Backlinks aufbauen 2021

backlinks

Vereinfacht ausgedrückt, sind Backlinks, auch Rückverweise oder Links genannt, als stabile Währung bei Suchmaschinen wie Google und Bing zu sehen. In Googles Augen ist ein Backlink nichts anderes als eine Empfehlung für deine Website.

Der Linkaufbau ist zwar eine langfristige Investition, aber dringend nötig, um bei Google konkurrenzfähig zu bleiben. Schließlich sind Links nach wie vor einer der Top 3 Ranking-Faktoren (Content, Links, RankBrain).

In diesem Leitfaden erfährst du, was ein Backlink ist, welche Begriffe noch wichtig sind und welche Strategien für die OffPage-Optimierung sich unserer Erfahrung nach bewährt haben.

Ein interessantes Zitat gleich zu Beginn:

„[S]tudies consistently show that links matter as a ranking factor, but they also show that Google is dialing up their emphasis on the quality/authority of those links.

Eric Enge, Moz

Backlinks sind also wichtiger denn je, doch zugleich ist das Spiel noch komplexer geworden – nur die besten Links sind gut genug. Umso besser, dass du gerade diesen Ratgeber liest: Hier lernst du, hochwertige von dubiosen Links zu unterscheiden, perfekte Outreach-E-Mails zu schreiben und sinnvoll Backlinks zu generieren.

Bevor wir loslegen…
Das hier wird keine Liste mit „X wasserdichten Linkaufbaustrategien“. In der Praxis gibt es nämlich nur eine Handvoll Ansätze, die wirklich funktionieren und den Aufwand wert sind. Alle anderen Taktiken klingen vielleicht aufregend, bringen aber letztendlich nichts oder funktionieren auf dem deutschsprachigen Markt nicht. Deutsche Backlinks sind wegen der vorherrschenden Verlinkungsangst ein ganz eigenes Thema. Wir sprechen da aus Erfahrung!

Backlink einfach erklärt

Starten wir mit einer kleinen Wiederholung: Was sind Backlinks überhaupt und weshalb brauchen wir sie? Linkaufbau ist die Königsdisziplin der Suchmaschinenoptimierung. Schließlich gilt es,

  • themenrelevante Webseiten zu finden
  • das perfekte Thema auszuarbeiten und im Anschluss…
  • das Ganze so zu „pitchen“, dass der Webmaster auf der anderen Seite dich verlinkt.

Lohnt sich der Aufwand?

Ja! Denn Linkaufbau und SEO gehören zusammen wie Topf und Deckel. Genauer gesagt, ist OffPage-SEO ohne Linkaufbau sogar völlig sinnlos. Warum Backlinks für SEO so wichtig sind und wie alles zusammenhängt, erfährst du jetzt.

Ein Backlink  ist ein Link, der von einer Webseite ausgehend zu einer anderen Webseite führt, sozusagen ein Rückverweis. Einige Suchmaschinen verwenden die Anzahl (Linkpopularität) und Qualität solcher Rückverweise, um das Suchmaschinenranking einer Seite zu bestimmen.

Ein sog. eingehender Link (engl. Inbound Link) ist eine Art Empfehlung für deine Inhalte.

Der Grund dafür, dass Backlinks ein beliebter Ranking-Faktor sind: Du als Betreiber einer Webseite hast in der Regel keinen direkten Einfluss auf Rückverweise. Googles PageRank-Algorithmus basiert auf diesem Gedanken. Suchmaschinen beziehen auch gerne den Linktext als weiteres Signal mit ein.

Die Gesamtheit aller Rückverweise einer Domain bezeichnet man in Fachkreisen als Linkprofil.

Zum Auffrischen hier eine kleine Übersicht von Link-Typen und inwiefern du Einfluss nehmen kannst:

Vollständig in deiner Hand (OnPage-Optimierung)Nur durch Kommunikation mit anderen Webmastern beeinflussbar (OffPage-Optimierung)
  • Interne Verlinkungen – Verknüpfungen zwischen einzelnen Inhalten auf deiner Seite, die du nach Belieben selbst einfügst
  • Externe Verlinkungen – Verweise auf andere Websites, die du in deinen eigenen Inhalten setzt
  • Backlinks – nicht auf deiner eigenen Website zu finden

Wie bewertet Google dein Linkprofil?

Mit dem PageRank-Algorithmus legt die Suchmaschine von Anfang an großen Wert auf das Linkprofil einer Webseite. Heute hält sich Google jedoch bedeckt, wie Backlinks konkret bewertet werden – der PageRank in der Toolbar ist jedenfalls längst Geschichte.

Expertentipp:
Je mehr qualitativ hochwertige, themenrelevante Backlinks deine Website hat, desto größer das Ranking-Potenzial. Wenn du eine neue Domain hast, sollte dein erstes Ziel in Sachen Linkbuilding sein, ein konkurrenzfähiges bzw. mit der Konkurrenz vergleichbares Linkprofil aufzubauen.

Alles in allem stärken Backlinks die Autorität (ein wichtiger Part von E-A-T, also Expertise-Authority-Trust), deines Internetauftritt bzw. deiner Marke.

Hörst du zum ersten Mal von E-A-T? Dann empfehle ich dir unseren Ratgeber zum Thema!

Im Grunde sind Links wie eine Art Wahlsystem: Jede Stimme für deine Webseite sagt, dass dein Content wertvoll und deine Seite hilfreich ist und dass du glaubwürdig bist. 100 Prozent demokratisch sind Backlinks dann aber wieder nicht – denn nicht jede Stimme ist gleich viel wert…

Was ist für Google ein hochwertiger Backlink?

Der Wert eines Backlinks wird unter anderem durch folgende Faktoren bestimmt:

  • Ankertext (auch Linktext oder engl. anchor text genannt)
  • Autorität der verlinkenden Seite (Mischung aus Linkpopularität und TrustRank) & Website
  • Relevanz der verlinkenden Seite & Website
  • Position auf der verlinkenden Seite (z. B. im Main Content oder nur im Footer)
  • Ruf der verlinkenden Webseite (ist die Webseite als Linkverkäufer eingestuft?)
  • Wortumfeld auf der verlinkenden Webseite (welche Begriffe stehen um den Backlink herum?)
  • Andere ausgehende Links auf der verlinkenden Webseite (Link Juice wird aufgeteilt; Co-Citation)
  • ALT-Attribut bei einem Bildlink
  • rel-Attribute wie nofollow, ugc oder sponsored
  • Google Disavow (wurde die Verlinkung von mir entwertet?)

Wichtige Begriffe rund um Backlinks

Bevor es praktisch wird, gibt es ein paar Begriffe, die du zum besseren Verständnis kennen solltest. Einige davon hast du sicher schon einmal gehört, spätestens im bisherigen Teil dieses Ratgebers.

Linkbuilding

Linkbuilding oder Linkaufbau ist eine Maßnahme der OffPage-Optimierung. Es geht darum, externe Verlinkungen zu generieren, die auf deine Seite verweisen.

Domain Authority

Domainautorität, engl. Domain Authority (DA), ist ein Wert, der vorhersagt, wie gut eine Website auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen (SERPs) platziert wird. Ein Domain Authority Score reicht von 1-100, wobei höhere Scores einer größeren Fähigkeit zum Ranking entsprechen.

Die Domainautorität wird berechnet, indem mehrere Faktoren zu einer einzigen Punktzahl zusammengefasst werden. Zu diesen Faktoren zählen u. a. die Domain- und Linkpopularität.

Der Score ist dann eine nützliche Information, wenn man etwa Websites vergleicht oder die „Ranking-Stärke“ einer Website im Lauf der Zeit verfolgt.

Aber Achtung:
Die Domain Authority ist nur eine Annäherung an die Realität, wie Google Domains wirklich bewertet. Es ist unwahrscheinlich, dass Google diese Metrik exakt so verwendet, um Suchmaschinenrankings zu bestimmen.

