High-End Linkaufbau über Gastartikel: So schnappst du dir die besten Backlinks durch Outreach

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Wie wichtig hochwertige Backlinks für den eigenen Webauftritt sind, ist mittlerweile unumstritten. Doch nicht jedes Unternehmen nimmt es damit so genau und verzichtet entweder komplett auf den Linkaufbau oder investiert lieber einmalig in ein dubioses Linkpaket, ohne sich dabei über die Konsequenzen im Klaren zu sein. Warum relevante Backlinks für deine Webseite so wichtig sind, du lieber auf verlockende Backlink-Packages verzichten solltest und vor allem, WIE du zu hochwertigen Links kommst, lernst du jetzt.

Nicht selten landen bei uns interessante Anfragen im Posteingang, bei denen wir erst auf dem zweiten Blick erkennen, warum händeringend nach Hilfe gesucht wird. Bei genauerer Betrachtung des Linksprofils kommen Spam-Links vom Feinsten zum Vorschein. Eine tickende Zeitbombe, denn sobald das nächste Penguin-Update ausrollt ist die logische Konsequenz, dass sich die Webseite aus den SERPs verabschiedet – und zwar nachhaltig. Vor allem bei Onlineshops ist das der absolute Super-Gau.

Was das für eine seriöse SEO-Agentur bedeutet? In erster Linie geht es um Schadensbegrenzung. Das heißt, nach und nach Spam-Links zu entwerten und im Gegenzug hochwertige Backlinks aufzubauen. Eines ist klar: Das geht nicht von heute auf morgen, sondern ist ein langwieriger Prozess, bei dem Geduld gefragt ist! Damit das erst gar nicht notwendig ist, ist wichtig, dass du lernst, wie man hochwertige Backlinks aufbaut.

Hier ist unser gesamter Outreach-Prozess Schritt für Schritt und im Detail erklärt:

  1. So findest du das perfekte Thema für deinen Gastartikel
  2. So findest du die perfekten Zielseiten für deine Gastbeiträge
  3. So schreibst du die perfekte Outreach-E-Mail

…und hier auch noch als Video:

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Bei Backlinks sind vor allem folgende Faktoren wichtig: Die Quelle muss seriös sein, möglichst viel Autorität besitzen und genau zu meinem Produkt bzw. Dienstleitung passen. Wenn du beispielsweise Gesundheitsprodukte verkaufst und bei einem bekannten Gesundheitsportal einen themenrelevanten Gastbeitrag platzieren darfst, dann hast du sozusagen den Jackpot geknackt. Am Anfang des Linkaufbaus steht also die Recherche:

  • Überlege dir ein Thema, das zu deiner Website passt.
  • Recherchiere nach ähnlichen Themen und skizziere ein kurzes Inhaltsverzeichnis.
  • Überlege dir, bei welchen Blogs das Thema publiziert werden könnte.
  • Suche bei Google (Achtung: richtige Länder-Endung!) gezielt nach diesen Blogs.

Du willst über Rückenschmerzen schreiben? Dann sucht nach Gesundheitsblogs, Medizinblogs, etc. Notiere dir die jeweiligen Seiten inklusive Kontaktdaten (direkte Ansprechperson) und halte alles in einer einfachen Excel-Übersicht fest. Diese Liste sollte folgende Felder beinhalten:

  • Zielwebseite
  • Beispiellink eines Beitrages, der deiner Idee möglichst ähnelt
  • Kontaktperson
  • E-Mail
  • Anfragedatum
  • Beitragstitel
  • Bemerkung

Der ultimative Guide für hochwertige Gastartikelanfragen

Sobald du deine Liste fertiggestellt hast, geht es ans Eingemachte: das Anschreiben. Im Folgenden lernst du den heiligen Gral aller Gastbeitragsanfragen kennen. Eine Methode, mit der wir mindestens 20 Prozent positive Rückmeldungen bekommen. Und das nicht einmalig, sondern aus diesem Netzwerk profitieren wir nachhaltig. Denn wer einmal mit einem Gastartikel zufrieden ist, wird sehr wahrscheinlich auch einen zweiten und dritten akzeptieren.
Sehen wir uns nun der Reihe nach die wichtigsten Elemente einer hochwertigen Gastartikelanfrage an. Als erstes erfolgt die Ansprache:

Ansprache-Gastbeitrag
Die Ansprache der Zielperson sollte immer persönlich erfolgen.

