OnPage-Optimierung & OnSite-Optimierung 2021

onpage-optimierung

Manchmal scheint es, als wären Keywords das einzige, was mit OnPage-Optimierung in Verbindung gebracht wird. Aber stimmt das tatsächlich?

Nein, es gibt so einige technische, strukturelle und inhaltliche Elemente, die stimmen müssen, damit deine Webseite bei Google auf die erste Seite kommt.

Wir zeigen dir, welche OnSite- und OnPage-Maßnahmen den größten Einfluss haben und welche OnPage-Tools deine Arbeit erleichtern, und zwar mit einer Menge Praxis statt Theorie.

Hier ist sie also: die ultimative Checkliste für OnPage-SEO für dieses Jahr und weit darüber hinaus. Wir zeigen dir, an welchen Rädchen du drehen musst, um die besten Ergebnisse zu erzielen.

Bevor wir so richtig loslegen, solltest du wissen: Ja, OnSite- und OnPage-Optimierung sehen im ersten Moment nach Arbeit aus, und das sind sie auch. Wenn die technische und strukturelle Basis aber erst einmal steht, wird es deutlich einfacher Traffic über die organische Suche von Google zu generieren.

Zumindest dann, wenn du außerdem für ein konkurrenzfähiges Linkprofil gesorgt hast. Nein, an Backlinks führt kein Weg vorbei, denn nur ganzheitliche Suchmaschinenoptimierung trägt heute noch Früchte!

Alles, was du über externe Links wissen musst, erfährst du in unserem Backlink-Ratgeber!

Was ist OnPage-Optimierung?

OnPage-Optimierung ist das Gegenteil von OffPage-Optimierung. Die OnPage-Optimierung umfasst alle SEO-Maßnahmen, die sich auf deiner eigenen Webseite abspielen.

Dazu zählen technische, strukturelle und inhaltliche Elemente, wie u. a.:

  • Informationsstruktur / Website-Architektur
  • SEO-freundliche URLs
  • interne Verlinkungen
  • Sitemaps
  • Performance
  • URL-Management
  • strukturierte Daten
  • Usability als Teil der User Experience
  • hochwertiger, aktueller und umfassender Content
  • kreativer Einsatz von unterschiedlichen Medien, wie z. B. Bildern und Videos

Wenn wir es ganz genau nehmen, dreht sich die OnPage-Optimierung um die Optimierung von einzelnen Seiten. Alle Maßnahmen, die die gesamte Webseite betreffen, müssten eigentlich als OnSite-Optimierung bezeichnet werden. Dementsprechend ist auch dieser Ratgeber strukturiert.

Zuerst sehen wir uns an, wie du deine gesamte Webseite optimieren kannst, um bessere Google-Rankings zu erreichen. Im Anschluss lernst, wie du einzelne Seiten perfekt suchmaschinenoptimierst.

Expertentipp:
Off- und OnPage-Optimierung hängen definitiv zusammen. Deshalb ist die Frage danach, was als erstes zu tun ist, etwas müßig. Wichtig ist nämlich beides, wobei eine neue Website am meisten davon profitiert, wenn sich zu den OnPage-Grundlagen ein stabiles Fundament für das Linkprofil gesellt. Anders gesagt: Zu Beginn bringt es wenig, die OnPage-Optimierung zu perfektionieren.

Was bringt OnPage-Optimierung?

Welche Bedeutung hat OnSite- und OnPage-Optimierung für den Google-Algorithmus?

OnPage-Optimierung ist die Grundlage aller deiner Bemühungen für mehr Google-Traffic. Richtig ausgeführt sorgt sie dafür, dass deine Website für Google gut zugänglich (Crawlbarkeit und Indexierbarkeit) und leicht verständlich ist.

Ich erkläre es Kunden gerne so:

„OnPage-Optimierung ist die Klinge, die man schärft und OffPage-Optimierung die Kraft, mit der man zuschlägt.“


In diesem Vortrag lernst du, was OnPage-Optimierung bringt und ob deine Website auf dem aktuellen Stand ist:

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Maßnahmen zur OnSite-Optimierung

Und damit wird es auch schon unglaublich praktisch. Wir erklären dir, wie du deine Webseite so aufbaust, dass Google und Nutzer*innen sie lieben, sie Traffic generiert und deine Conversion Rates sprunghaft ansteigen.

Falls du einen kurzen Überblick über die absoluten Grundlagen einer Google-freundlichen Website haben willst, schau dir dieses Video von Alexander an:

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Crawlbarkeit & Indexierbarkeit

Am Anfang war der Googlebot, möchte man als SEO diesen Abschnitt fast betiteln. Im ersten Schritt der OnPage-Optimierung muss geprüft werden, ob deine Website für sogenannte Webcrawler (auch Spider, Searchbot oder Robot) zugänglich ist.

Webcrawler sind eine spezielle Art von Bots, also Computerprogrammen, die vorrangig von Suchmaschinen zur Indexierung von Webseiten eingesetzt werden.

Crawling der Seite

Setze den passenden Meta-Robots-Tag, sonst dürfen Searchbots deine Seite nicht indexieren. Und ohne erlaubtes Crawling oder Indexierung ist kein Ranking möglich. Aus diesem Grund solltest du die robots.txt sowie die Meta-Robots-Tags ganz genau unter die Lupe nehmen. Am besten verwendest du dazu die Google Search Console. (Tipp: Wie’s geht, siehst du in unserem Tutorial.)

Weitere Quellen:

Sitemap

Außerdem sollten alle wichtigen und indexierbaren URLs in der Sitemap deiner Website vorhanden sein. Was eine Sitemap ist? Google selbst gibt Auskunft:

„Eine Sitemap ist eine Datei, in der Sie Informationen zu Seiten, Videos und anderen Dateien auf Ihrer Website sowie den Zusammenhängen zwischen diesen Dateien angeben. Suchmaschinen wie Google lesen diese Datei, um Ihre Website intelligenter crawlen zu können.“

— Google Search Central

In diesem Video lernst du alles Wichtige über Sitemaps:

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Das heißt also vereinfacht ausgedrückt:

In dieser Datei legst du all jene Informationen an, die Google verraten, wo alles zu finden ist und wann die URLs zuletzt aktualisiert wurden.

