SEO-Texte schreiben lernen

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SuchintentionKeywords, Textlänge, Einzigartigkeit – du weißt schon, der ganze SEO-Kram. Jetzt schreib einfach mal.“ Wenn das die einzige Anweisung ist, die dir jemand für deinen ersten SEO-Text gibt…ist das per se nicht falsch. Ja, auf all diese Faktoren kommt es an. Nur bringen dir diese Schlagwörter herzlich wenig, wenn du nicht weißt, wie du sie eigentlich umsetzen sollst.

Und genau das lernst du hier, denn SEO-Texte schreiben ist keine Magie. Aber verdammt nah dran. Von der Definition über eine detaillierte Anleitung bis hin zu einem konkreten SEO-Text-Beispiel: das alles findest du auf dieser Seite!

Aber Moment: Was sind denn eigentlich SEO-Texte? Wenn es nach Texter-Profi Joel Klettke geht, ist es mit diesem Begriff so eine Sache:

I hate the phrase ‚SEO copywriting‘. When you start looking at content so narrowly through the lens of SEO, you miss so much that’s important. At the end of the day, content is really communication.“

— Joel Klettke

Tja, und jetzt? Müssen wir uns wohl oder übel erst mal anschauen, was es mit dem Begriff eigentlich auf sich hat!

Was heißt eigentlich SEO-Texte schreiben?

An diesem Punkt bist du vermutlich schon auf einige kluge Köpfe gestoßen, die betonen: „SEO-Texte gibt es nicht!“ Auch dazu kann ich nur sagen: Stimmt schon, theoretisch. Und doch folgt ein x-beliebiger Text, wie du ihn auf Seite 1 bei Google findest, eben ganz eigenen Spielregeln.

Anders ausgedrückt: Du würdest keine Songlyrics mit einem Roman vergleichen und kein Gedicht mit einem Einkaufszettel – und doch sind es allesamt Texte. Warum sollte es also mit SEO Content anders sein?

„Vergiss SEO-Texte!“ versus „SEO-Texte sind das Größte!“

Komm auf den Punkt, denkst du dir vielleicht, was ist denn jetzt ein SEO-Text?

Ganz einfach:
SEO-Texte sind Inhalte, die bei Google hohe Rankings erzielen können.

Hier meine ich fürs Erste wirklich ganz einfach. Denn damit ein Text organisch rankt, müssen ziemlich viele Faktoren zusammenspielen. Der Google-Algorithmus bzw. RankBrain muss zum Beispiel den Text als relevant für User*innen bewerten, außerdem brauchst du Backlinks, einen guten E-A-T-Score usw.

Das Kernstück ist und bleibt aber deine Textarbeit. Und in dieser Hinsicht gilt:

Ein SEO-Text ist im Prinzip nichts anderes als eine authentische Unterhaltung.

Jemand stellt eine Frage und du beantwortest sie in deinem Text. Dabei gehst du konkret auf die Anliegen und Bedürfnisse ein – und schon hast du die wichtigste Zutat für einen gelungenen SEO-Text. In diesem Sinne nochmal zurück zu den beiden Aussagen aus der Überschrift:

  • Vergiss SEO-Texte!“

…gilt, wenn man unter SEO-Texten in erster Linie Keyword-Stuffing und leeres Gerede versteht, das in einer viertelstündigen Panikaktion runtergetippt wurde.

Meme Keyword-Stuffing
  • „SEO-Texte sind das Größte!“

…gilt, wenn man weiß, wie ein guter SEO-Text auszusehen hat und dementsprechend eine Ranking-Verbesserung erkennen kann.

Tja, und was darf man sich jetzt unter einem „guten SEO-Text“ vorstellen? Schauen wir uns das mal ein bisschen genauer an…

Was macht einen guten SEO-Text aus?

Es ist die Frage aller Fragen, und das nicht nur in Germanistik, Literaturwissenschaft etc.: Was ist ein guter Text? Gut ist schließlich ziemlich subjektiv. Eine Definition, mit der alle zufrieden sind, wird es wohl nie geben.

Und doch gibt es im SEO-Bereich zumindest ein paar Kriterien für einen Text, der sowohl Google als auch den User*innen gefällt:

#1 Es handelt sich um Unique Content.

Damit ist nicht gemeint, dass du in jedem Text das Rad neu erfinden musst. Nein, es geht vielmehr darum, dem Thema deinen eigenen Spin zu verleihen.

Das kann z. B. heißen, dass du einen Begriff in deiner Nische etablierst, den es so noch nicht gibt und den andere im Idealfall von dir übernehmen.

Ganz egal, ob so oder anders: Dein Text muss auf irgendeine Weise einzigartig sein. Warum sonst sollte jemand dem hunderttausendsten Beitrag zu Thema XY Aufmerksamkeit schenken?

via Giphy

#2 Die Verweildauer ist hoch.

Ein wichtiges Qualitätsindiz für Google ist die Verweildauer (Dwell Time), d.h. wie lange jemand auf einer Seite bleibt. Ja, auch wenn Gary Illyes schon mal etwas anderes behauptet hat.

Mehr dazu erfährst du im Video:

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Achtung:

Dass dein Text fast schon Romanlänge hat, heißt nicht zwingend, dass er deshalb vollständig gelesen wird.

Damit dir nicht allzu viele Leute abspringen (denn ein Klick auf deine Seite heißt noch gar nichts), muss dein Text ebenso unterhaltsam wie informativ sein – eben etwas, das man gern bis zum Ende liest. Je länger dein Artikel und je komplexer das Thema, desto wichtiger ist dieser Faktor.

#3 Im Fokus steht Themen- statt Keyword-Optimierung.

Wenn es eine Sache gibt, die beim SEO-Texten dein absoluter Alptraum sein sollte, dann ist es ganz klar Keyword Stuffing.

Anders gesagt: Stopf deinen Text mit Keywords voll und du hast schon verloren.

Hier mein absolutes Lieblingsbeispiel, wie das dann aussehen kann (die betreffende Seite rankt zwar auf Seite 1, aber ganz sicher nicht wegen des Textes):

Beispiel für Keyword Stuffing
So sieht ein mit Keywords vollgestopfter Text aus. Inhaltlich und optisch absolut tiptop, oder?

Ein guter SEO-Text ist nutzerfreundlich, relevant und vollständig. Vergiss alle möglichen Regeln zu Wortzahl, Keyword-Dichte etc., die du vielleicht schon irgendwo gelesen hast.

Orientiere dich lieber daran, wie die erfolgreiche Konkurrenz die Sache angeht und wie sinnvoll der Aufbau dort jeweils ist – nicht jedes Thema muss auf 2.000 Wörter aufgeblasen werden.

#4 Der Text generiert Backlinks & beweist Expertise.

Dein Text muss so verfasst sein, dass du dir einen Expertenstatus für das Thema aufbauen kannst.

Vertrauenswürdigkeit ist ein wesentliches Kriterium, wenn es darum geht, Backlinks aufzubauen.

Warum die so wichtig sind und was du dazu wissen solltest, kannst du in unserem Backlink-Ratgeber nachlesen.

#5 Der Text ist auch sprachlich korrekt.

Ein Text liest sich leichter, wenn er sprachlich und grammatikalisch korrekt ist. Fehlerfreiheit ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal (nicht für Google, aber für deine Zielgruppe). 

Dieser Punkt sollte selbstverständlich sein, ist es aber eindeutig nicht. Nochmal Korrekturlesen, bevor der Beitrag online geht? Fehlanzeige, wenn man sich mal ein bisschen durch das große, weite Internet klickt. Du kennst sie bestimmt, diese Fehler, bei denen man denkt: „Professionell geht aber auch anders…“

via Giphy

Um das Ganze etwas anschaulicher zu gestalten, vielleicht an dieser Stelle noch ein kleines Beispiel.

Stellen wir uns vor, jemand googelt „trockene Augen“, „Fremdkörper im Auge“ oder einen ähnlichen Begriff. Was diese Person sucht, ist Hilfe für eine akute Problemsituation. Kommerziell ist so ein Keyword eher nicht, es sei denn, die Suchanfrage lautet explizit „Augentropfen für trockene Augen kaufen“ o. Ä.

Du müsstest also eine Anleitung bieten, wie man die Augen in so einem Fall behandeln kann/sollte (inklusive Disclaimer, versteht sich). Außerdem würde sich eine (kurze) Erklärung anbieten, woher solche Beschwerden kommen usw.

Soweit der Schnelldurchlauf.

Falls du es ein bisschen genauer wissen willst, schau dir am besten kurz das Video an. In einer Viertelstunde beantwortet Alexander die klassischen Fragen rund um SEO-Content: Warum braucht man überhaupt SEO-Texte? Müssen Keywords genau so vorkommen, wie sie gesucht werden? (Am Ende des Ratgebers findest du die wichtigsten Fragen und Antworten auch nochmal in schriftlicher Form!)

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Zusammengefasst: Ein guter SEO-Text überzeugt User*innen, sodass die Nutzersignale wiederum Google überzeugen.

