SEO-Trends 2020

seo 2020

Nein, auch 2020 muss das SEO-Rad nicht vollkommen neu erfunden werden. Was bisher wichtig war, wird nicht von heute auf morgen ĂŒber Bord geworfen werden, auch dann nicht, wenn sich der Fokus eventuell verschiebt. Aber auch neue SEO-Trends zeichnen sich ab.

Du willst wissen, wie du 2020 bei Google PlĂ€tze gut machst? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben die wichtigsten Erfolgsfaktoren fĂŒr SEO in 2020 fĂŒr dich zusammengetragen. Obendrauf gibt’s auch noch eine praktische Checkliste.

2020 könnte das Jahr werden, in denen die großen Änderungen wie Mobile First Indexing, Voice Search und RankBrain ihre volle Durchschlagskraft entfalten.

In diesem ĂŒbertrieben umfangreichen Ratgeber schauen wir uns die wichtigsten Themen und Trends fĂŒr SEO in 2020 an. Auch ein paar Buzzwords dĂŒrfen selbstverstĂ€ndlich nicht fehlen. GrundsĂ€tzlich Ă€ndert sich aber wie immer weniger als man denkt.

Du willst direkt mehr zu Mobile First und RankBrain wissen? Dann schau bei unseren Ratgebern vorbei!

Ja, Google wird besser darin, die Nutzerzufriedenheit zu messen. Dass Google diesen Weg geht, wissen wir jedoch schon mindestens seit 10 Jahren.

Die Grundlagen bleiben daher immer gleich: 

Keyword-Recherche, Suchintention treffen, Keyword-Abdeckung & Topic Clusters, Backlinks aus seriösen Quellen, etc.

Wie immer glauben alle, dass sich durch den Fokus der Core Updates auf E-A-T alles Ă€ndert, dabei bevorzugt Google nur nach und nach seriöse Seiten noch mehr. In diese Richtung ging es doch schon immer? 😂

Alles noch Neuland fĂŒr dich? Dann empfehle ich dir unsere Ratgeber zu Keyword-Recherche, Suchintention, Backlinks und E-A-T!

Viel Spaß, und zum Einstieg direkt ein kurzes Überblicks-Video zu SEO heute!

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Nutzerzufriedenheit & Google RankBrain

2015 hat Google erstmals angekĂŒndigt, eine KI zu verwenden, die in Sachen Algorithmus stetig dazu lernt. 2018 spielten dabei sogenannte UX-Signale (User Experience) eine herausragende Rolle.

Und die Bedeutung von RankBrain wird voraussichtlich weiter zunehmen. Das hat zur Folge, dass es wichtiger und wichtiger wird, die ultimative User Experience zu kreieren.

Wie Googles Gehirn funktioniert? Im Grunde in vier ganz einfachen Schritten:

  • Testen: Was möchten User*innen sehen?
  • Speichern: Wie lang haben sie sich was angesehen?
  • Wiederholen: LĂ€sst sich dieser Eindruck verifizieren?
  • neues Ranking

Ein Beispiel zur Verdeutlichung: Stell dir vor, du planst einen gemĂŒtlichen Brunch mit der ganzen Familie. Vielleicht am 1. JĂ€nner 2020, also am Neujahrstag nach einer langen Nacht, um beim Thema dieses Beitrags zu bleiben. Was machst du also?

Richtig: Du googlest so etwas wie â€šBrunch vorbereiten.‘ In der organischen Suche scheint nun an erster Stelle ein Forenbeitrag auf, an zweiter Stelle folgen Rezepte fĂŒr den gemĂŒtlichen Brunch, dein Blick bleibt an der dritten Stelle hĂ€ngen, schließlich willst du so wenig Stress bei der Vorbereitung wie möglich und liebst deinen Schlaf.

Wie Google RankBrain funktioniert

Was macht Google, wĂ€hrend du dir in Ruhe den Seiteninhalt zu GemĂŒte fĂŒhrst?

Die Suchmaschine bemerkt, dass du #3 ausfĂŒhrlich unter die Lupe nimmst und misst, wie viel Zeit du auf der Seite verbringst. Dann speichert es das Ergebnis und gibt der Seite einen kleinen Push. Andersherum: Wenn du auf #1 klickst und feststellst, dass das Ergebnis nicht deiner Vorstellung entspricht (oder einfach schlecht geschrieben ist), wird auch das von Google festgehalten.

Was bedeutet das fĂŒr deine SEO-Bestrebungen 2020? 

Klickraten (CTR) und Dwell Time werden noch wichtiger. Und das wirkt sich aus. 

Title Tag und Meta Description sollen dem oder der User*in bereits bei dem Versuch weiterhelfen, herauszufinden, ob deine Seite fĂŒr die Frage relevant sein könnte. Gleichzeitig dĂŒrfen sie gerne im Wording emotional und kraftvoll daherkommen.

Wenn deine Einleitung so gestaltet ist, dass User*innen innerhalb der ersten SĂ€tze das GefĂŒhl haben, du weißt genau, wovon du sprichst und wonach sie suchen, hast du sie am Haken und sie werden gerne auf deiner Seite bleiben. Dann solltest du ihm In-Depth Content liefern

Circa 2000+ Wörter empfehlen viele amerikanische Expert*innen (wir sind der Meinung, du solltest eher darauf achten, was derzeit rankt bzw. was im Interesse deiner Zielgruppe ist). Auf jeden Fall sollte dein Text alles Wichtige abdecken und dabei die Konkurrenz in den Schatten stellen.

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Trotzdem gilt natĂŒrlich:

  • AbsĂ€tze, die sich ĂŒber zehn Zeilen erstrecken,
  • ein unĂŒbersichtlicher Aufbau ohne Struktur und
  • Text ohne Bilder, der die Leser*innen erschlĂ€gt,

…sind nicht empfehlenswert. Stattdessen solltest du…

  • deinen grandiosen Inhalt in kleine, ĂŒbersichtliche Teile herunterbrechen. 
  • es den User*innen mit Sprungmarken oder einem Inhaltsverzeichnis ermöglichen, zu den Inhalten zu springen, die fĂŒr sie wirklich relevant sind.

