Was kostet SEO?

Was kostet Suchmaschinenoptimierung in 2017? Abrechnungs- und Preismodelle verstehen

Mehr Kunden bedeuten mehr Umsätze: eine ganz einfache unternehmerische Regel, die jeder Firmeninhaber und Gründer kennt und die vor allem für die Unternehmenswebseite gilt. Der wertvolle Traffic kommt allerdings nicht von alleine. Wer die Besucherzahlen steigern will, muss dafür einiges tun – vor allem die Suchmaschinenoptimierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Sie stellt sicher, dass die Webseite bei bestimmten Sucheingaben auf Suchmaschinen, wie Google, möglichst weit vorne gerankt wird. Das benötigte Know-How für die Zielerreichung hat allerdings nicht jeder, weshalb das Engagement eines Profis Sinn macht. Aber: Was darf Suchmaschinenoptimierung kosten?

Webmaster, die Ihre Internetseite von einem Profi für Google optimieren lassen wollen, stehen vor der alles entscheidenden Frage nach den Kosten solch einer Beauftragung. Dass SEO wichtig ist, liegt auf der Hand, trotzdem ist das Budget vor allem zu Anfang stark beschränkt.

SEO-Preisliste von Evergreen Media®

SuchmaschinenoptimierungKosten ab
SEO-Beratung (1 Stunde)150,- Euro
Keyword-Analyse450,- Euro
Keyword-Mapping300,- Euro
OnPage-Maßnahmenkatalog600,- Euro
Basic Linkaufbau-Paket1200,- Euro
SEO-Konzept1500,- Euro
Laufende SEO-Betreuung (mtl.)1500,- Euro

Die konkrete Preise sind von vielen Faktoren abhängig, wie im Folgenden im Detail erklärt. Für jeden spezifischen Auftrag legen wir ein individuelles Angebot. Anfragen bitte schriftlich über unser Kontaktformular.

Ausgangssituation und Ziele als Grundlage für die SEO Kosten

Wichtig ist deshalb zu wissen, was ein SEO-Profi kostet beziehungsweise, was dieser überhaupt leistet und ob es eine sichere Investition ist, um sich ein Bild davon machen zu können, ob die Kosten eines Angebots gerechtfertigt sind oder nicht. Dafür sollten im Vorfeld – also vor der Beauftragung – folgende Punkte geklärt werden:

  • Ziele: Steht Ihre Webseite noch in den Startlöchern oder sind bereits gute Zahlen zu verzeichnen?
  • Größe: Sind Sie Kleinunternehmer, Mittelständler oder doch ein großes Unternehmen mit Millionen-Umsätzen?
  • Webseiten-Umfang: Wie viele Seiten müssen optimiert werden?
  • Keywords: Zu welchen Suchwörtern streben Sie eine Optimierung an?
  • Wettbewerber: Ist die Konkurrenz vielfältig und stark? Oder handeln Sie mit einem Nischen-Produkt?
  • Nachfrage: Ist Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung gefragt? Wie groß ist das Interesse wirklich?
  • Der SEO-Profi: Auch hier gibt es Unterschiede – je größer die Erfahrung und die vergangenen (nachweisbaren) Erfolge, desto teurer ist die SEO-Agentur.
Sichtbarkeitsindex evergreenmedia.at

Befindet sich Ihr Projekt bereits in einem Aufwärtskanal und sind die Best Practices schon umgesetzt, tut sich Ihr SEO-Partner deutlich leichter neue Keywords zu erobern.

Diese Fragen sind ganz entscheidend, um zumindest halbwegs abschätzen zu können, wie günstig oder teuer das Angebot des Suchmaschinenoptimierers wird. Haben Sie Großes vor, wird die Optimierung natürlich dementsprechend teurer. Und auch das Abrechnungsmodell kann den Preis beeinflussen.

Ein guter Tipp: Überlegen Sie sich konkret, wie viel mehr Kunden / Gäste / Klienten Sie brauchen, damit sich das SEO-Angebot für Sie rechnet. Vergessen Sie dabei aber nicht, dass SEO Zeit braucht und sich in den ersten 6 Monaten wahrscheinlich wenig tut.

SEO Kosten erklärt: Abrechnungs- und Preismodelle im Überblick

Um die Frage hinsichtlich SEO-Kosten zu beantworten, ist es nötig ein wenig weiter auszuholen. Denn die SEO-Kosten richten sich nicht nur nach dem Budget, sondern auch nach dem Preismodell. Grundsätzlich haben Sie hier die Wahl zwischen Stunden- beziehungsweise Tagessätzen, monatlichen Flatrates, einer Bezahlung, die sich an der Performance orientiert und einer Profitbeteiligung.

