Website Relaunch

Website Relaunch: Die ultimative SEO-Checkliste zum erfolgreichen Relaunch

Alle paar Jahre braucht eine Webseite eine Generalüberholung, entweder weil das Design nicht mehr zeitgemäß ist, sich die Ziele geändert haben oder man einen neuen Weg gehen will. Damit der Website Relaunch nicht, wie so oft, in der absoluten Katastrophe endet, bei der es zu einem totalen Sichtbarkeitsverlust kommt, hier meine Anleitung zum erfolgreichen Relaunch aus SEO Sicht.

Ein Webseiten Relaunch ist immer ein großes Risiko aus Sicht der Suchmaschinenoptimierung. Es kann eine Menge richtig schief gehen und du bezahlst dafür in Form von niedrigeren Besucherzahlen und damit geringeren Umsätzen über das Internet.
Du denkst dir jetzt sicher: „Aber daran denkt doch eh mein Webdesigner.“ Meine Erfahrung: Nein, macht er höchstwahrscheinlich nicht, da er sich im Bereich der SEO nicht auskennt (auch wenn er es gerne behauptet).

Manche dieser Punkte mögen seltsam erscheinen, aber dort draußen in der Praxis gibt es nichts, was es nicht gibt. Und nichts ist selbstverständlich!

Stupid Relaunch

SEO-Projektplan für den Website Relaunch

In diesem Video lernst du, wie du einen erfolgreichen Website Relaunch richtig planst und sicher umsetzt. Ich zeige dir unseren Projektplan, damit du siehst, worauf du in jeder Phase achten solltest und welche Tools du nach Abschluss des Relaunches unbedingt im Auge behalten musst.

In der Regel braucht Google einige Wochen bis sich die Platzierungen nach der Umstellung wieder beruhigen. Aktuelle Aussagen von Gary Illyes zeigen jedoch ein anderes Bild und reflektieren meine eigenen Erfahrungen weit besser. Es kann bis zu drei Monate dauern bis Google einen Umzug oder Relaunch vollständig verdaut hat. Die Dauer ist selbstverständlich abhängig vom Umfang des Relaunches. Je mehr geändert wurde, desto länger braucht der Google Algorithmus für die Re-Evaluierung.

In 9 Schritten nicht vollkommen bei Google abstürzen

Wenn man sich die meisten Webseiten Relaunches ansieht, sind sie nur in den seltensten Fällen wirklich von Erfolg gekrönt. Das hat auch seinen Grund, denn so simpel ist die Geschichte einfach nicht.

Würdest du ohne Postnachsendeauftrag umziehen? Würdest du deine Telefonnummer ändern ohne deinen Kontakten Bescheid zu sagen?

Dann sind wir uns ja einig…

URL Struktur gleich lassen oder 301-Weiterleitungen einrichten

Die URL ist sozusagen deine Adresse und die ändert man nicht mir nichts, dir nichts. Aus diesem Grund sollte bei einem Relaunch wenn möglich die URL-Struktur nicht verändert werden. Das geht natürlich nicht immer…

Solltest du dich aus welchen Gründen auch immer aber dafür entscheiden, die URL-Struktur zu verändern, gibt es einige wichtige Sachen zu beachten.

Es müssen von den alten auf die neuen Webadressen 301-Weiterleitungen eingerichtet werden, damit Suchmaschinen und Besucher nicht ins Leere geschickt werden.

Diese 301-Weiterleitungen sollten thematisch Sinn ergeben. Erstellst du beispielsweise von einer alten Landing Page eine neue Version, dann ist es sinnvoll eine Weiterleitung anzulegen. Es ist jedoch nicht von Vorteil zu einer thematisch unpassenden Seite weiterzuleiten. Zum einen wundern sich Besucher, zum anderen kann es sein, dass Suchmaschinen die Relevanz, Autorität und den „Link Juice“ in diesem Fall nicht weitergeben.

Weiters muss an dieser Stelle unbedingt erwähnt werden, dass jede 301-Weiterleitung einen Dämpfungsfaktor hat und so ein Teil der „Power“ verloren geht. Der Wert mag gering sein, aber trotzdem.

Fazit: Umziehen ohne Nachsendeauftrag ist fahrlässig.

Wichtigste Landing Pages definieren & nach dem Website Relaunch weiterführen

Noch bevor überhaupt mit der neuen Webseite begonnen wird, sollten die wichtigsten Landing Pages des alten Projekts definiert werden. Denn diese „Seiten“ muss es in einer ähnlichen Form wieder geben, sofern man keine Lust hat, ordentlich an Sichtbarkeit einzubüßen.

Die Wichtigkeit ist dabei von unterschiedlichen Kriterien abhängig:

  • Besucheranzahl (prüfen mittels Google Analytics → Akquisition → Alle Zugriffe → Channels → Organic)
  • Google Rankings (prüfen mittels Pro Rank Tracker)
  • Verkäufe / Anfragen / Buchungen (prüfen mittels Google Analytics → Conversions)
  • Eingehende Verlinkungen (prüfen mittels Majestic SEO oder Ahrefs)

Wir reden hier über SEO und deswegen interessieren uns erst einmal nur die organischen Besucher.

Dieser Punkt wird übrigens nicht ohne Grund bereits als Zweites genannt. Werden hier Fehler gemacht, stößt du nicht nur Suchmaschinen (allen voran natürlich Google), sondern auch Besuchern vor den Kopf. No Go!

Fazit: Deine wichtigsten Landing Pages haben höchsten Respekt verdient.

Eingehende Verlinkungen prüfen & anpassen lassen

Ich hatte ja oben das Thema Verlinkungen schon angesprochen. Wenn sich an der URL-Struktur etwas geändert und man dies mit 301-Weiterleitungen „geregelt“ hat, sollten trotzdem die bestehenden eingehenden Verlinkungen auf die neue Adresse angepasst werden.

