andere Abteilung – alle glauben, dass es mit einer großen Investition losgeht und wenn das Projekt Fahrt aufnimmt ist die Geschichte gegessen.

Ja, es geht darum den Ball ins Rollen zu bringen, aber das dauert länger als Sie vermutlich glauben. Oder sind Sie der Meinung, dass man in 3 bis 6 Monaten zur Autorität in einer Branche wird? Wenn ich heute in die Politik einsteige, werde ich es kaum schaffen in einem Jahr zum Präsidenten gewählt zu werden.

Wenn das Projekt wirklich Fahrt aufnimmt, wird es leichter. Bis dahin müssen die Best Practices aber erst einmal umgesetzt und von Google „akzeptiert“ werden.

Diese Lücke zwischen Erwartungen und Realität sorgt oft für Unzufriedenheit. Egal wie oft man das Thema durchkaut, es bleibt eine heikle Angelegenheit, die Kunden frustriert.

Zu meinen liebsten Erwartungen zählen…

„SEO ist eine einmalige Geschichte“

Nein, ist es überhaupt nicht. Oder ist Gärtnern eine einmalige Geschichte? Es müssen ständig neue Inhalte optimiert, neue Verlinkungen aufgebaut werden und so weiter und so fort. Man bleibt nicht beliebt nur weil man früher einmal zu den „Besten“ gehört hat. Die Zeiten ändern sich. Google ändert sich. Die Konkurrenz ändert sich. Wer bremst verliert.

„Sobald meine Seite optimiert ist, ist sie für immer perfekt“

Ähm, nein. Es müssen ständig Anstrengungen unternommen werden, um am Ball zu bleiben. Wenn man das beste Produkte auf den Markt bringt, bleibt es nicht lange das beste Produkt, wenn es nicht ständig weiterentwickelt und optimiert wird. Wer rastet, der rostet.

„Wenn es mal gut läuft, geht es nur noch bergauf“

Menschen neigen dazu sich sofort über sichtbare Resultate zu freuen und zu feiern. Wenn es so gut läuft, muss es doch zwangsläufig so weitergehen, sprich im nächsten Quartal haben wir dann doppelt so viele Besucher.

Nein. Es kann sich um eine kurzfristige Ranking-Verbesserung handeln. Es kann sein, dass Google gerade am Algorithmus herumexperimentiert und die Änderung wieder rückgängig macht. Mein Motto: Immer cool bleiben. Der Prozess ist was zählt. Stabilität ist das Ziel.

Wer abhängig von SEO ist, ist selber schuld

Es ist essentiell, dass SEO nicht der einzige Traffic Channel ist. Wenn alles steht und fällt mit Ihren Rankings, dann ist nicht Suchmaschinenoptimierung das Problem, sondern Ihr Business Model. Da hilft es auch nicht, wenn Sie Ihrem SEO panische E-Mails schicken. Er oder sie ist in diesem Fall nicht für die Misere verantwortlich.

Kümmern Sie sich um alternative Traffic-Quellen. Generieren Sie Traffic über:

  • Google AdWords
  • Gastartikel
  • Frage&Antwort-Portale
  • Foren
  • Blogkommentare
  • Social Advertising
  • Referrals
  • Social Media Marketing
  • Offline-PR
  • E-Mail Marketing
  • Branding

Stichwort: Risikostreuung. Ein Unternehmen mit nur einem Standbein ist kein Unternehmen, sondern eine tickende Zeitbombe.

Ein weiteres Argument: Aus meiner eigenen Erfahrung sind Webseiten mit vielen unterschiedlichen Besucherquellen auch in der organischen Suche erfolgreicher.

Anfangs nur Indikatoren messen, weniger auf Rankings achten

Zu Beginn einer SEO-Kampagne ist es nicht sinnvoll sich auf die Platzierungen zu versteifen. Gewonnene Rankings sind bei einem neuen Projekt auch schnell wieder verloren.

Im Idealfall sollten Sie auf Indikatoren, wie z.B.:

…achten.

Diese Punkte korrelieren gut mit Rankings. Denken Sie sich einfach, dass Google Zeit braucht, um Ihr Projekt kennen und lieben zu lernen. Wie immer sollte der Prozess im Mittelpunkt stehen.

Auch wenn Sie sich diesen Blogbeitrag jetzt durchgelesen haben, kann ich Ihnen versprechen, dass Sie die Panik zwischendurch packen wird. Deswegen unbedingt ausdrucken und wenn nötig aus der Schublade holen. Suchmaschinenoptimierung braucht viel Geduld, aber zahlt sich aus. Wichtig ist, dass man am Ball bleibt, keine kurzfristigen Entscheidungen trifft und sich an den Plan hält. Dann wird alles gut.

Alte Firmenwebseite SEO

Meine Firmenwebseite ist veraltet: Kann ich trotzdem mit SEO durchstarten?

Auch wenn sich die Zeiten langsam ändern und Unternehmen entdecken, wie viel Potenzial zur Kundengewinnung im Internet steckt, stoße ich in meiner täglichen Arbeit häufig auf extrem veraltete Firmenwebseiten. Warum dies ein großes Problem darstellt und eine hochwertige Webseite definitiv eine lohnenswerte Investion ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Abgespeckte CMS, HTML Webseiten und sogar eigene CMS: Solche fürchterlichen Lösungen drehen Webdesigner auch heute noch ahnungslosen Unternehmern an. Zusätzlich ist es für österreichische Firmen nicht ungewöhnlich mit 5 bis 10 Jahre alten Webseiten im Internet vertreten zu sein. Eine Firmenvorstellung reicht ja eh aus…

Falsch gedacht! Eine erfolgreiche Webseite muss regelmäßig aktualisiert werden, neuen Begebenheiten angepasst werden und auch vom Design her mit der Zeit gehen.