Stelle deine Zielgruppe, deine Nutzer*innen zufrieden und das Problem mit den Google Rankings wird sich (grĂ¶ĂŸtenteils) von selbst lösen.

Content First

Du merkst: Content wird nicht so schnell an Bedeutung verlieren. Im Gegenteil, Google misst inzwischen nicht mehr nur die Parameter deines Inhalts, sondern bewertet auch nach Kriterien wie die Lesbarkeit deines Textes.

Im Grunde arbeiten wir also nicht mehr nur in der Suchmaschinenoptimierung. Wir sind vielmehr mit der Mission Nutzerzufriedenheit unterwegs.

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Damit einher geht eine verĂ€nderte Content-Strategie.

Wie kommt man zu so einer Strategie? Alles Wichtige kannst du im Content-Strategie-Ratgeber nachlesen!

Das Zeitalter des Keyword-Stuffing ist schon seit lĂ€ngerem Geschichte. Abgelöst wird es mehr und mehr von der semantischen Suche. Auch Titel spielen dementsprechend eine immer wichtigere Rolle.

Deine Leitfragen fĂŒr 2020 in puncto Content Optimization lauten: Welche Fragen haben die Kund*innen in deiner Welt? Wie kannst du diese Fragen beantworten?

Was Kund*innen wirklich wollen

Es geht also darum, die Suchintention der User*innen voll zu verstehen, zu erfassen und umzusetzen. Nur wenn sie vollends zufrieden sind, ist Google es auch.

Die Inhalte fĂŒr On- und OffPage-Optimierung sind natĂŒrlich besonders vom Strukturwandel hin zu Mobile First, Voice Search und Konsorten betroffen. Umso wichtiger ist es, dass du dich darauf verstehst, an der richtigen Stelle des Marketing Funnels anzusetzen und den oder die User*in an der Hand zu nehmen, um ihn bzw. sie einen Schritt weiterzubringen.

Indikator SERPS

Die organischen Suchergebnisse sind dabei Ă€ußerst aufschlussreich. Deine Analyse wird in Zukunft um einige Punkte erweitert werden. Bisher lauten die Fragen:

  • Wer rankt in den Top 5?
  • Welche Inhalte/welche Themen ranken?

Die eigenen Inhalte orientieren sich in LĂ€nge und inhaltlicher Gestaltung genau daran. Und das ist wichtig und richtig so. Die (neuen) Fragen fĂŒr 2020 sind:

  • Welche Art von Content rankt (z. B. Fließtext, Tabellen, Videos)?
  • Gibt es eine Content-LĂŒcke, also Inhalte, die nĂŒtzlich sind fĂŒr den Benutzer, aber von der Konkurrenz nicht abgedeckt werden?
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Die ganz normale Text-Bild-Kombi wirkt ein wenig verstaubt in Anbetracht ĂŒbersichtlicher Infografiken und vieler Videos (die ĂŒbrigens immer wichtiger werden). Eine liebevolle Aufbereitung der Inhalte ist also unabdingbar.

Bereits erwĂ€hnt haben wir, dass dein Content in die Tiefe gehen soll. Schließ dabei auch etwaige Informations- und WissenslĂŒcken der User*innen mit Inhalten, von denen sie eventuell nicht einmal wussten, dass sie sie benötigen.

Das Augenmerk sollte dabei auch darauf gerichtet sein, das Konsument*innenverhalten in deine Gleichung mit einzuberechnen: User*innen haben eine kurze Aufmerksamkeitsspanne. Sie möchten von den fĂŒr sie wichtigsten und relevantesten Informationen bis zu den interessanten Fakten gefĂŒhrt werden, die dabei aber nicht lebenswichtig sind.

Themencluster & Siloing: Der Weg zur Content-Strategie 2.0

Einzelne, Keyword-basierte Artikel entsprechen nicht mehr dem Geist der Zeit in Sachen Content-Strategie: In-depth Content bzw. holistischer Content sind die Nachfolger.

ZusĂ€tzlich sind sogenannte Topic Clusters eine geniale Möglichkeit, verschiedene Artikel und Themen miteinander in Beziehung zu setzen â€“ und zwar so, dass auch Google es mitbekommt.

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Beginne mit einem Cornerstone Content, der in seiner Thematik relativ allgemein gehalten ist.

Davon ausgehend wird eine ganze Reihe weiterer Inhalte erstellt, die inhaltlich miteinander in Verbindung stehen. Sie werden ĂŒber interne Verlinkungen mit dem Cornerstone Content verknĂŒpft und damit dessen Stellung als AutoritĂ€t gestĂ€rkt.

Deine Seite ist bereits inhaltlich unglaublich gut aufgestellt?

Nimm dir zu Beginn des neuen Jahres die Zeit, um deine Inhalte auf Herz und Nieren zu prĂŒfen. Ist noch immer alles aktuell und relevant? Gibt es etwas, was die Konkurrenz inzwischen besser macht? In beiden FĂ€llen solltest du deine Inhalte anpassen. Diese VerĂ€nderungen nehmen hĂ€ufig nicht viel Zeit in Anspruch, können aber eine große Wirkung haben.

Eine Anleitung, wie du so einen Check am besten machst, gibt’s in unserem Content-Audit-Ratgeber!

Bisher war „Content is king“ nur ein leerer Slogan. Heute ist die Investition in Premium-Content tatsĂ€chlich sinnvoll.

E-A-T

Kennst du das Akronym E-A-T? Es steht fĂŒr Expertise (Expertenwissen), Authoritativeness (AutoritĂ€t) und Trustworthiness (GlaubwĂŒrdigkeit).

Wer das Update im August 2018 mitbekommen oder sogar die Auswirkungen am eigenen Leib zu spĂŒren bekommen hat, weiß, wie wichtig diese Faktoren fĂŒr Google sind.