Wie du SEO-Texte schreiben solltest

Nicht jedes Thema muss auf ein paar tausend Wörter aufgeblasen werden, so weit waren wir schon. Naja, aber was heißt das in der Praxis? Gibt es wenigstens ein paar grobe Richtlinien zur Textlänge? Und woher weiß man eigentlich, über welches Thema man schreiben sollte? Zeit für ein paar Antworten.

Wie lang soll ein SEO-Text sein?

Eine ideale Textlänge gibt es nicht. Der springende Punkt ist nämlich immer, was man mit dem Text erreichen will. Das ist wiederum abhängig davon, was die suchende Person sehen will und braucht, wenn sie das betreffende Keyword eingibt. Kurz gesagt: Die Suchintention bestimmt über die Textlänge.

Weil die Suchintention generell der Dreh- und Wendepunkt jedes SEO-Erfolgs ist, empfehle ich dir an der Stelle gleich ein Video:

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Ich würde dir raten, dich an den Top-Platzierungen in den SERPs zu orientieren. Wenn die bestplatzierten Seiten nur 500-800 Wörter haben, scheint das in Googles Augen ausreichend zu sein. Du musst dir dann keine >1.000 Wörter aus den Fingern saugen, weil es schlicht nicht das ist, was User*innen brauchen.

Aber: In der Regel korreliert eine höhere Textlänge mit besseren Rankings. Das haben bereits mehrere Studien bestätigt.

Expertentipp:
Ein langer Text ist weder automatisch gut noch schlecht. Wenn es das Thema erfordert und die Information gut verdaulich ist, darfst du jederzeit die 1.000-Wörter-Marke überschreiten. Unsere Anleitungen sind oft sogar mehr als 3.000 Wörter lang. Btw: In einer SEMrush-Studie erzielte Long-Form-Content dreimal so viel Traffic wie durchschnittlich lange Texte.

Schauen wir uns das Ganze mal aus der Perspektive des Algorithmus an. Der denkt sich: „Hey, dieser Seite kann ich zu diesem Keyword Traffic schicken, denn hier werden alle Fragen und Folgefragen beantwortet!“

Wir wollen also eine hohe Informationsdichte und kein leeres Geschwafel.

Google belohnt Vollständigkeit und das Treffen der Suchintention.

Ein Beispiel:

Stell dir vor, du suchst das Ergebnis eines Fußballspiels, und zwar nur das Ergebnis. Wer welches Tor gemacht hat, wer gefoult hat usw., interessiert dich nur am Rande.

Rein für diese Information reicht in der Regel schon ein Featured Snippet, wie du es höchstwahrscheinlich in den SERPs sehen wirst. Bei so einer Suchanfrage geht es nur um Interesse. Das Commitment ist gleich Null , Auswirkungen auf dein persönliches Leben gibt es keine.

via Giphy

Wenn du allerdings etwas kaufen willst, suchst du nach viel, viel mehr Informationen, z. B.:

  • Bewertungen
  • Erfahrungs- und Testberichte zum Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Informationen zu Versandkosten

All das interessiert dich, denn du willst den besten Deal finden. Es geht in diesem Fall immerhin darum, wem du dein Geld gibst – eine Entscheidung mit unmittelbaren finanziellen Auswirkungen also.

Du siehst schon, worauf ich hinauswill:

Als Texter*in musst du die Wortzahl an der Textart festmachen.

Eine Checkliste ist viel kürzer als ein umfassender Guide usw. Dein Text muss exakt so lang sein, dass du Klartext reden und die wichtigsten Aspekte auf den Punkt treffen kannst.

Mein Tipp:
Gib deine fertigen Texte einer anderen Person zu lesen und bitte um Feedback, bevor du etwas publizierst. Ist alles verständlich? Oder wiederholst du dich an manchen Stellen? Je öfter man die eigenen Texte liest, desto „blinder“ wird man nämlich für Redundanzen oder inhaltliche Lücken.

In diesem Video zeigt dir Alexander, wie du die richtige Wortlänge für ein spezifisches Keyword bestimmst:

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Fokus-Keywords: Worüber schreib ich eigentlich?

Damit du einen passenden Textaufbau recherchieren kannst, brauchst du ein sinnvolles Keyword. Das heißt, du musst eine Suchanfrage herausfiltern und daraus die Suchintention ablesen. Die willst du schließlich bedienen.

Dein erster Schritt beim SEO-Texten ist deshalb die ausführliche Keyword-Recherche. Ja, ausführlich. Daran führt kein Weg vorbei, denn perfekte Keywords fallen nicht einfach so vom Himmel.

Wie so eine Keyword-Recherche geht, erfährst du in unserem Video:

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Und weil man es nicht oft genug sagen kann:

Nein, das Main Keyword soll nicht die Hälfte deines Textes ausmachen.

Wir bestimmen pro Text meistens ein Main Keyword und evtl. zwei bis drei Secondary Keywords. Alle kleineren Keywords nutzen wir „nur“ als Hinweise dafür, was die Nutzer*innen interessiert und welche Fragen sie haben.

Apropos Keywords…

Müssen Keywords genau so vorkommen, wie sie gesucht werden?

Wenn ein Keyword nicht sinnvoll in einem Text vorkommen kann, würde ich es auch nicht so verwenden. Ja, es ist durchaus ein Vorteil, wenn das Keyword exakt im gesuchten Wortlaut vorkommt (Exact Match). Im Zweifelsfall ist aber die natürlich klingende, sprachlich korrekte Variation immer die bessere Wahl.

Wir würden beispielsweise nie schreiben „Evergreen Media ist eine SEO Agentur Innsbruck“. Warum? Es liest sich sehr holprig und ist klar als Keyword-optimiert erkennbar. Wenn du so „optimierst“, rückst du deine Marke in ein schlechtes Licht. Denn am Ende kommt nur eine Botschaft an: „Angenehmer Lesefluss? Gute Nutzererfahrung? Mir doch egal!“

via Giphy

Bottom Line: Mach dir keine Sorgen, wenn es mit dem Exact Match mal nicht funktioniert.

Google wird immer besser darin, die Bedeutung von Inhalten und Suchanfragen zu verstehen und arbeitet seit Jahren daran, das Query Understanding des Suchalgorithmus zu verbessern. In diesem Zusammenhang gab es mit Hummingbird, RankBrain und BERT drei wichtige Google-Updates.

Jetzt aber Schluss mit den „Trockenübungen“ – höchste Zeit, dass wir zur Vorgehensweise kommen! Im Anschluss findest du sie also: die offizielle Anleitung, wie du SEO-Texte verfassen kannst!

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für SEO-optimierte Texte

Um es gleich vorwegzunehmen: Diese Anleitung ist nicht das Nonplusultra, mit der dein SEO-Text garantiert unbesiegbar wird.

Den „perfekten Text“ schreiben zu wollen, ist an sich schon ein ganz eigenes Thema. Strukturieren, recherchieren und schreiben musst du immer noch selbst – aber mit diesen Richtlinien kann nicht mehr allzu viel schiefgehen!

Solltest du es besonders eilig haben, hier die einzelnen Schritte im Überblick:

  • Orientieren
  • Verfeinern
  • Strukturieren
  • Schreiben
  • Überarbeiten

Schritt 1: Orientieren

Sieh dir zuallererst die Google-Suchvorschläge für dein Main Keyword an. Die automatische Vervollständigung und die ähnlichen Suchanfragen sind ein guter Anhaltspunkt dafür, wie die User*innen in den Suchprozess einsteigen. Nehmen wir als Beispiel mal die Suche nach dem Keyword „Online Marketing“:

Beispiel für ähnliche Suchanfragen

Für große Keywords wie dieses zeigt Google zusätzlich oft die am häufigsten gestellten Fragen an. Daran erkennst du recht gut, auf welchem Wissensstand viele User*innen einsteigen. Bei unserem Beispiel scheinen folgende Nutzerfragen auf:

Beispiel für Nutzerfragen

Du kannst also an diesem Punkt immerhin schon die größten Interessengebiete zum Keyword abschätzen:

  • Was ist das eigentlich? (Beispiele/Grundlagen/Duden/Buch/Was ist ein Affiliate?/Was ist SEO und SEA?)
  • Wie kann ich in dieser Branche Fuß fassen und Geld verdienen? (Jobs/Agentur/lernen)
  • Was ist der neueste Stand? (News)

Als nächstes konzentrierst du dich darauf, wie die Top 10 das Thema angehen. Stell dir dabei diese und ähnliche Fragen:

  • Welche Interessen stecken hinter dem Beitrag? Geht es um Verkauf, Information oder Service?
  • Wie wird der Text eingeleitet?
  • Welche Subthemen werden abgedeckt?
  • Welche Medien (Videos, Bilder, Rechner etc.) werden im SEO-Content verwendet?
  • Wie vollständig ist der Inhalt der Konkurrenz?

Investiere ruhig ein bisschen mehr Zeit in den letzten Punkt. Denn wenn du weißt, wo es bei der Konkurrenz Lücken gibt, kannst du es in deinem eigenen Text besser machen und dadurch eine Prise mehr Qualität liefern.

Erstell dir zum Beispiel ein Excel-Sheet mit verschiedenen Kategorien, in dem du Punkte für Relevanz, Länge, Einleitung, Übersichtlichkeit etc. vergibst.