Wichtig: Ihre SEO-Agentur hat höchstwahrscheinlich auch Ausgaben. Diese können entweder inkludiert sein oder separat abgerecht werden. Aus Erfahrung weiß ich, dass eine separate Abrechung zu Verzögerungen und Konflikten führt. Deshalb sind bei Evergreen Media® immer alle Ausgaben inklusive.

Stunden- und Tagessätze

Stunden- und Tagessätze bieten Ihnen maximale Flexibilität bei der Beauftragung eines SEO-Profis. Klar ist dann aber auch, dass Stunden- und Tagessätze natürlich ein wenig teurer sind. Die Kosten liegen dabei je nach Qualität und Reputation des Dienstleisters zwischen 100 Euro und 1.000 Euro pro Stunde beziehungsweise 800 Euro und 8.000 Euro pro Tag.

Für die Planungssicherheit bedeutet das, dass maximal 160 Stunden pro Monat beziehungsweise 30 Tage pro Monat berechnet werden können. Vertrauen zum Dienstleister ist dabei entscheidend, denn es ist nicht immer genau ersichtlich, wie viel der SEO-Profi tatsächlich gearbeitet hat.

Flatrates und All Inclusive Pakete

Flatrates sind ein sehr beliebtes Abrechnungsmodell, da sie auch für Unternehmen mit kleinem Budget bezahlbar sind. Allerdings sind Sie so meist über mehrere Monate gebunden. Meist liegen die Flatrates zwischen 1.000 Euro und 15.000 Euro und beinhalten dafür bestimmte Stundenpakete oder Komplettpakete für die Onpage- und OffPage-Optimierung. In der Regel haben Sie eine Vertragsbindung zwischen 6 und 24 Monaten (bei uns sind es beispielsweise 6 Monate).

Performance-basierte Zahlung

Während Flatrates und Stunden- beziehungsweise Tagessätze weit verbreitet sind, bieten nur wenige SEO-Dienstleister eine Performance-basierte Abrechnung an. Wenn solch ein Zahlungsmodell möglich ist, wird dabei auf unterschiedliche Weise abgerechnet:

  • Bezahlung für Suchergebnispositionen: Rankt die Webseite zu einem bestimmten Keyword auf Platz 1, liegt der Bezahlungsdurchschnitt bei 33,33 Euro pro Tag. Für jede darunterliegende Position werden zehn Prozent abgezogen. Ab Platz 11 – was eine Platzierung auf der zweiten Ergebnisseite bedeutet – erhält der Dienstleister kein Geld mehr.
  • Bezahlung pro Besucher: Jeder zusätzliche Besucher nach Beginn der Optimierungsmaßnahmen wird mit 1 Euro bis 10 Euro entlohnt.
  • Bezahlung pro Lead oder Sale: Für jede Anfrage (Lead) oder für jeden Verkauf (Sale) erhält der SEO-Dienstleister einen individuellen Betrag, der vorher festgelegt wird.
  • Bezahlung über eine Profitbeteiligung: Bei diesem Abrechnungsmodell wird der SEO-Profi an den Verkäufen beteiligt. Das ist allerdings eine eher seltene Abmachung, die vor allem für den Dienstleister ein Risiko darstellt, da er normalerweise keinen Einblick in die Unternehmensunterlagen hat.

Wie ergeben sich unsere SEO Preise?

Grundsätzlich arbeiten wir mit einer 6 monatigen Vertragsbindung und einem Budget, welches auf Ihren Zielen, Ihrer Ausgangssituation und Konkurrenz basiert. Bei kleinen Aufträgen wird nach Stunden abgerechnet. Einen festen Preis für alle können wir nicht offerieren, denn dazu sind Branchen und Nischen zu unterschiedlich (Preis auf Anfrage). In den meisten Fällen machen wir ein komplett individuelles SEO-Angebot. Das kostet uns zwar mehr Zeit, dafür sind am Ende beide Parteien glücklich.

Vergessen Sie auch nicht: SEO muss ständig weitergemacht werden, wenn auch ab einem bestimmten Punkt zu einem geringeren Maße. Gewonnene Google-Platzierungen können auch schnell wieder verloren sein. Einmalzahlung und für immer ein Top-Ranking gibt es nicht.

Warum wir dies alles verraten? Wir wollen, dass Sie von Vorhinein die Wahrheit kennen. Unzufriedene Kunden bringen uns nichts.