Die bestehende eingehenden Verlinkungen finden Sie kostenlos über SEOKicks (gratis Konto sehr eingeschränkt) und die Google Search Console, wobei nur kostenpflichtige Tools wie Majestic SEO und Ahrefs einen nahezu vollständigen Überblick geben (100% schafft kein existierendes Tool alleine).

SEOKicks Backlink Checker

Danach müssen eigentlich nur noch die entsprechenden Webmaster per E-Mail gebeten werden, die Verlinkungen anzupassen. Wie gesagt, dies ist nur für die wichtigsten Backlinks zu tun.

Fazit: Mehr „Juice“ durch direkte Verlinkungen ohne Weiterleitung.

Tracking Code nicht vergessen

Immer wieder passiert es: Die neue Seite ist endlich online, keiner schaut für 14 Tage bei den Analytics rein und plötzlich bemerkt irgendjemand, dass man vergessen hat den Tracking Code einzubauen. Das ist vor allem deshalb blöd, weil die Daten am Anfang nach der Umstellung besonders interessant sind.

Fazit: Daten sind Gold wert und sollten dementsprechend behandelt werden.

Bloß nicht „Live“ an der Webseite basteln

Gerne wird einfach mal an der aktiven Webseite gebastelt oder der Wartungsmodus eingeschaltet. Aber warum? Heutzutage ist es keine Kunst eine „Testumgebung“ einzurichten. Dort kann man tun und lassen, was man will, ohne an Konsequenzen denken zu müssen. Besucher und Suchmaschinen werden es Ihnen danken.

Fazit: Basic, ja. Selbstverständlich, leider nein.

Google AdWords Zielseiten anpassen

Hat sich die URL-Struktur geändert, dann müssen sofort beim Webseiten Relaunch die Zielseiten der Google AdWords Anzeigen berichtigt werden. Sonst zahlst du für Klicks, die die Besucher dann ins Leere schicken.

Fazit: Bloß nicht vergessen!

Texte lieber erweitern statt kürzen

Suchmaschinen brauchen auch heute noch Inhalte in Textform, um Relevanz zu erkennen. Es läuft zwar schon viel über Verlinkungen und Erwähnungen, trotzdem sind Texte nicht zu verachten. Deshalb sollten die wichtigsten Landing Pages lieber um Text erweitert, als gekürzt werden.

Natürlich gibt es hier keine gänzlich richtige Antwort: Denn wenn eine Landing Page zuerst 1000 Wörter hat, aber nicht konvertiert und ein schlechtes Nutzerverhalten aufweist, kann es durchaus sinnvoll sein, die Textmenge zu verringern ;)

Fazit: Grundsätzlich richtig, aber eben nicht immer. Der Hausverstand weist den Weg!

Interne Verlinkungsstruktur beibehalten

Relaunch richtig machen

Auch interne Verlinkungen leiten Relevanz, Autorität und Power weiter. Daher haben Änderungen an diesem „Fluss“ spürbare Konsequenzen. Die wichtigsten Landing Pages sollten grundsätzlich mehr verlinkt werden, selbstverständlich immer mit den passenden Ankertexten und aus dem richtigen Umfeld (bevorzugt Fließtext).

Wenn eine bedeutungsvolle Landing Page nach dem Relaunch weniger interne Verlinkungen erhält, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass sie auch zu einem gewissen Maße Rankings bei Google verliert.

Fazit: Die wertvollsten Unterseiten brauchen die meisten und besten internen Verlinkungen.

Vor dem Launch: Eine clevere & ansprechende 404-Seite einrichten

Gibt es die eingegebene URL-Adresse nicht (typisch nach einem Website Relaunch), landen Besucher auf einer 404-Seite. Diese sollte so gestaltet sein, dass Besucher nicht gleich die Hoffnung verlieren und abspringen, sondern auf deiner Seite bleiben.

Wie du eine solche 404-Seite richtig gestaltest? Hier einige brilliante Beispiele.

Fazit: Hilf dem Benutzer zu finden, was er oder sie sucht

Nach dem Website Relaunch: Google Search Console & Server Logs im Auge behalten

Sogar wenn deine neue Webseite endlich online ist und die Welt nicht sofort zusammenbricht, sind deine schlaflosen Nächte nicht vorbei. In den nächsten Wochen müssen deine Adleraugen auf die Google Search Console, genauer auf Crawling Fehler und die Server Logs gerichtet sein.

Entdeckst du Probleme wie 404s, muss schnellstmöglich ein passender 301-Redirect eingerichtet werden, um mögliche Rankingabstürze zu vermeiden.

Zu guter Letzt noch eine kleine Anmerkung von mir: Bei einem erfolgreichen Webseiten Redesign / Website Relaunch kommt es auf die richtige Vorbereitung an. So kann die Büchse der Pandora meist geschlossen bleiben. Die übelsten Relaunches, die ich persönlich miterlebt habe, wurden in 99% der Fälle durch Ungeduld ausgelöst.

So einfach kann ein erfolgreicher Webseiten Relaunch aus Sicht der Google Optimierung sein. Mit dieser Anleitung sparst du dir eine Menge Geld, Zeit und Nerven. Vergiss nicht: Missglückte Redesigns können die gesamte SEO-Kampagne in Gefahr bringen. Außer Spesen nichts gewesen. Experten-Tipp: Lass dir beim Website Relaunch Zeit, knallharte Deadlines sind in diesem Fall nur für Dummköpfe. Ganz wie Blizzard sagen würde: It’s done when it’s done.

Alte Firmenwebseite SEO

Meine Firmenwebseite ist veraltet: Kann ich trotzdem mit SEO durchstarten?