Noch mehr zur ausführlichen SERP-Analyse erfährst du im Video:

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Diesen Überblick kannst (und solltest) du dir direkt bei Google verschaffen oder aber mit einem Tool wie Ahrefs. Dort siehst du die einzelnen Positionen und erkennst auf einen Blick, ob hinter dem Keyword eher eine informative oder kommerzielle Absicht steckt:

SERP-Anzeige in Ahrefs
In Ahrefs werden Interessenstendenzen schnell deutlich.

Den Vorteil davon siehst du am rechten Bildrand: Zusätzlich zu den rankenden Seiten erfährst du automatisch alles über Domainrating, Backlinks usw.

Du hast jetzt einen ersten Überblick, welche Interessen du in deinem Text bedienen solltest. Das ist aber nur der Anfang.

Expertentipp:
Denke immer wieder an die Suchintention. Was will eine Person sehen, die exakt diesen Begriff in die Google-Suchleiste tippt?

Pro Suchintention legst du einen Text bzw. eine Seite an, es sei denn, die Intentionen liegen sehr nahe beieinander. Mehrere Keywords können dieselbe Suchintention haben und dementsprechend ist es möglich, für all diese Suchbegriffe mit einer einzigen Seite zu ranken.

Alles, was du dazu wissen musst, lernst du im Video:

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Schritt 2: Verfeinern

Du brauchst nun einen noch genaueren Einblick in die Denkweise der Person, für die du Content schreibst. Es ist wie bei einer Reise: Wenn du Urlaub machst, fährst du nicht nach „Europa“ oder „Spanien“. Nein, du reist nach Barcelona, Sevilla oder sonst einen bestimmten Ort.

Zurück in die endlosen Weiten des Internets: Hier verfolgst du die Reisestationen deiner (potenziellen) Leserschaft am besten über ein Tool.

Wir verwenden dafür den Keywords Explorer von Ahrefs. Dort gibst du also zum Beispiel „Online Marketing“ ein:

Keyword-Ergebnisse mit gleichem Wortlaut
In der Phrase-Match-Anzeige siehst du, welche Motivation die User*innen haben.

Und schon wird wieder ein bisschen klarer, was zu den einzelnen Interessenbereichen zählt. Bei „Online Marketing Rockstars“ geht es um einen konkreten Anbieter, etwas weniger spezifisch ist schon die Suche nach einer Agentur. Außerdem gibt es eine ganze Menge Suchanfragen im Job-Bereich.

Rein theoretisch könntest du daraus (sofern es für deine Situation sinnvoll wäre) einen Ratgeber basteln, wie man ins Online-Marketing einsteigen kann: Was sollte man studiert haben? Welche Praktika sind wirklich sinnvoll?

Damit kratzen wir erst an der Oberfläche und orientieren uns „nur“ an häufigen Suchverläufen. Noch weiter in die Materie einsteigen kannst du in den tiefsten Tiefen des Internets: den Foren. Hier stehst du quasi mitten in der Menge und kriegst genau mit, was die Leute wirklich beschäftigt.

Der Gedanke dahinter:

Wenn viele Leute die immer gleichen Fragen in einem Forum stellen, haben diese Menschen sicher auch schon so oder so ähnlich gegoogelt. Keine Sorge, du musst nicht jedes einzelne Forum in mühseliger Kleinarbeit durchforsten.

Viel schneller geht es, indem du bei Google „Inurl:forum + Suchbegriff“ eingibst.

Forensuche bei Google
In Forendiskussionen stößt man oft auf wertvolle Fragen der Nutzer*innen.

(Zur Erklärung: Ich habe hier das Keyword „Ernährungsumstellung“ genommen, weil die Ergebnisse dafür deutlich repräsentativer sind als für „Online Marketing“.)

Jetzt werden dir in den SERPs nur Foren-Threads angezeigt. Die kannst du überfliegen, ob etwas Interessantes dabei ist. Such als nächstes die entsprechenden Phrasen bei Google und überprüfe, ob Begriffe mit hohem Suchvolumen darunter sind.

Et voilà: Du hast eine Peak User Intention aufgespürt!

Schritt 3: Strukturieren

Bevor du tatsächlich mit dem Schreiben loslegst, brauchst du ein Gerüst für deinen Text, und damit meine ich Zwischenüberschriften.

Die Überschriften sind dein Werkzeug Nummer 1, um passende Keywords authentisch unterzubringen: Du beugst erstens Keyword Stuffing im eigentlichen Text vor und signalisierst außerdem den User*innen, wo sie welche Inhalte finden.

Abgesehen davon hält dich eine feste Struktur davon ab, vom Hundertsten ins Tausendste abzuschweifen (was uns doch allen schon passiert ist!).

via Giphy

Zwischenüberschriften sind das Aushängeschild deines Texts. Dementsprechend schreibst du nicht willkürlich irgendetwas, sondern nur die Crème de la Crème unter den Headlines:

  • Das Keyword steht möglichst weit vorn.

Allerdings muss die Überschrift trotzdem authentisch klingen. Wie gesagt, im Zweifelsfall hat der natürliche Lesefluss Priorität.

  • Verwende Zahlen, wenn es sich anbietet.

„3 Tipps“, „8 Schritte“ – Listings funktionieren nicht für alle, aber doch für einige Themen. Deine Leser*innen können so auf einen Blick die Lesedauer abschätzen. Auch im Fließtext sind Zahlen statt ausgeschriebener Zahlwörter übrigens praktisch (also „3 Punkte“ statt „Drei Punkte“).

  • Sei sehr, sehr sparsam mit Clickbait-Formulierungen.

Vielleicht hast du schon irgendwo gelesen, dass bei Teasern wie „Was dann passiert, ist unglaublich“ einfach niemand widerstehen kann. Tja, Fakt ist: Clickbaits wirken trashy und funktionieren nur bei einer ganz bestimmten Zielgruppe.

Wer bei einem seriösen, komplexen Thema auf solche Formulierungen zurückgreift, wirkt nicht unbedingt kompetent. Und was dann mit deinen Ranking-Chancen passiert, ist alles andere als unglaublich.

  • Achte bei Aufzählungen darauf, dass es mindestens zwei Punkte gibt.

Wenn du zu einer H2 eine H3 anlegst, brauchst du dementsprechend eine weitere H3. Wer 1.1 liest, rechnet schließlich damit, dass irgendwann 1.2 folgt.

  • Such dir passende Long-Tail-Keywords heraus.

Mit diesen Suchbegriffen als Zwischenüberschriften bedienst du sehr spezifische Interessen. Wie du solche Keywords findest, erfährst du hier im Video:

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Es geht schlicht und einfach darum, einen angle zu finden: Wie kannst du möglichst umfassend eine bestimmte Gruppe ansprechen? Letztendlich ist es nämlich besser, ein kleines Publikum zu 100 Prozent zu erreichen als die breite Masse nur zu 40 Prozent.

  • Bau kleine Variationen in den Title Tag ein

Wenn jeder die gleiche Formulierung für einen Titel verwendet, ist das vor allem eins: langweilig. Und Langeweile hat noch niemanden zum Klicken bewegt.

Beispiel gefällig? Hier ein paar Ergebnisse aus der Google-Suche nach „Fremdkörper im Auge“:

Suchergebnisse für 'Fremdkörper im Auge'

Kreativ geht anders. Was würde der oder die Durchschnittsuser*in vermutlich tun? Auf das erstbeste Ergebnis klicken – und dadurch vielleicht den bombastischen Inhalt verpassen, der bei einem anderen Artikel gewartet hätte. Blöd gelaufen, und zwar für alle Beteiligten.

Bau also in deinen Title Tag immer einen kleinen Twist ein (Checklist, Guide, How To, …). Ein paar Ideen findest du in diesem Artikel.

Letztendlich musst du mit deinem Gerüst aus Zwischenüberschriften ein Ziel erfüllen: Content Comprehensiveness, d. h. eine umfassende Abdeckung der Intentionen hinter dem Keyword. Kameron Jenkins von Moz versteht darunter, dass das Textgerüst diese Faktoren berücksichtigt:

  • User Intent
  • Implications
  • Sub-Topics
  • Questions
  • Trends

So ein Gerüst erstellt sich nicht in ein paar Minuten. Mit ein bisschen Übung wirst du natürlich schneller, aber die Feinarbeit erfordert Zeit. Und die musst du investieren, denn schreiben solltest du tatsächlich erst, wenn du eine sinnvolle Struktur hast.

Schritt 4: Schreiben

Mit dem Schreiben ist es so eine Sache: Jeder hat seinen ganz eigenen Stil. Den darfst du dir beim SEO-Texten bewahren – sofern du darauf achtest, dass dein Text noch zur Zielgruppe passt. Wenn du für einen Kunden schreibst, musst du dessen Wording-Richtlinien kennen. In deinem persönlichen Blog wiederum kannst du ganz du selbst bleiben.