Indexierung der Webseite

Woher weiß ich jetzt aber, ob alles von Google indexiert wurde?

Ganz einfach, indem du die entsprechende URL in der Google-Suche eingibst. Sie ist vorhanden? Perfekt.

Noch verlässlicher:

Du steigst in die Google Search Console für deine Property (Domain) ein und kopierst die gewünschte URL in das Feld für die URL-Prüfung. Wenn jetzt ein Häkchen mit der Nachricht „URL ist auf Google“ erscheint, ist die URL im Google-Index. Neben der Indexabdeckung bekommst du detaillierte Informationen über die Nutzerfreundlichkeit auf Mobilgeräten und strukturierte Daten.

Die URL ist nicht indexiert?

Dann musst du auf Fehlersuche gehen. Wahrscheinlich liegt eines der folgenden Probleme vor:

  • noindex: Googlebot hat die Anweisung bekommen, die Seite bzw. URL nicht zu indexieren.
  • Disallow: In der robots.txt wurde die URL oder das Verzeichnis ausgeschlossen.
  • deine Seitenstruktur: Wenn die Seite zu tief in der Struktur vergraben liegt und deine Website zu wenig Crawl-Budget hat, kann es passieren, dass der Googlebot die tieferen Ebenen nicht erreicht. In diesem Fall solltest du die URL besser intern verlinken.
  • Weiterleitungsketten: Der Googlebot folgt Weiterleitungsketten nur bis zu fünf Sprüngen.
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Web Content Accessibility Guidelines (WCAG)

Das ist ein echter Zungenbrecher, oder? Trotzdem lohnt sich ein Blick auf die WCAG, denn der Leitfaden enthält Standards für den Webbereich. Diese sind oft, aber nicht zwangsläufig immer technischer Natur. Auch Mobile Accessibility (spätestens seit Googles Mobile First Index wichtig) wird angesprochen.

Der Leitfaden in wenigen Schlagworten:

  • wahrnehmbar
  • funktionsfähig
  • verständlich
  • robust

Das gilt für jede Unterseite und trifft auf Inhalt und technische Aspekte gleichermaßen zu. Für deine OnPage-Optimierung solltest du einen Blick darauf werfen und das Ganze im Hinterkopf behalten.

SEO-freundliche URLs

Wer kennt sie nicht, diese Leute, die alles Wichtige in den Betreff ihrer E-Mail packen und im Inhalt eigentlich nichts Neues mehr zu sagen haben? Manche wenden ein ähnliches Prinzip auf die URL an. So kommt man plötzlich auf eine URL mit 10-15 Wörtern – unendlich lang und dabei ziemlich spammy.

Google selbst sagt, dass die Wörter am Ende der URL einfach weniger stark gewichtet werden. Unsere Empfehlung lautet daher: Kreiere URLs, die kurz, sprechend und hierarchisch sind. 

Achtung: Dein Fokus-Keyword (Main Keyword) sollte in der URL vorkommen.

Der Hauptgrund für sprechende URLs ist übrigens, dass sie…

  • den Nutzer*innen wertvolle Informationen über die Seite dahinter verraten
  • leichter zu merken sind
  • lieber geteilt werden
Expertentipp:
Außerdem wird von Bloggern oder in Foren ganz gern auf die „nackte“ URL verlinkt. Enthält deine URL also das Main Keyword, bekommst du bei einer solchen Verlinkung automatisch einen relevanten Ankertext.

Unsere Best Practices für SEO-freundliche URLs lauten:

  • möglichst kurz
  • sprechend, also aussagekräftig, wie z. B. https://www.daunenfeder.com/bettwaren/daunenbettdecke/bettdeckengroessen/
  • hierarchisch aufgebaut, z. B. evergreenmedia.at/seo/onpage/title-tag/
  • enthält das Main Keyword
  • enthält keine sinnlosen Wörter, also statt evergreenmedia.at/seo/onpage/der-title-tag-meines-vertrauens/ lieber evergreenmedia.at/seo/onpage/title-tag /
  • Wörter werden durch „-“ getrennt
  • kein Keyword-Stuffing in der URL (oder anderswo!)

Strukturierte Daten

Durch strukturierte Daten, engl. Structured Data kannst du dem Googlebot oder anderen Webcrawlern explizite Hinweise zur Bedeutung der Seite geben. Strukturierte Daten sind ein standardisiertes Format, mit dem Informationen zu einer Seite angegeben und die Seiteninhalte so einfacher klassifiziert werden können.

Im Grunde kann es sich nur positiv auswirken, wenn du relevante strukturierte Daten implementierst. Idealerweise hast du ein CMS oder ein passendes Plugin, das es dir sogar ganz leicht macht, wichtige Daten einzufügen und zu kontrollieren, ob sie richtig angezeigt werden und zur Verfügung stehen.

Je nach Nische und Suchanfrage liefert Google aus den strukturierten Daten sogar erweiterte Snippets.

Ein gutes Beispiel ist das Recipe Markup für Rezeptseiten. In den SERPs werden dann Angaben zu den Zutaten, Garzeiten und -temperatur oder Kalorien ausgeliefert. Die Nutzung von strukturierten Daten ist zwar kein Rankingfaktor, kann jedoch die Bedeutung der Inhalte für den Googlebot verdeutlichen.