Die unbequeme Wahrheit über Performance-basierte SEO

Stoßen Sie auf ein Angebot mit Performance-basierter Bezahlung, dann sehen Sie sich die Geschichte ganz genau an. Kaum eine seriöse SEO-Agentur wird einem solchen Modell zustimmen oder es freiwillig verwenden. Google ist und bleibt eine Blackbox, so dass immer nur Best Practices eingesetzt werden können. Zudem wäre man als SEO-Dienstleister zu 100% von der Mitarbeit des Kunden abhängig.

SEO-Agenturen mit Performance-basierter Bezahlung nutzen in der Regel die folgende Masche: Sie “spammen” die Webseiten ihrer Kunden bei Google nach vorne (ist eigentlich ganz simpel), kassieren einige Monate und wenn Google die Seite dann abstraft (passiert früher oder später immer) ist die Zusammenarbeit beendet. Nicht nachhaltig, aber durchaus lukrativ (für die Spam-Agentur versteht sich). Wie ich immer zu sagen pflege: Wer nicht hören will, muss fühlen. Alle mir bekannten Agenturen mit diesem Preismodell praktizieren diesen Ansatz. Mein Mitleid für die Kunden hält sich dabei sehr in Grenzen. Qualitätsarbeit kann eben nicht 150,- Euro im Monat kosten.

Suchmaschinenoptimierung kann mehrere Tausend Euro im Monat verschlingen – aber auch wesentlich günstiger sein. Es kommt immer auf die Ziele an und die Zeit, die dafür zur Verfügung steht. Ein guter Suchmaschinenoptimierer ist sein Geld aber in jedem Fall wert, denn: Mehr qualifizierte Besucher, mehr Umsatz.

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Alexander Rus

Geschäftsführer bei Evergreen Media AR GmbH
Seit 2009 bin ich besessen von Online Marketing und besonders Suchmaschinenoptimierung hat es mir angetan. Bis 2012 habe ich mich ausschließlich mit meinen eigenen Webprojekten, vorrangig Affiliate Marketing, beschäftigt. Ich liebe WordPress, hasse Gerede ohne Tests, bin kaffeesüchtig und ein richtiger SEO-Nerd, der in seiner Freizeit sogar die Patentanmeldungen von Suchmaschinen liest.
8 Kommentare
  1. Biker
    Biker says:

    Das ist richtig Hans, habe auch vor kurzen eine Homepage erstellt, aber ohne SEO ist man nicht auffindbar obwohl man ja im Google eingetragen ist.

    Antworten
  2. Sladjan Lazic
    Sladjan Lazic says:

    Ein sehr interessanter Artikel.

    Ehrlich gesagt, ich habe angefangen, mich mit dem Thema SEO erst dann zu beschäftigen, als ich meinen Blog gelauncht habe. Jetzt aber habe ich die anfänglichen Fehler ausgemerzt und eigne mir so viel Wissen wie möglich an.

    Für die Zukunft, je nach dem, wohin die Reise geht und welche Projekte ich realisieren werde, wird das Thema professionelle Suchmaschinenoptimierung relevant sein.

    Antworten
  3. Frank
    Frank says:

    In vielen Fällen kann die Analyse und das Keyword-Mapping selbstständig bewerkstelligt werden. Meiner Meinung nach schaffen das die meisten Internetaffinen-Leute selbst. Wo der Einsatz der Seo-Experten wichtig wird ist die Strategie. Für die Strategie benötigt man meines Wissens einfach Erfahrung, die ein Laie eben nicht hat. Besonders im Local-Seo-Bereich stell ich es mir das ziemlich schwierig vor.

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    • Pascal Prohl
      Pascal Prohl says:

      In Sachen SEO gibt es das Problem, dass viele Unternehmer und Website-Betreiber die Arbeit unterschätzen. So ein bisschen Onpage-Optimierung, ein paar Links setzen und zwei, drei Seiten Text schreiben kann ja schließlich jeder.

      Auch bei der Analyse und dem Keyword-Mapping kann man viel falsch machen. Vor allem benötigt man auch hier viel Erfahrung. Von so manchem Kunden weiß ich, dass diese absolut keinen Schimmer haben, welche Keywords für sie relevant und wichtig sind.

      Antworten
      • Alexander Rus
        Alexander Rus says:

        Hallo Pascal,

        vielen Dank für deinen Kommentar!

        Das macht die Arbeit mit Kunden ja so schwierig. Egal, wie genau man alles erklärt, in der Regel versteht der Kunde nicht wirklich, in was er da investiert 🙂 Wir haben dazu sogar ein eigenes Booklet für Neukunden entwickelt…

        Mit besten Grüßen aus Innsbruck,

        Alexander

        Antworten

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