Vor allem Unternehmen, welche sich für den Marketing-Kanal SEO entscheiden, brauchen dringend eine aktuelle und flexible Webseite. Denn sonst dauern die Ergebnisse nicht nur länger, sondern können sogar in seltenen Fällen ganz ausbleiben. Ich sage nur:

  • Flash
  • Frames

Mit diesen Begriffen sind die Albträume von tüchtigen SEOs gefüllt :( Weitere SEO Albträume hier….

SEO Flash Website

SEO für eine Webseite aus der Steinzeit: Nein danke!

Saubere Programmierung, einfache Erweiterbarkeit und aktuelle Webstandards sind das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Kampagne. Ohne diese Basics wird der gesamte Prozess für Sie und Ihre SEO-Agentur ein steiniger Weg.

Bei Google dreht sich alles um eine positive Erfahrung für den Nutzer. Dazu gehören eben auch:

  • Aktuelle Webstandards
  • Schönes Design
  • Hochwertige Inhalte
  • Usability

Wer langfristig im Internet über Google erfolgreich sein will, muss dem Nutzer, die für ihn beste Erfahrung bieten, online und offline.

In SEO-Kreisen ist die gängige Meinung, dass OffPage-Optimierung, besonders Linkaufbau, hauptverantwortlich für gute Rankings ist. Dem stimme ich zu vollkommen zu. Trotzdem ist es extrem mühsam und alles andere als kosteneffektiv eine schlechte Webseite zu ranken.

Warum? Eine neue Webseite ist eine einmalige Investition. Im Vergleich dazu zahlen Sie in den meisten Fällen monatlich für SEO. Diesen Prozess durch eine alte/schlechte Webseite zu verzögern, ist meiner Meinung nach dumm, denn dadurch dauert es lediglich länger bis das SEO-Projekt für Sie gewinnbringend ist.

Und das sollte doch das Ziel sein: Sie verdienen mehr an den Ergebnissen der SEO, als Sie für die Dienstleistung bezahlen. Auch wenn es leider bei vielen SEO-Agenturen anders läuft…

So investieren Sie in eine hochwertige Webseite

Ihre Firmenwebseite sollte unbedingt auf einem gängigen und beliebten CMS laufen. Dies erfüllt mehrere Zwecke:

  • Einfache Bedienbarkeit
  • Sicherheitslücken werden schnell gestopft
  • CMS wird ständig weiterentwickelt und nicht plötzlich eingestellt

Redet Ihr Webdesigner von einem selbst entwickelten CMS, dann laufen Sie um Ihr Leben. Es gibt nur einen Grund für ein eigenes CMS: Abhängigkeit. Und Sie sind dann der Abhängige!

Selbst entwickeltes CMS

Ein stabiles CMS ermöglicht es, Ihre Webseite und insbesondere die Inhalte zu behalten, nur das Design sollten Sie alle paar Jahre dem Geschmack der Zeit anpassen lassen. Sie zahlen also nur einmal für eine „neue“ Webseite, alles andere danach ist vor allem Kosmetik.

Worauf Ihr Webdesigner unbedingt achten muss, damit die Firmenwebseite der Suchmaschinenoptimierung nicht im Wege steht, lernen Sie übrigens in meinem Beitrag „10 eiserne SEO Webdesign Regeln für Webdesigner“.

WICHTIG: Wählen Sie vor der Webseitenerstellung eine SEO-Agentur. Diese wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, einen kompetenten Webdesigner zu finden. Außerdem kann die SEO-Agentur so den Prozess positiv beeinflussen, auch wenn der gewählte Webdesigner keine Ahnung von SEO hat.

Warum sparen Sie so eine Menge Geld?

  • Schrott Webdesign wieder hinzubiegen, kostet viel Zeit & Geld
  • Sie selbst haben keine Ahnung was gutes Webdesign ausmacht und schauen nur auf das Aussehen der Webseite
  • Webdesigner lügen immer über ihre SEO-Kenntnisse

Ja, ich weiß, dass dieser Beitrag Webdesigner ein wenig schlecht dastehen lässt, aber zu meiner Verteidigung: Bauernfänger Webdesigner sind die Regel und nicht die Ausnahme. Jeder ist heutzutage Webdesigner.

Schlechte Webseite, schlechte Ergebnisse

Nochmal kurz und knackig:

  • Holen Sie sich eine kompetente SEO-Agentur
  • Lassen Sie sich einen Webdesigner empfehlen
  • Starten Sie gleich mit einer hochwertigen Webseite, anstatt den Ballast einer veralteten Webseite mitzuschleppen (und dafür zu bezahlen)

Wer mit SEO Erfolg haben will, der sollte möglichst von Anfang an vieles richtig machen. Dann erreichen Sie schneller den Punkt an dem Sie Geld mit Ihrer SEO-Agentur verdienen, als umgekehrt. Und das ist aus meiner Sicht die schönste Situation für eine SEO-Agentur: Wenn Sie als Kunde im Internet so richtig erfolgreich sind.

SEO Webdesign

SEO Webdesign 1×1: 10 eiserne Regeln für Webdesigner

Der Beruf des Webdesigners ist ungeschützt, also darf sich jeder als Webdesigner bezeichnen. Besonders für Laien ist schwer zu erkennen, welcher Anbieter sein Handwerk beherrscht und wer nur ein Schwätzer ist. Heutzutage muss eine Firmenwebseite mehrere wichtige Punkte erfüllen: Sie muss für Suchmaschinen verständlich und gut zugänglich sein, sie muss Besucher fesseln und das Allerwichtigste: Die Unternehmensseite muss Besucher zu Kunden machen.