Auch wenn sich die Zeiten langsam ändern und Unternehmen entdecken, wie viel Potenzial zur Kundengewinnung im Internet steckt, stoße ich in meiner täglichen Arbeit häufig auf extrem veraltete Firmenwebseiten. Warum dies ein großes Problem darstellt und eine hochwertige Webseite definitiv eine lohnenswerte Investion ist, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Abgespeckte CMS, HTML Webseiten und sogar eigene CMS: Solche fürchterlichen Lösungen drehen Webdesigner auch heute noch ahnungslosen Unternehmern an. Zusätzlich ist es für österreichische Firmen nicht ungewöhnlich mit 5 bis 10 Jahre alten Webseiten im Internet vertreten zu sein. Eine Firmenvorstellung reicht ja eh aus…

Falsch gedacht! Eine erfolgreiche Webseite muss regelmäßig aktualisiert werden, neuen Begebenheiten angepasst werden und auch vom Design her mit der Zeit gehen.

Vor allem Unternehmen, welche sich für den Marketing-Kanal SEO entscheiden, brauchen dringend eine aktuelle und flexible Webseite. Denn sonst dauern die Ergebnisse nicht nur länger, sondern können sogar in seltenen Fällen ganz ausbleiben. Ich sage nur:

  • Flash
  • Frames

Mit diesen Begriffen sind die Albträume von tüchtigen SEOs gefüllt :( Weitere SEO Albträume hier….

SEO Flash Website

SEO für eine Webseite aus der Steinzeit: Nein danke!

Saubere Programmierung, einfache Erweiterbarkeit und aktuelle Webstandards sind das Fundament für eine erfolgreiche SEO-Kampagne. Ohne diese Basics wird der gesamte Prozess für Sie und Ihre SEO-Agentur ein steiniger Weg.

Bei Google dreht sich alles um eine positive Erfahrung für den Nutzer. Dazu gehören eben auch:

  • Aktuelle Webstandards
  • Schönes Design
  • Hochwertige Inhalte
  • Usability

Wer langfristig im Internet über Google erfolgreich sein will, muss dem Nutzer, die für ihn beste Erfahrung bieten, online und offline.

In SEO-Kreisen ist die gängige Meinung, dass OffPage-Optimierung, besonders Linkaufbau, hauptverantwortlich für gute Rankings ist. Dem stimme ich zu vollkommen zu. Trotzdem ist es extrem mühsam und alles andere als kosteneffektiv eine schlechte Webseite zu ranken.

Warum? Eine neue Webseite ist eine einmalige Investition. Im Vergleich dazu zahlen Sie in den meisten Fällen monatlich für SEO. Diesen Prozess durch eine alte/schlechte Webseite zu verzögern, ist meiner Meinung nach dumm, denn dadurch dauert es lediglich länger bis das SEO-Projekt für Sie gewinnbringend ist.

Und das sollte doch das Ziel sein: Sie verdienen mehr an den Ergebnissen der SEO, als Sie für die Dienstleistung bezahlen. Auch wenn es leider bei vielen SEO-Agenturen anders läuft…

So investieren Sie in eine hochwertige Webseite

Ihre Firmenwebseite sollte unbedingt auf einem gängigen und beliebten CMS laufen. Dies erfüllt mehrere Zwecke:

  • Einfache Bedienbarkeit
  • Sicherheitslücken werden schnell gestopft
  • CMS wird ständig weiterentwickelt und nicht plötzlich eingestellt

Redet Ihr Webdesigner von einem selbst entwickelten CMS, dann laufen Sie um Ihr Leben. Es gibt nur einen Grund für ein eigenes CMS: Abhängigkeit. Und Sie sind dann der Abhängige!

Selbst entwickeltes CMS

Ein stabiles CMS ermöglicht es, Ihre Webseite und insbesondere die Inhalte zu behalten, nur das Design sollten Sie alle paar Jahre dem Geschmack der Zeit anpassen lassen. Sie zahlen also nur einmal für eine „neue“ Webseite, alles andere danach ist vor allem Kosmetik.

Worauf Ihr Webdesigner unbedingt achten muss, damit die Firmenwebseite der Suchmaschinenoptimierung nicht im Wege steht, lernen Sie übrigens in meinem Beitrag „10 eiserne SEO Webdesign Regeln für Webdesigner“.

WICHTIG: Wählen Sie vor der Webseitenerstellung eine SEO-Agentur. Diese wird Ihnen gerne dabei behilflich sein, einen kompetenten Webdesigner zu finden. Außerdem kann die SEO-Agentur so den Prozess positiv beeinflussen, auch wenn der gewählte Webdesigner keine Ahnung von SEO hat.

Warum sparen Sie so eine Menge Geld?

  • Schrott Webdesign wieder hinzubiegen, kostet viel Zeit & Geld
  • Sie selbst haben keine Ahnung was gutes Webdesign ausmacht und schauen nur auf das Aussehen der Webseite
  • Webdesigner lügen immer über ihre SEO-Kenntnisse

Ja, ich weiß, dass dieser Beitrag Webdesigner ein wenig schlecht dastehen lässt, aber zu meiner Verteidigung: Bauernfänger Webdesigner sind die Regel und nicht die Ausnahme. Jeder ist heutzutage Webdesigner.

Schlechte Webseite, schlechte Ergebnisse

Nochmal kurz und knackig:

  • Holen Sie sich eine kompetente SEO-Agentur
  • Lassen Sie sich einen Webdesigner empfehlen
  • Starten Sie gleich mit einer hochwertigen Webseite, anstatt den Ballast einer veralteten Webseite mitzuschleppen (und dafür zu bezahlen)

Wer mit SEO Erfolg haben will, der sollte möglichst von Anfang an vieles richtig machen. Dann erreichen Sie schneller den Punkt an dem Sie Geld mit Ihrer SEO-Agentur verdienen, als umgekehrt. Und das ist aus meiner Sicht die schönste Situation für eine SEO-Agentur: Wenn Sie als Kunde im Internet so richtig erfolgreich sind.