Bei der Stilfrage hört der Spaß natürlich nicht auf. Hier ein paar goldene Regeln des SEO-Textens:

  • Geh in der Einleitung genau auf die Situation der Leser*innen ein. Stell eine Frage, mach eine Feststellung – und erfülle dein Versprechen, so schnell es geht! Werden User*innen gemütlich deinen gesamten Text lesen? Wohl kaum.
  • Streu deine eigenen Catchphrases, allerdings ohne zu übertreiben. Du willst durch gute Inhalte auffallen, nicht durch Möchtegern-Coolness.
  • Formuliere so präzise wie möglich. Ein Beispiel: „Abonniere unseren E-Mail-Newsletter für wöchentliche Updates“ ist besser als „Wenn du regelmäßig die aktuellsten News erhalten möchtest, …“.
  • Befasse dich mit NLP (Natural Language Processing). Jeder Satz besteht aus gewissen Einheiten und es ist beim Texten dein Job, diese Bausteine möglichst nahtlos aneinanderzufügen. Je komplizierter die Satzstruktur, desto schwerer fällt es auch dem Google-Bot, inhaltliche Bezüge herzustellen.
  • Baue passende „Hooks“ ein. Wenn es sich anbietet, kannst du anteasern und die Antwort in einem neuen Absatz geben, also zum Beispiel: „Es ist so:“ oder „Das Beste daran?“
  • Vermeide Passivkonstruktionen, wo es geht. Sie ziehen einen Satz unnötig in die Länge und klingen umständlich. Oder wie stehst du zu „Passivkonstruktionen sollten vermieden werden“?
  • Sprich dein Publikum direkt an. Ein Text wirkt deutlich persönlicher, wenn er uns als Leser*innen aktiv erwähnt. (Klar, das geht nicht immer: Wenn du z. B. für einen Kunden schreibst, der eine neutrale Anrede möchte, musst du dich wohl oder übel daran halten.)
  • Reduziere Fachausdrücke. Wer auf deiner Seite landet, hat vielleicht noch keine Ahnung von den Themen, mit denen du dich täglich befasst. Trotzdem muss er oder sie verstehen können, worum es geht.
  • Probier öfter mal neue Formulierungen. Glaub mir, irgendwann stellst du fest, dass alle deine Texte irgendwie…gleich klingen. Also trau dich! Es müssen nicht immer Standard-Konstruktionen wie „Doch was ist eigentlich XY?“ sein.
  • Lass deine Absätze nicht länger als 3 Zeilen werden und achte darauf, dass dazwischen genug weißer Leerraum bleibt.
  • Lockere Textblöcke mit Bullet Points, Grafiken, Tabellen, Bildern und anderen Layout-Elementen auf. So erleichterst du deinem Publikum das Lesen immens.
  • Verwende das Keyword in den ersten 100 Wörtern und noch einmal im Abschluss-Paragrafen.

Der Keyword-Tipp steht mit Absicht an letzter Stelle. Denn wie schon gesagt: Inhalt und Relevanz sind wichtiger, als mit aller Macht dein Main Keyword möglichst oft unterzubringen.

Wenn du die Sache strategisch angegangen bist, hast du in den Zwischenüberschriften schon einiges an Secondary Keywords abgedeckt und kannst dich im Fließtext auf den Lesefluss konzentrieren.

Aber: Korrekturen sind trotzdem Pflicht! (Was dabei wichtig ist, kannst du weiter unten nachlesen.)

In diesem Video zeigt dir Alexander, wie du in drei Schritten die Relevanz deiner Inhalte maximierst:

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Schritt 5: Überarbeiten

„Write drunk, edit sober,“ soll Ernest Hemingway mal gesagt haben. Quellen für dieses Zitat gibt es nicht, und ob ein gewisser Alkoholpegel zu einem guten SEO-Text führt, wage ich zu bezweifeln…aber zumindest der zweite Teil ist unverzichtbar für jeden, der etwas auf seine Text-Skills hält.

Überarbeiten ist keine Fleißübung, sondern Pflicht.

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Idealerweise lässt du deinen Text ein paar Tage liegen und gehst erst danach wieder über den ersten Entwurf. Im allerbesten Fall arbeitest du mit jemandem zusammen, der den Text ganz unvoreingenommen korrigieren kann. Vier Augen sehen mehr als zwei!

Ob zwei oder vier Augen, die größten Korrektur-Baustellen sind jedenfalls:

  • Kürze unwichtige Passagen. Gnadenlos.
  • Teile einen langen Satz in zwei Sätze, wenn sich dadurch der Lesefluss verbessert. (Spoiler: wird er.)
  • Suche mit Strg + F nach Wortwiederholungen. Leg dir am besten eine Liste mit Wörtern an, die du gefühlt in jedem Satz verwendest. Auf meiner Liste stehen z. B. „auch“, „diese“ oder „wenn“.
  • Bessere offensichtliche Fehler aus (duh).
  • Prüfe die Zeichensetzung. Bindestriche sind z. B. ein echter Fehler-Klassiker: Nein, es heißt nicht „Social Media Plan“ und „Erste Hilfe Maßnahme“, sondern „Social-Media-Plan“ und „Erste-Hilfe-Maßnahme“. Ist das kleinlich? Vielleicht, aber eben die korrekte Schreibweise. Und du willst es schließlich richtig machen.
  • Streiche Füllwörter.
  • Baue Passiv- in Aktivsätze um.
  • Bügle doppelte Verneinungen aus.
  • Markiere wichtige Aussagen fett. So können User*innen den Text gut überfliegen.

Falls du noch daran zweifelst, dass die Korrektur tatsächlich so viel ausmacht, lass dich von ein paar Beispielen überzeugen

Beispiel 1: Komplizierte Formulierung

Den folgenden Satz habe ich mir nicht ausgedacht, sondern tatsächlich im Lauf einer Recherche so entdeckt:

Die Ableitung der Laufzeit eines Kredits mit monatlicher Rückzahlung aus der Formel für die Höhe der Rate ist eine komplexe Gleichung mit langem Rechenprozess.“

Äh…what?

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Die Aussage dahinter ist eigentlich simpel: Man kann Kreditlaufzeit und Monatsrate zwar theoretisch aus der Formel ableiten, mit der man die Ratenhöhe berechnet. Das ist aber sehr umständlich.

Aaaah, sagt das doch gleich!

Beispiel 2: Leeres Gerede

Welche nützlichen Informationen würdest du aus diesem Abschnitt ziehen?

Quelle: https://www.dladvisory.de/headhunter-muenchen/

Bei genauerer Betrachtung gibt es hier nicht wirklich etwas zu lesen, das uns weiterbringt. Dass „das Gesamtpaket“ stimmen muss, versteht sich von selbst, oder? Abgesehen davon haben wir bei dem Abschnitt einen orthographischen Fehler und eine Phrasen-Wiederholung – da ist Luft nach oben.

Beispiel 3: Zeichensetzung

Wenn Satzzeichen korrekt gesetzt sind, fallen sie gar nicht groß auf. Wenn sie aber fehlen, wird es manchmal…kompliziert. Oder würdest du folgenden Absatz auf Anhieb verstehen?

Quelle: https://www.lupus-autopflege.de/Anwendung-Reinigungsknete

Wenn du mich fragst, sind die fehlenden Kommata zusätzlich zum Nominalstil eine ordentliche Herausforderung beim Lesen.

Lange Rede, kurzer Sinn:

Du wirst noch einiges ändern und radikal kürzen müssen. Lies. Deine. Texte. Korrektur.

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Bevor du jetzt komplett verzweifelst oder dich erst gar nicht mehr an die Tasten traust, lass dir gesagt sein:

Die Dosis macht das Gift. Du musst nicht rigoros jedes einzelne Füllwort streichen oder dich für immer von deinen Lieblingsformulierungen verabschieden. Es geht nur darum, die Balance zu finden.

Ja, Korrekturen samt Überarbeitung sind ein zusätzlicher Aufwand.

Und ja, vielleicht musst du dir jemanden suchen, der das für dich übernimmt.

Unterm Strich ist eine sorgfältige Korrektur aber das, was einen sehr gut lesbaren Text von einem durchschnittlichen unterscheidet.

Falls dir schon der Kopf raucht und du dir ein konkretes SEO-Text-Beispiel wünscht, here you go!

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Hilfreiche Tools zur SEO-Content-Erstellung

Es gibt eine Vielzahl an SEO-Tools, die dich beim Schreiben von SEO-Texten unterstützen. Wir empfehlen:

Du willst deine Zielgruppe und Google mit perfektem SEO-Content überzeugen?

Was du vor deinem ersten SEO-Text wissen solltest

Du weißt jetzt alles, was du brauchst, um einen guten, suchmaschinenoptimierten Text zu schreiben. Bleibt mir nur noch, dir abschließend ein paar Tipps aus dem Texter*innen-Alltag zu geben:

Nutze Keywords in Maßen.

Das bedeutet:

  • einmal in der H1-Überschrift
  • 1-2 mal in den Zwischenüberschriften
  • einmal in den ersten 100 Wörtern
  • einmal im Outro
  • Eine Keyword-Dichte von 0,5 bis 1% ist mehr als genug.
  • Verwende Synonyme und relevante Begriffe.
  • Vergiss WDF*IDF.
Willst du mehr über die klassische Keyword-Optimierung wissen? Dann bist du bei unserem Ratgeber richtig!