In SEO-Tools gibt es unterschiedliche Bezeichnungen für die Domainautorität:

  • Ahrefs = Domain Rating (DR)
  • SEMRush = Authority Score
  • Moz = Domain Authority
  • Majestic = Aufgeteilt in Trust Flow und Citation Flow

Diverse Tools liefern eine Metrik, welche die Domain Authority repräsentieren soll. Im Screenshot siehst du ein Beispiel aus Ahrefs:

Domain Rating zur Backlink Bewertung

Einen guten Überblick zum Thema bekommst du im Video:

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Link Velocity

Unter Link Velocity versteht man die Geschwindigkeit, mit der eine Seite Links gewinnt oder verliert. Google kann dies z. B. als Indikator für einen Manipulationsversuch nutzen. Das Zauberwort heißt deshalb natürliches Wachstum.

Übrigens geht es hier nicht nur um Linkaufbau, sondern auch darum, Backlinks zurückzugewinnen, wenn sie verloren gegangen sind.

Link Juice

Linksaft, engl. Link Juice, beschreibt die Kraft, die eine Seite durch externe oder interne Verweise bekommt. Link Juice steigert das Ranking-Potenzial der verlinkten Seite und ist somit essentiell, um Top-Platzierungen bei Google zu erreichen.

Falls es weitere Unklarheiten gibt, schau kurz ins Video. Darin beantwortet Alexander alle klassischen Fragen rund um Links:

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Sollen wir für dich die ersten Backlinks aufbauen?

Backlink-Analyse: die größten No-Gos bei Google-Backlinks

Fangen wir erst einmal mit einem kleinen How-Not-To-Guide an. Wenn du bisher Linkaufbau so betrieben hast wie im Anschluss beschrieben, ist es höchste Zeit, deine Strategie zu überdenken.

Linkbuilding ist ein Drahtseilakt. Wenn du richtig gute Links an Land ziehen kannst, wirkt sich das massiv auf deine Suchmaschinenrankings aus. Wendest du dich jedoch an die falschen Stellen und generierst eher dubiose Links, so riskierst du damit im schlimmsten Fall eine Google-Abstrafung.

Damit dir Zweiteres nicht passiert, hier ein paar Tipps, bei welchen Links du lieber dankend ablehnst…

Backlinks kaufen?

Eine Runde Backlinks shoppen gehen und fertig? Diese Taktik bringt dich nicht weit. Google ist auf natürliche Empfehlungen durch andere Seiten bedacht und erkennt gekaufte Links entsprechend  schnell. Die Wahrscheinlichkeit, dass du von so einem Backlink profitierst, ist viel geringer als das Risiko, das du eingehst.

Alles Wichtige rund um den Backlink-Kauf erfährst du in unserem Ratgeber!

Was sind schlechte Backlinks?

Es gibt ein paar Webseitentypen, die du von vornherein von deiner Optionenliste streichen solltest:

  • Webseiten, die überhaupt nicht themenrelevant sind
  • Webseiten, die schon extrem viele externe Verlinkungen haben (das kannst du z. B. mit Ahrefs überprüfen)
  • Webseiten, die keinerlei Mehrwert bieten
  • Webseiten, die auf großer Skala Backlinks verkaufen
  • Webseiten, die nur dazu dienen, Backlinks zu geben (Private Blogging Networks, PBN)

Backlink-Check: So erkennst du professionelle Linkverkäufer

Schau dir verlinkende Websites immer ganz genau an und stell dir dabei die Fragen im Anschluss.

Fallen deine Antworten exakt so aus wie meine in der Liste? Dann sind das eindeutig rote Fahnen und du verzichtest lieber auf den Backlink. Webseiten mit den genannten Kriterien sind nämlich eher zweifelhafter Natur:

  1. Wirkt die Webseite lieblos? JA
  2. Könnte es sich um ein kostenloses Standard-Theme handeln? JA
  3. Sind es alles zusammenpassende Nischenthemen? NEIN
  4. Werden Themen nur sehr oberflächlich behandelt? JA
  5. Sind die Beiträge maximal 400 Wörter lang? JA
  6. Wird auch intern verlinkt? NEIN
  7. Sind in jedem Beitrag gleich mehrere ausgehende Backlinks? JA
  8. Wird Wikipedia in fast jedem Beitrag verlinkt? JA
  9. Werden Unternehmen relativ unpassend erwähnt? JA
  10. Werden auffällig viele harte Ankertexte verwendet? JA
  11. Steht im Impressum eine SEO-Agentur oder ein Einzelunternehmer? JA
  12. Werden Beiträge „geliked“? NEIN
  13. Gibt es Kommentare? NEIN
  14. Gibt es aktive soziale Profile? NEIN

Der Vollständigkeit halber noch ein Hinweis:

Die Fragen sind im entsprechenden Kontext zu verstehen.

Nehmen wir z. B. an, der Link würde von einem großen Blog kommen, der viele umfassende Ratgeberthemen behandelt. Da wäre es sehr wahrscheinlich, dass in den einzelnen Beiträgen mehr als nur 1 ausgehender Link zu finden ist. Fundierte Fachtexte kommen schließlich nicht ohne Quellen aus. Auf Frage 7 müssten wir in so einem Fall also antworten: „Ja, aber das hat schon seine Berechtigung.“

Keine Sorge – verlinkende Seiten mit minderwertiger Qualität erkennst du in der Regel schnell.

Die Faustregel:
Mach einen Bogen um alle Webseiten, die so aussehen, als würden sie nur existieren, um Backlinks zu liefern und Gastartikel zu veröffentlichen.

Kommen wir jetzt zur Frage, wie Linkaufbau richtig geht.

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Linkaufbau braucht Zeit. Wie viel Zeit? Das hängt u. a. von deiner Nische ab. Es ist ein bisschen wie mit gutem Wein, der reifen muss.

Bei Backlinks gilt: Geduld haben und hohe Standards anlegen. (Aus schlechten Trauben wird ja schließlich auch kein guter Wein.) Am Anfang mag es Überwindung kosten, wählerisch zu sein. Trotzdem, fall nicht auf verlockende Angebote rein.

Mit Inhalten, die tatsächlich „verlinkenswert“ sind, bist du auf lange Sicht besser positioniert und generierst Links, die positiv zum Status deiner Seite beitragen.

Expertentipp:
Vergiss nicht, dass die organische Suche von Google ein organischer Online-Marketing-Kanal ist. Das heißt, du profitierst langfristig von der Sichtbarkeit, die du dir erarbeitet hast. Eine kurzsichtige Denkweise hat hier keinen Platz.

Backlink-Checker

Damit du dir die Backlinks deiner Konkurrenz ansehen kannst und wichtige Metriken zur Stärke einer Verlinkung erhältst, brauchst du unbedingt ein Backlink-Checker-Tool. Ohne solche Tools tappst du im Dunkeln.

Die besten kostenpflichtigen Backlink Checker

  • Ahrefs
  • SEMRush
  • Majestic SEO
  • Moz Link Explorer

Falls du das Budget hast, is so ein professionelles SEO-Tool eine wirklich gute Investition. Du sparst dir einiges an Zeit und bekommst einen viel genaueren Überblick über deine Konkurrenz.

Kostenlose, aber eingeschränkte Backlink-Checker

Ein SEO-Tool ist gerade einfach nicht drin? Dann kannst du es mit folgenden kostenlosen Backlink-Checkern versuchen:

Viele Features sind in der kostenfreien Variante eingeschränkt – kein Wunder, schließlich sind Tool-Anbieter darauf bedacht, neue Abos zu generieren und verschenken nicht einfach so ihre Leistung.

Konkurrenzlinkanalyse

Dein Ziel sollte es sein, alles besser zu machen, was die Konkurrenz bereits richtig gut macht. Dazu musst du wissen, mit wem du im direkten Wettbewerb stehst und was deren Erfolgsrezept ist.

Achtung:
Das soll natürlich nicht heißen, dass du die Konkurrenz 1:1 imitieren und knallhart abschreiben sollst! Es geht vielmehr darum, einen Überblick zu bekommen und Ideen für eigene Ansätze zu finden.

