Google Abstrafung

Bestimmte SEO-Maßnahmen sind von Google nicht gerne gesehen – nutzt der Webmaster diese sogenannten Black-Hat-SEO-Taktiken dennoch, und fällt die Strategie auf, so ist eine Google Abstrafung nicht weit. Diese Abstrafungen reichen von Herabstufungen im Ranking bis hin zum kompletten Rausschmiss aus dem Index. Der Super GAU für jede Webseite.

Die verschiedenen „Arten“ der Google Abstrafung

Grundsätzlich unterscheidet man bei Google Abstrafungen, auch „Google Penalties“ genannt, zwischen algorithmischen und manuellen Penalties, die unterschiedliche Auswirkungen haben – schlecht sind sie für die Sichtbarkeit und die Rankingposition in den Google-Suchergebnissen jedoch immer. Die Folge: weniger Traffic und damit im schlimmsten Fall weniger Verkäufe oder Kontaktaufnahmen .

Je nach Art der Abstrafung unterscheidet sich der Weg zurück…

Manuelle Abstrafung

Handelt es sich um einen manuellen Penalty, so ist definitiv ein sogenannter Reconsideration Request nötig, um der Penalty zu entkommen. Das bedeutet, dass man alle Probleme bereinigen muss und dann seinen Fall einem Google-Mitarbeiter vorlegen muss. Dieser entscheidet im Anschluss, ob die Penalty aufgehoben wird.

Algorithmische Abstrafung

Bei algorithmischen Penalties, hat der Google Algorithmus selbst erkannt, dass „etwas nicht stimmt“ und eine Strafe ausgesprochen. Wurde alles behoben, heißt es abwarten und Tee trinken bis zu einer „Neubewertung“ oder einem Data Refresh. Meist erholt sich die Sichtbarkeit nicht auf einen Schlag, sondern der Algorithmus hebt die Abstrafung Schritt für Schritt auf.

Schwere der Abstrafung

Neben der Unterscheidung zwischen algorithmischen und manuellen Abstrafungen ist vor allem die Schwere der Abstrafung entscheidend – nicht immer wird die Webseite direkt aus dem Index entfernt oder komplett (sitewide) abgestraft. Auch Penalties zu bestimmten Keywords, für bestimmte Verzeichnisse oder Subdomains sind möglich.

Aktualisiert am 04.06.2015