Hab Geduld mit dir selbst.

Würde ich meine ersten SEO-Texte heute nochmal genau so schreiben? Hell no. Ganz ehrlich, alte Texte lese ich erst gar nicht mehr – sonst wäre ich schon längst auf dem Weg in die Uni, um meinen Germanistik-Abschluss wieder zurückzugeben…

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Ein Gefühl dafür, was funktioniert, bekommt man nur durch Ausprobieren und Üben. Denn auch wenn es für manche vielleicht danach aussieht: Kinderleicht ist Texten nie. Erst recht nicht, wenn es auf Knopfdruck passieren soll. Apropos:

Trau dich an andere Arbeitsweisen.

Bei manchen Jobs bzw. Aufgaben ist es ziemlich egal, wann und wo man sie erledigt. Ob ich meinen Schreibtisch in der Früh aufräume oder am Freitag, bevor ich ins Wochenende starte – who cares?

Schreiben fällt nicht in diese Kategorie. Auch wenn der oder die Vorgesetzte es sich gerne mal so vorstellen. 8 Stunden texten, selbstverständlich kreativ und absolut einzigartig? Klar, nichts leichter als das! Move over, Goethe!

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Ich persönlich kann leider nicht steuern, wann mir die besten Ideen kommen. Meistens ist es aber genau dann, wenn irgendwo abseits vom Arbeitsplatz bin.

Was ich damit sagen will: Solltest du an deiner Arbeitsstelle die Freiheit haben, das zu tun: Trau dich auch mal vom Bildschirm weg. Geh eine Runde spazieren, putz im Homeoffice die Wohnung – die Hauptsache ist, dass du deinen Kopf sozusagen „ablenkst“.

Investiere Zeit.

Du kannst schnell schreiben oder gut, aber nicht beides auf einmal.

Wenn du versuchst, in Rekordzeit ein Meisterwerk zu produzieren, wird das Ergebnis entweder inhaltlich schlecht oder sprachlich voller Flüchtigkeitsfehler sein (im schlimmsten Fall beides).

Abgesehen davon willst du ja nicht einfach das abschreiben bzw. umformulieren, was es schon hundertmal gibt. Du willst Inhalte liefern, die tatsächlich einen Mehrwert bieten. Wenn sich der oder die Leser*in denkt, Nein, verdammt, das weiß ich doch alles schon, ist der Text nicht gut genug.

Als Richtwert: Für ein hochwertiges SEO Content Piece mit einem Umfang von ca. 1.200 Wörtern benötigen wir ca. sieben Stunden.

Aus eigener Erfahrung würde ich daher raten:

Plane für einen ausführlichen SEO-Text mindestens 3 Arbeitstage ein. Recherche, Schreiben und Korrekturschleife(n) kosten schnell mehr Zeit als gedacht. Lass dann noch eine kleine Schreibblockade dazwischenkommen, und die totale Überforderung ist vorprogrammiert.

Meme Arbeiten unter Druck

Arbeite konstant an deinem Stil.

Früher oder später wirst du merken, dass deine Texte ihre ganz eigene Note haben. Diese writer’s voice macht dich sympathisch und einzigartig, doch du musst sie dir erst aneignen. Das passiert nicht von heute auf morgen.

Noch ein Tipp zur Stilfrage: Mit der „eigenen Note“ ist nicht gemeint, dass du die klassischen leeren Begriffe aus der Marketingwelt immer wieder neu anordnest. Henneke von Enchanted Marketing nennt das „Gobbledygook Content“ und meint damit ‚Phrasen, die so überstrapaziert sind, dass sie jegliche Bedeutung verloren haben‘. Eben diese Phrasen willst du loswerden!

Ein paar Beispiele:

  • „Unendliche Möglichkeiten“, tatsächlich? Ja, unendlich einfallslos.
  • „qualitativ hochwertig“: Naja, das will ich als potenzielle Kundin doch stark hoffen…?
  • „die Nummer 1 unter…“: Sagt wer? Das Unternehmen selbst? Sehr glaubwürdig.

Vielleicht bist du auch schon auf Listen mit empfehlenswerten Formulierungen gestoßen. Hubspot verspricht z. B.:

Beispiel Hubspot-Beitrag mit hilfreichen Formulierungen
Quelle: https://blog.hubspot.com/marketing/power-words

Das gleiche Spiel finden wir im Backlinko-Blog von Brian Dean. Mit Überleitungen wie diesen soll das Interesse der Leser*innen geweckt und sie automatisch zum Weiterlesen animiert werden:

Meine ehrliche Meinung dazu?

Halt dich von solchen vermeintlich hilfreichen Listen lieber fern. Verwende sie, wenn überhaupt, eher zur Orientierung.

Denn was passiert, wenn sich alle großzügig an den „Power Words“ etc. bedienen? Genau, auf jeder Website steht früher oder später ein ähnlicher Text. Brian Dean spricht sogar explizit von „copy and paste“- damit ist im Prinzip schon alles über die Nachhaltigkeit dieser Methode gesagt.

Denk an deine Verantwortung.

Als Texter*in bist allein du dafür verantwortlich, was der fertige Text vermittelt. Einen objektiven SEO-Text gibt es ebenso wenig wie objektiven Journalismus, schließlich schreibt den Beitrag immer noch ein Mensch und keine Maschine.

Achte also darauf, wie du deine Inhalte gestaltest, und das nicht nur auf rein visueller Ebene.

  • Welches Framing verwendest du, und ist das angebracht?
  • Reproduzierst du (vielleicht unbewusst) Stereotype oder Klischees?
  • Präsentierst du Fakten oder „Fakten“?
  • Zitierst du womöglich problematische oder unverlässliche Quellen?
  • Könnte dein Text inklusiver formuliert sein? Sprich, verwendest du geschlechtersensible Sprache?

Bevor jetzt jemand „aber die Lesbarkeit!!“ schreit: Es ist absolut machbar, gleichzeitig einen schönen Text zu schreiben und alle Geschlechter anzusprechen. Man muss nur bereit sein, hier und da mal eine Minute länger über die passende Formulierung nachzudenken.

Wo wir gerade beim Thema sind: Wie lassen sich eigentlich Genderzeichen und barrierefreies Internet vereinbaren?

Dazu empfehle ich den sehr interessanten Artikel von Sigi Lieb. Sie erklärt u. a., der Genderstern sei aus Screenreader-Sicht besser als der Genderdoppelpunkt und wie man Screenreader entsprechend konfigurieren kann.

Disclaimer:
Ich bin keine Fachfrau für Screenreader oder barrierefreies Internet und lasse mich gerne von Expert*innen / Betroffenen eines Besseren belehren. Bist du selbst sehgestört und kannst die o. g. Informationen so nicht bestätigen? Schreib mir gerne deine Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge in die Kommentare!

Prüfe deine Quellen.

Niemand von uns kann alles wissen. Dementsprechend wirst du beim Schreiben viel recherchieren und auf nützliche Quellen verweisen. Das ist völlig in Ordnung, ja sogar wichtig.

ABER: Verlinke nicht einfach irgendetwas, weil es auf den ersten Blick relevant wirkt oder du diese Quelle bei der Konkurrenz oft siehst.

Das kann daneben gehen, denn woher willst du wissen, dass diese Information noch aktuell ist? Oder jemals korrekt war?

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Ein Beispiel aus der Praxis:

Zum Thema „Schlafpositionen“ verweisen fast alle Top-Beiträge auf ein Buch aus den 1970ern (!). Darin stellt ein Psychiater die Theorie auf, jede Position lasse Rückschlüsse auf den Charakter der Person zu. Beweise? Gibt es auch 2021 nicht. Ähnlich oft berufen sich diverse Ratgeber auf die „Studie“ eines britischen Schlafforschers – ohne zu erwähnen, dass der Forscher selbst seine Untersuchungen als reinen Spaß bezeichnet hat.

Damit sind wir wieder bei Lektion 1 des Internets – wie schon Sokrates, Ada Lovelace und Abraham Lincoln sagten: 

Don’t believe everything you read online! 

Dein Job ist es, Studien, Fakten etc. gründlich zu checken und daraus einen Text zu machen, dem man guten Gewissens glauben kann.

Und damit sind wir am Ende von unserem SEO-Text-Crashkurs!

Ich hoffe, du hast jetzt eine Vorstellung davon, wie du beim Texten vorgehen kannst und was wirklich wichtig ist. Schau dir zum Abschluss am besten ein letztes Video an:

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Ist irgendetwas unklar geblieben? Dann schreib mir gerne einen Kommentar! Vielleicht findest du die Antwort auch hier – ich habe noch ein paar Fragen zusammengefasst, die erfahrungsgemäß oft auftauchen:

Noch ein paar Fragen zu SEO-Texten allgemein…

Was sind SEO-Texte? Was sind kundenzentrierte Texte?