Sprich bei einer Gastbeitragsanfrage die Zielperson immer mit Namen an und bleibe förmlich. Das ist in 90% aller Fälle am besten, außer du schreibst beispielsweise über Spielzeug und kontaktierst einen Eltern-Blog, bei dem die Leser mit „Du“ angesprochen werden. Hier kommt es oft besser, persönlich zu schreiben und sich selbst mit seinem Vornamen vorzustellen.

Neben der direkten Ansprache braucht es auch eine kurze Einleitung über dich (siehe oben). Übrigens, im Betreff musst du natürlich den genauen Grund eurer Kontaktaufnahme nennen (z. B. „Beitrag für Ihren Blog“).

Personalisieren ist die halbe Miete

Wenn du keinen Bezug zur Linkquelle nimmst, dann kannst du davon ausgehen, dass deine Anfrage in der Tonne landet. Nimm dir ein wenig Zeit und schau dir die Zielseite genau an. Erst dann kannst du folgenden Absatz in eure Anfrage einfügen.

Identifikation Linkquelle
Besonders wichtig ist es, sich mit der Linkquelle genau auseinanderzusetzen.

Ich habe als Titel für meinen Artikel „Die X besten Entspannungsübungen bei stressbedingten Rückenschmerzen“ gewählt. Bei meiner Recherche bin ich auf deren Artikel über die größten Mythen bei Rückenschmerzen gestoßen, ein idealer Anker also für meine Anfrage. Gemischt mit einer persönlichen Note von mir sorge ich für die ersten Symphatiepunkte.

Im nächsten Schritt gehe ich noch weiter und schlage meinem Kontakt passend dazu ein weiteres interessantes Thema vor. Da ich weiß, dass sie über Rückenschmerzen schreiben, wird mein Thema ebenfalls ihr Interesse wecken. Als Eye-Catcher hebe ich das Thema fett hervor.

Konkretisiere den Inhalt deines Themas

Sehr wahrscheinlich ist dein Gegenüber kein Profi, wenn es um Rückenschmerzen geht. Er oder sie ist viel eher Redakteur*in oder Marketing- bzw. Pressemitarbeiter*in. Du musst ihm/ihr das Thema also „verkaufen“ und dazu reicht eine kurze Zusammenfassung des Inhalts:

Thema konkretisieren
Mit einer kurzen Übersicht des Inhalts kann sich der Ansprechpartner ein besseres Bild machen.

Wie du siehst, ich breche den Inhalt kurz und knapp herunter, sodass man sich unter dem Titel tatsächlich etwas vorstellen kann. Und wieder steigt die Wahrscheinlichkeit einer positiven Rückmeldung um ein paar Prozent. 😉 Im nächsten Schritt darfst du auch mal ein bisschen prahlen!

Zeig, was du drauf hast

Soweit so gut. Aber woher weiß mein*e Ansprechpartner*in, dass ich hochwertige Beiträge schreiben kann? Sofern du bereits gute Artikel veröffentlicht hast, kannst du sie jetzt auspacken. Das Ganze heißt „Social Proof“ und erfüllt den Zweck, dass wir unser Gegenüber von der Hochwertigkeit unserer Artikel überzeugen. Er wird ihn nicht lesen, aber er wird sehen, dass wir stilistisch hochwertig schreiben und keine Werbebeiträge an den Mann bringen wollen. Denn das wäre ein absolutes No-Go!

Beim Social Proof wählst du maximal drei erfolgreiche Artikel aus. Hier nimmst du natürlich die crème de la crème eurer Gastbeiträge. Im besten Fall sind es thematisch ähnliche Quellen und Beiträge, auf die du tatsächlich stolz sein kannst. Nennst du hier unseriöse Seiten, war alles umsonst!

Der letzte Akt – die Verabschiedung

Damit ist unsere Gastbeitragsanfrage auch schon fast fertig. Jetzt geht es im Endeffekt nur noch darum für einen runden Abschluss zu sorgen.

Zusammenfassung Signatur
Mit der Signatur macht man sich transparent und seriös.

Ein letztes Mal personalisieren wir unsere Anfrage, indem wir die Zielseite namentlich nennen. Wir verweisen darauf, dass wir werbefrei schreiben und der Inhalt ausschließlich für sie gedacht ist. Wer will schon Duplicate Content?

Es folgt eine freundliche Verabschiedung inklusive Signatur. Dadurch beweisen wir Seriosität und schaffen letzte Zweifel aus der Welt. Im allerletzten Schritt musst du die Anfrage noch mindestens zweimal Korrekturlesen und bestenfalls auch einem Kollegen/einer Kollegin zeigen. Er/sie wird begeistert sein und hätte er/sie eine eigene Webseite, würde er/sie für euren Gastbeitrag wahrscheinlich sogar bezahlen! 😉 Übrigens, mit dieser hochwertigen Anfrage ist das sogar keine Seltenheit. Wobei du natürlich dafür kein Geld nimmst, sondern mit dem hochwertigen Backlink all deine Ziele erreicht hast!