Schau dir deine wichtigste Konkurrenten in Hinblick auf folgende Fragen an:

  • Welche Backlinks haben sie?
  • Wie viele Backlinks haben sie?
  • Welche Backlink-Lücken hast du im Vergleich zur Top-Konkurrenz?

Dazu solltest du wissen: Google ist ein großer Fan von Cliquendenken.

Versuch deshalb, deine Backlinks auf jenen Seiten unterzubringen, auf denen auch deine Top-Konkurrenten veröffentlicht wurden. Das zeigt der Suchmaschine: „Die gehören dazu.“ Solche Seiten findest du z. B. mit

  • dem Clique Hunter von Majestic SEO
  • Backlink Gap von SEMRush
  • Ahrefs Link Intersect
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Schon hältst du eine Liste an Linkquellen in den Händen, die du jetzt Stück für Stück abarbeiten bzw. zuerst mal die Tauglichkeit für dein eigenes Projekt überprüfen kannst. Besonders interessant sind Domains, die gleich zwei oder drei deiner größten Konkurrenten verlinken.

Footprints im Internet nachverfolgen

Eine weitere Möglichkeit, Links über Gastbeiträge aufzubauen, ist die gute alte organische Suche von Google. Dazu Thema und Keywords eingrenzen und einfach mal das Keyword + „gastbeitrag“ oder „gastautor werden“ suchen. Findet sich so nichts, kann „autorenrichtlinien“ ein gutes Schlagwort sein.

Hier ein ganz simples Beispiel:

Beispiel Suche nach Möglichkeiten für Gastautoren

Welches Domain Rating die Veröffentlichungsseite haben sollte, ist etwas abhängig von der Nische. Was sich aber grundsätzlich immer lohnt, ist eine kurze Stippvisite auf der betreffenden Seite. Achte dabei u. a. darauf, ob…

  • der Blog Kommentare hat
  • Artikel geteilt werden können
  • Artikel tatsächlich geteilt werden
  • die Seite Traffic hat.

Es dreht sich nicht alles um Domain Rating. Auch schwache, aber seriöse Blogs oder Magazine können langfristig groß werden!

Expertentipp:
Wenn du auf Bloglisten stößt, in denen die besten Blogs für deine Nische aufgeführt sind, kann sich das als Goldgrube entpuppen.

Verzeichniseinträge als Grundlage

Linkbuilding wird oft fälschlicherweise nur als Outreach verstanden. Tatsächlich ist das langfristig ein Großteil der Arbeit – was allerdings nicht bedeutet, dass du nur so Backlinks setzen kannst. Vor allem für eine neue Webseite können Einträge in Webverzeichnisse die Sichtbarkeit verbessern.

Deine Website und dein Unternehmen sollten in folgenden Verzeichnistypen zu finden sein:

  • branchenspezifische Verzeichnisse
  • lokale Verzeichnisse, wenn sinnvoll für dein Unternehmen
  • allgemeine Webverzeichnisse ab einem Domain Rating von 50

In diesem aktuellen Video lernst du 7 Taktiken, wie du kostenlose Backlinks aufbaust, um deinen Google-Traffic zu erhöhen:

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Backlinks aufbauen & skalieren: 3 Möglichkeiten

Und so kommen wir zu einer allesentscheidenden Frage für den skalierbaren Backlinkaufbau:

Wie kreiert man Content, der natürlich verlinkt wird?

Im Anschluss findest du 3 erprobte Taktiken, wie du nachhaltig Backlinks generieren kannst. Alle basieren auf der gleichen Voraussetzung: ausschlaggebend ist die Qualität deiner Inhalte. Mit hochwertigem Content baust du viel schneller Links auf, die dir nachhaltig nützen.

Warum sich das Investment in Content generell auszahlt, siehst du im Video:

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#1 Mit Linkable Assets Backlinks generieren

Linkable Asset ist nichts anderes als der Fachbegriff für „Inhalte, die es wert sind, verlinkt zu werden“. Solche Content Pieces werden explizit mit dem Ziel erstellt, auf natürliche Art (und mithilfe von Promotion) Backlinks zu gewinnen.

Die Inhalte bewegen sich meist rund um sogenannte Informational Keywords. Das sind Keywords, bei denen Information im Mittelpunkt der Suchintention steht.

Alles über die Suchintention inkl. Beispiele gibt’s in unserem Search-Intent-Ratgeber!

Ein Klassiker für Linkable Assets, die auf Informations-Suchbegriffen basieren, sind Statistik-Keywords wie z. B. „recruiting statistik“.

Und wie wird daraus ein Linkable Asset?

Ganz einfach: Such dir verlässliche, aktuelle Quellen mit relevanten Statistiken (Statista, Jahres-Reports aus deiner Nische, …). Jetzt musst du nur die spannendsten Zahlen rauspicken und schön grafisch aufbereiten. Um beim obigen Beispiel zu bleiben, so kann das Endergebnis dann aussehen:

Beispiel 1 für Linkable Asset
Quelle: techminds.de/it-recruiting

So eine Infografik ist für andere Websites gleich viel interessanter, als nur die Zahlen als Liste aufzuzählen. Damit steigen deine Chancen auf einen Link deutlich.

Ein weiterer Klassiker für Linkable Assets zu Informations-Keywords sind alle Grafiken, die etwas mit Anleitungen oder Erklärungen zu tun haben. So hat dieser Kaffee-Shop eine Infografik gebastelt, in der genau ersichtlich wird, was hinter den österreichischen Kaffee-Klassikern steckt:

Grafik zu Kaffee als Linkable Asset
Quelle: rauwolf-coffee.de

Mit ein bisschen grafischem Geschick und Einfallsreichtum ist es also gar nicht so schwer, eigene Linkmagnete zu erstellen.

Noch mehr Tipps zu Inhalten als Linkmagnete findest du hier im Video:

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#2 Die besten Inhalte kreieren und publik machen

Auch abseits von Linkable Assets (= explizit als Verlinkungsziel geplanten Inhalten) solltest du dich bei jedem einzelnen Beitrag fragen:

Ist das Thema/die Themenabdeckung/der Blickwinkel/die Schreibweise es wert, dass mein Artikel verlinkt wird?

Sei dabei schonungslos ehrlich. In einer sinnvollen Content-Strategie haben nur Inhalte Platz, die einen bestimmten Zweck erfüllen. Wenn dein geplanter Content in eine oder sogar mehrere dieser Kategorien fällt, ist das ein sehr gutes Zeichen:

  • innovative Beiträge
  • nützliche Beiträge
  • Statistiken
  • Listen
  • unterhaltsame Meldungen
  • Gewinnspiele & Quizze
  • Rechner

Achtung: die Inhaltserstellung ist nur die halbe Miete! Sobald das abgehakt ist, musst du deine neuen (oder überarbeiteten) Beiträge aktiv bewerben.

Teile sie auf Social Media, verweise im Newsletter darauf, schreib deinen (einflussreichen) Kontakten usw. Wer weiß, vielleicht ist dein neuer Inhalt genau das, worauf andere Content Creators, Journalist*innen o. Ä. gewartet haben – und schon hast du einen neuen relevanten Backlink.

Falls du einen Online-Shop betreibst, findest du dazu in unserem Ratgeber über Linkaufbau für Online-Shops ganz spezifische Tipps!

Zusätzlich empfehle ich dir das Video, in dem Alexander erklärt, wie Linkaufbau für wirklich jede Seite skaliert:

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#3 Nach potenziellen Backlinks suchen: eigenen Content im Internet wiederentdecken

Abhängig von deiner Nische und der Art des Inhalts ist es möglich, dass deine Inhalte bereits geteilt werden oder du ohne Verlinkung erwähnt wirst – ohne dass du etwas davon weißt. Das Prinzip ist einfach: Finde Content, der von dir ist und bereits im Internet herumschwirrt.

  • Infografiken oder Bilder auf deiner Seite kannst du über die Bildersuche wiederentdecken.
  • Prüfe auch bei YouTube-Videos regelmäßig, wer deine Videos verwendet.