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Es ist eine beinahe philosophische Fragestellung, was nun tatsĂ€chlich glaubwĂŒrdig ist. Betrachtet man die Suchergebnisse, bemerkt man, dass insbesondere Markenseiten einen guten Stand haben. Sie haben Wiedererkennungswert und werden von Benutzer*innen gerade deshalb als vertrauenswĂŒrdig eingestuft.

Was bedeutet das also fĂŒr dich und deine Webseite?

In Zeiten von Fake News wird es immer wichtiger, dass User*innen und Suchmaschine sehen können, wer der bzw. die Autor*in eines Beitrags ist. Expertenwissen verschafft AutoritĂ€t. Positionier dich dementsprechend als Experte in deiner Branche und lege fundiertes Wissen an den Tag.

AutoritĂ€t lebt zudem mehr denn je davon, dass andere deine Inhalte so schĂ€tzen, dass sie sie teilen. Gut gemachter und ausfĂŒhrlicher Evergreen Content ist prĂ€destiniert dafĂŒr, im Laufe der Zeit mehr und mehr Backlinks anzusammeln.

Und natĂŒrlich gilt fĂŒr brandneuen und daueraktuellen Inhalt: Wenn du die Probleme deiner User*innen besser löst als irgendjemand sonst, ist dein Wissen absolut teilbar – und das manchmal sogar ganz ohne Outreach.

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Vertraust du einem Text, zu dem der oder die Autor*in weder mit seinem/ihrem Namen noch mit seinem/ihrem Gesicht stehen will?

Sprachsuche (Voice Search)

Alexa, Siri, Google Assistant und wie die digitalen Assistenten alle heißen verĂ€ndern die Art und Weise, wie wir Dinge suchen, enorm.

Schon kleine Kinder wachsen mit der mobilen Suche, Fragen und Anweisungen an die kĂŒnstliche Intelligenz zu Hause (Stichwort: „Alexa, was ist 1+1?“) auf. 41% aller Erwachsenen und sogar 55 % der Teenager suchen mindestens einmal am Tag ĂŒber die Sprachsteuerung. Tendenz steigend: Bis 2020 könnte ca. die HĂ€lfte aller Suchanfragen ĂŒber Voice Search gestellt werden.

Bisher haben viele SEOs mit dem Thema ein wenig gefremdelt und versuchen es nach wie vor eher zu meiden. SpÀtestens 2019 solltest allerdings auch du dich auf den gar nicht mehr so neuen Trend einlassen, denn die Sprachsteuerung revolutioniert so einiges.

Eine Studie zu den potentiell-wichtigen Rankingfaktoren zeigt, worauf Google vielleicht sogar schon ab nĂ€chstem Jahr vermehrt achten wird und was das fĂŒr deine Seite heißen wĂŒrde:

Content und Voice Search

AuffĂ€llig ist in erster Linie, dass dein Content in Zukunft besser ranken muss, um von Google berĂŒcksichtigt zu werden. Ca. 75 % der Ergebnisse aus der Sprachsteuerung sind in den Top 3 der Suchergebnisse zu finden.

Besonders groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass deine Seite von Google zitiert wird, wenn dein Inhalt bereits in einem Featured Snippet aufscheint.

Der Content selbst ist hĂ€ufig sehr lang und ausfĂŒhrlich, Google scheint also auch TextlĂ€nge bis zu einem gewissen Grad als QualitĂ€tsmerkmal anzuerkennen.

Mehr zur perfekten SEO-TextlÀnge im Video:

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Ob es sich auf Dauer auch auszahlt, den Content so aufzubereiten, dass er gesprochener Sprache nahe kommt? Also eine Art Plauderton fĂŒr deine Webseite? Das wird sich wohl noch herausstellen. Wenn es zu deiner Seite und deinem Image passt, ist es aber mit Sicherheit kein schlechter Ansatz.

Auch die Keywords, nach denen du dich in Zukunft richtest, sind andere:

Da sind sie wieder, die Longtail-Keywords. Diesmal verpackt in Frage-Keywords mit dazu passender Antwort, sodass Google schnell und zielgerichtet auf Fragen antworten kann. Übrigens: Die durchschnittliche Voice Search-Antwort besteht aus 29 Wörtern und ist dabei ziemlich kurz und prĂ€gnant.

Die Nase vorn haben mit schnellen Ladezeiten

Die Google-Philosophie lautet, Menschen so schnell wie möglich die Antworten auf ihre Fragen zu prĂ€sentieren. Das trifft allem Anschein nach auch auf die Sprachsuche zu:

Mit 0,54s liegt die durchschnittliche Time to First Byte (TTFB) fĂŒr ein Suchergebnis in der Sprachsteuerung deutlich unter dem Schnitt einer normalen Webseite.

Der Voice-Search-Algorithmus hat also unter UmstĂ€nden die Ladegeschwindigkeit als wichtigen Ranking-Faktor. Wenn du hier PlĂ€tze gut machen willst, sollte deine Seite so schnell wie möglich in das neue Jahr starten – und das wortwörtlich.

Es sind dementsprechend vor allem Themen, die du auch ansonsten in unseren Empfehlungen fĂŒr 2019 findest. Google bevorzugt fĂŒr Voice Search Webseiten mit hoher AutoritĂ€t. Zudem steigt die Wahrscheinlichkeit, berĂŒcksichtigt zu werden, weiter, wenn deine Seite mit HTTPS gesichert ist.

Auf jeden Fall lohnt es sich, das Thema offensiv anzugehen und so (quasi) von der ersten Stunde an mit dabei zu sein.

In der DACH-Region ist die Sprachsuche noch nicht ganz angekommen, aber Vorsicht ist besser als Nachsicht.

Die schlechte Nachricht zuerst: Je nach EndgerĂ€t (Tablet, PC, Smartphone) verlieren die organischen SERPs mehr und mehr an Bedeutung bzw. Traffic verteilt sich einfach deutlich schlechter.

Neben der Tatsache, dass zum Beispiel in der mobilen Suche Google Ads um einiges dominanter sind als in der Desktop-Version, ĂŒbernehmen auch andere Features in Zukunft wichtige Funktionen.