Arzt-Homepage optimieren

Die perfekt optimierte Arzt-Homepage: 9 SEO, Trust & Usability Tipps für Ihre Praxiswebseite

Früher reichte es als Arzt aus, die eigene Arztpraxis, wie die Konkurrenz auch, im Telefonbuch und anderen Branchenbüchern zu bewerben, jedoch sind diese Zeiten längst vorbei. Vor allem in großen Städten müssen sich auch Ärzte, egal welchen Fachbereichs, gegen die Konkurrenz im Internet durchsetzen, um volle Wartezimmer zu genießen. Dabei stehen die lokalen Suchergebnisse von Google und Vertrauen im Vordergrund. Ich zeige Ihnen in diesem Beitrag, wie Sie Ihre Seite für die lokalen Suchergebnisse optimieren und Besucher zu Patienten konvertieren.

Wenn sich Ihre Praxis in einer größeren Stadt befindet, spielt es keine Rolle, ob Sie Zahnarzt, Schönheitschirurg, Hautarzt oder Urologe sind, die Konkurrenz ist groß und stark. Die Schlacht wird heutzutage längst nicht mehr über klassische Werbung ausgetragen, sondern Ihre potenziellen Patienten informieren sich online auf Ihrer Arzt Homepage oder auf Ihren Profilen bei Arztbewertungsportalen.

Trotzdem sind viele Ärzte, vielleicht auch Sie, noch sehr altmodisch und glauben fest daran, dass der Eintrag bei Herold.at wirklich Patienten bringt. NEIN! Jetzt ist die Zeit in das Medium Internet zu investieren mit einer hochwertigen Praxiswebseite + wenn finanziell möglich Suchmaschinenoptimierung und Google AdWords.

Erfahren Sie mehr über Suchmaschinenoptimierung für Ihre Arzt Homepage

In 9 Schritten zu mehr Patienten über das Internet

Im Folgenden zeige ich Ihnen, was Sie tun können, um Ihre Praxis-Webseite erfolgreicher zu machen.

Local SEO

Arzt lokale SEO

1. Ort, Region in allen Title Tags

Sie als Arzt sind an einen Ort zumindest eine Region gebunden. Deswegen müssen Sie lokal stark vertreten sein. Daher sollte Ihr Title Tag in etwa so aussehen:

Dr. Paul Werner – Schönheitschirurg in Innsbruck, Tirol

Der Title Tag ist nicht nur ein wichtiger Ranking-Faktor in Google’s organischen Suchergebnissen, sondern wird auch als Titel für den Snippet einsetzt. Zusätzlich steigern Sie mit dieser Maßnahme Ihre Relevanz für die lokalen Suchergebnisse.

Auch der Suchende begrüßt es, wenn er sofort weiß, ob Sie in der Nähe sind oder nicht.

2. Adresse in schema.org Markup im Footer

Ihre Adresse sollte auf jeder einzelnen Unterseite zu finden sein, besonders der Footer bietet sich hierfür an. Normalerweise sind Webdesigner dazu geneigt die Adresse als Text zu implementieren, sodass es sich für Google nur um eine sogenannte unstrukturierte Unternehmensnennung handelt.

Idealerweise sollte jedoch schema.org Organisation Markup eingebaut werden, um es für Google und andere Suchmaschinen glasklar zu machen, wie Sie heißen, wo sich Ihre Praxis befindet und unter welcher Telefonnummer Interessenten Sie erreichen können.

Erfahren Sie mehr über Citations / Unternehmensnennungen

3. Google Maps verbunden mit Google My Business im Footer

Ein weiteres Signal um Google klar zu machen, dass Ihre Adresse stimmt, ist eine in die Praxis-Homepage eingebundene Google Map, welche auf den Google My Business Eintrag zeigt.

Erfahren Sie mehr über Local SEO

Usability

Arzt Webseite Usability

4. Fixed Header: Navigation & Telefonnummer im Blick

Die Navigation muss immer im Blick sein, damit der Nutzer zu jeder Zeit die Möglichkeit hat sich weiter zu informieren bzw. zu klicken. Eine hervorragende Lösung für diese Problemstellung ist ein Sticky Header.

Egal wie weit der Besucher nach unten scrollt, die Navigation wie auch die Telefonnummer sind zu jeder Zeit oben verfügbar. Das erleichtert ihm das Leben und sorgt somit für längere Seitenaufenthalte, die wiederum zu mehr Patienten führen. So einfach kann es sein!

5. Kinderleichte Terminvereinbarung

Sie wollen dem potenziellen Patienten das Leben so einfach wie möglich machen und ihm bloß keine Steine in den Weg legen. Denn tut sich der Besucher schwer Informationen zu finden, Kontakt aufzunehmen oder einen Termin zu vereinbaren, dann wird er sich an eine andere, bessere Arztwebseite wenden. Das ist im Internet ein Kinderspiel!

Besucher lieben Online-Terminvereinbarung, da somit auch noch die Hürde des Telefongesprächs entfällt. Sollte dies in Ihrem Fall nicht möglich sein, dann achten Sie trotzdem darauf, dass eine Kontaktaufnahme nicht nur telefonisch, sondern auch per E-Mail möglich ist.

Die meisten Menschen telefonieren nur ungern mit fremden Menschen, daher auch weg mit dieser Hürde.

Trust

Arzt Trust

6. Arztvorstellung: Wer sind Sie?

Zeigen Sie Ihr Gesicht! Nichts baut mehr Vertrauen auf, als wenn potenzielle Patienten sehen, dass Sie bereit dazu sind sich im Internet zu zeigen. Natürlich gehört dazu auch ein umfangreiches „Über mich“ mit persönlichen Details, Werdegang und anderen relevanten Geschehnissen aus Ihrem Leben. Schreiben Sie unbedingt so, als ob Sie sich einem Patienten unterhalten würden!