Je nach Branche sind andere Markups von Bedeutung:

  • Lokale Unternehmen: Wenn du deine Leistungen nur an bestimmten Unternehmensstandorten anbietest, solltest unbedingt strukturierte Daten nach dem „Local Business“-Schema auf deiner Webseite einbauen.
  • Online Shops: Als Betreiber eines E-Commerce-Unternehmens, solltest du unbedingt strukturierte Daten nach dem „Product“-Schema auf allen Produktseiten deines Shops einbauen. Wenn du Inhalte wie Nutzerbewertungen, den Preis oder den derzeitigen Lagerstand für Google verständlich aufbereitest, belohnt dich die Suchmaschine in der Regel mit auffälligen Rich Snippets.
  • Blogger und News-Seiten: Unternehmen, die regelmäßig Nachrichteninhalte auf ihrer Seite veröffentlichen, sollten unbedingt alle ihre Inhalte um das „NewsArticle“-Schema erweitern. Dadurch können die Artikel in den speziellen „Schlagzeilen“-Blöcken in den Suchergebnissen aufscheinen.

In diesem Vortrag erklärt dir Alexander genau, welche strukturierten Daten du für welche Art von Website implementieren solltest:

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Mobile First

Diese Parole ist wohl bekannt, oft zitiert – und schnell wieder vergessen. Wenn du mit der OnSite-Optimierung noch in den Kinderschuhen steckst, solltest du aber Smartphones auf keinen Fall außen vor lassen, denn so sparst du dir später nervige und zeitaufwendige „Umbauarbeiten.“

Expertentipp:
Seit September 2020 nutzt Google Mobile First Indexing für das gesamte Web. Zur Wiederholung: Das bedeutet, dass nur auf die Ranking-Signale der mobilen Version geachtet wird. Dementsprechend ist es essentiell, eine hochwertige mobile Lösung für deine Nutzer*innen und den Googlebot bereitzustellen.

Mehr und mehr wird es zum absoluten Muss (bzw. ist es das längst), dass auf dem Smartphone alles perfekt angezeigt wird. Laut Google geht das am einfachsten durch ein Responsive Design, das auf allen mobilen Endgeräten passgenau angezeigt wird.

Kurze Ladezeiten

Mobil rankt, was schnell lädt. Und auch am Desktop sind die Menschen nicht unbedingt dafür bekannt, sehr viel Geduld an den Tag zu legen. Ladezeiten von weniger als 3 bis 4 Sekunden sind gut für deine Suchmaschinenrankings und deine Conversion Rate.

Tatsächlich ist die Ladegeschwindigkeit ein von Google bestätigtes Ranking-Signal. Mit einigen Tricks und Kniffen baut sich deine Seite in Zukunft im Null-Komma-Nichts auf. Die Voraussetzung dafür: Du wählst ein zuverlässiges Hosting, das dich nicht im Stich lässt.

Weitere Tipps, um im PageSpeed-Test deiner Seite gut abzuschneiden, sind unter anderem diese:

  • http/2 aktivieren
  • Priorisierung der sichtbaren Inhalte
  • CSS und JS minifizieren
  • Bilder komprimieren
  • interne 301-Weiterleitungen reduzieren
  • Lazy Loading
  • CDN (Content Delivery Network) verwenden, falls du international unterwegs bist

Am besten findest du mit WebPageTest und Google PageSpeed Insights heraus, wo die Schwachpunkte deiner Seite liegen und setzt genau dort an. Eine One-Size-Fits-All-Antwort gibt es nämlich leider nicht.

Achtung:
Googles AMP klingt nach einer guten Idee, aber hier hast du fast keine Möglichkeit mehr, den Content schön aufzubereiten und verlierst die Kontrolle über deine Inhalte.

In der Praxis stoßen wir im Zusammenhang mit einer schlechten TTFB immer wieder auf dieselben zwei Probleme:

  • Falscher Serverstandort: Wenn dein Server in den USA steht und alle deine Kunden aus Deutschland kommen, hast du etwas falsch gemacht. Dein Serverstandort sollte immer so nahe wie möglich bei deinen Besuchern liegen.
  • Kein Cache: Wenn bei jedem deiner Webseitenaufrufe zahlreiche Berechnungen im Hintergrund notwendig sind, werden die Antwortzeiten deines Servers sehr langsam. Mit einem gut implementierten Cache kannst du hier Abhilfe schaffen und die Ergebnisse deiner Berechnungen für längere Zeit zwischenspeichern. Viele Content-Management-Systeme bieten hierfür spezielle Plugins an – diese solltest du unbedingt verwenden!
Expertentipp:
Wenn du nur wenig Budget für die Performance-Optimierung zur Verfügung hast und auf der Suche nach einem Quick-Win bist, solltest du dich unbedingt auf die TTFB (Time to First Byte) fokussieren. Diese hat in der Regel große Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit und ist jene Performance-Metrik, die am stärksten mit guten Rankings auf Google korreliert.

HTTPS und SSL für mehr Sicherheit

Der Umzug auf HTTPS sollte schon lang geschafft sein. Google ist hier ziemlich dahinter, denn Sicherheit schafft Vertrauen.

Was heute nicht mehr via SSL verschlüsselt ist, kennzeichnet Chrome als nicht sicher. Und wer will schon auf der unsicheren Seite des Lebens unterwegs sein? Dementsprechend solltest du hier spätestens im Rahmen deiner OnSite-Optimierung den Wechsel vollziehen.

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Sollen wir deine Website auf technische und strukturelle Probleme prüfen und Lösungsvorschläge liefern?

Maßnahmen zur OnPage-Optimierung

In diesem Kapitel beschäftigen wir uns mit der Optimierung von einzelnen Seiten, also OnPage-Optimierung.

Planst du gerade deine neue Website? Wir liefern dir die Vorlage für den perfekten Aufbau deiner SEO-relevanten Seiten!

Google Snippets

Ein Google Snippet besteht aus dem Title Tag, der Meta Description und der URL der Seite.

Mit dem Begriff ist nichts anderes als die Darstellung deiner Website in den Suchergebnissseiten (Search Engine Results Pages/SERP) gemeint. Da sich der oder die Nutzer*in für unser Ergebnis entscheiden soll, muss das Google Snippet relevant zur Suchanfrage und attraktiv gestaltet sein. Wenn man so will, ist das Snippet also gewissermaßen das Schaufenster einer Website.