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#0 is the new #1

Die (mutmaßliche) Bedeutung von Featured Snippets fĂŒr die Voice Search haben wir bereits erlĂ€utert.

Und auch sonst gilt: Position 0 ist eine extrem gute Ausgangslage, mit der viel Traffic generiert werden kann. Sie stehen damit noch vor der organischen #1. Hier finden sich Featured Snippets wieder, die als Absatz, Liste oder Tabelle angezeigt werden können.

FĂŒr Deutschland (und vergleichbar auch in anderen LĂ€ndern der DACH-Region) spielen sogenannte Hervorgehobene Snippets – so die deutsche Bezeichnung von Google – mit ca. 3 % Vorkommen laut Semrush bisher noch eine untergeordnete Rolle.

Vergleicht man diesen Wert allerdings mit dem US-amerikanischen Markt, ist durchaus wahrscheinlich, dass mehr und mehr Featured Snippets der organischen Suche den Rang streitig machen werden.

Google Features mit Sichtbarkeitsboost

Auch andere Features von Google ĂŒbernehmen immer wichtigere Funktionen und werden stetig weiterentwickelt. Es lohnt sich also, hier nachzuziehen. Content, der vor allem audio-visuell dargestellt wird, wird seit Juni 2018 vermehrt als Video-Karussell zusammengefasst und angezeigt. 

Videos werden in Zukunft an Bedeutung weiter dazugewinnen â€“ hier eröffnet sich also ein Zukunftsmarkt fĂŒr viele Branchen. Zeit, auf den Zug aufzuspringen.

Weitere Funktionen wie die People-Also-Ask-Box bzw. im deutschsprachigen Google die Anzeige von ‚Nutzer suchen auch nach‘ (direkt unter dem Ergebnis) eröffnen wunderbare Möglichkeiten, einen Platz zu ergattern.

In der Box zeigt Google hĂ€ufig gestellte Fragen inkl. Antworten. Diese Informationen solltest du fĂŒr deine Inhalte nutzen!

Nutzer fragen auch Box

Hyperlokal – hypergesucht

Mit Hilfe einer Wissensdatenbank – der sog. Knowledge Graph â€“ erstellt Google eine systematische Übersicht ĂŒber alle Informationen (ein Knowledge Panel) zu einem Thema, einer Person oder einem Ort. Das ist besonders hilfreich fĂŒr die lokale Suche und wird an Bedeutung weiter zunehmen.

Das Local Snack Pack wird ebenfalls wichtiger und spielt vor allem in der mobilen Suche eine Ă€ußerst wichtige Rolle.

Im Moment liegt der Anteil in den Top 20 bei ca. 15 %. Wie bei allen bisherigen Trends gilt aber auch hier: Tendenz steigend und nicht zu unterschĂ€tzen. Vor allem dann, wenn du auf Kund*innen aus deiner Stadt oder Region angewiesen bist – oder positiver formuliert: sie deine Zielgruppe sind – solltest du auf jeden Fall sicherstellen, dass du lokal gefunden werden kannst und möglichst viele Informationen ĂŒber dein Unternehmen zur VerfĂŒgung stehen.

Wie du das am besten anstellst, erfÀhrst du im Local-SEO-Ratgeber!

Der Ansatz einer Strategie

Das ist ja alles schön und gut, aber wie soll deine Webseite den Sprung in diese SERP-Funktionen schaffen? Einige grundlegende Fragen können dir dabei helfen:

  1. WofĂŒr ranke ich bereits?

Wenn du schon einmal weißt, welche Keywords ‚gut laufen‘, ist das die ideale Ausgangsposition. Mach dir das Ranking zunutze, um auf eine 0er-Position zu schielen.

  1. Welche SERP-Funktionen gibt es in meiner Nische?

Bevor du das tun kannst, musst du dich allerdings erst einmal umsehen. Es ist unrealistisch, mit einer Antwort in einer Antwortbox zu landen, wenn es in deinem Bereich schlicht keine Featured Snippets gibt. In der Möbelbranche gibt es beispielsweise kaum Featured Snippets, Videos zum korrekten Aufbau oder Einkaufsergebnisse hingegen durchaus.

Auf der Jagd nach Google Featured Snippets helfen dir Tools wie Ahrefs dabei, herauszufinden, bei welchen Keywords ĂŒberhaupt Featured Snippets angezeigt werden.

Google Featured Snippets

Hast du einmal herausgefunden, welche Möglichkeiten du hast, kannst du jetzt den perfekten Snippet Bait erstellen.

Textparagraphen haben im Normalfall eine LĂ€nge von 40-60 Wörtern und beantworten kurz und prĂ€zise eine Frage. Auch Tabellen oder Listen können den Sprung in die Antwortbox schaffen.

Hier gilt: Probieren geht ĂŒber Studieren. Featured Snippets werden aber 2019 mit Sicherheit an Bedeutung zunehmen.

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Strukturierte Daten

Manchmal hat man das GefĂŒhl, dass sich Title Tags, Meta Descriptions und ausgefuchste Snippets kaum lohnen. Schließlich macht Google damit sowieso, was es will. Das ist so allerdings nicht ganz richtig. Hier kann man immer noch vieles richtig machen – und so manches falsch.

Eine der vielen Folgen von Voice Search und Mobile First Index ist der Fokus auf Rich Snippets.

Wer hier die richtigen Markups im Quelltext festlegt, wird von Google dadurch belohnt, dass verschiedenste Informationsarten angezeigt werden und Benutzer*innen dabei geholfen wird, sich auf deine Seite zu verirren – vorausgesetzt, sie ist genau das, was gesucht wurde.

Mögliche Zusatzinformationen sind zum Beispiel:

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Strukturierte Daten sind kinderleicht zu implementieren und haben so viel Potenzial. Trotzdem machen es (fast) nur die großen Brands.