7. Team vorstellen & Praxis kennenlernen

Je mehr Besucher vorab über Sie, Ihr Team und Ihre Praxis wissen, desto geringer ist die Schranke mit Ihrer Praxis Kontakt aufzunehmen. Wir Menschen sind von Haus aus vorsichtige Wesen.

Das Internet bietet Ihnen aber die Möglichkeit sich Interessenten zu präsentieren ohne aufdringlich zu wirken. Je mehr potenzielle Patienten über Sie wissen, desto einfacher ist der spätere Gang in Ihre Praxis.

8. Auszeichnungen, Erwähnungen & Mitgliedschaften

Vertrauen ist wie Sie bereits wissen das A und O damit es zu einer Kontakaufnahme kommt, deswegen sollten Sie Auszeichnungen, Mitgliedschaften und Erwähnungen in der Presse keinesfalls verstecken. Wir Menschen vertrauen großen Institutionen und bekannten Marken. Nutzen Sie dies auch auf der Homepage Ihrer Arztpraxis zu Ihrem Vorteil!

9. Bewertungen: Arztbewertungsportale & Google My Business

Wir sind soziale Tiere und als soziale Tiere schauen wir immer zu anderen für Antworten. Bewertungen sind genau aus diesem Grund der allerwichtigste Erfolgsfaktor. Bewegen Sie Ihre bestehenden Patienten dazu Bewertungen abzugeben. Je mehr, desto besser.

Pflegen Sie Ihre Profile auf Arztbewertungsportalen, damit Interessenten bei Ihrer Recherche auf umfangreiche, seriöse und aktuelle Informationen über Sie und Ihre Praxis stoßen.

Achtung: Besonders Bewertungen auf Ihrem Google My Business Profil helfen Ihnen weiter, da sie nicht nur mehr Vertrauen bedeuten, sondern auch Google als Ranking-Faktor dienen.

Erfahren Sie mehr, wie Sie Ihren Google My Business Eintrag optimieren

Im Internet gefunden werden & Patienten gewinnen

Das Internet macht es möglich, dass sich potenzielle Patienten in aller Ruhe über Ärzte informieren können. Daher ist es wichtig, dass Sie den Webseitenbesuch so angenehm und informativ wie möglich gestalten. Orientieren Sie Ihre Marketingstrategie an dem Motto aus dem Buch „Duct Tape Marketing“ von John Jantsch: Know, Like, Trust. Buy, Repeat, Refer.

Das Ziel ist es nicht, sich dem Besucher aufzudrängen, sondern die logische Wahl zu sein. Ganz nach Google’s wahrer Vision: Die Besten werden zuerst gefunden.

Die perfekt optimierte Praxiswebseite ist kein Sprint. Sie müssen nicht alles auf einmal umsetzen (lassen). Wichtig ist nur, dass Sie jetzt loslegen, sich regelmäßig und nach und nach um die oben genannten Punkte kümmern. Verlieren Sie keinesfalls den Anschluss nur weil Sie an alte Werbemethoden festhalten. Marketing ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen Arztpraxis und richtig gemacht nicht das Gegenteil von Integrität.

SEO Webdesign

SEO Webdesign 1×1: 10 eiserne Regeln für Webdesigner

Der Beruf des Webdesigners ist ungeschützt, also darf sich jeder als Webdesigner bezeichnen. Besonders für Laien ist schwer zu erkennen, welcher Anbieter sein Handwerk beherrscht und wer nur ein Schwätzer ist. Heutzutage muss eine Firmenwebseite mehrere wichtige Punkte erfüllen: Sie muss für Suchmaschinen verständlich und gut zugänglich sein, sie muss Besucher fesseln und das Allerwichtigste: Die Unternehmensseite muss Besucher zu Kunden machen.

Diese Anleitung dient dazu, dass zumindestens die SEO Basics erfüllt sind, sodass Ihre zukünftige SEO-Agentur sich nicht gleich die Kugel geben muss und Sie nicht zweimal für eine neue Webseite bezahlen müssen. Grottenschlechtes Webdesign hat mich leider bereits um den einen oder anderen Kunden gebracht…

Besseres Webdesign macht alle erfolgreicher

Sie als Unternehmer werden mit diesen Regeln eine Menge Geld sparen, denn Sie müssen die Seite nicht noch einmal designen lassen, weil Ihr nicht SEO versierter Webdesigner alles verbockt hat. Außerdem wird Ihre SEO-Agentur durch gute Voraussetzungen schneller Ergebnisse liefern können.

Warum sollten Sie diese Regeln kennen?

  • Bauernfänger Webdesigner werden sofort entlarvt
  • Größere Auswahl an guten SEO-Dienstleistern
  • Schneller gefunden werden durch ein ordentliches Fundament

Doch an dieser Stelle ist ein Disclaimer angebracht: Diese Anleitung wird Ihren Webdesigner und vielleicht auch Sie zur Weißglut bringen. Weiterlesen und Verwendung also auf eigene Gefahr!

Warum sollten Webdesigner diese Regeln befolgen?

  • Webdesigner mit SEO-Kenntnissen sind wie Einhörner
  • Klassisches Webdesign wird in den nächsten Jahren aussterben
  • Es kann mehr verlangt werden, da es keine Konkurrenz gibt

Jaja, SEO ist nicht Aufgabe des Webdesigners. Aber: Eine Firmenwebseite ist dazu da gefunden zu werden. Bei dieser Anleitung steht SEO auch nicht wirklich im Mittelpunkt. Die 10 Regeln sollen lediglich sicherstellen, dass die erstellte Firmenwebseite nicht völlig wertlos ist bzw. das Unternehmen die Möglichkeit hat in Zukunft erfolgreich Suchmaschinenoptimierung zu betreiben.

Meine Reaktion, wenn ich mich über einen neuen Kunden freue, dann aber dessen „tolle, neue“ Webseite zum ersten Mal zu Gesicht bekomme…

Webdesign ohne SEO

Achja, bevor ich es vergesse – Hier die Präsentation zu diesem Blogartikel:

Für weitere aufregende und hilfreiche Präsentationen folgen Sie mir auf SlideShare!