Eingebettete Videos findest du über YouTube-Analytics in der Kategorie Reichweite – Zugriffsquellen – extern.

Screenshot Zugriffsquellen bei YouTube finden

Ob du korrekt als Quelle aufgeführt wurdest, sieht du in der Regel, wenn du bei Google site:domain + Keyword eingibst.

Und was, wenn du nun feststellst, dass deine Bilder, Grafiken oder Videos ohne Rückverweis verwendet werden? Mach in so einem Fall den Webmaster ausfindig und bitte um eine korrekte Quellenangabe zu deiner Seite. Das Ergebnis: ein neuer Backlink ohne viel Aufwand.

Im Screencast gibt’s noch mehr Ideen zu simplen Linkaufbau-Strategien für etablierte Websites:

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Wenn deine Seite erwähnt, aber nicht verlinkt wurde, findest du das heraus, indem du nach dem Schema „marke -eigenenwebsite.com -facebook.com -instagram.com“ googelst.

Das Ziel deiner Recherche ist es, herauszufinden:

  1. Wurde ich verlinkt?
  2. Ist die URL richtig?
  3. Könnte der Ankertext besser sein?

Das ist übrigens am Anfang noch deutlicher einfacher, als wenn schon eine ganze Menge deiner Inhalte publiziert sind. Behalte dein Content-Portfolio möglichst laufend im Blick, d. h. prüfe regelmäßig, ob dir vielleicht irgendwo ein Link entgeht.

Zum Abschluss von diesem Kapitel noch ein Video, in dem Alexander dir zeigt, wie du Backlinks ganz ohne neuen Content generierst:

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Sollen wir für dich starke Backlinks aufbauen?

Backlinks über Gastartikel-Outreach generieren

Gastbeiträge sind tot? Ganz im Gegenteil.

Allerdings solltest du mit Bedacht auswählen, wo du posten möchtest und im Gastartikel massiven Mehrwert liefern. Ein Thema, das schon unzählige andere vor dir auf die immer gleiche Art abgeschrieben haben, ist kein Mehrwert.

Wiederholen wir nochmal kurz, warum Gastartikel-Outreach so nützlich ist:

  • Deine Marke wird bekannter, wodurch das Markenbewusstsein steigt.
  • Deine Seite erhält mehr Verweis-Traffic und…
  • …du kannst mehr Links aufbauen, was Google belohnt.

In diesem Video zeigt Alexander, wie du Outreach mit begrenztem Budget effizient angehst:

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Zielseitenrecherche: Gute Seiten finden

Man kann es nicht oft genug sagen: Backlinks sollen dir und deiner Seite helfen, statt ihr zu schaden. Deshalb ist es so wichtig, dass die Seiten, auf denen du Gastartikel veröffentlichst, von guter Qualität sind.

Aber was heißt denn eigentlich gute Qualität? Wann ist eine Zeitung, ein Blog o. Ä. gut genug als verlinkende Instanz?

Domain bewerten: Wann ist eine Website gut?

Die wichtigsten Qualitätskriterien für Publisher-Seiten sind Themenrelevanz, Autorität, ausgehende Links und Traffics. Anschließend erkläre ich etwas genauer, worauf es ankommt:

Relevanz

Wie bereits angesprochen ist der Bezug zu deinem Thema ausgesprochen wichtig. Ganz plakativ gesprochen, hat z. B. ein SEO-Thema nichts auf einem Kochblog zu suchen.

Sortiere also deine möglichen Zielseiten nach Relevanz und kontaktiere zuerst jene Seiten, die wirklich hochrelevant für dein Projekt sind. So arbeitest du dich bis an das Ende deiner Liste durch.

Ausnahmen gibt es aber bekanntlich immer: Auch hochwertige Blogs und Zeitungen ohne direkten Themenbezug können eine gute Quelle sein, genauso wie lokale Seiten, wenn Local SEO für dich eine Rolle spielt.

In unserem Local-SEO-Ratgeber lernst du alles, was du für den Einstieg brauchst!
Expertentipp:
Such nicht nur genau zu deinem Thema, sondern auch nach Themenvorschlägen rund um das Thema, die sich unter Umständen leichter unterbringen lassen. Man spricht dabei von Tangential Content.
Autorität

Je stärker die Seiten, von denen du Backlinks erhältst, desto besser die Wirkung. Die Autorität der verlinkenden Seite wird nämlich an deine Website weitergegeben. Das Domain Rating in Ahrefs gibt Aufschluss darüber, was von dieser Seite zu erwarten ist.

Backlink Metrik
Das Domain Rating von Ahrefs korreliert stark mit guten Rankings. Die Metrik ist nicht unfehlbar, aber so gut wie.
Ausgehende Links

Damit ist deine Vorarbeit noch nicht abgeschlossen. Als nächstes analysierst du das ausgehende Linkprofil. Wer wird auf dieser Website verlinkt? Sind diese Websites seriös? Sehen die Verlinkungen natürlich oder gekauft aus?

Falls dir hier etwas komisch vorkommt, verlass dich auf dein Bauchgefühl und lass die Seite eher links liegen. Du willst dich schließlich nicht in schlechte Gesellschaft begeben…

Traffic

Schau dir an, ob die verlinkende Seite wirklich Traffic bekommt. (Das geht beispielsweise mit SimilarWeb). Denn nur wenn echte Besucherzahlen generiert werden, ist das ganze Unterfangen langfristig sinnvoll. Das gilt übrigens ebenso für die Frage, ob die Seiten indexiert sind. Hat Google nämlich keinen Zugriff, helfen dir die Backlinks für die organische Sichtbarkeit nicht.

Expertentipp:
Je schwerer es ist, einen Backlink von einer Webseite zu erstehen, desto besser für dich. Wenn du nämlich erst einmal bestehen musst, dann ist der Backlink im Umkehrschluss besonders wertvoll.

Es gibt verschiedene Arten von Blogs, die einem die Verlinkung einfacher oder schwerer machen. Je nachdem, wie bekannt deine Brand ist, kannst du bei verschiedenen Arten von Blogs anklopfen.

kleine und neue Blogsfreuen sich über hochwertigen Content
Profiblogsveröffentlichen Inhalte nur, wenn der Content sie aus den Socken haut
Celebrity Blogs bekannter Blogger oder Brandsveröffentlichen Inhalte nur, wenn du ihnen bekannt bist und der Content sie wirklich umhaut

Wie werde ich dort publiziert?

Du hast die Seiten gefunden, auf denen du gerne Gastartikel veröffentlichen möchtest? Sehr gut, doch die Arbeit hört damit längst nicht auf. Schließlich musst du es nun noch schaffen, veröffentlicht zu werden und einen Backlink auf der Seite zu platzieren.

Wie das am besten funktioniert, hängt vom Seitentyp ab. Diese Elemente sind in Kombination erfolgsverheißend:

Der beliebteste Weg für richtig gute Beziehungen läuft für gewöhnlich über einen ersten E-Mailaustausch, der die Gastartikel-Anfrage ins Rollen bringt. Wie das am besten funktioniert, lernst du im nächsten Punkt.

Killer-E-Mails schreiben: In 4 Schritten zur perfekten E-Mail

Immer ruhig bleiben: Vor E-Mails brauchst du keine Angst haben. Du musst eigentlich nur wissen, wie du dafür sorgst, dass deine Outreach-E-Mails gelesen werden. Genauso wenig musst du dir übrigens Sorgen machen, ob du mit so einer Mail am Rande der Legalität vorbeischrammst. Solange man keine Werbung oder Spam produziert, ist nämlich alles völlig im Rahmen!

Expertentipp:
Das Timing bei E-Mails ist entscheidend. E-Mails, die in der Früh geschickt werden, gehen nicht selten in einer übervollen Mailbox unter. Schick die Mails deshalb lieber am Nachmittag, wenn der Posteingang soweit abgearbeitet und der Feierabend noch nicht angebrochen ist. Du kannst in deinem Postfach sogar einen Timer setzen, wann die E-Mail verschickt werden soll.