Der Title Tag ist der wichtigste Ranking-Faktor der OnPage-Optimierung.

Im Title Tag sollte auf jeden Fall das Main Keyword zu finden sein. Je näher am Anfang das Keyword steht, desto mehr Gewicht verleihst du dem Keyword in den Augen von Suchmaschinen. Die ideale Länge für einen Title Tag beträgt zwischen 50 und 60 Zeichen.

Die Meta Description sollte ebenfalls das Main Keyword enthalten.

Sie gilt nicht explizit als Ranking-Faktor, allerdings beeinflusst sie die Klickrate (Click Through Rate/CTR) und ist somit ein indirekter Faktor. Damit deine Seite viele Klicks bekommt, sollte deshalb die Meta Description verraten, worum es auf dieser Seite geht.

Aussagekräftig und möglichst packend formuliert: das ist das Erfolgsrezept. Die ideale Länge für eine Meta Description beträgt zwischen 140 und 155 Zeichen.

Expertentipp:
Formuliere deinen Title Tag so, dass du möglichst viele Longtail-Keywords abdeckst. Das funktioniert, in dem du z. B. die Jahreszahl nennst und deine Seite (sofern zutreffend!) etwa als Checkliste oder Anleitung titulierst. Fällt dir etwas auf bei dem Titel dieses Ratgebers?

Best Practices für den Title Tag

  • Das Main Keyword muss enthalten sein.
  • Das Main Keyword muss möglichst am Anfang stehen.
  • Es sollten auf einen Schlag möglichst viele Keyword-Variationen abgedeckt werden, z. B. wäre ein guter Title Tag: „WordPress-SEO: Der Leitfaden zu Plugins, Speed & guten Rankings“. Enthaltene Keywords: WordPress SEO, WordPress SEO Plugins, WordPress SEO Speed, WordPress SEO Rankings.
  • Die Klickrate ist ein wichtiger Ranking-Faktor. Außerdem führt eine Steigerung der Klickrate sofort zu mehr Traffic.
  • Prüfe die Länge mit http://www.sistrix.de/serp-snippet-generator/.

Best Practices für die Meta Description

HTML-Überschriften

Wahrscheinlich ist dir vollkommen klar, dass der Titel eine H1-Überschrift sein muss. Trotzdem solltest du einen Blick in den Code werfen, um sicherzustellen, dass die Hauptüberschrift wirklich als H1 gekennzeichnet ist.

HTML-Unterüberschriften werden als H2 bis H6 gekennzeichnet. Leg dir dafür eine logische Struktur zurecht und stell sicher, dass dein Fokus-Keyword in mindestens einer H2-Zwischenüberschrift vorhanden ist. Wenn du Secondary Keywords hast (was in den allermeisten Fällen zutrifft), machen die sich hier ganz besonders gut – und strukturieren den Text häufig schon einmal vor.

Wir empfehlen folgende Best Practices für die H1-Überschrift:

  • Der Titel muss als H1-Überschrift umgesetzt sein.
  • Der Titel soll zum Lesen anregen, z. B. „Facebook Marketing: 12 wertvolle Tipps für garantierten Erfolg“.
  • Das Main Keyword und unterschiedliche Keyword-Variationen (Secondary Keywords sowie Suchverfeinerungen) müssen in den (Unter-)Überschriften enthalten sein.

Inhalte, engl. Content

Alles dreht sich letzten Endes darum, die bestmöglichen Inhalte bereitzustellen. Der Rest ist natürlich in keinem Fall unwichtig, aber hervorragender Inhalt kann eine ganze Menge wettmachen.

Gibt es ein Mantra, was du dir hier zurecht legen kannst?

Ja – Reverse Engineering: Sieh dir an, was die Top-Seiten zu deinem Keyword machen, orientiere dich daran, und setze noch eins drauf.

Text ist natürlich super, noch besser ist allerdings Interaktion. Wenn du die technischen Möglichkeiten hast, das gesamte mediale Spektrum (wohldosiert, versteht sich) zu bespielen, kannst du damit Akzente setzen.

Wichtige Leitfragen, die dir helfen, Inhalte zu planen und zu gestalten:

Was treibt die Konkurrenz?

Ein Blick in die Top 10 verrät dir, welche Seiten mit welchen Inhalten auf den vorderen Plätzen ranken. Schau dir die Seiten auch dahingehend an, ob sie Videos, Bilder, Infografiken etc. untergebracht haben und mach es besser als sie. Mediale Elemente reduzieren die Absprungrate und erhöhen die Verweildauer. Außerdem steigern sie den gefühlten Wert von Content.

Die SERP-Features zeigen dir ebenso, worauf die Nutzer*innen zu dieser Suchanfrage Wert legen.

Was ist die Suchintention?

Ein Keyword nur isoliert zu betrachten und deine eigene Welt drum herum zu bauen, ist selten von Erfolg gekrönt. Hier ist die SERP-Analyse wichtig.

Was wollen User*innen, die diesen Suchbegriff googeln? Suchen sie Informationen, wollen sie vergleichen oder eine Transaktion abschließen? Nimm sie entsprechend mit in den Content-Marketing-Funnel hinein und führ sie dort weiter.

Was ist eigentlich die Suchintention (Search Intent)? Die ausführliche Erklärung gibt’s in unserem Suchintention-Ratgeber!

In diesem Video zeigt dir Alexander konkrete Beispiele, wie du die Suchintention hinter einem Keyword aufdeckst:

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Expertentipp:
Normalerweise raten wir dazu, sich die Top 3 anzusehen und die Top 5 zu überfliegen. In diesem Fall jedoch lohnt sich außerdem ein Blick auf die Google Ads. Denn dort haben kluge Köpfe viel Geld und Zeit investiert, um herauszufinden, was konvertiert und was nicht – ein Vorbild also, von dem man lernen kann. Sieh dir genau an, welche Wörter sie in den Anzeigen verwenden und gestalte darauf basierend dein Snippet!