Diese Anleitung dient dazu, dass zumindestens die SEO Basics erfüllt sind, sodass Ihre zukünftige SEO-Agentur sich nicht gleich die Kugel geben muss und Sie nicht zweimal für eine neue Webseite bezahlen müssen. Grottenschlechtes Webdesign hat mich leider bereits um den einen oder anderen Kunden gebracht…

Besseres Webdesign macht alle erfolgreicher

Sie als Unternehmer werden mit diesen Regeln eine Menge Geld sparen, denn Sie müssen die Seite nicht noch einmal designen lassen, weil Ihr nicht SEO versierter Webdesigner alles verbockt hat. Außerdem wird Ihre SEO-Agentur durch gute Voraussetzungen schneller Ergebnisse liefern können.

Warum sollten Sie diese Regeln kennen?

  • Bauernfänger Webdesigner werden sofort entlarvt
  • Größere Auswahl an guten SEO-Dienstleistern
  • Schneller gefunden werden durch ein ordentliches Fundament

Doch an dieser Stelle ist ein Disclaimer angebracht: Diese Anleitung wird Ihren Webdesigner und vielleicht auch Sie zur Weißglut bringen. Weiterlesen und Verwendung also auf eigene Gefahr!

Warum sollten Webdesigner diese Regeln befolgen?

  • Webdesigner mit SEO-Kenntnissen sind wie Einhörner
  • Klassisches Webdesign wird in den nächsten Jahren aussterben
  • Es kann mehr verlangt werden, da es keine Konkurrenz gibt

Jaja, SEO ist nicht Aufgabe des Webdesigners. Aber: Eine Firmenwebseite ist dazu da gefunden zu werden. Bei dieser Anleitung steht SEO auch nicht wirklich im Mittelpunkt. Die 10 Regeln sollen lediglich sicherstellen, dass die erstellte Firmenwebseite nicht völlig wertlos ist bzw. das Unternehmen die Möglichkeit hat in Zukunft erfolgreich Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Meine Reaktion, wenn ich mich über einen neuen Kunden freue, dann aber dessen „tolle, neue“ Webseite zum ersten Mal zu Gesicht bekomme…

Webdesign ohne SEO

Achja, bevor ich es vergesse – Hier die Präsentation zu diesem Blogartikel:

Für weitere aufregende und hilfreiche Präsentationen folgen Sie mir auf SlideShare!

10 eiserne Regeln für hochwertiges SEO Webdesign

Es werden im Folgenden nur die absoluten Basics speziell für Webdesigner behandelt. Die letzte Warnung: Dies ist kein Guide zur OnPage-Optimierung.

NummerRegelErklärung
# 1Der Kunde ist nicht KönigProfessionelle Webseitenerstellung bedarf keinerlei Expertenmeinung vom Kunden
# 2Passendes CMS wählenCMS nach Anwendungsgebiet wählen
# 3Keine verrückten DesignsWeniger auf Kreativität, mehr auf Usability setzen
# 4Slider meidenSlider bringen meist keinerlei Nutzen, daher einfach vermeiden
# 5Einfache NavigationAuf einfachste Navigation der Webseite achten
# 6Topic PagesFür jede Leistung und jedes einzelne Produkt eine eigene Landing Page einrichten
# 7Meta DatenTitle Tag & Meta Description optimieren
# 8Wiederholende TextfragmenteBoilerplate Content gering halten
# 9Saubere URLsGut strukturiert und leicht verständlich
# 10Schnelle LadezeitenBessere Ladezeiten durch z.B. Bilder-Optimierung erreichen

1. Der Kunde ist nicht König: Oder lassen Sie die Person ohne Führerschein fahren?

Kunde ist König

Meiner Meinung nach entstehen die schlechtesten Webseiten dadurch, dass der Kunde als König behandelt wird. Aber lass uns ehrlich sein: Der Kunde hat keine Ahnung und labert nur davon was ihm gefällt. Die Anzahl der Meinungen ist also 1 und die Menge an Wissen und Erfahrung 0.

Damit kann der Kunde schon einmal nicht König sein, außer er wirft gerne Geld zum Fenster hinaus. Ich sage meinem Steuerberater auch nicht, wie er seine Arbeit machen soll. Dann gäbe es am Ende viele Tränen von meiner Seite. Webseitenerstellung ist da genauso!

Voraussetzung für eine gute Internetseite ist also, dass der Kunde versteht, dass seine Meinung nur beschränkt von Bedeutung ist. Das Ziel einer Firmenseite ist es das Unternehmen erfolgreicher zu machen und nicht dem Kunden ein warmes Gefühl zu geben.

Natürlich je nach Vereinbarung! Über Ego Webdesign will ich an dieser Stelle nicht anfangen…

2. Das CMS: Leicht zu bedienen & passend zum Anwendungsgebiet

Ein Content Management System sollte immer nach dem Anwendungsgebiet gewählt werden. Wenn eine kleine Firmenseite mit 10 bis 50 Unterseiten gemacht wird, ist TYPO3 ein absoluter Overkill („Komplex und wenig intuitiv“). Ungeachtet dessen wird TYPO3 in Österreich und Deutschland sehr häufig für diesen Zweck missbraucht.

Nein, WordPress ist kein Blogsystem. Das war es ca. vor 5000 Jahren. Willkommen in 2014! Nur mal einige unbekannte Namen, die auf WordPress vertrauen: Sony Music, Vogue, NASA,…

Achja, die Begriffe Frames, Javascript Menü und Flash sollten im Idealfall vergessen werden, sonst holt dich der Rochus.

3. Verrückte Designs: Kreativität ist gut, Usability ist besser

Ja, eine tolle, kreative Seite verzaubert den Kunden und macht ihn blind gegenüber der Wahrheit. Das Ergebnis ist zwar magisch, aber unverwendbar für Besucher und unverständlich für Suchmaschinen.