Technische SEO

Die meisten der bisherigen Tipps bezogen sich auf den Inhalt deiner Webseite. Und um es noch einmal in aller Deutlichkeit zu sagen: Mit herausragendem Content findest du dich auf der Gewinnerseite der Suchmaschinenoptimierung wieder. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass die technische SEO keine Rolle (oder auch nur eine untergeordnete Rolle) spielt.

Apropos: Hier geht’s zu mehr als 30 weiteren hilfreichen SEO-Tipps!

Hier erwarten uns einige Anpassungen, auf die du dich jetzt schon vorbereiten solltest.

Turboantrieb fĂŒr deine Website

Wir haben es bereits erwĂ€hnt (s. Voice Search) und werden es wieder ansprechen (vgl. Mobile First), aber fĂŒr Google gilt: Schneller ist besser! 

Besonders essentiell ist eine rasante Aufbaugeschwindigkeit fĂŒr den Aufbau auf mobilen EndgerĂ€ten. Aber auch die gute alte Desktop-Version sollte im besten Fall nicht vernachlĂ€ssigt werden.

Zeit einsparen kannst du, indem du…

  • Bilder möglichst wegrationalisierst (auch wenn das nicht gut fĂŒr das Design ist!),
  • ein geschicktes Bildformat wĂ€hlst (WebP beispielsweise ist deutlich kleiner als JPEG oder PNGs)
  • Bilder vorladen lĂ€sst.

ZusĂ€tzlich bedarf es natĂŒrlich einer Analyse, was deine Seite so langsam macht (WebPageTest.org).

Denkbar ist ĂŒbrigens, dass Google frĂŒher oder spĂ€ter damit beginnen könnte, Seiten mit einer Ladezeit von ĂŒber X Sekunden abzustrafen. Lieber jetzt darum kĂŒmmern!

Sicherheitsdenken großgeschrieben

Bereits dieses Jahr hat die komplette Umstellung von Google Chrome auf https begonnen. Wer noch nicht so weit ist, fĂŒr den ist es langsam an der Zeit, den Umbau zu wagen. Google hat das Protokoll schon 2014 als Rankingfaktor bestĂ€tigt – und kĂŒrzlich ernst gemacht mit der Umsetzung.

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Dementsprechend wichtig ist die Umstellung als mittelfristige Zukunftsplanung, damit nicht auch vor dem Besuch deiner Webseite eine Sicherheitswarnung steht, von der viele Leute sich durchaus abschrecken lassen.

Auch andere Maßnahmen fĂŒr die Sicherheit einer Webseite sind durchaus denkbar.

Dazu gehören beispielsweise Blockchains, die sich im Zusammenhang mit KryptowĂ€hrungen einen Namen gemacht haben. Ob und welche Rolle sie spielen werden, steht allerdings noch in den Sternen, insbesondere da es durchaus gute Alternativen gibt.

Zugang gewÀhren

Eigentlich ist es die Grundlage erfolgreicher Suchmaschinenoptimierung und dennoch sei es an dieser Stelle noch einmal erwĂ€hnt. Auch deshalb, weil du hier das Stichwort ‚Mobile First‘ nicht aus dem Blick verlieren darfst (dazu gleich noch mehr): 

Sorg dafĂŒr, dass deine Seite fĂŒr den Googlebot vollstĂ€ndig zugĂ€nglich ist.

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Die erste Hausaufgabe, die du dabei erledigen solltest, ist die Beseitigung sĂ€mtlicher Crawling-Fehler.

Das können Webseitenfehler wie Probleme mit deinem Server oder der robots.txt-Datei (die gibt an, welche Seiten gecrawlt bzw. nicht gecrawlt werden sollen), aber auch URL-Fehler sein.

Achte auf funktionierende und saubere Weiterleitungen (keine Ketten). Nutz den Jahreswechsel vielleicht auch einfach mal dazu, aufzurĂ€umen und die Sitemaps von Altlasten zu befreien (also falsche URLs zu entfernen).

Technische SEO ist vor allem bei großen Shops wichtig. Kleinere WordPress-Websites stehen meist schon gut da bzw. profitieren wenig von Verbesserungen.

Mobile First

Jetzt aber wirklich: die Stunde des Mobile First

Und damit sind wir auch schon bei der Neuerung, die seit langem angekĂŒndigt ist und 2018 StĂŒck fĂŒr StĂŒck umgesetzt wurde, sodass du spĂ€testens 2019 deine Webseite anpassen solltest. Mobile First Indexing ist ein Trend, der nicht so bald einfach wieder von der BildflĂ€che verschwinden wird.

Mobile EndgerĂ€te haben lĂ€ngst das Suchverhalten der Benutzer*innen verĂ€ndert. Die Zahl der Suchanfragen ĂŒber Smartphones & Co. liegt inzwischen ĂŒber denen der Desktop-Suche.

Worauf muss ich bei Mobile First achten?

Google hat also nun den Epochenwechsel vollzogen. Seit dem Sommer 2018 crawlt der Googlebot als erstes deine mobile Seite (gilt fĂŒr die meisten halbwegs optimierten Websites), die Desktop-Version ist in Zukunft nachgereiht. Die Ranking-Signale liest Google von der mobilen Version ab.

Was bedeutet das fĂŒr dich in Sachen SEO?

Wenn du bisher mit einer getrennten mobilen Seite gearbeitet hast, solltest du jetzt ernsthaft in ErwĂ€gung ziehen, deine Seite auf Dynamic Serving oder als responsive Website umzustellen.

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Das hat den großen Vorteil, dass keine Inhalte der Desktop-Version (und damit auch keine internen Verlinkungen) verloren gehen. Aber es bedeutet natĂŒrlich genauso, dass nicht jedes Designelement deiner Webseite auch mobil ĂŒberzeugt, sodass du hier unter UmstĂ€nden Anpassungen vornehmen musst.

Strukturierte Daten mĂŒssen in Zukunft nicht mehr nur in der Desktop-Version in aller VollstĂ€ndigkeit vorliegen. Sie mĂŒssen außerdem mobil vorhanden sein, um sicherzustellen, dass tatsĂ€chlich alles gefunden wird, was deine Seite ausmacht.