Inhalte aufwerten

Bilder

Orientier dich daran, wie viele Bilder die Konkurrenz verwendet und bau gleich bzw. ähnlich viele ein. Visuelles unterstreicht textuelle Inhalte, allerdings solltest du trotzdem darauf achten, die Besucher deiner Seite nicht zu erschlagen. 

Einzigartige Bilder haben übrigens gegenüber Stock Images deutlich die Nase vorn. Wenn du hier investieren kannst, solltest du das tun, denn gute Bilder fallen ins Auge.

Darüber hinaus sollten deine Bilder hochauflösend sein, sodass sie überall schön angezeigt werden. JPEG oder PNG sind die Formate deiner Wahl. Und dann geht es auch schon darum, die richtige Größe im Verhältnis zur Ladegeschwindigkeit zu finden und deine Bilder entsprechend zu komprimieren.

Nicht zuletzt im ersten Bild der Seite solltest du das Fokus-Keyword unterbringen, und zwar im ALT-Attribut und im Dateinamen. Das ALT-Attribut, das maßgeblich zur Barrierefreiheit im Internet beitragen soll, ist deine Möglichkeit, der Suchmaschine den Bildinhalt zu „erklären“.

In diesem Video lernst du, wie sich das Thema Bilder-SEO verändert hat und worauf es aktuell in der Google-Bildersuche ankommt.

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Hier eine kleine Checkliste für Bilder-SEO:

  • einzigartig
  • hochauflösend
  • komprimiert
  • JPEG oder PNG
  • Keyword im Dateinamen
  • Keyword im ALT-Attribut
  • Keyword in einem Satz im Title-Attribut verpackt
Videos

Videos werden immer wichtiger. Wer auf seiner Seite Videos teilt, die auch wirklich angesehen werden, stellt fest, dass die Verweildauer logischerweise ganz automatisch steigt.

Aus SEO-Sicht macht es am meisten Sinn, Videos auf YouTube hochzuladen. Unter anderem deshalb, weil YouTube sich inzwischen als drittgrößte Suchmaschine etabliert hat (Google Images ist die Nr. 2).

YouTube ist als Plattform für dich interessant? Dann empfehle ich unseren Ratgeber zu YouTube-Marketing!
Expertentipp:
Visuellem Content gehört die Zukunft. Weil er immer wichtiger wird, solltest du in Betracht ziehen, selbst dann Videos auf deiner Seite einzubinden, wenn die Konkurrenz darauf verzichtet. Für Agenturen: Deine nächste Jobausschreibung sollte definitiv ein Profi für Video-Content sein!

Auch für Videos haben wir eine kleine Checkliste:

  • relevant
  • Video Markup
  • über YouTube eingebunden
  • für alle Endgeräte
  • gerne länger als 5 Minuten (je nach Thema)

Content-Guidelines für nutzerzentrierte Texte

Worauf du konkret bei der Erstellung von suchmaschinenoptimierten und kundenzentrierten Inhalten achten solltest, lernst du in diesem Vortrag von Alexander:

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Hier findest du ein paar weitere Anhaltspunkte für SEO-Texten in der Praxis zusammengefasst.

Du willst es genauer wissen und auch ein paar Worst-Practice-Beispiele sehen? Schau bei unserem SEO-Texte-Ratgeber vorbei!
Textlänge

Lange Texte verschaffen dir in der Regel einen Vorteil aus SEO-Sicht. US-amerikanische SEO-Experten wie z.B. Brian Dean behaupten, dass unter 2.000 Wörtern gar nichts geht. So extrem ist es bei uns noch nicht, aber was dort schon an der Tagesordnung ist, kommt im Normalfall früher oder später zu uns.

Zur Textlänge gibt es grundsätzlich keine Pauschalantwort. Zur Bestimmung der Länge eines SEO-Texten achten wir auf diese Punkte:

  • Wie lang sind die Inhalte der Top-3-Ergebnisse für das jeweilige Keyword?
  • Wie viel Text ist nötig, um die Nutzer*innen zufriedenzustellen?

Idealerweise sollte dein Inhalt im Vergleich zur Konkurrenz etwas umfangreicher sein.

Skimming

Beinahe ebenso wichtig wie die richtige Länge ist der Aufbau. Kurze Absätze, logische Überschriften und alles abdecken – das sollte das erklärte Ziel sein. Kreiere straffen Content, der etwas zu sagen hat und ganz einfach überflogen werden kann. Stell dir beim Schreiben immer die Frage, ob die User*innen verstehen können, worum es geht, ohne jedes Wort gelesen zu haben.

Lesbarkeit

Je einfacher ein suchmaschinenoptimierter Text zu lesen ist, desto besser. Behalte dementsprechend die Lesbarkeit fest im Blick. Zudem solltest du dir Gedanken darüber machen, was stilistisch zu deiner Seite passt. So sind wir zum Beispiel darauf gekommen, dass wir unsere Besucher*innen mit „du“ adressieren wollen – es passt einfach besser zu uns und unserer Firmenphilosophie.

Storytelling

Auch Storytelling kann eine wichtige Rolle spielen. Überleg dir dazu, welche Geschichten und Anekdoten deinen Content aufwerten und unterstreichen können. Achtung: Storytelling heißt nicht Märchen erzählen! 

Faktenbasiertes Schreiben ist in Zeiten von Fake News unglaublich wichtig. Weißt du, worüber du sprichst, und präsentierst du dich akkurat und unvoreingenommen? Die User*innen werden es dir danken!

Content-Typ

Text ist übrigens nicht gleich Text. Wieder lohnt sich die SERP-Analyse: Finden sich bei deiner Konkurrenz viele Listen und Tabellen? Oder handelt es sich um besonders ausführliche Ratgeber? Lass dich inspirieren – und mach es besser.