#1 Vor der E-Mail: Interesse zeigen

Dieser erste Punkt gilt vor allem dann, wenn der Blog, auf dem du gerne veröffentlichen würdest, bekannt ist und viel Autorität hat. Von einem Cold Approach raten wir ab. Klopf nicht aus heiterem Himmel einfach mal an, um zu fragen, ob du vielleicht eine Publikation bekommen kannst. Stell es dir andersrum vor – würdest du so eine Anfrage interessant finden und deine Zeit dafür opfern? Vermutlich nicht.

Was du stattdessen tun kannst: Interagiere mit Themen auf dem Blog oder der Webseite, die ich interessieren. Schreib einen Kommentar, teile Beiträge in sozialen Netzwerken, verlinke sie etc. Nun klingt zumindest dein Name schon irgendwie vertraut.

#2 E-Mail-Adresse entdecken

Wenn du Vorarbeit geleistet hast, geht es jetzt darum, den richtigen Kontakt zu finden. Ganz einfach, denkst du dir, oft gibt es ja ein Kontaktformular…

Vermeide solche Formulare, sofern irgendwie möglich. Anfragen, die auf diese Weise eintrudeln, werden gerne ignoriert. Findest du hingegen eine Kontaktseite mit entsprechender E-Mail-Adresse, hast du damit den Jackpot geknackt.

Eine weitere Möglichkeit ist, im ersten Schritt den Namen der richtigen Ansprechperson über LinkedIn oder XING zu finden. Dann verwenden wir einen E-Mail-Adressenfinder wie Norbert oder hunter.io, um die Mailadresse dieser Person aufzudecken.

Voila Norbert

#3 Erste Kontaktaufnahme rocken

Wie gesagt, im Idealfall bist du deinem E-Mail-Kontakt bereits bekannt. Dann kannst du es erst mal damit versuchen, darauf zu verweisen, dass du schon mehrere Artikel gelesen und geteilt hast. Sollte das nicht funktionieren, lautet die Devise jedoch nicht „betteln und bitten, was das Zeug hält“. Nein, du musst bereits im ersten E-Mail mit Mehrwert überzeugen.

Ein paar konkrete Beispiele – du könntest u. a. darauf hinweisen, dass…

  • in einem bereits veröffentlichten Artikel ein Punkt nicht ganz korrekt ausgeführt wurde (diplomatisch formuliert!)
  • ein Link im Text nicht mehr funktioniert und du diesen und jenen Link als Ersatz empfehlen würdest
  • du durch deine Expertise noch etwas hinzuzufügen hättest oder einen anderen Blickwinkel liefern könntest.

Achtung: 

Hab Geduld, wenn ein Kontakt mal nicht gleich antwortet. Jeden Tag eine weitere Mail nachschicken? Keine gute Idee.

Solltest du Wochen später immer noch keine Rückmeldung haben, ist es in Ordnung, einmal nachzuhaken. Wenn auch dann nichts draus wird, kannst du eventuell nach einigen Monaten eine neue E-Mail mit aktuelleren Vorschlägen schicken – oder es soll eben einfach nicht sein.

#4 Mit personalisierter E-Mail punkten

Die perfekte E-Mail ist eine Balance aus Aufwand und Nutzen. Du möchtest, dass sie gelesen und positiv beantwortet wird, ohne bei jeder Anfrage das Rad neu erfinden zu müssen. Am besten legst du dir eine Vorlage zu, die allerdings nicht nach Vorlage aussieht und entsprechend gut personalisiert werden kann.

Diese Elemente sind wichtig für deine Gastartikelanfrage:

  • Kreiere die perfekte Betreffzeile (klar, präzise, interessant).
  • Erzähle eine überzeugende Story, wieso du die Person anschreibst.
  • Achte immer, immer, immer auf eine persönliche Ansprache.
  • Versuch es nie, nie, nie mit Schleimen.
  • Liefere tolle Themenvorschläge.
  • Vermeide Rechtschreib- und Grammatikfehler.

Die Kunst ist es, deine Recherche zu personalisieren und in der Nachricht glaubhaft zu erklären, was für den Publisher dabei rausspringt. Warum bietet gerade dein Thema so einen Mehrwert, dass es einen Link verdient hat? Wo liegt der Unterschied zu hunderten anderen, auf den ersten Blick sehr ähnlichen Beiträgen?

Außerdem solltest du kurz zeigen, wie ein Beitrag für die Seite aussehen könnte (Social Proof). Eine sympathische E-Mail mit interessanten Vorschlägen, die einen Gewinn für die Seite darstellen, beantworten viele wirklich gerne.

10x Content verfassen

Hast du einen Fisch am Haken, musst du natürlich liefern. Sofern du für Linkaufbau nicht gerade auf Blackhat-SEO und Linkkauf setzt, ist Content dein Verkaufsargument. Auf lange Sicht gedacht, machen sich Top-Inhalte noch um einiges mehr bezahlt. Denn im Laufe der Zeit werden sie im Idealfall immer und immer öfter geteilt, ganz ohne einen zusätzlichen Beitrag deinerseits.

Herausragender Content (eben 10x besser als jener der Konkurrenz) ist zugegeben nicht gerade wenig Arbeit. Wenn es einfach wäre, würde es schließlich jeder machen. Doch es lohnt sich, für Content rund um dein Thema zum Ansprechpartner Nummer 1 zu werden.

In diesem Vortrag lernst du, wie du hochwertige Inhalte verfasst, die bei Google ranken:

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Welche Arten von Inhalten kommen eigentlich gut an?

Der klassische Artikel mit Einleitung, Hauptteil und Schluss? Funktioniert oft wunderbar, ist aber genauso oft ziemlich langweilig. Versuch es im Outreach auch mal mit anderen Arten von Inhalten), die leicht verlinkt und geteilt werden können:

  • Visualisierungen (Bilder, Diagramme)
  • Vorlagen/Checklisten/Templates zum Ausdrucken
  • Rechner-Tools

Du hast sogar die Möglichkeit, selbst zu forschen und Studien zu veröffentlichen? Jackpot, nutze dieses Asset unbedingt!

Expertentipp:
Einer unserer Kunden (Unternehmensberatung) macht jedes Jahr eine groß angelegte Befragung einflussreicher Unternehmen zu einem sehr spezifischen Thema. Die Ergebnisse werden auf der eigenen Website publiziert. Der Kunde bekommt dadurch nicht nur Backlinks von den erwähnten Großkonzernen. Da das Thema auch für Angestellte interessant ist, wird es zudem von zahllosen Zeitungen aufgegriffen. Wahnsinn!

Auch Listen sind beliebt. Wer ein wenig googelt, stellt schnell fest, dass es nummerierte Listen mit X Tipps zu (fast) jedem beliebigen Thema gibt. Je klarer und prägnanter die Tipps präsentiert werden und je schneller man sie überfliegen kann, desto besser. Oder aber du zeigst den Leser*innen, dass du wirklich alles zu diesem Thema weißt und alle ihre Fragen dadurch beantwortet werden.

In diesem Video kannst du Alexander über die Schulter sehen, wie er einen Text plant:

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Bonus: Perfekte Backlinks platzieren

Du hast einen Blog, der deinen Gastartikel veröffentlicht: check.

Du hast den perfekten Content produziert: check.

Fehlt noch der letzte Schritt: den Backlink geschickt platzieren. Beachte die folgenden Punkte und schon kannst du ein letztes Mal „check“ sagen:

  • Der Backlink sollte möglichst nicht mit dem nofollow-Attribut markiert sein. Das vermittelt nämlich dem Webcrawler (z. B. dem Googlebot), dass der Backlink nicht in das Suchmaschinenranking miteinbezogen werden soll.
  • Du willst einen kontextuellen Backlink. Das heißt, der Link sollte im Text zu finden sein, nicht erst am Ende oder gar in der Sidebar/dem Footer.
  • Du willst einen aussagekräftigen und zu deiner Seite relevanten Linktext. Der Linktext, den du verwendest, verrät dem Googlebot zusätzlich, worum es auf der verlinkten Seite geht.