Webdesigner neigen dazu entweder immer genau das gleiche Design zu gebrauchen und lediglich die Texte und Bilder auszutauschen oder noch schlimmer: Es gibt keine Grenzen mehr und der Kreativität wird freien Lauf gelassen. Alles ist möglich, alles erlaubt.

Die entstandene Website kann zwar niemand verwenden, aber das ist den meisten Webdesignern egal, denn sie werden bezahlt und damit ist der Auftrag erledigt. Ich sage NEIN: Kreativität ist wichtig, aber Usability und damit Webstandards sind das Fundament.

Meine Buchempfehlung: Don’t make me think von Steve Krug. Eine kurze Zusammenfassung gibt es bei Search Engine Journal.

4. Gigantische Slider: Ein Trend des Grauens

Es gibt keine Vorteile von kolossalischen Slidern. Ende.

Die Inhalte werden ins Nichts geschoben. Damit mache ich weder Besucher noch Suchmaschinen glücklich. Höchstens der Kunde ist glücklich, da der Slider mit Fotos vom ihm gefüllt ist.

5. Navigation für Dummies: Logik trumpft exotische Ausdrücke

Die Navigation sollte so sein, wie es Interessenten aus der jeweiligen Niche von Konkurrenten gewohnt sind. Wenn Ihre Großmutter die Navigation versteht, ist alles im Lot.

„Fancy“ Wörter um klüger rüber zu kommen, sind nicht nur peinlich, sondern verwirren den Benutzer.

Yoda Webdesign

Verwirrung führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid – Yoda

6. Topic Pages: Jede Leistung hat einen eigenen Platz

Viele Firmenseiten haben alle Leistungen / Produkte auf einer Unterseite, wir auch. Idealerweise sollte aber zusätzlich für jede einzelne Leistung bzw. jedes einzelne Produkte eine „Landing Page“ eingerichtet werden. Hier kann das Produkt bzw. die Dienstleistung näher vorgestellt werden. Allein mit dieser Vorgehensweise ist schon viel für die Suchmaschinenoptimierung getan.

7. Meta Daten: Title Tag & Meta Description

SEOs reden immer über Tags und Meta-Elemente wie Title Tag und Meta Description, aber das hat seinen Grund. Auch neuesten Daten zu Folge ist die Click-Through-Rate von den Suchergebnissen zur Webseite ein wichtiger Ranking-Faktor.

Nein, als Webdesigner muss man kein Profi sein und alles perfekt ausfüllen, aber es sollte die Möglichkeit bestehen die Daten kinderleicht zu ändern / hinzuzufügen. Für alle Webdesigner, die sich trotzdem damit beschäftigen wollen:

8. Noise: Wiederholende Textfragmente sind ein Problem

Vermutlich ist das Problem mit duplikaten Inhalten auch in die Welt der Webdesigner vorgedrungen, jedoch machen nicht nur komplett duplikate Seiten Probleme. Textbausteine, die immer wieder auftauchen, erzeugen sogenannten Noise. Sie schmälern den Fokus der jeweiligen Unterseite und schaden somit der für Google so wichtigen Relevanz.

Falls der Textbaustein unbedingt nötig ist, einfach als Bild realisieren. Das funktioniert im Moment sehr gut, könnte aber in Zukunft von Google erkannt werden. Deswegen lieber die Informationsarchitektur von Anfang an richtig gestalten, dann sind solche Tricks nicht nötig.

9. Saubere, gut strukturierte URLs: Verständliche URLs für glückliche Besucher & Suchmaschinen

Panda URL

Sprechende URLs waren mal richtig wichtig für SEO, aber haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung verloren. Dennoch machen auch heutzutage sprechende URLs durchaus Sinn, da sie für den Benutzer angenehmer zu lesen und verwenden sind. Deswegen unbedingt Clean URLs realisieren!

Dann gibt es noch Webdesigner, die glauben SEO zu beherrschen, aber einfach nur üble Überoptimierer / Spammer sind. Ihre Kreationen sehen in etwa so aus:

http://www.hotel-edelweiss.cc/tirol/hotel-4-sterne/sommer/buchen/jetzt-sofort/so-viele-keywords/wie-möglich/mehr-ist-immer-besser/

Nein nein nein, wo ist der Hausverstand? Wie würde ein „normaler“ Mensch dies realisieren?

http://www.hotel-edelweiss.cc/sommerurlaub/wandern/
http://www.hotel-edelweiss.cc/winterurlaub/rodeln/

10. Schnelle Ladezeiten: Auch eine schöne Firmenseite muss nicht langsam sein

Für manche Firmenseiten sind große Bilder und andere belastende Medien unausweichlich, weil nur so gut kommuniziert werden kann. Vollkommen verständlich und vollkommen legitim. Aber auch eine solche Unternehmenswebseite muss nicht langsam sein, sondern kann durch Caching und ein Content Delivery Network beschleunigt werden. Der Aufwand ist in jedem Fall als gering einzuschätzen.

Weiters kann die Dateigröße von Bildern kinderleicht mit kostenlosen Online-Tools reduziert werden:

Warum sind keine anderen Bildformate aufgeführt? Weil BMP im Internet nichts zu suchen hat. Ja, wir leben im Jahr 2014!

Da fehlt doch eine ganze Menge für gute OnPage-Optimierung

Stimmt, aber OnPage-Optimierung ist auch nicht Aufgabe des Webdesigners. Dafür gibt es SEO-Dienstleister. Falls Sie Webdesigner sind und trotzdem Interesse an besseren SEO-Skills haben, empfehle ich diese Anleitung von tuts+ oder gleich die volle Dröhnung von Moz.

Fehlt etwas wirklich Grundlegendes? Bitte hinterlassen Sie mir einen Kommentar. Gibt es einen Punkt, der Sie besonders aufregt? Über Ihr Feedback würde ich mich freuen.