Vollständigkeit

Versuche, in deinem SEO-Content alles abzudecken. So triffst du gleichzeitig Longtail-Keywords und erhöhst deine „Content Comprehensiveness“.

Je nach Nische ist es außerdem notwendig, deinen Content regelmäßig zu aktualisieren. Wirf daher in regelmäßigen Abständen einen Blick auf deine Inhalte und nimm Anpassungen vor. Als Richtwert: Ein jährliches Content-Audit ist ratsam.

Wie macht man so ein Audit? Die Anleitung gibt’s in unserem Content-Audit-Ratgeber!
Rechtschreibung und Grammatik

Und zuletzt: Nieder mit den Rechtschreibfehlern! Das Internet lädt dazu ein, es mit Grammatik und Orthografie nicht ganz so genau zu nehmen. Aber wer schon einmal ein Fenster geschlossen hat, weil es in einem vielleicht sogar wertvollen Text vor Fehlern nur so wimmelte, weiß: Rechtschreibung ist und bleibt wichtig für die User Experience.

Ganz davon abgesehen nennen Googles Search Quality Evaluator Guidelines diese Art von Fehlern explizit Low Quality Content.

Dir raucht der Kopf? Dann schau dir zur Abwechslung das Video an, in dem Alexander an einem Beispiel durchgeht, wie man so einen SEO-Text angeht:

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Expertentipp:
Dinge wie Zusammenfassungen und FAQs sind nicht nur nett, weil sie spezifische Fragen auf einen Blick beantworten. Sie finden darüber hinaus hin und wieder den Weg in Featured Snippets. Ein praktisches Tool, um typische Fragen zu finden, ist Answer The Public.

Inhalte auf kommerziellen Seiten

Für Informationsseiten ist das alles ja schön und gut und vergleichsweise einfach. Aber wie funktioniert das mit den Inhalten, wenn du Betreiber*in eines Online-Shops bzw. einer kommerziellen Seite bist?

Vor allem dann, wenn du dich auf einem lokalen Markt etablieren willst, gibt es einige Möglichkeiten, echten Mehrwert zu bieten. Vor allem deshalb, weil wir – um ganz ehrlich zu sein – mehr furchtbar aufgebaute Seiten sehen als solche, die einfach wunderschön und perfekt optimiert sind.

  • Unterstreiche, was deine Produkte und damit deine Seite einzigartig macht,
  • beantworte die typischen Fragen der Kund*innen so schnell wie möglich und…
  • gestalte eine User Experience, die um Längen besser ist als bei allen anderen.
  • Dazu gehört ein angenehmes und unaufdringliches Design, das deine Seite strukturiert.

Videos und Bilder sind in vielen Branchen echte Alleinstellungsmerkmale. Wer auf diesen Zug aufspringt, selbst Videos produziert oder Fotos schießt, wird exzellente Nutzersignale generieren und eine hohe Conversion Rate genießen.

Zu guter Letzt kannst du mit dem Seitenaufbau punkten: Stell sicher, dass alle wichtigen Formulare (z. B. Newsletter-Anmeldung) und der Call-To-Action-Button prominent und gut zu finden sind. So wirst du schnell feststellen, ob du wirklich Inhalte geschaffen hast, die konvertieren.

Hier unsere Checkliste für kommerzielle Seiten:

  • Einzigartigkeit
  • Design
  • Videos und Bilder
  • Formulare
  • Call-To-Action

Keyword richtig verwenden und platzieren

Vielleicht hättest du erwartet, dass es früher um Keywords geht. Irgendwie sind sie eine Kunst für sich und natürlich sind sie auch für SEO heute nicht unwichtig. Nimm sie also wichtig, aber nicht zu wichtig. Die geschickte Platzierung von Keywords ist um einiges relevanter als die Keyword-Dichte, an der manche sich noch immer aufhängen.

Damit du zielsicher auf die richtigen Keywords optimierst, schau dir unbedingt unser Video zum Thema Keyword-Recherche an.

Du willst die Anleitung lieber zum Nachlesen? Dann geht’s hier zum Keyword-Recherche-Ratgeber!
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Expertentipp:
Zwischen 0,5 % – 1 % Keyword-Dichte ist in der Regel heutzutage schon mehr als ausreichend. Keyword-Stuffing ist so 2009. Mit natürlichen Platzierungen kannst du aber trumpfen.

Wo muss das Main Keyword überall vorkommen?

  • im Title Tag
  • in der Meta Description
  • in der H1
  • in mindestens einer H2
  • in der URL
  • als Dateiname des ersten Bildes
  • im ersten Bild als ALT-Attribut
  • im ersten Bild im Title-Attribut enthalten
  • in einer Bildunterschrift (falls zutreffend)
  • in den ersten 100 Wörtern
  • im Text natürlich gestreut

Wo sollen die Secondary Keywords nach Möglichkeit vorkommen?

  • im Title Tag, wenn vom Platz her möglich
  • als Dateiname eines der weiteren Bilder
  • in einem der weiteren Bilder als ALT-Attribut
  • in einem der weiteren Bilder im Title-Attribut
  • in mindestens einer H2
  • im Text natürlich gestreut
Du willst mehr über Keyword-Optimierung lernen? Schau bei unserem Keyword-Ratgeber vorbei!

Keyword Difficulty

Die Keyword Difficulty zeigt dir, wie schwierig es wird, für ein bestimmtes Keyword Top-Platzierungen bei Google zu erzielen. Natürlich ist es verlockend, für die richtig großen Keywords deiner Nische mit extrem hohem Suchvolumen möglichst mitspielen zu können.

Gleichzeitig musst du dich allerdings fragen, für welche Keywords es sich wirklich zu kämpfen lohnt.

Diverse Tools geben Aufschluss darüber, wie schwierig es wird, für einen Begriff zu ranken. Für deutsche Keywords ist Ahrefs nicht optimal. Hier empfiehlt es sich eher, dem KWFinder oder SEMRush zu vertrauen.