In einem unserer Gastbeiträge für Hubspot zum Beispiel führt dieser Ankertext zu unserem Ratgeber über Content-Strategien. Du siehst, der Linktext verrät unmissverständlich, wohin die User*innen gelangen, wenn sie dem Link folgen. Eben ganz so, wie es sein sollte.

Beispiel für Linktext

Mit Gastartikel-Outreach kommst du an die besten Backlinks. Ich weiß, dass die wenigsten gerne „Fremden“ E-Mails schreiben, aber es lohnt sich wirklich.

Der Linkaufbau läuft und du hast bereits einige Backlinks in der Tasche? Herzlichen Glückwunsch, damit hast du den schwierigsten Teil erfolgreich gemeistert.

Ja, aber wann habe ich einen positiven ROI (Return On Investment) von den gesetzten Backlinks?

Eine Moz-Studie von 2016 zeigte, dass es im Durchschnitt ca. 10 Wochen dauert, bis sich nach einem neuen Backlink etwas in den Rankings tut. Dieser neuere t3n-Beitrag geht davon aus, dass neue Links nach 5-15 Tagen überhaupt erst von Google „bemerkt“ werden. Wir teilen aber das Fazit des t3n-Artikels:

Einen pauschalen Zeitraum kann man unmöglich nennen. Die Wirkung eines Backlinks hängt u. a. ab von…

  • der Stärke und Relevanz des Backlinks
  • deinem Linkprofil im Vergleich zur Konkurrenz
  • deiner aktuellen Keyword-Platzierung

Unterm Strich sind Backlinks eben keine „schnelle Lösung“, sondern zeigen mitunter erst nach Monaten ihre volle Auswirkung. Wir erinnern uns – die Links sind wie eine Empfehlung für das, was du anbietest. Je mehr solcher Empfehlungen sich ansammeln und je länger sich dieses Bild konstant abzeichnet, desto größer der Erfolg. Das Alter des Linkprofils macht extrem viel aus.

Merke:
Von heute auf morgen funktioniert SEO bekanntlich nie – auch nicht die OffPage-Optimierung.

Falls dir das nicht reicht, wirf einen Blick ins Video.

Darin sprechen Alexander und Linkbuilding-Experte Martin Brosy (u. a.) über die Auswirkungen von Backlinks und was man sich realistischerweise erwarten darf:

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Wovon hängt es ab, welchen Einfluss Backlinks haben?

Bevor irgendjemand die Linkbuilding-Auswirkungen beurteilen kann, ist eine Backlink-Analyse nötig. So kannst du die Ausgangssituation im Vergleich zur Konkurrenz und die Schwächen des Linkprofils bestimmen.

Wie’s geht, lernst du im Video:

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Nach der Analyse geben dir außerdem die folgenden Faktoren eine bessere Orientierung:

Je schlechter – desto besser

Ein Widerspruch?

Nicht unbedingt, denn je schlechter die Ausgangslage ist, desto größer sind die Sprünge, die deine Website anfangs machen kann. Immer vorausgesetzt, es hat in Sachen Backlinks nicht davor jemand anders sein Unwesen getrieben und eine Abstrafung durch Google ausgelöst.

Mit einer mäßigen Ausgangsposition kannst du das Feld also von hinten aufrollen und relativ weit nach vorne kommen. An der Spitze stauen sich aber die starken Seiten. Wer schon in den Top 10 ist, bewegt sich in der Regel deutlich langsamer vorwärts und muss signifikant besser sein als die Konkurrenz, um diese hinter sich lassen zu können.

Dynamisch vs. statisch

Ein grundlegender Unterschied liegt in der Dynamik der Sache. Es gibt Nischen, in denen nie Ruhe einkehrt, die von Schnelllebigkeit und Freshness leben und sich durch eine gewisse Volatilität auszeichnen.

Alles, was aktuellen Trends folgt, muss immer, immer, immer auf dem neusten Stand sein, um gelesen und verlinkt zu werden und dementsprechend zu ranken. Veraltete Informationen verschwinden gnadenlos in der Versenkung.

Und dann gibt es da noch die Nischen, in denen Vertrauen wichtiger ist als alles andere.

Hier passiert im Laufe der Zeit wenig bis gar nichts. Eine Steuerberaterin im Internet kann sich zum Beispiel, wenn sie einmal gut aufgestellt ist, relativ entspannt zurücklehnen und ihre Autorität genießen. Schwierig ist es für Neueinsteiger, sich hier einen Platz zu erkämpfen. Der Sprung auf Seite 1 scheint entsprechend ewig zu dauern.

Apropos Dynamik: Wie dynamisch darf ein Linkprofil sein, damit Google keinen Verdacht schöpft?

In welchem zeitlichen Abstand ist es sinnvoll, neue Links zu generieren?

Auch hier lautet die altbekannte Antwort: Es kommt auf die Nische an. Wenn z. B. die Website der Steuerberaterin aus dem obigen Beispiel alle 1-2 Wochen neue Backlinks sammelt, dürfte das aus Googles Sicht schnell verdächtig wirken.

Bestehendes Vertrauen

Vertrauen ist grundlegend. Das wissen wir spätestens seit Googles E-A-T. Wenn deine Website Googles Vertrauen genießt, haben auch Backlinks mehr Wirkung. Deshalb solltest du versuchen, eine möglichst weiße Weste zu behalten und deine Vertrauenswürdigkeit zu beweisen.

Das fängt schon mit ganz einfachen Dingen an:

  • Publiziere nicht anonym unter „Redaktion“, sondern mit einem klaren Namen und Angaben zum Expertenstatus der Person.
  • Reagiere schnell auf Feedback zu den Inhalten (auf Kommentare antworten etc.).
  • Verwende nicht die erstbesten Quellen in deinem Content, sondern nur fachlich relevante, möglichst aktuelle und natürlich korrekte Beiträge.

Freshness und Relevanz

Dieser Indikator hängt stark von dem Bereich ab, in dem du dich etablieren möchtest. Im Bereich Klatsch und Tratsch sind die News von gestern am nächsten Tag schon wieder Geschichte. In der Schönheitschirurgie wiederum herrscht ein wesentlich langsameres Tempo, was Online-Inhalte angeht. Je nach deiner Nische legst du also in der Hinsicht den Fokus so, wie es am sinnvollsten ist:

Entweder du achtest darauf, dass die Qualität der Backlinks stimmt (was z. B. in unserem Beispiel mit der Klinik für Schönheitschirurgie besonders wichtig wäre). Oder aber du legst den Fokus unter anderem (!) darauf, dass die Quantität an Backlinks gegeben ist.

Expertentipp:
Vergiss die Parole „Ein Link ist ein Link (a link is a link)“. An Qualität führt kein Weg vorbei!

Stärke der Konkurrenz

Der letzte Indikator gilt wieder für alle Seiten im Backlinkaufbau (und darüber hinaus) gleichermaßen: Wie stark ist deine Konkurrenz und wie bist du im Vergleich zu ihnen aufgestellt?

Mit dir, deinem Linkprofil und deiner Website kann keiner mithalten? Sehr gut. Ist jedoch deine Konkurrenz (noch) deutlich stärker als du, wird ein einziger Backlink keinen Unterschied machen. Der Weg ist das Ziel, lautet dann das Credo, und nachhaltiger Linkaufbau ist die beste Strategie.

Expertentipp:
„Backlinks sind nicht mehr wichtig,“ heißt es immer wieder. Das ist vollkommener Blödsinn. Eine aktuelle Studie von Eric Enge zeigt, welche zentrale Rolle Backlinks weiterhin spielen. Auch die Praxis bestätigt genau das.

Ja, Backlinks sind nicht mehr wie früher die ultimative Trumpfkarte, die schlechten Content oder sogar Spam zum Ranken bringt. Trotzdem ist es essentiell, dass du ein konkurrenzfähiges Linkprofil aufbaust. Danach solltest du dich mehr auf Content und User Experience konzentrieren und Links nur noch nebenbei mitnehmen.