Gastbeitragsanfragen müssen nicht unangenehm sein. Mit dieser Anfrage sind die Zeiten vorbei, in denen man 99% Absagen erteilt bekommt und sich vielleicht auch noch blöd anmachen lassen muss. Wenn du dich an diese Vorgaben hältst, wirst du sehen, dass Linkaufbau sogar Spaß machen kann und wahres „Suchtpotenzial“ hat. Solange du dir für deine Anfragen ausreichend Zeit nimmst und deiner Ansprechperson Respekt zollst, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Und jetzt geh hinaus und schnapp dir die besten Backlinks! 🙂

Head of Digital PR

Bastian ist Experte für Linkaufbau & Online-PR.

Kommentare

  1. Lieber Alexander,

    wie geht man selbst Betreiber einer „dreckigen“ Affiliate-Seite ist 😉 ?
    Ist es da überhaupt realistisch über Outreach etwas zu erreichen?
    Als Basis dafür habe ich einige umfassende und komplett werbefreie Infoartikel geschrieben die unverfängliche Linkziele darstellen könnten.

    Dennoch erkennt man natürlich, dass es eine Affiliate Seite ist…

    Wie siehst du das und was wären deiner Meinung nach alternative Wege für den Backlink-Aufbau die man in diesem Fall gehen kann?

    Last but not least natürlich erneut vielen Dank für den Spitzen-Content den du hier kostenlos zur Verfügung stellst.

    LG Florian

    • Hallo Florian,

      wir ranken unsere eigenen Affiliate-Projekte vorrangig mit Gastartikeln, also SEO-Outreach. Beispiel: http://www.edlerzwirn.com/

      Der Grund, wieso es häufig schwierig ist, Backlinks für Nischenseiten aufzubauen ist der, dass die meisten Projekte einfach schlecht sind. Die Betreiber denken nur an das schnelle Geld und den Affiliate-Lifestyle, Qualität ist ihnen vollkommen egal. Aber: Den meisten Webmastern ist klar, dass eine Webseite Geld verdienen muss, dementsprechend haben sie in der Regel nichts dagegen auf Nischenseiten zu verlinken. Mehrwert und Design sind halt entscheidend.

      Die besten Backlinks bekommst du über Outreach, Linkbaits und klassische Online-PR (Journalisten anschreiben etc). Den Müll, den die meisten Affiliate-Marketer aufbauen wie Social Bookmarks, Gästebücher und Profil-Links, kannst du dir sparen. Diese Backlinks bringen fast nicht, außer die Chance auf eine Abstrafung. Das ist 2009 Linkbuilding 😀

      Schönes Wochenende!

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  2. Moin Alexander,
    wir haben qualitativ hochwertigen Content auf unserer Seite (https://fitzuhause.net/). Trotzdem haben wir immer noch eine Domainauthority von 1. Ich habe schon den Tipp von dir beherzigt und für den Anfang die Webseite in Firmenverzeichnisse eingetragen und ein paar Links in Foren gesetzt. Trotzdem ist noch nichts passiert. Aufgrund der sehr geringen Leserzahl ist es auch schwierig Gastartikel zu bekommen. Hast du ein ein Tipp?

    Danke im Voraus!

    Grüße aus dem Norden
    Daniel

    • Hallo Daniel,

      deine Inhalte haben rein gar nichts mit deiner Domain Authority zu tun. Domain Authority baut man auf durch Backlinks. Firmenverzeichnisse und Forenlinks sind schon einmal gut, aber relativ schwache Links. Außerdem aktualisieren Tools nicht ständig deine DA, weil es aufwändig ist, neue Verlinkungen zu entdecken.

      Das Problem an eurer Seite ist, dass ihr offensichtlich eine Affiliate-Seite betreibt und ausschließlich auf Test-Keywords geht. Da wird es nahezu unmöglich werden, gute Backlinks zu akquirieren. Sieh dir unsere Projekte wie z.B. daunenfeder.com und edlerzwirn.com an, um ein Gefühl für das Ganze zu bekommen 😉

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

      • Hallo Alexander,
        danke für die Antwort. Wir konnten durch Gastbeiträge ein paar gute Links generieren. In den Emails haben wir dann auf Artikel verwiesen, dessen content sehr gut ist.
        Mach bitte weiter so! Eindeutig der beste Webauftritt im Seo-Bereich im deutschsprachigem Raum.