Ahrefs zeigt dir übersichtlich an, wie schwierig es ist, für dieses KW zu ranken – für deutsche Keywords allerdings häufig nicht zuverlässig.

Keyword Difficulty bei Ahrefs

Akkurater ist da der KWFinder. Er hilft dir, zu sehen, ob du dich überhaupt an ein Keyword heranwagen solltest.

Keyword Difficulty

Latent Semantik Indexing (LSI)

Latent Semantic Indexing klingt nach… einer Wissenschaft für sich? Ist es, irgendwie. Als mathematische Methode wurde es in den 1980ern entwickelt. So viel Hintergrundwissen brauchen wir aber gar nicht.

Im Wesentlichen geht es hier nur darum, dass du die Schlüsselbegriffe rund um dein Fokus-Keywords entdeckst, die eng mit deinem Thema verwandt sind.

Das können Synonyme sein, die relevant für die Seite sind, oder Variationen des Keywords. Ein Blick auf das Feld „Andere suchten auch nach…“ in den SERPs kann da sehr aufschlussreich sein. Oft deckt man diese Begriffe automatisch mit ab, vor allem, wenn die oberste Maxime Vollständigkeit heißt.

Google hilft dir mit anderen Suchvorschlägen gerne weiter:

Google Suchverfeinerung

WDF*IDF, engl. TF-IDF

Noch mehr Formeln? TF-IDF steht ausgeschrieben für term frequency – inverse document frequency. Damit lassen sich Relevanz und Häufigkeit eines Suchwortes berechnen.

Die Leitfrage: Wie oft kommt ein Wort in deinem Content im Vergleich zu anderen relevanten Dokumenten vor?

Was WDF*IDF betrifft, können wir nur sagen: Obwohl viele bekannte SEOs auf diese Formel schwören, sind die Studien dazu doch eher mager. Aus unserer Erfahrung ist eine WDF*IDF-Analyse nur sinnvoll, um zu verhindern, dass wichtige Subthemen vergessen werden.

Wir nutzen die Formel auf jeden Fall nicht. Aus unserer Sicht ist es nämlich sehr viel sinnvoller, zu analysieren, welche Entitäten in den Top-Ergebnissen für das jeweilige Keyword hervorgehoben werden. In diesem Video lernst du alles Wichtige über Entitäten-Optimierung.

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Die Konkurrenz

Und da ist sie wieder, die liebe Konkurrenz. Wenn du die Top-3-Seiten fast so gut kennst wie deine eigene, kannst du deine Startposition und deine Chancen sehr viel realistischer einschätzen.

Im nächsten Schritt kannst du die Top 3 miteinander vergleichen. Welche Überschneidungen haben sie und für welche Keywords ranken sie noch? Gibt es eventuell Content-Lücken, die du füllen kannst? Auf diese Weise kannst du deine eigene Seite optimieren.

Keyword-Kannibalisierung vermeiden

Eine Seite pro Suchintention: Das ist die Grundregel und hier solltest du eisern bleiben, denn Keyword-Kannibalisierung kann negative Folgen für deine Suchmaschinenrankings haben. Wenn es an der Zeit ist, deinen Content grundlegend zu überarbeiten, solltest du diese eine Seite überarbeiten, statt eine neue zu erschaffen.

Ausnahme: Die zweite Seite hat eine vollkommen andere Ausrichtung und Nutzerintention.

Mehr zur gefürchteten Keyword-Kannibalisierung lernst du im Video:

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Call-To-Action einsetzen

Nicht nur für Online-Shops ist der Call-To-Action, kurz CTA, unglaublich wichtig. Das ist eine Gelegenheit, die du nicht ungenutzt verstreichen lassen solltest, um den maximalen Erfolg aus deinem Projekt herauszuholen.

Platziere entsprechend einen Button oder Link so, dass für die User*innen auf deiner Seite schnell ersichtlich wird, welche nächsten Schritte sie gehen können. Klare grafische Hilfestellung ist hier durchaus gefragt.

Links

Links sind ein weiterer Faktor, den Google inzwischen klar benannt hat und der nicht nur Teil der OffPage-, sondern auch der OnPage-Optimierung ist. Die Verlinkungen sollten einen Mehrwert für die Leser*innen darstellen und klar gekennzeichnet werden.

Externe Links

Links zu anderen Seiten setzen? Durchaus hilfreich, denn der Googlebot versteht, worum es geht, wenn er Links zu verwandten Themen findet und den thematischen roten Faden besser einordnen kann.

Wenn du ausgehende Links setzt, solltest du darauf achten, dass diese in einem eigenen Fenster aufgehen. Gesponserte Links werden mit rel=“sponsored“ und Links aus User Generated Content mit rel=“ugc“ markiert. Wenn du dir nicht sicher bist, markierst du den Link einfach mit rel=“nofollow“.

Beachte zudem die Domainautorität anderer Seiten. Es gilt: Du solltest nur dann mit anderen in Verbindung gebracht werden können, wenn es sich bei der anderen Seite um einen qualitativ hochwertigen Online-Auftritt handelt.

Die Faustregel für deine Texte: Setze 2-4 Verlinkungen pro 1.000 Wörter, um deinen User*innen zu zeigen, mit welchen Quellen du arbeitest. Wenn du in Zukunft Content überarbeitest, solltest du immer auch kurz überprüfen, ob deine Links noch funktionierenBroken Links gilt es schnellstmöglich zu ersetzen.

Interne Links

Interne Verlinkungen sind wichtig für die Verteilung vom Link Juice auf deiner Seite. Vereinfacht ausgedrückt ist Link Juice, Google Juice oder Linksaft jene Ranking-Power, die Verweise an andere Dokumente weiterleiten.

Bei internen Verlinkungen solltest du immer einen Keyword-reichen Ankertext verwenden und möglichst wenig variieren, damit du eindeutige Signale an Google sendest.

Wichtig: Hast du schon einmal etwas von First Link Priority gehört? Falls nicht, solltest du dir das nächste Video ansehen!