2021 sind SEO-Texte mit kundenzentrierten Inhalten gleichzusetzen. Der Inhalt wird durch die Zielgruppe und die jeweilige Suchintention, engl. User Intent, bestimmt. Für Google stehen die Nutzer*innen im Mittelpunkt. Bei vielen Suchbegriffen legt Google sogar mehr Wert auf Intent Matching als auf die Domainautorität. In diesem Kontext gibt es drei essentielle Google-Updates, von denen du zumindest einmal gehört haben solltest: HummingbirdRankBrain und das im Oktober 2019 ausgerollte BERT-Update.

„Kundenzentriert“ bedeutet übrigens genauso, dass die User Experience (UX) stimmt. Es kommt also neben den Textinhalten zudem darauf an, wie du das Ganze präsentierst. Um es mit einem fancy Begriff auszudrücken: SEO-Texten ist UX Writing. Das heißt, du gestaltest Texte so, dass sie die User*innen perfekt und intuitiv durch das digitale „Produkt“ leiten.

Früher war ein „SEO-Text“ ein Text, der nur für Suchmaschinen verfasstzwischen 300 und 500 Wörter lang und mit Keywords gespickt war. Diese Zeit ist längst Geschichte!

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Wieso brauche ich überhaupt Texte auf meiner Website?

Der Google-Algorithmus macht hauptsächlich über die lesbaren Informationen auf deiner Webseite fest, wie relevant sie ist.

Umso wichtiger ist es, dass du den Inhalt deiner Texte nicht einfach nach Lust und Laune wählst, sondern ihn von der Suchintention ableitest. Bilder und Videos kann der Algorithmus noch nicht perfekt interpretieren. Sofern die Inhalte die Suchintention perfekt abdecken, kannst du den Content aber natürlich trotzdem um dein eigenes Expertenwissen erweitern!

Das Fazit ist jedenfalls: Ohne kundenzentrierte Inhalte kann deine Webseite keine guten Google-Rankings gewinnen.

Können Webseitentexte nachträglich suchmaschinenoptimiert werden?

Die kurze Antwort: Nein, können sie nicht. Es geht nämlich vorrangig um die Suchintention der Nutzer*innen, also den Inhalt, und nicht wie früher um die enthaltenen Keywords.

Du musst dir immer die Frage stellen: Entspricht der Inhalt genau dem, was der oder die Suchende zu dieser Suchanfrage sehen will? Wenn nein, dann helfen dir weder die perfekte OnPage-Optimierung noch alle Backlinks dieser Welt.

Moment, was war nochmal OnPage-Optimierung? Alles Wichtige kannst du im Ratgeber nachlesen!

Ein Beispiel zum besseren Verständnis: Wenn du bei deiner Deutschschularbeit das Thema verfehlst, kannst du nicht ein paar Wörter austauschen und plötzlich ist alles gut. Genauso ist es mit SEO-Texten: Nur weil du nachträglich ein paar Keywords über den Text verstreust, trifft er deswegen nicht die Suchintention.

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Kann ich die Texte auf meiner Website verstecken?

Kannst du theoretisch, aber es ist nur bedingt sinnvoll. Denn derzeit ist es noch so, dass sichtbare Inhalte bessere Rankings liefern. Trotzdem werden Akkordeons und Tabs gerne dazu verwendet, um die User Experience auf mobilen Endgeräten zu verbessern.

Achtung: Texte gänzlich zu verstecken, ist gegen die Google-Richtlinien für Webmaster und eine Black-Hat-Praktik, die längst nicht mehr funktioniert!

Hilft es, wenn das Keyword öfter auf der gesamten Webseite verwendet wird?

Ja und nein. Google berechnet natürlich die Relevanz deiner gesamten Webseite zu einem bestimmten Keyword und lässt dies in das Ranking einer einzelnen Unterseite für das Keyword mit einfließen. Generell gilt jedoch, dass du dich vom reinen Keyword-Denken verabschieden musst.

Mittlerweile dreht sich alles um Entitäten und Suchintentionen / Handlungen. Wir sind im Zeitalter der semantischen Suche. Das bedeutet: Du willst eine Topical Authority werden, also die Anlaufstelle für Informationen zu deinem Thema.

Das Thema interessiert dich? Dann schau dir unser Video zu Entity SEO an:

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Wieso ist der Aufbau bzw. die Hierarchie eines Textes so wichtig?

Du hast nur wenige Sekunden Zeit, um jemanden zu überzeugen, dass er oder sie auf deiner Website bleiben soll. Daher gilt für Content im Internet derselbe Ansatz wie für eine Zeitung: das Prinzip der umgekehrten Pyramide:

  • Alles beginnt mit der Kernaussage, danach kommt…
  • die detaillierte Hauptinformation und zu guter Letzt…
  • der Hintergrund der ganzen „Geschichte“.

Die Kernaussage sollte bereits „above the fold“ stehen, damit die wichtigsten Informationen sofort ersichtlich sind. Auch die Suchergebnisse von Suchmaschinen wie Google spiegeln die Hierarchie der Intentionen wieder. Mehr zur Intent-Hierarchie erfährst du im Video:

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Wie sieht die Zukunft von SEO Content aus?

Die Zukunft ist Natural Language Processing, kurz NLP. Google wird nach und nach unvorstellbar gut darin werden, Sucheingaben zu interpretieren und die passenden Inhalte dazu auszuliefern. Und ja, man kann Texte dahingehend verbessern.

Brauche ich Texte auf den Kategorieseiten meines Shops? Decathlon hat ja auch keine…

Gegenfrage: Macht dein Shop 13 Milliarden Umsatz im Jahr? In vielen Fällen kannst du Autorität durch Textqualität und -umfang ausgleichen.

Wenn du einen Shop mit wenig Autorität hast, brauchst du also hilfreiche Texte auf deinen Shop-Kategorieseiten. Die Inhalte sollen die Fragen der Nutzer*innen beantworten und eine Art Kaufratgeber darstellen.

Eine gute Kategorieseite ist eine Hub Page, die Nutzer*innen bei der Navigation und gleichzeitig im Rechercheprozess hilft. Wenn dein Online-Shop irgendwann eine hohe Domain Authority und sich als Marke etabliert hat, kannst du testen, ob du Inhalte entfernen kannst und deine Rankings bei Google und Bing behältst.

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Häufig gestellte Fragen

Mit Content sind in der Regel Inhalte wie z. B. Texte, Videos oder Bilder für die eigene Website oder andere Plattformen gemeint. Im Internet steht und fällt alles mit den richtigen Inhalten. Kundenzentrierte Inhalte werden von den Algorithmen von Plattformen wie der Google-Suche, Facebook und YouTube bevorzugt, da sie mehr Engagement und Aufenthaltsdauer generieren.

Content-Marketing ist ein strategischer Marketingansatz, der sich auf die Erstellung und Verbreitung informativer, relevanter und informativer Inhalte konzentriert, um ein klar definiertes Publikum anzuziehen und zu binden. Das Ziel ist es, eine profitable Kundenaktion voranzutreiben. Anstatt die eigenen Produkte oder Dienstleistungen aktiv zu bewerben, stellt man Interessierte und Kund*innen wirklich relevante und nützliche Inhalte zur Verfügung, um ihnen bei der Lösung ihrer Probleme zu helfen.

SEO-Content beschreibt Inhalte, welche basierend auf Daten kundenzentriert erstellt und nach den Grundregeln der OnPage-Optimierung (Teilbereich der Suchmaschinenoptimierung) überarbeitet wurden. Bei SEO-Texten sollte auf die Relevanz zur Suchanfrage, Vollständigkeit, Genauigkeit, Aktualität und Lesbarkeit des Inhalts geachtet werden. Die Keyword-Dichte spielt dabei eine untergeordnete Rolle, wobei es durch Überoptimierung schnell zu Sichtbarkeitseinbußen kommen kann.

WDF*IDF ist eine Formel, mit der sich die optimale Verteilung themenrelevanter Keywords innerhalb eines Textdokuments oder einer Webseite bestimmen lässt. Ob eine Content-Optimierung nach WDF*IDF tatsächlich Vorteile bringt, ist allerdings nicht bewiesen. In Zeiten von Machine Learning und damit Kundenzentriertheit ist die WDF*IDF-Formel im Zusammenhang mit Suchmaschinenoptimierung (SEO) überholt. Da es aber das Ziel bei SEO ist, ein Thema möglichst vollständig abzudecken bzw. die Suchintention(en) für ein bestimmtes Keyword perfekt zu befriedigen, kann die Formel durchaus zur Keyword-Recherche verwendet werden. Grundsätzlich sollten SEO-optimierte Texte nach diesen fünf Aspekten betrachtet werden: Relevanz, Vollständigkeit, Genauigkeit, Aktualität und Lesbarkeit.

Senior Content Brand Manager

Josefa ist Expertin für UX Writing & Markenaufbau durch Content.

Kommentare

  1. Hallo Alexander,
    Du schreibst hier, vergiss WDF*IDF, allerdings ohne Begründung?? Mich interessiert aber Deine Meinung dazu.
    Vielleicht magst Du etwas schreiben, hier oder per E-Mail.
    Beste Grüße
    Boris

    • Hallo Boris,

      WDF*IDF ist nur ein Krücke für Content-Relevanz. Du schaust dir nur an, worüber die anderen schreiben und erweiterst dann deinen Text um diese Begriffe. Das ist Keyword-Optimierung aus 2009. Natürlich, du musst dir ansehen, was rankt, was die Suchintention ist und wie du vielleicht sogar Content-Lücken abdeckst. WDF*IDF vermittelt aber die Illusion, dass Seiten ranken oder besser ranken, weil sie ein bestimmtes Verhältnis von Begriffen haben. Das ist Humbug.