Wenn all diese Regeln befolgt werden, hat Ihre Firmenseite eine Menge Potenzial. Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie nochmals für Webdesign zahlen müssen, sollten Sie den Channel Suchmaschinenoptimierung nutzen wollen. Ein Webdesigner, der nach diesen Geboten arbeitet, ist Gold wert und sollte auch dementsprechend bezahlt werden!

Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung

Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung? Das wird teuer

Unternehmen stecken viel Geld in die Firmenwebseite, denn sie gilt als die virtuelle Tür zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen – da soll der erste Eindruck natürlich stimmen. Ohne eine entsprechende SEO-Strategie ist jedoch auch die schönste Website nutzlos, denn: wozu ein schickes Design, wenn keine Besucher kommen? Suchmaschinenoptimierung und Webdesign sind zwei verschiedene Dinge, gehören jedoch untrennbar zusammen.

Die Konzeption einer Unternehmenswebseite ist ein langwieriger und komplizierter Prozess, der idealerweise mit einem professionellen Partner realisiert werden sollte. Dabei gilt es, auf verschiedene Dinge zu achten:

  • Das Corporate Design sollte sich in der Webseite wiederfinden.
  • Content, wie Texte und Bildmaterial müssen bereitliegen.
  • Die Benutzerfreundlichkeit der Webseite sollte (durch entsprechende Testläufe) sichergestellt werden.

Doch damit ist die Planung noch längst nicht abgeschlossen, denn: „Reale“ Menschen, wie Kunden oder Geschäftspartner, sind nicht die Einzigen, die die Webseite besuchen – auch die Suchmaschine Google will zufriedengestellt werden, um ein besseres Google Ranking und damit mehr Besucher zu ermöglichen.

Die Kriterien, die dafür wichtig sind, sollten deshalb schon während der Planung berücksichtigt werden, um eine Integration und Umsetzung zu vereinfachen. So können auch Kosten für SEO und Webdesign eingespart werden.

Erst Design, dann SEO: warum das meist nicht der richtige Weg ist

Natürlich sollte eine Webseite in erster Linie die menschlichen Besucher überzeugen. Das Design der Webseite ist deshalb ein ganz entscheidender Faktor, der für den Erfolg der Online-Präsenz wichtig ist. Dennoch, Unternehmen, die den Gesichtspunkt SEO gleich in das Design und die Programmierung miteinfließen lassen, können Zeit und Geld sparen:

  • Unsaubere Quellcodes sind im Nachhinein nur unter großem Aufwand zu korrigieren.
  • „Falsche“ CMS-Entscheidungen können bereits von vornherein zu einem suboptimalen Ranking führen.
  • Wurden Standard-Templates genutzt, kann es sein, dass bestimmte Standardeinstellungen gegen das Ranking arbeiten.

All diese Punkte greifen tief in die Potenziale der Onpage-Optimierung ein und können die Webseite im schlimmsten Fall ins unternehmerische Abseits stellen. Nun könnten die Betreiber der Webseite auf folgenden Gedanken kommen – OnPage-Optimierung vernachlässigen und stattdessen auf die OffPage-Optimierung setzen. Richtig ist, dass die Offpage-Optimierung sehr viel größere Impulse für das Ranking setzen kann, beispielsweise durch:

Backlinks

Backlinks von anderen Webseiten haben starken Einfluss auf die Positionierung innerhalb der Suchergebnisse. Je näher das Thema und je größer der Einfluss der verlinkenden Webseite, desto größer ist der Einfluss des Backlinks.

Backlinks erreichen Seitenbetreiber beispielsweise durch die Platzierung von Gastartikeln oder besonders hochwertigen eigenen Content, auf die andere Webseitenbetreiber gerne verlinken. Aber auch selbst kann man Hand anlegen… Hier finden Sie 10 kostenlose Linkquellen auf einen Blick.

Signale aus sozialen Netzwerken

Facebook, Google+ oder Twitter werden höchstwahrscheinlich in Zukunft das Ranking einer Webseite durch Erwähnungen, wie Likes, +1, Retweets und andere Signale beeinflussen. Qualitativ hochwertige Präsenzen sind deshalb auch ein Teil der Offpage-Optimierung, um die Anzahl der „Social Signals“ zu erhöhen. Social Media SEO nennen wir das Ganze.

Die Offpage-Optimierung ist nicht umsonst die Königsdisziplin der SEO. Das große Aber kommt jedoch noch: Die Onpage-Optimierung legt den Grundstein jeder Optimierungsstrategie. Stimmt sie nicht, so ist auch jede Offpage-Optimierung nur halb so effektiv – wenn überhaupt.

Das Problem ist einfach die „schlechte“ Programmierung der Webseite, die Google Crawler unter Umständen ausschließt, wichtiges Potenzial ungenutzt lässt und zahlreiche weitere SEO-Fehler begeht.

Eine gleichzeitige Konzeption unter den Gesichtspunkten SEO und Webdesign ist deshalb der ideale Weg – allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass alles verloren ist, wenn das Webdesign ohne SEO-Hintergedanken erfolgt ist.

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: SEO-Kriterien, die Webseiten-Betreiber prüfen sollten

Oftmals werden Webseiten schön designt und online gestellt, nur um dann festzustellen: Die Zugriffszahlen sind im Keller und innerhalb der ersten Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) von Google & Co. taucht die Internetpräsenz auch nicht auf.

Klar ist nun: Ein SEO-Profi muss her, der das Kind aus dem Brunnen holt. Die SEO einer Webseite ist dabei ebenso kompliziert und langwierig, wie das Design selbst. Die Erfolge, die damit erzielt werden können, sprechen jedoch für sich:

  • Bessere Google Rankings (mehr Sichtbarkeit online)
  • Mehr Webseiten-Zugriffe
  • Höhere Conversion Rates (Käufe, Kontaktaufnahmen etc.)