Das gilt vor allem fĂŒr den Content auf deiner Seite. WĂ€hrend auf mobilen Seiten bisher oft eine gekĂŒrzte Variante des Inhaltes angeboten wurde, manches so gar nicht vorhanden war, solltest du jetzt dringend darauf achten, dass mobile und Desktop-Version einander möglichst entsprechen.

Ladezeit ist auf mobilen EndgerÀten noch kritischer

Wichtig ist auch die Ladegeschwindigkeit auf dem mobilen EndgerĂ€t. Gerade dann, wenn eine Website nicht ĂŒber WLAN, sondern mobile Daten aufgerufen wird, spielt Geschwindigkeit eine enorm wichtige Rolle.

Schließlich kennen wir das ja von uns selbst: Haben wir nur Edge, ist jede Suchanfrage etwas schmerzhaft. Laden dann noch die Grafiken und Bilder einer Seite empfindlich langsam, kehren wir frustriert zur Suche zurĂŒck und wĂ€hlen eine andere Webseite, um Informationen einzuholen.

Google belohnt aus diesem Grund Geschwindigkeit mit besseren Rankings

Accelerated Mobile Pages (AMP) sind anhand eines Blitzsymbols neben dem Suchergebnis zu erkennen. Wer mit einer News-Seite bei Google News aufscheinen möchte, tut gut daran, AMP fĂŒr sich zu nutzen – hier ist Lichtgeschwindigkeit (natĂŒrlich nicht wortwörtlich verstanden) quasi ungeschriebenes Gesetz. Wir verwenden beispielsweise fĂŒr unseren Blog AMP.

Allerdings eignet sich die HTML-Variante nicht fĂŒr alle Formate, da komplexere Features fehlen (immerhin ist es eine abgespeckte Version).

Trotzdem: Wenn du die Möglichkeit hast, die Ladegeschwindigkeit zu reduzieren, nutze sie.

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Die Belohnung, die winkt, ist durchaus vielversprechend. Gerade in den Mobile SERPs ist ein Ranking am besten unter den Top 3 wichtig, denn diese Seiten erhalten am meisten Traffic. Kaum jemand macht sich die MĂŒhe, weiter nach unten zu scrollen.

Wer ohne AMP eine schnelle mobile Website hinbekommt, sollte unbedingt auf AMP verzichten, denn die Technologie hat so einige Haken.

Linkbuilding

HĂ€ufig proklamiert, bisher nicht eingetreten: Linkaufbau hat noch immer nicht ausgedient. Auch 2020 wird er nicht an Bedeutung verlieren. Nur die Art, Outreach zu betreiben, ist anders, ist selektiver geworden.

Content Based Outreach lautet das Stichwort. Deine Zielseiten sind auf der Suche nach liebevollen Inhalten, die gut geschrieben sind und fĂŒr ihre Leser*innen einen echten Gewinn darstellen. Kurz: Inhalte, die gerne gelesen werden! 

Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass unmotivierte Gastartikel tatsĂ€chlich eines natĂŒrlichen Todes gestorben sind.

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Aber nicht nur Blogs und Nachrichtenportale sind wĂ€hlerischer geworden, du solltest es auch sein. 

Hochwertige Backlinks sollten von Seiten mit AutoritĂ€t stammen. Am besten legst du dir eine Strategie zurecht, die sich an der Frage â€šWer teilt eigentlich meine Inhalte und warum?‘ orientiert. Dementsprechend kannst du dann die besten Zielseiten fĂŒr deine AnsprĂŒche auswĂ€hlen.

Ist ein Blogbeitrag oder etwas Ähnliches von dir schon einmal geteilt worden, einfach nur, weil er einen einzigartigen Blickwinkel auf ein relevantes Thema geboten hat? Dann weißt du mit Sicherheit, dass das ein GefĂŒhl ist, das nicht nur dem Ego gut tut.

Damit das in Zukunft (noch) hĂ€ufiger vorkommt, noch einmal unsere Antwort auf die Frage, was QualitĂ€t 2020 ausmacht: Nimm dir Zeit, eine Nutzererfahrung zu kreieren, die

  • absolut einzigartig ist, 
  • alle offenen Fragen klĂ€rt und
  • einen gewissen Unterhaltungswert liefert.

Ja, selbst wenn das Thema als solches staubtrocken ist.

Und ĂŒbrigens: Denkbar sind in Zukunft auch sogenannte â€šlinkless backlinks.‘ 

Werden Webseiten oder Marken in einem Text erwĂ€hnt, könnten diese ErwĂ€hnungen von Google ebenso berĂŒcksichtigt werden, als wĂ€re ein Link zur Zielseite tatsĂ€chlich gesetzt worden.

Wichtig: Linkless Backlinks sind nicht zu verwechseln mit Linkless Rankings. Dabei handelt es sich um ein lÀcherliches Konzept, das leider so einige Aufmerksamkeit in der SEO-Community erhalten hat.

Wenn ich noch einmal jemanden höre, der meint Backlinks sind nicht mehr wichtig, bekommt ich einen Anfall
 Get real!

Die praktische SEO-Checkliste fĂŒr 2020

Wie sehen sie also aus, die guten SEO-VorsĂ€tze fĂŒr das Jahr 2020?

Auf der einen Seite verlieren die allgemein gĂŒltigen Regeln der SEO nicht an Bedeutung. Was 2018 Bestand hatte, spielt auch im neuen Jahr eine wichtige Rolle. Dazu kommen einige Neuerungen, mit denen Google auf das geĂ€nderte Suchverhalten seiner User*innen reagiert. Mit dieser Checkliste bist du bestens gewappnet fĂŒr alles, was da kommen mag:

Premium-Content zahlt sich aus

Weniger ist mehr. Hör auf damit, Content um des Contents Willen zu publizieren.

Vergiss, dass du mal gehört hast, dass du regelmĂ€ĂŸig Content publizieren musst, um bei Google Erfolg zu haben.