  3. Hallo Alexander,
    falle wie du sagen würdest in eine Nieschenbranche.
    Wir kaufen Immobilien in Österreich provisionsfrei an.
    Welches Tool würdest du mir empfehlen, um mehr Backlinks zu bekommen?
    Ich hatte einmal Alexa, sind jedoch mit den Preisen nicht mehr so moderat wie vor ein paar Jahren.

    Liebe Grüße
    Daniel

  4. Hallo Alexander,

    eine tolle Idee – Eigentlich.
    Nach meinem Wissensstand, sind unaufgeforderte E-Mails in Deutschland abmahnfähig. Egal, wie viel Mühe man sich gibt und man auf die Seite des anderen Bezug nimmt, scheint die gewerbliche Anfrage an und für sich nicht Rechtens zu sein.
    Wie ist eure Meinung dazu, kennt ihr das Phänomen?

    PS: Wenn das ‚wirklich‘ stimmt, sollten wir uns dann nicht die Frage stellen: Wie können wir mit anderen zusammenarbeiten, wenn ich diese in erster Linie nicht anschreiben darf?

    Christian

    • Hallo Christian,

      vielen Dank für deinen Kommentar!

      Unaufgeforderte Werbe-E-Mails sind abmahnfähig. Das ist korrekt. Vor allem Massen-E-Mails sind hierbei ein Problem.

      Ich verstehe nicht ganz den Zusammenhang, denn es handelt sich weder um Werbung, noch um Massen-E-Mails, sondern um einem Vorschlag zur Kooperation, keine Seite verliert. Wenn alle unaufgeforderten E-Mails verboten wären, dann wird es langsam schwierig zu kommunizieren. Gastartikel gibt es seit Anbeginn des Internets. Das ist keine neue Idee, welche von uns erfunden wurde 😀

      Schönes Wochenende!

      Viele Grüße aus Innsbruck.

      Gerald

  5. Meiner Meinung nach seid ihr die beste Seite rund um das Thema SEO. Eurer Content ist mega und über Youtube kann man sehr viel lernen.Backlinks sind ein leidiges Thema man muss dauerhaft dran bleiben. Die Konkurrenz schläft nicht und an hochwertige Backlinks zu kommen ist nicht so einfach. Es macht ein Haufen arbeit. Vielen dann auch wieder für diesen Artikel. Grüße und macht weiter so.

    • Hallo Rene,

      vielen Dank für deinen Kommentar und die netten Worte!

      Linkaufbau wird immer der schwierigste Part von SEO sein, weil man andere Webmaster vom eigenen Projekt und Content überzeugen muss 🙂

      Schönes Wochenende!

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  6. Hallo Alexander,

    super Artikel, deine Vorlagen hat mir schon einige Gastartikel eingebracht und funktioneirt wunderbar. Vor allem deswegen da es für beide Seiten eine Win-Win Situation ist.

    Meine Frage ist allerdings, wie oft ich SEO mäßig von einem Gastartikel auf meinem Blog verlinken sollte?
    Besser nur einmal oder doch öfters?

    Danke und Viele Grüße
    Florian

    • Hallo Florian,

      danke für deinen Kommentar und das Lob!

      Also, ich würde sagen in der Regel 1-2 mal. Einmal direkt aus dem Content auf eine Unterseite mit einem sprechenden Ankertext und einmal aus der Autorenbox mit deinem Markennamen auf die Startseite. Das sieht extrem natürlich aus und so holt man aus meiner Sicht am meisten aus einem Gastartikel.

      Viele Grüße aus Innsbruck,

      Alexander

  7. Hallo Alexander,

    super Beitrag, vielen Dank dafür!

    Ich frage mich noch, welche Themen & Keywords bestenfalls für die Gast-Beiträge auszuwählen sind – insbesondere wenn es um langfristige Partnerschaften geht. Auch wenn wir hier auf Nischenthemen gehen, habe ich Bedenken, dass die Gast-Beiträge zu unseren in „SEO-Konkurrenz“ treten. Wir haben in unserem Themenbereich schon viele gute Keyword-Rankings und werden zukünftig noch mehr abdecken. Was würdest du hier empfehlen? Sollten wir in den Gast-Artikeln besser auf sehr nischige Themen gehen, die wir voraussichtlich nicht selbst abbilden werden oder auch auf unsere Hauptkeywords, aber das jeweilige Thema dann nicht in der Tiefe (so wie es bereits auf unserer Website abgebildet ist) behandeln?

    Danke und viele Grüße
    Karla

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