Um dies zu erreichen, schaut sich der SEO-Dienstleister das Gerüst hinter der Webseite an und nimmt entsprechende Optimierungen vor – einige davon sind schnell umgesetzt, andere brauchen viel Zeit:

  • Meta-Tags: Die Meta-Tags werden von Suchmaschinen ausgelesen und sollten deshalb individuell für die Webseite geschrieben werden und entsprechende Keywords enthalten.
  • Bilder und Grafiken: Alles, was nicht in Worten beschrieben ist, kann von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden – entsprechende Dateinamen, alt- und title-Attribute und umliegender Text für Bilder schaffen hier Abhilfe.
  • Quellcode: Unsaubere Quellcodes können bereits den Zugriff der sogenannten Google Crawler, die die Webseite durchsuchen und deren Relevanz zu einem bestimmten Thema bewerten, verhindern bzw. verschlechtern. Entsprechende Optimierungen und Entfernung von Barrieren sind für den Erfolg im Internet ganz entscheidend.

Vor allem der letzte Punkt ist der wohl kritischste Schritt während des Optimierungsprozesses – und gleichzeitig der umfangreichste. Je weniger SEO beim Design und der Konzeption ein Thema war, desto schwerer wird die anschließende Optimierung.

SEO ohne ansprechendes Webdesign, ansprechendes Webdesign ohne SEO: In beiden Fällen werden Webseiten-Betreiber keinen Spaß an Ihrer Internetpräsenz haben, da immer etwas fehlt – entweder die Besucher, die über Google auf die Webseite finden sollen oder ein packendes Erscheinungsbild, das die Besucher davon überzeugt, was die Unternehmung anbietet. SEO und Webdesign gehören deshalb eng miteinander verknüpft, und das idealerweise schon während der Konzeption der Webseite – Online-Erfolge lassen so nicht mehr lange auf sich warten.

Linkaufbau neue Domain

SEO für eine neue Domain: Ohne diese veralteten Praktiken

Viele Besucher und damit hoffentlich einhergehende Conversions machen den Erfolg einer Webseite aus. Vor allem am Anfang kommt dieser Traffic vornehmlich über Suchmaschinen zustande, da Ihre Marke vermutlich noch unbekannt ist. Für neue Domains gilt es deshalb, dass das Maximum aus Google und Co. herauszuholen. Und dazu benötigen Sie eine durchdachte SEO-Strategie, die vor allem auf natürliches Linkbuilding setzt. Um diese Grundsatzdiskussion zwischen natürlichem und unnatürlichem Linkbuilding ein wenig praktischer zu gestalten, haben wir Ihnen vier Praktiken zusammengestellt, die in der Vergangenheit gut funktionierten, heute allerdings mehr als überholt sind – lassen Sie also lieber die Finger davon.

Die Onpage-Optimierung einer Webseite ist relativ leicht umgesetzt, da Sie alle Maßnahmen direkt auf Ihrer eigenen Seite stattfinden. Offpage-Optimierung wiederrum ist sehr viel aufwendiger, da es hier, um Verlinkungen geht – und zwar Links, die von anderen Webseiten auf Ihre Internetpräsenz linken. Warum andere Webseiten das tun sollten?

  • Präsentieren Sie hochwertigen Content.
  • Schaffen Sie Anreize, damit eine Verlinkung sich lohnt.
  • Bieten Sie Kooperationen an.

Es gibt viele Wege, die zum Ziel führen. Und dann gibt es noch Wege, die SCHEINBAR zum Ziel führen, letztendlich jedoch mehr schaden, als Sie denken. Gemeint sind dabei Verlinkungstaktiken, die von Google entweder ignoriert oder sogar rigoros bestraft werden.

Was damals funktionierte, funktioniert auch heute noch?

Als alter Hase im SEO-Geschäft ist man der Gefahr ausgesetzt zu denken, dass frühere Maßnahmen auch heute noch den erhofften Erfolg bringen. Tatsächlich ist es aber so, dass viele dieser Taktiken nicht mehr zeitgemäß sind, denn:

  • Der Google-Algorithmus „lernt dazu“.
  • Insbesondere das Linkbuilding unterliegt heute strengen Auflagen, die in den Google Webmaster Richtlinien definiert sind.
  • Abstrafungen oder Verbannung aus dem Index passieren sehr viel schneller als früher.

Jeder SEO-Profi kennt die Google Webmaster Richtlinien und weiß auch, dass der Google Algorithmus durch Updates ständig verbessert wird. Ein paar der Kriterien, die dazu führen, dass eine Webseite besser gerankt wird, sind bekannt. Andere wiederrum hütet Google wie seinen Augapfel.

Das A und O der Suchmaschinenoptimierung ist jedoch nach wie vor das Linkbuilding. Um genau zu sein: Natürliches Linkbuilding, denn nur diese Form des Linkaufbaus bringt langfristig gute Rankings und verhilft der neuen Webseite zum Erfolg. Damit Sie mit Ihrer neuen Webseite direkt durchstarten können, verraten wir Ihnen, welche Praktiken Sie auf keinen Fall nutzen sollten.

Meiden Sie diese SEO-Praktiken!

Platzhalterseiten

Platzhalterseiten nach dem Motto „Hier entsteht unserer Webseite“ waren früher eine gern genutzte Maßnahme, um der neuen Domain einen „Altersbonus“ zu verschaffen. Denn das Alter einer Domain spielte für deren Relevanz eine große Rolle. Allerdings ist das heute nicht mehr der Fall. Heute empfiehlt Google neuen Webseiten folgende Strategie:

  • Erstellen Sie eine neue Webseite.
  • Basteln Sie im Hintergrund daran.
  • Erstellen Sie eine Platzhalterseite.
  • NEU: Füllen Sie diese Platzhalterseite mit Inhalten – das ist der große Unterschied zu früher. Ein bis zwei Absätze mit hochwertigem themenrelevantem Content signalisiert Google, dass Ihre Webseite nicht nur ein Platzhalter ist. Sobald Ihre Webseite komplett online geht, ist Ihre Webseite quasi vorab bewertet und steigt damit in den Suchmaschinenergebnissen sehr viel höher ein.