Investiere in Inhalte, die deine Konkurrenz in den Schatten stellen und genau das sind, was deine Zielgruppe sehen will. NatĂŒrlich kostet das Geld, aber Content wird nicht schlecht. Er muss nur regelmĂ€ĂŸig aktualisiert werden.

Brand Building betreiben

Bekanntheit ist nie ein Fehler. Je stĂ€rker du dich und dein Unternehmen positionierst und je geschĂ€rfter dein Profil ist, umso vertrauenswĂŒrdiger trittst du auch im virtuellen Raum auf.

Kommen dazu noch Backlinks, die unter Beweis stellen, das du vor Know-How nur so strotzt, kletterst du ganz schnell ein paar PlÀtze nach oben.

Backlink-Aufbau fĂŒr Pros

Mit hochwertigen BeitrÀgen, die gerne gelesen werden auf hochwertigen Seiten, die hÀufig besucht werden, kannst du voll punkten und den Sprung auf die erste Seite schaffen. Vergiss nicht, dass Google Backlinks danach bewertet, ob sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Traffic liefern.

URL-Dschungel aufrÀumen

Nur wenn der Crawler…

  • Zugang zu deiner Seite hat,
  • seine Zeit nicht verschwendet wird und
  • nicht laufend auf Fehlermeldungen stĂ¶ĂŸt,

…kann die Webseite einwandfrei gecrawled, indexiert und gerankt werden. Stichworte: URL-Management, Indexabdeckung

Fit for Mobile First

Wenn deine Webseite es noch nicht ist, sollte sie es so schnell wie möglich werden. Stell sicher, dass Google, wenn es deine mobile Seite crawlt,

  • alle Inhalte indexieren kann,
  • alle strukturierten Daten zur VerfĂŒgung stehen und
  • die Ladegeschwindigkeit möglichst ein Hochgeschwindigkeitserlebnis verspricht.

Nach den Featured Snippets greifen

In deiner Nische gibt es viele Featured Snippets?

Sehr gut, dann solltest du dir diesen begehrten Platz fĂŒr dich und deine Webseite sichern. Kurze und prĂ€zise Antworten in einen Absatz verpackt bieten sich genauso an wie Tabellen und AufzĂ€hlungen. Orientiere dich bei der Formulierung an den Intros von Wikipedia.

Proaktiv in Sachen Voice Search

Die Suche ĂŒber die Sprachsteuerung ist anders als die klassische ‚Ich tippe möglichst wenig‘-Suche. Wenn du hier bereits in den Startlöchern stehst, kannst du dir die Pole Position unter den Nagel reißen.

Schnelle Ladezeiten, Keywords mit Fragen und dazu passende Antworten, die den Nagel auf den Kopf treffen, öffnen die TĂŒr zu neuen Möglichkeiten. Wer strukturierte Daten auf seiner Website hat und In-depth-Content verfasst, ist hier aber bereits wunderbar aufgestellt.

Welche guten SEO-VorsĂ€tze habt ihr fĂŒr 2020 gefasst? Wie möchtet ihr die Erfahrung eurer User*innen verbessern? 

HĂ€ufig gestellte Fragen

Seit Google auf kĂŒnstliche Intelligenz setzt, gibt es keine klassischen Ranking-Faktoren mehr, sondern nur noch Relevanz-Faktoren. Damit ist gemeint, dass je nach Nische und Keyword, Google andere Ranking-Faktoren fĂŒr „relevant“ hĂ€lt. Die EinfĂŒhrung von RankBrain scheint hier eine große Rolle gespielt zu haben.

GrundsÀtzlich sollte man aktuell auf die folgenden Punkte achten:

  • Das Treffen der Suchintention ist eine Voraussetzung, um ĂŒberhaupt fĂŒr die Top-Platzierungen in Frage zu kommen.
  • E-A-T: Expertise (Expertenwissen), Authoritativeness (AutoritĂ€t) und Trustworthiness
  • Google achtet vorrangig auf die mobile Version deiner Website bezĂŒglich OnPage-Ranking-Signale.
  • Backlinks sind weiterhin ein wichtiger SEO-Aspekt, verlieren aber, sobald du ein konkurrenzfĂ€higes Linkprofil hast, an Bedeutung.
  • Nutzersignale scheinen an Bedeutung gewonnen zu haben, auch wenn noch nicht ganz klar ist, wie diese genau gemessen werden.
  • Die Ladezeiten sind weniger ein direkter Ranking-Faktor, als dass sie die Nutzersignale beeinflussen. Nur TTFB wurde von Google als Ranking-Faktor bestĂ€tigt.
  • Strukturierte Daten sind kein direkter Ranking-Faktor, helfen aber Google dabei, die Website besser zu verstehen.
  • Wer langfristig gefunden werden will, sollte in seine Marke investieren, auch abseits von Google.

GrundsÀtzlich ist Suchmaschinenoptimierung ganz einfach. Alles dreht sich um:

  • Content
  • Links
  • Architecture
  • Nutzersignale

Alles, was diese vier Aspekte fördert, verbessert auch die Sichtbarkeit in den organischen Google-Suchergebnissen. In diesem Video bekommst du einen Überblick.

Suchmaschinen (allen voran Google) sind in den letzten Jahren deutlich besser darin geworden, Ergebnisse passend zur Suchintention von Nutzer*innen auszuliefern. Das heißt, die Suchergebnisse von Suchmaschinen genießen noch mehr Vertrauen als frĂŒher. Laut einer Studie von BrightEdge macht die organische Suche 53,3% des gesamten Web-Traffics aus. Damit ist die organische Suche die wichtigste Besuchsquelle und Suchmaschinenoptimierung der stĂ€rkste Online-Marketing-Kanal.

Im B2B-Bereich liefert Search (organische und bezahlte Suche) 76% der Besucher*innen. B2B-Unternehmen generieren doppelt so viel Umsatz ĂŒber die organische Suche als ĂŒber andere KanĂ€le, wie z. B. Social.