10 eiserne Regeln für hochwertiges SEO Webdesign

Es werden im Folgenden nur die absoluten Basics speziell für Webdesigner behandelt. Die letzte Warnung: Dies ist kein Guide zur OnPage-Optimierung.

NummerRegelErklärung
# 1Der Kunde ist nicht KönigProfessionelle Webseitenerstellung bedarf keinerlei Expertenmeinung vom Kunden
# 2Passendes CMS wählenCMS nach Anwendungsgebiet wählen
# 3Keine verrückten DesignsWeniger auf Kreativität, mehr auf Usability setzen
# 4Slider meidenSlider bringen meist keinerlei Nutzen, daher einfach vermeiden
# 5Einfache NavigationAuf einfachste Navigation der Webseite achten
# 6Topic PagesFür jede Leistung und jedes einzelne Produkt eine eigene Landing Page einrichten
# 7Meta DatenTitle Tag & Meta Description optimieren
# 8Wiederholende TextfragmenteBoilerplate Content gering halten
# 9Saubere URLsGut strukturiert und leicht verständlich
# 10Schnelle LadezeitenBessere Ladezeiten durch z.B. Bilder-Optimierung erreichen

1. Der Kunde ist nicht König: Oder lassen Sie die Person ohne Führerschein fahren?

Kunde ist König

Meiner Meinung nach entstehen die schlechtesten Webseiten dadurch, dass der Kunde als König behandelt wird. Aber lass uns ehrlich sein: Der Kunde hat keine Ahnung und labert nur davon was ihm gefällt. Die Anzahl der Meinungen ist also 1 und die Menge an Wissen und Erfahrung 0.

Damit kann der Kunde schon einmal nicht König sein, außer er wirft gerne Geld zum Fenster hinaus. Ich sage meinem Steuerberater auch nicht, wie er seine Arbeit machen soll. Dann gäbe es am Ende viele Tränen von meiner Seite. Webseitenerstellung ist da genauso!

Voraussetzung für eine gute Internetseite ist also, dass der Kunde versteht, dass seine Meinung nur beschränkt von Bedeutung ist. Das Ziel einer Firmenseite ist es das Unternehmen erfolgreicher zu machen und nicht dem Kunden ein warmes Gefühl zu geben.

Natürlich je nach Vereinbarung! Über Ego Webdesign will ich an dieser Stelle nicht anfangen…

2. Das CMS: Leicht zu bedienen & passend zum Anwendungsgebiet

Ein Content Management System sollte immer nach dem Anwendungsgebiet gewählt werden. Wenn eine kleine Firmenseite mit 10 bis 50 Unterseiten gemacht wird, ist TYPO3 ein absoluter Overkill („Komplex und wenig intuitiv“). Ungeachtet dessen wird TYPO3 in Österreich und Deutschland sehr häufig für diesen Zweck missbraucht.

Nein, WordPress ist kein Blogsystem. Das war es ca. vor 5000 Jahren. Willkommen in 2014! Nur mal einige unbekannte Namen, die auf WordPress vertrauen: Sony Music, Vogue, NASA,… Einen Vergleich der beliebtesten Content Management Systeme gibt es im 1&1 IONOS Digital Guide.

Achja, die Begriffe Frames, Javascript Menü und Flash sollten im Idealfall vergessen werden, sonst holt dich der Rochus.

3. Verrückte Designs: Kreativität ist gut, Usability ist besser

Ja, eine tolle, kreative Seite verzaubert den Kunden und macht ihn blind gegenüber der Wahrheit. Das Ergebnis ist zwar magisch, aber unverwendbar für Besucher und unverständlich für Suchmaschinen.

Webdesigner neigen dazu entweder immer genau das gleiche Design zu gebrauchen und lediglich die Texte und Bilder auszutauschen oder noch schlimmer: Es gibt keine Grenzen mehr und der Kreativität wird freien Lauf gelassen. Alles ist möglich, alles erlaubt.

Die entstandene Website kann zwar niemand verwenden, aber das ist den meisten Webdesignern egal, denn sie werden bezahlt und damit ist der Auftrag erledigt. Ich sage NEIN: Kreativität ist wichtig, aber Usability und damit Webstandards sind das Fundament.

Meine Buchempfehlung: Don’t make me think von Steve Krug. Eine kurze Zusammenfassung gibt es bei Search Engine Journal.

4. Gigantische Slider: Ein Trend des Grauens

Es gibt keine Vorteile von kolossalischen Slidern. Ende.

Die Inhalte werden ins Nichts geschoben. Damit mache ich weder Besucher noch Suchmaschinen glücklich. Höchstens der Kunde ist glücklich, da der Slider mit Fotos vom ihm gefüllt ist.

5. Navigation für Dummies: Logik trumpft exotische Ausdrücke

Die Navigation sollte so sein, wie es Interessenten aus der jeweiligen Niche von Konkurrenten gewohnt sind. Wenn Ihre Großmutter die Navigation versteht, ist alles im Lot.

„Fancy“ Wörter um klüger rüber zu kommen, sind nicht nur peinlich, sondern verwirren den Benutzer.

Yoda Webdesign

Verwirrung führt zu Wut, Wut führt zu Hass. Hass führt zu unsäglichem Leid – Yoda

6. Topic Pages: Jede Leistung hat einen eigenen Platz

Viele Firmenseiten haben alle Leistungen / Produkte auf einer Unterseite, wir auch. Idealerweise sollte aber zusätzlich für jede einzelne Leistung bzw. jedes einzelne Produkte eine „Landing Page“ eingerichtet werden. Hier kann das Produkt bzw. die Dienstleistung näher vorgestellt werden. Allein mit dieser Vorgehensweise ist schon viel für die Suchmaschinenoptimierung getan.

