Co-Occurence

Dass herkömmliches Linkbuilding ein wichtiger Google Ranking-Faktor ist, ist längst kein Geheimnis mehr. Aufgrund der vielen SPAM-Taktiken feilt Google jedoch ständig an seinen Algorithmus, um den Nutzern ein noch besseres Suchergebnis zu liefern – die Co-Occurence ist ein Teilergebnis davon. Sie beschreibt die räumliche Nähe zwischen der verlinkten Webseite und anderen themenrelevanten Keywords innerhalb eines (Ab-)Satzes.

Co-Occurence: ein wichtiger Google Rankingfaktor

Co-Occurence ist ein heiß diskutiertes Thema unter SEO-Profis. Viele von ihnen setzen Co-Occurence mit der sogenannten Co-Citation gleich. Andere sind sich einig, dass es hier kleine, aber feine Unterschiede gibt.

In beiden Fällen geht es darum, die Relevanz der Webseite zu einem bestimmten Thema zu erhöhen. Die Themenrelevanz wird durch entsprechende Keywords eingegrenzt – und genau hier setzt das Co-Occurence Prinzip an. Nehmen wir evergreenmedia.at als Beispiel:

  • Auf evergreenmedia.at geht es um Suchmaschinenoptimierung.
  • Suchmaschinenoptimierung ist also ein Keyword.
  • Nun wird jedoch nicht evergreenmedia.at mit den Ankertext „Suchmaschinenoptimierung“ verlinkt, da diese überoptimierten Linktexte nicht mehr so zielführend sind, wie früher.
  • Stattdessen lautet der gesamte Satz „Suchmaschinenoptimierung ist für evergreenmedia.at sehr wichtig“.

Da das wichtige Keyword „Suchmaschinenoptimierung“ in der Nähe des eigentlichen Links platziert wird, ist es für die Google Crawler einfacher, die Themenrelevanz zwischen dem Unternehmen bzw. der Webseite und dem Keyword zu erkennen.

Dank des Verzichts auf den Ankertext und der Verlinkung der Brand ist der Backlink zusätzlich natürlicher – und für Google damit ein Indikator, dass evergreenmedia.at für das Keyword Suchmaschinenoptimierung wichtig ist und im Ranking weiter oben erscheinen sollte.

Aktualisiert am 20.05.2015