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Du solltest zudem darauf achten, dass du immer auf die tatsächliche URL verlinkst und nicht auf eine Weiterleitung oder nichtkanonische URL. Überlege dir abgesehen davon gut, welche Inhalte du verlinkst, da du diesen Seiten damit zusätzliches Gewicht verleihst.

Mehr über interne Verlinkung lernst du in diesem Video:

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Weitere Tipps

Zum Ende noch einige weitere Tipps, die wir u. a. deshalb nicht in aller Ausführlichkeit darstellen, weil die meisten von ihnen absolut selbsterklärend sind. Trotzdem können sie für die OnPage-Optimierung den entscheidenden Unterschied machen und dafür sorgen, dass du dich von deiner Konkurrenz absetzen kannst.

Buttons, um Inhalte zu teilen

Nein, ein Ranking-Faktor sind sie nicht, aber mit standardmäßig integrierten Buttons, um Inhalte in sozialen Netzwerken (Twitter, Facebook etc.) oder per E-Mail zu teilen, machst du garantiert nichts falsch. Denn so ziehst du mehr Aufmerksamkeit auf deine Beiträge – spätestens dann, wenn User*innen deinen Content wirklich teilen.

Expertentipp:
Nutze dabei aber nur Plattformen, welche für deine Zielgruppe relevant sind. Die Devise lautet nicht: Je mehr, desto besser.

Kommentarfunktion aktivieren

Ganz am Anfang haben wir es bereits anklingen lassen: Interaktion ist eine gute Sache, dementsprechend solltest du deine User*innen dazu ermutigen. Besonders eignet sich dafür die Kommentarfunktion, auch Umfragen können zielführend sein. So sieht Google, dass deine User*inen sich wirklich einbringen. Stichwort Engagement.

Expertentipp:
Wenn Kommentare hinterlassen werden, ist es eher kontraproduktiv, diese einfach zu ignorieren. Beantworte sie in regelmäßigen Abständen und geh auf deine User*nnen ein. Du wirst sehen, dass die Anzahl der Kommentare mit diesem Ansatz laufend steigt.

Nervige Pop-Ups vermeiden

Google hat etwas gegen sie und für User*innen sind sie unglaublich nervig (nicht nur, aber vor allem auf dem Smartphone) – die Rede ist von Pop-Ups. Das gleiche gilt für Werbung. Uns ist klar, dass sie sich nicht immer vermeiden lässt, erst recht, wenn darüber die Website finanziert werden soll.

Besser ist es trotzdem, sie einfach dezent zu platzieren und auch Hinweise auf Leistungen oder den Newsletter nicht in einem leuchtenden Pop-Up unterzubringen, das sich partout nicht schließen lässt.

Willst du genau wissen, was du in Sachen OnPage-Optimierung an deiner Website ändern musst, um bei Google besser zu ranken?

Tools für die OnSite- und OnPage-Optimierung

Alles durchgeführt? OnPage-Optimierung ist am Anfang sehr aufwendig, aber dafür profitierst du davon auf lange Sicht. Grundsätzlich ist die Google Search Console deine Hauptanlaufstelle bei der OnPage-Optimierung.

Trotzdem empfehlen sich für die Feinarbeit diverse kostenpflichtige SEO-Tools, wie beispielsweise:

Alternativ gibt es diese eingeschränkten kostenlosen SEO-Tools:

Alexander präsentiert dir in diesem Video ein vollkommen kostenloses SEO-Tool-Setup:

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Deine Checkliste zu OnPage-Optimierung

Soweit also zu unserer ultimativen Checkliste für OnPage-Optimierung, mit der du die häufigsten OnPage-SEO-Fehler in Zukunft vermeiden kannst. Du siehst, es sind viele unterschiedliche SEO-Maßnahmen, die deine Seite an die Spitze der Google-Suchergebnisse führen können.

Abschließend noch einmal die wichtigsten Schlagworte für dich und deine Webseite. An diesen Schrauben solltest du regelmäßig drehen:

  • Crawlbarkeit & Indexierbarkeit
  • URL-Management
  • Google Snippets
  • HTML-Überschriften
  • Content
  • Keyword-Optimierung
  • Seitenstruktur
  • interne Verlinkung
  • strukturierte Daten
  • Mobile First
  • Ladezeiten

Und jetzt gilt es, die OnPage-Optimierung umzusetzen, zu testen und Erfolg messbar zu machen.

Uns würde aber auch interessieren, was deine Schwerpunkte in Sachen OnPage-Optimierung sind. Hinterlasse uns doch gerne einen Kommentar. Gibt es Punkte, die dir in diesem Leitfaden fehlen?

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Georg ist Experte für technische SEO und Performance-Optimierung.

Kommentare

  1. Hallo Alex,

    erst einmal danke für deinen tollen Content hier und auch auf YouTube, der mich mit meiner Seite auf jeden Fall schon weiter gebracht hat 🙂

    Ich habe noch eine Frage zum Thema „Page-Speed“ oder auch Ladezeit: Wie stehst du zum Thema AMP? Du hast ja in einem Kommentar auf YT gemeint, dass ihr eure Seite demnächst frei programmiert und oder per Gutenberg hochzieht, da bin ich mir jetzt nicht mehr sicher. Hast aber AMP nicht näher erwähnt. Was mich etwas verwundert hat.

    Ich habe nämlich auch überlegt, meine Seite auf AMP umzustellen, bin mir aber noch unsicher, ob es dafür nicht noch etwas zu früh ist. Besonders bei WordPress gibt es da wohl öfters noch Komplikationen, was Design & Layout in der AMP Version angeht.

    Viele Grüße aus Bayern, Nico

  2. Wow, super Beitrag. Sehr ausführlich recherchiert und dargelegt. SEO Onepage wird immer wieder gern unterschätzt. Für mich immer noch der Grundstein für gute Webseiten die im Internet erfolgreich werden.

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