Du solltest Backlinks als stabile und entscheidende Währung bei Suchmaschinen betrachten.

Fazit & weiterführende Informationen zu Backlinks

Der Aufbau von Backlinks braucht Geduld und nimmt einiges an Zeit in Anspruch. Wir können jedoch aus eigener Erfahrung sagen, dass durchdachtes Linkbuilding sich extrem rentiert.

Auf lange Sicht lässt sich Linkaufbau sogar skalieren. Wenn du nämlich wirklich guten Content produzierst, besteht die Chance, dass du bei ausreichendem Bekanntheitsgrad ganz ohne Mehrarbeit neue Verlinkungen erhältst.

Zum Abschluss kannst du dir im Video nochmal anschauen, was einen wirklich guten Backlink auszeichnet:

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Und falls du jetzt direkt loslegen willst…

Linkbuilding-Strategien für jede Ausgangssituation

Je nach Ausgangssituation funktioniert die eine oder andere Linkbuilding-Strategie besser oder schlechter:

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Häufig gestellte Fragen zu Backlinks

Ein Rückverweis, engl. Backlink, ist eine eingehende Verlinkung von einer anderen Website auf die eigene Website. Verweise dienen der Webnavigation. Suchmaschinen, wie Google und Bing, verwenden Backlinks im Kontext des Suchmaschinenrankings, um die PopularitätAutorität und Relevanz einer Website zu bestimmen.

Als OffPage-Optimierung werden alle SEO-Maßnahmen abseits der eigenen Seite bezeichnet. Dazu gehören beispielsweise der Linkaufbau, das Sammeln von Unternehmensnennungen und das Reputationsmanagement. OffPage-Optimierung ist das Gegenstück zur OnPage-Optimierung.

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, sondern ist abhängig von der Konkurrenz zu einem bestimmten Keyword. Zusätzlich ist das Ranking einer Seite abhängig von vielen anderen Faktoren, wie z.B. der Relevanz der Inhalte zur Suchanfrage, der Expertise des Autors des Main Content und der Vertrauenswürdigkeit der Website.

Nein, DoFollow-Links sind nicht verboten und sie sind auch nicht gegen die Richtlinien für Webmaster von Google. Es gibt aber durchaus Linkaufbau-Praktiken, die zur einer Google-Abstrafung führen können, wobei Google seit den Penguin Update 4.0 am 23. September 2016 eher auf Entwertung als Abstrafung setzt.

Am 10. September 2019 hat Google zwei neue Linkattribute eingeführt und die Funktionsweise von nofollow verändert, mit dem Ziel mehr Informationen über Backlinks von Webmastern zu erhalten und so den Link Graph besser zu verstehen. rel=“ugc“ soll dabei für Verweise aus benutzergenerierten Inhalten, engl. User Generated Content (z.B. Kommentare oder Foreneinträge), verwendet werden. Verlinkungen aus Sponsored Content, Werbung oder gekaufte Backlinks sollen mit rel=“sponsored“ markiert werden, um nicht gegen die Richtlinien von Google zu verstoßen.

Ursprünglich wurden mit rel=“nofollow“ markierte Verlinkungen (nofollow Links) nicht für das Crawling, Indexing und Ranking berücksichtigt. Seit 10. September 2019 ist das nofollow-Attribut hinsichtlich Ranking nur noch als Hinweis zu sehen. Ab 1. März 2020 ist das nofollow-Attribut auch bez. Crawling und Indexing nur noch als Hinweis zu sehen.

Ja, kann man, aber das ist keine sinnvolle Methode. Billige Links oder solche, die verdächtig leicht zu haben sind, haben meist einen Haken bzw. bringen sie aus SEO-Sicht absolut nichts. Im schlimmsten Fall führt so ein durchwachsenes Linkprofil zu einer Google-Abstrafung.

Head of Digital PR

Bastian ist Experte für Linkaufbau & Online-PR.

Kommentare

  1. Dieser Artikel erfüllt wohl alle Tipps, die darin vorkommen. Finde ich extrem motivierend, obwohl ich das alles schon wusste. Für Seo-Neulinge ist das aber absolut Gold.

      • Hallo Gerhard,

        bei einem Online-Shop versuchst du meistens die Kategorieseiten und evtl. noch die Startseite zu ranken. Dementsprechend sollten die Backlinks idealerweise dort hin zeigen. Kommerzielle Linkziele sind aber immer schwierig.

        Viele Grüße aus Innsbruck,
        Alexander

  2. Vielen Dank für diesen tollen Artikel.
    Wie schon in den Kommentaren erwähnt, finde ich auch das dieser sehr motivierend ist ich konnte nicht aufhören zu lesen.

    Zudem konnte ich, trotz Erfahrung einiges mitnehmen aus diesem Artikel und werde des öfteren vorbei sehen.

    LG Patrick

  3. Vielen dank für diesen informativen Artikel,
    da steht sehr vieles an hochwertigem Content für mich dabei.
    Vieles wusste ich noch gar nicht..

    Besten Dank und schönen Abend noch..

  4. Hallo Alexander,
    Mittlerweile weiß ich, wie wichtig der Back-Link Aufbau ist. Leider aber auch, wie mühsam er sein kann.
    Als Neuling bedanke ich mich für die Motivation und die Infos.
    Schöne Grüße

    • Hallo Pietro,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Da stimme ich dir zu. Linkbuilding ist teilweise richtig mühsam, aber man kommt nicht drumherum und langfristig zahlt sich die aufgebaute Linkautorität so richtig aus. Übrigens: Der Style deiner Website gefällt mir sehr gut 🙂

      Schönen Abend!

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  5. Ein ganz großes Lob! Ihr wart vor gut 2 Jahren einer der Gründe, warum ich mit SEO anfangen wollte 🙂 Seither hole ich mir regelmäßig Infos und Inspiration für’s SEO. Euer Blog ist wahnsinnig umfangreich und informativ. TOP! Weiter so!

    LG
    Jannik

  6. Hallo,

    erstmal vielen Dank für den tollen Beitrag. Mich würde noch interessieren ob sich das Ranking auch verschlechtern kann durch Backlinks von Seiten die einen niedrigen Trust flow haben oder ob der schlechte Einfluss wirklich erst dann zur Geltung kommt wenn eine Seite die schon aus dem Index geschmissen wurde mich verlinkt?

    Lg

    • Hallo Georgie,

      „schlechte“ Backlinks können durchaus einen negativen Einfluss auf deine Platzierungen bei Google haben. Wir machen monatlich ein Link Audit bei all unseren Projekten und entwerten alle Spamlinks mit dem Google Disavow Tool. Google behauptet zwar gerne, dass der Algorithmus Links automatisch nicht zählt, aber in der Praxis zeigt sich, dass „disavowen“ sich immer noch lohnt. So schlau ist der Google Algorithmus dann doch wieder nicht, trotz Realtime Penguin.

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  7. Nach zwei Stunden der erste Beitrag, den ich besser und ehrlicher nicht hätte schreiben können.

    So, wie ich meine Kunden längst auf euren YT Kanal verweise, so gibt’s den ausgedruckten EGM Artikel ab sofort auch grad in die Hand.

    Vlt. sollt ich einfach Mal ne Bewerbung an euch schicken statt 90% meiner Kundenanfragen abzulehnen 😉

  8. Ein wunderbarer Artikel aus den man für sich selbst einen Arbeitsplan für Backlinks erstellen kann.

    Ich werde wohl ein regelmäßiger Leser von Evergreenmedia!!

    Lg, Martin

  9. Hallo Alexander,
    du schreibst bzgl. den nofollow links „Ab 1. März 2020 ist das nofollow-Attribut auch bez. Crawling und Indexing nur noch als Hinweis zu sehen.“
    Machen daher starke nofollow links wieder Sinn oder wie ist deine Meinung dazu. Ich meine keine Foren links sondern von starken großen Seiten?
    Dank dir

  10. Ein super Beitrag und sehr informativ. Eure Inhalte sind einfach so gut geschrieben, dass man immer viel dazu lernen kann und fragt sich warum nicht andere SEO-Agenturen so offen und ehrlich mit den Kunden umgegangen sind und wie viel Geld man sich hätte sparen können.