Es gibt viele spannende Trends, aber hier kurz und knackig die wichtigsten SEO-Entwicklungen aus unserer Sicht:

  • Google hat im September 2019 neue rel-Attribute (sponsored, ugc) eingefĂŒhrt und nofollow verĂ€ndert, um den Link Graph besser verstehen zu können.
  • Auch im September 2019 hat Google beschlossen, das Thema Bewertungen in den Suchergebnissen deutlich strenger anzupacken.
  • Webmaster haben ab September 2019 mehr Kontrolle ĂŒber ihre Snippets in der Suchresultaten.
  • Sprachsuche, engl. Voice Search
  • Sinkende Klickraten bei den organischen Suchergebnissen: Es wird immer wichtiger, auch auf die unterschiedlichen SERP Features, wie z. B. Featured Snippets, Image und Video Packs, zu optimieren.
  • Die Google Core Updates, welche mit E-A-T in Verbindung stehen, werden mit jeder Runde noch aggressiver und fĂŒhren vor allem bei kleinen medizinischen Websites zu starken Sichtbarkeitsverlusten.
  • Die neue Google Search Console wird laufend erweitert und bietet tolle neue Möglichkeiten fĂŒr Webmaster.
  • Es sprießen derzeit laufend neue AI SEO-Tools aus dem Boden. Dieser Umstand wird das Spiel definitiv verĂ€ndern.

Ansonsten: Content / Intent bleibt King. Backlinks bleiben auch. User Experience wird nur noch wichtiger werden.

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GeschĂ€ftsfĂŒhrer, SEO-Nerd

Alexander ist GrĂŒnder der Agentur und SEO-besessen seit 2009.

Kommentare

  1. Ein sehr toller und hilfreicher Artikel, vielen Dank dafĂŒr!

    Gerne wĂŒrde ich Euch ja fĂŒr mein SEO engagieren, aber in Eurem Footer-Widget steht, dass Ihr erst ab 3000 Euro arbeitet…

    Habt Ihr evtl. auch gĂŒnstigere Pakete fĂŒr Kleinunternehmer?

    Ich bin Hochzeitsfotograf und der Markt ist leider total ĂŒbersĂ€ttigt und schwer umkĂ€mpft…

    Habt Ihr da eine Idee, wie man kostengĂŒnstig werben könnte?

    Liebe GrĂŒĂŸe, Christian

    • Hallo Christian,

      vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar!

      Ja, das ist unser Startbudget fĂŒr laufende SEO-Betreuung. Wir haben als SEO-Agentur festgestellt, dass es sinnvoller aus Sicht der Ergebnisse ist, einige grĂ¶ĂŸere Projekte zu betreuen, als viele kleine Projekte.

      Was wir aber auch anbieten, sind einzelne Leistungspakete. Ein Übersicht findest du unter https://www.evergreenmedia.at/einmalige-seo-pakete/.

      Viele GrĂŒĂŸe aus Innsbruck,

      Alexander

  2. Nach unserer Erfahrung hat Google mittlerweile seine Ranking-Kriterien verĂ€ndert, weg von Backlinks hin zum Besucherverhalten: So wird z.B. hoch gewichtet, wie lange der User auf der Seite verbleibt. Auch hat die interne Verlinkung grossen Einfluss auf das Ranking: Hier kann der Webseiten- oder Blog-Betreiber in eigener Regie sehr viel tun und ist dabei völlig frei, ohne jede Gefahr von Abstrafungen. Ein weiteres von Google fĂŒrs Ranking hoch gewichtetes Kriterium ist der Page-Speed, wiederum vom Webseitenbetreiber selbst steuerbar. Inwieweit Backlinks stand heute ĂŒberhaupt noch wichtig sind, ist mir nicht klar.

    • Hallo Franz,

      vielen Dank fĂŒr deinen Kommentar!

      Backlinks bleiben auch in 2019 ein essentieller Ranking-Faktor. Wie soll Google sonst die AutoritĂ€t und VertrauenswĂŒrdigkeit einer Website messen?

      Viele GrĂŒĂŸe aus Innsbruck,

      Alexander

  3. Hi Alexander,

    danke fĂŒr diesen guten Artikel zum SEO 2019.
    Ich persönlich finde ja die „SEO“ FAQ’s eine wirklich tolle Sache. Hier kann man der Seite nochmal einen richtigen Boost geben und natĂŒrlich nicht zu vergessen: Dem Nutzer der Webseite enorm weiterhelfen. Einige unserer Kunden haben damit schon erfolgreich ihr Ranking verbessert.

    Schöne GrĂŒĂŸe aus Bayern 👋
    Lukas Kroiher
    Webdesign-Agentur-Rosenheim.de

  4. Hallo Alexander,

    ich lese und schaue deine Sachen wirklich sehr gerne. Vor allem weil es da draußen so viele verschiedene „Experten“ gibt. Damit ich den Wald vor lauter BĂ€umen noch sehe, habe ich irgendwann mal beschlossen mich nicht verrĂŒckt zu machen und immer wieder bei ein paar ausgewĂ€hlten Experten nachzusehen. Du bist auf meiner Liste dabei und stehst damit in einer Reihe mit Gary Vaynerchuck, Rand Fishkin und Joe Pulizzi.

    Vielen Dank fĂŒr viele tolle Inhalte!

    lg
    Manuel

  5. HI!
    Ich verfolge eure Screencasts etc. schon lĂ€nger – finde ich alles sehr fein … es stellt sich nur bei mir die Frage, warum ihr in der mobilen-Version keinen „Nach oben scrollen-Button“ habt?

    Es geht ja um die Nutzerfreundlichkeit und ich denke, das ist wichtig – ist das irgendwie beabsichtigt oder liegt es an meinem Androit bzw. am alten Iphone, dass es den Button nicht gibt?
    LG 🙂

  6. Wirklich spannende AnsĂ€tze. Gerade beim Thema Brand-Building sehe ich langfristig die Zukunft. Hierzu ist gerade das Storymarketing sehr effizient. Liebe GrĂŒĂŸe aus NĂŒrnberg & weiter so!

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