7. Meta Daten: Title Tag & Meta Description

SEOs reden immer über Tags und Meta-Elemente wie Title Tag und Meta Description, aber das hat seinen Grund. Auch neuesten Daten zu Folge ist die Click-Through-Rate von den Suchergebnissen zur Webseite ein wichtiger Ranking-Faktor.

Nein, als Webdesigner muss man kein Profi sein und alles perfekt ausfüllen, aber es sollte die Möglichkeit bestehen die Daten kinderleicht zu ändern / hinzuzufügen. Für alle Webdesigner, die sich trotzdem damit beschäftigen wollen:

8. Noise: Wiederholende Textfragmente sind ein Problem

Vermutlich ist das Problem mit duplikaten Inhalten auch in die Welt der Webdesigner vorgedrungen, jedoch machen nicht nur komplett duplikate Seiten Probleme. Textbausteine, die immer wieder auftauchen, erzeugen sogenannten Noise. Sie schmälern den Fokus der jeweiligen Unterseite und schaden somit der für Google so wichtigen Relevanz.

Falls der Textbaustein unbedingt nötig ist, einfach als Bild realisieren. Das funktioniert im Moment sehr gut, könnte aber in Zukunft von Google erkannt werden. Deswegen lieber die Informationsarchitektur von Anfang an richtig gestalten, dann sind solche Tricks nicht nötig.

9. Saubere, gut strukturierte URLs: Verständliche URLs für glückliche Besucher & Suchmaschinen

Panda URL

Sprechende URLs waren mal richtig wichtig für SEO, aber haben in den letzten Jahren deutlich an Bedeutung verloren. Dennoch machen auch heutzutage sprechende URLs durchaus Sinn, da sie für den Benutzer angenehmer zu lesen und verwenden sind. Deswegen unbedingt Clean URLs realisieren!

Dann gibt es noch Webdesigner, die glauben SEO zu beherrschen, aber einfach nur üble Überoptimierer / Spammer sind. Ihre Kreationen sehen in etwa so aus:

http://www.hotel-edelweiss.cc/tirol/hotel-4-sterne/sommer/buchen/jetzt-sofort/so-viele-keywords/wie-möglich/mehr-ist-immer-besser/

Nein nein nein, wo ist der Hausverstand? Wie würde ein „normaler“ Mensch dies realisieren?

http://www.hotel-edelweiss.cc/sommerurlaub/wandern/
http://www.hotel-edelweiss.cc/winterurlaub/rodeln/

10. Schnelle Ladezeiten: Auch eine schöne Firmenseite muss nicht langsam sein

Für manche Firmenseiten sind große Bilder und andere belastende Medien unausweichlich, weil nur so gut kommuniziert werden kann. Vollkommen verständlich und vollkommen legitim. Aber auch eine solche Unternehmenswebseite muss nicht langsam sein, sondern kann durch Caching und ein Content Delivery Network beschleunigt werden. Der Aufwand ist in jedem Fall als gering einzuschätzen.

Weiters kann die Dateigröße von Bildern kinderleicht mit kostenlosen Online-Tools reduziert werden:

Warum sind keine anderen Bildformate aufgeführt? Weil BMP im Internet nichts zu suchen hat. Ja, wir leben im Jahr 2014!

Da fehlt doch eine ganze Menge für gute OnPage-Optimierung

Stimmt, aber OnPage-Optimierung ist auch nicht Aufgabe des Webdesigners. Dafür gibt es SEO-Dienstleister. Falls Sie Webdesigner sind und trotzdem Interesse an besseren SEO-Skills haben, empfehle ich diese Anleitung von tuts+ oder gleich die volle Dröhnung von Moz.

Fehlt etwas wirklich Grundlegendes? Bitte hinterlassen Sie mir einen Kommentar. Gibt es einen Punkt, der Sie besonders aufregt? Über Ihr Feedback würde ich mich freuen.

Wenn all diese Regeln befolgt werden, hat Ihre Firmenseite eine Menge Potenzial. Wenn nicht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie nochmals für Webdesign zahlen müssen, sollten Sie den Channel Suchmaschinenoptimierung nutzen wollen. Ein Webdesigner, der nach diesen Geboten arbeitet, ist Gold wert und sollte auch dementsprechend bezahlt werden!

Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung

Webdesign ohne Suchmaschinenoptimierung? Das wird teuer

Unternehmen stecken viel Geld in die Firmenwebseite, denn sie gilt als die virtuelle Tür zu den eigenen Produkten und Dienstleistungen – da soll der erste Eindruck natürlich stimmen. Ohne eine entsprechende SEO-Strategie ist jedoch auch die schönste Website nutzlos, denn: wozu ein schickes Design, wenn keine Besucher kommen? Suchmaschinenoptimierung und Webdesign sind zwei verschiedene Dinge, gehören jedoch untrennbar zusammen.

Die Konzeption einer Unternehmenswebseite ist ein langwieriger und komplizierter Prozess, der idealerweise mit einem professionellen Partner realisiert werden sollte. Dabei gilt es, auf verschiedene Dinge zu achten:

  • Das Corporate Design sollte sich in der Webseite wiederfinden.
  • Content, wie Texte und Bildmaterial müssen bereitliegen.
  • Die Benutzerfreundlichkeit der Webseite sollte (durch entsprechende Testläufe) sichergestellt werden.

Doch damit ist die Planung noch längst nicht abgeschlossen, denn: „Reale“ Menschen, wie Kunden oder Geschäftspartner, sind nicht die Einzigen, die die Webseite besuchen – auch die Suchmaschine Google will zufriedengestellt werden, um ein besseres Google Ranking und damit mehr Besucher zu ermöglichen.

Die Kriterien, die dafür wichtig sind, sollten deshalb schon während der Planung berücksichtigt werden, um eine Integration und Umsetzung zu vereinfachen. So können auch Kosten für SEO und Webdesign eingespart werden.