      Leider gibt es tonnenweise SEO-Gurus, die fragwürdige „Tests“ gemacht haben, welche alles andere als aussagekräftig sind. WDF*IDF ist halt die ultimative Variante eines Magic Bullet. Du erzählst den Leuten: „Hey, es gibt eine magische Formel, wodurch Crappy SEO Content Top-Platzierungen erreicht.“ Da die meisten Leute nicht wirklich SEO lernen wollen, sondern nur „Tricks“ und „Abkürzungen“, verkauft sich so etwas ganz fantastisch 😛

      Wenn du ein Thema vollständig abdeckst bzw. genau die Suchintention abdeckst, dann bist du auf dem richtigen Weg. Alles andere ist klassischer SEO-Schwindel.

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  2. Hey Alexander,

    vielen Dank dafür.
    Frage: Für wie Google sensibel hältst du den Lesbarkeitsindex von Content / einer Webseite? Hintergund – ich habe gerade nach dem Core Update Anfang Juni einen Deep Dive gemacht und uns (Verlierer) mit unseren Konkurrenzseiten in etlichen Metriken (On-/Off-Page, E-A-T) verglichen. Interessanterweise war der große Unterschied eigentlich nur bei der Lesbarkeit der Texte vorhanden, die wir nach Flesch-Index nicht so leicht lesbar schreiben wie unsere Konkurrenten. Ändern wir jetzt, Impact wird sich aber erst noch zeigen – von daher würde mich Deine Einschätzung interessieren?

    Danke und Gruß
    Andreas

    • Hallo Andreas,

      vielen Dank für deinen sehr sehr spannenden Kommentar!

      Also, seit RankBrain, das heißt nicht unbedingt durch RankBrain, gelten in jeder Nische andere Ranking-Faktoren bzw. die Ranking-Faktoren werden unterschiedlich gewichtet. Es kann aus meiner Sicht also durchaus der Fall sein, dass in deiner Nische die Lesbarkeit besonders wichtig ist. Nun bedeutet diese Aussage nicht, dass Google die Lesbarkeit irgendwie direkt misst, sondern wahrscheinlich sind einfach deine Nutzersignale (Aufenthaltsdauer, Absprungrate, etc.) durch den niedrigeren Flesch-Grad (schwerer zu lesen) schlechter als die deiner Konkurrenten.

      99% der SEO-Arbeit ist Reverse-Engineering. Wenn der Lesbarkeitsindex der einzige Unterscheidungspunkt ist/war, dann war es mit ziemlicher Sicherheit der richtige Schritt die Texte zu überarbeiten.

      Hast du dir auch Brand Searches und Mentions angesehen?

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

      • Hallo Alexander,

        vielen Dank für dein Feedback. Erste Texte sind angepasst – mal schauen was passiert.

        Branche ist Healthcare. Problem: Die Seite wurde vor Jahren mit Exact Match Domain angelegt… Letztes Jahr ein komplettes Rework gemacht, die Seite für das Keyword in die Top 10 bekommen und die beiden Medic Updates schadlos überstanden – jetzt leider der Gau.

        Werde weiter suchen und testen 😉

        Einen sonnigen Gruß nach Innsbruck
        Andreas

        • Hallo Andreas,

          wenn dich ein Core Update liegt das Problem meist tiefer. Schau dir neben den Texten auf jeden Fall auch andere Faktoren an. Ganz klassisch: Macht deine Website einen vertrauenswürdigen Eindruck?

          Viele Grüße,

          Alexander

  3. Wie immer ein Top Beitrag!
    Ich persönlich kann hier Textbroker sehr empfehlen. Hab mir dort ein Autoren-Team aufgebaut die ich nur kurz briefen brauche und die mir dann meist guten Content liefern.

    Schöne Grüße aus Wörgl 😉
    Peter

    • Hi Peter,

      danke fürs Kompliment! Und super, dass du ein passendes Autoren-Team hast – kann man ja immer brauchen 😉

  4. Hallo Josefa,

    ein sehr schöner Beitrag (mal wieder), der die Sicht des Texter zu Anfang besonders gut erklärt. Was mir beim Thema Buyer Persona und fest definierte Zielgruppen immer wieder auffällt, ist allerdings eher, wie sehr sie auch einschränken können. Ob Julia 23 ist und Biologie studiert oder ob Horst 55 ist und als Lokführer arbeitet: Wenn beide einen Schraubenzieher brauchen, dann haben sie im Grunde die gleichen Bedürfnisse und wünschen sich ein Produkt, das funktional ist, gut in der Hand liegt usw. Klar, es gibt Faktoren, die den Text in Sachen Stil und Inhalt verfeinern (Preisklasse z.B.), aber ich mache häufig die Erfahrung, dass der Ausgangspunkt für meine Texte eher im Thema/Produkt/Dienstleistung selbst liegt.
    Meine Zielgruppe sind dann alle, die das Bedürfnis haben, das mein Schraubenzier erfüllt (jnd alle, die ihn bezahlen können 😀 )
    Ich glaube, dass man durch diese Vorgehensweise grundlegend inklusivere Texte schreibt, die sowohl für Julia als auch für Horst funktionieren, ohne dass sich einer von beiden ausgeschlossen oder nicht angesprochen fühlt.

    Ich würde also sagen: Buyer Persona und Zielgruppe auf keinen Fall vernachlässigen, aber auch nicht zu eng ziehen und immer genau darauf schauen, welche Bedürfnisse mein Thema/Produkt/Dienstleistung usw. erfüllt. Schließlich sucht im Web oft der User unseren Content, dh. das Bedürfnis gibt den Ton an.

    Würde mich sehr interessieren, wie ihr das seht!

    • Hallo Simone,

      danke für dein Feedback!

      Ich stimme dir da absolut zu – es ist nicht optimal, sich ausschließlich auf eine Zielgruppe/Buyer Personas zu konzentrieren und die „Realität“ völlig außer Acht zu lassen. Wie du sagst: Das Bedürfnis der Nutzer/innen sollte immer im Vordergrund stehen!
      Aus meiner Sicht müssen gute Webtexter/innen sowohl die Buyer Personas als Orientierungswert verstehen können als auch genug Empathie mitbringen, um daraus einen Text mit echtem Mehrwert zu fabrizieren. Das beste Beispiel dafür, dass Texten eben doch nicht so leicht ist, wie manche Leute glauben 😀

      Grüße aus Tirol!

  5. Ich finde eine SERP-Analyse grundsätzlich gut, um das Rankingverhalten der Nutzer besser zu durchschauen und bewusst effektive und authentische Keywords zu verwenden. Bei dem relevanten Content sehe ich die Schwierigkeit darin, dass man auf den Punkt kommen sollte, aber dem Nutzer gleichzeitig auch eine hohe Informationsdichte bietet. Ich möchte auch, dass der Nutzer möglichst lange auf der Website bleibt oder ein zweites Mal draufgeht.

  6. Das Problem kenne ich zu gut. Selten wird das, was ich mir erhoffe, genauso schriftlich umgesetzt. Die Buyer Persona ist ein wichtiges Hilfsmittel, um sich die eigene Zielgruppe vor Augen zu führen. Den Punkt bezüglich der Verständlichkeit kann ich nur unterstreichen, gerade bei Produkten, die einer ausführlichen Beschreibung bedürfen.“

  7. Guten Morgen,

    ein toller Artikel! 🙂 Liest sich einfach richtig gut.

    Eine Frage zum Punkt „Nutze Keywords in Maßen“. Ihr schreibt, das Keyword soll einmal in den ersten 100 Wörtern vorkommen.
    Ist es ein No-Go, wenn das Keyword gleich anfangs öfter, wie in meinem aktuellen Fall z. B. 3 mal vorkommt? Es ergibt sich im natürlichen Textfluss so. Das Keyword (bestehend aus 2/3 Wörtern) lässt sich nur unschön durch andere Formulierungen ersetzen.

    Reagiert Google eurer Erfahrung nach allergisch drauf, wenn das Keyword gleich zu Beginn mehrmals vorkommt und interpretiert das schnell mal als Keyword-Stuffing?