  11. Ein sehr schön geschriebener Artikel, der mir meinen Fahrplan für die nächsten Wochen schon fast von alleine vorgibt…
    Vielen Dank für viele neue Inputs!

  12. Hey Alexander
    Vielen Dank für das Licht im Dunkeln.
    Hier gilt das Motto: viele kleine fokussierte Handlungen bringen mich meinem Ziel näher.
    Weiterhin viel Erfolg
    Grüße Etienne

  13. Wow, super content.
    Da habe ich noch einiges zu tun. Vielen Dank für die Anregungen und Hinweise.
    Stetig und kontinuierlich agieren heißt die Devise, damit Google einem wohlgesonnen bleibt 😉

  14. Hallo,

    ich hab diesem Beitrag vom Google-Suche erhalten. Ich hab gesehen das man hier sehr gute Tipps vom Experten bekommt.
    Vielen Dank für dieses Beitrag.

    Beste Grüße
    Aus Hagen NRW, Deutschland

  15. Moin Alexander,
    mal wieder ganz starker Inhalt. Top! In Sachen 10x Content Creation bist ganz weit vorne, wie findest du nur die Zeit dafür während der ganzen Kundenarbeit?
    Vielen Dank und Grüße aus Köln.
    Timothy

    • Hallo Timothy,

      danke dir! Die Zeit für guten Content muss man sich nehmen, weil langfristig lohnt es sich. 💪

      Viele Grüße,
      Alexander

  16. Hi Alexander,
    toller Artikel! Ich sehe mir auch regelmäßig die Broken Links insbesondere mit Ahrefs an. Ich versuche allerdings nur die richtig guten wieder herzustellen, da es meistens verschenkte Mühe ist.
    Wie aktiv beschäftigst du dich noch mit der Thematik? Und wie gehst du auf die Seitenbetreiber zu? Würde mich mal interessieren.
    Beste Grüße
    Noah

  17. Servus, danke für die super Anleitung. In letzter Zeit kam ja öfters seitens Google, dass Gastartikel eher nicht so sehr erwünscht sind und als Spam gewertet werden können. Ich persönlich arbeite weiterhin gern mit der Methode, da ich das Ganze eher wie moderne „Online“-Pressearbeit sehe – nur, dass eben noch ein Link dabei ist. Wahrscheinlich ist es wie mit allem – man darf es nicht übertreiben und muss es sauber machen. Wie siehst Du das, Alex? Grüße aus Wolfratshausen, Jan 🙂

  18. Richtig guter Inhalt. Sehr detailliert und ausführlich. Den einen oder anderen Tipp konnte ich hier definitiv rausnehmen.
    Gerade den Ansatz mit dem 10X Content oder dem Vorgehen für die Gastartikel finde ich nice.

    Danke dir dafür Alex.

    Schöne Grüße
    Eugen

  19. Hallo,

    ein wunderbarer und nützlicher Beitrag!
    Mir gefällt v.a., dass auch auf die No-Gos eingegangen wird. In vielen ähnlichen Artikeln werden sie zwar erwähnt, aber es wird nicht konkret erklärt, woran man diese Websites eigentlich erkennen kann. Hier gibt es Gott sei Dank eine entsprechende ausführliche Checkliste; davon profitieren sicher einige Leser!

    Vielen Dank und herzliche Grüße

  20. Hey Alex,

    Ich fand den Artikel wirklich spannend. Was mich aber interessiert und was (meiner Meinung nach) nicht drin stand:

    In welchem zeitlichen Abstand ist ein Linkaufbau sinnvoll, damit Google nicht von Kauf oder evtl Spamming ausgeht.

    Lg aus Berlin

  21. Hi Alexander, toller Artikel und sehr hilfreich. Ich bin selber noch neu in dem Gebiet Backlinkaufbau, dein Artikel hat mir aber noch ein paar zusätzliche Tipps gegeben auf die ich so gar nicht gekommen wäre.

  22. Hallo Alex,

    starker Content, aber kennt man ja auch nicht anders bei euch 😉
    Gleich wie du haben wir auch mit Affiliate-Seiten angefangen und jetzt ein Unternehmen gegründet. Würdest du mit den Affiliate-Seiten auf die Unternehmensseite verlinken, um diese damit ein wenig zu pushen oder das ganze getrennt voneinander lassen?

    Liebe Grüße
    Lukas

    • Hallo Lukas,

      dankeschön!

      Ich würde das Ganze trennen. Affiliate-Seiten sind nicht wirklich die Seriösesten aller Websites und Google ist kein Fan von ihnen.

      Viele Grüße,
      Alexander

  23. Hey Alex, das ist mal ein defintiv geil geschriebener und leicht verständlicher Artikel. Ich werde mich die Tage mal durchkämpfen und die Tipps umsetzen. Ich habe bis jetzt wirklich nichts besseres oder detailierteres gefunden. Danke dafür 🙂 LG

  24. Hallo Bastian,

    danke für diesen Beitrag und diese gute Übersicht! Das hat mir noch einmal geholfen die wichtigsten Themen des Linkaufbaus zu verinnerlichen. Nutzt ihr heutzutage noch Dinge wie Branchenbucheinträge? Und wenn ja, macht ihr das manuell oder greift ihr auf einen Service zurück?
    LG
    Stefan

    • Hallo Stefan,

      Danke dir, das freut uns!
      Je nach Nische und Ausgangslage können Einträge in passende Verzeichnisse als erste Link-Signale sehr helfen! Wir machen das teilweise auch, dann aber individuell für ausgewählten Verzeichnissen.

      Beste Grüße
      Basti

  25. Thanks for the expert tips on backlinks. And you’re definitely right about buying backlinks, and there are no better benefits compared to the risks. Matt Cutts, head of Google’s webspam team, said that Google’s algorithms could detect paid links.

    I hope you don’t mind if I share.

    • Hello Allison,
      Thanks for your comment. Yes, we are sure that Google is getting better and better in identifying high quality links from manipulated links.

      This is why we only focus on sustainable and high quality authority building.
      Best regards
      Basti

  26. Danke für den sehr umfrangreichen und hilfreichen Artikel. Backlinks sind nach wie vor wichtig und werden es auch immer bleiben. Ich hätte mir noch konkrete Websites für Backlinks gewünscht. Ich trage meine Kunden z.B. immer zuerst auf im Branchenbuch telindex (.de .ch .at) ein. Dieser starke DoFollow-Link gibts kostenlos und wirkt – im Gegensatz zu vielen anderen Links von Brachenbüchern – sehr gut.

    • Hallo Lisa,

      Dankeschön!

      Für (neue) Websites, die noch fast keine Autorität haben, sind Verzeichnisse ein erster wertvoller Schritt.
      Aus unserer Sicht sollte es sich dabei um branchenspezifische Verzeichnisse, lokale Verzeichnisse (wenn sinnvoll für das Unternehmen) oder allgemeine Webverzeichnisse ab einem Domain Rating von 50 handeln.

      Beste Grüße
      Basti

  27. Danke für den hilfreichen Artikel. Ich bin auch der gleichen Meinung, dass Black Hat SEO Methoden nicht wünschenswert sind und teilweise auch unethisch sind. Doch ich sehe immer wieder an Anfragen für Gastbeiträge, dass sich viele einen Boost erhoffen. Der Do Follow Backlink an sich würde der Seite was bringen. Die große Frage ist eher: Wie natürlich ist der Link und da verschwimmen die Grenzen.

    • Hallo Khoa,

      Danke für deinen Kommentar.

      Da hast du sicher Recht. Aus unserer Sicht ist eine Link, der den User*innen / Leser*innen weitere Informationen und wirklichen Mehrwert liefert ein sinnvoller Link. Im Idealfall entstehen die Links ganz natürlich, da die Inhalte der verlinkten Seite genau diesen Mehrwert bieten! 😉

      Beste Grüße
      Basti

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