Erst Design, dann SEO: warum das meist nicht der richtige Weg ist

Natürlich sollte eine Webseite in erster Linie die menschlichen Besucher überzeugen. Das Design der Webseite ist deshalb ein ganz entscheidender Faktor, der für den Erfolg der Online-Präsenz wichtig ist. Dennoch, Unternehmen, die den Gesichtspunkt SEO gleich in das Design und die Programmierung miteinfließen lassen, können Zeit und Geld sparen:

  • Unsaubere Quellcodes sind im Nachhinein nur unter großem Aufwand zu korrigieren.
  • „Falsche“ CMS-Entscheidungen können bereits von vornherein zu einem suboptimalen Ranking führen.
  • Wurden Standard-Templates genutzt, kann es sein, dass bestimmte Standardeinstellungen gegen das Ranking arbeiten.

All diese Punkte greifen tief in die Potenziale der Onpage-Optimierung ein und können die Webseite im schlimmsten Fall ins unternehmerische Abseits stellen. Nun könnten die Betreiber der Webseite auf folgenden Gedanken kommen – OnPage-Optimierung vernachlässigen und stattdessen auf die OffPage-Optimierung setzen. Richtig ist, dass die Offpage-Optimierung sehr viel größere Impulse für das Ranking setzen kann, beispielsweise durch:

Backlinks

Backlinks von anderen Webseiten haben starken Einfluss auf die Positionierung innerhalb der Suchergebnisse. Je näher das Thema und je größer der Einfluss der verlinkenden Webseite, desto größer ist der Einfluss des Backlinks.

Backlinks erreichen Seitenbetreiber beispielsweise durch die Platzierung von Gastartikeln oder besonders hochwertigen eigenen Content, auf die andere Webseitenbetreiber gerne verlinken. Aber auch selbst kann man Hand anlegen… Hier finden Sie 10 kostenlose Linkquellen auf einen Blick.

Signale aus sozialen Netzwerken

Facebook, Google+ oder Twitter werden höchstwahrscheinlich in Zukunft das Ranking einer Webseite durch Erwähnungen, wie Likes, +1, Retweets und andere Signale beeinflussen. Qualitativ hochwertige Präsenzen sind deshalb auch ein Teil der Offpage-Optimierung, um die Anzahl der „Social Signals“ zu erhöhen. Social Media SEO nennen wir das Ganze.

Die Offpage-Optimierung ist nicht umsonst die Königsdisziplin der SEO. Das große Aber kommt jedoch noch: Die Onpage-Optimierung legt den Grundstein jeder Optimierungsstrategie. Stimmt sie nicht, so ist auch jede Offpage-Optimierung nur halb so effektiv – wenn überhaupt.

Das Problem ist einfach die „schlechte“ Programmierung der Webseite, die Google Crawler unter Umständen ausschließt, wichtiges Potenzial ungenutzt lässt und zahlreiche weitere SEO-Fehler begeht.

Eine gleichzeitige Konzeption unter den Gesichtspunkten SEO und Webdesign ist deshalb der ideale Weg – allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass alles verloren ist, wenn das Webdesign ohne SEO-Hintergedanken erfolgt ist.

Wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist: SEO-Kriterien, die Webseiten-Betreiber prüfen sollten

Oftmals werden Webseiten schön designt und online gestellt, nur um dann festzustellen: Die Zugriffszahlen sind im Keller und innerhalb der ersten Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs) von Google & Co. taucht die Internetpräsenz auch nicht auf.

Klar ist nun: Ein SEO-Profi muss her, der das Kind aus dem Brunnen holt. Die SEO einer Webseite ist dabei ebenso kompliziert und langwierig, wie das Design selbst. Die Erfolge, die damit erzielt werden können, sprechen jedoch für sich:

  • Bessere Google Rankings (mehr Sichtbarkeit online)
  • Mehr Webseiten-Zugriffe
  • Höhere Conversion Rates (Käufe, Kontaktaufnahmen etc.)

Um dies zu erreichen, schaut sich der SEO-Dienstleister das Gerüst hinter der Webseite an und nimmt entsprechende Optimierungen vor – einige davon sind schnell umgesetzt, andere brauchen viel Zeit:

  • Meta-Tags: Die Meta-Tags werden von Suchmaschinen ausgelesen und sollten deshalb individuell für die Webseite geschrieben werden und entsprechende Keywords enthalten.
  • Bilder und Grafiken: Alles, was nicht in Worten beschrieben ist, kann von Suchmaschinen nicht ausgelesen werden – entsprechende Dateinamen, alt- und title-Attribute und umliegender Text für Bilder schaffen hier Abhilfe.
  • Quellcode: Unsaubere Quellcodes können bereits den Zugriff der sogenannten Google Crawler, die die Webseite durchsuchen und deren Relevanz zu einem bestimmten Thema bewerten, verhindern bzw. verschlechtern. Entsprechende Optimierungen und Entfernung von Barrieren sind für den Erfolg im Internet ganz entscheidend.

Vor allem der letzte Punkt ist der wohl kritischste Schritt während des Optimierungsprozesses – und gleichzeitig der umfangreichste. Je weniger SEO beim Design und der Konzeption ein Thema war, desto schwerer wird die anschließende Optimierung.

SEO ohne ansprechendes Webdesign, ansprechendes Webdesign ohne SEO: In beiden Fällen werden Webseiten-Betreiber keinen Spaß an Ihrer Internetpräsenz haben, da immer etwas fehlt – entweder die Besucher, die über Google auf die Webseite finden sollen oder ein packendes Erscheinungsbild, das die Besucher davon überzeugt, was die Unternehmung anbietet. SEO und Webdesign gehören deshalb eng miteinander verknüpft, und das idealerweise schon während der Konzeption der Webseite – Online-Erfolge lassen so nicht mehr lange auf sich warten.

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