Webkataloge

Webkataloge sind Linksammlungen zu interessanten Webseiten – zumindest war das der eigentliche Zweck der Webkataloge. Mittlerweile gibt es nur noch wenige gepflegte Webkataloge, was zur Folge hat, dass Google diesen Links so gut wie keine Aufmerksamkeit mehr schenkt.

Noch schlimmer wird es, wenn Google solch einen Webkatalog aufgrund von Linkspamming abstraft, denn dann ist auch Ihre Webseite davon betroffen. Mit Glück wird der Link nur entwertet. Mit Pech ist der Link giftig und schadet Ihren Rankings.

Trotzdem es gibt auch heute noch einige qualitativ hochwertige Webkataloge bei denen sich eine Eintragung lohnt, aber potenzielle Kandidaten sollten sorgfältig ausgewählt werden. Beispiele finden Sie in unserem Beitrag „10 Webkataloge aus Österreich und Deutschland ohne Backlinkpflicht„.

Money-Keyword-Ankertexte

Insbesondere seit dem Google Penguin Update ist klar: Eine „Überoptimierung“ zu bestimmten so genannten „Money-Keywords“ oder sogar Linkspamming wird rigoros abgestraft. Wer mit einer Herabstufung um 50 Plätze davon kommt, ist dabei noch gut bedient.

Ganz schlecht sieht es jedoch bei einer Entfernung der Webseite aus dem Google Index aus (passiert eigentlich nie durch Spam-Links). Dann hilft nur noch ein Entwerten und Entfernen der Links in Kombination mit einem sogenannten Reconsideration Request, um wieder in den Index aufgenommen zu werden – und das kann dauern.

Duplicate Content

Die Aussage, dass Duplicate Content (also doppelte Inhalte) schlecht für das Ranking ist, ist nicht neu. Aber die Bedeutung ist dafür heutzutage um so wichtiger, denn auch hier spielen vergangene Updates (Google Panda) eine große Rolle. Google sagt es ja auch selbst: Nur guter Content, also Content, der den Usern gefällt und von dem positive User-Signale ausgehen, hilft dem Ranking einer Webseite.

Ist dieser Content nicht unique, werden vermutlich auch die positiven User-Signale ausbleiben. Vor allem bei Produktbeschreibungen für einen Online-Shop ist die Einhaltung dieser Regel schwer. Versuchen Sie trotzdem zumindest ein wenig anders zu sein, als andere Shops. Falls Sie viele einzigartige Produktbeschreibungen brauchen, setzen Sie auf Crowdsourcing-Anbieter wie Clickworker.

Eine neue Webseite ist nie sofort auf Platz 1 der Google-Suchergebnisse. SEO ist eher eine langfristig ausgelegte Maßnahme, dessen Erfolge sich nach und nach einstellen. „Man kann nicht heute Apfelbäume pflanzen und schon im nächsten Jahr die Früchte ernten.“ – Berthold Beitz. Wichtig ist deshalb, Maßnahmen zu ergreifen, die natürliches Linkbuilding vorantreiben, und Maßnahmen, die veraltete sind, auszusparen. Nur so ist maximale Effektivität gewährleistet.

SEO neue Webseite

SEO Checkliste für eine neue Homepage

Für einen frischgebackenen Webseiten-Betreiber steht ein großer Berg an Aufgaben an. Und jede davon sollte perfekt gelöst werden, um die neue Internetpräsenz erfolgreich zu machen, denn die Konkurrenz ist groß. Jede Webseite will mehr Besucher, mehr Aufmerksamkeit und mehr Umsätze generieren als die Wettbewerber. Dafür ist vor allem eine ganz bestimmte Maßnahme nötig: die Suchmaschinenoptimierung. Denn Aufmerksamkeit generiert eine neue Webseite zu allererst über eine optimale Platzierung in den Suchmaschinenergebnissen von Google. Das Ziel ist also, mindestens einen Platz auf der ersten Ergebnisseite, wenn nicht sogar eine Top 3-Platzierung. Die Frage ist demnach, welche Maßnahmen zu solch einer Platzierung führen? Unsere SEO-Checkliste hilft weiter.

Suchmaschinenoptimierung ist der Motor für den Start einer erfolgreichen Webseite, denn nur so kommt der unbezahlbare Traffic über Google zustande, der so wichtig ist, um neue Besucher und vielleicht sogar neue Kunden zu gewinnen.

Die zwei Gesichter von SEO

Dabei gilt es, zwischen zwei Maßnahmen zu unterscheiden:

OnPage-Optimierung

Die Begriffe beschreiben deren Aufgabe schon von selbst: Die OnPage-Optimierung beschäftigt sich mit Optimierungsmaßnahmen auf der Webseite. Als Webseitenbetreiber sollten Sie also sicherstellen, dass Google Ihre Präsenz optimal und barrierefrei untersuchen kann, um die Relevanz Ihrer Webseite zu bestimmten Themen beziehungsweise Keywords zu bewerten. Denn nur so werden Sie auch innerhalb der Suchmaschinenergebnisse gefunden werden.

OffPage-Optimierung

Die OffPage-Optimierung wiederrum konzentriert sich auf Maßnahmen abseits Ihrer Internetpräsenz. Der Google Algorithmus bewertet dabei ebenfalls die Relevanz Ihrer Webseite zu einem bestimmten Thema, allerdings mit dem Unterschied, dass hier Bewertungskriterien zurate gezogen werden, die nicht direkt auf der Webseite umsetzbar sind – die Rede ist hier von Backlinks, die andere Webseiten im World Wide Web auf Ihre Webseite setzen.