    Vielen lieben Dank im Voraus 🙂
    Sophia

  8. Hallo Josefina,
    einen Bogen kann ich im Kopf partout nicht schlagen.
    Ich habe drei Personas:
    1. preissensitiv
    2. möchte Nachhaltigkeit
    3. ist an der Technik interessiert
    Wie bringe ich dann die drei unter einen Hut? Den Grundsatz der Buyer Persona habe ich verstanden. Aber ich kann ja nicht in einem Text auf alles eingehen, oder doch?
    Habt ihr ein Beispiel das es online gibt, bei dem mehrere Buyer Personas angesprochen werden? Bis dahin ist es lediglich graue Theorie….
    Vielen Dank und beste Grüße aus Köln
    Boris

    • Hi Boris,
      danke für deinen Kommentar!
      Da hast du recht, bei Buyer Personas ist es immer ein bisschen tricky, möglichst viele Aspekte unter einen Hut zu bekommen. In dem Fall könntest du z. B. Nachhaltigkeit & Technikinteresse verbinden, indem du Wasser- und Stromverbrauch erklärst (was grundsätzlich jeden interessieren wird, der eine Waschmaschine kaufen will!). Bleibt noch die Preisfrage, und da könntest du z. B. einen Vergleich stellen, von welchen Preissegmenten man welche Leistungen erwarten kann und welche nicht. Das ist jetzt natürlich sehr, sehr vereinfacht gesagt – es spielen ja bei Kaufentscheidungen immer viele, viele Faktoren mit rein. Jede einzelne noch so kleine Eigenschaft aller Buyer Personas lässt sich selten unterbringen 😉
      Ich würde im Zweifelsfall raten, sich nicht zu sehr auf eine einzige Eigenschaft von einzelnen Personas zu beschränken. Dann kann es nämlich schnell einseitig werden. Schau vielleicht mal hier bei Hubspot vorbei, da gibt es real-life-Beispiele von 3 Firmen!

      Grüße zurück aus Innsbruck 🙂

  9. Moin moin,
    das ist mal wieder ein gelungener Beitrag aus dem Hause Evergreen.
    Nur mir kommt da immer in den Sinn, dass die meisten Leute vermutlich die Texte gar nicht lesen, wobei man sich dann so viel Mühe gegeben hat. Wiederum ist es doch schön zu wissen, dass der Text den wenigen, die den Text auch gelesen haben, geholfen hat.
    Viele Grüße
    Dustin

    • Hallo Dustin,
      danke, freut mich, dass dir der Beitrag gefällt!
      Stimmt schon, es gehört bis zu einem gewissen Grad zum Texterinnen-Joballtag, sich an den Gedanken zu gewöhnen: „Das liest jetzt vielleicht nicht jeder…“ 😀

      Aber ich sehe das genau wie du – letztendlich ist die Hauptsache, dass die „tatsächlichen“ Leser/innen dann was daraus mitnehmen können. Und umso mehr freut man sich natürlich auch über positive Rückmeldungen wie deine!

      Eine schöne Woche wünsche ich dir!

  10. Moin, sehr gelungener Beitrag und durchaus interessant gestaltet. Hier können sich einige Texter bestimmt noch einige Tipps abholen. Grundsätzlich finde ich es daher auch um einiges entspannter mit Textern zu arbeiten, die wirklich wissen was sie da machen und demnach ein oft gleich bleibendes Team in Anspruch nehme.

    Bei vielen Plattformen ist diese Qualität des Content leider nicht der Standard.
    Vielen Dank für euren Beitrag und gerne weiter so!

    Liebe Grüße Tim

  11. Dies war ein großartiger Artikel und sehr informativ! Danke für das Teilen! Ich denke zwar, dass bestimmte Regeln und Tipps für das SEO-Ranking wichtig sind, aber ich denke, wir sollten auch einem natürlichen Schreibfluss folgen. Wenn sich die Leute für das Thema interessieren und die Informationen hilfreich sind, wird das richtige Publikum erreicht und möglicherweise Backlink zu Ihrem Artikel!

  12. Vielen Dank für diese sehr nachvollziehbare Anleitung. Den Kundenwert zu bestimmen, ist nie einfach, denn an manchen Punkten muss man einfach schätzen und je spezifischer das angebotene Produkt ist, desto grösser das Risiko, dass man in die falsche Richtung schätzt.

  13. Hallöchen!
    Ich lerne momentan fleißig von euch (DANKE für eure tolle Arbeit!) und sitze gerade an meinem ersten SEO-Text.
    Nun stellt sich mir die Frage, wie ich diesen Geschlechtergerecht schreiben kann. Habt ihr dazu auch einen Artikel oder ein Video? Ich bin leider nicht fündig geworden.
    Vielen Dank und herzliche Grüße!

    • Hi Jasmin,
      danke für dein Lob, wir freuen uns!

      Zu deiner Frage: Bei uns gibt’s bisher noch keinen Content zu geschlechtersensibler Sprache, aber zumindest meinen persönlichen Ansatz kann ich mit dir teilen 🙂

      Im Grunde kannst du deine Lieblingsvariante verwenden (Unterstrich, Binnen-I, Slash, Sternchen, ..). Soweit ich weiß, ist * am inklusivsten (ich werde in meinen eigenen Texten auch darauf umsteigen, ist hier noch nicht der Fall).
      Wenn’s geht, verwende ich am liebsten neutrale Formulierungen, also z. B. „Personen, die…“, „deine Zielgruppe“ usw.
      Ich kann dir ehrlicherweise nicht zu 100% sagen, inwiefern Google gegenderte Begriffe erkennt. Allzu weit her ist es da aber wahrscheinlich eher noch nicht…

      Aus SEO-Sicht hat leider das generische Maskulinum noch Vorrang, was Suchbegriffe angeht. Wenn ich z. B. einen Haarsalon hätte, müsste ich statt „Friseurin“ auf „Friseur“ optimieren (in den H1, H2, im Title Tag, der URL).

      Wir gehen intern einen Mittelweg – wo es um wichtige Stellen für die Optimierung geht, verwenden wir gM. Aber z. B. im Fließtext eines Blogartikels gendern wir. Allein schon deshalb, weil es höchste Zeit wird, dass sich das mal durchsetzt 😉

      Ich hoffe, das hilft dir weiter und viel Erfolg beim Schreiben! Der erste Text, immer so eine coole Sache! 🙂

      Liebe Grüße aus Innsbruck

  14. Ich habe den Teil, in dem angegeben wird, dass SEO-Texte Spaß machen sollen, nicht ganz verstanden. Hier möchte ich mehr Details und Fälle herausfinden. Was bedeutet faszinierend? Nicht in jedem Text eine Anekdote an einen Texter schreiben?

    • Hallo!

      Mit „Spaß machen“ ist gemeint, dass ein guter SEO-Text nicht steif klingt, denn ein trockener Stil liest sich ziemlich mühsam 🙂 Im besten Fall macht es einfach Spaß, den Text zu lesen, weil er nah am eigenen Alltag ist und man sich immer wieder denkt: „ja genau!“ Kleine Anekdoten mit eigenen Erfahrungen sind für sowas gut geeignet, aber wie du sagst – passt natürlich nicht in jeden Text.

      Wenn ich z. B. ein Kochrezept schreibe, interessieren sich die wenigsten Leute dafür, wie ich darauf gekommen bin oder für Stories wie „schon meine Oma sagte…“. Sie wollen einfach nur die Zutatenliste & Anleitung, also würde ich mich im Beitrag genau darauf konzentrieren 🙂

      Ich hoffe, das beantwortet deine Frage?
      Liebe Grüße aus Innsbruck

  15. Echt gute Memes, die ihr in den Beitrag integriert habt 🙂 So macht es wirklich mehr Spaß, den Content zu genießen.

    Das richtige Briefing für den Texter ist definitiv ausschlaggebend. Was ich schlimm finde sind zu viele Keywordvorgaben. 50 Longtail-Keywords in einem 1000 Wörter Beitrag zu beachten macht für den Texter keinen Spaß. Das sollte vermieden werden wenn ihr mich fragt 😀

    LG

    Julius

    • Hi Julius,
      danke dir – mit Memes wird einfach alles noch besser 😀
      Und ja, was du sagst, ist absolut sinnvoll! Zu viele Keywords bringen nichts außer Verwirrung.

      LG aus Innsbruck

  16. Hallo Josefa,

    wir können aus der Praxis volgendes sagen!
    Immer seltener kaufen wir mittlerweile Texte von einschlägigen Autoren Plattformen.
    Da geht es schon los. Nicht jeder dort registrierte Autor ist auch SEO Profi. Unterm Strich… Die Texte dort waren immer super, aber die Stats lügen nie 😉

    Was bringen bezahlte Texte, wenn niemand sie wiederfindet? Je nach Autor und Keyword manchmal sehr schwer. Aber es geht auch anders. Artikel die weit üner 300 Klicks täglich erreichen, entstehen eben nicht Nebenberuflich „on the fly“ am Beach.

    Handwerk ist eben Handwerk! 🙂 Macht weiter so…. Eure Tipps sind Top
    – 5 Sterne ⭐⭐⭐⭐⭐

    Viele Grüße nach Österreich
    Maurice

  17. Hallo Josefa,
    danke für diesen umfassenden Artikel! Gebt ihr den Textern im Briefing eigentlich auch die Formatierung von Überschriften vor, wenn der Text schlussendlich auf der Webseite eingepflegt werden soll?
    LG
    Noah

    • Hi Noah,
      danke für deinen Kommentar, gute Frage!
      Ja, wenn wir für unsere Kunden Content-Templates verfassen, formatieren wir im Dokument gleich die Überschriften als HTML. Wie du sagst, das ist später beim Einpflegen hilfreich und beugt Verwirrung vor. 🙂

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