Je mehr qualitativ hochwertige und natürlich entstandene Links Ihre Webseite besitzt, desto relevanter ist Ihre Webseite. Natürlicher Linkaufbau ist hier das Zauberwort – unnatürliches Linkbuilding können Sie als Webseiten-Betreiber hingegen überhaupt nicht gebrauchen:

Natürlicher Linkaufbau

Links entstehen aufgrund der Tatsache, dass Sie hochwertige Inhalte produzieren, der anderen Webseiten eine Verlinkung wert ist. Die Links sind weder gekauft noch übermäßig über minderwertige Webkataloge oder Social-Bookmarking-Seiten entstanden.

Unnatürlicher Linkaufbau

Links entstehen durch Käufe ohne entsprechende Kennzeichnung oder Link-Spamming in Verzeichnissen, Katalogen oder anderen Link-Sammelsurien, die keinerlei Mehrwert oder sonstige Themenrelevanz besitzen. Derartiges Verhalten wird von Google bestraft, da es ein Verstoß gegen die Google Webmaster Richtlinien ist – entweder durch Herabstufung im Ranking oder durch die komplette Entfernung der Webseite aus dem Google Index (sehr selten wegen Link-Vergehen).

Die Frage ist also welche Punkte muss der Webseiten-Betreiber, der mit einer neuen Online-Präsenz an den Start gehen möchte, beachten, um die Webseite in den Suchmaschinenergebnissen zu pushen, ohne gegen die Webmaster Richtlinien zu verstoßen. Zur Beantwortung dieser Fragen haben wir Ihnen zwei Checklisten zusammengestellt – sowohl für die Onpage- als auch Offpage-Optimierung.

Onpage-Optimierung in 7 Schritten

Wer ein Haus baut, fängt mit dem Fundament an, nicht mit der dritten Etage – dasselbe gilt auch für die SEO-Strategie. Zuerst einmal muss die Basis stehen, die Sie mit der folgenden Checkliste für die Onpage-Optimierung schaffen:

  • Optimieren Sie alle Titles und Descriptions.
  • Optimieren Sie die Navigation beziehungsweise stellen Sie sicher, dass sie intuitiv zu handhaben ist.
  • Optimieren Sie die Seitenstruktur, indem Sie sich die Frage stellen, ob die Gliederung logisch ist. Informationsarchitektur ist SEHR wichtig.
  • Nicht alle Seiten beziehungsweise Unterseiten sind passend für die SEO – setzen Sie diese auf „noindex,follow“. Das gilt auch für Seiten, die noch unfertig sind.
  • Melden Sie Ihre Webseite bei den Google Webmaster Tools an.
  • Melden Sie Ihre Webseite bei Google Analytics an.
  • Optimieren Sie die Ladezeit, beispielsweise in dem Sie Caching und ein Content Delivery Network einsetzen.

Überprüfen Sie diese Punkte vor der Live-Schaltung Ihrer Webseite, denn ohne von Anfang an einen Mehrwert zu besitzen, hat es Ihre neue Webseite schwer.

Offpage-Optimierung in 5 Schritten

Der Linkaufbau ist der schwerste Teil der Suchmaschinenoptimierung, denn hierbei geht es um die Aufmerksamkeit Ihrer Webseite. Sie müssen wissen, wer die Botschaft Ihrer Webseite weiterverbreiten kann, um qualitativ hochwertige Backlinks zu erhalten, die Ihre Webseite in puncto Suchmaschinen-Traffic und Besucheraufkommen vorantreiben:

  • Welche Menschen, Plattformen, Magazine oder Webseiten könnten für einen potenziellen Backlink infrage kommen?
  • Gibt es auf Ihrer Webseite überhaupt Content, der einen Backlink wert ist?
  • Schreiben Sie eine Pressemitteilung, die den Presse-Codex berücksichtigt, um auch von professionellen Journalisten wahrgenommen zu werden.
  • Machen Sie Social Media SEO, indem Sie eine eigene Facebook Fanpage, einen Twitter-Channel, eine G+-Seite und optional eine Pinterest-Wall einrichten und diese auch auf Ihrer Webseite verlinken. LinkedIn wäre auch nicht schlecht, falls es sich um ein „echtes“ Unternehmen handelt.
  • Richten Sie einen Newsletter ein und informieren Sie über Neuerungen (und vermeiden Sie Newsletter ohne interessante Inhalte).

Vor allem die ersten beiden Fragen sind essentiell für Ihren Linkaufbau. Denn wenn Sie nicht wissen, welche Zielgruppe für eine Verlinkung infrage kommt beziehungsweise nicht präsentieren können, welche Inhalte Ihrer Webseite eine Verlinkung wert sind, glauben Sie selbst nicht stark genug an eine Verlinkung – und dann werden es „die Anderen“ auch nicht tun.

Präsentieren Sie sich deshalb mit einer interessanten Geschichte, ehrlichen Daten und Fakten und bereiten Sie sich ausreichend auf potenzielle Influencer vor. Die Quintessenz ist also: Sie müssen etwas bieten, um verlinkt zu werden.

Eine umfangreiche Vorbereitung wird vor allem bei der Suchmaschinenoptimierung belohnt. Webseiten-Betreiber, die die Webseite optimal auf die Google-Bedürfnisse einstellen, interessanten und hochwertigen Content für eine Verlinkung anbieten und gleichzeitig optimal auf alle anderen SEO-Eventualitäten vorbereit sind, werden auch mit einem ganz neuen Projekt erfolgreich sein. Denn wie im echten Leben ist eine gute Vorbereitung auch bei der SEO die halbe Miete.